Dienstag, 29. September 2009

Supereinfach: Geschmorte Kürbisspalten

Der Herbst zeigt sich in Baden weiterhin von seiner schönsten Seite: Sonnenschein und Temperaturen bis 23 Grad lassen den Herbst zu einer prima Jahreszeit werden. So gefällt mir das!

Heute war es mal wieder Zeit für Kürbis. Da ich am Wochenende aber leider das Messer von meinem Stabmixer zerstört habe, fiel Kürbissuppe schon mal aus (mangels Püriermöglichkeit). Bei Highfoodality gab es kürzlich geschmortes Kürbis-Kartoffel-Gemüse. Davon inspiriert habe ich heute geschmorte Kürbisspalten gemacht. Ein supereinfaches, sehr schmackhaftes vegetarisches Gericht, ideal nach einem Arbeitstag, an dem man keine große Lust zum Kochen hat, aber trotzdem was Leckeres auf dem Tisch stehen soll!

Geschmorte Kürbisspalten
(2 Portionen)

Zutaten:
1/2 Hokkaido-Kürbis
1 Orange
2 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer
1 EL Rohrohrzucker
1 rote Chilischote
1 Knoblauchzehe
1 Zimstange
1 kleines Stück Ingwer

Zubereitung:
Backofen auf 200 Grad vorheizen. Kürbis waschen, halbieren und Kerne und fasriges Fruchtfleisch entfernen. In dünne Spalten schneiden und die Spalten noch mal halbieren. Orange auspressen. Die Kürbisspalten in eine Auflaufform geben, mit Salz, Pfeffer und Zucker würzen. Orangensaft und Olivenöl drübergießen. Chili waschen, Stiel entfernen und Chili in grobe Stücke schneiden. Knoblauch schälen, halbieren und etwas zerdrücken. Ingwer ebenfalls schälen und in Scheiben schneiden. Chilistücke, Knoblauch, Ingwer und Zimstange ebenfalls zum Kürbis dazugeben. Auflaufform mit Alufolie bedecken und im vorgeheizten Backofen 30-35 Minuten schmoren.

Mit einem grünen Salat dazu ist es ein leckeres,unkompliziertes vegetarisches Gericht, ich kann es mir aber auch gut als Beilage zu Fleisch vorstellen.

Sonntag, 27. September 2009

Hähnchenbrustfilet mit Datteln und Aprikosen-Orangen-Chili-Soße

Gestern habe ich zum ersten Mal ein Rezept aus meinem neuen Kochbuch "Oriental Basics" ausprobiert - und wir waren begeistert! Zwar habe ich ein bisschen mit der Technik gekämpft und nicht alle Zutaten wie gewünscht bekommen und das Ursprungsrezept daher etwas abgewandelt, aber es war trotzdem köstlich und hat schon einen Vermerk "lecker!" bekommen.



Hähnchenbrustfilet mit Datteln und Aprikosen-Orangen-Chili-Soße
(2 Portionen)

Zutaten:
50g getrocknete Aprikosen
2 Orangen
350g Hähnchenbrustfilet
1/2 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
75g getrocknete Datteln
1 TL Ras-el-Hanout (gibt´s vermutlich beim gut sortierten Gewürzhändler, ich hatte noch welches, das meine Eltern mir aus dem Urlaub in Tunesien mitgebracht haben - i love Mitbringsel)
Salz, Pfeffer
1 EL Olivenöl
1/2 Bund Frühlingszwiebeln
1 rote Chili
100g Instant-Couscous
etwas Petersilie

Zubereitung:
Zunächst die getrockneten Aprikosen in ganz kleine Würfel schneiden. Orangen auspressen und die Aprikosenstückchen im Orangensaft 1 Stunde marinieren.

Dann die Zwiebel und den Knoblauch in ganz kleine Stücke schneiden, ebenso die getrockneten Datteln. In einer Schüssel mit dem Ras-el-Hanout und etwas Salz und Pfeffer mischen.
Das Hähnchenbrustfilet abwaschen und trocken tupfen. Wenn möglich, in die Filets eine Tasche hineinschneiden und die Filets mit der Dattel-Zwiebel-Knoblauchmischung füllen und mit Zahnstochern wieder verschließen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Mir ist das Füllen nicht so ganz gelungen, bzw. ich hatte zu viel Füllung übrig. Die habe ich dann einfach als zusätzliche Soße mitgebraten - das geht auch gut so.
Jetzt zur Beilage: ca. 200 ml Wasser zum Kochen bringen, über das Couscous gießen und zugedeckt 10 Minuten quellen lassen. Danach mit einer Gabel lockern, einen Klecks Butter einrühren und mit Salz und Pfeffer würzen.
Derweil das Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Hähnchenbrustfilets von jeder Seite bei mittlerer Hitze ca. 5 Minuten braten.
Währenddessen die Chilischote waschen, aufschneiden, Kerne entfernen und die Chilischote in feine Ringe schneiden. Frühlingszwiebeln ebenfalls waschen, Wurzelbüsche und welkes Grün entfernen und Frühlingszwiebel in feine Ringe schneiden.
Das Fleisch aus der Pfanne nehmen und warmhalten. Die Chili und die Frühlingszwiebeln im Bratfett ca. 3 Minuten braten, dann die eingelegten Aprikosen und den Orangensaft hinzugeben und aufkochen. Soße etwas reduzieren lassen, dann mit Salz würzen.

Alles zusammen anrichten, Petersilie waschen, kleinschneiden und über Fleisch und Soße drüberstreuen.

Die süßen Datteln und die feurige Chili ergeben eine tolle Kombination, die die Geschmacksknospen kitzelt und köstlich schmeckt!

Samstag, 26. September 2009

Und noch mal Flohmarkt!

Vielen Dank für eure Erzählungen und Tipps zum Thema Flohmarkt nach meinem Flohmarkt-Flop neulich. Zwar habe ich nicht alle davon beherzigt, als ich heute morgen um halb 11 Uhr zum Flohmarkt in einem Örtchen hier in der Nähe gegangen bin, aber ich habe meine Erwartungen deutlich runtergeschraubt. Und siehe da: dieses Mal waren nur Privatleute da, die ihre Sachen auf dem Flohmarkt angeboten haben, und ich habe gleich 5 Bücher mit nach Hause genommen. Und vor 12 blau-weißen Tellern stand ich auch sehr lange herum... habe sie dann aber doch nicht gekauft, weil sie mich nicht 120%-ig überzeugt haben.


Dann bin ich heute auch endlich dazu gekommen, unsere Wohnung ein kleines bisschen herbstlich zu dekorieren. Es war gar nicht so einfach, überhaupt noch Kastanien zu finden! Bis ich von einem kleinen Jungen den Tipp bekam: "Hier finden Sie keine Kastanien mehr, wir haben vor einer Stunde alle eingesammelt! Aber zwei Straßen weiter, da gibt es noch mehr Kastanienbäume." Danke für den Hinweis! Und siehe da.... zwei Straßen weiter wurde ich fündig.


Dass ich Mitbringsel liebe, habe ich ja schon mehrfach erwähnt. Jetzt haben mir meine Eltern von einer Südafrika-Reise ein angeblich 280 Millionen altes Kalahari-Meersalz sowie Kalahari-Pfeffer mitgebracht. Da bin ich ja mal gespannt!

Also, mein Start ins Wochenende war mit Flohmarkt, Herbstdeko und Mitbringsel schon mal sehr schön. So kann es weitergehen. Ich hoffe, bei euch war es ebenso! Ein schönes Wochenende euch allen!

Donnerstag, 24. September 2009

Nachgekocht: Risotto mit Trauben und Serranoschinken

Gestern fiel mir auf, dass ich ja schon lange kein Risotto mehr gekocht habe. Und dann bin ich bei "1x umrühren bitte" auf das Rezept für ein Risotto mit Trauben und Serranoschinken gestoßen. Das klang richtig gut. Also nichts wie ran an den Reis!


Und das Ergebnis war wie erhofft: ein schönes, sämiges Risotto mit einer durch die Trauben fruchtigen Note. Das gibt es bestimmt noch mal! Hier geht es direkt zum Rezept.

Dienstag, 22. September 2009

Flohmarkt-Flop

Immer wieder lese ich auf Blogs von tollen Flohmarktfunden und bestaune die Bilder der aufgestöberten Schätze, zuletzt die englischen Teetassen bei Mamas Kram. Mein letzter Flohmarktbesuch lag schon Jahre zurück, aber für letzten Samstag hatte ich auch einen Flohmarktbesuch in Karlsruhe angepeilt - ich wollte nach schönen blau-weißen Speisetellern und Kuchentellern suchen und vielleicht noch nach einem Nachttisch. Um 8 Uhr sollte der Flohmarkt losgehen. Das war meinem Freund viiiiiel zu früh. Wir konnten uns dann auf halb 10 Uhr einigen. Auf dem Weg zum Flohmarkt sahen wir dann dieses fliegende Pferd, sollte das ein gutes Omen sein?


Nein, war es leider nicht. Auf dem Flohmarkt gab es furchtbar viel Ramsch, Kitsch, Billigware... ich war ziemlich enttäuscht. Meine magere Ausbeute seht ihr hier! Aber immerhin ein Buch, das sowieso auf meiner Wunschliste stand und bei einem Preis von 50 Cent kann ich nicht meckern.


Mit diesem Flohmarkt-Flop versöhnt hat mich der Nachmittag auf der Skybeach, wo wir über den Dächern von Karlsruhe zum wahrscheinlich letzten Mal in diesem Jahr die Füße in den Sand stecken konnten und den Sonntag gemütlich haben ausklingen lassen.


Habt ihr Tipps für mich, was ich beim nächsten Flohmarktbesuch besser machen kann? Geht ihr nur auf Antikmärkte? Oder war ich zu spät dran? Oder hatte ich einfach Pech?

Freitag, 18. September 2009

Zwetschgen-Orangen-Walnuss-Kuchen

Ich hatte noch ein paar Zwetschgen übrig und hatte Lust auf Zwetschgenkuchen. Daher habe ich nach Rezepten gesucht, die mit relativ wenigen Zwetschgen auskommen. Gefunden habe ich diesen Zwetschgen-Orangen-Walnuss-Kuchen.



Zwetschgen-Orangen-Walnuss-Kuchen

Zutaten für eine Springform mit 26 cm Durchmesser:
350g Zwetschgen
1 Bio-Orange
1 Vanilleschote
150g Walnusskerne
250g Mehl Type 550
2 TL Backpulver
200g weiche Butter
175g Zucker
Salz
4 Eier
nach Belieben: 150g Orangenmarmelade

Zubereitung:
Springform einfetten. Zwetschgen waschen, halbieren und Stein entfernen. Die Schale der Bio-Orange abreiben und danach die Orange auspressen. 50 ml Saft abmessen.
Den Backofen auf 175 Grad vorheizen.
Die Hälfte der Walnusskerne grob hacken, die andere Hälfte fein mahlen. Da ich kein Gerät zum Mahlen der Kerne hatte, habe ich nur 75g Walnusskerne verwendet und grob gehackt und 75g gemahlene Mandeln verwendet. Mehl und Backpulver mischen und in eine Schüssel sieben. Mit den gemahlenen Walnüssen (oder Mandeln) verrühren.
Die weiche Butter in einer Schüssel mit dem Zucker, 2 Prisen Salz und der Orangenschale schaumig rühren. Die Vanilleschote aufschlitzen, das Mark herauskratzen und zur Buttermasse geben. Dann einzeln die Eier unterrühren. Anschließend abwechselnd die Mehl-Nuss-Mischung und den Orangensaft unterrühren.

Teig in die Form füllen und glattstreichen. Die gehackten Walnüsse darauf streuen, danach die Zwetschgen mit der Schnittseite nach oben auf den Teig legen. Im vorgeheizten Backofen 60 Minuten backen.

Wenn gewünscht, kann der Kuchen nach dem Abkühlen noch mit zuvor erwärmter Orangenmarmelade bestrichen werden. Dazu bin ich aber nicht mehr gekommen, weil hungrige Mitesser sich den Kuchen gleich geschnappt haben...

Da der Kuchen so wenige Zwetschgen enthält, ist es für mich eigentlich kein Zwetschgenkuchen, sondern eher ein Walnuss-Orangen-Kuchen mit Zwetschgen. Der schmeckt aber sehr gut - man darf nur keinen typischen ultrasaftigen Zwetschgenkuchen erwarten.

Mittwoch, 16. September 2009

Seit heute bin ich Tante!

Heute mittag um 12.30 Uhr hat meine Schwägerin einen Sohn auf die Welt gebracht. Ich freue mich riesig, jetzt Tante (in spe) zu sein. Mutter und Kind sind wohlauf und die gesamte Familie befindet sich im Babyfieber! Glücklicherweise habe ich das Geschenk für den kleinen Neffen schon vor einiger Zeit im Dawanda-Shop Kater Merlin bestellt: ein Greifling in Form einer Giraffe. Besonders süß finde ich die Babygiraffe, die ich als Beigabe dazubekommen habe.


Jetzt freue ich mich riesig darauf, hoffentlich schon morgen meinen kleinen Neffen das erste Mal zu sehen und hoffe, dass ihm die Giraffe genauso gut gefällt und er den Greifling ebenso ins Herz schließt wie die Tochter von Freunden es mit ihrer gans_toll getan hat.

Dienstag, 15. September 2009

Nachgemacht: Kürbis-Lasagne

Was ich am Herbst mag:
  • Kastanien sammeln
  • Die herbstliche Farbenpracht mit gelben und roten Blättern
  • Das Rascheln der Blätter unter den Schuhen
  • Es sich daheim gemütlich machen mit Tee und einem Buch
  • Und natürlich: Kürbis in allen Variationen essen!
Es ist also Zeit für ein weiteres Kürbis-Gericht! Bei Spülkönig und Kitchenqueen bin ich auf ein Rezept für Kürbis-Lasagne gestoßen, das ich genau so nachgekocht habe.


Mir hat es extrem gut geschmeckt, mein Freund war nicht so angetan. Aber er ist auch nicht so ein Kürbisfreund wie ich... für mich werde ich diese Lasagne definitiv noch mal kochen!

Samstag, 12. September 2009

12 von 12 im September

Nach einem Monat Pause mache ich heute auch mal wieder mit und zeige euch heute meine 12 von 12 im September!

Und los geht´s...
1. Ziemlich gerädert aufgewacht - ob man in einem solchen Hotelzimmer überhaupt gut schlafen kann?
2. Barrierefreies und behindertengerechtes Bad schön und gut, so ohne Duschvorhang fühlte ich mich schon etwas verloren hier... *örks*
3. Das Frühstück im Hotel hat mich wieder etwas versöhnlicher gestimmt. Aber Tischmülleimer sind was furchtbares.


4. Hier spielen wir heute unser letztes Golf-Ligaspiel für dieses Jahr.
5. Das Wetter ist prima, allerdings ist es ganz schön windig.
6. Unterwegs auf der Runde - leider waren wir dieses Mal nicht sehr erfolgreich :(


7. Wieder zuhause und noch auf Etikettensuche für die 2 Sorten Orangenmarmelade, die ich letzte Woche eingemacht habe.
8. Mein Freund hat Tortelloni für uns gekocht.
9. Zutaten für das morgiges Essen gekauft.


10. Juhu, meine Giraffe aus dem DaWanda-Shop von Svenja/Hatteshus ist da und hat noch einen kleinen Begleiter mitgebracht!
11. Ein Stapel voller neuer Kochbücher und Kochzeitschriften liegt zum Lesen bereit!
12. Derzeitige Lektüre, ob ich es heute noch fertig bekomme?


Und wer sonst noch bei 12 von 12 mitgemacht hat, könnt ihr hier nachlesen. Viel Spaß! Ich gehe jetzt auch mal gucken...

Mittwoch, 9. September 2009

Tagliatelle mit Zucchini, getrockneten Tomaten und Feta

Heute gab es mal wieder Pasta: Tagliatelle mit Zucchini, getrockneten Tomaten und Feta. Eigentlich gehören Rucola und Oliven laut Rezept hinein, aber Rucola ist ja im Moment kaum zu bekommen und Oliven waren keine mehr im Kühlschrank, dafür aber eingelegte getrocknete Tomaten in Öl. Das hat auch prima dazu gepasst - lecker!



Tagliatelle mit Zucchini, getrockneten Tomaten und Feta
(1 Portion)

Zutaten:
150g Tagliatelle
1/2 Zucchini
2 Frühlingszwiebeln
eine Handvoll getrocknete Tomaten in Öl
50g Feta
Saft von 1 Limette
Salz, Pfeffer
1 EL Pinienkerne

Zubereitung:
Nudeln in reichlich Salzwasser gemäß Packungsanweisung kochen. Derweil die Zucchini waschen, halbieren und in Scheiben schneiden. Von der Frühlingszwiebel nur den unteren Teil, die Zwiebel, verwenden, und in Würfel schneiden. Die Frühlingszwiebel und die Zucchini in etwas Öl von den eingelegten Tomaten anbraten und ca. 5 Minuten dünsten. Mit Limettensaft ablöschen und mit Salz und Pfeffer würzen. Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett goldbraun anrösten. Feta in Würfel, eingelegte Tomaten in Scheiben schneiden. Nudeln abgießen und in einer Schüssel mit der Gemüßesoße, dem Feta, den Tomaten und den Pinienkernen vermischen.

Freitag, 4. September 2009

Kürbis-Walnuss-Muffins

Schon letztes Jahr habe ich das Rezept für Kürbis-Walnuss-Muffins bei Eles kleiner Wunderwelt entdeckt, bin aber nicht dazu gekommen, es nachzubacken. Jetzt habe ich das Rezept wieder hervorgekramt und die Muffins mit dem halben Hokkaido-Kürbis, der von der gestrigen Kürbissuppe übrig geblieben ist, gebacken.


Und: ich bin begeistert! Die Muffins schmecken ein kleines bisschen süß, sie haben mich vom Geschmack her etwas an Müsliriegel erinnert - aber an richtig, richtig leckere Müsliriegel mit lauter leckeren Zutaten: Kürbis, Haferflocken, Walnüsse, Rosinen, Mehl, Zucker... Mit einem grünen Salat dazu waren zwei Muffins heute mein Abendessen.


Diese leckeren Muffins backe ich sicher noch mal wieder. Jetzt habe ich erst mal wieder einen Vorrat an pikanten Muffins für meine Mittagspause im Büro. Da sind die Kollegen sicher neidisch ;-)

Donnerstag, 3. September 2009

Es herbstelt: Die erste Kürbissuppe!

Heute hat es fast den ganzen Tag lang geregnet. Da hatte ich abends große Lust auf eine Suppe. Im Supermarkt sprang mich der Hokkaido-Kürbis praktisch an und durfte daher mit nach Hause. So gab es heute abend die erste Kürbissuppe des Jahres!



Asiatisch angehauchte Kürbissuppe (2-3 Portionen)
Zutaten:
1/2 kleiner Hokkaido (ca 400g)
3 Mohrrüben
1/2 Zwiebel
etwas Ingwer
1/2 l Gemüsebrühe
1 EL Butter
200 ml Kokosmilch
Sojasauce
etwas Zitronensaft
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Kürbis waschen, halbieren und Kerne ausschälen. Den halben Kürbis mitsamt der Schale in kleine Würfel schneiden. Zwiebel, Karotten und Ingwer ebenfalls kleinschneiden. Alles in der Butter in einem Topf andünsten, dann mit der Gemüsebrühe ablöschen und 15-20 Minuten köcheln lassen. Gemüse mit Brühe mit dem Zauberstab pürieren. Kokosmilch, Zitronensaft und etwas Sojasauce hinzufügen, mit Salz und Pfeffer würzen. Suppe nochmals erwärmen. Wer möchte, kann vor dem Servieren noch etwas frischen Koriander zur Suppe geben.

Guten Appetit.

Und morgen verarbeite ich die übrig gebliebene andere Hälfte des Kürbisses, aber da gibt es etwas anderes!

Mittwoch, 2. September 2009

Sommersalat

Gestern war wahrscheinlich der letzte Sommertag diesen Jahres. Zumindest hatte ich das Gefühl. Und da musste ich abends unbedingt etwas Sommerliches zubereiten: einen mallorquinischen Sommersalat!



Mallorquinischer Sommersalat (2 Portionen)
Zutaten:
1/2 Zwiebel
1 grüne Paprika
2 Tomaten
1 Pfirsich
Salz, Pfeffer, Zucker
1-2 EL Weißweinessig
3 EL Olivenöl
ca. 75g Feta

Zubereitung:
Obst und Gemüse in möglichst kleine Würfel schneiden. Aus Essig, Öl, Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker ein Dressing herstellen und mit dem Obst und Gemüse vermengen. 10 Minuten ziehen lassen, dann den Feta zerbröseln und auf dem Salat verteilen.

Ein schnelles und sehr aromatisches Sommergericht. Der Pfirsich fügt sich geschmacklich perfekt ein!

Dienstag, 1. September 2009

Kuchen im Glas: Schokoladen-Kokos-Kuchen

Schon länger wollte ich mal Kuchen im Glas backen. Ich finde das bestens geeignet als Mitbringsel. Bisher haben mir dafür nur die Einmachgläser gefehlt. In Karlsruhe habe ich vergeblich die Haushaltsgeschäfte abgeklappert und die Gläser schließlich direkt bei Weck im Onlineshop bestellt. Der Shop sieht zwar etwas antiquiert aus, aber mit der Bestellung hat alles geklappt und als Dreingabe war auch noch die etwas tantige Zeitschrift "Frau und Familie" dabei - sehr amüsant!

Als erstes habe ich den Schokoladen-Kokos-Kuchen aus dem Buch "Kuchen im Glas" gebacken. Der Teig wird dabei im Glas ohne Deckel gebacken. Direkt nachdem ich den Kuchen aus dem Backofen geholt habe, habe ich die Gläser mit Gummiring und Deckel verschlossen. Im Kühlschrank hält sich der Kuchen je nach Sorte 2-4 Wochen. Bei Draußen nur Kännchen habe ich gesehen, dass man Kuchen im Glas auch verschlossen backen kann, dann ist er 4-6 Monate haltbar.



Für den Geschmackstest habe ich nach einigen Tagen dann ein Glas geöffnet - so sah er aus! Im Geschmackstest hat der Schokoladen-Kokos-Kuchen voll überzeugt und ich kann ihn guten Gewissens verschenken :)

Romantisches Dinkelsbühl

Am vergangenen Wochenende waren wir mal wieder in Dinkelsbühl, einem sehr malerischem und sehenswertem Städtchen in Franken, direkt an der Romantischen Straße gelegen und deswegen stark frequentiert von japanischen Reisegruppen. Ich verbinde mit Dinkelsbühl vor allem meine mittlerweile leider verstorbene Omi, die dort gelebt hat. Rein zufällig (die Welt ist manchmal wirklich klein) kommen auch liebe Freunde aus meiner Studienzeit in Stuttgart aus der Gegend um Dinkelsbühl und haben dort am Samstag im Münster St. Georg, Süddeutschlands schönster Hallenkirche, geheiratet. Das Wetter hat auch mitgespielt und ich war im 7. Himmel, als ich auf der Menükarte vom Fränkischen Büffet mit Sauerbraten und Klößen gelesen habe. Ich liebe fränkischen Sauerbraten!


Eine klasse Idee fand ich auch, dass zwischen Sektempfang und Abendessen eine Stadtführung durch Dinkelsbühl angeboten wurde. Obwohl ich schon so oft in Dinkelsbühl war, habe ich doch noch viel Neues erfahren. Nicht nur über Dinkelsbühl, sondern auch über das Mittelalter. Wusstet ihr z.B., woher die Redewendung "Auf den Hund gekommen" (= kein Geld mehr) kommt? Seit diesem Wochenende weiß ich es: früher wurde das Geld in Truhen aufbewahrt, auf deren Boden ein Hund aufgemalt war, um das Geld vor Diebstahl zu schützen. Wenn man den Hund am Boden der Truhe gesehen hat, war kein Geld mehr da und man war "auf den Hund gekommen".
Und was ist eigentlich "der Stein des Anstoßes"? Heute meint man damit ja meist einen gesellschaftlichen Fauxpas. Früher gab es an den Häuserecken aber tatsächlich einen Stein des Anstoßes, nämlich einen großen, etwas von der Hausecke vorstehenden Stein, der die Fassade vor Kratzern durch abbiegende Fuhrwerke geschützt hat. Wieder was gelernt!

Nach der Stadtführung haben wir uns dann aufs Büffet und später auf die Tanzfläche gestürzt und ich habe wie immer nicht mehr daran gedacht, Fotos zu machen... das zeichnet ein gutes Fest doch irgendwie aus ;-) Schön war´s!

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