Dienstag, 31. Mai 2011

Erdbeer-Rhabarber-Vanille-Marmelade

Nachdem der Sommer heute (hoffentlich nur eine kurze!) Pause macht, komme ich endlich dazu, diese leckere Erdbeer-Rhabarber-Vanille-Marmelade zu bloggen, die ich schon vorletztes Wochenende eingekocht habe. Eine ähnliche Erdbeer-Marmelade mit weniger Rhabarber und ohne Vanille habe ich schon mal gemacht - diese Variante hier schmeckt mir sogar noch einen Tick besser und hat mir das Wochenendfrühstück schon sehr versüßt!


Erdbeer-Rhababer-Vanille-Marmelade

Zutaten:
700g Erdbeeren (geputzt gewogen)
300g Rhabarber (geputzt gewogen)
1 Vanilleschote
500g Gelierzucker 2:1

Zubereitung:
Erdbeeren waschen, putzen und kleinschneiden. Rhabarber waschen, putzen und ungeschält in möglichst kleine Stücke schneiden. Früchte in einem großen, hohen Topf mit dem Gelierzucker und dem ausgekratzten Mark einer Vanilleschote verrühren. Früchte unter Rühren zum Kochen bringen. Mindestens 3 Minuten unter ständigem Rühren sprudelnd kochen. Dann eine Gelierprobe machen. Eventuell vorhandenen Schaum abschöpfen und die heiße Marmelade sofort randvoll in vorbereitete Gläser füllen. Gläser mit Schraubdeckel verschließen, umdrehen und 5 Minuten auf dem Kopf stehen lassen. Dann wieder umdrehen und auskühlen lassen.

Die Menge hat bei mir für 4 mittlere und ein kleines Glas gereicht. Das kleine Glas ist schon fast leer.... :-)

Montag, 30. Mai 2011

Für den 5-Uhr-Tee: Erdbeer-Hähnchen-Sandwich mit Pfeffer-Frischkäse

Am Wochenende waren wir beim Frühjahrsmeeting auf der Pferderennbahn in Iffezheim. Bei schönstem Wetter gab es viel zu sehen: wahnsinnig kleine und dünne Jockeys, nervöse Pferde, interessante Hüte und "Fascinators" und natürlich spannende Rennen. Nach einem sehr schönen Tag auf der Rennbahn hatte ich Lust auf einen dem Anlass angemessenen Snack zum 5-Uhr-Tee. Gurken-Sandwiches sind gerade wohl eher weniger angesagt. Sehr viel ansprechender fand ich dieses Erdbeer-Hähnchen-Sandwich mit Pfeffer-Frischkäse! Ich habe mich bei der Zubereitung stark an diesem Rezept auf lecker.de orientiert.


Erdbeer-Hähnchen-Sandwich mit Pfeffer-Frischkäse
(2 Snack-Portionen)

Zutaten:
150g Hähnchenbrustfilet
Salz, Pfeffer
1 EL neutrales Öl
1 TL eingelegter grüner Pfeffer
einige Blätter Basilikum
75g Ziegenfrischkäse
eine Handvoll frischer Rucola
100g Erdbeeren
6 Scheiben Vollkorntoast

Zubereitung:
Fleisch waschen, trocken tupfen, auf beiden Seiten mit Salz und Pfeffer würzen. Öl in einer Pfanne erhitzen und das Hähnchenbrustfilet darin bei mittlerer Hitze von beiden Seiten ca. 10-12 Minuten braten.

Derweil den grünen Pfeffer hacken. Basilikum waschen, trocken schütteln und fein hacken. Ziegenfrischkäse, Basilikum und grünen Pfeffer miteinander vermischen und glatt rühren. Mit Salz würzen. Rucola waschen, trocken schleudern und in mundgerechte Stücke zupfen. Erdbeeren waschen, putzen und in Scheiben schneiden. Toasts im Toaster goldbraun toasten. 3 Toastscheiben großzügig mit dem Ziegenfrischkäse bestreichen. Erdbeerscheiben und Rucola darauf verteilen. Fertig gebratenes Hähnchenbrustfilet in dünne Scheiben schneiden, ebenfalls darauf verteilen. Zweite Toastscheibe darauflegen. Alle Toast diagonal halbieren und mit einem Spieß fixieren.

Ein leckerer Snack für zwischendurch oder eben für den 5-Uhr-Tee! So konnte ich dann auch verschmerzen, dass ich nur in dem Rennen, in dem ich keinen Wettschein ausgefüllt habe, auf das richtige Pferd gesetzt hatte ;-)



Sonntag, 29. Mai 2011

Ice, Baby! Erdbeer-Schmand-Parfait

Dieses Jahr bin ich total im Erdbeer-Fieber! Ich glaube, daran ist auch der Erdbeerstand schuld, der sich keine 50 Meter von unserer Haustür entfernt befindet und von dem ein unwiderstehlicher Erdbeerduft ausgeht. Wie Obelix quasi magisch durch den Duft von gebratenen Wildschweinen angezogen wird, werde ich vom Erdbeerduft täglich zum Erdbeerständchen gezogen. :-) 

Und da das Wetter hier in Karlsruhe wieder sehr sommerlich und warm ist, bietet sich eine Kombination von Erdbeeren und Eis doch geradezu an. Das Rezept für dieses Erdbeer-Schmand-Parfait wartet schon seit 2004 darauf, ausprobiert zu werden - in diesem Jahr habe ich es nämlich aus einer Ausgabe der Zeitschrift "woman" herausgerissen. Jetzt ärgere ich mich doch, dass ich das Rezept nicht schon früher ausprobiert habe, das Parfait ist nämlich ein echter Knaller: super erdbeerig, cremig, aromatisch... toll! Und das Beste: für die Herstellung benötigt man keine Eismaschine, ein Tiefkühlfach genügt!


Erdbeer-Schmand-Parfait
(4 Portionen)

Zutaten:
2 Eigelb
60g Zucker
90ml Milch
125g Schmand
250g Erdbeeren
1/2 EL Puderzucker
2 EL Zitronensaft

Zubereitung:
Eier trennen. Eigelbe mit dem Zucker mit den Quirlen des Handrührgeräts cremig aufschlagen. Parallel dazu die Milch aufkochen, dann langsam in die Eimasse einrühren. Eiermilch unter ständigem Rühren mit dem Schneebesen sanft erhitzen. Rühren, bis die Eiermilch dickflüssig wird. Nicht kochen! Dann die Creme durch ein Sieb in eine Schüssel abgießen und unter gelegentlichem Umrühren abkühlen lassen. Schmand zur abgekühlten Creme geben, glattrühren. Masse in eine tiefkühlgeeignete Form füllen, verschließen und anfrieren lassen. Ca. alle 30 Minuten mit einer Gabel umrühren.

Derweil die Erdbeeren putzen. Ein Drittel der Erdbeeren für später beiseite stellen. Restliche Erdbeeren zusammen mit dem Puderzucker und dem Zitronensaft mit dem Stabmixer fein pürieren. Erdbeerpüree unter das halbgefrorene Parfait mischen. Ca. 3-4 Stunden gefrieren lassen. Zum Servieren das Erdbeer-Schmand-Parfait in Stücke oder Scheiben schneiden, 10-15 Minuten antauen lassen. Mit den ganzen Erdbeeren und nach Belieben mit Minze garniert servieren.

Das Erdbeer-Schmand-Parfait ist mein Beitrag zur "Initative Sonntagssüß", diese Woche gesammelt von Fräulein Text!


Freitag, 27. Mai 2011

Ricotta-Basilikum-Nocken auf Rucola-Erdbeer-Salat

Im Kühlschrank wartete noch Ricotta, den ich eigentlich für etwas anderes gekauft hatte, auf Verwendung. Was mache ich jetzt damit? Beim Blättern in meinen Kochbüchern habe ich im "Kochbuch" von Tim Mälzer ein Rezept wiedergefunden, das ich schon länger mal ausprobieren wollte: Ricotta-Basilikum-Nocken auf Rucolasalat. Das klang gut, also nichts wie ran. Im Original kommen noch Feigen zum Rucolasalat, die habe ich aber nicht bekommen. Erdbeeren waren ein prima saisonaler Ersatz und haben für die fruchtige Komponente gesorgt.

Geschmeckt hat es mir sehr gut, allerdings sind meine Ricotta-Klöße einen Tick zu weich geworden, so dass sie beim Schwenken in der Butter etwas aus der Form gelaufen sind. Abgesehen von der leicht verunglückten Optik waren die Ricotta-Nocken in Kombination mit dem Rucola-Erdbeer-Salat aber top! Sehr leckere Frühlingsküche.


Ricotta-Basilikum-Nocken auf Rucola-Erdbeer-Salat
(2 Portionen)

Zutaten:
250g Ricotta
1 Ei
1 Bund Basilikum
75g geriebener Parmesan
3 EL Semmelbrösel
Salz, Pfeffer
1 EL Butter
1/2 Bund Rucola (ca. 75g)
8-10 Erdbeeren (je nach Größe)
2 EL Olivenöl
Saft von 1/2 Zitrone

Zubereitung:
Ricotta abtropfen lassen. Basilikum waschen, trocken schütteln und Blätter von den Stängeln zupfen. Basilikum zusammen mit dem Ei mit dem Stabmixer fein pürieren. Ricotta unterrühren, Semmelbrösel und frisch geriebenen Parmesan zufügen. Alles gut miteinander vermengen und mit Salz und Pfeffer würzen.

Rucola waschen, trocken schleudern und in mundgerechte Stücke zupfen. Erdbeeren waschen, putzen und in Scheiben schneiden. Mit dem Rucola vermengen, mit Olivenöl und Zitronensaft beträufeln.

Wasser in einem großen Topf zum Sieden bringen, salzen. Mit Hilfe von zwei Esslöffeln Nocken aus der Ricottamasse formen und im Salzwasser 4-5 Minuten sieden lassen. Die Nocken sind fertig, wenn sie oben schwimmen.

Butter in einer Pfanne erhitzen. Fertige Nocken mit einer Schöpfkelle aus dem Wasser heben, etwas abtropfen lassen. Kurz in der schäumenden Butter schwenken.

Rucola-Erdbeer-Salat portionsweise auf Tellern anrichten und die in Butter geschwenkten Ricotta-Basilikum-Nocken darauf setzen.

Mittwoch, 25. Mai 2011

Linguine mit Lamm und Spinatpesto

Heute gibt es nach langem mal wieder Fleisch! Vom leckeren Couscous-Salat mit Cranberries, Ziegenkäse und Blattspinat hatte ich noch Blattspinat übrig. In meinem Rezepteordner habe ich eine edle Verwertung für den frischen Spinat gefunden: die Linguine mit Lamm und Spinatpesto hörten sich sehr gut an. Außerdem hatte ich Zeit, beim Metzger Lammlachse einzukaufen, alle anderen Zutaten hatte ich vorrätig - perfekt! Das Rezept stammt aus einer alten Ausgabe der Zeitschrift "Maxi", Rubrik "Rezepte für Frauen, die nicht kochen können" und hat mich voll überzeugt. Wer es vegetarisch mag: Das Spinatpesto schmeckt auch ohne das Fleisch prima zu den Nudeln, das mache ich sicher noch mal! Wobei das Lamm dazu auch sehr gut war - wunderbar zartrosa, so mag ich das.


Linguine mit Lamm und Spinatpesto
(1 Portion)

Zutaten:
ca. 50g frischer Blattspinat
1 kleine Knoblauchzehe
1/2 Bio-Zitrone
3 EL frisch geriebener Parmesan
1 Zweig Rosmarin
1 EL Pinienkerne
ca. 5 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer
120g Lammlachs (ausgelöster Lammrücken)
100g Linguine oder Spaghetti
1 EL grüne Oliven ohne Stein

Zubereitung:
Spinat waschen, trocken schleudern und grob hacken. Knoblauch schälen und grob hacken. Zitrone heiß waschen, abtrocknen und ca. 1 EL Zitronenschale fein abreiben. Halbe Zitrone auspressen. Rosmarin waschen, trocken schütteln und die Zweige von den Stängeln zupfen. Hälfte des Rosmarins fein hacken.

In einem hohen Gefäß gehackten Spinat, Knoblauch, Zitronenschalenabrieb, geriebenen Parmesan, fein gehackten Rosmarin, die Hälfte der Pinienkerne sowie 3-4 EL Olivenöl mit dem Stabmixer zu einer glatten Paste pürieren. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Fleisch unter fließendem Wasser abwaschen, trocken tupfen und auf beiden Seiten salzen und pfeffern. 1 TL Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen und das Fleisch darin bei mittlerer Hitze von beiden Seiten je ca. 5 Minuten anbraten. Den Backofen auf 100 Grad vorheizen.

Linguine in reichlich Salzwasser nach Packungsanweisung al dente kochen. Oliven in dünne Scheiben schneiden. Fleisch im Ofen in einer ofenfesten Form warmhalten. Restliches Olivenöl in die Pfanne geben und restlichen Rosmarin, restliche Pinienkerne sowie die Oliven darin 2  Minuten anschwitzen. Mit Zitronensaft ablöschen, mit Salz und Pfeffer würzen. Nudeln abgießen und mit der Zitronen-Rosmarin-Mischung vermischen. Lammfilet aus dem Ofen nehmen, in Scheiben schneiden und mit der Pasta und dem Spinatpesto in tiefen Tellern anrichten.

Dienstag, 24. Mai 2011

Nachgekocht: Zitroniger Couscous-Salat mit Cranberries, Ziegenkäse und Blattspinat

Bei We eat fine habe ich vor zwei Wochen einen zitronigen Couscous-Salat mit Cranberries und Ziegenkäse gesehen, der voll meinen Geschmack getroffen hat und sofort auf die Nachkochliste gewandert ist. Heute habe ich ihn nachgekocht, nachdem ich bei sommerlichen Temperaturen nicht lange in der Küche stehen wollte und so richtig Lust auf etwas Frisches zum Abendessen hatte. Da war dieser wunderbar zitronige Couscous-Salat genau das Richtige. Im Originalrezept war noch Sauerampfer dabei, diesen habe ich nicht bekommen und ihn daher durch Blattspinat ersetzt. Ansonsten habe ich mich aber ganz ans Rezept gehalten und bin begeistert! Schaut doch mal rein auf den kleinen, feinen Blog We eat fine, die Rezepte dort sind wirklich toll.


Zitroniger Couscous-Salat mit Cranberries, Ziegenfrischkäse und Blattspinat
(2 Portionen)

Zutaten:
100g Couscous
75g frischer Blattspinat
ca. 50g Rucola
1 Bio-Zitrone
2 EL Olivenöl
1 EL Walnusskerne
1 EL Kürbiskerne
60g Ziegenfrischkäse
50g körniger Frischkäse
1/2 frische rote Chili
Salz, Pfeffer
2 EL getrocknete Cranberries

Zubereitung:
Couscous mit einer Prise Salz bestreuen und mit 150ml kochendem Wasser übergießen. Abgedeckt 10 Minuten quellen lassen.

Derweil Rucola und Blattspinat waschen, trocken schleudern und in mundgerechte Stücke zerkleinern. Schale einer halben Bio-Zitrone fein abreiben und eine Zitronenhälfte auspressen.

Walnusskerne und Kürbiskerne grob hacken und in einer kleinen Pfanne ohne Fett kurz anrösten. Herausnehmen, abkühlen lassen.

Chili waschen, der Länge nach halbieren, Kerne entfernen, dann die Schote fein hacken. Saft der halben Zitrone, abgeriebene Zitronenschale, 2 EL Olivenöl und gehackte Chili zu einem Dressing vermischen, mit Salz und Pfeffer würzen.

Gequollenen Couscous mit einer Gabel auflockern. Mit Blattspinat, Rucola, Cranberries, Ziegenfrischkäse in Stücken, körnigem Frischkäse und dem Dressing gut vermischen. Abschmecken und gegebenenfalls noch mal nachwürzen. Mit den gerösteten Kernen bestreuen und servieren.

Ich freue mich schon auf morgen, da esse ich nämlich die zweite Portion als Büro-Mittagessen!

Montag, 23. Mai 2011

Spargel-Ricotta-Tarte mit Pinienkern-Chili-Honig-Topping

Diese Spargel-Saison habe ich noch nicht so gut genutzt und bisher - für meine Verhältnisse - recht wenig Spargel gegessen. Es war also mal wieder höchste Zeit für ein Spargelgericht. Da kam mir ein Rezept, das ich mir aus dem "Bella Italia"-Sonderheft der Living at Home kopiert habe, gerade recht: Die Spargel-Ricotta-Tarte mit einem Topping aus Pinienkernen, Chili, Honig und Rosmarin war ganz nach meinem Geschmack! Die Anschaffung meiner kleinen 18cm-Springform hat sich mittlerweile wirklich gelohnt, die Menge ist perfekt für ein Abendessen und ein Mittagessen, das ich mir ins Büro mitnehmen kann. 

Das Originalrezept habe ich etwas abgewandelt, indem ich ein bewährtes Quiche-/Tarteteigrezept verwendet, die Mengen halbiert und den als Beilage vorgesehenen Wildkräutersalat weggelassen habe. Mir hat die Spargel-Ricotta-Tarte sehr gut geschmeckt, insbesondere das Topping hat der Tarte den entscheidenden Pfiff verliehen. Prima!

 

Spargel-Ricotta-Tarte mit Pinienkern-Chili-Honig-Topping
(für eine Springform mit 18cm Durchmesser)

Zutaten:
125g Mehl
60g kalte Butter
2 Eier
Salz
250g weißer Spargel
250g grüner Spargel
1 Biozitrone
Zucker
2 Stiele Rosmarin
90g Ricotta
40g Schmand
1 gestrichener TL Speisestärke
schwarzer Pfeffer
1 EL Pinienkerne
1 TL flüssiger Honig
1 Prise Chiliflocken

Zubereitung:
Für den Teig Mehl, eine kräftige Prise Salz, Butter in kleinen Stücken und ein Ei miteinander vermischen und mit den Händen zügig zu einem glatten Teig verkneten. In Frischhaltefolie wickeln und 30 Minuten in den Kühlschrank stellen. Derweil den weißen Spargel waschen, schälen und die holzigen Enden abschneiden. Grünen Spargel waschen und holzige Enden abschneiden. Spargel halbieren. Spargelspitzen beiseite legen, die untere Spargelhälfte nochmals halbieren. 1 EL Zitronenschale fein abreiben. Zitronenschalenabrieb mit 1/2 TL Salz, einer Prise Zucker,1 EL Butter und den kürzeren Spargelstücken in einen Topf geben. Ca. 1 cm hoch Wasser eingießen. Aufkochen und die Spargelstücke zugedeckt ca. 8 Minuten dünsten. Nach 4 Minuten die Spargelspitzen zugeben. Spargel abgießen, gut abtropfen lassen.

Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Eine Springform mit etwas Butter einfetten. Teig aus dem Kühlschrank holen und zwischen zwei Lagen Frischhaltefolie rund ausrollen. In die gefettete Form legen, ringherum einen Rand hochziehen. Den Teigboden mit einer Gabel mehrmals einstechen.

Von einem Zweig Rosmarin die Nadeln abzupfen und fein hacken. Gehackten Rosmarin mit Ricotta, Schmand, Stärke und einem Ei gut verquirlen. Kräftig mit Salz und Pfeffer würzen.

Spargelstücke auf dem Tarteboden verteilen. Ricotta-Schmand-Masse darüber gießen. Die Spargelspitzen auf der Ricotta-Schmand-Masse verteilen. Tarte auf der untersten Schiene im heißen Backofen ca. 30 Minuten backen.

Derweil die Rosmarinnadeln vom zweiten Rosmarinstängel zupfen. In einer kleinen Pfanne bei mittlerer Hitze 1 Teelöffel Zucker schmelzen. Pinienkerne, Honig und eine kleine Prise Chiliflocken zum geschmolzenen Zucker geben, gut einrühren. Topping über die Tarte träufeln, mit dem restlichen Rosmarin bestreuen und Tarte in 10 Minuten goldbraun fertig backen.


Vorsicht bei der Menge an Chiliflocken, ich habe eine ganze getrocknete Chilischote zerkleinert und das war ganz schön feurig! Also lieber etwas weniger nehmen... Aber lecker war es :-)

Freitag, 20. Mai 2011

Experiment: Holunderblüten in Pfannkuchenteig

Dieses Woche habe ich Holunderblüten gesammelt. Den Großteil der gesammelten Blüten habe ich für Holunderblütensirup verwendet, der gerade durchziehen darf. Sobald der Holunderblütensirup fertig ist, getestet und für gut befunden wurde, gibt es auch hierfür das Rezept! Aber erst mal möchte ich euch zeigen, was ich mit den Holunderblüten gemacht habe, die nicht in den Sirup-Ansatz gewandert sind: ich habe daraus Holunderblüten in Pfannkuchenteig gebacken. Dafür hatte ich meinen Standard-Pfannkuchenteig zubereitet und die Holunderblüten darin eingetaucht. Es ist zwar (optisch) nicht ganz so geworden, wie ich  mir das  vorgestellt habe, aber geschmeckt hat es gut!


Holunderblüten in Pfannkuchenteig
(1 Portion)

Zutaten:
4-5 Dolden Holunderblüten
1 Ei
45g Mehl
80ml Milch
1 Prise Salz
20g Zucker
1 TL Zitronenschalenabrieb
2-3 EL Butter
Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:
Holunderblüten draußen oder auf dem Balkon gründlich ausschütteln und am besten noch ca. 1 Stunde liegen lassen, dann sollten sich alle eventuell vorhandenen Insekten aus dem Staub gemacht haben.

Für den Pfannkuchenteig Ei, Mehl, Milch, 1 Prise Salz, den Zucker und die Zitronenschale mit dem Schneebesen gründlich vermischen, dann den Teig 30 Minuten quellen lassen.

Butter in einer beschichteten Pfanne schmelzen lassen. Holunderblüten in den Teig tauchen und in der Pfanne bei mittlerer Hitze backen. Mit Puderzucker bestäuben und z.B. mit gezuckerten Erdbeeren servieren.

Ich habe die Stiele nicht mitgegessen und bin auch noch nicht hundertprozentig zufrieden mit dem Ergebnis, weil ich mir eigentlich eher vorgestellt hatte, dass die Blüten komplett umhüllt werden vom Teig, aber dafür war wohl der Teig zu schwer. Hat jemand noch ein Rezept dafür? Denn geschmacklich war es sehr fein, das esse ich gerne noch mal :-)

Donnerstag, 19. Mai 2011

Fussili mit Ziegenfrischkäse, Bacon, Salbei und Oliven

Nach längerer Pause habe ich mir mal wieder die aktuelle Ausgabe der "Lecker" gekauft. Beim Durchblättern haben mich einige Rezepte spontan angesprochen, daher wanderte die Zeitschrift in den Einkaufswagen. Und als erstes gab es daraus die Fussili mit Ziegenfrischkäse, Bacon, Salbei und Oliven. Dafür hatte ich fast alle Zutaten zuhause. Den frischen Salbei habe ich von meinem Balkon-Kräutergarten geholt, wo er prächtig wächst. So mag ich das! Genauso wie dieses Essen, das nicht nur schnell gekocht, sondern auch ebenso fix mit Genuss verspeist wurde. Dass ich mal so gerne Ziegenfrischkäse essen würde, hätte ich vor zwei Jahren ja noch nicht geglaubt, aber jetzt bin ich ein echter Fan ;-)


Fussili mit Ziegenfrischkäse, Bacon, Salbei und Oliven
(2 Portionen)

Zutaten:
250g Nudeln (Fussili oder Rigatoni)
Salz, Pfeffer
2 kleine rote Zwiebeln
5-6 Blätter Salbei
4 Scheiben Bacon (Frühstücksspeck)
100g schwarze Oliven ohne Stein
1 EL Olivenöl
100g Ziegenfrischkäse
ca. 30g Parmesan am Stück

Zubereitung:
Nudeln in reichlich Salzwasser nach Packungsanweisung al dente kochen. Zwiebeln schälen, halbieren und in dünne Scheiben schneiden. Salbei mit einem Küchentuch säubern, nicht abwaschen, da sonst das Aroma verloren geht! Bacon in grobe Stücke schneiden und in einer großen, beschichteten Pfanne ohne Fett knusprig braten. Zwiebelringe und Salbei zugeben, kurz mitbraten. Olivenöl und Oliven unterrühren.

Nudeln abgießen, dabei eine Schöpfkelle Nudelwasser auffangen. Nudeln abtropfen lassen. Aufgefangenes Nudelwasser wieder in den Topf geben, Nudeln und Bacon-Salbei-Oliven-Sauce untermischen. Ziegenfrischkäse in Stückchen unterheben, etwas schmelzen lassen. Mit frisch gemahlenem Pfeffer würzen.

Portionsweise in tiefen Tellern anrichten und mit Parmesanspänen bestreut servieren.

Mittwoch, 18. Mai 2011

Erdbeersalat mit Parmaschinken, Parmesan und Balsamico

Heute gibt´s Salat! Und zwar einen Erdbeersalat mit Parmaschinken, Parmesan und Balsamico. Genau das richtige bei den heute wieder sommerlichen Temperaturen von 26 Grad hier in Karlsruhe.
Das Rezept habe ich mal aus einer alten Ausgabe der Zeitschrift "Maxi" herausgerissen. Die Kombination von grünem Salat und Erdbeeren schmeckt wunderbar frisch, dazu ein guter Parmaschinken - ein superschnell zubereitetes, frisches sommerliches Abendessen genau nach meinem Geschmack!


Erdbeersalat mit Parmaschinken, Parmesan und Balsamico
(1 Portion)

Zutaten:
1/4 Kopf Salat (z.B. Eisberg oder Frisée)
200g Erdbeeren
2 EL Weißweinessig
Salz, Pfeffer
Zucker
1 TL Olivenöl
2 Scheiben Parmaschinken
Crema di Balsamico
Parmesan nach Belieben

Zubereitung:
Salat in mundgerechte Stücke zupfen, waschen und trocken schleudern. Erdbeeren waschen, putzen und in Scheiben schneiden. Weißweinessig mit 3 EL Wasser, Salz, Pfeffer, einer Prise Zucker und dem Olivenöl zu einem Dressing vermischen. Salat und Erdbeeren mit dem Dressing vermischen. Parmaschinken kleinzupfen, über den Salat geben. Salat mit Parmesanspänen bestreuen und mit Crema di Balsamico beträufeln. Mit Baguettebrot servieren.

Nachdem seit heute quasi direkt gegenüber von unserer Wohnung ein Erdbeerständchen steht, ist der Erdbeernachschub in nächster Zeit gesichert - und diesen Salat darf es gerne noch mal geben!

Dienstag, 17. Mai 2011

Fürs Frühstück: Köstliches Schoko-Knusper-Granola

Das neue Buch "Geschenkideen aus der Küche" von Nicole Stich und Coco Lang habe ich mir sofort nach Erscheinen gekauft, da ich von Nickys erstem Buch "Delicious Days" vollauf begeistert bin. Aus Delicious Days habe ich schon sehr viel nachgekocht und wurde nie enttäuscht. Mit dem neuen Buch bin ich allerdings bisher noch nicht so recht warm geworden. Der Himbeeressig und der Rhabarbersirup daraus sind nicht wirklich was geworden und dann auch noch verschimmelt (das war natürlich meine Schuld) und die Müsliriegel mit Cranberries sind eher Müsliflocken geworden, die ich noch dazu leicht versalzen habe. Aber dann habe ich dieses Schoko-Knusper-Granola ausprobiert und war versöhnt mit dem Buch! Das Schoko-Knusper-Granola schmeckt wirklich köstlich knusprig und schokoladig und dabei nicht zu süß. Mit Joghurt und Erdbeeren ist es das perfekte Frühstück für einen gelungenen Start in den Tag!


Schoko-Knusper-Granola
(für ca. 750g)

Zutaten:
100g Zartbitterschokolade (55% Kakao)
125g Roh-Rohrzucker
50ml mildes Olivenöl
3 EL Ahornsirup
500g feine Haferflocken
50g Puffreis (ich habe Reiswaffeln ohne Salz verwendet und diese zerkleinert, beim nächsten Mal lasse ich das ganz weg)
50g Kokosraspel
50g Mandelblättchen
3 EL Kakaopulver
1/2 TL gemahlener Zimt
1 Prise Salz

Zubereitung:
Die Schokolade fein hacken. Den Backofen auf 175 Grad vorheizen und ein tiefes Backblech so mit Backpapier auslegen, dass möglichst überall ein Rand übersteht.
Den Zucker mit 125ml Wasser unter ständigem Rühren in einem Topf aufkochen. So lange kochen lassen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Dann den Topf vom Herd nehmen und das Olivenöl, den Ahornsirup und die gehackte Schokolade unterrühren. Weiterrühren, bis die Schokolade komplett geschmolzen ist.

Haferflocken, Puffreis, Kokosraspel und Mandelblättchen mit dem Kakaopulver, dem Zimt und einer Prise Salz in einer großen Schüssel gründlich vermischen, dann das Schokoladensirup darüber geben und gut durchmischen. Masse auf das mit Backpapier ausgelegte Backblech geben und gleichmäßig verteilen. Im heißen Ofen auf der mittleren Schiene ca. 40 Minuten backen. Das Blech alle 10 Minuten aus dem Ofen holen, die Masse gründlich durchmischen. So trocknet das Granola gleichmäßig. Das Schoko-Granola ist fertig, wenn es knusprig und komplett durchgetrocknet ist. Auf dem Blech auskühlen lassen, dann in Behälter umfüllen und bis zur Verwendung luftdicht verschließen.

Das Schoko-Knusper-Müsli ist luftdicht verpackt einige Wochen haltbar, aber so lange wird es bei mir wohl nicht überleben ;-)

Weiß eigentlich jemand, ob man Puffreis auch anders als in runder Reiswaffel-Form kaufen kann? Ich habe die Reiswaffeln in einen Gefrierbeutel gesteckt und mit dem Fleischklopfer zerkrümelt, mich aber gefragt, ob das wirklich das war, was im Rezept mit Puffreis oder Rice Crispies gemeint ist?

Edit: Nicky hat sich bei mir gemeldet und mir den Tipp gegeben, dass es Puffreis im Reformhaus gibt, z.B. bei Vitalia, und dass Rice Crispies im Müsli-Regal größerer Supermärkte zu bekommen sind. Vielen Dank für Deine Rückmeldung liebe Nicky!

Sonntag, 15. Mai 2011

Auberginen-Ziegenfrischkäse-Röllchen mit Minze und Chili

Von den Linguine mit Auberginen und Ziegenfrischkäse hatte ich noch Auberginen und Ziegenfrischkäse übrig. Und was mache ich daraus? Da war doch neulich was mit Ziegenfrischkäse bei der Turbohausfrau... Genau, ihre Zucchini-Röllchen! Die schmecken doch sicherlich auch mit Auberginen anstelle von Zucchini. Und so wurden bei mir die Reste für sehr schmackhafte Auberginen-Ziegenfrischkäse-Röllchen mit Minze und Chili verwendet.


Auberginen-Ziegenfrischkäse-Röllchen mit Minze und Chili
(4-5 Röllchen)

Zutaten:
1/2 Aubergine
1 EL Olivenöl
2-3 EL Ziegenfrischkäse
Salz, Pfeffer
3-4 Stiele Schnittlauch
1 getrocknete Chili
6-8 Blätter frische Minze

Zubereitung:
Aubergine waschen und der Länge nach in dünne Scheiben schneiden. Eine Grillpfanne mit dem Olivenöl einpinseln und die Auberginenscheiben darin bei starker Hitze von beiden Seiten anbraten. Chili fein hacken. Minze und Schnittlauch waschen, trocken schütteln und fein hacken.

Auberginenscheiben aus der Pfanne nehmen und jede Scheibe auf einer Seite mit dem Ziegenfrischkäse bestreichen. Mit Salz und Pfeffer würzen, mit gehackter Chili, Minze und dem Schnittlauch bestreuen. Eng aufrollen, mit einem Zahnstocher verschließen.

Schmeckt am besten warm und z.B zu einem Frühlingssalat oder als Antipasti.

PS: Leider hat Blogspot den letzten Post "Maria Stuart" und eure netten Kommentare dazu gefressen, deswegen habe ich den Beitrag noch mal neu veröffentlicht - leider ohne eure Kommentare, die konnte ich nicht wiederherstellen! Schade :(

Freitag, 13. Mai 2011

Maria Stuart

Auf dem Bücherblog "Die lesende Minderheit" gibt ein neues Buchthema für Mai & Juni. Es lautet: "Lies ein Buch, in dessen Titel ein Eigenname vorkommt!"

Ich besitze sehr viele Bücher, in deren Titel ein Eigenname vorkommt. Eine kleine Auswahl seht ihr hier:


Heute möchte ich euch aber "Maria Stuart" von Stefan Zweig nahelegen. In der 10. Klasse habe ich - wie viele von euch wahrscheinlich auch - im Deutschunterricht "Maria Stuart" von Friedrich Schiller gelesen. Mir hat der Kampf der Rivalinnen Maria Stuart (Königin von Schottland) und Elizabeth I. (Königin von England) um Krone, Thron, Stolz, Würde, moralische Überlegenheit und die Gunst der Männer sehr gut gefallen. Und wie ihr seht, wurde uns hier auch der Unterschied zwischen "Sein" und "Schein" nahegebracht
;-)


Parallel dazu habe ich auf Empfehlung meiner wirklich tollen Deutschlehrerin die Maria Stuart-Biographie von Stefan Zweig gelesen - und war begeistert. Seitdem ist Stefan Zweig einer meiner absoluten Lieblingsautoren. In "Maria Stuart" erzählt Zweig das Leben, Leiden und Sterben der schottischen Königin romanhaft, mitreißend und spannend. Es handelt sich um eine Romanbiographie, d.h. zum einen stellt Zweig historische Tatsachen objektiv dar, zum anderen schildert er Maria Stuarts Leben und ihren widersprüchlichen Charakter aus einer Innensicht, als wäre er dabei gewesen. Das macht dieses Buch so mitreißend und spannend. Mir hat besonders gefallen, dass Zweig keine Schwarz-Weiß-Malerei betreibt und Maria Stuart wahlweise als Hexe oder Heilige abstempelt, sondern ihre Handlungen und Aussagen aus nachvollziehbaren historischen Quellen heraus präzise schildert, wodurch ein genaueres Bild des "Mythos Maria Stuart" möglich ist und Raum für die eigene Interpretation ihres Charakters bleibt.

Davon abgesehen ist Stefan Zweig ein brillanter Schriftsteller, was diese Biographie sehr leicht lesbar macht. Ich habe sie in einem Rutsch durchgelesen. Meine Empfehlung: lesen! Und danach die "Schachnovelle", "Marie Antoinette", "Sternstunden der Menschheit", "Auf Reisen".... 


An welche Lektüre aus dem Schulunterricht erinnert ihr euch noch gerne? Und an welche mit Grausen? Mein schlimmstes literarisches Erlebnis im Deutschunterricht war "Die schwarze Spinne" von Jeremias Gotthelf - das fand ich damals grauenhaft!

Mittwoch, 11. Mai 2011

Linguine mit Auberginen und Ziegenfrischkäse

Meine Mutter hat sich das "Bella Italia"-Sonderheft der Living at Home gekauft und als ich bei meinem letzten Besuch darin geblättert habe, fielen mir gleich einige Rezepte ins Auge, die ich mir dann kopiert und nach Hause mitgenommen habe. Selbst kaufen wollte ich mir das Heft nicht, weil ich schon beim Durchblättern gemerkt habe, dass viele Rezepte aus alten Living at Home-Zeitschriften stammen und ich sie schon in meinem Rezepteordner gebunkert habe.

Eines der Rezepte, das ich noch nicht kannte und mir kopiert mitgenommen habe, habe ich schnellstens nachgekocht. Und sowohl mein Mann als auch ich waren angetan, denn die Linguine mit Auberginen und Ziegenfrischkäse sind genauso köstlich, wie ich vermutet hatte. Fruchtige Tomatensoße, saftige Rosinen, knusprige Auberginenwürfel und schmelziger Ziegenfrischkäse - eine tolle Kombination!


Linguine mit Auberginen und Ziegenfrischkäse
(2 Portionen)

Zutaten:
2 kleine Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
3 Stängel Minze
1 getrocknete Chilischote
4 EL Olivenöl
1 Dose geschälte Tomaten (400g)
125ml Gemüsebrühe
Salz, Zucker
1 EL Rosinen
1/2 Aubergine
1 EL geröstete, gesalzene Pistazienkerne
250g Linguine
60g Ziegenfrischkäse
1 EL Abrieb einer Bio-Orange (bei mir: einer Bio-Zitrone)

Zubereitung:
Zwiebeln und Knoblauch schälen und fein würfeln. Chilischote fein hacken. 2 EL Olivenöl in einem Topf erhitzen. Zwiebeln, Knoblauch, Chili und 2 Stängel Minze darin anbraten. Tomaten in der Dose kleinschneiden und mitsamt dem Saft und der Gemüsebrühe zu den Zwiebeln geben. Mit Salz und einer Prise Zucker würzen. Tomatensoße zugedeckt bei mittlerer Hitze 45 Minuten einkochen lassen.

Aubergine waschen und in ca. 1 cm dicke Stifte schneiden. In ein Sieb geben, kräftig salzen und dann 30 Minuten Wasser ziehen lassen. Die Pistazienkerne grob hacken. Restliche Minze waschen, trocken schütteln, Blätter von den Stängeln zupfen und fein hacken.

Linguine in reichlich Salzwasser nach Packungsanweisung bissfest kochen.

5 Minuten vor Garzeitende der Tomatensoße die Minzestiele entfernen und die Rosinen zugeben.

Auberginen mit den Händen kräftig ausdrücken. 2 EL Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Auberginenstifte darin von allen Seiten bei starker Hitze goldbraun anbraten.

Nudeln abgießen und mit der Tomatensoße, den angebratenen Auberginenwürfeln und der gehackten Minze vermischen. Portionsweise in tiefe Teller füllen. Ziegenfrischkäse zerbröckeln und auf der Pasta verteilen. Mit Orangen- oder Zitronenschalenabrieb bestreuen und mit den gehackten Pistazien garnieren.

Eine tolle Sommerpasta, die schon bei der ersten Gabel das "Bella Italia"-Gefühl vermittelt!

Dienstag, 10. Mai 2011

Ofenbaguette mit selbst gemachter Bärlauchbutter

Früher habe ich beim Grillen oder auch sonst als schnellen Snack zwischendurch ganz gerne mal ein Aufback-Kräuterbutter- oder Knoblauch-Baguette gegessen. Kann man ja alles fertig für teures Geld kaufen. Aber man kann ein deutlich leckereres Bärlauchbutter-Ofenbaguette auch ganz einfach und in ebenso kurzer Zeit selbst zubereiten!


Eine Bärlauchbutter ist ruckzuck hergestellt. Die Idee dazu habe ich mir bei Wolkenfees Küchenwerkstatt mitgenommen.

Bärlauchbutter

Zutaten:
60g Butter
eine Prise Meersalz

Zubereitung:
Die weiche Butter mit dem Bärlauchpesto und einer Prise Meersalz gut vermengen, z.B. mit dem Handrührgerät. In Alu- oder Frischhaltefolie zu einer Rolle wickeln und im Tiefkühlschrank aufbewahren. Butter für die Verwendung scheibchenweise abschneiden.


Für das Ofenbaguette mit Bärlauchbutter ein Baguette in regelmäßigen Abständen tief einschneiden. In jeden Einschnitt ein kleines Stück Bärlauchbutter hineingeben und das Baguette im auf 180 Grad vorgeheizten Backofen auf der mittleren Schiene ca. 5 Minuten knusprig aufbacken, bis die Butter geschmolzen ist. Heiß begehrt bei jedem Grillen! 

Montag, 9. Mai 2011

Bifteki mit Bauernsalat und Tsatsiki

Die griechische Küche genießt hier in Deutschland ja nicht gerade den besten Ruf. Unmengen Fleisch, alles deftig und fettig, mit unglaublich süßen Desserts, und darauf dann noch einen Ouzo. Das letzte Mal in einem griechischen Restaurant war ich wohl vor zwei Jahren, und das war nicht gerade der Knaller. Aber ich war auch schon zwei Mal in Griechenland im Urlaub, und dort habe ich sehr gut gegessen und es hat mir dort auch bedeutend besser gefallen als auf Malta! Also habe ich mich für das 19. mediterrane Kochevent zum Thema "Griechenland" doch an ein griechisches Gericht gewagt. Entschieden habe ich mich für Bifteki mit Bauernsalat und Tsatsiki, denn ich esse liebend gerne Hackfleischbällchen in allen Variationen. Das Rezept für die Bifteki habe ich auf lecker.de gefunden.  Und dieses griechische Rezept hat voll überzeugt! Ein schnelles, sommerliches Abendessen, das meinem Mann und mir sehr gut geschmeckt hat.


Bifteki mit Bauernsalat und Tsatsiki
(2 Portionen)

Zutaten:
1 gelbe Paprika
3 Tomaten
1 Gurke
6 eingelegte Peperoni (aus dem Glas)
2 EL schwarze Oliven ohne Stein
2 Knoblauchzehen
150g Magerquark
2-3 EL Mineralwasser
Salz, Pfeffer
2 EL Weißweinessig
6 EL Olivenöl
1/2 TL getrockneter Oregano
250g Rinderhackfleisch
1 kleines Ei
1 kleine Zwiebel
1 EL Paniermehl
knapp 1/2 TL gemahlener Zimt
50g Feta

Zubereitung:
Für das Tsatsiki den Magerquark mit dem Mineralwasser glattrühren. Gurke schälen und 1/4 davon auf einer Reibe raspeln. Gurkenraspel in ein Sieb geben, leicht salzen und Wasser ziehen lassen. Eine Knoblauchzehe schälen und fein hacken, unter den Quark rühren. Quark mit Salz und Pfeffer würzen. Gurkenraspel mit den Händen gut ausdrücken und unter den Quark rühren. Abgedeckt im Kühlschrank durchziehen lassen.

Den Rest Gurke für den Bauernsalat in Scheiben schneiden. Paprika waschen, halbieren, das Kerngehäuse entfernen und Paprika in grobe Würfel schneiden. Tomaten waschen, halbieren, Strunk entfernen und Tomaten in Scheiben schneiden. Alles mit den Peperoni und den Oliven in einer großen Salatschüssel vermengen. Essig mit Salz, Pfeffer, getrocknetem Oregano und 4 EL Olivenöl zu einem Dressing vermischen und über den Bauernsalat geben.

Für die Bifteki die Zwiebel schälen und fein würfeln. Petersilie waschen, trocken schütteln, Blätter von den Stängeln zupfen und fein hacken. Eine Knoblauchzehe schälen und fein hacken. Hackfleisch, Ei, Zwiebelwürfel, gehackte Petersilie und Paniermehl in einer Schüssel mit den Händen mischen und gut verkneten. Mit Salz, Pfeffer und Zimt würzen, noch mal gründlich durchkneten. Den Schafskäse in kleine Würfel schneiden. Aus der Hackfleischmasse längliche Klöße formen und jeweils in die Mitte ein Stück Feta hineindrücken. Je zwei Klöße auf einen langen Holzspieß aufspießen.

Restliches Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Bifteki-Spieße darin unter Wenden bei nicht zu starker Hitze ca. 8 Minuten braten. Mit Bauernsalat und Tsatsiki servieren.

19ter mediterraner Kochevent - GRIECHENLAND - tobias kocht! - 10.04.2011-10.05.2011

Die Hackfleischbällchen mit Feta und ganz leichter Zimtnote fand ich sehr lecker. Bauernsalat mag ich sowieso und mein Freestyle-Tsatsiki hat uns auch gut geschmeckt. Nächstes Mal rühre ich noch etwas gehackte Minze und einen Esslöffel Olivenöl unter, das schmeckt sicher auch gut!  Und authentischer wird´s noch mit griechischem Joghurt anstelle von Magerquark, aber ich mag Quark lieber ;-)

 Eigentlich wollte ich auch noch selbst gebackenes Fladenbrot dazu reichen, aber das Fladenbrot nach einem Rezept aus "Oriental Basics" ist mir leider misslungen. Bei nächster Gelegenheit probiere ich Stephs Rezept für das Pfannen-Fladenbrot aus, das hört sich sehr gut an und wird mir hoffentlich gelingen.
Habt ihr auch noch gelingsichere Fladenbrot-Rezepte, die ihr mir empfehlen könnt?

Sonntag, 8. Mai 2011

Fürs Picknick: Pikante Franzbrötchen mit Pesto und Tomaten

War das nicht ein tolles, sommerliches Wochenende? Wir haben heute mittag spontan unsere Sachen zusammengepackt und sind mit Picknickdecke, Boule-Spiel, aktueller Lektüre und etwas Proviant in den Karlsruher Schlosspark gegangen. Dort haben wir uns ein schattiges Plätzchen gesucht und den wunderbar sonnigen Tag mit frühsommerlichen Temperaturen genossen. Als leckeren Snack habe ich uns pikante Franzbrötchen mit Pesto und getrockneten Tomaten gebacken, die wir mit großem Genuss in Nullkommanichts komplett verdrückt haben. Bei der Zubereitung habe ich mich grob an diesem Rezept auf lecker.de orientiert.


Pikante Franzbrötchen mit Pesto und getrockneten Tomaten
(für 6 Stück)

Zutaten:
250g Mehl
1/2 Würfel frische Hefe (20g)
1 Prise Zucker
2 EL Olivenöl
1 Prise Salz
ca. 75g getrocknete Tomaten in Öl
1/2 Glas (ca. 90g) Pesto (ich habe mein selbstgemachtes Bärlauchpesto verwendet)

Zubereitung:
Hefe zerbröckeln und mit dem Zucker in 1/4l lauwarmem Wasser auflösen. Mehl und Salz in einer Schüssel vermischen. Hefewasser, Öl und eine Prise Salz zum Mehl geben. Alles mit den Händen in ca. 10 Minuten kräftig zu einem glatten Teig verkneten. Abgedeckt an einem warmen Ort ca. 40 Minuten gehen lassen, bis sich das Teigvolumen verdoppelt hat.

Tomaten abtropfen lassen und in dünne Streifen schneiden. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Hefeteig noch mal kurz durchkneten, dann so dünn wie möglich zu einem Rechteck ausrollen. Gleichmäßig mit Pesto bestreichen, dabei rundherum ca. 1cm Platz zum Rand lassen. Tomatenstreifen gleichmäßig auf dem Teig und dem Pesto verteilen. Teig von der Längsseite eng aufrollen und im Abstand von 3-4 cm trapezförmig in Scheiben schneiden. Jede Scheibe quer mit einem Kochlöffelstiel kräftig eindrücken (ich habe nicht kräftig genug gedrückt, deswegen sind die Einbuchtungen bei mir nicht mehr sichtbar). Hefeteilchen mit ausreichend Abstand zueinander auf das Backblech setzen und abgedeckt noch mal 20 Minuten gehen lassen. Derweil den Backofen auf 220 Grad vorheizen.
Beim nächsten Mal werde ich die Teigoberflächen noch mit einem verquirlten Ei bestreichen, damit die Franzbrötchen schön glänzen.

Franzbrötchen im heißen Backofen auf der mittleren Schiene 10 Minuten backen. Lauwarm oder abgekühlt verzehren.


Und danach gab es zuhause noch ein ebenso simples wie leckeres "Sonntagssüß": Vanilleeis mit kleingeschnittenen, leicht gezuckerten Erdbeeren. Zum Reinlegen! Und Rezept ist dafür auch keines notwendig ;-)


Die weiteren Sonntagssüß-Beiträge werden heute bei lingonsmak gesammelt.

Donnerstag, 5. Mai 2011

Zuckerschoten-Süppchen mit Minz-Mandel-Pesto

Ich hatte noch einige Zuckerschoten vorrätig. Beim Überlegen, wie ich die Zuckerschoten verwerten könnte, fiel mir eine geniale Suppe wieder ein, die ich vor längerer Zeit mal mit Zuckerschoten zubereitet hatte. Nach einigem Blättern in meinem Rezepteordner habe ich das Rezept für dieses Zuckerschoten-Süppchen mit Minz-Mandel-Pesto wiedergefunden. Das Rezept stammt aus der von mir damals sehr geschätzten, aber schon lange eingestellten Zeitschrift "Brigitte Young Miss" (Ausgabe 2/2005). Dieses frühlingsfrisch-grüne Süppchen ist ein echter Knaller, inbesondere in der Kombination mit dem würzigen Minz-Mandel-Pesto. Die Suppe wäre ohne das Pesto etwas langweilig, und das Pesto wäre ohne die Suppe zu scharf-minzig, aber das Zusammenspiel von Suppe und Pesto ist ein raffiniertes abgerundetes Geschmackserlebnis - toll!


Zuckerschoten-Süppchen mit Minz-Mandel-Pesto
(2 Portionen)

Zutaten:
1 Schalotte
2-3 EL Olivenöl
125g Zuckerschoten
125g Erbsen (frisch oder TK)
300ml Gemüsebrühe
100ml Sahne
1 EL gehackte Mandeln
1 EL Pinienkerne
1/2 Bund glatte Petersilie
7-8 Blätter frische Minze

Zubereitung:
Schalotte schälen und fein würfeln. Zuckerschoten putzen, d.h. Enden abknipsen, Faden entfernen, waschen und in einem Sieb abtropfen lassen. 1 TL Öl in einem Topf erhitzen. Die Schalottenwürfel darin glasig dünsten. Zuckerschoten zugeben und ebenfalls kurz dünsten, dann die Erbsen zugeben und kurz dünsten. Mit Gemüsebrühe ablöschen. Aufkochen, dann die Hitze reduzieren und zugedeckt bei mittlerer Hitze ca. 10 Minuten köcheln lassen.

Derweil das Minz-Mandel-Pesto zubereiten. Dafür Pinienkerne und Mandeln in einer beschichteten Pfanne ohne Fett goldbraun rösten. Petersilie waschen, trocken schütteln und die Blätter von den Stängeln zupfen. Pinienkerne, Mandeln, Petersilie und Minze zusammen mit dem restlichen Olivenöl mit dem Stabmixer zu einer glatten Paste pürieren. Falls die Paste noch zu dicklich ist, 1 EL von der Zuckerschoten-Erbsen-Gemüsebrühe abnehmen und zum Minz-Mandel-Pesto hinzufügen. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Zuckerschoten-Süppchen mit dem Stabmixer fein pürieren. Sahne zugeben und die Suppe noch einmal aufkochen. Suppe portionsweise in tiefe Teller füllen, löffelweise Pesto darauf geben und servieren.

Die Suppe macht sich auch sehr gut als Vorspeise in einem Frühlingsmenü, ich habe sie schon mal im Rahmen eines "perfekten Dinners" im Freundeskreis serviert. Als Hauptspeise passt dann prima der honigglasierte Lachs mit Gurkensalat und Erdnuss-Pesto dazu!

Mittwoch, 4. Mai 2011

Das perfekte Rhabarber-Kompott

In Schwiegeromas Garten steht eine üppige Rhabarberpflanze, an der ich mich zur Zeit häufig bediene. Rhabarber esse ich nämlich fast so gerne wie Spargel, und genauso wie beim Spargel stehe ich mit meiner Liebe zu Rhabarber ziemlich alleine da! Aber macht nichts, so bleibt mehr für mich...

Rhabarberkompott habe ich schon oft gekocht, meist nach einem erprobten Rezept meiner Mutter. Das schmeckt auch immer sehr gut, aber meistens zerfällt der Rhabarber bei der Zubereitung stark und wird ganz fasrig. Heute habe ich nun das perfekte Rhabarber-Kompott zubereitet! Die Rhabarberstücke waren weich, aber noch nicht zerfallen, und wunderbar saftig. Das Geheimnis: Das Kompott wird nur 3 Minuten auf dem Herd gekocht und gart dann noch 5 Minuten mit geschlossenem Topfdeckel sanft weiter. Ich bereite Rhabarberkompott ab sofort nur noch so zu!

Das Rezept stammt aus einem "Brigitte"-Heft vom letzten Jahr, Ausgabe 9/2010.


Rhabarber-Kompott
(2 Portionen)

Zutaten:
500g Rhabarber
125g Zucker
1 EL Bio-Zitronenschalenabrieb

Zubereitung:
Rhabarber waschen, Enden abschneiden. Rhabarber schälen und in ca. 2cm dicke Stücke schneiden. Zusammen mit dem Zucker und dem Zitronenschalenabrieb in einen Topf geben, 10 Minuten ziehen lassen. 60ml Wasser zugeben und den Rhabarber bei geschlossenem Deckel 3 Minuten kochen lassen. Vom Herd nehmen und mit weiterhin geschlossenem Deckel 5 Minuten nachgaren lassen.

Kompott mit Joghurt, saurer Sahne oder Vanilleeis servieren.

Weiß eigentlich jemand, ob es an der Rhabarbersorte liegt, dass mein Rhabarberkompott so grün ist? Die Rhabarberschale war teilweise rötlich, aber das Innere ist komplett grün.

Dienstag, 3. Mai 2011

Leckeres vom Grillwochenende: Bratkartoffel-Bohnen-Salat mit Bärlauch-Pesto

Das letzte Wochenende stand bei uns voll im Zeichen des Grillens. Zum Glück hat das Wetter auch einigermaßen mitgespielt, es war zwar nicht allzu warm, aber in den entscheidenden Stunden trocken. So konnten wir sowohl Samstagabend als auch Sonntagnachmittag grillen.

Ich habe die Gelegenheit genutzt, um endlich einen Salat nachzukochen, der schon ewig auf meiner Nachkochliste stand und den ich mir super als Grillbeilage vorstellen konnte: einen Bratkartoffel-Bohnen-Salat mit Pesto, den Steph vom Kleinen Kuriositätenladen schon vor einem Jahr veröffentlicht hat. Der Salat war der Renner beim Grillen und schmeckt sowohl warm als auch kalt, ich war schwer begeistert! Und einfach zuzubereiten war er auch noch. Ich habe anstelle von Basilikum-Pesto mein selbstgemachtes Bärlauch-Pesto verwendet, das hat prima gepasst.


 Bratkartoffel-Bohnen-Salat mit Bärlauch-Pesto
(4 Portionen)

Zutaten:
500g festkochende Kartoffeln
2 EL Butterschmalz
200g grüne Bohnen
1 TL Natron
Salz
2 EL Bärlauch-Pesto

Zubereitung:
Kartoffeln schälen und in gleichmäßige, ca. 1 cm große Würfel schneiden. Butterschmalz in einer großen beschichteten Pfanne erhitzen und die rohen Kartoffelwürfel darin in ca. 15-20 Minuten bei mittlerer Hitze gleichmäßig von allen Seiten goldbraun rösten, dabei immer wieder wenden. 

Derweil die Bohnen waschen, putzen und in ca. 2 cm lange Stücke schneiden. Die Bohnen in einem Topf mit reichlich kochendem Wasser und dem Natron in ca. 4-5 Minuten blanchieren. Sie sollten noch leichten Biss haben. Bohnen abgießen, mit kaltem Wasser abschrecken und in einem Sieb abtropfen lassen. 

Gebratene Kartoffelwürfel mit Salz würzen und in einer Schüssel mit den Bohnen und dem Bärlauchpesto vermischen.

Dazu gab es Rinderhuftsteaks, die ich mit Thymian, Oregano, Rosmarin, Olivenöl und Salz und Pfeffer für einige Stunden mariniert habe. Köstlich!

Und dann haben wir noch bei Freunden in deren wunderschönem Garten gegrillt, mit echter Holz"kohle" und einem Sonnenplätzchen am Gartenteich. Ein Traum :-)


Zu diesem Grillen haben wir einen Nudelsalat mit Oliven, Mozzarella, Peperoni, Salami und Radicchio mitgebracht, den mein Mann zubereitet hat und der auch sehr gut geschmeckt hat. Wenn Interesse am Rezept besteht, blogge ich es demnächst!

Montag, 2. Mai 2011

Nachgekocht: Pasta mit geröstetem Spargel und Parmesan-Salbei-Sahne-Sauce

Es ist Spargelzeit! Und ich bin voll im Glücke, denn ich esse liebend gerne Spargel. Wie ich schon öfters erwähnt habe, mag mein Mann keinen Spargel (hö?), weshalb ich immer auf der Suche nach Spargelrezepten bin, die sich auch für eine Portion gut zubereiten lassen. Diese Pasta mit geröstetem Spargel und Parmesan-Salbei-Sahne-Sauce hat mich bei Dani von Flowers on my Plate förmlich angesprungen und kam sofort auf die Nachkochliste. Beim Spargelhof im Nachbarort kann man den Spargel auch in kleinen Mengen einkaufen, was mir hier sehr entgegen kam. Und der im Backofen geröstete Spargel war geschmacklich der Hit, wunderbar aromatisch, saftig, knackig.... perfekt! Leider ist das Gericht bei mir optisch nicht so der Knaller geworden, aber der Geschmack hat auf ganzer Linie überzeugt.


Pasta mit geröstetem Spargel und Parmesan-Salbei-Sahne-Sauce
(1 Portion)

Zutaten:
250g weißer Spargel
1 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer
150g Sahne
5 frische Blätter Salbei
1-2 EL frisch geriebener Parmesan
1 EL Pinienkerne
125g Penne

Zubereitung:
Den Backofen auf 220 Grad vorheizen.

Spargel schälen, holzige Enden abtrennen. Spargel schräg in ca. 2cm breite Stücke schneiden. In einer Schüssel mit dem Olivenöl vermischen und mit Salz und Pfeffer würzen. Ein Backblech mit Alufolie auslegen, Spargelstücke darauf ausbreiten. 15 Minuten im heißen Ofen auf der mittleren Schiene rösten.

Derweil die Nudeln in reichlich Salzwasser nach Packungsanweisung al dente kochen. Die Pinienkerne in einer beschichteten Pfanne ohne Fett rundherum goldbraun rösten. Abkühlen lassen. Salbei in dünne Streifen schneiden. Sahne in einem Topf aufkochen, Parmesan unterrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen. Nudeln abgießen und zusammen mit dem Salbei zur Sahne geben. Gerösteten Spargel unterheben, in einen tiefen Teller füllen und mit den Pinienkernen garniert servieren.

Ein gelungener Start in die Spargelsaison! In nächster Zeit wird es hier vermutlich einige Spargelgerichte geben, denn die Liste mit Spargelrezepten, die ich ausprobieren möchte, ist lang...

Sonntag, 1. Mai 2011

Kleine Sünde: Erdbeer-Frischkäse-Torte

Kurz vor Ostern veröffentlichte Nicky auf Delicious Days einen absolut köstlich aussehenden Lime-Vanilla-Cheesecake, bald darauf wurde er erfolgreich von Petra nachgebacken und hoch gelobt. Und ich war angefixt! Allerdings war mir nach einer Kombination mit Erdbeeren, denn schon ewig habe ich ein Rezept für eine Erdbeer-Frischkäse-Torte in meinem Rezepteordner. Der Boden wird hier ebenfalls aus Vollkornkeksen hergestellt und an Kalorien wird dank Doppelrahmfrischkäse, Ziegenfrischkäse und Saurer Sahne auch nicht gerade gespart. Aber da musste ich durch - und ich habe auch nur eine kleine Torte in der 18cm-Springform gebacken. Die Größe war auch völlig ausreichend, denn das Törtchen ist nicht nur sehr sehr lecker, sondern auch ganz schön mächtig, so dass ein kleines Stückchen pro Person völlig ausreicht!


Das Rezept stammt aus der schon lange eingestellten Frauenzeitschrift "Woman", Ausgabe 11/2004. Im Originalrezept wird eine 24cm-Springform verwendet, ich habe die Mengen für meine kleinere Form angepasst.


Erdbeer-Frischkäse-Torte
(für eine 18cm-Springform)

Zutaten:
30g Butter
65g Vollkornkekse
50g gemahlene Mandeln
1 Ei
100g Zucker
1 EL Vanillezucker
175g Doppelrahm-Frischkäse
150g Ziegenfrischkäse
150g Saure Sahne
Saft einer halben Zitrone
ca. 350g Erdbeeren
1/2 Packung roter Tortenguss

Zubereitung:
Den Boden der Springform mit Backpapier auslegen. Die Butter in einem kleinen Topf bei mittlerer Hitze schmelzen. Vollkornkekse in einen Gefrierbeutel füllen und mit dem Schnitzelklopfer gründlich zerkrümeln. Zerlassene Butter, Mandeln und Keksbrösel miteinander vermischen. Keksmasse auf dem Boden der mit Backpapier ausgelegten Springform gleichmäßig verteilen und gut festdrücken. Im Kühlschrank kaltstellen.

Den Backofen auf 150 Grad vorheizen.

Ei, Zucker und Vanillezucker mit den Quirlen des Handrührgeräts schaumig schlagen. Doppelrahmfrischkäse, Ziegenfrischkäse, saure Sahne und Zitronensaft zugeben und glatt rühren. Die Käsecreme in die Springform auf den Keksboden füllen, glatt streichen. Im heißen Backofen auf der mittleren Schiene in ca. 60 Minuten goldgelb backen. Kuchen herausnehmen, in der Form vollständig abkühlen lassen, am besten über Nacht im Kühlschrank.

Erdbeeren waschen, abtropfen lassen, putzen und halbieren. Erdbeerhälften gleichmäßig auf dem Cheesecake verteilen. Tortenguss nach Packungsanweisung zubereiten und über die Erdbeeren gießen. Nochmals ca. 20 Minuten stehen lassen, bis der Tortenguss fest ist.

Und dann: anschneiden und jeden Biss genießen!


Beim nächsten Mal würde ich den Keksboden noch 15 Minuten vorbacken, bevor ich die Käsecreme einfülle, da der Boden ziemlich weich geworden ist. Geschmacklich hat mich die kleine sündige Erdbeer-Frischkäse-Torte aber voll überzeugt und ist daher mein heutiger Beitrag zur Initiative Sonntagssüß, diese Woche gesammelt von Fräulein Text.

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