Mittwoch, 29. Juni 2011

Zucchini-Suppe mit Parmesan und Thymian aus der neuen Zeitschrift "Saveurs"

Es gibt mal wieder eine neue Kochzeitschrift auf dem deutschen Zeitschriftenmarkt! Die französische Kochzeitschrift "Saveurs" ist erstmals in einer deutschsprachigen Ausgabe erschienen. Klar, dass mein Foodblogger-Herz bei dieser Nachricht gleich höher schlug. Also habe ich diese Woche die Bahnhofsbuchhandlung aufgesucht, um ein bisschen in der Saveurs zu blättern. Das erste Blättern hat mich überzeugt und die Saveurs durfte mit nach Hause!

Heute abend habe ich dann das erste Rezept aus der Saveurs ausprobiert: eine Zucchini-Suppe mit Parmesan und Thymian. Wenige Zutaten, simpel in der Zubereitung, unspektakulär im Aussehen- und geschmacklich ein echter Knaller! Ich bin wirklich begeistert und hätte nie gedacht, dass eine einfache Zucchini-Suppe so toll schmecken kann.


Zucchini-Suppe mit Parmesan und Thymian
(1-2 Portionen)

Zutaten:
2 Zucchini
1 Knoblauchzehe
1 EL Olivenöl
2-3 Zweige Thymian
Salz, Pfeffer
50ml Sahne (oder Crème fraiche)
20g Parmesan (am Stück)

Zubereitung:
Zucchini waschen, Enden abtrennen und Zucchini in gleichmäßige Würfel schneiden. Knoblauch schälen, halbieren, den Keim entfernen und die Knoblauchhälften mit dem Messerrücken andrücken. Olivenöl in einem Topf erhitzen und die Zucchiniwürfel mit dem  Knoblauch darin 3 Minuten anbraten. Mit 125ml Wasser ablöschen. Thymian waschen und trocken schütteln. Einen Thymianzweig zugeben, Suppe mit Salz und Pfeffer würzen. Hitze reduzieren und alles bei kleiner Flamme zugedeckt 7 Minuten köcheln lassen.

Den Thymianzweig aus der Suppe entfernen und die Suppe mit dem Stabmixer fein pürieren. Sahne oder Crème fraiche zugeben, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Portionsweise in Suppenteller füllen und Parmesan frisch darüber reiben. Blätter der restlichen Thymianstängel abzupfen und die Suppe damit garnieren. Lauwarm oder kalt genießen.

Und jetzt noch ein paar Eindrücke vom Heft:


Saveurs kostet 4,80 Euro, umfasst 122 Seiten und enthält laut Inhaltsverzeichnis 70 Sommer-Rezepte wie z.B. Wassermelone mit Oliven, Radieschen und Mozzarella, Lammspieße mit Pistazien, Feigen-Aprikosen-Dessert mit Zimtsahne und viele mehr. Viele Rezepte kommen mit wenigen und gängigen Zutaten aus, was ich immer sehr ansprechend finde. Genauso ansprechend ist auch der Fotostil, in dem das Heft bebildert ist.


Außer Rezepten gibt es auch noch längere Artikel, z.B. zum Thema Dänemark, dem gleich drei Artikel gewidmet werden, ein Winzerportrait, eine Kolumne von Vincent Klink und einen Reisebericht über die Atlantikinsel Oléron.


Mir gefällt die erste Ausgabe von Saveurs sehr gut und ich hoffe, dass die Zeitschrift bald regelmäßig erscheint! Von Lesern der französischen Ausgabe habe ich gehört, dass wohl einige Rezepte aus älteren französischen Ausgaben übernommen und übersetzt wurden, aber das kann ich nicht beurteilen, da ich noch keine französische Ausgabe gelesen habe. Ich freue mich jedenfalls über diesen Zuwachs auf dem Kochzeitschriftenmarkt und werde aus diesem Heft auf jeden Fall noch einiges nachkochen.
Paule hat übrigens auch schon ein Rezept aus der Saveurs zubereitet, das ich mir neben vielen anderen Rezepten auch markiert hatte: die Nektarinentarte mit Mandelcreme sieht einfach köstlich aus!

Dienstag, 28. Juni 2011

Gurken-Gazpacho mit Ziegenfrischkäse

Ist es bei euch auch so heiß? Hier in Karlsruhe zeigte das Thermometer heute 35 Grad an. Als ich aus meinem klimatisierten Büro raus ins Freie gegangen bin, hat mich fast der Schlag getroffen. Höchste Zeit also für erfrischende Sommerküche! Aus dem Kochbuch "Vegetarisch" habe ich mir daher eine Gurken-Gazpacho mit Ziegenfrischkäse fürs Abendessen ausgesucht. Gazpacho esse ich im Sommer sehr gerne, letztes Jahr habe ich als Variante zur klassischen Gazpacho bereits eine fruchtige Himbeer-Gazpacho nach Tim Mälzer ausprobiert, heute war dann diese Variante mit Gurken dran. Auch diese Version hat mich überzeugt: Sehr frisch, sehr lecker, und da diese Gazpacho nur eine halbe Stunde im Kühlschrank durchzieht, auch schnell zubereitet! Im Originalrezept wird anstelle von Ziegenfrischkäse Feta verwendet, aber da ich noch Ziegenfrischkäse vorrätig hatte, habe ich diesen aufgebraucht.


Gurken-Gazpacho mit Ziegenfrischkäse
(2 Portionen als kleiner Snack oder Vorspeise)

Zutaten:
1 Salatgurke
1 kleine Knoblauchzehe
2-3 Frühlingszwiebeln
ca. 125ml Mineralwasser
1/2 TL Dijon-Senf
2 EL Zitronensaft
1 TL Zucker
1/4 TL gemahlener Kreuzkümmel
Salz, Pfeffer
1-2 Stängel Dill
50g Ziegenfrischkäse

Zubereitung:
Gurke schälen, halbieren und mit einem Löffel die Kerne herauskratzen. Gurke in dünne Scheiben schneiden. Frühlingszwiebeln waschen, putzen, das dunkle Grün entfernen und das Weiße der Frühlingszwiebel in dünne Ringe schneiden. Knoblauch schälen, fein würfeln. Gurken, Frühlingszwiebeln und Knoblauch in ein hohes Gefäß geben und mit dem Stabmixer fein pürieren. Mineralwasser zugeben, bis die Gazpacho die gewünschte Konsistenz erreicht hat. Dann den Zitronensaft, den Dijonsenf, Zucker und Kreuzkümel zugeben und noch mal kurz durchmixen. Gazpacho kräftig mit Salz und Pfeffer würzen. Dillstängel waschen, trocken schütteln, die Dillspitzen abzupfen und fein hacken. Unter die Gazpacho rühren und alles abgedeckt 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.

Zum Servieren eignen sich große Weckgläser, die ich 15 Minuten in die Tiefkühltruhe gestellt habe. Gazpacho vor dem Servieren noch einmal gründlich umrühren, portionsweise in die gekühlten Gläser füllen und mit zerkrümeltem Frischkäse und einem Stängel Dill garnieren.

Dienstag, 21. Juni 2011

Hähnchenkeulen mit Ziegenfrischkäse-Crostini und Johannisbeerchutney

Mit den letzten Johannisbeeren aus Schwiegeromis Garten wollte ich noch mal was Pikantes kochen. Nach einigem Suchen habe ich bei lecker.de ein Rezept für Hähnchenunterkeulen mit Johannisbeerchutney und auf der Website von Living at Home die Idee für Crostini mit Ziegenfrischkäse und Johannisbeerchutney gefunden. Daraus wurden bei mir Hähnchenkeulen mit Ziegenfrischkäse-Crostini und Johannisbeerchutney!


Hähnchenkeulen mit Ziegenfrischkäse-Crostini und Johannisbeerchutney
(2 Portionen)

Zutaten:
2 Hähnchenkeulen
Salz, Pfeffer
1 Schalotte
250g rote Johannisbeeren
25g brauner Zucker
50ml weißer Balsamico-Essig
1/4 Vanilleschote
1 Gewürznelke
1/2 EL Senfkörner
2 EL Chilisauce (Tomatenmark mit Salz, Oregano und gemahlenen Chilis würzen)
1 Baguettebrötchen
50g Ziegenfrischkäse

Zubereitung:
Backofen auf 180 Grad vorheizen.

Hähnchenkeulen waschen, trocken tupfen und mit Salz und Pfeffer würzen. Mit der Hautseite nach oben in eine ofenfeste Form legen und im heißen Backofen auf der mittleren Schiene ca. 70 Minuten braten.

Johannisbeeren waschen, abtropfen lassen und die Beeren mit einer Gabel von den Rispen streifen. Ein paar Johannisbeerstängel für die Deko beiseite legen. Schalotte schälen und fein würfeln. Schalotte, Johannisbeeren, braunen Zucker und Essig aufkochen. Vanilleschote längs aufschlitzen, Mark herauskratzen. Vanillemark und Vanilleschote, Nelke und Senfkörner zu den Johannisbeeren geben. Alles ca. 30 Minuten bei  kleiner bis mittlerer Hitze dicklich einkochen lassen.

5 Minuten vor Ende der Garzeit die Hähnchenkeulen mit der Chilisauce bestreichen. Ich habe die Chilisauce aus Tomatenmark, Salz, gemahlenen Chilis und etwas Oregano selbst zusammengerührt, alternativ kann man auch fertige Chilisauce verwenden. Hähnchenkeulen fertig garen. Baguettebrötchen in Scheiben schneiden, diese kurz im Backofen mitrösten. Chutney mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Geröstete Baguettescheiben mit Ziegenfrischkäse bestreichen, ca. 2 TL Chutney auf jede Baguettescheibe geben, mit Johannisbeerstängeln verzieren. Mit den Hähnchenkeulen anrichten und servieren.

Fazit: Ein würdiger Abschluss der Johannisbeersaison. Das Johannisbeerchutney war der Star dieses Essens, da hätte ich die Hähnchenkeule eigentlich gar nicht gebraucht - nur die Ziegenfrischkäse-Crostini mit dem Johannisbeerchutney hätten mir auch gereicht!

Und das nächste Rezept ist dann ohne Johannisbeeren, versprochen ;-)

Sonntag, 19. Juni 2011

Köstliche Johannisbeertarte

Langsam ist ein Ende der Johannisbeersaison in Sicht! Die Beerenmassen an Schwiegeromis Sträuchern lichten sich so langsam, aber sicher. Schade, aber ich muss sagen, dieses Jahr habe ich die Johannisbeersaison reichlich ausgekostet. Im Gegensatz zu Spargel... aber auf den hatte ich dieses Jahr auch gar nicht so recht Lust. Auf Johannisbeeren dafür umso mehr. Nach dem leckeren Blitz-Butterkuchen mit Beeren vom Blech neulich habe ich dieses Wochenende die etwas aufwändigere, aber umso köstlichere Johannisbeertarte aus dem Grundbackbuch "Basic baking" gebacken. Ich liebe diesen wunderbar saftigen, beerigen Kuchen und könnte mich reinlegen!



Johannisbeertarte
(für eine Springform mit 26cm Durchmesser)

Zutaten:
Für den Teig:
300g Mehl
70g Zucker
1 Prise Salz
100g kalte Butter
1 Ei (evtl. 2 Eier)
Für den Belag:
500g rote Johannisbeeren
80g Butter
200g gemahlene Mandeln
200g Zucker
40g Speisestärke
2 Obstkuchenoblaten (groß, rechteckig)
3 Eiweiß
1 Prise Salz
Zum Bestäuben: Puderzucker

Zubereitung:
Mehl, Zucker, Salz, Ei und in kleine Stückchen geschnittene Butter erst mit den Knethaken des Handrührgeräts, dann von Hand zu einem Teig verkneten. Im Originalrezept wird ein Ei verwendet, damit blieb der Teig bei mir aber extrem krümelig und ich konnte ihn nicht ausrollen. Beim nächsten Mal verwende ich auf die Mehlmenge 2 Eier! Teig in Klarsichtfolie wickeln und 30 Minuten im Kühlschrank kaltstellen.

Johannisbeeren waschen, abtropfen lassen. Beeren mit einer Gabel von den Rispen streifen. Die Butter bei mittlerer Hitze in einem Topf schmelzen, dann 100g Mandeln und 100g Zucker zur geschmolzenen Butter in den Topf geben und alles unter Rühren bei mittlerer Hitze goldbraun rösten. Mit den Beeren und der Speisestärke vermengen.

Den Backofen auf 200 Grad vorheizen. Den Teig zwischen zwei Lagen Klarsichtfolie möglichst rund ausrollen, dann in die ungefettete Springform legen. Festdrücken und einen möglichst hohen Rand hochziehen. Den Teig mit einer Gabel mehrmals einstechen. Backoblaten auf die passende Größe zurechtbrechen und auf den Teig legen.

Jetzt die Eiweiße mit einer Prise Salz mit den Quirlen des Handrührgeräts steif schlagen. Dann die restlichen 100g Zucker nach und nach zugeben, bis der Eischnee glänzt. Eischnee und restliche Mandeln zur Beerenmasse geben. Alles vorsichtig miteinander vermengen. Auf den Teig mit den Oblaten gießen und glattstreichen. Im heißen Backofen auf der mittleren Schiene ca. 50-60 Minuten backen. Eventuell nach 30 Minuten die Hitze auf 180 Grad reduzieren.

Kuchen aus dem Ofen nehmen, mit Puderzucker bestäuben und in der Form 20 Minuten abkühlen lassen. Dann aus der Form lösen und vollends auskühlen lassen.

Die Johannisbeertarte ist mein Beitrag zur Initiative Sonntagssüß, diese Woche gesammelt von lingonsmak.

Freitag, 17. Juni 2011

Nachgemacht: Radieschenblätter-Pesto

Radieschenblätter-Pesto ist gerade sehr beliebt unter den Foodbloggern! Den Anfang machte Delicious Days schon vor zwei Jahren, Ulrike von Küchenlatein und Zorra vom Kochtopf haben es letztes Jahr nachgekocht und dieses Jahr habe ich das Radieschenpesto in diversen Ausprägungen schon bei Foto e fornelli, Arthurs Tochter kocht, einfach guad und bei Hefe&mehr gesehen. Mir fiel das Pesto aus Radieschenblättern siedendheiß wieder ein, als ich gestern abend in Schwiegeromis Garten mal wieder Johannisbeeren geerntet habe und mein Schwiegervater mich fragte, ob ich noch Salat und Radieschen mitnehmen möchte. Klar wollte ich das. Und als er mir netterweise die frisch gezupften Radieschen gleich reinigen und küchenfertig machen wollte, rief ich durch den ganzen Garten: "NEIIIIIIIIIIIN! Lass die Blätter dran! Aus denen mache ich Radieschenblätter-Pesto!" Verwirrte Blicke, aber das Grün blieb dran, zum Glück!


Ich habe mich bei der Zubereitung an Nickys Rezept orientiert. Insbesondere kam mir entgegen, dass sie die Verwendung von Rapsöl anstelle von Olivenöl empfiehlt, weil Olivenöl das Pesto leicht bitter machen kann. Ich hatte nämlich ausnahmsweise kein Olivenöl mehr zuhause, aber Rapsöl stand noch im Schrank - perfekt! Statt Haselnüssen habe ich außerdem Pinienkerne verwendet und die Knoblauchzehe habe ich ersatzlos gestrichen - würde ich aber beim nächsten Mal dazugeben, ich glaube das rundet den Geschmack noch etwas ab. Meine Mengenangaben sind diesmal eher ungenau, weil ich nach Augenmaß vorgegangen bin.


Radieschenblätter-Pesto
(ergibt ca. 150ml)

Zutaten:
Blätter von ca. 8-9 Radieschen
1 EL Pinienkerne
2 EL frisch geriebener Parmesan
3-4 EL Rapsöl
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Pinienkerne in einer kleinen beschichteten Pfanne ohne Fett goldbraun rösten. Radieschenblätter waschen, trocken schütteln und die Blätter von den Stielen trennen. Grob hacken. Mit den gerösteten Pinienkernen, dem Parmesan und dem Öl mit dem Stabmixer zu einer homogenen Paste pürieren. Gegebenenfalls noch etwas Öl oder Parmesan hinzufügen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Mit Salz und Pfeffer würzen. In ein sauberes Glas füllen und so viel Öl hinzugeben, dass das Pesto vollständig bedeckt ist. Bis zum Verbrauch kühl (am besten im Kühlschrank) aufbewahren.


Natürlich musste ich das Radieschenblätter-Pesto auch gleich probieren. Ich habe es mit einigen kleingeschnittenen frischen Radieschen zu Spaghetti als schnelles Abendessen gegessen. Das Pesto schmeckt etwas nussig, leicht scharf und nach Radieschen. Schön frisch und eine nette Abwechslung zu klassischem Basilikum-Pesto!

Donnerstag, 16. Juni 2011

Selbstgemachter Holunderblütensenf

Von meinem Versuch, Holunderblütensirup selbst zu machen, hatte ich ja schon berichtet. Ich trinke den selbstgemachten Holunderblütensirup zwar tapfer, aber der gekaufte von Darbo schmeckt ehrlich gesagt doch deutlich besser... na ja, nächstes Jahr starte ich einen neuen Versuch mit Holunderblütensirup!

Mit dem gekauften Holunderblütensirup habe ich heute Holunderblütensenf nach einem Rezept aus der "Lecker", Ausgabe 5/2010 gemacht. Extra dafür habe ich mir einen neuen Blitzhacker zugelegt, um die Senfkörner fein zu mahlen. Die Investition hat sich schon gelohnt, denn der Senf riecht wahnsinnig toll, ganz fein blumig-süßlich-scharf. Auch der erste Geschmackstest als Zugabe im Salatdressing fiel sehr positiv aus!


Holunderblütensenf
(für 2 kleine Gläser à 150ml)

Zutaten:
100g Senfkörner
50ml Weißwein-Essig
1/2 EL Salz
1/2 EL Kurkuma
1 EL flüssiger Honig
175ml Holunderblütensirup

Zubereitung:
Zunächst die Senfkörner in einem Blitzhacker in ca. 2-3 Minuten fein mahlen.

Dann die gemahlenen Senfkörner in einer Schüssel mit dem Essig, dem Salz, dem Kurkuma, dem Honig und dem Holunderblütensirup gründlich vermischen.

Holunderblütensenf in vorbereitete, sterilisierte Gläser füllen und verschließen.

Im Kühlschrank hält sich der Senf ca. 2 Monate.

Ich dachte zuerst, dass mein Senf zu flüssig geraten ist, aber nach ein, zwei Tagen im Kühlschrank ist die Konsistenz deutlich fester geworden, so wie Senf sein soll.



Ich habe den Holunderblütensenf gleich als Beigabe zu einem Essig-Öl-Dressing für einen frischen Sommersalat mit Blattsalat und Radieschen aus Schwiegeromis Garten, Tomaten und Schafskäse verwendet - lecker!

Mittwoch, 15. Juni 2011

Selbstgemachte Basilikum-Tomaten-Ziegenfrischkäse-Ravioli mit Zucchini

Am langen Pfingstwochenende war mal wieder Zeit für etwas aufwändigeres Kochen. Ich habe die Gelegenheit genutzt und endlich mal wieder Ravioli selbst gemacht! Aus einer alten "Living at Home" (Ausgabe 8/2008) habe ich das Rezept für Basilikum-Tomaten-Ziegenfrischkäse-Ravioli mit Zucchini ausgesucht. Von diesem Rezept habe ich allerdings nur die Füllung und die Zucchini-Sauce übernommen. Für das Teigrezept habe ich auf das bewährte Nudelteigrezept aus meinem Ravioli-Kurs in der Kirchheimer Nudelmanufaktur zurückgegriffen.

Der Aufwand hat sich gelohnt, denn die Füllung aus Ziegenfrischkäse, getrockneten Tomaten in Öl, gerösteten Pinienkernen und frischem Basilikum ist köstlich und die Zucchini-Zitronen-Sahne-Sauce passt perfekt dazu! Meinem Mann und mir hat es sehr gut geschmeckt - allerfeinstes Soulfood.


Basilikum-Tomaten-Ziegenfrischkäse-Ravioli mit Zucchini
(2 Portionen)

Zutaten:
Für den Teig:
300g Mehl (Type 405)
3 Eier
1 EL Olivenöl
1/2 TL Salz
1 EL Wasser
Für die Füllung:
60g getrocknete Tomaten in Öl
40g Pinienkerne
1 Bund Basilikum
1 Knoblauchzehe
100g Ziegenfrischkäse
Salz, Pfeffer
1 Eiweiß
Für die Sauce:
2 kleine Zucchini
1 Schalotte
2 EL Butter
1 getrocknete Chilischote
Schale und Saft von einer halben Bio-Zitrone
200ml Sahne
300ml Gemüsebrühe
1 TL Mehl
3 EL frisch geriebener Parmesan

Zubereitung:
Mehl, Eier, Salz und Wasser mit dem Händen zu einem glatten Teig kneten. Wenn der Teig das Mehl vollständig aufgenommen hat, die Hände mit dem Olivenöl befeuchten und den Teig weiterkneten, bis er geschmeidig ist. Teig abgedeckt 30 Minuten ruhen lassen.

Pinienkerne in einer beschichteten Pfanne ohne Fett goldbraun rösten. Pinienkerne fein hacken. Die Tomaten abtropfen lassen, fein kleinschneiden. Basilikum waschen, trocken schütteln und fein hacken. Knoblauch schälen und fein hacken. Tomaten, Pinienkerne, Basilikum und Knoblauch mit dem Ziegenfrischkäse vermischen und glatt rühren. Mit Salz und Pfeffer kräftig würzen.

Eine Arbeitsfläche leicht bemehlen. Den Teig noch mal kurz durchkneten, dann mit der Nudelmaschine bis zur vorletzten Stufe fein ausrollen. Jeweils 1-2 TL Füllung in Häufchen auf einer Hälfte der Teigbahnen verteilen. Um die Füllung herum den Teig mit verquirltem Eiweiß einpinseln. Andere Teigbahn darüberlegen und den Teig rund um die Füllung fest andrücken, damit keine Luftblasen eingeschlossen werden. Dann die Ravioli ausstechen oder ausschneiden. Auf einem mit Gries bestreuten Handtuch oder Backblech zwischenparken.

Die Zucchini putzen, unter fließendem Wasser gründlich abspülen und dann mit dem Sparschäler in dünne Streifen schneiden. Schalotte schälen und fein würfeln. Zitrone heiß abwaschen, abtrocknen und die Hälfte der Schale fein abreiben. Dann eine Zitronenhälfte auspressen.

1 EL Butter in einer Pfanne erhitzen. Schalotten und Chili darin anbraten. Die Zucchinistreifen zugeben und ca. 2 Minuten mitdünsten. Die Streifen sollen noch knackig sein! Zucchini mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer würzen, aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen.

Jetzt das Bratfett mit Sahne, Gemüsebrühe und dem Zitronenschalenabrieb ablöschen. Flüssigkeit bei starker Hitze um die Hälfte einkochen lassen. 1 EL Butter mit 1 TL Mehl vermischen, in den Fond einrühren und bei schwacher Hitze kurz weiterköcheln lassen. Geriebenen Parmesan zugeben. Käse in der Sauce schmelzen lassen, dann abschmecken.

Derweil die Ravioli in einem Topf mit reichlich kochendem Salzwasser in ca. 3-4 Minuten garen. Ravioli mit einer Schaumkelle herausnehmen, abtropfen lassen und mit der Sahnesauce und den Zucchinistreifen anrichten und servieren.

Dienstag, 14. Juni 2011

Kulinarisches Geschenk aus meiner Küche: Johannisbeer-Essig

Wie ich schon erwähnt habe, kann ich zur Zeit massenweise Johannisbeeren in Schwiegeromis Garten ernten. Und was tun mit den Johannisbeeren? Johannisbeerkuchen backen, Johannisbeer-Chili-Konfitüre mit Minze einkochen, oder einen Johannisbeer-Essig ansetzen.  Das Rezept habe ich auf lecker.de gefunden. Die Zubereitungs dieses Essigs ist denkbar einfach und der Essig eignet sich natürlich nicht nur dazu, ihn selbst zu verbrauchen, sondern macht sich auch prima als kulinarisches Geschenk aus meiner Küche. Ich verschenke gerne Selbstgemachtes, und bisher kam das auch immer sehr gut an. Wie passend, dass es zur Zeit einen Blogevent zu genau diesem Thema gibt. Der Johannisbeer-Essig ist mein Beitrag zum Kochtopf-Blog-Event "Geschenke aus der Küche", dieses Mal organisiert von der amtierenden Sirup-Königin Klärchen Kompott aus dem Gourmet-Büdchen!


Johannisbeer-Essig
(ergibt 250ml Essig)

Zutaten:
250ml Apfelessig
250g rote Johannisbeeren

Zubereitung:
Johannisbeeren gründlich waschen, abtropfen lassen. Mit einer Gabel die Beeren von den Rispen streifen. Beeren in ein verschließbares Glasgefäß geben. Essig darübergießen. Glas verschließen und auf einer sonnigen Fensterbank 7-10 Tage stehen lassen. Glas täglich schwenken.

Eine verschließbare Essigflasche sterilisieren. Ich lege dazu das Glas 10 Minuten bei 200 Grad in den Backofen und koche den Bügelverschluss 10 Minuten in kochendem Wasser.

Essigansatz durch ein Sieb mit einem sauberen Mulltuch filtern und in die vorbereitete Flasche füllen. Verschließen und an einem dunklen Ort aufbewahren.

Blog-Event LXVIII - Geschenke aus der Küche

Und was macht ihr am liebsten mit Johannisbeeren? Habt ihr noch tolle Rezeptvorschläge für mich?

Montag, 13. Juni 2011

Blitz-Butterkuchen vom Blech mit Johannisbeeren, Himbeeren und Stachelbeeren

Im Moment biegen sich die Sträucher in Schwiegeromis Garten, so voll hängen sie mit reifen Früchten. Da kommen wir mit dem Ernten und Verarbeiten fast nicht mehr hinterher. Aber ich bemühe mich redlich und da wir an Pfingsten gleich zwei Mal zum Grillen eingeladen waren, konnte ich aus dem Vollen schöpfen und einen Blechkuchen mit vielen, vielen Früchten backen. In der "Lecker" Ausgabe Juli/August 2009 habe ich das Rezept für einen Blitz-Butterkuchen vom Blech mit Beeren gefunden. 

Für den Beerenkuchen können Johannisbeeren, Himbeeren, Stachelbeeren, aber auch Brombeeren oder Heidelbeeren verwendet werden, hauptsache die Beerenmenge beträgt ca. 1,2kg. Perfekt also für die Beerenzeit! Ich habe 800g Johannisbeeren, 250g Himbeeren und 150g Stachelbeeren verwendet und fand das Ergebnis richtig lecker: ein süßer, fluffiger Teigboden und darauf frische, saure Früchte. Eine tolle Kombination! Nur die angegebene Menge an Mandelblättchen fand ich zuwenig und habe sie deswegen im Rezept schon verdoppelt angegeben. 


Blitz-Butterkuchen vom Blech mit Johannisbeeren, Himbeeren und Stachelbeeren
(für ein tiefes Backblech)

Zutaten:
800g rote Johannisbeeren
250g Himbeeren
150g Stachelbeeren
250g Schlagsahne
4 Eier, Größe M
250g+75g Zucker
1 EL Vanillezucker
Salz
375g Mehl
1 Packung Backpulver
Fett und Paniermehl
100g Butter
6 EL Mandelblättchen

Zubereitung:
Johannisbeeren waschen, abtropfen lassen und die Beeren mit einer Gabel von den Rispen streifen. Himbeeren verlesen, eventuell waschen. Stachelbeeren waschen, abtropfen lassen.

Den Backofen auf 200 Grad vorheizen. Ein tiefes Backblech mit Butter einfetten und mit Paniermehl bestreuen.

Sahne, Eier, 250g Zucker, Vanillezucker und eine Prise Salz in eine Rührschüssel geben. Mit den Quirlen des Handrührgeräts so lange verrühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Mehl und Backpulver zugeben und mit dem Handrührgerät weiterrühren, bis sich alles zu einem glatten Teig verbunden hat.

Den Teig auf das gefettete Backblech gießen und gleichmäßig glattstreichen. Im heißen Backofen auf der mittleren Schiene ca. 10 Minuten backen. Derweil die Butter bei mittlerer Hitze in einem kleinen Topf schmelzen. 75g Zucker mit den Mandelblättchen vermischen.

Das Backblech aus dem Ofen holen, die Früchte gleichmäßig auf dem vorgebackenen Teig verteilen. Dann die geschmolzene Butter und den Zucker mit dem Mandelblättchen über die Früchte geben. Backblech zurück in den Ofen schieben und den Kuchen in ca. 30 Minuten fertigbacken.


Abgesehen vom Abstreifen der Johannisbeeren von den Rispen war der Kuchen auch tatsächlich sehr schnell gebacken. Ein prima Sommerkuchen für viele Personen! Und mein Beitrag für die Initiative Sonntagssüß in der Pfingstsüß-Sonderausgabe. Diese Woche werden die Beiträge bei Fräulein Text gesammelt. 

Donnerstag, 9. Juni 2011

Ratatouille aus dem Backofen - Gemüse satt!

Trotz EHEC-Seuchen-Panik in den Medien möchte ich gerade jetzt im Sommer gerne weiterhin viel Obst und Gemüse essen. Ganz auf der sicheren Seite bin ich mit Gerichten wie diesem Ratatouille aus dem Backofen. Das Gemüse wird 30 Minuten bei 220 Grad geröstet, da bleibt kein Keim übrig, nur noch wunderbar aromatisches und saftiges Gemüse. Dazu ein, zwei Scheiben geröstetes Baguettebrot - das perfekte Sommeressen! Noch dazu kocht sich dieses Essen quasi von selbst, ein weiterer Pluspunkt dieses ebenso simplen wie leckeren Rezepts aus dem Kochbuch "Vegetarisch" des Zabert Sandmann Verlags.


Ratatouille aus dem Backofen
(1 Portion)

Zutaten:
1 gelbe Paprika
2 Fleischtomaten
1 kleine Zucchini
1/2 Gemüsezwiebel
2 kleine Knoblauchzehen
1 EL Zitronensaft
2 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer
1 frischer Zweig Rosmarin
60ml Gemüsebrühe
Nach Belieben: 1 Baguettebrötchen

Zubereitung:
Backofen auf 220 Grad vorheizen.

Paprika halbieren, Kerngehäuse entfernen. Paprika waschen und längs in dicke Streifen schneiden. Zucchini waschen, längs halbieren und in dicke Scheiben schneiden. Tomaten waschen, halbieren, Strunk entfernen. Kerngehäuse ebenfalls entfernen und Tomaten grob zerkleinern. Zwiebel schälen, halbieren und in grobe Schnitze schneiden. Knoblauch schälen und mit dem Messerrücken zerdrücken. Alles mit dem Zitronensaft und dem Olivenöl vermengen, kräftig mit Salz und Pfeffer würzen und in eine ofenfeste Form füllen. Gemüsebrühe darüber gießen. Rosmarin waschen, trocken schütteln, halbieren und zum Gemüse geben.

Im heißen Backofen auf der mittleren Schiene ca. 30 Minuten rösten, zwischendurch Gemüse durchrühren.

Nach Belieben in den letzten 5 Minuten Baguettescheiben mitrösten.


Dienstag, 7. Juni 2011

Italienischer Nudelsalat mit grünem Spargel und Ciabatta-Croutons

Die Spargelsaison neigt sich schon fast dem Ende zu und ich habe bisher kaum Spargel gegessen, vor lauter Erdbeer-Rezepten... dabei ist die Liste an Spargelgerichten, die ich gerne noch ausprobieren möchte, ganz schön lang. Unter anderem stand auch dieser Italienische Nudelsalat mit grünem Spargel und Ciabatta-Croutons aus der "Lecker" 4/2011 drauf. Hier kann ich immerhin vermelden: getestet und für gut befunden! Ich habe nur etwas zu viel Nudeln zubereitet, weil ich die Zutatenliste nicht genau gelesen hatte. Und die Anweisung "Ciabatta in grobe Würfel schneiden" habe ich etwas zu wörtlich genommen, die Würfel dürften gerne etwas filigraner ausfallen als ich sie zugeschnitten habe! Dem Geschmack tat das aber keinen Abbruch. Eine Portion habe ich abends noch lauwarm gegessen, die zweite Portion habe ich mir ins Büro mitgenommen. Der Nudelsalat hat auch kalt wunderbar geschmeckt.


Italienischer Nudelsalat mit grünem Spargel und Ciabatta-Croutons
(2 Portionen)

Zutaten:
120g Penne oder Fussili
1 kleine Schalotte
1 kleine Knoblauchzehe
25g frisch geriebener Parmesan
2 EL Weißweinessig
Salz, Pfeffer, Zucker
3 EL Olivenöl
1/2 Ciabatta-Brötchen
250g grüner Spargel
50g getrocknete Soft-Tomaten
50g grüne Oliven ohne Stein
nach Belieben: 1-2 Scheiben Parmaschinken

Zubereitung:
Penne in reichlich Salzwasser nach Packungsanweisung al dente kochen. Derweil Schalotte und Knoblauch schälen und fein würfeln. Schalotte und Knoblauch mit dem Essig vermischen, mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker würzen. Geriebenen Parmesan und 2 EL Olivenöl untermengen. Penne abgießen und mit dem Dressing vermischen.

Ciabatta-Brötchen würfeln. 1 EL Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Ciabatte-Würfel darin bei mittlerer Hitze in ca. 5 Minuten rundherum goldbraun rösten. Zu den Penne geben.

Spargel waschen, hölzerne Enden abschneiden. Spargelstangen erst längs halbieren, dann in ca. 4 cm lange Stücke schneiden. In wenig Salzwasser mit einer Prise Zucker ca. 3 Minuten garen, dann abgießen und mit kaltem Wasser abschrecken.

Tomaten in Streifen schneiden, Oliven halbieren. Alles mit Penne, Ciabatta-Croutons und Spargel vermengen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Nach Belieben noch Parmaschinken in kleine Stücke zupfen und darüber streuen.

Montag, 6. Juni 2011

Im 2. Anlauf richtig lecker: Avocado-Mango-Salat mit schwarzen Bohnen

Diesen Avocado-Mango Salat mit schwarzen Bohnen nach einem Rezept aus der "Lecker" 6/2011 hatte ich bereits unter der Rubrik "Ergebnis ist im Verhältnis zum Aufwand nicht zufriedenstellend" verbucht. Aber siehe da, im 2. Anlauf hat er sich richtig gut entwickelt!

Aber von vorne: Erst mal war der Salat recht zeitaufwändig, da die schwarzen Bohnen erst über Nacht eingeweicht und dann eine Stunde gekocht werden. Dann habe ich den Salat wie im Rezept beschrieben 30 Minuten ziehen lassen und fand ihn... ok. Für den Zeitaufwand war das nicht überzeugend! Da ich aber 2 Portionen zubereitet und die zweite Portion am nächsten Tag als Mittagessen mit ins Büro genommen habe, hat der Salat noch eine zweite Chance bekommen. Und siehe da: nachdem er mehrere Stunden durchgezogen war, hat er mir richtig gut geschmeckt. Also: falls ihr diesen Salat zubereiten wollt, am besten viiiiiiel Zeit einplanen und schon am Vortag zubereiten! Nur den frischen Blattspinat würde ich erst kurz vor dem Verzehren dazugeben, die Blätter werden sonst matschig.


Avocado-Mango-Salat mit schwarzen Bohnen
(2 Portionen)

Zutaten:
Für den Salat:
100g getrocknete kleine schwarze Bohnen (gibt es im Asia-Laden)
1 kleine rote Zwiebel
1/2 reife Mango
200g Strauchtomaten (oder 50g getrocknete Soft-Tomaten)
ca. 25g frischer Blattspinat
1/2 reife Avocado (Hass)


Für das Dressing:
3-4 Stängel Minze
1 Knoblauchzehe
1/2 rote Chilischote
1/2 Bio-Limette
Salz, Pfeffer
3 EL Olivenöl

Zubereitung:
Bohnen in einem Topf mit Wasser bedecken und über Nacht einweichen lassen. Bohnen am nächsten Tag im Einweichwasser aufkochen und bei geringer bis mittlerer Hitze ca. eine Stunde köcheln lassen. Zwischendurch immer wieder kontrollieren, ob noch genügend Wasser im Topf ist, und gegebenenfalls nachfüllen. 

Derweil das Dressing zubereiten. Hierfür Minze von den Stängeln zupfen, waschen, trocken schütteln und fein hacken. Knoblauch schälen und fein hacken. Chilischote waschen, halbieren, Kerne entfernen und in feine Streifen schneiden. Die Limette heiß abwaschen, abtrocknen und ca. 1 TL Limettenschale fein abreiben. Limette halbieren und eine Limettenhälfte auspressen. Gehackte Minze, Knoblauch, Chilischote, Limettenabrieb und -saft miteinander vermengen. Olivenöl unterrühren, mit Salz und Pfeffer würzen.

Für den Salat die Zwiebel schälen und fein würfeln. Mango schälen, Fruchtfleisch vom Kern schneiden und grob würfeln. Frische Tomaten waschen und fein würfeln, getrocknete Tomaten einige Zeit in warmem Wasser einweichen, dann herausnehmen, abtropfen lassen und in Streifen schneiden. Spinat in mundgerechte Stücke zupfen und den Stiel entfernen, waschen und trocken schleudern. Avocado halbieren, Schale und den Stein entfernen. Avocado in Würfel schneiden. 

Bohnen abgießen, mit kaltem Wasser abschrecken und in einer großen Schüssel mit allen Salatzutaten und dem Dressing vermischen. Vor dem Servieren mindestens 30 Minuten, besser aber einige Stunden durchziehen lassen.

Donnerstag, 2. Juni 2011

Erdbeer-Melonen-Smoothie

Nach einer kleinen Regenpause geht es hier in Karlsruhe schon wieder mit angenehmen Temperaturen fast sommerlich weiter. Da habe ich abends manchmal gar keine Lust mehr auf Abendessen, aber Appetit hätte ich schon... die Lösung? Ein Smoothie aus Früchten und Joghurt wie dieser Erdbeer-Melonen-Smoothie! Perfekt für warme Abende, schnell gemixt, vitaminreich, und auch noch superlecker! Die Idee dazu stammt aus der gleichen Ausgabe der Zeitschrift "Woman" wie das Erdbeer-Schmand-Parfait neulich.


Erdbeer-Melonen-Smoothie
(2 Gläser)

Zutaten:
250g Erdbeeren
ca. 150g Fruchtfleisch einer Wassermelone
1/2 Bio-Limette
1 EL Puderzucker
300g Vollmilch-Naturjoghurt

Zubereitung:
Erdbeeren waschen, putzen und grob zerkleinern. Wassermelone würfeln. Limette heiß abwaschen, abtrocknen und ca. 1 TL Schale fein abreiben, anschließend eine Limettenhälfte auspressen. Erdbeeren, Wassermelone, Limettenabrieb, Limettensaft und Puderzucker in ein hohes Gefäß füllen und mit dem Stabmixer fein pürieren. Fruchtpüree abwechselnd mit dem Joghurt in Gläser füllen. Mit einem Röhrchen vorsichtig durchrühren, dann für ca. 30 Minuten kaltstellen. Und ausschlürfen!

Und vielleicht gibt es beim nächsten Rezept dann mal wieder was ohne Erdbeeren ;-))