Mittwoch, 1. Februar 2012

Marokkanischer Eintopf mit Rindergulasch, Aprikosen und Couscous

Ok, ich habe wohl etwas zu laut über den ausbleibenden Winter gelästert. Das habe ich jetzt davon! Aber immerhin lag in Karlsruhe nun auch für zumindest einen Tag mal Schnee in diesem Winter. Eisig kalt ist es auch weiterhin! Und es wird noch kälter... Bei diesen Temperaturen esse ich gerne Eintöpfe und Suppen und sehr gerne auch scharf. Der marokkanische Eintopf mit Rindergulasch, Aprikosen und Couscous aus der "Lecker"-Ausgabe 12/2011 passte somit bestens in mein Rezepte-Beuteschema. Zudem kocht sich der Eintopf im Schmortopf fast von allein - perfekt!


Marokkanischer Eintopf mit Rindergulasch, Aprikosen und Couscous
(für 2 Portionen)

Zutaten:
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
300g Rindergulasch
1 EL Öl
Salz
2 TL Harissa (arabische Gewürzpaste)
500ml Gemüsebrühe
2 Möhren
2 Stangen Staudensellerie
1 rote Paprika
50g getrocknete Aprikosen
1 kleine Dose geschälte Tomaten
50g Couscous

Zubereitung:
Zwiebel und Knoblauch schälen und würfeln. Das Fleisch gründlich trocken tupfen.

In einem Schmortopf das Öl erhitzen. Fleisch darin bei starker Hitze rundherum braun anbraten. Gegen Ende Zwiebel und Knoblauch zugeben und kurz mitbraten. Fleisch mit Salz und Harissapaste würzen. Brühe zugießen und aufkochen. Fleisch zugedeckt bei geringer bis mittlerer Hitze 1,5 Stunden köcheln lassen. Dabei gelegentlich umrühren.

Möhren schälen, putzen und schräg in dünne Scheiben schneiden. Sellerie ebenfalls waschen, putzen und schräg in Scheiben schneiden. Paprika waschen, halbieren, das Kerngehäuse entfernen und die Paprika in grobe Stücke schneiden. Aprikosen grob zerkleinern. Tomaten in der Dose mit einem Messer zerkleinern. Nach einer Stunde Garzeit das Gemüse, die Aprikosen und die Tomaten zum Fleisch geben. Weiter köcheln lassen.

Für den Couscous ca. 75ml Wasser mit etwas Salz aufkochen. Sobald das Wasser kocht, den Topf vom Herd nehmen und Couscous einrühren. Zugedeckt 10 Minuten quellen lassen. Dann mit einer Gabel auflockern.

Eintopf mit Salz und Harissa abschmecken. Portionsweise in tiefe Teller füllen und mit dem Couscous anrichten.

Montag, 30. Januar 2012

Rotes Rindfleisch-Curry mit Möhren und Zuckerschoten

Am Wochenende war ich bei Freunden zum Essen eingeladen. Es gab etwas asiatisch angehauchtes aus dem Wok. Wann habe ich eigentlich meinen Wok das letzte Mal benutzt? Hmmm.... Höchste Zeit, ihn mal wieder hervorzuholen! Das passende Rezept für ein schnelles asiatisches Gericht habe ich wie so oft bei lecker.de gefunden: Das rote Rindfleisch-Curry mit Möhren und Zuckerschoten ist in der Zubereitung völlig unkompliziert und steht in knapp 30 Minuten fertig auf dem Tisch. Die Kombination aus knackigem Gemüse, zartem Fleisch und ordentlich Schärfe durch den großzügigen Einsatz roter Currypaste hat mich voll überzeugt - perfekte Feierabendküche für einen Montag voller Meetings und Telefonkonferenzen!  


Rotes Rindfleisch-Curry mit Möhren und Zuckerschoten
(für 2 Portionen)

Zutaten:
100g Basmati-Reis
Salz
2 Möhren
100g Zuckerschoten
4 kleine Maiskölbchen (ich habe welche aus dem Glas genommen)
3 EL Cashewkerne
300g Rinderhuft
1 EL Sesamöl
200ml Kokosmilch
1-2 TL rote Currypaste
Zitronensaft
frisches (Thai-)Basilikum

Zubereitung:
Reis in Salzwasser nach Packungsanweisung zubereiten. Derweil die Möhren schälen und putzen. Möhren längs halbieren und dann schräg in dünne Scheiben schneiden. Zuckerschoten waschen, putzen (Spitze und Ende abschneiden und die Fäden abziehen) und einmal halbieren. Maiskölbchen abwaschen, längs halbieren.

Fleisch unter fließendem Wasser abwaschen und gründlich trocken tupfen. In dünne Streifen schneiden. Cashewkerne in einer beschichteten Pfanne ohne Fett goldbraun rösten. Herausnehmen und Kerne grob hacken.

Sesamöl in einem Wok erhitzen. Fleisch darin unter Wenden kurz anbraten. Dann das Fleisch wieder herausnehmen. Möhren, Zuckerschoten sowie die Hälfte der Cashewkerne in den Wok geben und unter Rühren ca. 3 Minuten braten. Dann die Kokosmilch zugeben und die Currypaste einrühren. Maiskölbchen ebenfalls zugeben und alles 4 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen.

Basilikum waschen, trocken schütteln und die Blätter abzupfen. Curry mit Zitronensaft und Salz würzen. Fleisch wieder in den Wok zum Gemüse geben und kurz darin schwenken. Zusammen mit dem Reis portionsweise auf Teller geben und mit dem Basilikum und den restlichen Cashewkernen bestreut servieren.

Ich habe normales Basilikum verwendet, weil ich das noch zuhause hatte. Passender ist natürlich Thai-Basilikum, das geschmacklich doch noch etwas raffinierter ist. Aber auch mit normalem Basilikum hat mir dieses feurige Curry sehr gut geschmeckt! 

Sonntag, 29. Januar 2012

Nachgebacken: Amarettini-Kirsch-Kuchen

Eigentlich wollte ich so schnell ja keinen Kuchen mehr backen. Aber dann hieß es "Kannst Du am Samstag bitte einen Kuchen mitbringen?", und natürlich konnte ich das ;-) Auf meiner Nachkochliste stehen auch einige vielversprechende Kuchenrezepte. Meine Wahl fiel auf den Amarettini-Kirsch-Kuchen vom Blog "Küchenzaubereien", da ich einen Kuchen mitbringen wollte, den man auch gut "auf die Hand" essen kann. Außer dass ich Butter statt wie im Originalrezept Margarine verwendet habe, habe ich nichts am Rezept geändert und war vom Ergebnis sehr angetan: ein wunderbar fluffiger Kuchen, der schnell angerührt ist und geschmacklich durch die Kombination von saftigen Kirschen und leichtem Mandelaroma (durch die Amarettini und den Amaretto) voll überzeugt! Vom mitgebrachten Kuchen blieb kein Krümel übrig und das Rezept wurde auch schon mehrfach nachgefragt - voilà, hier ist es!


Amarettini-Kirsch-Kuchen
(für eine Kastenform mit 30cm Länge)

Zutaten:
125g Butter
125g Zucker
3 Eier
250g Mehl
2,5 TL Backpulver
125ml Milch
2 EL Amaretto
1 großes Glas Sauerkirschen
50g Amarettini
Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:
Alle Zutaten Zimmertemperatur nehmen lassen. Sauerkirschen in ein Sieb abgießen und gut abtropfen lassen. Backofen auf 180 Grad (Ober/Unterhitze) vorheizen. Eine Kastenform mit Butter einfetten und mit Paniermehl ausstreuen.

Amarettini in einen kleinen Gefrierbeutel füllen und mit dem Nudelholz zu Bröseln klopfen.

In Stücke geschnittene Butter in einer Rührschüssel mit den Quirlen des Handrührgeräts schaumig rühren. Nach und nach den Zucker unterrühren. Eier einzeln zugeben und so lange rühren, bis sich Eier und Zucker gut mit der Butter vermischt haben. Amaretto ebenfalls unterrühren.

Mehl und Backpulver vermengen und abwechselnd mit der Milch unter die Eier-Butter-Mischung rühren. Wenn sich alles gut vermischt hat, mit einem Teigschaber die Amarettinibrösel und die abgetropften Kirschen unterheben. Alles in die vorbereitete Kastenform füllen und im heißen Backofen auf der mittleren Schiene ca. 60-70 Minuten backen. Vor dem Herausnehmen unbedingt eine Stäbchenprobe machen: wenn kein Teig am Holzstäbchen kleben bleibt, ist der Kuchen fertig! Bei mir war der Kuchen nach 55 Minuten innen noch total feucht, nach 70 Minuten war er fertig.

Kuchen in der Form 10 Minuten abkühlen lassen, dann aus der Form lösen und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen. Mit Puderzucker bestäuben.


Und natürlich stelle ich diesen Kuchen gerne auch auf die virtuelle Kuchentafel der Initiative Sonntagssüß! Heute sammelt Julie von mat&mi die Beiträge. Die Kuchentafel kann hier bei Pinterest bewundert werden. Greift zu ;-)