Dienstag, 20. Januar 2009

Süße Pasta mit Mango

Ich bin eigentlich kein großer Fan von süßen Hauptspeisen. Dieses Gericht ist eine Ausnahme - so lecker!

Süße Pasta mit Mango
Zutaten (für 2 Personen):
1 vollreife Mango
400 ml-Dose Kokosmilch
100 ml Sahne
1 EL Mohn
1 Bourbonvanilleschote
200 g Penne
Salz
weißer Pfeffer aus der Mühle
etwas Zitronenmelisse oder Minze zur Deko
Zubereitung:
Mangofleisch in Streifen schneiden. Kokosmilch und Sahne in einem großen Topf aufkochen lassen, Mark der Vanilleschote auskratzen und zur Kokosmilch-Sahne-Mischung dazugeben. Vorsichtig salzen. Pasta darin al dente garen (dauert etwas länger als in Wasser, ca. 12-15 Minuten). Vorsicht: die Kokosmilch-Sahne-Mischung kann schnell überkochen. Auf Teller verteilen, mit Mangostücken vermengen, mit Mohn und etwas weißem Pfeffer bestreuen und mit Melisse- oder Minzblättchen garnieren.
Wichtig ist, dass die Mango wirklich ganz reif ist, nur dann schmeckt es so richtig, richtig lecker. Wie alle süßen Hauptspeisen macht es ganz schön satt - auch wenn die Portion am Anfang klein aussieht, satt wirst Du auf jeden Fall!

Sonntag, 18. Januar 2009

Buchempfehlung!

Ein regnerischer Sonntag wie heute ist ideal, um es sich mit einem guten Buch auf dem Sofa oder dem Lieblingssessel gemütlich zu machen. Ich möchte euch heute ein Buch nahelegen, das ich in den letzten Tagen verschlungen habe: "Das Spiel des Engels" von Carlos Ruiz Zafón.


Schon "Der Schatten des Windes", das erste Buch von Carlos Ruiz Zafón, hat mich voll in seinen Bann gezogen. Auch "Das Spiel des Engels" spielt in Barcelona, in den Jahren vor dem spanischen Bürgerkrieg. Zeitlich ist das Buch also vor "Der Schatten des Windes" angesiedelt. Hauptfigur des Buches ist der junge Journalist und Autor David Martín, der mysteriöse Kriminalgeschichten unter einem Pseudonym schreibt und ein eher klägliches Leben fristet: seine große Liebe Christina scheint unerreichbar und als ernsthafter Schriftsteller wird David verkannt. Die Wende kommt, als er von einem undurchsichtig-mysteriösen Verleger einen großen, geheimnisvollen Auftrag erhält, der sein ganzes Leben auf den Kopf stellt und ihn in schaurige Erlebnisse hineinzieht.

Insbesondere in der zweiten Hälfte des Buches wurde es so spannend, dass ich das Buch kaum noch aus der Hand legen konnte und die Seiten nur so in mich hereingesogen habe. Ein stilistisch sehr gut geschriebenes Buch, das mich in eine andere, geheimnisvolle Welt voller Rätsel hineinversetzt hat. Das Ende des Buches ist vom Autor bewusst mehrdeutig gewählt worden, ich habe noch lange darüber nachgedacht, wie es wohl "wirklich" war.
Also meine Empfehlung: ein tolles, spannendes Buch, ein literarischer Hochgenuss! Wem "Der Schatten des Windes" gefallen hat, der wird auch dieses Buch lieben.

Dann möchte ich euch noch ein Buch zeigen, das ich von meiner besten Freundin zu Weihnachten bekommen habe: "1001 Books you must read before you die". Ich weiß nicht, ob es das Buch auch auf Deutsch gibt, ich habe es auf englisch bekommen. Die Bücherauswahl ist daher auch etwas anglo-amerikanisch-lastig, aber trotzdem sehr interessant. Stand heute habe ich 147 Bücher davon gelesen, das entspricht 14,68%. Da habe ich also noch einiges vor mir ;-) Aber keine Sorge, so ernst nehme ich das nicht, für mich gibt es keine Bücher, "die man lesen muss", aber ich freue mich immer über neue Anregungen für lesenswerte Bücher!


In diesem Sinne wünsche ich euch einen schönen, entspannten Sonntag!

Montag, 12. Januar 2009

12 von 12: Januar

Diese Mal hat es doch tatsächlich geklappt mit 12 von 12, ich hatte nämlich heute Urlaub! Morgens war es noch ganz schön neblig.

Beim Frühstück habe ich erst mal die Modetrends 2009 studiert. Hm... na ja, mal sehen, was davon für mich tragbar ist.


Der Nebel hat mich nicht davon abgehalten, gleich morgens nach Stuttgart zu fahren, da hatte ich nämlich einen Zahnarzttermin beim Zahnarzt meines Vertrauens. An meine Zähne lasse ich nicht jeden, da fahre ich lieber 2x im Jahr von Karlsruhe nach Stuttgart.

Er hat zwar nicht gebohrt, aber ich musste mich nach dem Zahnarzt dann doch noch ein bisschen belohnen. Das Breuningerland in Sindelfingen lag ja sowieso (fast/quasi/sozusagen) auf dem Heimweg vom Zahnarzt.


Ich bin natürlich auch fündig geworden, hier meine Ausbeute:


Ganz schön kalt in Karlsruhe, in Stuttgart war es wärmer!


Ein kurzer Winterspaziergan war trotzdem drin.


Wieder zuhause: erst mal noch ein bisschen Onlineshopping machen, ich brauche was Neues für die neugestaltete Esszimmerwand -mehr dazu, wenn alles fertig ist!

Das selbstgemachte Früchtemüsli ist auch schon wieder alle!

Da produziere ich doch gleich mal Nachschub.


Abends waren wir eingeladen zum Geburtstag vom Onkel meines Freundes, ich habe noch schnell das Geschenk eingepackt.


Dann habe ich gleich meinen neuen Rock und das neue Oberteil angezogen und los gings zum Geburtstagsessen.

Das war mein "12 von 12", jetzt bin ich auf eure Fotos gespannt! Wer hat alles mitgemacht?

Donnerstag, 1. Januar 2009

Selbst gemacht: Hefezopf

I proudly present: my first homemade Hefezopf! Zum ersten Mal habe ich selbst Hefezopf gebacken, und zwar nach diesem tollen, gelingsicheren Rezept auf chefkoch.de. Ihr merkt schon, ich bin ein großer CK-Fan ;-) Ich habe nur die 500g-Variante gemacht, aber auch dieser Zopf ist ganz schön groß geworden, da er beim Backen unglaublich aufgegangen ist. Das Wichtigste ist aber: er schmeckt unglaublich lecker!



Mein Maßstab für den Geschmack von Hefezöpfen sind die selbstgebackenen Hefezöpfe, die ich in meiner Zeit in Schwäbisch Gmünd immer freitags auf dem dortigen Bauernmarkt gekauft habe. Schwäbisch Gmünd ist eine Stadt mit wenigen herausragenden Besonderheiten, aber der Bauernmarkt war ein ganz klares Highlight. Mit meinen liebsten Kolleginnen bin ich jeden Freitag in der Mittagspause auf den Bauernmarkt am Johannisplatz gepilgert, wir haben eine Bauernbratwurst am Würstchenstand gegessen, den Wochenendeinkauf an Obst und Gemüse erledigt, den locker-luftig-leckeren Hefezopf und ein paar Nußschnecken gekauft, und waren dann alle so in Wochenendstimmung, dass wir fast nicht mehr in die Agentur zurückwollten... Das sind mit meine schönsten Erinnerungen an die Zeit in Schwäbisch Gmünd. Und mein erster selbstgebackener Hefezopf hat diese schönen Erinnerungen schlagartig zurückgeholt. Toll! Diesen Hefezopf werde ich bestimmt öfter machen.

Printfriendly