Sonntag, 11. Dezember 2011

Nachgebacken: Russische Lebkuchen

Und weiter geht es mit der Weihnachtsbäckerei! Bei Petra von Chili und Ciabatta habe ich schon Mitte November das Rezept für Russische Lebkuchen gesehen. Ich esse unglaublich gerne Lebkuchen und die Lebkuchen-Brownies zählen zu meinen allerliebsten Plätzchensorten. Bei Petras Rezept hat mich der Satz "erinnern vom Geschmack her an Magenbrot" aufhorchen lassen und das Rezept wanderte umgehend auf die Nachbackliste, denn Magenbrot kommt bei mir knapp hinter Lebkuchen in der Beliebtheitsskala. Und was soll ich sagen, Petras Rezepte sind wie immer eine prima Wahl, denn die russischen Lebkuchen sind ruckzuck zubereitet und schmecken ganz wunderbar! Ich habe lediglich die angegebenen Mengen halbiert und mangels Bio-Zitrone Zitronensaft statt Zitronenschale verwendet, aber auch mit diesen Änderungen sind die Lebkuchen super geworden. Einziges Manko: es sind nach einer Woche kaum noch welche übrig...



Russische Lebkuchen
(ergibt ca. 30 Stück)

Zutaten:
Für den Teig:
150g Zucker
1 Ei
1 EL Öl
1 Prise Salz
15g Kakao
1/2 Packung Lebkuchengewürz (7,5g)
1 TL Zitronensaft
90g Saure Sahne (oder Schmand)
2,5g Hirschhornsalz
250g Mehl
Für den Zuckerguss:
85g Puderzucker
2-3 EL Zitronensaft

Zubereitung:
In einer Schüssel Hirschhornsalz und saure Sahne vermischen und 5 Minuten stehen lassen. Bei mir hat die Mischung nur wenig geschäumt, aber zur Sicherheit am besten eine etwas größere Schüssel verwenden!

In einer zweiten Schüssel das Ei mit dem Zucker, dem Öl, dem Kakao, dem Lebkuchengewürz, einer Prise Salz und dem Zitronensaft mit den Quirlen des Handrührgeräts vermischen. Dann die saure Sahne mit dem Hirschhornsalz zugeben, gut vermengen. Nach und nach das Mehl zugeben, jetzt am besten mit den Knethaken des Handrührgeräts arbeiten. Der Teig ist relativ weich und klebrig.

Backofen auf 180 Grad vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.

Aus dem Teig von Hand nicht zu große Kugeln (ca. walnussgroß) formen und mit 4cm Abstand auf das Backpapier setzen. 10 Minuten ruhen lassen. Dann im heißen Backofen auf der mittleren Schiene 15 Minuten backen. Herausnehmen und etwas abkühlen lassen.

Puderzucker mit Zitronensaft in einer kleinen Schüssel zu einem relativ dünnen Guss verrühren. Die noch lauwarmen Lebkuchen damit einpinseln und auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen. In Metalldosen aufbewahren.



Und auch diesen Sonntag reiche ich damit wieder Weihnachtsplätzchen als Beitrag zur Initiative Sonntagssüß ein! Diese Woche sammelt Julie von mat&mi die Beiträge - da werde ich gleich mal gucken gehen, was die anderen Sonntagsschnabulierer Feines gezaubert haben.

Ich wünsche euch noch einen schönen 3. Adventssonntag!

Kommentare:

  1. Diese kl. russischen Lebkuchen sehen echt gut aus, spült man die mit Wodka runter oder besser mit Kakao ;o) ???

    Ich wünsche Dir einen schönen 3. Adventssonntag!
    Lg Kerstin

    AntwortenLöschen
  2. @Kerstin: Hihi, gute Frage! Ich habe sie schon mit Tee und Kaffee "runtergespült", aber noch nie mit Wodka ;-)

    Viele Grüße und schöner Tag noch,
    Juliane

    AntwortenLöschen
  3. Einen shcönen Adventabend mit so köstlichen Kleinode!*lecker*
    Lieben Gruss Elke

    AntwortenLöschen
  4. die Lebkuchen sehen aber lecker aus

    Viele liebe Grüße
    Ilka

    AntwortenLöschen
  5. Dazu ein Poem von Puschkin! Reichen diese Lebkuchen wenigstens solange? ;) Spasibo sa twoi wkusnyi rezept!

    AntwortenLöschen
  6. @Elke: Vielen lieben Dank!

    @Ilka: Die Lebkuchen sind wirklich total lecker und ruckzuck gemacht, ich war total begeistert!

    @Schokozwerg: Ähem, da bräuchte ich bitte eine Übersetzung, aber für einen Zweizweiler reichen die Lebkuchen bestimmt noch ;-)

    Viele Grüße und schöner Tag noch,
    Juliane

    AntwortenLöschen
  7. Hm, ich glaube, so kurz konnte P. sich nicht fassen ;) "Danke für Dein köstliches Rezept" :)

    AntwortenLöschen

Printfriendly