Donnerstag, 29. Oktober 2009

Pasta, Pasta: Orecchiette mit Brokkoli

Heute wurde es bei uns in Karlsruhe überhaupt nicht richtig hell, ein zäher Nebel hing über den Straßen und ich kam mir vor wie in London zu Zeiten von Jack the Ripper. Ein bisschen gruselig... da brauche ich abends etwas, was glücklich macht, wärmt und den Magen füllt: Pasta! Dieses Mal mit Brokkoli, Speck, Chili, Knoblauch und Parmesan.


Orecchiette mit Brokkoli (1 Portion)
Zutaten:
ca. 80-100g Orecchiette ("Öhrchennudeln")
200g Brokkoli
30g Speck
1 Knoblauchzehe
1 getrocknete Chilischote
1 EL Olivenöl
Parmesan

Zubereitung:
In einem großen Topf Wasser zum Kochen bringen, salzen. Brokkoli waschen und in ganz kleine Röschen zerteilen. Knoblauch schälen und kleinschneiden, Chili kleinschneiden, Speck quer in dünne Streifen (ca. 1 cm) schneiden. Brokkoli im kochenden Salzwasser ca. 5 Minuten kochen, die Röschen sollen noch etwas knackig sein. Herausnehmen und im gleichen Topf die Orecchiette nach Packungsanweisung al dente kochen. Derweil in einem Topf das Olivenöl erhitzen und Speck und Knoblauch anbraten. Brokkoli und Chili hinzugeben, bei geringer Hitze einige Minuten durchmischen, salzen und pfeffern. Nudeln abgießen, zum Brokkoli geben und alles gut mischen. Mit frisch geriebenem Parmesan servieren.

Geht superschnell und schmeckt mir immer wieder sehr gut!

Mittwoch, 28. Oktober 2009

Der erste Lebkuchen und (Weihnachts-)Bäckerei!

Gestern abend war es soweit: ich konnte mich nicht mehr zurückhalten und habe den ersten Lebkuchen des Jahres gegessen (und einen zweiten und dritten und... öhm). Ein Genuss! Dabei habe ich in meinen Zeitschriften und Rezeptheften geblättert und mir überlegt, welche Plätzchen ich dieses Jahr backe. Drei Sorten werden es wohl werden: die bewährten Brownies und Spitzbuben, die ich auch schon letztes Jahr gebacken habe, und noch eine neue Sorte - eventuell mache ich noch Mandel-Dreiecke. Und ich möchte dieses Jahr zum 1. Mal einen Christstollen backen. Mal schauen, wie das klappt und ob ich das Vorhaben tatsächlich in die Tat umsetze!


Gebacken habe ich gestern dann auch gleich, aber noch keine Weihnachtsplätzchen, sondern Kekse, die das ganze Jahr über lecker sind, nämlich Cantuccini! Ich habe dieses bewährte Rezept von chefkoch.de verwendet, kann ich nur empfehlen!


Luftdicht verschlossen in einer Glas- oder Metalldose halten sie sich einige Wochen. Ich liebe es, zum Espresso ein oder zwei Cantuccini zu knabbern...

Montag, 26. Oktober 2009

Der Partynachtisch und ein vergessenes Jubiläum

Vor lauter "Welchen Nachtisch bringe ich zur Party mit?" habe ich doch glatt meinen 1-jährigen Blog-Geburtstag vergessen! Am 23.10.2008 habe ich meinen ersten Blogeintrag auf "Schöner Tag noch!" geschrieben. Die Zeit verging wie im Flug und es macht mir immer noch einen Riesenspaß. Eure Blogs sind mittlerweile meine wichtigste Inspirationsquelle! Und natürlich freue ich mich über fast 28.000 Besuche und mittlerweile 63 regelmäßige Leser meines Blogs- ein ganz herzliches Dankeschön an euch, auch an die stillen Leser!

So, jetzt aber zum Partynachtisch. Noch mal vielen Dank für eure vielen tollen Rezeptvorschläge - und Ute, Dein Mousse au chocolat-Rezept werde ich auf jeden Fall umsetzen :-)

Mitgebracht habe ich zur Party am Samstag dann doch den Hessischen Apfeltraum, der ratzfatz gemacht war und dabei sehr lecker geschmeckt hat. Bei den anderen Partygästen kam er auch gut an. Das Rezept gibt es hier bei chefkoch.de. Ich musste aber natürlich auch reichlich von den anderen Nachtischen, nämlich einer Schokoladentarte und einem Himbeer-Baiser-Auflauf, essen - klar, oder? ;-)



Hach, da hätte ich ja jetzt schon wieder Lust drauf, wenn ich mir die Fotos noch mal anschaue ... ;-)

Freitag, 23. Oktober 2009

Süßes Herbstbrot mit Maronen und Feigen

Nachdem mir das Walnussbrot neulich ja so gut gelungen ist, war ich hoch motiviert und habe diese Woche ein neues Brot gebacken: ein Brot mit Maronen und Feigen. Bei meinem Freund kam das nicht so gut an, er meinte, das sei kein Brot, sondern ein Kuchen. Ich nenne es ein "süßes Brot" und esse es mit Marmelade und Honig - mir schmeckt es nämlich sehr gut!



Süßes Herbstbrot mit Maronen und Feigen

Zutaten für eine Kastenform:
200g frische Maronen
150g getrocknete Feigen
375g Weizenmehl
90g Roggenmehl
1,5 TL Hefe (trocken)
1 TL Meersalz
Butter zum Einfetten der Form

Zubereitung:
Zunächst die frischen Maronen waschen, abtrocknen und oben an der spitzen Seite kreuzförmig einritzen. In leicht gesalzenem Wasser 10 Minuten kochen, Maronen dann abgießen und sofort die Schale abpulen (Vorsicht, heiß!). Die geschälten Maronen grob hacken, ebenso die getrockneten Feigen. Mehl, Salz und Hefe in einer großen Schüssel vermischen. 375ml lauwarmes Wasser hinzugeben und alles mit den Knethaken des Handrührers zu einem glatten Teig verrühren. Maronen und Feigen kurz unterkneten, bis sie gleichmäßig verteilt sind. Teig abgedeckt an einem warmen Ort ca. 30 Minuten gehen lassen, bis er sich verdoppelt hat. Kastenform einfetten. Den Teig noch mal kurz mit den Händen durchkneten, in die Form füllen und abgedeckt an einem warmen Ort nochmals 1 Stunde gehen lassen.
Backofen auf 250 Grad vorheizen. Brot auf der mittleren Schiene einschieben und Temperatur auf 200 Grad reduzieren. 30 Minuten backen. 10 Minuten in der Form etwas abkühlen lassen, dann aus der Form lösen und auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.


PS: Ihr seid spitze! Vielen Dank für die vielen Vorschläge und Rezepte zum Party-Nachtisch! Jetzt habe ich für die nächsten 3 Partys klasse Dessertrezepte :-)

Mittwoch, 21. Oktober 2009

Hilfe! Nachtisch für Party gesucht

Ich habe mich bereit erklärt, für die Geburtstagsfeier einer Freundin einen Nachtisch mitzubringen. Es gibt bereits eine Schokoladentarte sowie einen Himbeer-Baiser-Auflauf/Tiramisu - lecker, lecker! Gewünscht wird jetzt von mir ein Nachtisch, der zu den bereits vorhandenen Desserts dazu passt. Ich dachte zuerst an Hessischen Apfeltraum, aber so eine Art Tiramisu wird ja mit dem Himbeer-Baiser-Auflauf schon angeboten... Oder vielleicht eine Mousse au chocolat? Habe ich aber noch nie gemacht... zu Hülf! Was könnt ihr mir empfehlen als euer partytaugliches Dessert-Mitbring-Geheimrezept?

Freitag, 16. Oktober 2009

World Bread Day 2009: Walnussbrot

Für den World Bread Day 2009, der heute stattfindet, habe ich endlich mal wieder ein Brot gebacken. Herausgesucht habe ich mir ein Walnussbrot mit Hefeteig - an Sauerteigbrote traue ich mich immer noch nicht ran, obwohl sie mir meist besser schmecken als Brote mit Hefeteig. Das muss ich wohl erst noch ein bisschen gären lassen, bevor ich mich an Sauerteige ranwage ;-)

Aber zurück zu meinem Walnussbrot, das ich gebacken habe: dieses Brot schmeckt mir von allen meinen bisher gebackenen Broten (Buttermilchbrot, 3-Minuten-Brot und 5-Minuten-Brot) mit Abstand am besten, die Hefe ist fast gar nicht herauszuschmecken und durch die Walnusskerne und die Speckstreifen ist es wunderbar knusprig und herzhaft. Sehr zu empfehlen!


Nächstes Mal werde ich den Teig allerdings in eine Kastenform geben und den Teig auf jeden Fall mit dem Handrührgerät durchkneten, denn das Brot ist sehr in die Breite gegangen, was dem Geschmack keinen Abbruch tut, aber es kann nicht so gut mit herzhaften Belägen wie Wurst oder Käse belegt werden.


Walnussbrot


Zutaten:
1/2 Würfel frische Hefe (21g)
1 EL Honig
250g Weizenmehl Type 550
250g Weizenmehl Type 1050
50ml Olivenöl
2 TL Meersalz
150g gehackte Walnüsse
ca. 50g Bacon (Frühstücksspeck in dünnen Scheiben)

Zubereitung:
Hefe in 450ml lauwarmem Wasser unterrühren, bis sie sich aufgelöst hat. Honig hinzufügen, ebenfalls unterrühren. Mehl, aufgelöste Hefe, Olivenöl, Meersalz und Walnüsse mischen und so lange kneten, bis der Teig geschmeidig ist. Ich habe das mit der Hand gemacht, das nächste Mal benutze ich aber auf jeden Fall ein Rührgerät dafür! Den Teig zugedeckt an einem warmen Ort 40 Minuten gehen lassen.
Arbeitsfläche großzügig bemehlen und den Teig darauf von Hand nochmals kräftig kneten und zu einer länglichen Rolle formen (oder in eine gefettete Kastenform füllen). Die Speckscheiben halbieren und in ca. 2 cm Abstand oben in den Teig stecken. Den Teig auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben (oder in der Kastenform lassen) und noch mal 20 Minuten gehen lassen. Derweil den Backofen auf 220 Grad vorheizen. Teig im Ofen auf der mittleren Schiene ca. 40 Minuten backen. Es ist fertig, wenn es hohl klingt, wenn man auf die Brotunterseite klopft. (Geht natürlich nur, wenn man keine Kastenform verwendet). Auf einem Gitter auskühlen lassen.

Fazit: Ein knuspriges, herzhaftes und sehr leckeres Brot, das sowohl meinem Freund als auch mir sehr gut geschmeckt hat!

Dienstag, 13. Oktober 2009

Nachgekocht: Kürbissalat aus dem Backofen

Bei diesen herbstlichen Temperaturen bekomme ich schon wieder Lust auf Kürbis, nachdem ich in Andalusien noch mal eine Woche sommerliches Essen mit viel frischem Obst genossen habe.

Auf der Suche nach Inspiration bin ich heute beim Kochfrosch auf ein interessant klingendes Rezept gestoßen: Kürbissalat aus dem Ofen. Das klang so gut, dass ich mich spontan zum Nachkochen entschlossen habe. Ergebnis: sehr zufriedenstellend! Mir hat es sehr gut geschmeckt. Auch bei mir hat der Kürbis übrigens 40 statt 20 Minuten im Ofen gebraucht, wie Kathi schon angemerkt hat, bis er weich war. Und statt Wein habe ich Gemüsebrühe genommen, das hat auch gepasst.

Liebe Kathi, danke für dieses schöne Rezept!
Mal schauen, was ich mit dem übrig gebliebenen halben Kürbis (ich habe nur 2 Portionen gekocht) morgen mache... habt ihr ein tolles Kürbisrezept, das ihr mir empfehlen könnt?

Samstag, 10. Oktober 2009

Noch einmal richtig Sonne genossen...

... habe ich die ganze letzte Woche in der Nähe von Jeréz de la Frontera in Andalusien. Sonne satt, Temperaturen von 26 bis 29 Grad, jeden Tag im Pool schwimmen, abends bis halb 11 draußen sitzen, das Meer rauschen hören, die Füße in den Sand graben... es war toll! Damit ihr auch ein bisschen etwas davon habt, habe ich ein paar Fotos mitgebracht.





Und bald gibt es hier auch wieder neue Rezepte! ;-)

Donnerstag, 1. Oktober 2009

Seelenschmeichler: Kartoffel-Kürbis-Curry

Ich mag Kürbis. Ich mag Currys. Also nichts wie her mit einem Kartoffel-Kürbis-Curry nach diesem Rezept von chefkoch.de!


Ein sämiges, aromatisches, würziges und vegetarisches Curry, das den Bauch wohlig warm füllt...