Sonntag, 28. Februar 2010

Apple Pie

Heute hatten wir nachmittags Besuch, der zu Kaffee und Kuchen vorbei kam. Ich wollte mal wieder ein neues Kuchenrezept ausprobieren und habe mich für den Apple Pie aus "Basic baking" entschieden. So einen gedeckten Apfelkuchen aus Pie-Teig hatte ich noch nie gemacht, das Foto im Backbuch sah aber sehr ansprechend aus.


Geschmeckt hat er auch gut, aber der Deckel wollte keine schöne Bräune nehmen, obwohl ich den Kuchen gut 15 Minuten länger als im Rezept angegeben im Backofen gelassen habe. Wir haben den Kuchen wie empfohlen noch lauwarm gegessen - geschmacklich gut, aber der Teig war extrem weich und ich hatte den Eindruck, der Deckel war auch nicht richtig durchgebacken. Was habe ich da wohl falsch gemacht?

Da der Apple Pie auch bei unserem Besuch gut ankam, kommt hier das Rezept, auch wenn ich nicht so glücklich mit der Optik des Kuchens war.

Apple Pie
(12 Stücke, Mengenangaben für eine 28cm-Springform)

Zutaten:
Für den Teig:
350g Mehl
1 EL Zucker
1/4 TL Salz
80g Schweineschmalz
125g kalte Butter

Für die Füllung:
1kg säuerliche Äpfel
1 EL Zitronensaft
1 EL Mehl
100g brauner Zucker
1 kräftige Prise Zimt und geriebene Muskatnuss
1 kleine Prise Nelkenpulver

Zubereitung:
Für den Teig Mehl, Zucker und Salz mischen. Schmalz und Butter kleingeschnitten dazugeben und alles mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Zu einer Kugel formen, in Klarsichtfolie einwickeln und eine Stunde im Kühlschrank kaltstellen.

Derweil die Äpfel schälen, vierteln, das Kerngehäuse entfernen und Äpfel in kleine Stücke schneiden. Mit Zitronensaft vermischen, damit die Apfelstücke nicht braun werden.

Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Die Backform mit Butter oder Schmalz einfetten. Den Teig halbieren und zunächst den Boden zwischen zwei Klarsichtfolien in der Größe der Backform mit etwas Überstand für den Rand ausrollen. In die Form geben und den Rand hochziehen. Die Äpfel mit 1 EL Mehl, dem Zucker, Nelkenpulver, Muskatnuss und Zimt mischen und in die Form geben. Jetzt den Teig für den Deckel ebenfalls zwischen Klarsichtfolie ausrollen. Teig sternförmig einritzen und auf die Apfelmassen legen. Teig am Rand gut andrücken. Auf der mittleren Schiene ca. 35 backen, dann mit 2 EL geschmolzener Butter beträufeln. Pie weitere 20 Minuten backen, bis er schön gebräunt ist (ich habe den Pie weitere 35 Minuten gebacken und er wurde nicht wirklich braun). Herausnehmen, kurz ruhen lassen und dann den Rand der Backform abnehmen. Da der Teig sehr weich war, habe ich den Kuchen nicht vom Boden der Backform gelöst, sondern ihn darauf gelassen.

Apple Pie am besten noch lauwarm servieren. Dazu passt Schlagsahne oder Vanilleeis, aber auch pur schmeckt er gut.

Freitag, 26. Februar 2010

Neu: Rezepte-Übersicht auf "Schöner Tag noch!"

Oben unter dem Header findet ihr seit kurzem einen Link zu einer Übersichtsseite mit den Rezepten auf meinem Blog. Um euch die Suche nach und das Finden von Rezepten zu erleichtern, habe ich die Rezepte in verschiedene Kategorien einsortiert, so dass ihr z.B. alle Vorspeisen, alle Desserts, alle Suppen, alle Salate, alle Kuchen etc. schnell findet.


Einfach oben unter dem Header auf den Link "Rezepte-Übersicht" klicken und schon kommt ihr auf die Übersichtsseite. Dort klickt ihr einfach auf die Kategorie, in der ihr nach Rezepten schauen wollt,und schon werden euch alle meine Posts zu dieser Kategorie angezeigt.

Donnerstag, 25. Februar 2010

Red Lentil Soup - Rote Linsensuppe

Diese Rote Linsensuppe war eine absolute Premiere für mich in mehrfacher Hinsicht:
1. Ich habe nach dem ersten Probieren als Kind nie wieder Linsen gegessen, sie haben mir zu "wollig" geschmeckt.
2. Daraus folgt: ich habe noch nie Linsen selbst gekocht. Bis gestern.

Und jetzt: eine Suppe aus roten Linsen, die mir tatsächlich geschmeckt hat! Manchmal lohnt es sich eben, Zutaten zu probieren, die man früher nicht mochte.



Das Rezept habe ich von 101 Cookbooks, ihr findet es (auf englisch) hier. Die Mengenangaben sind in "cups", daher habe ich für das Abmessen auch eine Tasse verwendet.

Rote Linsensuppe
(2 Portionen)

Zutaten:
1 EL Olivenöl
1 Zwiebel
1 Schalotte
2 getrocknet Chilischote
3 Tassen Gemüsebrühe
2/3 Tasse Rote Linsen
1/4 Tasse Naturreis
Salz
50g Feta
5-6 schwarze Oliven ohne Stein
eine Handvoll Mandelblättchen

Zubereitung:
Zwiebel und Schalotte schälen und in kleine Würfel schneiden. Getrocknete Chili ebenfalls kleinschneiden. Olivenöl in einem großen Topf erhitzen. Zwiebel, Schalotte und Chili darin bei mittlerer Hitze glasig dünsten. Mit Gemüsebrühe ablöschen und aufkochen. Linsen und Naturreis unter fließendem Wasser ausspülen und lesen. Zur Brühe hinzufügen und bei geschlossenem Deckel und mittlerer Hitze ca. 25 Minuten köcheln lassen. Zwischendurch mal nachschauen, ob noch genügend Flüssigkeit im Topf ist, gegebenenfalls Wasser oder Brühe nachschütten.
Wenn die Linsen weich geworden sind, mit Salz würzen. Mandelblättchen in einer Pfanne ohne Fett anrösten. Oliven klein schneiden. Linsensuppe in Teller geben, mit Oliven, zerbröckeltem Feta und gerösteten Mandelblättchen anrichten.

Ich war wirklich positiv überrascht vom Geschmack der Linsen. Die Oliven, der Feta und die Mandelblättchen geben der Linsensuppe einen zusätzlichen Kick, ohne das wäre die Suppe eher fad.

Jetzt habe ich noch ganz viele rote Linsen übrig und werde mich mal auf die Suche nach weiteren Rezepten mit dieser Zutat begeben! Gibt es bei euch auch Lebensmittel, die ihr früher auf keinen Fall essen wolltet, jetzt aber gerne mögt?

Montag, 22. Februar 2010

Rigatoni mit Brokkoli in Kokossauce

Ich habe mir vorgenommen, in nächster Zeit unter der Woche öfter mal vegetarisch zu kochen, weil mir aufgefallen ist, dass ich doch ziemlich viel Fleisch esse. Ich esse wirklich sehr gerne Fleisch, aber es schadet mir sicher nicht, zukünftig auch mal vegetarische Rezepte auszuprobieren.

Vom Chicken Tikka Masala hatte ich noch Kokosmilch übrig und so gab es heute Rigatoni mit Brokkoli in Kokossauce.



Rigatoni mit Brokkoli in Kokossauce
(2 Portionen)

Zutaten:
1 kleiner Brokkoli
1 Schalotte
1 EL Olivenöl
5 EL Gemüsebrühe
100ml Sahne
150ml Kokosmilch
Salz, Pfeffer
2 EL Limettensaft
200g Rigatoni

Zubereitung:
Brokkoli waschen und in mundgerechte Röschen teilen. Den Stiel schälen und in kleine Würfel schneiden. Die Stiele in kochendem Salzwasser 4 Minuten blanchieren, dann die Röschen hinzugeben und weitere 5 Minuten kochen. Derweil die Schalotte schälen und in Würfel schneiden.

Brokkoli aus dem Wasser holen und Rigatoni ins weiterhin kochende Salzwasser geben. Brokkoli mit kaltem Wasser abschrecken. Olivenöl in einem Topf erhitzen und die Schalotten darin anschwitzen. Gemüsebrühe hinzugeben und etwas einkochen lassen. Sahne und Kokosmilch hinzugießen. Brokkoli zugeben. Aufkochen und mit Salz, Pfeffer und Limettensaft würzen. Nudeln abgießen, mit Brokkoli-Kokossauce mischen und anrichten.

Mein Freund hat angesichts des Brokkolis nur die Nase gerümpft, weswegen ich die zweite Portion morgen mit ins Büro nehmen werde. So habe ich gleich noch ein leckeres Büro-Mittagessen!

Sonntag, 21. Februar 2010

Chicken Tikka Masala mit Gurken-Lassi

Gestern hatte ich endlich mal wieder Zeit, um ganz in Ruhe zu kochen. Daher habe ich mir mal ein etwas zeitaufwendigeres Gericht zum Kochen ausgesucht: Chicken Tikka Masala! Eigentlich sollte das Fleisch schon am Vorabend in eine Joghurtmarinade eingelegt werden, ich habe es erst morgens eingelegt und abends verarbeitet - ging auch. Aber vermutlich intensiviert sich der Geschmack noch etwas, wenn das Fleisch länger durchzieht. Beim nächsten Mal halte ich mich an die Zeitangaben!



Chicken Tikka Masala
(2-3 Portionen)

Zutaten:
2 Knoblauchzehen
ca. 15g Ingwer
2 Stiele Minze
1 Bund Koriander
3 EL Öl
1 EL gemahlener Kreuzkümmel, Salz
1/2 EL Garam Masala
150g Vollmilchjoghurt
500g Hähnchenbrustfilet
1 reife Banane
1 Dose Tomaten (400ml)
25g gemahlene Mandeln
50ml ungesüßte Kokosmilch
1/2 TL Kurkuma
1 TL Tandoori Masala
1 Messerspitze gemahlener Chili

Als Beilage: Basmatireis

Zubereitung:
Am Vorabend Knoblauch und Ingwer schälen und sehr klein schneiden. Die Minze und die Hälfte des Korianders waschen, trockenschütteln und kleinschneiden. Knoblauch, Ingwer, Minze, Koriander sowie 1,5 EL Öl, 1/2 EL Kreuzkümmel,1/2 TL Salz, das Garam Masala und 75g Joghurt in einer Schüssel vermischen. Hähnchenbrustfilet unter fließendem Wasser abwaschen, trockentupfen und in mundgerechte Stücke schneiden. Fleisch in eine Auflaufform geben, mit der Joghurtmarinade bedecken und abgedeckt mindestens 12 Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen.

Am nächsten Tag den Ofen auf 200 Grad vorheizen. Fleisch in der Auflaufform in den heißen Ofen schieben und auf der mittleren Ebene ca. 35-40 Minuten braten. Derweil die Banane schälen, kleinschneiden und mit einer Gabel zu Mus zerstampfen. 1,5 EL Öl in einem weiten Topf heiß werden lassen und zerkleinerte Tomaten mitsamt dem Saft, 75g Joghurt und den Bananen in den Topf geben und alles unter Rühren aufkochen. Zugedeckt bei schwacher Hitze 10 Minuten köcheln. Nun die Mandeln und die Kokosmilch hinzugeben, wieder aufkochen und anschließend 5 Minuten bei schwacher Hitze zugedeckt köcheln lassen. 1/2 EL Kreuzkümmel, Kurkuma, Tandoori Masala und Chili hinzugeben. Fleisch aus dem Ofen holen und mitsamt der Joghurtmarinade zur Soße geben.Den restlichen Koriander grob hacken und ebenfalls zur Soße dazugeben. Anrichten und mit Basmatireis servieren.

Toll: Das Fleisch war wunderbar zart und schön aromatisch. Mir hat es gut geschmeckt, auch wenn es bei weitem noch nicht an das Chicken Tikka Masala im wunderbaren indischen Restaurant Jaipur in Karlsruhe heranreicht. Auch sollte das Gericht eigentlich eher gelb als rot gefärbt sein - vielleicht war ich mit dem Tandoori Masala etwas zu großzügig. Beim nächsten Mal lege ich das Fleisch auf jeden Fall tatsächlich schon einen Tag vorher ein.

Als Getränk gab es für mich noch ein schnelles Gurken-Lassi dazu. Erfrischend und durch den Pfeffer und den Chili zugleich anregend!



Gurken-Lassi (1 Glas)

Zutaten:
100g Vollmilchjoghurt
150g gewürfelte Salatgurke
1/2 EL Limettensaft
1 Messerspitze gemahlener Kreuzkümmel
Etwas Peffer
Chili, Salz

Zubereitung:
Joghurt, kleingeschnittene Gurke, Limettensaft, Kreuzkümmel und Pfeffer in ein hohes Gefäß geben und mit dem Stabmixer fein pürieren. Mit Chili und Salz abschmecken, ins Glas geben und mit einer Gurkenscheibe dekoriert servieren. Schmeckt am besten gekühlt!

Dienstag, 16. Februar 2010

Möhren-Tomaten-Suppe mit Rosmarin-Milchschaum

Die Suppe unseres Valentinsmenüs ist mir zwar etwas dickflüssig geraten, so dass sie nicht nur euch an Babybrei erinnert hat, aber geschmacklich war sie toll! Deswegen gibt es jetzt hier das Rezept für euch.



Möhren-Tomaten-Suppe mit Rosmarin-Milchschaum
(2 Portionen)

Zutaten:
25g getrocknete Bio-Tomaten (Soft)
1/2 Zwiebel
400g Möhren
100g mehligkochende Kartoffeln
2 Orangen
1 EL Olivenöl
Zucker, Salz, Pfeffer
1 TL Gemüsebrühe (Instant)
1 Zweig Rosmarin
50 ml Milch

Zubereitung:
Als erstes die getrockneten Tomaten mit 1/8l kochendem Wasser übergießen und im Wasser ca. 15 Minuten einweichen lassen. Derweil die Zwiebel schälen und in kleine Würfel schneiden. Möhren und Kartoffeln schälen und ebenfalls in Würfel schneiden. Orangen auspressen und 1/8l Orangensaft abmessen.
Das Öl in einem großen Topf erhitzen, Zwiebel darin andünsten. Kartoffeln und Möhren hinzugeben, mitdünsten. Mit 1 EL Zucker bestreuen und Gemüse kurz karamellisieren lassen. Dann 1/4l Wasser (lieber mehr, damit die Suppe nicht so dickflüssig wird wie bei mir!), den Orangensaft und die Tomaten mitsamt Einweichwasser dazugeben. Aufkochen, die Gemüsebrühe einrühren und bei mittlerer Hitze und geschlossenem Deckel ca. 25 Minuten köcheln lassen. Anschließend die Suppe mit dem Stabmixer fein pürieren und mit Salz, Pfeffer und gegebenenfalls noch etwas Zucker abschmecken.

Für den Rosmarin-Milchschaum den Rosmarinzweig waschen, trocken tupfen, die Nadeln abzupfen und kleinschneiden. Rosmarin in der Milch erwärmen und die erwärmte Milch aufschäumen (wie für Cappuccino oder Latte Macchiato). Suppe anrichten und jeweils einen Klecks Rosmarinmilchschaum oben drauf setzen.

Montag, 15. Februar 2010

Unser Valentinsmenü: Mediterran - Asiatisch - Bayrisch

Bei unserem Valentinsmenü gestern haben wir einen bunten Mix aus mediterraner Vorspeise, asiatisch angehauchter Hauptspeise und bayrischem Dessert genossen. Und hier kommt es, unser Valentinsmenü!

Den Anfang machte eine Möhren-Tomaten-Suppe mit Rosmarin-Milchschaum. Der Rosmarin-Milchschaum hat für mich etwas zu wenig nach Rosmarin geschmeckt und die Suppe war mir auch etwas zu dickflüssig, aber ansonsten fand ich sie gelungen.


Als Hauptspeise folgte ein Pfeffer-Filet mit Pak-Choi. Hierfür habe ich Rinderfiletsteaks zunächst in Sesam, Pfeffer und Meersalz gewälzt, dann im Wok mit ca. 3 EL Öl bei starker Hitze auf jeder Seite 4 Minuten angebraten, die Filets wieder herausgenommen, fest in Alufolie eingewickelt und 10 Minuten ruhen lassen. Derweil habe ich den geputzten Pak-Choi mit einer Knoblauchzehe im Wok angebraten, mit 2 EL braunem Zucker karamellisiert, mit etwas Wodka abgelöscht und nach ca. 5 Minuten mit Salz gewürzt und rausgenommen. Pak-Choi habe ich das erste Mal gekocht und gegessen - hat mir gut geschmeckt, der Geschmack hat mich an Mangold erinnert. Nächstes Mal nehme ich aber entweder Mini-Pak-Choi oder halbiere den Pak-Choi, das sah auf dem Teller doch etwas grobschlächtig aus.


Den Abschluss bildete der Erdbeer-Topfen-Schaum aus "Meine bayrische Küche" von Alfons Schuhbeck. Das Kochbuch habe ich kürzlich erst geschenkt bekommen und wollte unbedingt sofort etwas draus machen. So wurde es dieser eher frühlingshafte und für meinen Geschmack etwas zu süße Erdbeer-Topfen-Schaum, der aus pürierten Erdbeeren, Sahne, Topfen (Quark), Eischnee, Zucker und Vanillemark bestand.


Ein schönes Menü, auch gut geeignet für Gäste, da sich der Nachtisch und die Suppe gut vorbereiten lassen und die Hauptspeise ziemlich schnell geht.

So, und die nächsten Tage wird wieder etwas kalorienbewusster gekocht :-)

Sonntag, 14. Februar 2010

Just the two of us - Vorbereitungen fürs Valentinsmenü

Die letzten Jahre waren wir am Valentinstag meistens schön essen. Dieses Jahr kochen wir unser eigenes Valentinstagsmenü - ich freue mich drauf und habe schon mal den Tisch gedeckt!



Und das wird unser Menü sein:



Was macht ihr am Valentinstag? Feiert ihr? Bekommt ihr von eurem Partner Rosen geschenkt oder habt ihr andere Rituale? Oder ist der Valentinstag für euch nur eine Kommerzveranstaltung?

Ich wünsche euch allen einen schönen Sonntag und denen, die es mögen, einen schönen Valentinstag!

Freitag, 12. Februar 2010

Pancakes mit Ahornsirup für gute Laune

Die schlechte Nachricht: ich hatte mich eigentlich auf Frühling gefreut, nachdem hier bei uns in Karlsruhe bis letzte Woche der Schnee schon wieder komplett weggetaut war und die ersten Vögel begonnen haben zu zwitschern. Und jetzt liegen wieder ca. 5-8 cm Schnee und es schneit und schneit... Gestern habe ich mehr als doppelt so lange wie üblich zur Arbeit gebraucht. Grmpf.

Die gute Nachricht: ich habe heute frei und beschlossen, es mir so richtig gut gehen zu lassen. Deswegen bin ich gleich mal üppig mit Pancakes mit Ahornsirup als Frühstück in den Tag gestartet.


Ich habe die Pancakes nach diesem Rezept bei Hannah von I love Food zubereitet - ein Traum! So müssen Pancakes sein: fluffig, nicht zu süß, goldgelb! Dazu echtes kanadisches Ahornsirup und eine Latte Macchiato...



Und wie seid ihr heute in diesen Wintertag gestartet?

Montag, 8. Februar 2010

"Das Perfekte Dinner" bei unseren Freunden

Ihr erinnert euch an das "perfekte Dinner", das ich im Januar für unsere Freunde veranstaltet habe? Wir veranstalten im Freundeskreis reihum das perfekte Dinner, jeweils ein Zweierteam bekocht die anderen vier Mitstreiter. Punkte gibt es keine, es geht um das Kochen, das gemeinsame Essen und Genießen und ein kleines bisschen natürlich auch darum, endlich mal einen Grund für Menükarten, Platzteller und schöne Tischdeko zu haben...

Gestern abend war es dann endlich soweit, wir waren bei unseren Freunden in Karlsruhe zum zweiten Teil des perfekten Dinners eingeladen. Es war ein toller Abend mit sehr gutem Essen! Aber seht selbst:


Frühlingshafte Tischdeko


Die Vorspeise: Rote-Beete-Salat mit Forellencreme. Die Forellencreme war ein Traum, das will ich unbedingt auch mal nachkochen! Und Rote Beete ist ja nicht gerade mein favorisiertes Gemüse, aber auf diese Art angemacht habe ich den Rote-Beete-Salat komplett aufgegessen.


Die Hauptspeise: Wildfrikadellen auf Rahmwirsing mit Salzkartoffeln. Ich habe Wild noch nie selbst zubereitet, als Hackfleisch habe ich es auch noch nie gegessen, aber diese Wildfrikadellen nach Johann Lafer haben mich voll überzeugt!


Das Dessert: Mousse au chocolat mit Cointreauorangen. Ein würdiger Abschluss für ein rundum gelungenes Menü!

Dazu hat der Herr des Hauses einen 2003er Bordeaux von J.P. Moueix kredenzt - das hat perfekt zur Wildfrikadelle gepasst!

Jetzt freue ich mich schon auf das dritte und letzte Perfekte Dinner, doch da muss ich mich noch eine Weile gedulden. Aber Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude!

Donnerstag, 4. Februar 2010

Büro-Mittagessen: Italienischer Penne-Salat mit Salami

Nach einer Ewigkeit gibt es hier mal wieder ein Büro-Mittagessen! Fast ein Jahr lang habe ich kaum noch selbstgekochtes zum Mittagessen ins Büro mitgenommen. Seit neuestem bin ich wieder etwas motivierter und kann euch daher zeigen, was ich gestern im Büro als vorbereitetes Mittagessen dabeihatte: einen italienischen Penne-Salat mit Salami.




Nudelsalate aller Art sind ein prima geeignetes Büro-Mittagessen, weil man sie am Vorabend zubereiten kann und sie durch das Durchziehen über Nacht und tagsüber eigentlich nur besser werden.

Dieser Penne-Salat war mal eine nette Abwechslung, wobei ich ihn einen Tick zu trocken fand. Nächstes Mal nehme ich mehr Gemüsebrühe! Und hier kommt das Rezept:

Italienischer Penne-Salat mit Salami
(2 Portionen)

Zutaten:
150g Penne
1/2 kleine Fenchelknolle
1/2 TL Gemüsebrühe
3 EL weißer Balsamico-Essig
1/2 TL Tabasco
1 TL Worcestersoße
1 EL flüssiger Honig
1 Knoblauchzehe
4 EL Olivenöl
50g dünn geschnittene luftgetrocknete Salami
50g schwarze Oliven ohne Stein
50g Rucola
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Nudeln in reichlich Salzwasser al dente kochen. Derweil den Fenchel abwaschen und in möglichst dünne Scheiben schneiden. Jetzt die Vinaigrette anrühren: dafür vom Nudelwasser eine Schöpfkelle Wasser abnehmen, die Gemüsebrühe darin auflösen und mit Essig, Tabasco, Worcestersoße und Honig verrühren. Öl ebenfalls dazugeben, gut verrühren. Knoblauch schälen und möglichst klein schneiden, ebenfalls zur Vinaigrette geben.

Nudeln abgießen, mit kaltem Wasser abschrecken und gut abtropfen lassen. Salami in Streifen schneiden. Nudeln, Salami, Fenchel und Oliven mit der Vinaigrette mischen und den Nudelsalat ca. 30 Minuten ziehen lassen.

Derweil den Rucola waschen, Stiele entfernen und kleinzupfen. Rucola zum Nudelsalat geben, alles mit Salz und Pfeffer abschmecken und vermischen.

Eine Portion habe ich gleich abends als Abendessen gegessen, den Rest habe ich mir am nächsten Tag als Mittagessen mit ins Büro genommen.

Dienstag, 2. Februar 2010

Curry-Garnelen mit Kurkuma und Banane

Nach einer ganzen Reihe von Flops war dies endlich mal wieder ein Gericht, das mich überzeugt hat: Curry-Garnelen mit Kurkuma und Banane! Dazu gab es selbstgemachtes Chapati (indisches Fladenbrot), das mir ebenfalls sehr gut geschmeckt hat.



Curry-Garnelen mit Kurkuma und Banane
(3-4 Portionen)

Zutaten:
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
3 EL Ghee oder Butterschmalz
2 EL Mehl
2 TL Currypulver
2 TL gemahlene Kurkuma
1/4l Gemüsebrühe
1 Banane
4 EL Sahne
Salz, Pfeffer
1 Messerspitze Ingwer
1 TL Zitronensaft
500g küchenfertige Garnelen
etwas Petersilie

Zubereitung:
Zwiebel und Knoblauch schälen und in kleine Würfel schneiden. Butterschmalz in einer Pfanne erhitzen und Zwiebel und Knoblauch darin anbraten. Mehl, Curry und Kurkuma über Zwiebel und Knoblauch stäuben und kurz mitbraten. Mit der Gemüsebrühe und noch etwas zusätzlichem Wasser ablöschen und 5 Minuten auf mittlerer Flamme köcheln lassen. Derweil die Banane schälen und mit einer Gabel fein zerdrücken. Die zerdrückte Banane unter die Currysoße rühren. Sahne ebenfalls unterrühren und die Soße mit Salz, Pfeffer, Ingwer und Zitronensaft würzen. Die Garnelen unter kaltem Wasser abspülen und wieder trocken tupfen. Garnelen zur Currysoße dazugeben und 4 Minuten garen. Derweil die Petersilie waschen, trocken schütteln und kleinhacken. Die Garnelen mit der Currysoße auf einem Teller anrichten und mit Petersilie bestreuen. Als Beilage passt Basmati-Reis oder Chapati.

Ich habe als Beilage Chapati selbst gebacken - ging supereinfach, war eine prima Abwechslung zu Reis und hat toll dazu geschmeckt!

Chapati (indisches Fladenbrot)
3-4 Portionen

Zutaten:
300g Mehl Type 1050
2 EL Ghee oder Butterschmalz
1 TL Salz
170ml Wasser

Zubereitung:
Mehl, Butterschmalz, Salz und Wasser in einer Schüssel miteinander vermischen. Alles zu einem glatten Teig verarbeiten und 10 Minuten kräftig von Hand kneten. Den Teig zu einer Kugel formen, Schüssel mit einem feuchten Handtuch bedecken und den Teig ca. 20 Minuten ruhen lassen.

Den Teig in 11-12 gleich große Bällchen teilen und die Teigkugeln einzeln auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche ganz dünn ausrollen. Eine beschichtete Pfanne ohne Fett sehr heiß werden lassen und die Teigfladen darin einzeln von jeder Seite ca. 1 Minute backen.

Montag, 1. Februar 2010

3 Flops in Folge

Es gibt so Tage, an denen schmökere ich in meinen Kochbüchern und stelle mir vor, wie köstlich ein bestimmtes Gericht schmecken wird. Und dann koche ich es und es schmeckt... naja... nicht ungenießbar, aber enttäuschend. Kennt ihr das auch?

Die letzten Tage hatte ich gleich 3 solche Flop-Gerichte in Folge. Das kommt wahrlich selten vor. Meinem Freund haben zumindest zwei der Gerichte geschmeckt, daher zeige ich sie euch heute, obwohl alle drei Gerichte nicht so mein Fall waren.

Los geht es mit einem Rezept aus "Asian Basics", einem Hühnersalat mit Kohlstreifen. Dieser Salat ist viel zu scharf geraten, weil ich die Kerne der Chilischote nicht entfernt habe und die Chilis aus dem Asialaden wirklich SEHR scharf sind. Von der Schärfe abgesehen war der Salat dann aber eher fad. Wer es trotzdem nachmachen möchte: hier geht es zum Rezept.


Vom Salat mit Kohlstreifen hatte ich dann noch einigen Kohl übrig und habe mir aus "essen & trinken Für jeden Tag" als Beilage Kohl à la creme ausgesucht. Der Kohl wird mit Zwiebel, Kümmel und Zucker angebraten, dann kommt etwas Wasser dazu und der Kohl wird zugedeckt bei mittlerer Hitze 15 Minuten gedünstet. Anschließend Crème fraiche einrühren und mit gehackten Dillspitzen bestreuen. Dazu habe ich ein Hähnchenbrustfilet angebraten. Es war nicht schlecht, aber ziemlich langweilig, und der Kohl hätte für meinen Geschmack gerne kürzer gedünstet sein dürfen.


Der letzte Flop schließlich war ein Hähnchen-Reis-Salat mit Koriander. Das Rezept klang sehr spannend, weil der Reis in diesem Rezept nicht gekocht wird, sondern nur in einer Pfanne ohne Fett geröstet und dann in einem Mörser ganz fein gemahlen wird. Im Ergebnis fand ich diesen Hähnchen-Reis-Salat dann leider etwas trocken - schade!


Tja, es gibt eben solche Tage, an denen es in der Küche nicht so richtig klappen will. Aber ich kann euch versprechen: bald gibt es hier wieder schmackhafte und gut gelungene Gerichte! :-)

Erzählt doch mal von euren letzten Küchen-Flops! Was ist euch gründlich misslungen? Oder hat einfach nicht so gut geschmeckt, wie ihr es erwartet habt? Ich bin gespannt!