Donnerstag, 11. Februar 2016

Rotkohl-Flammkuchen mit Apfelstücken, Feta und Walnüssen

Schon wieder Rotkohl? Ja! Denn mit diesem spontan kreierten (und höchst leckeren!) Rotkohl-Flammkuchen mit Apfelstücken, Feta und Walnüssen habe ich den letzten Rest Rotkohl von den gebratenen Penne mit Rotkohl und dem lauwarmen Rotkohlsalat aufgebraucht. Den in feine Streifen geschnittenen Rotkohl habe ich mit etwas Essig mariniert, der Flammkuchenboden ist wie immer aus meinem bewährten Ratz-Fatz-Flammkuchenteig ohne Hefe und saftige Apfelstückchen, salziger Feta und knackige Walnüsse machen diesen winterlichen Flammkuchen zu einem echten Flammkuchen-Hochgenuss!



Rezept: Rotkohl-Flammkuchen mit Apfelstücken, Feta und Walnüssen
(für 1 Flammkuchen)

Zutaten:
Für den Flammkuchenteig:
125g Mehl Type 550
1/2 TL Salz
1 EL Sonnenblumenöl
Für den Belag:
100g Schmand
Salz, Pfeffer
1/4 Kopf Rotkohl (ca. 150g)
1 EL Tafelessig
1 Apfel
100g Feta
1-2 EL Walnusskerne

Zubereitung:
Für den Flammkuchenteig das Mehl, das Salz und das Öl mit 60ml Wasser in einer Schüssel vermengen und zügig erst mit einem Holzkochlöffel, dann mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Bei Bedarf noch etwas Wasser zugeben. Teig beiseite stellen.

Den Backofen mitsamt Pizzastein auf 250 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Den Rotkohl waschen, putzen, den Strunk entfernen und den Rotkohl in sehr feine Streifen schneiden. Apfel schälen, vierteln, Kerngehäuse entfernen. Apfel in kleine Würfel schneiden. Rotkohlstreifen und Apfelwürfel n einer Schüssel mit dem Essig vermischen, mit Salz und Pfeffer würzen und durchziehen lassen.

Die Arbeitsfläche gut bemehlen und den Flammkuchenteig mit einem Nudelholz sehr dünn und möglichst oval auswellen.

Teigboden mit Schmand bestreichen und mit Salz und Pfeffer würzen. Marinierten Rotkohl und Apfelstücke darauf verteilen. Feta zerbröckeln und darüber streuen.

Flammkuchen im heißen Backofen direkt auf dem Pizzastein in ca. 12-15 Minuten knusprig backen.

In der Zwischenzeit die Walnusskerne grob hacken. Flammkuchen aus dem Ofen nehmen, die Walnusskerne auf dem Flammkuchen verteilen und Flammkuchen sofort servieren.

Montag, 8. Februar 2016

Ofenkartoffeln mit Parmesan-Senf-Kruste

Und weiter geht es mit schnellen, leckeren Alltagsgerichten! Das Rezept für diese Ofenkartoffeln mit Parmesan-Senf-Kruste stammt (mal wieder) aus der "Lecker"-Ausgabe 1/2014, die ich mittlerweile fast komplett durchgekocht habe. Manche Ausgaben treffen einfach genau meinen Geschmack! Hier treffen vorher gekochte Kartoffeln auf eine würzige Kruste aus Parmesan, Semmelbröseln, Thymian und Senf. Dazu gab es bei mir einen frischen grünen Salat - fertig ist ein schnelles, leckeres Mittagessen, das sich fast von alleine kocht!



Rezept: Ofenkartoffeln mit Parmesan-Senf-Kruste
(für 2 Portionen)

Zutaten:
3-4 mittelgroße festkochende Kartoffeln
1/2 trockenes Brötchen (3-4 Tage alt)
1/2 TL getrockneter Thymian (oder 4 Stiele frischer Thymian)
3 EL Butter
Salz, Pfeffer
50g Parmesan am Stück
50g körniger Senf

Zubereitung:
Kartoffeln waschen und ungeschält in einen Topf geben. Knapp mit Wasser bedecken, salzen und in ca. 20 Minuten weich kochen.

Das trockene Brötchen im Standmixer fein zerbröseln. 2 EL Butter in einer Pfanne schmelzen und die Brösel mit dem Thymian darin unter Rühren ca. 3 Minuten rösten. Mit Pfeffer würzen und in eine Schüssel umfüllen.

Parmesan fein reiben und die Hälfte des geriebenen Parmesans zu den Bröseln in die Schüssel geben. Senf ebenfalls untermischen.

Den Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Kartoffeln abgießen, mit kaltem Wasser abschrecken und dann längs halbieren.

Kartoffeln mit der Schnittfläche nach oben in eine ofenfeste Auflaufform setzen und die Oberflächen salzen. Den Bröselmix mit einem Esslöffel gleichmäßig auf den Kartoffelschnittflächen verteilen, etwas flach drücken.

Kartoffeln mit dem restlichen Parmesan bestreuen. 1 EL Butter in kleinen Flöckchen auf den Kartoffeln verteilen, dann die Kartoffeln im heißen Backofen auf der mittleren Schiene 12-15 Minuten backen.

Ofenkartoffeln herausnehmen und pro Portion 3-4  Kartoffelhälften auf einen Teller geben. Dazu passt ein knackiger grüner Salat.

Freitag, 5. Februar 2016

Veganes Kartoffel-Erbsen-Curry

Angespornt durch Ilkas Kochbuch-Challenge habe ich mal wieder meine vorhandenen Kochbücher nach saisonal passenden, schnellen Rezepten durchstöbert. Dieses Kartoffel-Erbsen-Curry ist aus dem tollen Kochbuch "Immer schon vegan" von Katharina Seiser, aus dem ich schon viel nachgekocht habe (hier geht´s zur ausführlichen Buchvorstellung). Wie alle bisher aus diesem Buch ausprobierten Rezepte war auch das Curry easy in der Zubereitung und hat meinem Mann und mir sehr gut geschmeckt! Und vegan ist es auch noch, ganz ohne tierische Ersatzprodukte und Verzicht. Prima!



Rezept: Kartoffel-Erbsen-Curry
(für 4 Portionen)

Zutaten:
500g festkochende Kartoffeln
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
ca. 2cm frischer Ingwer
3 EL Sonnenblumenöl
1 TL Kreuzkümmelsamen
1/2 TL gemahlenes Kurkuma
1/2 TL Chilipulver
Salz
400ml Polpa (oder stückige Tomaten aus der Dose)
150g TK-Erbsen
1 TL Garam Masala
200g Basmati-Reis

Zubereitung:
Kartoffeln schälen und in ca. 2cm große Stücke schneiden. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln. Ingwer schälen und ebenfalls fein würfeln.

Öl in einem großen Topf erhitzen. Kreuzkümmelsamen darin 30 Sekunden unter Rühren rösten, dann die Zwiebeln zugeben und 2-3 Minuten glasig anschwitzen. Knoblauch, Ingwer, Kurkuma, Chilipulver und 1 TL Salz zugeben und unterrühren. Dann die Tomaten und 250ml Wasser zugeben. Kartoffelwürfel ebenfalls in den Topf geben und alles einmal aufkochen lassen, dann die Hitze reduzieren und das Curry bei mittlerer Hitze ca. 15 Minuten zugedeckt köcheln lassen, bis die Kartoffeln fast gar sind.

In der Zwischenzeit den Basmati-Reis kochen. Ich bereite ihn immer so zu:
Reis in ein Sieb geben, unter fließendem Wasser abspülen, um eventuell vorhandenen Mehlstaub zu entfernen. Dann den Reis mit der doppelten Menge an Wasser (hier. 400ml) und reichlich Salz in einen Topf geben und abgedeckt 15 Minuten quellen lassen. Dann den Reis offen aufkochen und unter Rühren bei starker Hitze so lange kochen, bis die Flüssigkeit den Reis nicht mehr bedeckt. Das geht recht schnell! Jetzt die Hitze deutlich reduzieren, 1 EL Butter zugeben (Veganer lassen die Butter weg) und den Reis bei geringer Hitze abgedeckt noch ca. 5 Minuten quellen lassen. Fertig!

Die gefrorenen Erbsen und das Garam Masala zu den Tomaten und den Kartoffeln in den Topf geben und weiter 5 Minuten köcheln lassen, bis die Kartoffeln und die Erbsen weich sind. Kartoffel-Erbsen-Curry mit Salz, Garam Masala und Chilipulver abschmecken.

Curry und Reis portionsweise in tiefe Teller füllen und servieren.

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