Donnerstag, 17. April 2014

Grüner Bulgur-Salat mit Gurke, Salat, Minze und Hüttenkäse

An Gründonnerstag kommen traditionell grüne Gerichte auf den Tisch! Das heutige Rezept passt aber eher zufällig zum Gründonnerstag, denn den grünen Bulgur-Salat mit Gurke, Salat, Minze und Hüttenkäse gab es schon Anfang dieser Woche bei uns. Ich habe nach einer Verwertungsmöglichkeit für Hüttenkäse gesucht, der schon etwas länger bei uns im Kühlschrank auf Verwendung gewartet hat, und bin auf der Lecker-Webseite auf dieses Rezept gestoßen, das ich leicht abgewandelt nachgekocht habe. Perfekte Feierabendküche - steht schnell auf dem Tisch, hat meinem Mann und mir sehr gut geschmeckt und eventuell noch vorhandene Reste kann man am nächsten Tag prima als Büro-Lunch mit zur Arbeit nehmen!


Grüner Bulgur-Salat mit Gurke, Salat, Minze und Hüttenkäse
(für 2 Portionen)

Zutaten:
125g Bulgur
Salz, Pfeffer
3-4 EL Olivenöl
2-3 EL Limettensaft
2 Frühlingszwiebeln
1/2 Salatgurke
einige Blätter grüner Salat
2 Stängel frische Minze
1 Knoblauchzehe
100g Hüttenkäse

Zubereitung:
150ml Wasser mit etwas Salz und 1/2 EL Öl aufkochen. Bulgur einrühren und bei zugedeckt bei schwacher Hitze 8-10 Minuten quellen lassen. Dann den Bulgur mit einer Gabel lockern und mit Limettensaft würzen.

Derweil die Gurke schälen, längs vierteln und die Kerne entfernen. In kleine Würfel schneiden. Frühlingszwiebeln waschen, putzen und in dünne Ringe schneiden. Salat putzen, waschen, trocken schleudern und die Blätter in dünne Streifen schneiden. Minzblätter von den Stängeln zupfen, waschen, trocken schütteln und fein hacken. Alles mit dem gequollenen Bulgur vermischen.

Knoblauch schälen und fein hacken. Knoblauch mit dem Hüttenkäse, der fein gehackten Minze und 2 EL Öl verrühren. Hüttenkäse mit dem Bulgur und dem Grünzeug vermischen. Salat kräftig mit Salz und Pfeffer würzen. Eventuell noch mal etwas Olivenöl zugeben, falls der Bulgur-Salat zu trocken erscheint.

Mittwoch, 16. April 2014

Stylish & lecker essen gehen in Karlsruhe: Cantina Majolika

Mittwoch ist "Heimatliebe"-Tag und ich habe wieder eine Restaurant-Empfehlung für euch vorbereitet. Letzte Woche war ich endlich mal wieder in der Cantina Majolika in Karlsruhe essen, und dieses Mal hatte ich auch die Kamera dabei und habe das Essen und die Location fotografiert. Die Cantina Majolika ist eines meiner absoluten Lieblingsrestaurants in Karlsruhe, wenn es etwas zu feiern gibt oder wir uns einfach mal wieder einen schönen Abend mit sehr gutem Essen und perfektem Service machen wollen. Leider liegt die Cantina etwas abgelegen in der Nähe des Karlsruher Schlosses, aber mit dem Auto ist das Restaurant gut zu erreichen und man kann direkt davor parken. 

 

Die Einrichtung ist modern, clean und stylish. Unter der Woche trifft man hier abends viele Geschäftsleute beim Geschäftsessen oder Pärchen im mittleren Alter (30 Jahre aufwärts) zum romantischen Dinner. Die Preise sind gehoben. Vorspeisen wie eine Schaumsuppe mit Frühlingskräutern und pochiertem Ei oder gebratene Jakobsmuscheln mit Selleriepüree und Trüffeln kosten zwischen 9 und 18 Euro, Hauptspeisen zwischen 18 und 27 Euro und Desserts gut 10 Euro. Vorweg kann ich aber schon sagen, dass die Qualität der Speisen und auch des Service top ist und ich die Preise als angemessen empfinde.

Letzte Woche haben wir das 3-Gang-Überraschungsmenü zum Preis von 39 Euro bestellt. Vorab gab es als Gruß aus der Küche Matjes-Tartar auf Pumpernickel. Als Vorspeise wurde ein schottischer Wildlachs "knusprig&cremig" mit marinierter Bete und PX-Sherry-Essig-Sorbet (das ist der braune Klecks links auf 10 Uhr auf dem Teller) serviert. Ein toller Menü-Auftakt!


Als Hauptgang gab es für mich den ersten Spargel der Saison und ein auf den Punkt gegartes zartrosa Rinderfilet.


Den krönenden Abschluss bildete dieser Dessertteller mit weißer Schokoladenmousse mit Erdbeerspiegel, Schokoladeneis, einem warmen Mangoschnitz in Kokospanade und einem erfrischenen Mangosmoothie. Ich war - wieder mal - rundherum zufrieden mit dem Besuch in der Cantina Majolika!


Von Mai bis September findet im Innenhof der Majolika unter freiem Himmel auch jeden Mittwochabend eine immer sehr gut besuchte After Work-Party mit wechselnden DJs, Cocktails und vielen gut gelaunten und gut gekleideten Besuchern statt. Sehen und gesehen werden ist hier das Motto!

Auch sehr zu empfehlen ist der Sonntagsbrunch. Besonders toll  bei schönem Wetter, wenn man auch draußen auf der Terrasse der Cantina Majolika sitzen kann! Von Frühling bis Herbst ist das Restaurant leider meist so gut wie jeden Freitag und Samstag für geschlossene Gesellschaften reserviert, denn die Cantina Majolika ist eine äußerst beliebte Location für Hochzeiten und sonstige größere Feste. Wir haben unsere Hochzeit 2010 ebenfalls in der Cantina Majolika gefeiert und es war ein wunder-wunderschönes Fest. Ihr seht, ich bin begeistert!


Cantina Majolika
Ahaweg 6
76131 Karlsruhe




Die "Cantina Majolika" ist mein Beitrag zur Reihe "Heimatliebe", die Anni auf ihrem Blog Pötit ins Leben gerufen hat.  Immer Mittwochs zeigen wir Gründe, warum wir gerne in Karlsruhe leben. Machst Du mit? Welche schönen Orte gibt es in Deiner Heimat?

Dienstag, 15. April 2014

Bratkartoffel-Radieschen-Salat (und dazu selbstgemachte Sülze!)

In letzter Zeit gab es reichlich Wurst bei mir - kein Wunder bei meiner Wurstkurs-Ausbeute, die ich mit nach Hause gebracht habe! Als erstes habe ich die selbstgemachte Sülze vom Hirsch und Wildschwein angeschnitten. Dazu gab es am ersten Abend einen frischen Bratkartoffel-Radieschen-Salat nach einem Rezept aus Restlos! Clever kochen mit Resten* von Hildegard Möller. Ich habe allerdings die gekochten Kartoffeln, die für den Salat eigentlich als Reste verwertet werden, extra für den Bratkartoffel-Radieschen-Salat gekocht. Und das war auch gut so - der Salat hat ganz hervorragend zur hausgemachten Sülze gepasst und darf gerne auch auf den Teller, wenn keine Kartoffeln übrig sind, sondern extra dafür zubereitet werden müssen!


Bratkartoffel-Radieschen-Salat
(für 2 Portionen)

Zutaten:
400g gekochte Kartoffeln vom Vortag (oder 500g vorwiegend festkochende frische Kartoffeln)
1 EL Butterschmalz
Salz, Pfeffer
3 Frühlingszwiebeln
100ml Gemüsebrühe
4 EL Rapsöl
2 EL weißer Balsamico-Essig
1 EL Senf
1 Bund Radieschen

Zubereitung:
Die gekochten und geschälten Kartoffeln in Scheiben schneiden. In einer großen Pfanne das Butterschmalz erhitzen und die Kartoffelscheiben darin von beiden Seiten bei mittlerer Hitze goldbraun anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen.

In der Zwischenzeit die Frühlingszwiebeln putzen, waschen und in dünne Ringe schneiden. Gemüsebrühe in einem kleinen Topf erhitzen. Senf und Essig in einer Salatschüssel miteinander vermengen, mit Salz und Pfeffer würzen. Öl unterschlagen.

Bratkartoffel-Pfanne vom Herd nehmen, Kartoffeln mit den Frühlingszwiebeln mischen und mit der warmen Gemüsebrühe übergießen. Dressing zugeben, alles vorsichtig vermischen.

Radieschen waschen, putzen und in dünne Scheiben schneiden. Unter den Bratkartoffelsalat heben. Bratkartoffel-Radieschen-Salat zugedeckt 20-30 Minuten ziehen lassen.

Bratkartoffel-Radieschen-Salat mit 2-3 Scheiben Sülze pro Portion servieren.

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