Montag, 30. April 2012

Gebratener Rosmarinspargel auf Rucola

Endlich geht es los mit neuen Spargelrezepten! Der gebratene Rosmarinspargel auf Rucola ist ein weiteres leckeres Rezept aus meinem neuen Kochbuch "Vegetarisch gut gekocht". Der Spargel wird dabei nicht gekocht, sondern in der Pfanne gebraten. Dazu gibt es knackigen Rucola und reichlich Parmesanspäne - ein wunderbares, schnelles Frühlingsessen!

 

Gebratener Rosmarinspargel auf Rucola
(für 2 Portionen als Hauptgericht)

Zutaten:
500g weißer Spargel
1 Zweig frischer Rosmarin (oder 1 TL getrockneter Rosmarin)
5 EL Olivenöl
1,5 EL Balsamico-Essig
Salz, Pfeffer
100g Rucola
1 TL Honig
50g Parmesan am Stück

Zubereitung:
Spargel waschen und schälen. Holzige Enden abschneiden und wegwerfen. Spargelspitzen abschneiden, restlichen Spargel in ca. 3cm lange Stücke schneiden. Rosmarin waschen, trocken schütteln und die Nadeln vom Zweig zupfen. Nadeln fein hacken.
2 EL Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Spargelspitzen und Spargelstücke darin bei mittlerer Hitze in ca. 8 bis 10 bissfest garen, dabei den Spargel immer wieder wenden.

Balsamicoessig mit den restlichen 3 EL Olivenöl, Salz und Pfeffer zu einem Dressing vermengen. Vom Rucola die groben Stiele entfernen. Rucolablätter waschen, trocken schleudern und in mundgerechte Stücke zupfen. Rucola auf zwei Teller verteilen, Dressing darüber träufeln.

Rosmarinnadeln und Honig zum Spargel in die Pfanne geben. Spargel mit Salz und Pfeffer würzen und portionsweise auf dem Rucola verteilen. Mit Parmesanspänen bestreuen und sofort servieren.

Ich wünsche euch einen schönen Tanz in den 1. Mai und einen schönen Feiertag!

Sonntag, 29. April 2012

Vanille-Rhabarber-Kuchen

Heute habe ich für einen Brunch mit lieben Freundinnen den ersten Rhabarberkuchen des Jahres gebacken! Das Rezept für den Vanille-Rhabarber-Kuchen hatte ich mir schon vor langem bei Caro von Draußen nur Kännchen mitgenommen, die den Kuchen in Gläsern gebacken hat. Ich habe die bei ihr angegebenen Mengen halbiert, meine kleine Springform (18cm Durchmesser) verwendet und die Backzeit etwas verlängert, das hat prima geklappt. Der Kuchen schmeckt wunderbar saftig und durch die Vanille recht mild, ist also auch für Leute geeignet, die keine großen Rhabarber-Fans sind!


Und hier kommt das Rezept in der von mir angepassten Version:

Vanille-Rhabarber-Kuchen
(für eine kleine Springform mit 18cm Durchmesser)

Zutaten:
125g weiche Butter (+etwas mehr zum Einfetten)
250g Rhabarber
1 EL Speisestärke
1/2 Vanilleschote
100g Zucker
2 Eier
125g Mehl
2 TL Backpulver
70ml Buttermilch

Zubereitung:
Rhabarber schälen und in ca. 2 cm lange Stücke schneiden. Mit Speisestärke bestäuben.

Eine kleine Springform mit etwas Butter einfetten. Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Vanilleschote längs aufschlitzen, Mark herauskratzen. Butter mit Zucker und dem Vanillemark ca. 5-6 Minuten mit den Quirlen des Handrührgeräts cremig rühren. Dann die Eier einzeln gut unterrühren. 

Mehl und Backpulver miteinander vermengen, mit der Buttermilch zur Eier-Butter-Creme geben und gut unterrühren. Zum Schluss den Rhabarber untermischen. Teig in die Springform füllen und im heißen Backofen auf der mittleren Schiene ca. 45 Minuten backen.

Abkühlen lassen und vor dem Servieren nach Belieben mit Puderzucker bestäuben.

Mein Beitrag für die Initiative Sonntagssüß, diese Woche ist Nina vom Blog Fräulein Text die Gastgeberin, und auch bei ihr gibt es einen Rhabarberkuchen!  

Freitag, 27. April 2012

Linsensalat mit Ofentomaten und Datteln

Ich bin ja immer für ungewöhnliche klingende Kombinationen zu haben. Schon beim ersten Durchblättern des Kochbuchs "Vegetarisch gut gekocht" fiel mir dieser Linsensalat mit Ofentomaten und Datteln auf. Noch bevor ich ihn ausprobieren konnte, hatte Verena vom Blog Schlammdackel den Salat bereits ausprobiert und begeistert davon berichtet. Und was Verena begeistert, schmeckt mir meistens auch sehr gut, also habe ich den Salat schnellstmöglich ebenfalls gekocht - und bin ebenso angetan! Die Kombination von Linsen, fruchtigen Tomaten, süßen Datteln und Feta schmeckt absolut genial. Ich gebe 12 von 10 möglichen Punkten, und auch mein Mann hat den Linsensalat ausdrücklich gelobt und als "superlecker" bezeichnet! Nachkochempfehlung!

 

Linsensalat mit Ofentomaten und Datteln
(für 3-4 Portionen)

Zutaten:
350g Kirschtomaten
Salz, Pfeffer
1 TL getrockneter Thymian
2 TL Honig
5 EL Olivenöl
200g schwarze Beluga-Linsen
750ml Gemüsebrühe
2 Lorbeerblätter
100g Datteln (entsteint)
einige Stängel frisches Basilikum
2 Frühlingszwiebeln
2 EL Zitronensaft
1 TL Harissa
100g Feta (Schafskäse)

Zubereitung:
Backofen auf 200 Grad vorheizen. Kirschtomaten waschen, halbieren und mit der Schnittfläche nach oben in eine feuerfeste Auflaufform legen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Thymian mit Honig und 2 EL Olivenöl vermischen und über die Tomaten träufeln. Tomaten im heißen Backofen auf der mittleren Schiene 30 Minuten backen.

Linsen in einem Sieb kalt abspülen. Mit der Gemüsebrühe und den Lorbeerblättern in einen Topf geben, aufkochen. Linsen zugedeckt bei mittlerer Hitze in ca. 40 Minuten bissfest kochen.

Derweil die Datteln schräg in ca. 0,5cm breite Streifen schneiden. Frühlingszwiebeln waschen, Wurzelbüschel und welke Teile entfernen. In feine Ringe schneiden. Basilikum waschen, trocken schütteln und in dünne Streifen schneiden. Feta in kleine Würfel schneiden.

Zitronensaft mit dem Harissa und den restlichen 3 EL Olivenöl vermischen.

Die Linsen in ein Sieb abgießen. Lorbeerblätter entfernen. Linsen mit den Datteln, den Frühlingszwiebeln und dem Dressing vermischen. Am Schluss die Ofentomaten und die Basilikumblätter untermischen und den Feta  über den Salat geben.

Der Salat schmeckt (lau-)warm und kalt. 

Donnerstag, 26. April 2012

Neues Kochbuch: "Vegetarisch gut gekocht"

Der Kosmos-Verlag hat mir ein Rezensionsexemplar des neuen Kochbuchs "Vegetarisch gut gekocht! Das Grundkochbuch" von Cornelia Schinharl zur Verfügung gestellt. Jetzt bin ich endlich dazu gekommen, einige Rezepte daraus nachzukochen und kann euch das Kochbuch etwas näher vorstellen.

Von Cornelia Schinharl besitze ich schon viele Kochbücher (z.B. aus der "Basic"-Reihe von GU), und die Kochbücher aus dem Kosmos-Verlag fand ich bisher auch alle gut bis sehr gut (z.B. "Gut gekocht" oder "Aromen und Gewürze"). Beste Voraussetzungen also für "Vegetarisch gut gekocht"!



Das Buch ist in die Kapitel "Vorspeisen und Snacks", "Salate und Rohkost", "Suppen und Eintöpfe", "Hauptgerichte für jeden Tag", "Hauptgerichte für Festtage" und "Süßes" unterteilt. Bereits beim ersten Durchblättern markiere ich mir viele Rezepte zum Nachkochen. Die Fotos sind ansprechend und zeigen oftmals nicht nur die fertigen Gerichte, sondern auch einzelne Zubereitungsschritte. Und nicht nur Vegetarierer, auch Veganer werden in diesem Kochbuch fündig. Vegane Gerichte sind nochmals extra gekennzeichnet.



Aber jetzt zu den Rezepten! Als erstes habe ich ein Rezept aus dem Kapitel "Getreide & Co." und der Kategorie "Hauptgerichte für jeden Tag" ausprobiert: der Kräutermangold mit Bulgur vereint eigentlich alles, was ich mag: Mangold, Bulgur, viele Gewürze, Pinienkerne. Trotzdem hat mich das Gericht nicht so richtig überzeugt. Die Anleitung war klar, das Essen war auch schnell zubereitet, aber geschmacklich fand ich es ziemlich durchschnittlich und langweilig. Schade!



Das zweite Gericht war dagegen ein absoluter Volltreffer: der Linsensalat mit Ofentomaten und Datteln aus dem Kapitel "Salate und Rohkost" konnte mein Herz sofort erobern. Die Kombination von schwarzen Belugalinsen, saftigen Ofentomaten und süßen Datteln schmeckt umwerfend gut! Das Rezept werde ich morgen veröffentlichen.



  Aus dem Kapitel "Salate und Rohkost" habe ich dann gleich noch mal etwas nachgekocht. Der gebratene Rosmarinspargel auf Rucola durfte die Spargel-Saison in meiner Küche eröffnen. Ein wunderbar leichtes, frühlingshaftes und schnelles Abendessen, das mir ebenfalls sehr gut geschmeckt hat! Das Rezept gibt es in den nächsten Tagen auf meinem Blog.

 

Nachdem ich jetzt drei Rezepte daraus gekocht habe, kann ich sagen, dass mir "Vegetarisch gut gekocht" sehr gut gefällt und meinen Geschmack voll trifft. Es enthält auf gut 200 Seiten viele frische, leckere Gerichte, die nach den Rezeptanweisungen sehr gut und in der angegebenen Zeit nachzukochen sind. Ich werde sicherlich noch einiges daraus kochen, markiert habe ich mir z.B. das marinierte Gemüse mit Zitronen-Kapern-Pesto, den grünen Spargel mit Pinienkern-Kräuter-Kruste oder das Graupenrisotto mit Zitrone und Basilikum. Fazit: Empfehlenswert!

Dienstag, 24. April 2012

Nachgekocht: Scharfe Vollkorn-Nudeln mit Spinat, Feta und Kresse

Anfang April veröffentlichte Paule auf ihrem Blog ein Pasta-Rezept, das ich - wie so oft bei Paules Rezepten - sofort nachkochen wollte. Jetzt hat es mit dem Nachkochen doch etwas länger gedauert, aber wie erwartet waren die scharfen Vollkorn-Nudeln mit Spinat, Feta und Kresse schnell zubereitet, knackig frisch und superlecker. Paules Rezepte haben einfach eine Gelinggarantie! Daher habe ich mich auch weitgehend an Paules Rezept gehalten, nur die Mengenangaben habe ich etwas nach meinem Geschmack und den Vorräten angepasst. Leider gab es auch keinen frischen Blattspinat mehr, deshalb habe ich auf TK-Spinat zurückgegriffen. Damit hat es aber auch sehr gut geschmeckt!

 

Scharfe Vollkorn-Nudeln mit Spinat, Feta und Kresse 
(für 2 Portionen)

 Zutaten: 
100g TK-Spinat 
2 EL Pinienkerne 
250g (Dinkel-)Vollkornnudeln 
2 Knoblauchzehen 
1 kleine getrocknete Chilischote 
2 EL Olivenöl 
Salz, Pfeffer 
ca. 40g frisch geriebener Parmesan 
100g Feta 
1/2 Kästchen Kresse 

Zubereitung: 
Spinat mit wenig Wasser bei mittlerer Hitze abgedeckt in einem Topf auftauen. Abgießen und etwas ausdrücken. Pinienkerne in einer kleinen beschichteten Pfanne ohne Fett bei mittlerer Hitze goldbraun rösten. Beiseite stellen. Feta in kleine Würfel schneiden. 

 Nudeln in reichlich Salzwasser nach Packungsanweisung al dente kochen. Knoblauch schälen und fein hacken. Chilischote ebenfalls fein hacken. Olivenöl in einem Topf erhitzen. Knoblauch und Chilischote darin anbraten. Darauf achten, dass der Knoblauch nicht braun wird. Spinat zugeben, kurz erhitzen. Mit Salz und Pfeffer würzen. 

Nudeln abgießen und tropfnass unter den Spinat rühren. Geriebenen Parmesan ebenfalls unterrühren. 

Nudeln portionsweise auf tiefe Teller verteilen. Feta darüber krümeln. Mit Pinienkerne und Kresse garnieren, nach Belieben mit Olivenöl beträufeln und sofort servieren.

Diese schöne Frühlingspasta passt prima zum aktuellen Fremdkochen-Event "Pasta... e basta" der Hüttenhilfe. Das Thema ist genau mein Fall, denn Pasta könnte ich eigentlich täglich essen :-) 
Nochmals danke für das leckere Rezept, liebe Paule!

Fremdkochen Pasta ...e Basta

Montag, 23. April 2012

Meine Top 5 der Spargel-Rezepte

Auf vielen Blogs werden schon fleißig Spargel-Rezepte gepostet. Auch ich stehe schon in den Startlöchern und warte täglich darauf, dass endlich bei uns im Ort die Spargel-Häuschen wieder aufgestellt werden! Denn ich habe eine lange Liste an spannenden Spargel-Rezepten, die ich dieses Jahr ausprobieren möchte. Bis dahin habe ich hier aber schon mal eine Übersicht über meine Top 5 Spargel-Rezepte aus den letzten 3 Jahren zusammengestellt, die ich euch alle uneingeschränkt empfehlen kann!

Los geht es mit dieser schnellen, unkomplizierten und dabei enorm leckeren Pasta mit geröstetem Spargel und Parmesan-Sahne-Salbei-Soße. Der Spargel wird im Backofen geröstet und schmeckt dadurch wunderbar saftig, knackig und aromatisch. Dazu crunchige Pinienkerne und ein sahniges Sößchen - mhmmm! Und das alles steht in gut 20 Minuten fertig auf dem Tisch.


Dieses Gericht vereint gleich 3 meine Lieblingszutaten: Spargel, Rhabarber und Hähnchen! Die Hähnchen-Keule auf Spargel mit Rhabarber kocht sich fast von alleine im Backofen und schmeckt frühlingshaft gut!


 Diese Pizza mit Spargel und Ziegenfrischkäse ist der absolute Oberknaller, denn der Belag besteht aus einer Mascarpone-Zitronen-Parmesan-Mischung, belegt mit dünnen Spargelstreifen, garniert mit getrockneten Tomaten, Oliven und Ziegenfrischkäse. Sehr empfehlenswert!


Der Spargel-Kartoffel-Gratin mit Büffelmozzarella ist völlig unkompliziert in der Zubereitung und bekommt durch die Zugabe von Kapern eine frische Note.


Und hier noch ein Spargelrezept mit Fleisch. Beim Rindergeschnetzelten mit Spargel und Walnüssen spielt der Spargel eher eine Nebenrolle, aber eine sehr schmackhafte! Abgesehen von der einstündigen Marinierzeit für das Fleisch ein schnell zubereitetes und ebenfalls sehr empfehlenswertes Spargel-Gericht.


Verratet ihr mir euer liebstes Spargel-Rezept?

Sonntag, 22. April 2012

Walnuss-Brownies, ein Foodfotografie-Buch und Synchronbloggen

Ende März habe ich bei einer Verlosung auf der Facebook-Seite zum Kochtopf-Blog das Buch "Foodfotografie" von Peter Rees gewonnen. Ich habe mich sehr darüber gefreut, da ich mir sowieso schon überlegt hatte, das Buch zu kaufen.


Das Buch
Nur einen Tag nach der Gewinnbenachrichtigung lag das Buch im Briefkasten, und ich habe es dann  ziemlich schnell durchgelesen und fand es sehr interessant und hilfreich. Der Autor ist als selbständiger Foodfotograf tätig und vermittelt in dem Buch zahlreiche Tipps für fotografisches Know-How und Foodstyling, damit appetitliche Food-Aufnahmen gelingen. Dabei liegt der Fokus auf der Studiofotografie mit künstlichem Licht. In den einzelnen Kapiteln werden die Themen Ausstattung (Kamera, Objektive, Lichttechnik, Küche und sonstige Hilfsmittel), Requisiten (Geschirr, Besteck, Unter- und Hintergründe usw.), Gestaltung (Bildformat, Licht und Farbe, Schärfe, Perspektive...), Foodstyling (Einkauf, Zubereitung, Anrichten, Feintuning) und Fotopraxis behandelt. Im umfangreichsten Kapitel des Buches, der Fotopraxis, sind auch einige Rezepte enthalten.

Heute wird synchron gebloggt!
Davon haben Zorra und ich uns anregen lassen, ein Rezept aus dem Buch auszuwählen, es beide nachzukochen und dann einmal nach Anleitung aus dem Buch zu fotografieren und einmal so, wie wir selbst das Gericht abgelichtet hätten. Ausgesucht haben wir uns die Walnuss-Brownies von Seite 203. Unser jeweiliges Resultat seht ihr heute zeitgleich hier und auf Zorras Kochtopf-Blog.

Das Brownie-Foto - gar nicht so einfach!
Das Rezept war simpel in der Zubereitung und lecker im Ergebnis, wobei ich die Zuckermenge aus dem Originalrezept von 300g auf 250g reduziert habe und die Brownies immer noch ausreichend süß finde. Aber so einfach und fast schon langweilig, wie das Foto im Buch aussah, so sehr hat es mich zum Schwitzen gebracht! Noch dazu sind meine Brownies einen Tick zu wenig durchgebacken (den neuen Backofen habe ich noch nicht so im Griff....), das hat es mir zusätzlich erschwert. Nach einigem Hin und Her habe ich aber doch einen "Nachbau" des Fotos aus dem Buch hinbekommen:


Und hier noch zwei Fotos, wie ich die Walnuss-Brownies ohne die Vorlage aus dem Buch als erstes fotografiert hätte:


So richtig zufrieden war ich mit dem obigen Foto noch nicht und habe noch etwas rumprobiert, und am Ende kam dieses Foto dabei raus:


Und jetzt möchte ich gerne von euch wissen: welches Brownie-Foto spricht euch am meisten an? Und könnt ihr auch sagen, warum? Ich bin gespannt!

"Foodfotografie" von Peter Rees - mein Fazit
Zurück zum Buch: Ich fand es sehr interessant, lehrreich und anschaulich geschrieben. Die vielen praktischen Beispiele haben mir auch gut gefallen. In vielen Punkten übersteigen jedoch z.B. die Tipps zur Lichttechnik meine Möglichkeiten. Weder habe ich in meiner Küche genügend Platz noch das Budget, um mit Blitzanlage, Studioleuchten, Reflektoren und Lichtformern zu arbeiten. Auch die Foodstylingtricks gehen mir in einigen Punkten zu weit, da ich mein Essen nach dem Fotografieren noch essen möchte und deswegen nicht meine gefüllten Crêpes mit Küchenkrepp oder Kartoffelpüree ausstopfen, Pommes mit Lebensmittelfarbe anmalen oder mit einer Pipette Spüli-Bläschen auf Tee oder Wein setzen werde. Für Fotoshootings, bei denen die Gerichte nicht gegessen werden, sind das aber natürlich hilfreiche Tipps!

Das Rezept
Und wer bis jetzt durchgehalten hat, hier kommt zur Belohnung das Rezept für die schokoladig-klitschigen Brownies zum Nachbacken!

Walnuss-Brownies
(für eine rechteckige Backform oder Auflaufform von ca. 30x22cm)

Zutaten:
300g Zartbitterschokolade (72% Kakao)
250g Zucker
200g Butter (+etwas mehr zum Einfetten der Backform)
4 Eier
1 Vanilleschote
150g Mehl
150g gehackte Walnüsse

Zubereitung:
Schokolade grob hacken. Mit der Butter im Wasserbad schmelzen lassen. Dann den Zucker zugeben und so lange unterrühren, bis sich der Zucker komplett aufgelöst hat. Vanilleschote längs aufschlitzen, das Mark herauskratzen und unter die Schokoladen-Butter-Zucker-Mischung rühren. Schokolade abkühlen lassen. 

Eine rechteckige Backform oder Auflaufform mit etwas Butter einfetten. Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. 

Eier einzeln unter die abgekühlte Schokoladenmasse kräftig mit einem Schneebesen unterrühren. Das Mehl zugeben und mit einem Kochlöffel vorsichtig unterheben. Zum Schluss die gehackten Walnüsse unterrühren. Masse in die gebutterte Backform geben. Im heißen Backofen auf der mittleren Schiene ca. 30 Minuten (evtl. auch etwas länger) backen.

Sonntagssüß!
Und weil heute Sonntag ist, stelle ich die Walnuss-Brownies auch noch auf die virtuelle Kaffeetafel der "Initiative Sonntagssüß", für die die Beiträge seit kurzem auf Facebook gesammelt werden!

Danke an alle, die diesen langen Beitrag komplett gelesen haben ;-)

Donnerstag, 19. April 2012

Die neue Küche ist fertig! (Mit Fotos)

Hihi, ihr fiebert ja richtig mit - ich habe mich sehr über eure vielen lieben Kommentare zum Fortschritt beim Einbauen unserer neuen Küche gefreut! Der Monteur war tatsächlich schon am Dienstagmittag mit Aufbauen fertig. Auf meiner Facebook-Seite  kamen gestern dann auch schon die ersten Fragen nach Fotos der fertigen Küche auf, die ich noch vertrösten musste, weil ich mit dem Einräumen noch nicht ganz fertig war.

Aber jetzt ist es soweit, ich öffne für euch die Küchentür und zeige euch mein neues Küchen-Reich! Tadaaaaa, hier ist sie, meine neue Küche:


Blick auf die linke Seite mit neuem Herd, viel Stauraum, viel Arbeitsfläche, Spüle und Geschirrspüler. Die Oberschränke und die Arbeitsplatte sind aus dem gleichen Material, das sieht nur auf dem Foto anders aus:


Blick auf die rechte Seite mit Kühlschrank, Gefrierschrank, Backofen, viel geschlossenem Stauraum und (nicht im Bild) noch mehr Arbeitsfläche:


Und weil einige auch nach Vorher-Nachher-Fotos gefragt haben, hier ein kleiner Küchenausschnitt vorher:


Kochen konnte ich natürlich auch in der alten Küche, aber die neue Küche stellt für mich in punkto Technik einen Quantensprung dar: von Herdplatten zu Induktion - was für ein Unterschied! Bisher habe ich immer das Nudelwasser als erstes aufgesetzt, egal was in einem Rezept drinstand, weil ich genau wusste, dass es mindestens 10 Minuten dauert, bis das Wasser kocht. Mit Induktion kocht das Wasser jetzt eben in 2 Minuten. Und die neue Dunstabzugshaube zieht auch tatsächlich den Dunst ab und ich kann Pasta kochen, ohne dass das Fenster beschlägt. Den in komfortabler Höhe eingebauten neuen Backofen habe ich ebenfalls schon eingeweiht - bestens! Und der neue Kühlschrank ist einfach nur riesig, als ich alles aus dem alten Kühlschrank eingeräumt habe, war er noch halb leer!

Ich freue mich jedenfalls wahnsinnig über unsere neue Küche. Noch hat nicht alles seinen endgültigen Platz gefunden, aber das wird sich mit der Zeit ergeben. Und das Kochen darin macht einfach total Spaß - die (relativ kurze) Zeit der kalten Küche ist also vorbei, jetzt geht es wieder weiter mit der warmen Küche!

Mittwoch, 18. April 2012

Griechischer Mangoldstrudel

Es ist geschafft! Die Küche wurde tatsächlich gestern mittag fertig montiert. Den Rest des Tages war ich mit putzen, putzen und  noch mal putzen beschäftigt, denn der Monteur hat die Arbeitsplatten vor Ort zurechtgesägt und der Staub ist in alle Ritzen gekrochen. Nach dem Putzen ging es ans Einräumen und das hat auch noch mal einige Zeit in Anspruch genommen. Heute und morgen werde ich noch etwas Feintuning machen und dann gibt es auch Bilder von der fertigen Küche, versprochen!

Jetzt aber zum heutigen Essen! Kurz bevor die alte Küche aus- und die neue Küche eingebaut wurde, habe ich meinen alten Backofen ein letztes Mal benutzt. Auf dem Wochenmarkt gab es schönen Mangold, den ich mal auf Verdacht gekauft habe. Bei der Suche nach einem interessanten Mangold-Rezept habe ich in einer "Lecker" aus dem letzten Jahr das Rezept für eine "griechische Mangoldrolle" gefunden. Leider war ich nicht in der Lage, die Filoteigrolle wie im Originalrezept zu einer Spirale zusammen zu drehen, weshalb bei mir letztlich ein griechischer Mangoldstrudel daraus wurde. Und als  Strudel war das Ganze auch deutlich weniger fotogen als die Mangoldrolle aus der Zeitschrift, aber der Geschmack hat voll überzeugt! Und darauf kommt es ja an...

 

Griechischer Mangoldstrudel
(für 4 Portionen)

Zutaten:
ca. 400g Mangold
2 EL Olivenöl
1 Zwiebel
100g Feta
1 Ei
250g Ricotta
50g frisch geriebener Parmesan
4 Stiele glatte Petersilie
frisch geriebene Muskatnuss
1 Bio-Zitrone
Salz, Pfeffer
30g Pinienkerne
8 Blätter Filoteig (aus dem Kühlregal)
ca. 50g Butter

Zubereitung:
Mangold gründlich waschen. Die Hälfte des weißen Stiels abschneiden. Mangold grob hacken. Zwiebel schälen und fein würfeln. Feta in kleine Würfel schneiden. Pinienkerne in einer kleinen, beschichteten Pfanne ohne Fett goldbraun rösten. Von der Hälfte der Bio-Zitrone die Schale fein abreiben. Petersilie waschen, die Blätter abzupfen und möglichst fein hacken.

Öl in einer großen Pfanne mit hohem Rand erhitzen. Die Zwiebel darin weich dünsten, dann den Mangold hinzufügen und bei mittlerer Hitze so lange garen, bis der Mangold etwas weich geworden ist.

Backofen auf 200 Grad vorheizen. Butter in einem kleinen Topf bei mittlerer Hitze zerlassen.

Mangold in einer großen Schüssel mit den gedünsteten Zwiebeln, dem Feta, dem Ei, dem Ricotta, dem geriebenen Parmesan, der Petersilie und den gerösteten Pinienkernen vermischen. Mit dem Zitronenschalenabrieb, Salz, Pfeffer und ca. 1/2 TL geriebener Muskatnuss würzen.

Auf einer Arbeitsfläche zwei Blätter Filoteig so legen, dass sie an der kurzen Seite ca. 2 cm überlappen. Dadurch ensteht ein langes Rechteck. Jetzt den Filoteig mit etwas zerlassener Butter einpinseln. Noch 3 weitere Lagen Filoteig auf die gleiche Weise übereinanderlegen, jede Lage mit zerlassener Butter einpinseln.

Die Mangoldfüllung längs wurstförmig auf den Teig geben, dabei nach unten und links und rechts auch etwas Platz lassen. Teig von unten und den beiden kurzen Seiten über die Füllung schlagen, dann von der  Längsseite her aufrollen. Strudel diagonal auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen, mit dem letzten Rest der zerlassenen Butter einpinseln.

Strudel im heißen Backofen auf der mittleren Schiene in ca. 40  Minuten goldbraun und knusprig backen.

Dienstag, 17. April 2012

Kalte Küche, Tag 2

Auch heute bleibt die Küche wieder kalt! Gestern hat der Küchenmonteur richtig Gas gegeben und fleißig gearbeitet. Und ihr seid sicher auch gespannt auf ein Foto-Update? Hier kommt es! So sah die neue Küche gestern abend aus:


Ob sie wohl heute fertig wird? Was man bis jetzt sehen kann, gefällt mir schon mal richtig gut. Hach, ist das spannend!

Montag, 16. April 2012

Heute bleibt die Küche kalt!

Und morgen bleibt sie auch noch kalt, denn so sieht es gerade in meiner Küche aus:


Ich kann es kaum erwarten :-)

Donnerstag, 12. April 2012

Saltimbocca mit Gewürz-Apfelspalten und Kartoffelpüree

Ich hatte mal wieder Lust auf Saltimbocca, aber nicht auf das "klassische". In meiner Sammlung habe ich ein Rezept für Saltimbocca mit Gewürz-Apfelspalten und Kartoffelpüree gefunden, das ich schon vor einiger Zeit aus einer Ausgabe der "Living at Home" herausgerissen hatte. Das besondere: das Saltimbocca wird mit Fenchelsaat gewürzt und als Beilage gibt es mit Ahornsirup und gehackten Mandeln gedünstete Apfelspalten. Ein weiteres Plus: Das Essen steht in gut 30 Minuten fertig auf dem Tisch - am längsten brauchen die Kartoffeln für das Kartoffelpüree! Und der Geschmack hat ebenfalls voll überzeugt. Salbei, Apfel, Ahornsirup und Fenchel passen prima zu den dünnen Schweineschnitzeln!


Saltimbocca mit Gewürz-Apfelspalten und Kartoffelpüree
(für 2 Portionen)

Zutaten:
4 dünne Schweineschnitzel à 60g
3-4 Scheiben Parmaschinken (je nach Größe der Schnitzel)
12 Salbeiblätter
1 Biozitrone
2 Schalotten
25g blanchierte ganze Mandeln (oder Pecannüsse)
1 roter Apfel (Cox Orange)
1 TL Fenchelsaat
Salz, Pfeffer
1 EL Butter
25ml Ahornsirup
2 EL Butterschmalz
400g mehligkochende Kartoffeln
ca. 50ml Milch
frisch geriebene Muskatnuss

Zubereitung:
Kartoffeln schälen und in einem Topf knapp mit Wasser bedecken. Salzen und zum Kochen bringen. Kartoffeln in ca. 20 Minuten weich kochen.

Schnitzel unter fließendem Wasser abspülen, trocken tupfen. Schnitzel mit dem Handballen etwas flach drücken und jedes Schnitzel mit Schinken und 2 Blättern Salbei belegen. Mit einem Zahnstocher fixieren.

Zitrone heiß abwaschen, abtrocknen. Von der Hälfte der Zitrone die Schale mit einem Sparschäler dünn abschälen. Zitronenschale mit dem Messer in feine Streifen schneiden. Zitrone halbieren, eine Hälfte auspressen. Andere Hälfte anderweitig verwenden. Schalotten schälen und grob würfeln. Mandeln grob hacken. Apfel waschen, vierteln und das Kerngehäuse entfernen. Apfel in dünne Spalten schneiden. Butter in einem Topf erhitzen. Schalotten mit 1/2 TL Fenchel und etwas frisch gemahlenem Pfeffer unter Rühren bei mittlerer Hitze so lange dünsten, bis die Schalotten weich sind. Dann die Apfelspalten, 1 EL Zitronensaft, die Zitronenschale, die gehackten Mandeln und den Ahornsirup zugeben. Mit Salz würzen und 3 Minuten dünsten, bis die Apfelspalten weich sind. 
Den restlichen Salbei grob hacken und unter die Gewürz-Apfelspalten rühren.

In einer großen Pfanne das Butterschmalz erhitzen. Schnitzel auf der Salbeiseite 2 Minuten goldbraun anbraten, mit Salz, Pfeffer und dem restlichen Fenchel würzen. Schnitzel wenden und eine Minute auf der anderen Seite fertig braten. 

Kartoffeln abgießen. Mit einem Kartoffelstampfer fein zerstampfen, mit der Milch glatt rühren. Mit Salz und frisch gemahlener Muskatnuss abschmecken.

Saltimbocca mit den Gewürz-Apfelspalten und dem Kartoffelpüree servieren.

Dienstag, 10. April 2012

Mangold-Tagliatelle mit Chili-Bröseln

Grün war mein letzter Beitrag am Gründonnerstag, grün geht es auch heute nach Ostern weiter! Dieses Mal gibt es aber nichts mit Bärlauch - dafür etwas mit Mangold! Der wollte beim letzten Besuch auf dem Wochenmarkt nämlich dringend mit in den Einkaufskorb und durfte mit nach Hause. Das Rezept für die Mangold-Tagliatelle mit Chili-Bröseln hatte ich schon vor einiger Zeit auf der Webseite von essen und trinken gefunden und gleich auf meine Nachkochliste gesetzt. Es ist ratzfatz zubereitet und nach einem langen Osterwochenende voller Festtagsessen, Osterlämmchen, Schoko-Osterhasen und und und genau die richtige Dosis grüner Frische-Kick. Die Chili-Brösel geben dem Pastagericht noch eine raffinierte Note. Genau mein Geschmack!


Mangold-Tagliatelle mit Chili-Bröseln
(für 2 Portionen)

Zutaten:
1 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 kleiner Kopf Mangold (400g)
4 EL Semmelbrösel
2 EL Butter
1 getrocknete Chilischote
Salz, Pfeffer
180g Tagliatelle
1 TL Mehl
150ml Milch
3 EL Mascarpone
3 TL Zitronensaft

Zubereitung:
Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln. Mangold putzen und waschen. Stiele von den Blättern trennen. Mangoldstiele in 1 cm breite Streifen, Mangoldblätter in 2 cm breite Streifen schneiden. Chilischote fein hacken.

1 EL Butter in einer kleinen Pfanne schmelzen lassen. Semmelbrösel darin bei mittlerer Hitze 5 Minuten goldbraun anrösten. Chiliflocken unterrühren, Brösel mit Salz würzen und die Chili-Brösel beiseite stellen.

Einen großen Topf mit reichlich Salzwasser zum Kochen bringen. Tagliatelle darin nach Packungsanweisung garen. 6 Minuten vor dem Ende der Garzeit die Mangoldstiele zugeben. 3 Minuten vor dem Ende der Pasta-Garzeit auch die Mangoldblätter zugeben und mitkochen.

In einem kleineren Topf 1 EL Butter erhitzen. Zwiebeln und Knoblauch darin ca. 2 Minuten andünsten. Mit dem Mehl bestäuben, kurz mitdünsten. Milch unter Rühren dazugeben und alles bei mittlerer Hitze 5 Minuten köcheln lassen, dabei immer wieder umrühren.

50ml vom Nudelwasser abschöpfen. Nudelwasser mit der Mascarpone in die Zwiebelsauce einrühren. Einmal aufkochen, dann mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft würzen.

Nudeln und Mangold abgießen und mit der Sauce mischen. Portionsweise in tiefe Teller füllen und mit den Chili-Bröseln bestreut servieren.

Donnerstag, 5. April 2012

Gedämpfte Bärlauch-Möhren mit Sesam-Bulgur

Meine Suche nach weiteren Bärlauch-Rezepten abseits des allgegenwärtigen Bärlauch-Pestos oder der Bärlauch-Suppe hat mich auch auf Rezeptwebseiten geführt, die ich bisher nicht kannte oder nicht genutzt habe. So bin ich auch auf die Seite von EatSmarter gekommen, wo ich tatsächlich ein etwas ausgefalleneres Bärlauch-Rezept gefunden habe: die gedämpften Bärlauch-Möhren mit Sesam-Bulgur hörten sich zugleich lecker und unkompliziert an.

Das einzige Hindernis war zunächst nur, dass ich keinen Dampfgarer oder Dünsteinsatz für Kochtöpfe besitze. Aber einen Dämpfeinsatz wollte ich mir sowieso schon länger mal zulegen, und das Rezept klang so gut, dass ich das Vorhaben jetzt endlich in die Tat umgesetzt habe. Und der Kauf hat sich für dieses Rezept auf jeden Fall schon gelohnt, die Bärlauch-Möhren sind perfekt geworden! Der Sesam-Bulgur (im Original Quinoa) mit einem Klecks Naturjoghurt war die perfekte Ergänzung dafür. Ein leckeres, leichtes und obendrein auch noch kalorienarmes Essen!


Gedämpfte Bärlauch-Möhren mit Sesam-Bulgur
(für 2 Portionen)

Zutaten: 
ca. 400g junge, möglichst dünne Möhren (10-12 Stück)
ca. 30g (1/4-1/2 Bund) Bärlauch
300ml Gemüsebrühe
100g Bulgur
1 EL Sesam
grobes Meersalz, Pfeffer
100g Joghurt

Zubereitung:
Möhren putzen und schälen. Bärlauch verlesen, waschen und trocken schleudern. Jede Möhre mit Bärlauchblättern umwickeln. 2-3 Bärlauchblätter grob zerkleinern und für die Garnitur beiseite legen.

Gemüsebrühe aufkochen und den Bulgur einrühren. Bulgur bei niedriger Hitze (Stufe 2 von 9) ca. 15-20 Minuten köcheln lassen, dabei gelegentlich umrühren.

Bärlauch-Möhren in einen Dämpfeinsatz legen. In einen weiten Topf 2-3 cm hoch Wasser einfüllen. Wasser aufkochen, dann den Dämpfeinsatz mit dem Möhren hineinstellen. Auf mittlere Hitze zurückschalten und die Bärlauchmöhren zugedeckt ca. 15 Minuten dämpfen.

In einer kleinen beschichteten Pfanne den Sesam goldbraun rösten. Gerösteten Sesam unter den fertig gequollenen Bulgur rühren. Bulgur mit Salz und Pfeffer würzen.

Bärlauch-Möhren und Bulgur portionsweise auf einem Teller anrichten. Mit grobem Salz bestreuen, mit einem großen Klecks Joghurt und den beiseite gelegten Bärlauchblättern garniert servieren.

Passt farblich auch prima zum Gründonnerstag :-)

Mittwoch, 4. April 2012

Süße Oster-Rezepte

Und schon steht Ostern vor der Tür - kaum zu glauben, wie schnell das Jahr 2012 bisher vergangen ist! Falls ihr noch auf der Suche nach ein paar Last Minute - Osterrezepten seid, habe ich hier für euch ein paar süße Rezepte aus meinem Archiv hervorgeholt, die ich euch sehr zum Nachbacken empfehlen kann und die sich auch prima als kleines Gast- oder Ostergeschenk eignen.

Ein nettes Mitbringsel sind diese netten und schnell gemachten Osterhasen-Hefebrötchen.


Wie wäre es mit einem saftigen Rüblikuchen? Ich habe ihn in einer kleinen 18cm Springform gebacken, die Menge schafft man auch gut zu zweit an einem Oster-Wochenende :-)


Oder doch lieber ein traditionelles Oster-Lämmchen aus lockerem, zitronigem Rührteig?


Ich wünsche euch gutes Gelingen bei der Osterbäckerei - und natürlich guten Appetit!

Dienstag, 3. April 2012

Königsberger Klopse mit Kartoffelstampf

Es kommt höchst selten vor, dass sich mein Mann ein bestimmtes Gericht wünscht. Meistens isst er klaglos das, was ich ausgesucht habe ;-) Wenn er dann doch mal einen konkreten Wunsch äußert, komme ich dem Wunsch natürlich gerne nach! Und so gab es heute abend als Wunschgericht Königsberger Klopse mit Kartoffelstampf

Zubereitet habe ich sie nach einem Rezept aus "Aromen und Gewürze" von Hans Gerlach. Da ich noch nie Königsberger Klopse gemacht habe, habe ich mich strikt ans Rezept gehalten. Nur die im Original verwendeten Sardellen habe ich weggelassen, denn Sardellen sind so gar nicht nach meinem Geschmack. Dafür habe ich etwas mehr Salz für die Klops-Masse verwendet. Mit dem Geschmack meiner ersten Königsberger Klopse waren sowohl mein Mann als auch ich sehr zufrieden. Ich habe mich nur gefragt, warum die Sahnesauce so ausgeflockt ist, wie ihr auf dem Foto sehen könnt. Was habe ich da falsch gemacht? Habe ich sie zu stark erhitzt? Tipps erwünscht!


Königsberger Klopse mit Kartoffelstampf
(für 2 Portionen)

Zutaten:
3 große mehligkochende Kartoffeln
Salz
frisch geriebene Muskatnuss
1 Milchbrötchen (vom Vortag)
ca. 200ml Milch
1 kleine Gemüsezwiebel
1/2 Bund Petersilie
1 EL Öl
250g Rinderhack
1 Ei
1/2 TL Abrieb einer Bio-Zitrone
Salz, Pfeffer
ca. 500ml Gemüsebrühe
200ml Sahne
2-3 EL Kapern

Zubereitung:
Kartoffeln schälen und in einem Topf knapp mit Wasser bedecken. Wasser salzen und Kartoffeln in ca. 20 Minuten gar kochen.

Brötchen entrinden, möglichst fein kleinschneiden und mit ca. 125ml Milch übergießen. 20 Minuten ziehen lassen. Derweil die Zwiebel schälen und fein würfeln. Petersilie waschen, trocken schütteln und die Blätter von den Stängeln zupfen. Blätter fein hacken.

Öl in einer kleinen Pfanne erhitzen und die Zwiebel darin glasig dünsten. Zum Schluss die gehackte Petersilie kurz mitdünsten. Vom Herd nehmen, abkühlen lassen.

Eingeweichtes Brötchen ausdrücken und in einer Schüssel mit dem Rinderhack, dem Ei, dem Zitronenschalenabrieb, der Zwiebel und der Petersilie mischen. Mit den Händen gut verkneten. Kräftig mit Salz und Pfeffer würzen. Aus der Masse ca. walnussgroße Bällchen formen.

Gemüsebrühe zum Sieden bringen, die Brühe soll gerade so nicht kochen. Klopse darin 10 Minuten gar ziehen lassen. Dann die fertigen Klopse herausnehmen.

Die Brühe offen bei starker Hitze einkochen lassen, bis sich die Brühe auf ca. 300ml verringert hat. Dann die Sahne und die Kapern zugeben, aufkochen lassen.

Derweil die Kartoffeln abgießen und mit einem Kartoffelstampfer zerstampfen. Mit der restlichen Milch glatt rühren, mit Salz und frisch geriebener Muskatnuss würzen.

Falls die Sauce für die Königsberger Klopse zu dünn ist, mit Eigelb binden. Dafür 4 EL von der Sahnesauce abnehmen, mit dem Eigelb verquirlen und unter Rühren in die heiße Sauce gießen.

Klopse wieder in die Sauce geben und erhitzen, aber nicht mehr kochen. Klopse mit dem Kartoffelstampf servieren.

Montag, 2. April 2012

Mein neuer Wok und ein scharfes rotes Curry mit Schweinefilet

Am Wochenende habe ich endlich meinen neuen Wok das erste Mal benutzt. Da mein bisheriger Wok langsam aber sicher damit begonnen hatte sich in seine Einzelteile aufzulösen, kam mir die freundliche Anfrage der Firma Torquato, ob ich etwas aus ihrem Sortiment ausprobieren möchte, sehr gelegen. Also habe ich mir auf bei Torquato einen Wok aus Blaustahl von de Buyer ausgesucht. 2 Tage später kam der massive, 2.7kg schwere Wok bereits gut verpackt bei mir an. 


Erst mal habe ich mein neues Schätzchen nach der dem Wok beiliegenden Gebrauchsanweisung eingebrannt, indem ich die Schalen von drei ungekochten Kartoffeln mit Wasser bedeckt in den Wok gegeben und das Kartoffelschalenwasser 15 Minuten kochen lassen habe. Das Einbrennen ist notwendig, damit sich eine Anti-Haft-Beschichtung bildet und nachher nichts am Topfboden kleben bleibt. Es lief bei mir weit weniger spektakulär ab als bei Arthurs Tochter kocht. Gequalmt hat es aber schon ;-)


Das erste Gericht aus dem neuen Wok war dann ein scharfes rotes Curry mit Schweinefilet, Süßkartoffel und Kirschtomaten. Das Rezept habe ich aus einer alten Ausgabe der Zeitschrift "Glamour", die es wiederum dem Buch "Currys &Currys" aus dem Christian Verlag entnommen haben. Das Curry ist optisch nicht gerade der Knüller, überzeugt aber durch seinen leckeren Geschmack! Und der neue Wok hat seine Feuertaufe damit bestens gemeistert. 



Scharfes rotes Curry mit Schweinefilet, Süßkartoffel und Kirschtomaten 

(für 2 Portionen) 

Zutaten: 
1 EL Pflanzenöl 
1 EL rote Currypaste 
300g Schweinefilet 
1 Gemüsezwiebel 
300ml Kokosmilch 
1 große Süßkartoffel (ca. 150g) 
100g Kirschtomaten 
½ EL Thai-Fischsauce 
1 EL Palmzucker oder brauner Zucker 
150g Jasminreis 

Zubereitung: 
Schweinefilet trocken tupfen und in mundgerechte Stücke schneiden. Zwiebel schälen und in dünne Ringe schneiden. Süßkartoffel schälen und in gleichmäßige Würfel schneiden. Tomaten waschen. 

Öl in einem Wok erhitzen. Currypaste darin unter Rühren bei mittlerer Hitze ca. 2 bis 3 Minuten anbraten. Schweinefilet und Zwiebelringe zugeben und ca. 5 Minuten braten, bis das Fleisch gebräunt und die Zwiebeln glasig sind. Dann Kokosmilch, Süßkartoffel, Kirschtomaten, Fischsauce und Zucker zugeben und unterrühren. Alles einmal aufkochen lassen, dann auf mittlere Hitze zurückschalten und alles ca. 20 Minuten offen köcheln lassen, bis das Fleisch und die Süßkartoffeln gar sind. 

Derweil den Reis in einem kleinen Topf nach Packungsanweisung garen. 

Reis und Curry portionsweise in tiefe Teller füllen und sofort servieren.