Sonntag, 17. Oktober 2010

Da bleibt kein Krümel übrig: Schwäbischer Zwiebelkuchen

Die Saison für Zwiebelkuchen und neuen Wein (Federweißer) neigt sich schon dem Ende entgegen, aber am Wochenende habe ich noch mal einen schwäbischen Zwiebelkuchen gebacken. Ich habe den Zwiebelkuchen schon öfter nach diesem Rezept gebacken - und bin dieses Mal auch endlich dazu gekommen, ihn zu fotografieren, bevor er aufgegessen wurde! Das Rezept ist wirklich klasse, der Hefeteigboden ist wunderbar fluffig und durch das langsame, lange Andünsten der Zwiebeln ist der Zwiebelkuchen auch gut verdaulich. Ich garantiere euch: bei diesem Kuchen bleibt garantiert nichts übrig! Das Rezept für den Zwiebelkuchen habe ich bei chefkoch.de gefunden.

Schwäbischer Zwiebelkuchen mit Hefeteig

Und so habe ich den Zwiebelkuchen zubereitet:

Schwäbischer Zwiebelkuchen
(für eine Springform mit 26cm Durchmesser)

Zutaten:
Für den Teig:
250g Mehl
50g Butter, zimmerwarm
1/2 Würfel frische Hefe
1 gestrichener TL Salz
1 gestrichener TL Zucker
150ml Milch

Für den Belag:
500g Zwiebeln
50g Butter
1 EL Mehl
2 Eier
100ml süße Sahne
Salz
Kümmel
ca.75g geräuchter, in Würfel geschnittener Schinkenspeck

Zubereitung:
Für den Hefeteig zunächst einen Vorteig ansetzen. Dafür die Milch lauwarm erwärmen. Die Hefe in eine kleine Schüssel bröckeln und mit ca. 50ml lauwarmer Milch, dem Zucker und 2 EL Mehl glatt rühren. Die Konsistenz des Vorteigs sollte leicht zähflüssig sein. Vorteig an einem warmen Ort stehen lassen, bis sich sein Volumen verdoppelt hat - das dauert ca. 10 Minuten.

Vorteig zum restlichen Mehl geben. Salz und restliche Milch unterrühren und den Teig kneten. Dann die weiche, in kleine Stücke geschnittene Butter hinzufügen und den Teig von Hand kräftig kneten, bis er schön glatt ist und nicht mehr klebt. Das kann beim Kneten von Hand gut 10 Minuten dauern! Schüssel mit einem angefeuchteten Tuch abdecken (damit der Teig nicht am Tuch klebt) und an einem warmen Ort mindestens eine Stunde gehen lassen, bis sich sein Volumen verdoppelt hat.

Jetzt geht es an den Belag: die Zwiebeln schälen und fein würfeln. Butter in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebeln darin unter ständigem Rühren bei mittlerer Hitze ca. 10 Minuten glasig dünsten. Das lange Dünsten bewirkt, dass der Zwiebelkuchen nachher leichter verdaulich ist, also hier nicht an Zeit sparen! Braun sollten die Zwiebeln aber nicht werden. Anschließend 1 EL Mehl unter die Zwiebeln rühren und die Zwiebelmasse abkühlen lassen.

Den Backofen auf 200 Grad vorheizen. Den Teig mit der Hand in eine runde Form bringen (nicht auswellen) und eine Springform damit auslegen. Einen Rand hochziehen. Den Teig in der Form noch etwas gehen lassen. Derweil die abgekühlten Zwiebeln mit der Sahne und den zwei verquirlten Eiern mischen. Zwiebelmasse kräftig mit Salz abschmecken (mindestens ein Teelöffel). Zwiebel-Sahne-Ei-Masse in die mit Teig ausgelegte Form geben. Mit Schinkenwürfeln und Kümmel bestreuen. Im heißen Backofen ca. 35-40 Minuten backen.

Ich mag den Zwiebelkuchen am liebsten lauwarm. Dazu noch ein Glas Federweißer vom Stand bei uns um die Ecke und das Herbstglück ist perfekt!

Kommentare:

  1. Hmmmmmm.... das glaube ich, dass hier kein Krümel übrig bleibt! Schaut lecker aus!!

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  2. ich LIEBE schwäbischen zwiebelkuchen. mit ein grund, warum ich so gerne & oft meine tante dort besuche! :))

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  3. Ich mag Zwiebelkuchen sooo gerne! Als ich kleiner war sind wir im Herbst am Wochenende oft mit Freunden sonntags ein wenig gelaufen und dann in einer Strauße eingefallen, da gab´s dann Zwiebelkuchen en masse.

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  4. Mmmmh bei Dir liest es sich aber lecker! Zwiebelkuchen habe ich schon seit Ewigkeiten nicht mehr gegessen. Müßte ich mal schleunigst nachholen.
    Schottische Grüße
    Shippy

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  5. @Kessi: jepp, alles weg ;)

    @Sassi: das ist ein sehr guter Grund, ins Schwäbische zu kommen :)

    @Christina: jetzt musste ich erst kurz überlegen, bei mir heißen Straußen nämlich Besen :) Oh ja, das würde ich auch gerne mal wieder machen: Sonntagsspaziergang und dann schön einkehren in einer urigen Besenwirtschaft.

    @Shippy: vielen Dank für Deinen Kommentar, freu mich, dass Du den Weg von den schottischen Highlands hierher gefunden hast! :) Ich war bisher leider nur ein einziges Mal in Schottland, es hat mir aber sehr sehr gut gefallen!

    Viele Grüße und schöner Tag noch,
    Juliane

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  6. DAS sieht unglaublich lecker aus ja!!!

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  7. hmmmm, ich habe schon fast den Duft in der Nase, muss auch mal wieder machen.

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  8. Na das glaube ich, dass da kein Krümel übrig bleibt!

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  9. halli hallo das denke ich auch, dass kein Krümel übrig bleibt
    lg

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