Dienstag, 30. August 2011

Zucchini-Linguine-Salat

Außer Spitzpaprika wachsen auch Zucchini in Schwiegeromis Garten. Meine Schwiegermutter überreichte mir diese Woche eine ca. 30cm lange Riesenzucchini mit den Worten "Hier hast Du eine der kleineren Zucchini".... Aber kein Problem, ich esse gerne Zucchini und selbst die großen Zucchini schmecken aus dem eigenen Garten überhaupt nicht holzig. Gute Voraussetzungen also für den Zucchini-Linguine-Salat aus der aktuellen "Lust auf Genuss" 8/2011, die passenderweise das Thema Tomaten & Zucchini hat. 

Ich habe das Rezept leicht abgewandelt, weil ich gerade keine frische Paprika vorrätig hatte, die im Original im Backofen gegrillt wird. Außerdem habe ich Ziegenfrischkäse statt wie im Original Feta verwendet. Sowohl meinem Mann als auch mir hat es auch mit diesen Änderungen sehr gut geschmeckt. Aber die Zugabe von gerösteter Paprika reizt mich ja schon... ich glaube, ich muss den Salat noch mal machen, sobald wieder Paprika und Zucchini erntereif sind!


Zucchini-Linguine-Salat
(3 Portionen)

Zutaten:
200g Linguine
Salz, Pfeffer
1 große oder 2 kleine Zucchini
4 EL Öl
1/2 Bio-Zitrone
1 Knoblauchzehe
1 EL Kapern
Schnittlauch
100g Ziegenfrischkäse

Zubereitung:
Linguine in reichlich kochendem Salzwasser gemäß Packungsanweisung al dente kochen. Ca. 100ml Nudelwasser abschöpfen. Nudeln abgießen, mit kaltem Wasser abschrecken und Nudeln abtropfen lassen.

Derweil Zucchini waschen, putzen und längs in dünne, mundgerechte Streifen schneiden (besonders lange Zucchini quer teilen). Zucchinistücke in kochendem Salzwasser kurz (ca. 1-2 Minuten blanchieren, dann in ein Sieb abgießen und abtropfen lassen.

Zitrone heiß abwaschen, abtrocknen und ca. 1 EL Zitronenschale fein abreiben. Zitrone halbieren und eine Hälfte auspressen. Knoblauch schälen und fein würfeln. Abgeschöpftes Nudelkochwasser mit der Zitronenschale, dem Zitronensaft, dem Knoblauch und dem Olivenöl vermischen. Kapern grob hacken und unterrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Schnittlauch waschen, trocken schütteln und in Röllchen schneiden. Linguine mit Zucchini, Schnittlauch und dem Dressing vermischen. Portionsweise in tiefe Teller füllen und Ziegenfrischkäse darüber bröckeln. Nochmal mit frisch gemahlenem Pfeffer bestreuen und servieren.

Das Gericht schmeckt warm, lauwarm oder kalt und eignet sich damit auch prima zum Mitnehmen ins Büro.

Sonntag, 28. August 2011

Orzo-Nudelsalat mit Feta und Zitronenvinaigrette

Heute gibt es ausnahmsweise mal ein Gericht OHNE Tomaten. Denn jetzt kann ich in Schwiegeromis Garten noch etwas Neues ernten: rote Spitzpaprika! Und drei Spitzpaprika habe ich gleich für diesen Orzo-Nudelsalat mit Feta und Zitronenvinaigrette verwendet. Bei uns gab es den Salat als lauwarmes Abendessen auf dem Balkon während der letzten heißen Tage, ich kann ihn mir aber auch prima als Beilage zu gegrilltem Fleisch vorstellen. Die Spitzpaprika macht sich sehr gut in diesem Salat und bringt eine leichte Schärfe hinein. Sehr lecker, allerdings denke ich beim nächsten Mal daran, dass die Kerne scharf sind und ich mir nach dem Paprika schneiden nicht das Auge reiben sollte - das war schmerzhaft!

Das Rezept habe ich aus der gleichen "Lecker"-Ausgabe wie die Spaghetti mit kalter Tomaten-Oliven-Kapern-Sauce. Orzo-Nudeln sind übrigens auch unter dem Namen Kritharaki oder Manestra bekannt. Für den Salat eignen sich aber alle Nudeln im Mini-Format.


Orzo-Nudelsalat mit Feta und Zitronenvinaigrette
(4 Portionen)

Zutaten:
300g kleine Nudeln, z.B. Orzo-Nudeln
Salz, Pfeffer
Zucker
1 Salatgurke
3 rote Spitzpaprika
1 kleine Gemüsezwiebel
1 Knoblauchzehe
100g eingelegte Peperoni (mild)
1 Zitrone
6 EL Olivenöl
1 Bund glatte Petersilie
300g Feta
80g schwarze Oliven, entsteint

Zubereitung:
Die Mini-Nudeln in reichlich Salzwasser nach Packungsanweisung al dente kochen.

Derweil die Gurke schälen und fein würfeln. Spitzpaprika halbieren, Kerne und Stiel entfernen. Ebenfalls in feine Würfel schneiden. Zwiebel und Knoblauch schälen und ebenfalls fein würfeln. Die Peperoni abtropfen lassen und in Ringe schneiden. Die Petersilie waschen, trocken schütteln. Blätter von den Stängeln zupfen und die Blätter grob hacken. Feta abtropfen lassen und fein würfeln.

Für das Dressing die Zitrone auspressen und 8 EL Zitronensaft mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker vermischen. Öl unterschlagen.

Nudeln abgießen, abtropfen lassen und mit der Zitronenvinaigrette mischen. Nudeln mit dem Gemüse, dem Feta, den ganzen Oliven und der Petersilie mischen und zugedeckt 30 Minuten ziehen lassen. Salat noch mal mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Schon im Juni gab es diesen Mini-Nudelsalat übrigens bei Chocolate River und Tina war von diesem Salat ebenso angetan wie ich!

Mittwoch, 24. August 2011

Spaghetti mit kalter Tomaten-Oliven-Kapern-Sauce

Die letzten Tage war es ja tatsächlich richtig sommerlich. 3 Tage hintereinander über 30 Grad hier in Karlsruhe - ja, ich denke, das darf sich Sommer nennen! Da fange ich schon beim Gedanken daran lange in der Küche zu stehen und mit vielen Kochtöpfen zu hantieren an zu schwitzen. Aber ab und zu was Warmes essen muss für mich trotzdem sein. Einen prima Kompromiss für dieses Dilemma stellen die Spaghetti mit  kalter Tomaten-Oliven-Kapern-Sauce dar. Das Rezept habe ich aus der "Lecker", Ausgabe 7+8/ 2011. Lediglich die Mengen habe ich auf eine Portion angepasst. Schön erfrischend und fruchtig lecker, besonders mit den aromatischen, reifen Tomaten von meiner bereits allseits bekannten Bezugsquelle!


Spaghetti mit  kalter Tomaten-Oliven-Kapern-Sauce
(1 Portion)

Zutaten:
4 reife Tomaten
2 EL schwarze oder grüne Oliven ohne Stein
1 TL Kapern
1 Knoblauchzehe
Salz, Pfeffer
4 Stängel glatte Petersilie
4 Stängel Thymian
2-3 EL Olivenöl
125g Spaghetti
30g Parmesan (am Stück)

Zubereitung:
Tomaten waschen, halbieren, den Strunk entfernen und die Tomaten grob würfeln. Oliven abtropfen lassen und grob hacken. Kapern ebenfalls grob hacken. Petersilie und Thymian waschen, trocken schütteln und die Blätter von den Stängeln zupfen. Blätter fein hacken. Knoblauch schälen und grob hacken. Dann mit Salz bestreuen und mit einer Gabel zerquetschen. Alles in einer Schüssel miteinander vermengen und kräftig mit Salz und Pfeffer würzen. Olivenöl zugeben und die Sauce ca. 15 Minuten ziehen lassen.

Derweil die Spaghetti in reichlich Salzwasser nach Packungsanweisung al dente kochen. Den Parmesan fein reiben. Etwas Nudelwasser abschöpfen und beiseite stellen, dann die Nudeln abgießen. Nudeln abtropfen lassen und im Topf mit dem abgeschöpftem Nudelwasser, der kalten Tomatensauce und ca. 2/3 des geriebenen Parmesans mischen. Vor dem Servieren mit dem restlichen Parmesan bestreuen.

Dienstag, 23. August 2011

Bloggertreffen in Köln - mit Frank Buchholz und Heilwasser

Achtung, dieser Beitrag wird lang!

Ihr wollt ihn trotzdem lesen?

Ok...

Dann geht´s jetzt los!

Bis letztes Wochenende habe ich noch keine anderen (Food-)Blogger im "echten Leben" getroffen. OK, klar, mit Uwe von HighFoodality habe ich ein Kochwochenende veranstaltet, aber das fällt ja eher unter die Rubrik Familientreffen.

Am Wochenende bot sich dann eine prima Gelegenheit, endlich mal ein paar Bloggerkollegen "in echt" zu treffen. Staatlich Fachingen hatte eingeladen zu einem Kochevent mit Frank Buchholz, und außer mir folgten Zorra vom Kochtopf, Nata von Pastasciutta, Barbara von Barbaras Spielwiese, Marie von Produkttesterin Marie und Peter von Genussbereit als Hahn im Korb der Einladung in die Malzfabrik in Köln.

Gemeinsam mit dem Mainzer Sternekoch Frank Buchholz haben wir ein 3-Gänge-Menü zubereitet.


Nachdem wir anfangs noch gewitzelt hatten, dass wir wohl nur mit Wasser kochen werden, wurde es dann aber doch ziemlich schnell handfest.

Zorra knetete den Nudelteig fachmännisch, das Auswalzen übernahm dann Sebastian Kreicarek, seines Zeichens Küchenchef bei Frank Buchholz.... 


Nata putzte die Artischocken, ich rührte die Raviolifüllung zusammen und schnitt die Tomaten klein. Währenddessen zeigte Frank Buchholz, wie man einen Lammrücken auslöst....



... und dann ging es Schlag auf Schlag. Schwarzen Reis im Schnellkochtopf garen, Möhren dünsten, Zucchini anbraten....



... und dann wurde auch schon angerichtet.



Und das war unser Menü:

Frischkäseravioli mit Oliven-Tomaten-Vinaigrette
Sehr lecker, und trotz der "mächtigen" Füllung aus Ricotta, Mascarpone und Mozzarella schön leicht! Der Wildkräutersalat obendrauf war das i-Tüpfelchen.


Lammrücken unter der Artischockenkruste mit Risotto venere, gebratenen Artischocken, Möhren und Babyzucchini
Der Lammrücken wurde vakuumiert und Sous Vide gegart. Danach kam er noch für ein paar Minuten mit einer Kräuterkruste garniert in den Backofen. Wunderbar zart. Und der schwarze Reis war auch prima! Nur die Pilze habe ich Marie auf den Teller geschoben ;-)


Lasagne von Buttermilchmousse mit Orangen-Mandelblättern und Beeren
Das Dessert haben wir leider nicht selbst zubereitet. Die Herstellung der hauchdünnen Orangen-Mandel-Blättchen hätte mich ja schon interessiert. Aber da wir alle Rezepte bekommen haben, kann ich mich ja mal selbst daran versuchen. Das Dessert war schön frisch, fruchtig und locker-leicht - hat mir gut geschmeckt!


Zu trinken gab es außer Staatl. Fachinger auch noch hochprozentiges Heilwasser in Form von Champagner, Weiß- und Rotwein, so dass - nicht nur deshalb - die Stimmung bestens war!

Mit das Schönste an diesem Event war für mich, dass ich Gelegenheit hatte, andere Foodblogger zu treffen. Mit Zorra, Barbara und Nata habe ich mich bereits am Vorabend des Events in Köln getroffen. Nata hat mir eine private Köln-Stadtführung gegeben (danke noch mal!), wir waren abends gemeinsam essen und als Zorra und Barbara nach dem Essen noch zu uns stießen, tanzten bereits die Mäuse im Restaurant! Immerhin haben sie nicht auf den Tischen getanzt ;-)
Und mir ging es so, wie viele schon von Bloggertreffen berichtet haben: wenn man den Blog des anderen liest, hat man bei einem persönlichen Treffen sofort ein vertrautes Gefühl. Mit anderen Bloggern kommt man ganz leicht ins Gespräch, hat sich was zu sagen und verbringt seine Zeit in prima Gesellschaft. Kann ich alles genau so unterschreiben und bestätigen! Schön war´s. Gerne wieder! Vielen Dank an Staatlich Fachingen und die Agentur Ketchum Pleon für die Einladung zu diesem sehr gelungenen Event.

Weitere Berichte über das Event findet ihr hier:
Natas Bericht: Wie man aggressive Säure neutralisiert und Spitzenköche für sich arbeiten lässt
Peters Bericht: Eingeladen: Kochen mit Frank Buchholz
Zorras Bericht: 3K-Kloster, Köln und Kochen

Donnerstag, 18. August 2011

So simpel und so lecker: Tomatensalat mit Frühlingszwiebeln

Hui! Es scheint so, als würde der Sommer 2011 genau heute stattfinden. Stattliche 31 Grad zeigte heute das Thermometer in Karlsruhe an und ich hatte überhaupt keine Lust zu kochen. Stattdessen habe ich ein bisschen in meinen neuen Kochbüchern, die ich zum Geburtstag geschenkt bekommen habe, geblättert: "Italia" von Carlo Bernasconi und "Sommerküche. Voller Sonne und Aroma" von Tanja Dusy. Beides Kochbücher, die sehr hübsch anzusehen sind und bei denen ich bei fast jedem Rezept Lust aufs Nachkochen bekomme. 


Besonders passend momentan ist natürlich das "Sommerküche"-Kochbuch. Und dort habe ich in der Rubrik "Hitzefrei" auch etwas zum Nachkochen ohne Kochen gefunden: einen Tomatensalat mit Frühlingszwiebeln. Ebenso simpel wie lecker, wenn die Tomaten so aromatisch sind wie die aus dem Garten meiner Schwiegeromi. Und dann brauche ich an einem solchen Sommerabend gar nicht mehr, um satt und glücklich zu sein!


Tomatensalat mit Frühlingszwiebeln
(1 Portion)

Zutaten:
3 Tomaten
2 Stängel Oregano
1 Frühlingszwiebel
1 EL Balsamico-Essig
Salz, Pfeffer
Zucker
2-3 EL Olivenöl

Zubereitung:
Tomaten waschen, halbieren, Strunk entfernen und Tomaten in Scheiben schneiden. Frühlingszwiebel waschen, putzen, und mitsamt dem Grün in dünne Ringe schneiden. Oregano waschen, trocken schütteln und Blätter von den Stängeln zupfen. Blätter fein hacken.

Balsamico mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker vermischen. Olivenöl zugeben und mit einem kleinen Schneebesen oder einer Gabel gut unterrühren, bis das Dressing leicht cremig geworden ist. Dann die Hälfte des gehackten Oreganos untermischen.

Tomaten und Frühlingszwiebeln mit dem Dressing mischen und mit dem Rest Oregano bestreut servieren.

Hinweis: Alle Links zu Amazon sind Affiliate-Links.

Dienstag, 16. August 2011

Nachgekocht: Mit Couscous gefüllte Tomaten aus dem Ofen

Manchmal geht es ganz schnell. Ich sehe auf einem anderen Blog ein Rezept, und alles passt perfekt: das Rezept klingt toll, das Foto spricht mich an, genau darauf habe ich Appetit und die benötigten Zutaten habe ich auch fast alle zuhause. Genau so erging es mir mit den Gefüllten Tomaten mit Couscous aus dem Ofen, die ich bei Fool for Food diese Woche gesehen habe. Tomaten habe ich momentan sowieso immer im Haus (dank reicher Ernte in Schwiegeromis Garten - ich bin jedes Mal total begeistert von dieser Fülle!), Couscous, Kapern, Oliven und Rosinen auch, so dass ich nur die Frühlingszwiebeln dazu kaufen musste. Die Zutatenkombination klang äußerst vielversprechend, so dass ich das Rezept sofort nachgekocht habe. Und  ich war begeistert, prima Sommerküche!


Mit Couscous gefüllte Tomaten aus dem Ofen
(2-3 Portionen)

Zutaten:
150g Couscous
200ml Gemüsebrühe
2 EL Olivenöl
1 EL Pinienkerne
1/2 Bund Petersilie
2 Frühlingszwiebeln
50g Oliven ohne Stein
2 EL Rosinen
2 EL Kapern
1/2 TL gemahlener Koriander
Salz, Pfeffer
12 Tomaten (bei mir waren die Tomaten recht klein)

Zubereitung:
Gemüsebrühe aufkochen und über den Couscous gießen. Abgedeckt 10 Minuten quellen lassen. Derweil die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett goldbraun rösten. Petersilie waschen, trocken schütteln. Blätter von den Stängeln zupfen und fein hacken. Frühlingszwiebel waschen, putzen und in dünne Ringe schneiden. Oliven abtropfen lassen und in dünne Scheiben schneiden.

Couscous mit einer Gabel vorsichtig auflockern. Claudia empfiehlt, den Couscous mit den Händen aufzulockern, das ist aber nur zu empfehlen, wenn das Couscous schon wieder etwas abgekühlt ist, ich habe mir fast die Finger verbrannt. Olivenöl zum Couscous geben und Pinienkerne, Petersilie, Frühlingszwiebel, Oliven, Rosinen und Kapern zum Couscous untermischen. Mit Salz, Pfeffer und gemahlenem Koriander würzen.

Den Backofen auf 200 Grad vorheizen. Tomaten waschen und einen Deckel abschneiden. Ich habe den Deckel auf der eigentlich falschen Seite abgeschnitten, aber sonst wären meine Tomaten in der Auflaufform nicht stehen geblieben. Die Tomaten mit einem Teelöffel oder einem Melonenkugelausstecher aushöhlen. Fruchtfleisch anderweitig verwenden. Tomaten in eine feuerfeste Auflaufform setzen. Alle Tomaten innen leicht salzen und pfeffern, dann den Couscous einfüllen. Tomatendeckel wieder aufsetzen und die Tomaten im heißen Backofen auf der mittleren Schiene 15 bis 20 Minuten backen. Falls ein Rest Couscous übrig bleibt, diesen kalt als Salat zu den gefüllten Tomaten servieren.

Einen Teil der gefüllten Tomaten habe ich warm gegessen, den Rest haben mein Mann und ich uns als kaltes Mittagessen am nächsten Tag mit ins Büro genommen. Kalt haben mir die Tomaten sogar fast noch besser geschmeckt! Auch der Rest Couscous, der nicht in die Tomaten gepasst hat, war als Salat sehr lecker. Danke für das Rezept an Claudia von Fool for Food!

Montag, 15. August 2011

Deftige Tomaten-Wurst-Pfanne mit Röstbrot

Tomaten, soweit das Auge reicht! Und lecker sind sie, die Tomaten aus Schwiegeromis Garten. Ich könnte gerade jeden Tag Tomaten essen: pur mit ein bisschen Salz darauf, als Tomate-Mozzarella-Salat, als Tomaten-Nektarinen-Salat mit Hüttenkäse, oder in einer deftigen Variante wie dieser Tomaten-Wurst-Pfanne mit Röstbrot. Manchmal muss es einfach so was Schnelles, Deftiges sein - und diese Tomaten-Wurst-Pfanne hat uns voll überzeugt! Das Rezept habe ich auf lecker.de gefunden und nur die Mengen auf zwei Portionen angepasst.


Tomaten-Wurst-Pfanne mit Röstbrot
(2 Portionen)

Zutaten:
1 Baguettebrötchen
3 EL Olivenöl
2 grobe Bratwürste à 125g
800g reife Tomaten
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
2 EL Balsamico-Essig
5 Stängel Basilikum
Salz, Pfeffer
Zucker

Zubereitung:
Baguettebrötchen in mundgerechte Würfel schneiden. Zwiebel schälen und grob würfeln. Knoblauch schälen und in Scheiben schneiden. Tomaten waschen, halbieren, den Strunk entfernen und je nach Größe die Tomaten vierteln oder in Spalten schneiden. Bratwürste in Scheiben schneiden.

2 EL Olivenöl in einer großen Pfanne (mit Deckel, brauchen wir später) erhitzen und die Brotwürfel darin bei mittlerer Hitze von allen Seiten goldbraun braten. Baguettewürfel wieder aus der Pfanne nehmen und 1 EL Olivenöl in die Pfanne geben. Bratwurstscheiben darin bei mittlerer Hitze in ca. 5 Minuten rundherum anbraten. Zwiebelwürfel und Knoblauch zugeben und kurz mitbraten. Tomaten zugeben, mit dem Balsamico-Essig ablöschen. Einmal aufkochen und dann zugedeckt bei mittlerer Hitze 10 Minuten köcheln lassen.

Derweil Basilikum waschen, trocken schütteln und in Streifen schneiden. Tomaten-Wurst-Pfanne mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker würzen. Portionsweise auf Teller geben und mit den gerösteten Brotwürfeln und den Basilikumstreifen mischen. Sofort servieren, sonst werden die Röstbrotwürfel matschig.

Sonntag, 14. August 2011

Einfach himmlisch: Wolken-Pancakes mit selbstgemachtem Birnenkompott

Verfolger meiner Facebook-Seite wissen schon Bescheid: aktuell werden wir in Schwiegeromis Garten mit Birnen überschwemmt. Die Birnen sind super-aromatisch und beim Ernten schon so reif, dass sie nach spätestens 1 bis 2 Tagen verarbeitet werden müssen. Ich musste also ziemlich schnell ziemlich viele Birnen verwerten. In dem Buch "Einmachen. Pikantes und Fruchtig-Süßes für den Vorrat" habe ich mir daher ein Rezept für ein Birnenkompott mit Gewürzen herausgesucht, das schon beim Einkochen so würzig-saftig-lecker gerochen hat, dass ich schnellstmöglich einen Geschmackstest machen wollte. Nur was gibt es zum Birnenkompott? Da hat mir Joanna auf ihrem wunderhübschen Blog "Liebesbotschaft" mit ihren Wolken-Pancakes auf die Sprünge geholfen. Das hat sich als der geschmackliche Volltreffer entpuppt: Die fluffigen Pancakes waren der perfekte Begleiter für das saftig-würzige Birnenkompott! 


Allein der Name klingt ja schon sehr vielversprechend - und der Geschmack hält, was der Titel verspricht. So was von fluffig-lecker-leicht, ich war im 7. Himmel! Und hier das Rezept für die Wolke7-Pancakes:

Wolken-Pancakes
(2 Portionen)

Zutaten:
3 Eier
125g Mehl
2 EL Vanillezucker
250ml Milch
1-2 EL Butterschmalz
Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:
Eier trennen. Eiweiße mit den Quirlen des Handrührgeräts steif schlagen. Eigelbe, Mehl, Vanillezucker und Milch in einer Schüssel mit den Quirlen des Handrührgeräts mischen. Eischnee vorsichtig unterheben.
Etwas Butterschmalz in einer kleinen Pfanne erhitzen. Einen Klecks Teig in die Pfanne geben und die Pancakes nacheinander bei kleiner Hitze langsam auf beiden Seiten goldbraun braten.

Ich habe die Pancakes mit etwas Puderzucker bestäubt und mein selbstgemachtes Birnenkompott dazu gegessen. Lecker, sag ich euch! Und hier das Rezept für das Birnenkompott, von dem mittlerweile nur noch ein Glas übrig ist... aber Birnen gibt es ja noch genug in Schwiegeromis Garten, Nachschub ist also gesichert!


Birnenkompott mit Gewürzen
(ergibt 3 mittelgroße Gläser)

Zutaten:
1,2kg reife Birnen
150g brauner Rohrzucker
1/4 TL gemahlener Zimt
1/4 TL gemahlener Ingwer
1 Vanilleschote

Zubereitung:
Birnen schälen, vierteln und das Kerngehäuse entfernen. Vanilleschote längs halbieren und das Mark herauskratzen. Birnenstücke mit Zucker, Zimt, Ingwer, Vanillemark und der Vanilleschote in einen großen Topf geben. Eine halbe Tasse Wasser dazugießen und alles aufkochen. Wenn die Birnen sehr reif und saftig sind, nur wenig Wasser zugeben! Dann die Hitze reduzieren und alles zugedeckt ca. 35 Minuten köcheln lassen.

Da ich mein Kompott lange haltbar machen wollte, habe ich die Gläser gründlich vorbereitet. Dazu den Backofen 15 Minuten lang auf 110 Grad vorheizen. Die Gläser gründlich ausspülen und dann fünf Minuten in den heißen Backofen stellen. Gläser auf einem sauberen Küchentuch abkühlen lassen.

Das Kompott heiß in die Gläser einfüllen. Gläser gut verschließen. Wer ganz sicher gehen möchte, sterilisiert die Gläser jetzt noch und stellt sie für 20 Minuten in einen Topf mit kochendem Wasser. Gläser im Wasser abkühlen lassen und anschließend kühl und dunkel lagern.

Und weil es die Pancakes mit Birnenkompott bei mir als süßes Mittagessen gab, sie aber auch prima als Dessert oder süße Kleinigkeit zwischendurch geeignet sind, sind sie mein Beitrag zur Initiative Sonntagssüß. Diese Woche sammelt Fräulein Text alle sonntagssüßen Beiträge. Zu bewundern sind die gesammelten Werke wieder auf dem Pinterest-Board.

Donnerstag, 11. August 2011

Möhren-Quiche mit Petersilien-Apfel-Salat

Ich war wieder zum Ernten in Schwiegeromis Garten. Die Gurkenschwemme geht langsam zu Ende, aber Tomaten, Birnen, Möhren und Äpfel gibt es immer noch in rauhen Mengen. Aber zum Glück habe ich auch noch reichlich Rezepte mit Möhren auf Lager! So gab es gestern und heute bei mir diese Möhren-Quiche mit Petersilien-Apfel-Salat aus dem Zabert-Sandmann-Kochbuch "Vegetarisch". 

Am Originalrezept habe ich ein paar Änderungen vorgenommen. So habe ich die Quiche mal wieder in meiner Mini-Springform gebacken und dafür die Mengenangaben aus dem Original angepasst. Der Petersilien-Apfel-Salat ist im Original ein Koriander-Apfel-Salat, aber so gerne mag ich frischen Koriander dann doch nicht ;-) Deswegen gab es bei mir stattdessen einen Petersilien-Apfel-Salat, der mich durch die fruchtig-scharfe-Kombination voll überzeugt hat! Raffiniert an der Möhren-Quiche finde ich die mit Zitronengras aromatisierte Sahne, das hat mir sehr gut geschmeckt. Leider hat dieses Mal die angegebene Backzeit (40 Minuten bei 160 Grad) nicht gestimmt, nach 40 Minuten hatte die Quiche bei mir noch einen flüssigen Kern. Beim nächsten Mal würde ich sie 45 Minuten bei 180 Grad backen, das habe ich im Rezept auch gleich so angegeben. 


Möhren-Quiche mit Petersilien-Apfel-Salat
(für eine Springform mit 18cm Durchmesser)

Zutaten:
Für den Teig:
80g Butter
150g Mehl
Salz
1 Ei
Für den Belag:
1 Stange Zitronengras
100g Sahne
500g Möhren
Salz
50g Crème fraîche
2 Eier
Pfeffer
Für den Salat:
1/2 Bund Petersilie
1 Apfel
1 rote Peperoni
Salz, Pfeffer
1 EL Olivenöl

Zubereitung:
Für den Teig das Mehl, die kalte Butter in kleinen Stücken, das Ei und eine Prise Salz zuerst ca. 3 Minuten mit den Quirlen des Handrührgeräts, dann mit den Händen zügig zu einem glatten Teig verarbeiten. Bei mir war der Teig sehr klebrig und feucht, aber das macht nichts! Teig in Frischhaltefolie wickeln und 30 Minuten im Kühlschrank kaltstellen.

Derweil das Zitronengras putzen: die äußeren harten und die oberen trockenen Blätter sowie den Strunk unten abschneiden. Den Rest waschen, abtrocknen und in dünne Ringe schneiden. Zitronengrasringe mit der Sahne in einem kleinen Topf aufkochen, dann den Topf vom Herd nehmen und zugedeckt 15 Minuten ziehen lassen.

Die Möhren putzen, schälen und in dünne Scheiben schneiden. In einem Topf mit kochendem Salzwasser in ca. 6 Minuten bissfest garen. Möhren abgießen und abtropfen lassen.

Die Sahne mit dem Zitronengras durch ein Sieb abgießen. Gesiebte Sahne mit der Crème fraîche und den Eiern mit einem Schneebesen gründlich verquirlen. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Den Backofen auf 180 Grad vorheizen.

Teig zwischen zwei Lagen Frischhaltefolie mit dem Nudelholz rund und möglichst dünn auswellen. Teig in die ungefettete Springform legen und einen Rand hochziehen. Die gekochten Möhren auf dem Teigboden verteilen. Sahne-Eier-Mischung darüber gießen. Quiche im heißen Ofen auf der mittleren Schiene ca. 45 Minuten backen.

Für den Petersilien-Apfel-Salat die Petersilie waschen, trocken schütteln und die Blätter von den Stängeln zupfen. Grob hacken. Peperoni halbieren, waschen und die Kerne entfernen. In dünne Ringe schneiden. Apfel schälen und auf einer Reibe grob raspeln. Geraspelten Apfel, Petersilie und Peperoni in einer Schüssel miteinander vermengen. Mit Salz und Pfeffer würzen und mit dem Olivenöl beträufeln.

Dienstag, 9. August 2011

Möhren in Parmesanpanade mit Salbei

Außer Tomaten und Gurken können wir seit neuestem auch massenweise Möhren (oder sind es Karotten?) in Schwiegeromis Garten ernten. Was tun mit den vielen Möhren? Mit einigen Möhren habe ich einen Möhren-Apfel-Sellerie-Salat gemacht, der ganz ok, aber nicht besonders herausragend war. Und dann habe ich noch ein neues Rezept ausprobiert, das ich schon 2007 aus einer Ausgabe der Living at Home herausgerissen hatte, und das sowohl mir als auch meinem Mann sehr gut geschmeckt hat: Möhren in einer Parmesanpanade mit Salbei. Wir haben es als eine Art warme Tapas gegessen, ich kann es mir aber auch sehr gut als Beilage zu einem Kalbsschnitzel natur oder zu gebratener Hähnchenbrust vorstellen.


Möhren in Parmesanpanade mit Salbei
(2 Portionen)

Zutaten:
8 Möhren
Salz, Pfeffer
50g Mehl
30g frisch geriebener Parmesan
4 EL Olivenöl
4 große oder 8 kleine Blätter frischer Salbei

Zubereitung:
Möhren putzen, schälen und in einen großen Topf legen. Knapp mit Wasser bedecken. Aufkochen und ca. 6 Minuten zugedeckt bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Derweil das Mehl und den frisch geriebenen Parmesan in einer großen Auflaufform miteinander vermischen und kräftig mit Salz und Pfeffer würzen. 

Die Möhren abgießen, gut abtropfen lassen. Möhren in die Auflaufform mit der Mehl-Parmesan-Panade geben und darin wälzen, so dass die Möhren komplett mit der Panade überzogen sind. 10 Minuten ziehen lassen, damit die feuchten Möhren die Panade gut aufnehmen. 

In einer großen Pfanne das Öl erhitzen und die panierten Möhren darin bei mittlerer Hitze rundherum goldbraun anbraten. Salbeiblätter sauber tupfen und mitbraten. Vor dem Servieren die Möhren auf etwas Küchenpapier kurz abtropfen lassen.

Montag, 8. August 2011

Gurken-Melonen-Salat mit Ziegenfrischkäse

Außer einer Tomatenschwemme herrscht hier aktuell auch noch eine Gurkenschwemme. Ich habe bereits die leckere Schmorgurkenpfanne von letztem Jahr sowie die Gurken-Gazpacho von neulich gekocht, um die Gurken aufzubrauchen. Doch fast täglich kommen neue Gurken nach... Aber zum Glück gibt es ja noch genügend neue Rezepte mit Gurke, die nur darauf warten, ausprobiert zu werden. So wie dieser fruchtige Gurken-Melonen-Salat mit Ziegenfrischkäse! Im Originalrezept wird er mit Schafskäse zubereitet. Da ich noch Ziegenfrischkäse daheim hatte, habe ich diesen verwendet  - hat prima gepasst. Und die Schalotte im Dressing habe ich ersatzlos gestrichen, da ich rohe Zwiebeln nicht so gerne mag. 

Farblich noch hübscher sieht der Salat natürlich aus, wenn man eine Cantaloupe-Melone verwendet und einen Melonenkugelausstecher, aber ein solcher fehlt noch in meiner Küchengerätesammlung. Kleingeschnittene Melonenwürfel schmecken ebenso gut!


Gurken-Melonen-Salat mit Ziegenfrischkäse
(2 Portionen)

Zutaten:
1/2 Melone (Galia oder Cantaloupe)
1 große Salatgurke
1 Kästchen Gartenkresse
2 Stiele Minze
150g Ziegenfrischkäse (oder Schafskäse)
2 EL Weißwein-Essig
2 EL Zitronensaft
Salz, Pfeffer
Zucker
2 EL Olivenöl

Zubereitung:
Gurke schälen, holzige Enden entfernen. Gurke in dünne Scheiben schneiden oder hobeln. Melone halbieren, Kerne mit einem Löffel entfernen. Melone in kleine Würfel schneiden oder mit einem Kugelausstecher Kugeln ausstechen. Minze waschen, trocken schütteln und grob hacken. Ziegenfrischkäse zerkrümeln. Kresse mit einer Schere abschneiden und alles in einer großen Schüssel miteinander vermengen.

Weißweinessig und Zitronensaft zu einem Dressing verrühren. Mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker würzen. Olivenöl unterrühren. Dressing zum Salat geben, alles gut miteinander vermengen. Sofort servieren.

Das wäre auch ein prima Sommeressen bei hochsommerlichen Temperaturen. Davon sind wir hier in Karlsruhe allerdings gerade weit entfernt... Ein Platzregen jagt den nächsten und es ist kühle 16 Grad kalt. Brrrr!

Sonntag, 7. August 2011

Altländer Apfelkuchen

"Der Kuchen sieht ja aus wie gemalt!" Na, das höre ich doch gerne. Noch dazu von meiner Schwiegermutter, die selbst eine tolle Bäckerin ist. Und wenn der Kuchen dann auch noch so gut schmeckt wie dieser Altländer Apfelkuchen, dann ist das Kuchenglück perfekt! 

Das Rezept habe ich mal wieder aus der "Lecker", Ausgabe 9/2009.  Für den Kuchen habe ich die ersten eigenen Äpfel von der Wiese meiner Schwiegereltern verwendet, die schön säuerlich und saftig sind. Durch das Bestreichen der Apfelspalten mit Aprikosenkonfitüre bleiben die Äpfel weich und aromatisch. Dazu ein dünner Teigboden und Mandelblättchen oben drauf.... mhhhmmmm.  Kaum zu glauben, aber dieser Apfelkuchen schmeckt mir noch besser als mein bisheriger Apfelkuchenfavorit, der versunkene Apfelkuchen. Diesen Apfelkuchen wird es sicherlich noch öfter geben!


Altländer Apfelkuchen
(für eine Springform mit 26cm Durchmesser)

Zutaten:
6 säuerliche Äpfel, insgesamt ca. 750g
2 EL Zitronensaft
125g weiche Butter
100g Zucker
1 EL Vanillezucker
Salz
2 Eier (Größe M)
175g Mehl
2 TL Weinstein-Backpulver
2 EL Aprikosenkonfitüre
2 EL Mandelblättchen
Puderzucker

Zubereitung:
Springform mit etwas Butter einfetten und mit Mehl dünn bestäuben. Äpfel schälen, vierteln und das Kerngehäuse entfernen. Geschälte Apfelviertel sofort mit Zitronensaft beträufeln, damit sie nicht braun werden. Apfelviertel an der Wölbung mehrmals längs einschneiden.

Den Backofen auf 175 Grad vorheizen.

Die weiche Butter mit dem Zucker, dem Vanillezucker und einer Prise Salz mit den Quirlen des Handrührgeräts in ca. 4 Minuten schaumig rühren. Eier einzeln zugeben und unterrühren. Mehl und Backpulver vermischen und auf die Buttercreme sieben. Mit dem Handrührgerät kurz unterrühren. Den Teig in die Form füllen und dünn ausstreichen. Ich dachte am Anfang, dass es zuwenig Teig für die Form ist, aber das soll so sein! Der Teig geht beim Backen prima auf. Dann die Apfelhälften mit der Wölbung nach oben auf den Teig legen und den Kuchen im heißen Backofen auf der mittleren Schiene ca. 45 Minuten backen.

Aprikosenkonfitüre glatt rühren. Den Kuchen 10 Minuten vor Ende der Backzeit kurz herausholen und die Apfelspalten auf dem Kuchen mit der Konfitüre bestreichen. Mandelblättchen gleichmäßig über dem Kuchen verteilen, dann den Kuchen fertig backen.

Kuchen aus dem Backofen herausnehmen. Den Rand der Springform lösen, dann den Kuchen vollständig auskühlen lassen. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.

Der Kuchen heißt übrigens Altländer Apfelkuchen, weil das Rezept aus einem Hamburg-Special in der "Lecker" stammt und das Alte Land ein Obstanbaugebiet südlich der Elbe ist. Mein Kuchen müsste somit eigentlich Badischer Apfelkuchen heißen, denn meine Äpfel stammen ja aus dem schönen Baden. Aber Altländer Apfelkuchen hört sich spannender an ;-)

Und endlich kann ich auch mal wieder was zur zauberhaften "Initiative Sonntagssüß" beitragen. Wenn ihr auch mitmachen wollt: hinterlasst einen Kommentar mit Link zu eurem Beitrag bei Julie von Mat&Mi, die diese Woche die Beiträge sammelt.  Und wer nur gucken will: hier geht es zum Pinterest-Board mit allen sonntagssüßen Beiträgen! 

Freitag, 5. August 2011

Ofengetrocknete Tomaten

Anfang der Woche habe ich eine Menge Tomaten aus Schwiegeromis Garten geschenkt bekommen. Was tun mit den vielen Tomaten? Auf meiner Facebook-Seite habe ich nach Rezepten gefragt und so einige Tipps bekommen, unter anderem auch den Link zu dieser Tomaten-Rezeptstrecke bei der NY Times. Sieht das alles toll aus! Entschieden habe ich mich dann doch für etwas anderes, denn in Stephs Kuriositätenladen habe ich ein Rezept für ofengetrocknete Tomaten in Olivenöl gefunden. Das hat mich sofort angesprochen, da ich auch sehr gerne die gekauften getrockneten und in Öl eingelegten Tomaten esse. Und Selbermachen geht total einfach! Für die ofengetrockneten Tomaten braucht man nur etwas Zeit und gute Nerven, denn schon nach einer halben Stunde wabert ein äußerst verführerischer Duft durch die ganze Wohnung - die Tomaten riechen sooooo gut!


Ofengetrocknete Tomaten
(ergibt ca. 1,5 Gläser)

Zutaten:
1kg reife Tomaten
Salz, Pfeffer, Zucker
3-4 Stängel Thymian
Olivenöl

Zubereitung:
Zunächst die Tomaten häuten. Dafür die Tomaten kurz in kochend heißes Wasser legen, mit einem Schaumlöffel herausnehmen und mit kaltem Wasser abschrecken. Tomaten kreuzförmig einritzen und die Haut mit einem kleinen Küchenmesser abziehen.

Backofen auf 120 Grad vorheizen.

Tomaten halbieren, Strunk und Kerne entfernen. Tomatenhälften eng aneinander auf ein Backblech legen. Mit Salz, Pfeffer und etwas Zucker würzen. Gewürze eher sparsam einsetzen! Thymian waschen, trocken schütteln und Blättchen von den Stängeln zupfen. Über die Tomaten streuen. Tomaten mit wenig Olivenöl beträufeln. Darauf achten, dass auch etwas Olivenöl unter und neben die Tomaten läuft, damit sie nachher nicht auf dem Backblech festkleben. Tomaten auf dem Backblech auf der mittleren Schiene im vorgeheizten Backofen ca. 3 bis 3,5 Stunden trocknen. Tomaten dabei nach anderthalb Stunden einmal wenden und immer mal wieder kontrollieren, ob die Tomaten schon soweit sind. Ich habe nach 1,5 Stunden die Temperatur zudem auf 130 Grad hochgedreht. Die Tomaten sind fertig, wenn sie leicht schrumpelig, aber noch saftig sind. Ich habe sie die letzte halbe Stunde noch im ausgeschalteten Backofen ziehen lassen.

Getrocknete Tomaten abkühlen lassen, in vorbereitete, sterilisierte Gläser füllen und mit gutem Olivenöl bedecken. Wer mag, kann auch noch eine in dünne Scheiben geschnittene Knoblauchzehe dazugeben, ich habe darauf verzichtet.


Geschmacklich sind die ofengetrockneten Tomaten einfach super. Auch roh schmecken die Tomaten aus Schwiegeromis Garten schon aromatisch und tomatig, aber durch das Trocknen und Rösten im Backofen intensiviert sich ihr Aroma noch. Sommer im Glas! Weitere Rezeptvarianten für das Trocknen und Marinieren von Tomaten findet ihr aktuell auch bei Rock the KitchenSugar and Spice und bei Augen Blicke.

Donnerstag, 4. August 2011

"Hab ich selbst gemacht" - die Zusammenfassung!

WOW! Ich weiß ja, dass die Blogger große Fans des Selbermachens sind, aber ich hätte nicht mit dieser Resonanz auf meinen Aufruf zur Blogparade "Hab ich selbst gemacht" gerechnet. Ein großes Dankeschön an alle Teilnehmer! Ich freue mich sehr, dass ich durch die vielen Kommentare auch viele neue, tolle Blogs kennengelernt habe.

Tolle selbstgemachte Sachen habt ihr mir gezeigt, da kann ich mich ja gar nicht entscheiden, was ich am besten finde... vielleicht das Kinderspielhaus? Oder den Erdbeer-Limes? Oder die Kühlschranktafel mit passenden Magneten? Die Dosenwindlichter? Aber schaut selbst: Hier kommt die angekündigte Zusammenfassung eurer "Hab ich selbstgemacht"-Beiträge! Es lohnt sich, in den einzelnen Blogs zu stöbern, also bringt etwas Zeit mit ;-)

Spielhaus
von mirij, Heile Welt
Mirij näht, strickt, kocht und backt, aber ihr liebstes und aufwendigstes Projekt war ein selbstgemachtes Spielhaus für ihren Sohn.
Knuspermüsli
von Earny from Earncastle, Earny from Earncastle
Bei Earny from Earncastle gibt es viel Selbstgebackenes und Selbstgekochtes, darunter auch das leckere Knuspermüsli.

Amarenakirschen, Zitronenöl, Melonenmarmelade, Schnaps
von Die Pfarrfrau
Die Pfarrfrau (ohne Blog) hat schon so einiges selbst gemacht. An dem Rezept für die Amarenakirschen wäre ich übrigens sehr interessiert, meine sind neulich nicht so toll geworden!
Fondant
von Katrin, lingonsmak
Katrin hat schon viel selbstgemacht, ob aus Papier, Wolle, Stoff oder wie hier aus zartschmelzender Schokolade. Nicht nur Sonntags-Süß! ;-)
Kinderstrickjacke
von Katrin, lingonsmak
Außer süßem Backwerk kann Katrin auch noch stricken. Auf die Kinderstrickjacke ist sie zu recht besonders stolz!

Gedichtband „Querbeet durchs Alphabet
von Kessi, Kessis Room
Kessi hat sogar ein eigenes Buch veröffentlicht – na, wenn das nichts Selbstgemachtes ist?!

Kirschmarmelade, KürbisKokosMarmelade, Pflaumenmarmelade
von Ekolabine, Baba Jaga lädt ein
Ekolabine hat schon einiges Marmeladensorten selbst gemacht, aber auch Kuscheltiere selbst genäht.
Apfelkompott
von Marmeladenherz, Marmeladenherz
Außer Apfelkompott mit Rumrosinen hat Marmeladenherz noch so einiges mehr selbst gemacht, z.B. Marmeladen, Konfitüren, Knuspermüsli, eingelegte Zucchini, ein Überzieher für das Bett-Kopfteil...
Rhabarberchutney mit Aprikosen
von Karin, Dies und Das und süße Sachen
Das Rhabarberchutney mit Aprikosen hat Karin dieses Jahr das erste Mal gemacht und war begeistert! Die nächste Rhabarbersaison kommt bestimmt....
Erdbeer-Limes
von Karin, Dies und Das und süße Sachen
Ganz besonders lecker fand Karin auch ihren selbstgemachten Erdbeer-Limes. Saulecker und super-süffig (ist noch was da?) ;-)
Blueberry Cream Cheesecake
von Jutta, design by gutschi
Widerstand ist zwecklos: dieser Kuchen ist unwiderstehlich und Jutta ist zu recht besonders stolz auf dieses Backwerk!
Dreifarbiges Gelee
von Martina, Martinas Kochküche
Zur Frauen-Fussball-WM hat Martina dieses tolle Deutschland-Gelee zubereitet. Auf ihrem Blog findet ihr noch viel mehr Selbstgemachtes!
Motivtorte „Es ist nichts so, wie es scheint“
von Maria, Ich bin dann mal kurz in der Küche
Maria macht vieles selbst, aber besonders stolz ist sie auf ihre selbstgemachten Motivtorten. Ein besonders tolles Exemplar seht ihr hier!
Selbstgestrickte Socken
von Elci, Zeitschleife
Elci quiltet, strickt und bäckt. Ich habe mir ihr letztes Sockenprojekt herausgepickt!
Kühlschrank-Tafel
von Isabel, lecker lezmi
Isabel wollte keine 20 Euro plus Versandkosten für eine schicke Kühlschranktafel und Kühlschrankmagnete ausgeben und hat sie kurzerhand und sehr hübsch selbstgemacht!
Nuss-Honig mit Vanille
von Katharina, Katharina kocht
Katharina hat schon Angst, ihre Umgebung mit dem Satz „Hab ich selbstgemacht“ zu nerven und setzt ihn nur noch sparsam ein. Der Nuss-Honig mit Vanille ist ein besonders leckeres „Hab ich selbst gemacht“!
Roggenbrot
von Katharina, Katharina kocht
Auch auf ihr Roggenbrot ist Katharina besonders stolz – das Brot sieht aber auch richtig klasse aus!
Knoblauch-Confit
von Katharina, Katharina kocht
Und noch ein Beitrag von Katharina: Knoblauch-Confit gehört bei ihr mittlerweile zu den selbstgemachten Klassikern.
Za´atar
von Susi Sonnenschein, Augen Blicke
Susi hat schon so einiges selbstgemacht: Viele verschiedene Sirupsorten, Marmeladen, Gewürzmischungen, Harissa, getrocknete Tomaten, Amarenakirschen, Nußpaste, Cookies... Ich habe mir das selbstgemachte Za´atar rausgepickt, das Rezept würde mich sehr interessieren!
Hibiskus-Salz
von Sylvia, Rock the Kitchen!
Aus den vielen selbstgemachten Sachen von Sylvia habe ich mir das ebenso simple wie beeindruckende selbstgemachte Hibiskus-Salz herausgesucht. Sieht das nicht toll aus?
Frische Pasta
von Waltraut, Siebensachen
Waltraut hat animiert durch das Buch „Hab ich selbst gemacht“ Nudeln selbst gemacht.
Pflanzenübertopf aus Ästen
von Waltraut, Siebensachen
Außerdem hat Waltraut auch noch diese schönen Pflanzenübertöpfe aus Zweigen selbstgemacht.
Eierlikör
von Tina, Lunch for one
Tina verschenkt gerne Selbstgemachtes, z.B. Bratapfellikör, Bratapfelmarmelade, Himbeeressig, Schwarzwälder Kirsch Marmelade, Schokoladensauce oder Orangenpunch Sirup. Ich habe mir für die Zusammenfassung den selbstgemachten Eierlikör herausgepickt!
Sauerteigbrot
von Paule, Paules Ki(t)chen
Paule hat die Liebe zum Brotbacken, insbesondere zum Sauerteigbrot backen, für sich entdeckt. Als Beispiel habe ich mir das gefüllte Pizzabrot mit Sauerteig herausgesucht – sieht das nicht unglaublich lecker aus?
Mini-Gretelies-Täschchen
von Expresso, Laute(r) Lieblingsstücke
Frau Ex näht nicht nur wunderhübsche Dinge wie dieses Mini-Gretelies-Täschchen, sondern auch Röcke, bäckt ihr eigenes Brot und bastelt (leider ohne Bild) ein Memoboard für die Küche, das zu ihrer Schürze passt.
Selbstgestrickter Schal
von Kathrin, Kathrins Blog
Auch Kathrin ist eine fleißige Selbermacherin. Ich habe mir zwei Projekte von ihr herausgepickt. Hier seht ihr ihren „FNS“-Schal (FreiNachSchnauze), und dabei behauptet sie von sich, dass sie Handarbeiten hasst ;-)
Selbstgemachtes Badesalz
von Kathrin, Kathrins Blog
Kathrins zweites Projekt: Schritt für Schritt erklärt Kathrin hier, wie sie Badesalz selbst gemacht hat und wie man es hübsch dekoriert verschenken kann.
Pfirsich-Brotaufstrich
von Heike, Kreatives Kochen
Der Pfirsich-Brotaufstrich ist nur eine von vielen selbstgemachten Köstlichkeiten, die Heike in ihrer Küche produziert.
Felsenbirnen-Likör
von Birgit, Cadooh
Birgit bloggt noch nicht lange, aber ein selbstgemachtes Highlight hat sie schon mit uns geteilt: der selbstgemachte Felsenbirnen-Likör schmeckt süffig und ist ganz einfach herzustellen, vorausgesetzt Birgit kann die Felsenbirnen ernten, bevor die Vögel sie sich schnappen.

Selbstgebaute Krippe
von Eva
Eva (ohne Blog) hat sich selbst eine eigene Krippe gebaut und liebevoll verziert!
Verzierte Vasen
von Astrid, Station 88
Astrid hat ein Händchen für Deko und Schönes. Aus ihren vielen schönen Beiträgen habe ich mir diese kleinen Väschen herausgepickt, die Astrid für einen Hobby-und Kunsthandwerkermarkt selbstgemacht hat
Ohrringe
von Kathrin, Kalos Zauberbuch
Kathrin macht in ihrer Freizeit vieles selbst: wunderschöne Blumendekorationen, selbstgemalte Bilder, aber auch Ohrringe. Toll!
Gehäkelte Schmetterling-Halskette
von Maren, Marens Hus
Auch Maren macht vieles selbst. Die gehäkelte Schmetterling-Halskette gefällt mir besonders gut.
Aus einem Stuhl wird Garten-Deko
von Yvonne, Happy Sonne
Yvonne hat eine ganze Sammlung von Hauswurzen, einer Steingartenpflanze. Einige davon hat sie in einen ausrangierten Stuhl gepflanzt. Andere haben in schön gestalteten Konservendosen ein neues Zuhause gefunden.
Selbstgemachtes Windspiel
von Barbara, Villa Rosengarten
Barbara hat schon viele Dinge selbst gemacht: ein Badezimmerregal, ein Vogelnest und einen Rosenbogen gebaut, Vorhänge und Herzen genäht und ein Windspiel aus selbst gesammeltem Holz aus Nordfriesland gebastelt.
Dosenwindlichter
von Sylvia, Home & Inspiration
Barbara hat in ihrem Beitrag zur Blogparade so viele schöne selbstgemachte Dinge versammelt, dass es mir schwergefallen ist, mich für einen Favoriten zu entscheiden! Diese Dosenwindlichter gefallen mir sehr gut. Im Link zum eigentlichen Beitrag erklärt Sylvia Schritt für Schritt, wie sie die Windlichter gemacht hat.
Kranz mit Ebereschenbeeren
von Sylvia, Home & Inspiration
So einen Kranz wollte ich auch schon länger mal selbst machen – dank Sylvias Erklärungen weiß ich jetzt auch, wie es geht!
Lunchbox aus Wachstuch
von Nadine, to hus
Nadine ist eine fleißige Näherin und hat neben einigem anderen auch diese schicke Lunchbox aus Wachstuch selbst genäht.
Fruchtiger Mohnkuchen
von Tina, Carpe diem
Tina macht vieles selbst, kommt aber oft gar nicht dazu, alles für ihren Blog zu fotografieren. Deshalb habe ich mir ihren Beitrag zu einem Träubles-Mohnkuchen herausgesucht, der sich seeeehr lecker anhört.
Osternester aus Take-away-Boxen
von Manuela, Selbstgemachte Dinge
Mit ihrem Blognamen „Selbstgemachte Dinge“ ist Manuela natürlich genau richtig bei der Hab ich selbstgemacht-Blogparade! Unter ihren selbstgemachten Dingen finden sich z.B. Wimpelketten, Perlenanhänger, selbstgemachte Pralinen und eben Osternester aus Asia-Take away-Boxen.
Eisleuchten
von Claudia, Ideas & Inspirations
Claudia hat ihrem Blog völlig zu recht den Namen „Ideas & Inspirations“ gegeben, denn sie sprudelt nur so über vor Ideen und schönen selbstgemachten Dingen. Ob bemalte Tassen, bestickte Decken, Pappbuchstaben, Gehäkeltes, Gescrapptes oder Leckereien wie der Zucchinikuchen, es sieht alles wunderschön aus! Besonders die Eisleuchten haben es mir angetan, das möchte ich nächsten Winter unbedingt nachmachen!


Vielen Dank euch allen fürs Mitmachen und Zeigen eurer "Hab ich selbstgemacht"-Beiträge! Es hat mir einen Riesenspaß gemacht und ich habe genügend Ideen und Inspirationen für die nächsten paar Jahre :-))