Es gibt mal wieder eine neue Kochzeitschrift auf dem deutschen Zeitschriftenmarkt! Die französische Kochzeitschrift "Saveurs" ist erstmals in einer deutschsprachigen Ausgabe erschienen. Klar, dass mein Foodblogger-Herz bei dieser Nachricht gleich höher schlug. Also habe ich diese Woche die Bahnhofsbuchhandlung aufgesucht, um ein bisschen in der Saveurs zu blättern. Das erste Blättern hat mich überzeugt und die Saveurs durfte mit nach Hause!
Heute abend habe ich dann das erste Rezept aus der Saveurs ausprobiert: eine Zucchini-Suppe mit Parmesan und Thymian. Wenige Zutaten, simpel in der Zubereitung, unspektakulär im Aussehen- und geschmacklich ein echter Knaller! Ich bin wirklich begeistert und hätte nie gedacht, dass eine einfache Zucchini-Suppe so toll schmecken kann.
Zucchini-Suppe mit Parmesan und Thymian
(1-2 Portionen)
Zutaten:
2 Zucchini
1 Knoblauchzehe
1 EL Olivenöl
2-3 Zweige Thymian
Salz, Pfeffer
50ml Sahne (oder Crème fraiche)
20g Parmesan (am Stück)
Zubereitung:
Zucchini waschen, Enden abtrennen und Zucchini in gleichmäßige Würfel schneiden. Knoblauch schälen, halbieren, den Keim entfernen und die Knoblauchhälften mit dem Messerrücken andrücken. Olivenöl in einem Topf erhitzen und die Zucchiniwürfel mit dem Knoblauch darin 3 Minuten anbraten. Mit 125ml Wasser ablöschen. Thymian waschen und trocken schütteln. Einen Thymianzweig zugeben, Suppe mit Salz und Pfeffer würzen. Hitze reduzieren und alles bei kleiner Flamme zugedeckt 7 Minuten köcheln lassen.
Den Thymianzweig aus der Suppe entfernen und die Suppe mit dem Stabmixer fein pürieren. Sahne oder Crème fraiche zugeben, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Portionsweise in Suppenteller füllen und Parmesan frisch darüber reiben. Blätter der restlichen Thymianstängel abzupfen und die Suppe damit garnieren. Lauwarm oder kalt genießen.
Und jetzt noch ein paar Eindrücke vom Heft:
Saveurs kostet 4,80 Euro, umfasst 122 Seiten und enthält laut Inhaltsverzeichnis 70 Sommer-Rezepte wie z.B. Wassermelone mit Oliven, Radieschen und Mozzarella, Lammspieße mit Pistazien, Feigen-Aprikosen-Dessert mit Zimtsahne und viele mehr. Viele Rezepte kommen mit wenigen und gängigen Zutaten aus, was ich immer sehr ansprechend finde. Genauso ansprechend ist auch der Fotostil, in dem das Heft bebildert ist.
Außer Rezepten gibt es auch noch längere Artikel, z.B. zum Thema Dänemark, dem gleich drei Artikel gewidmet werden, ein Winzerportrait, eine Kolumne von Vincent Klink und einen Reisebericht über die Atlantikinsel Oléron.
Mir gefällt die erste Ausgabe von Saveurs sehr gut und ich hoffe, dass die Zeitschrift bald regelmäßig erscheint! Von Lesern der französischen Ausgabe habe ich gehört, dass wohl einige Rezepte aus älteren französischen Ausgaben übernommen und übersetzt wurden, aber das kann ich nicht beurteilen, da ich noch keine französische Ausgabe gelesen habe. Ich freue mich jedenfalls über diesen Zuwachs auf dem Kochzeitschriftenmarkt und werde aus diesem Heft auf jeden Fall noch einiges nachkochen.
Paule hat übrigens auch schon ein Rezept aus der Saveurs zubereitet, das ich mir neben vielen anderen Rezepten auch markiert hatte: die Nektarinentarte mit Mandelcreme sieht einfach köstlich aus!
