Freitag, 27. Februar 2009

Büro-Mittagessen, Teil 2

Pünktlich zum Wochenende kommt noch mein "Büro-Mittagessen der Woche"! In letzter Zeit habe ich hauptsächlich die auf Vorrat produzierten und eingefrorerenen Zucchini-Feta-Muffins nach und nach verspeist. Sehr lecker! Aber diese Woche war mir nach etwas Abwechslung. Und dieses Rezept ist das ideale Büro-Mittagessen: lecker, gesund, gut vorzubereiten und sogar (lau-)warm ohne Mikrowelle!

(Warmer) Couscous-Salat


Zutaten:
1 Karotte
1 kleine rote Paprika
eine Handvoll Kirschtomaten
5 EL Rapsöl
50 ml Orangensaft
1/4 Glas Kichererbsen
2 EL Limettensaft
Salz, Pfeffer
1 Prise Kreuzkümmel
etwas glatte Petersilie
1/2 TL Gemüsebrühepulver
70 g Couscous

Zubereitung:
Karotte in Scheiben schneiden, Paprika in dünne Streifen. Tomaten halbieren. Karotten und Paprika in 1-2 EL Rapsöl 5 Minuten anbraten, mit Orangensaft ablöschen und noch mal 5 Min. köcheln lassen. Dann Kichererbsen und Tomaten unterheben. Vom Herd nehmen.
Mit dem restlichen Rapsöl und Limettensaft marinieren, mit Salz, Pfeffer und Kreuzkümmel kräftig abschmecken. Petersilie grob hacken und untermischen. Gemüse in eine Schale geben und im Kühlschrank kalt stellen. Couscous mit Gemüsebrühepulver mischen.
Vor dem Essen 125 ml Wasser im Wasserkocher aufkochen und über den Couscous geben. 5 Minuten abgedeckt quellen lassen und anschließend mit dem vorbereiteten Gemüse mischen.

Ein Rezept genau nach meinem Geschmack. Es hat superlecker und schön knackig geschmeckt. Danach war ich pappsatt, aber nicht unangenehm voll. Das werde ich auf jeden Fall wieder machen!

Asiatische Weisheiten

Glückskekse sind doch was Schönes. Die Sprüche sind aufbauend und meist sehr allgemein gehalten, aber das schadet ja nicht, oder?


Heute habe ich diese Online-Glückskekse entdeckt und gleich mal meinen Glückskeks geöffnet. Mein Spruch des Tages lautet:

Wer den Tiger weckt, darf sich nicht beklagen, wenn er brüllt.


Ok, mal überlegen: welche schlafenden Hunde könnte ich heute schon geweckt haben?
... Hmm....

Donnerstag, 26. Februar 2009

Mein gelber Februar


Auf allen Blogs ist es gelb! Und Berliner Luft und Ostseewelle ist schuld, sie hat nämlich zum "gelben Februar" aufgerufen. Da bin ich doch auch gerne dabei. In der Küche, dem Bücherregal und bei den Haushaltsgeräten bin ich besonders fündig geworden mit den gelben Gegenständen.


Und jetzt: lasst die Sonne rein!

Samstag, 21. Februar 2009

Wohnst Du noch oder lebst Du schon?

Nein, ich war nicht bei Ikea. Aber bei Jessica von How About Orange bin ich auf einen netten Link gestoßen, bei dem man herausfinden kann, welchen Wohnstil man bevorzugt - falls man das nicht sowieso schon weiß.

Ich mag klare Linien und Formen, keine Schnörkel, aufgeräumtes Design und Großzügigkeit. Mal sehen, ob das auch im Test so rauskommt. Also hab ich mich durch die Fotos geklickt und bewertet mit "Love it", "Like it", "Just OK", "Don´t like it" und "Hate it". Heraus kamen folgende Vorlieben:

50% Cottage Chic

36% Vintage Modern

14% Contemporary


Hm. Unter Cottage Chic würde ich einen modernen Landhausstil verstehen. Stimmt, das gefällt mir, aber dazu gehört für mich auch das entsprechende Ambiente, also ein Häuschen auf dem Lande mit großem Garten. Und da ich in einer Wohnung in der Stadt wohne, sind es dann wohl doch eher die restlichen 50% Vintage Modern und Contemporary, die wir in unserer Wohnung umgesetzt haben.


Dazu gehören das große Lümmelsofa mit der Retrolampe, der selbstgeschreinerte Couchtisch und das Bücherregal, der vom Opa geerbte lange Esstisch, die geradlinige Kommode und das gemütliche Gästebett...

Und wie wohnt ihr so?

Donnerstag, 19. Februar 2009

Meine ersten selbstgebackenen Brötchen

Ich habe mich zum ersten Mal daran getraut, selbst Brot - bzw. zuerst einmal Brötchen - zu backen. Und zwar nach dem 5-Minuten-Brot-Rezept, das ich schon auf mehreren Blogs entdeckt habe. Da sich alle darin einig waren, dass das Brotbacken nach diesem Rezept total einfach und gelingsicher ist, habe ich mich mal daran gewagt! Der Teig war in der Tat schnell zusammengerührt und ist auch schön aufgegangen. Dann habe ich ihn über Nacht in den Kühlschrank gestellt. Wichtig: es steht nicht umsonst im Rezept, dass man den Teig in eine GROSSE Schüssel hineingeben soll... sonst geht es euch nämlich wie mir: als ich morgens den Kühlschrank geöffnet habe, kam mir erst mal der Teig entgegengelaufen, da die Schüssel zu klein war.
Von einem Teil des noch in der Schüssel befindlichen Teigs habe ich dann meine allerersten, selbst gemachten Brötchen gebacken! Tadaaaaaaaa....

An der Form werde ich noch etwas arbeiten, aber der Geschmack hat voll überzeugt und der Arbeitsaufwand war wirklich sehr gering. Nach meinem Erstversuch habe ich noch einigen Teig übrig. Kein Problem, da man ihn bis zu 14 Tage im Kühlschrank aufbewahren kann. Bald ist Wochenende und dann gibt es superfrische und leckere Brötchen zum Frühstück!

Samstag, 14. Februar 2009

Valentinstag!

Gestern abend habe ich außer den angekündigten Apfel-Zimt-Muffins auch noch Schoko-Espresso-Muffins gebacken.


Heute morgen habe ich für meinen Freund dann eine Kleinigkeit vorbereitet: ich habe einige schöne Liebesgedichte ausgesucht, ausgedruckt, in Herzform ausgeschnitten und auf rosa Herzen aus Tonpapier geklebt. In einem netten Lädchen hier im Ort habe ich eine besonders schöne Form der Trinkschokolade entdeckt und gleich gekauft:

Genau das richtige für meinen Freund, der ein großer Fan von heißer Schokolade ist!

Ich wünsche euch einen schönen Valentinstag!

Donnerstag, 12. Februar 2009

12 von 12: Februar

Es ist wieder soweit und ich habe auch diesen Monat bei "12 von 12" mitgemacht! Hier mein Tag in Bildern...

Oha, der Schnee lag aber gestern abend noch nicht da!


Auf den Schreck gibt es erst mal ein leckeres Frühstück, nämlich die letzten Reste meines selbstgebackenen Hefezopfs vom Sonntagsbrunch.


Der Blick aus dem Büro ist heute nicht wirklich einladend, es schneit und schneit!



So, Feierabend! Daheim geht die Arbeit aber gleich weiter: Wäsche waschen ist angesagt.

In der neuen Maxi habe ich mir erst mal den Beileger zur neuen H&M Wohnkollektion angeschaut. Bei Holly von decor8 hatte ich schon davon gelesen... sieht gut aus! Ab 19.2. ist die Wohnkollektion online erhältlich, da schau ich doch gerne mal rein!

Schon lange wollte ich mal selbstgemachten Lippenbalm nach dem Rezept von Frau Liebe machen. Jetzt war es dringend notwendig, mein Labello ist nämlich alle! Und ich bin ein echter Labellojunkie. Die Zutaten habe ich schon vor einer ganzen Weile besorgt...

Mit der anschaulichen Anleitung von Frau Liebe ging das wirklich ratzfatz, schon hatte ich den fertigen Lippenbalm im Döschen - toll! Das sollte jetzt eine Weile reichen.


Damit war meine Kreativität für den Abend noch nicht erschöpft: am Samstag ist Valentinstag und ich habe für meinen Freund eine Kleinigkeit vorbereitet, hier ein Teaser:

Mehr gibt´s dann am Samstag zu sehen!
Morgen möchte ich Muffins backen und habe daher heute abend mal in meinem Lieblings-Muffins-Rezeptebuch geblättert, auf der Suche nach Anregungen...

Und ich bin fündig geworden - wie immer! Da ich noch so viele Äpfel vorrätig habe, werde ich unter anderem diese Apfel-Zimt-Muffins backen.

So, jetzt reicht es aber, genug geschafft für heute. Nebenher schaue ich gerade das hier und amüsiere mich mal wieder köstlich ...




... und futtere die hier, die sind ja bekanntlich der ideale Topmodel-Snack, da ohne Fett (das mit dem Zuckergehalt sagen wir jetzt nicht):


Das waren meine "12 von 12" im Februar! Wer hat noch mitgemacht? Zeigt her eure Fotos!

Montag, 9. Februar 2009

Ich hole mir den Frühling ins Haus!

Wenn die Tage so trüb, grau und regnerisch sind wie heute, hole ich mir den Frühling wenigstens mit Blumen ein bisschen ins Haus.

Die Rosen sind schon ziemlich aufgeblüht und haben ihren Zenit wahrscheinlich schon überschritten. Deshalb habe ich die Stiele gekürzt und sie in meine "Gläschenvase" gestellt. So habe ich noch ein paar Tage länger Frühlingsgefühle...

Mittwoch, 4. Februar 2009

Aus meiner Backstube: "Kirschenplotzer"

Der "Kirschenplotzer" ist ein saftiger Kirschkuchen - und der Lieblingskuchen meines Freundes. Ich stand bis gestern mit diesem Kuchen auf Kriegsfuß, da er mir die ersten beiden Male gründlich misslungen ist. Beim ersten Versuch hatte ich kein richtiges Rezept, sondern eher eine Zutatenliste ohne Anleitung. Dementsprechend verlief das Backen auch: erst habe ich die Rührlöffel des Handrührgeräts durch den zu schweren und matschigen Teig zerstört und dann noch einen Teigschaber abgebrochen beim Versuch, Schokolade unterzuheben. Dann habe ich den Kuchenteig in eine Kastenform getan (falschfalschfalsch), wodurch er in der angegebenen Backzeit nicht vollständig durchgebacken ist. Konnte man also wegschmeißen. Beim zweiten Versuch hatte ich ein richtiges Rezept und habe zwar nichts kaputt gemacht und auch eine Springform verwendet, allerdings hatte ich nur eine, bei der sich der Rand der Form nicht ablösen lässt. Und so klebte der Kuchen in der Form und zerbrach bei meinem verzweifelten Versuch, ihn zu stürzen, in seine Einzelteile.

Seit kurzem habe ich jetzt eine Springform mit ablösbarem Rand und habe mich meinem Freund zuliebe noch mal an den Kirschenplotzer rangewagt. Und siehe da: es ist vollbracht! Und es schmeckt!


Kirschenplotzer
Zutaten:
125 g Butter
350 g Zucker
4 Eier
100 g Haselnüsse
100 g Schokoraspel
125 g Mehl
2 TL Backpulver
ca. 500 g Kirschen

Zubereitung:
Springform gut einfetten, Semmelbrösel einstreuen. Eier trennen, Eiweiß steif schlagen. Butter schaumig rühren, Zucker und Eigelb dazu geben, verrühren. Haselnüsse, Schokostreusel, Mehl und Backpulver dazu geben. Eischnee unterrühren, Kirschen dazugeben. Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad ca. 70 Minuten backen.

Dienstag, 3. Februar 2009

Büro-Mittagessen!

Als Berufstätige ist es gar nicht so einfach, sich einigermaßen gesund und abwechslungsreich zu ernähren. Ich gehe ab und zu in unsere Firmenkantine. Das Essen ist ganz in Ordnung, liegt aber meistens etwas schwer im Magen. Die Mittagstische (Italiener, Thai, Grieche...) in der Umgebung besuche ich auch regelmäßig oder ich hole mir schnell was vom Bäcker. Aber gerade die Brötchen beim Bäcker sind meistens nichts sehr zufriedenstellend: Der Belag ist unterfüttert mit Mayonaise oder Remoulade und es bleibt ein dezenter Glutamat-Geschmack.

Um dem Einheitsbrei entgegen zu wirken, habe ich mit ein paar Kollegen einen "Bring your own"-Mittagessen-Tag verabredet. Heute gab es für mich 2 Zucchini-Feta-Muffins und dazu Ackersalat mit Tomaten. Hat mir echt gut geschmeckt und ich war satt, aber nicht vollgestopft.


Hier das Rezept für Zucchini-Feta Muffins (12 Stück)
Zutaten:
1 kleine Zucchini
150 g Feta
80 g Walnusskerne
300 g Mehl Type 1050
3 TL Backpulver
1 TL Meersalz
2 Eier
80 ml Rapsöl
300 ml Buttermilch
100 g Mais (abgetropft)



Zubereitung:
Zucchini raspeln, Feta zerkrümeln, Walnusskerne klein hacken. Backofen auf 180 Grad vorheizen. Das Mehl mit dem Backpulver und dem Salz mischen. Eier, Öl und Buttermilch verquirlen. Zur Mehlmischung geben und mit Mais, Zucchini, Walnüssen und Feta unterrühren. Teig auf 12 Muffinförmchen verteilen, bei 180 Grad ca. 30-35 Minuten backen.
Die Muffins, die ich heute nicht gegessen habe, habe ich eingefroren und kann so noch einige Mittagessen mit den Muffins genießen.

Habt ihr auch Rezepte für bürogeeignete Mittagessen? Ich freu mich über alle Tipps. Bei mir sind die Randbedingungen allerdings erschwert: in unserer Kaffeeküche gibt es weder Herd noch Backofen. Nur eine Mikrowelle - damit kann ich aber nicht umgehen - und einen Wasserkocher. Den Wasserkocher werde ich für mein Essen nächste Woche einsetzen, bin gespannt, ob das so gut schmeckt, wie es sich anhört...

Sonntag, 1. Februar 2009

Apfelkuchen wie bei Omi

Mit meiner mittlerweile leider verstorbenen Omi verbinde ich neben wunderschönen Ferien gemeinsam mit meinem Cousin auch immer leckeres Essen, das es so nur bei meiner Omi gab: Fränkischer Sauerbraten mit hausgemachten Klößen halb und halb, Klößchensuppe, Zwetschgenkuchen, zur Kinderzeche gab es selbstgebackene Schneckennudeln und eine Kinderzechtüte, an Weihnachten selbstgebackenen Christstollen, auf den selbst der Bäcker nebenan neidisch war, und immer wieder: ihren tollen Apfelkuchen mit Äpfeln aus dem eigenen Garten.

Da ich noch sehr viele Äpfel vorrätig habe, die mir zum "so essen" zu mehlig oder zu sauer sind, habe ich mich gestern mal daran gemacht, den Apfelkuchen meiner Omi nachzubacken. Das Rezept ist ziemlich einfach, und der Kuchen schmeckt schön saftig, der Teig ist luftig und das ganze ist nicht zu süß (also nix für "Oh Cynthia"-Fans....)

Hier das Rezept: Versunkener Apfelkuchen

Zutaten:
125 g Butter
185 g Zucker
2 Eier
250 g Mehl
1/2 Packung Backpulver
125 ml Milch
3 große Äpfel

Zubereitung:
Backofen auf 180-200 Grad vorheizen. Eine Springform gut einfetten und mit Semmelbröseln oder gemahlenen Mandeln bestreuen. Eier trennen. Eiweiß steif schlagen. Das Mehl sieben, Backpulver unterrühren. Die Butter schaumig rühren, Eigelb und Zucker dazu und unterrühren. Dann abwechselnd die Milch und das gesiebte Mehl mit dem Backpulver zur Buttermasse zugeben. Schließlich Eischnee unterheben.
Äpfel schälen, entkernen und in große Schnitze schneiden. Oberfläche mit einer Gabel einritzen. Apfelschnitze auf den Teig legen, nur leicht eindrücken.
Ca. 45 Minuten backen.
Der Kuchen geht wunderbar auf und wird schön locker und saftig.
Guten Appetit!

Hilfe, ich wurde getaggt...

... und zwar von Stephie! Die Aufgabe: Zeige das 4. Bild aus dem 4. Bilderordner auf Deinem Rechner und tagge anschließend 4 weitere Personen! Hier mein Bild: das bin ich auf der standesamtlichen Hochzeit der Schwester meines Freundes. Das war eine sehr schöne Hochzeit, ich denke das sieht man :-)



Den Teil mit dem Weitergeben lasse ich jetzt mal weg, aber wer mag, darf natürlich gerne auch das 4. Bild in seinem 4. Ordner zeigen, freue mich auf eure Bilder!

Liebe Grüße

Juliane

Vorher-nachher: Esszimmer!

Aus der Abteilung "Schöner Wohnen" möchte ich euch heute unser Esszimmer zeigen. So sah unser Esszimmer bis vor kurzem aus:
Der Tisch und die Stühle gefallen mir sehr gut, aber die Wand hinter dem Esstisch hat mir noch nie gefallen, weder mag ich Wischtechnik, noch die orange Farbe, und ein besonderer Dorn im Auge war mir dieses Bild:


Mein Freund hat sich lange geweigert, diese Wand zu verändern und so habe ich mich geduldet. Zur Erklärung: es ist seine Wohnung und er hat schon 3 Jahre darin gewohnt, bevor ich mit eingezogen bin. Natürlich möchte ich nichts gegen seinen Willen verändern und so habe ich ganz behutsam fast 1,5 Jahre darauf hingearbeitet, sein OK für eine Veränderung des Esszimmers zu bekommen. Zwischen Weihnachten und Silvester 2008 war es dann endlich soweit und ich habe das "Go" für die Esszimmer-Veränderung bekommen! Da habe ich natürlich gleich losgelegt, den Pinsel geschwungen, und neue Regalborde angebracht....


... und so sieht es jetzt aus: hellgraue Wand, schwarze Regalborde, andere Bilder...


Mir gefällt es jetzt richtig gut und beim Essen schaue ich jetzt nicht mehr nur auf meinen Teller oder meinen Freund, sondern gerne auch auf unsere Wand!




Edit: meinem Freund gefällt die neue Esszimmerwand auch sehr gut *puh*