Montag, 25. Juni 2012

Wassermelonen-Radieschen-Salat mit Ziegenfrischkäse und neue Küchenhelfer!

Dieser geniale Wassermelonen-Radieschen-Salat mit Ziegenfrischkäse aus einer Lecker-Zeitschrift von 2009 hat sich bei meinem Mann und mir bereits zum Sommer-Klassiker gemausert. Schon seit 2009 mache ich den Salat jedes Jahr mehrmals, und das will bei einem Foodblogger schon was heißen! ;-) Die Kombination aus saftiger Wassermelone, knackigen Radieschen, samtigem Ziegenfrischkäse und frischer Minze schmeckt einfach bombastisch. Ganz schnell ausprobieren, rate ich euch!

 

Wassermelonen-Radieschen-Salat mit Ziegenfrischkäse 
(Für 2 Portionen als Hauptspeise) 
 Zutaten: 
ca. 1,2 kg Wassermelone 
1 Bund Radieschen 
3-4 Stiele Minze 
1 Limette
 Salz, Pfeffer 
1/2 TL brauner Zucker
 4 EL gutes Olivenöl 
150g Ziegenfrischkäse 

 Zubereitung: 
Melone in Spalten schneiden, Fruchtfleisch von der Schale lösen. In mundgerechte Stücke schneiden, dabei die Kerne so gut wie möglich entfernen. Radieschen waschen, putzen und in dünne Scheiben schneiden. Minze waschen, trocken schütteln und in feine Streifen schneiden. Alles in einer großen Schüssel miteinander vermischen. 

 Jetzt das Dressing zubereiten: Limette halbieren und auspressen. Limettensaft mit Salz, Pfeffer und dem braunen Zucker mischen. Olivenöl unterrühren und gut vermengen. Dressing zur Wassermelone, den Radieschen und der Minze geben, vermengen und 10 Minuten ziehen lassen. 

Derweil den Ziegenfrischkäse in Stückchen schneiden, dann über den Wassermelonensalat geben. Sofort servieren. 

 Dazu gab es bei mir gebratenes Hähnchenbrustfilet.


Dann möchte ich euch hier noch zwei neue Schätzchen zeigen, die in meinem Sponsoren-Goodie-Bag vom Plate 2 Page Workshop in Somerset / England drin waren: zwei Keramik-Messer von Edge of Belgravia. Noch dazu in einer auf 999 Stück limitierten Design-Edition von Christian Bird. Ich war ja immer sehr zufrieden mit meinen bisherigen Messern mit Stahlklingen, die ich regelmäßig zum Schärfen beim Messerschleifer gebracht habe, und konnte mir nicht so richtig vorstellen, dass ein Keramikmesser ähnlich scharf sein kann. Jetzt benutze ich seit einem Monat zum Gemüse schnippeln fast nur noch das kleinere Keramikmesser mit dem grünen Griff und bin wirklich begeistert! Die Klinge ist superscharf. Direkt nach dem Schärfen sind die Stahlmesser vielleicht genauso scharf, aber das geht bei regelmäßiger Benutzung (leider) schnell wieder weg. 
Das größere Keramikmesser mit dem schwarzen Griff benutze ich für größeres Gemüse, z.B. um die Wassermelone zu zerteilen. Um Fleisch zu schneiden, benutze ich allerdings nach wie vor lieber ein Messer mit Stahlklinge, das schneidet das Fleisch besser, finde ich.

 

Habt ihr auch Küchenhelfer-Neuentdeckungen, die ihr mir empfehlen könnt? Ich suche ja z.B. immer noch den ultimativen Dosenöffner. Mein bisheriger Dosenöffner treibt mich die wenigen Male, die ich ihn benutze, fast jedes Mal zur Weißglut, weil er die Dose nur eindellt statt sie zu öffnen....

Sonntag, 24. Juni 2012

Apfelkuchen mit Vanille-Schmand

Ich habe schon ewig keinen Kuchen mehr gebacken! Aber dieses Wochenende gab es endlich mal wieder einen Anlass, denn mein Schwager hat seinen Geburtstag gefeiert und sich einen Apfelkuchen als Mitbringsel gewünscht. Eigentlich hätte ich lieber einen Johannisbeerkuchen gemacht, aber einem Geburtstagskind schlägt man ja nichts ab ;-)

 Anstelle meines bewährten Rezept für einen superleckeren versunkenen Apfelkuchen  habe ich mal wieder was Neues ausprobiert und in meiner Rezeptsammlung nach etwas anderen Apfelkuchenrezepten gesucht. Bei lecker.de habe ich dann diesen Apfelkuchen mit Vanille-Schmand gefunden, der sich zum einen saftig-lecker anhörte und zum anderen auch noch hübsch aussah.

 

Mit dem Ergebnis war ich dann auch recht zufrieden, der Apfelkuchen mit Vanille-Schmand schmeckt saftig-fruchtig und nicht zu süß. Nächstes Mal würde ich eventuell noch etwas Vanillemark in den Guss geben, denn die Vanillenote kommt durch den Vanillezucker allein nicht so richtig durch.

Apfelkuchen mit Vanille-Schmand
(für eine Springform mit 26cm Durchmesser)

Zutaten:
500g säuerliche Äpfel (z.B. Elstar)
Saft einer halben Zitrone
150g weiche Butter+etwas mehr zum Springform einfetten
1-2 EL Paniermehl
150g + 50g Zucker
2 EL Vanillezucker
Salz
5 Eier
175g Mehl
1 gestr. TL Backpulver
5 EL Milch
125g Schmand
ca. 2 EL Aprikosen-Konfitüre
2 TL Puderzucker

Zubereitung:
Äpfel schälen, Kerngehäuse herausstechen. Äpfel in Ringe schneiden und mit dem Zitronensaft beträufeln, damit sie nicht braun werden.

Eine Springform mit etwas Butter fetten und gleichmäßig mit Paniermehl ausstreuen. Backofen auf 175 Grad vorheizen.

Die weiche Butter in Stücke schneiden, mit 150g Zucker, 1 EL Vanillezucker und einer Prise Salz mit den Quirlen des Handrührgeräts cremig rühren. Nacheinander 3 Eier gut unterrühren. Mehl und Backpulver miteinander vermengen und abwechselnd mit der Milch unter die Eier-Butter-Creme rühren. Den Teig in die Springform füllen, dabei am Rand den Teig etwas höher streichen als in der Mitte.

Schmand mit den restlichen 2 Eiern, 50g Zucker und 1 EL Vanille-Zucker mit den Quirlen des Handrührgeräts vermengen. Die Hälfte des Schmands auf den Teig in der Springform gießen, gleichmäßig verteilen. Dann die Apfelringe auf dem Kuchen auslegen. Restlichen Schmandguss auf den Apfelringen verteilen. Kuchen im heißen Backofen auf der mittleren Schiene ca. 1 Stunde backen.

Kuchen herausnehmen, 10 Minuten in der Form abkühlen lassen. Dann den Rand der Springform entfernen und den Kuchen ganz abkühlen lassen.

Aprikosenkonfitüre in einem kleinen Topf auf dem Herd erhitzen. Durch ein Sieb streichen, damit die groben Stückchen entfernt werden. Aprikosenkonfitüre gleichmäßig auf den Äpfeln verstreichen. Den Rand des Kuchens vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.


Nach langem mal wieder kann ich damit auch etwas für die Initiative Sonntagssüß auf die virtuelle Kuchentafel stellen. Diese Woche sammelt Julie von mat&mi die Beiträge!

Donnerstag, 21. Juni 2012

Nachgekocht: Johannisbeeren-Gazpacho

Es soll ja tatsächlich Leute geben, die keine Johannisbeeren mögen. Ich liebe Johannisbeeren! Außer dass sie fabelhaft schmecken, wecken sie bei mir auch jedes Mal Erinnerungen an meine Omi. Sie hatte drei üppige rote Johannisbeerbüsche in ihrem Garten und wenn ich als Kind im Sommer bei ihr war, haben wir morgens oft stundenlang die Johannisbeeren gezupft. Sie saß auf ihrem Schemel und hat die Beeren schnell und geschickt gepflückt, ich bin zwischen den Sträuchern herumgesprungen und habe mehr von den sauren Beeren genascht als in den Sammeleimer geworfen. An diese sorglosen, wunderschönen Sommerferientage bei meiner Omi muss ich immer denken, wenn ich heute im Garten meiner Schwiegeromi stehe und Schälchen um Schälchen mit den reifen und aromatischen Beeren fülle. 

Die ersten Johannisbeeren in diesem Jahr habe ich direkt für ein Rezept verwendet, das schon seit letztem Jahr auf meiner Nachkochliste steht: Johannisbeeren-Gazpacho. Als Alex von Foto e Fornelli das Rezept veröffentlicht hat, war ich sofort hin und weg, bin aber nicht mehr dazu gekommen, es gleich nachzukochen. Das habe ich jetzt nachgeholt - und die kalte Suppe schmeckt genauso gut, wie ich es mir vorgestellt hatte. Danke Alex für dieses Rezept!

 

Johannisbeeren-Gazpacho
(für 2 Portionen)

Zutaten:
150g Johannisbeeren
2 Tomaten
1/2 Gurke
eine Handvoll frischer Basilikumblätter
1 Frühlingszwiebel
2-3 Scheiben Weißbrot (am besten vom Vortag)
2 EL Weißweinessig
Salz
2 TL Zucker
5-6 EL Olivenöl
dazu nach Belieben: frisches Ciabatta/Baguette

Zubereitung: 
Tomaten kreuzförmig einritzen, mit kochendem Wasser überbrühen und dann die Haut abziehen. Tomaten halbieren, den Strunk entfernen und fein würfeln. Johannisbeeren waschen, abtropfen lassen und die Beeren mit einer Gabel von den Rispen entfernen. Gurke schälen und fein würfeln. Basilikum waschen, trocken schütteln und fein hacken. Frühlingszwiebel putzen, Wurzelbüschel und welke Teile entfernen. In dünne Ringe schneiden. Weißbrot ebenfalls fein würfeln. Johannisbeeren, Tomaten, Gurken, Basilikum, Frühlingszwiebel und Brot in einer Schüssel mit dem Weißweinessig mischen. Mit dem Zucker und Salz würzen, alles gut vermengen und 30 Minuten ziehen lassen. Dann das Olivenöl zugeben und alles fein pürieren. Abgedeckt im Kühlschrank mindestens 2 Stunden, besser über Nacht kalt stellen.

Zum Servieren die Suppe in Weckgläser füllen, nach Belieben mit Frühlingszwiebelringen oder Basilikumblättern garnieren.

Ich esse dazu gerne geröstetes Ciabatta. Dafür Ciabattascheiben mit etwas Olivenöl beträufeln und unter dem heißen Backofengrill 2-3 Minuten rösten.

Noch mehr leckere Rezepte mit Johannisbeeren findet ihr hier: 

Mittwoch, 20. Juni 2012

Ziegenkäsetaler mit Kapuzinerkresse, Zitronenthymian und Minze

Letztes Jahr habe ich mir auf Stephs wärmste Empfehlung hin das Kochbuch "Sommerküche" von Tanja Dusy zum Geburtstag gewünscht und auch tatsächlich geschenkt bekommen. Allerdings war es da schon fast zu spät für die sommerlichen Rezepte, weswegen ich bisher nur ein einziges Rezept aus diesem hübschen Kochbuch ausprobiert habe. Das soll sich dieses Jahr ändern, und da die Temperaturen langsam aber sicher auch sommerlich werden, habe ich die "Sommerküche" wieder hervorgeholt und auch prompt ein Rezept gefunden, bei dem ich meine auf dem Balkon wuchernden Kapuzinerkresseblüten verwerten kann. Die Ziegenkäsetaler mit Kapuzinerkresseblüten, Zitronenthymian und Minze sind ein im Handumdrehen zubereiteter, wunderbar frischer Snack z.B. für einen Antipasti-Teller für laue Sommerabende draußen auf dem Balkon. Und hübsch sehen sie auch noch aus, die aromatischen Talerchen!

 

Ziegenkäsetaler mit Kapuzinerkresse, Zitronenthymian und Minze
(für 1-2 Personen als Snack oder Vorspeise)

Zutaten:
ca. 70g Ziegenfrischkäse (Rolle)
4 Kapuzinerkresseblüten
einige Blätter Zitronenthymian
einige Blätter frische Minze

Zubereitung:
Ziegenfrischkäse in 4 Scheiben schneiden. Zitronenthymian und Minze waschen, trocken schütteln und fein  hacken. Jeden Ziegenkäsetaler mit Minze und Thymian bestreuen. Kapuzinerkresseblüten etwas flach drücken und mit der geöffneten Blütenseite nach oben je eine Blüte auf einen Ziegenkäsetaler drücken. Jeden Ziegenkäsetaler einzeln in Frischhaltefolie wickeln und über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen.

Ziegenfrischkäse könnte ich ja eigentlich immer essen, aber in der Kombination mit der frischen Minze, dem aromatischen Zitronenthymian und den leicht scharfen Kapuzinerkresseblüten schmeckt er umwerfend gut! So klein, so lecker - und so schnell aufgegessen...

Dienstag, 19. Juni 2012

Selbstgemachte Grill-Sauce: Himbeer-Ketchup

Im Sommer grille ich unglaublich gerne. Letztes Jahr habe ich endlich auch damit angefangen, die Grillsaucen selbst zuzubereiten. Die Barbecue-Grillsauce werde ich definitiv auch dieses Jahr wieder einkochen. Aber auch neue Saucenrezepte probiere ich fleißig aus. Und ein erstes Highlight kann ich euch hier schon zeigen: das selbstgemachte Himbeer-Ketchup nach einem Rezept aus einer "Brigitte" vom letzten Jahr schmeckt umwerfend fruchtig-gut! Durch die Zugabe von Himbeeren und ordentlich Zucker ist das Ketchup relativ süß, passt dadurch aber toll zu pikant marinierten Rinder- oder Schweinenackensteaks. Nachmachempfehlung!

 

Himbeer-Tomaten-Ketchup
(ergibt ca. 200ml)

Zutaten:
350g Tomaten
100g Himbeeren (TK)
2 kleine Schalotten
1 EL Öl
100g Zucker
75ml Apfelessig (oder Himbeeressig)
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Tomaten waschen, halbieren, den Strunk entfernen und die Tomaten fein würfeln. Schalotten schälen und fein würfeln.

Öl in einem Topf erhitzen. Schalotten darin glasig dünsten, dann die Tomatenwürfel zugeben und kurz mitdünsten. Tiefgefrorene Himbeeren, Zucker, Essig, eine Prise Salz und ca. 75ml Wasser zugeben. Einmal aufkochen, dann alles offen bei mittlerer Hitze einkochen lassen. Gelegentlich umrühren.

Sauce mit Salz und Pfeffer würzen, dann durch ein feines Sieb streichen, um die Himbeerkerne zu entfernen. Ketchup sofort in vorbereitete sterilisierte Flaschen einfüllen und mit dem Deckel verschließen.


 Gekühlt und verschlossen soll das Ketchup laut Originalrezept 4 Wochen haltbar sein. So lange wird es sich aber bei mir vermutlich nicht halten! Nächstes Mal würde ich auch gleich die doppelte Menge (wie im Originalrezept angegeben) machen, denn das Himbeer-Tomaten-Ketchup schmeckt wirklich unglaublich fruchtig und lecker und war der Renner beim Grillen mit Freunden am letzten Wochenende!

 

Montag, 18. Juni 2012

Nachgekocht: Salat mit gebratenem Spargel, Grapefruit und Avocado-Kirschtomaten-Salsa

Wie heißt es doch so schön? "Das Beste kommt zum Schluss!" Und in diesem Fall trifft das durchaus zu, denn zum Abschluss der Spargelsaison habe ich noch mal ein Spargel-Highlight zubereitet. Förmlich ins Auge gestochen ist mir das Rezept auf Petras Blog Chili & Ciabatta. Sie hat den Salat mit gebratenem Spargel, Grapefruit und Avocado-Kirschtomaten-Salsa leicht abgewandelt als Spargelsalat mit Orange statt wie im Originalrezept von Living at Home mit Grapefruit nachgekocht und als "prima" eingestuft. Und wenn Petra ein Rezept empfiehlt, kann man sich darauf verlassen!  Mir hat dieser im Handumdrehen zubereitete, aromatisch vielfältige Salat ebenfalls sehr gut geschmeckt.

Ich habe zwar wie im Original Grapefruit verwendet, dafür gab es bei mir statt Brunnen- nur Gartenkresse und die Minze für die Avocado-Salsa wächst zwar üppig im Kräutertopf auf meinem Balkon, aber ich habe glatt vergessen, sie unterzumischen. Doch auch ohne Minze war die Avocado-Salsa mit Kirschtomaten sehr schmackhaft und hat prima zum gebratenen Spargel gepasst. Ein tolles Sommergericht, passend zu den endlich auch sommerlichen Temperaturen der letzten Tage!


Salat mit gebratenem Spargel, Grapefruit und Avocado-Kirschtomaten-Salsa
(für 2 Portionen)

Zutaten:
500g weißer Spargel
1 Bio-Zitrone
2 EL Butter
3 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer
1 TL Zucker
1 Pink Grapefruit
100g Kirschtomaten
1 kleine reife Avocado
eine Handvoll grüner Blattsalat
1/2 Kästchen Gartenkresse

Zubereitung:
Spargel waschen, schälen, holzige Enden abschneiden. Einmal quer halbieren, dicke Stangen auch längs. Bio-Zitrone heiß abwaschen, trocken reiben und mit einem Sparschäler ganz dünn ca. 3-4 cm Zitronenschale abschälen. Zitrone halbieren und auspressen.

In einer Pfanne die Butter und 1 EL Olivenöl erhitzen. Spargel darin ca. 2  Minuten anbraten. Dann die Zitronenschale zugeben und den Spargel mit Salz und Pfeffer würzen. 2 EL Zitronensaft zugeben, den Zucker  über den Spargel streuen und die Hitze reduzieren. Spargel zugedeckt bei mittlerer Hitze in ca. 5 Minuten bissfest braten, dabei gelegentlich umrühren. Pfanne vom Herd nehmen und beiseite stellen.

Mit einem scharfen Messer die Schale der Grapefruit so abschneiden, dass auch die weiße Innenhaut entfernt wird. Grapefruit-Filets zwischen den Trennwänden herausschneiden. 
Kirschtomaten waschen und halbieren. Avocado halbieren, den Kern entfernen und die Schale ablösen. Avocado-Fruchtfleisch in feine Würfel schneiden. Avocado und Kirschtomaten in eine Schüssel geben, mit 2 EL Olivenöl und 2 EL Zitronensaft mischen und mit Salz und Pfeffer würzen.

Salat putzen, waschen und trocken schleudern. Salatblätter portionsweise auf zwei Tellern verteilen. Spargel mit Salz und Pfeffer würzen, dann auf den Salat schichten. Avocado-Kirschtomaten-Salsa mit den Grapefruit-Filets auf dem Spargel verteilen. Mit Kresse bestreut servieren.

Donnerstag, 14. Juni 2012

Erdbeerkonfitüre mit Holunderblüten

Momentan komme ich leider nur wenig zum Kochen und Bloggen. Aber manches muss sein, auch wenn die freie Zeit knapp ist, und dazu gehört ganz klar die Erdbeer-Marmeladen-Produktion! Für mich geht nichts über selbstgemachte Marmelade, und Erdbeermarmelade in allen Varianten ist mein Favorit. Und jetzt wird es höchste Zeit, dass ich euch noch meine diesjährige Erdbeer-Marmeladen-Produktion zeige, bevor die Erdbeersaison auch schon wieder vorbei ist.

Dieses Jahr ist die Erdbeerernte in Schwiegeromis Garten zwar kurz, aber dafür besonders üppig ausgefallen. So habe ich vorletzte Woche innerhalb von 5-10 Minuten 3 Schalen vollreife, super aromatische Erdbeeren gepflückt. Leider ist die Erdbeersaison in Schwiegeromis Garten damit auch schon wieder beendet. Aber auf den Erdbeerfeldern rund um  Karlsruhe wächst noch einiges...

 

Aus meinen selbstgepflückten Erdbeeren habe ich die bewährte Erdbeer-Vanille-Konfitüre gemacht, die ich schon seit 2009 fast jedes Jahr einmache. 
Außerdem habe ich ein neues Rezept aus der "Lecker" (Ausgabe 5/2010) ausprobiert: Erdbeerkonfitüre mit Holunderblüten. Erdbeerkonfitüre mit Hounderblütensirup habe ich 2010 schon mal gemacht, aber dieses Mal habe ich keinen Sirup verwendet, sondern direkt die Holunderblütendolden. Das Ergebnis ist eine fruchtige Erdbeermarmelade mit einem Hauch von Holunderblütenaroma und schmeckt sehr gut. Wenn ich nicht wüsste, dass Holunderblüten mit drin sind, würde ich sie aber ehrlich gesagt vermutlich nicht heraus schmecken.... Aber da diese Erdbeermarmeladenvariante sehr lecker ist, gibt es das Rezept trotzdem!


Erdbeerkonfitüre mit Holunderblüten
(ergibt 3 kleine Gläser)

Zutaten:
ca. 600g Erdbeeren
250g Gelierzucker 2:1
1 EL Zitronensaft
3 Dolden Holunderblüten

Zubereitung:
Holunderblütendolden im Freien vorsichtig ausschütteln, um etwaige darin befindliche Tierchen zu entfernen. Erdbeeren waschen, putzen und kleinschneiden. 500g Erdbeeren abwiegen. Mit dem Gelierzucker und dem Zitronensaft in einem großen Topf mischen. Holunderblütendolden zu den Beeren in den Topf geben, so dass die Blüten im Saft liegen und die Stiele aus dem Saft herausragen.

Erdbeeren 3-4 Stunden zugedeckt Saft ziehen lassen. 

Blütendolden aus dem Saft entfernen. Beeren unter Rühren bei starker Hitze aufkochen und 3 Minuten sprudelnd kochen lassen. Dann eine Gelierprobe machen: einen kleinen Klecks Konfitüre auf einen Teller geben und den Teller schräg halten. Bleibt der Marmeladenklecks, wo er ist, ist die Konfitüre fertig. Verläuft der Klecks, muss die Konfitüre noch 1-2 Minuten länger gekocht werden. Ist die Konfitüre fertig, sofort noch heiß randvoll in vorbereitete, sterilisierte Gläser füllen und mit einem Schraubdeckel verschließen.

Die Gläser sterilisiere ich, indem ich Gläser und Deckel kurz vor der Verwendung 10 Minuten in einen Topf mit kochendem Wasser gebe. Gläser dann umgedreht trocknen lassen. Beim Einfüllen der Marmelade ein feuchtes Tuch unter die Gläser legen, damit sie nicht platzen!


Dank dieser Marmeladenproduktion sind die nächsten genüsslichen Sonntagsfrühstücke mit frischen Brötchen und Marmelade schon wieder gesichert. Es folgen aber sicherlich noch andere Marmeladensorten, wie ich mich kenne :-)

Montag, 11. Juni 2012

Steak-Pfanne mit Avocado und Kirschtomaten

Ihr habt es schon gemerkt: momentan koche ich ziemlich fleischlastig. Nach einer längeren eher vegetarisch-lastigen Phase habe ich gerade wieder richtig Appetit auf Fleisch. Meinen Mann freut das, denn dann gibt es auch unter der Woche mal einen Leckerbissen wie diese Steak-Pfanne mit Avocado und Kirschtomaten. Wie bei fast allen Rezepten von lecker.de ist die Zubereitung unkompliziert. Weiterer Pluspunkt: das Essen steht in knapp 20 Minuten fertig auf dem Tisch und schmeckt sommerlich-fruchtig-frisch! Prima geeignet für die schnelle Küche nach Feierabend.

 

Steak-Pfanne mit Avocado und Kirschtomaten
(für 2 Portionen)

Zutaten:
250g Kirschtomaten
1 kleine Gemüsezwiebel
5-6 Stängel Petersilie
1 reife Avocado
2 EL Limettensaft
300g Ribeye-Steak (ersatzweise: Rumpsteak)
2 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Tomaten waschen und halbieren. Zwiebel schälen und in grobe Würfel schneiden. Petersilie waschen, trocken schütteln, die Blätter von den Stängeln zupfen und grob hacken. Avocado halbieren, den Kern herausnehmen und die Schale entfernen. Avocado-Fruchtfleisch quer in dünne Scheiben schneiden und mit dem Limettensaft beträufeln, damit die Avocado nicht braun wird.

Fleisch mit Küchenpapier trocken tupfen und in dünne Streifen schneiden. Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen. Fleisch darin bei starker Hitze rundherum ca. 2 Minuten goldbraun anbraten. Fleisch mit Salz un d Pfeffer würzen. Dann das Fleisch aus der Pfanne nehmen, beiseite stellen.

Kirschtomaten und Zwiebel in der Pfanne im Bratfett rundherum ca. 1 Minute anbraten. Dann die Avocado-Scheiben und das Fleisch mit in die Pfanne geben, kurz mit erhitzen. Alles kräftig mit Salz und Pfeffer würzen. Portionsweise auf Teller verteilen und mit der gehackten Petersilie bestreuen. Sofort servieren.

Donnerstag, 7. Juni 2012

Kokosreis mit Hähnchenbrust und Ingwer und: ich habe doch fast keine Kochbücher!

Ab wann kann man sagen, dass man viele Kochbücher besitzt? Für manche sind sicherlich schon mehr als 40 Kochbücher viel. Für andere ist das gar nichts, ich denke da an Jutta oder bushcook! Im Vergleich zu diesen beiden Bloggerdamen besitze ich äußerst wenige Kochbücher. Es gibt aber Personen in meinem Haushalt, die das anders sehen...
Na ja, jedenfalls habe ich also quasi fast keine Kochbücher. Und trotzdem ist es so, dass ich - obwohl ja so wenige Kochbücher im Regal stehen - dann doch nur aus einer Handvoll Kochbücher tatsächlich regelmäßig etwas nachkoche. So lag z.B. das sehr schön gestaltete Kochbuch "California. Die neue Genussküche der amerikanischen Riviera" von Annemarie Lenze schon seit letztem Herbst bei mir herum, ohne dass ich etwas daraus gekocht habe.



Darin geblättert habe ich immer mal wieder, aber nichts davon umgesetzt. Wahrscheinlich mussten erst die Außentemperaturen etwas ansteigen, denn die Rezepte in diesem Kochbuch vermitteln durchweg eine sommerliche Atmosphäre. Aber letzte Woche war es dann endlich soweit: Ich habe ein Rezept aus dem Kapitel "Santa Rita Hills" nachgekocht. Der Kokosreis mit Hähnchenbrust und Ingwer hörte sich durch die Kombination von fruchtig-saurer Zitronen- und Limettenmarinade mit süßem Kokos-Reis spannend an. Das Ergebnis war dann zwar weniger fruchtig-sauer als erwartet, da der Kokosreis recht dominant schmeckt, aber gut geschmeckt hat es uns trotzdem. Das nächste Rezept aus diesem Kochbuch wird jedenfalls sehr wahrscheinlich nicht lange auf sich warten lassen, denn der Kokosreis hat Lust auf mehr gemacht - und die Temperaturen hier in Karlsruhe entsprechen hoffentlich auch bald zumindest annähernd denen in Kalifornien... Und hier kommt nun endlich das Rezept für euch!

 

Kokosreis mit Hähnchenbrust und Ingwer
(für 2 Portionen)

Zutaten:
350g Hähnchenbrustfilet
1 Bio-Limette
1 Bio-Zitrone
ca. 2 cm Ingwerwurzel
125g Jasminreis
400ml Kokosmilch
Zucker
Salz, Pfeffer
1 EL helles Sesamöl
1 EL Honig
1 EL Kokosraspeln
nach Belieben: frische Petersilie oder Koriander zum Bestreuen

Zubereitung:
Fleisch unter fließendem Wasser abspülen, trocken tupfen und in ca. 1 cm große Würfel schneiden. Limette und Zitrone heiß abwaschen, trocken reiben. Jeweils die Hälfte der Zitronen-bzw. Limettenschale mit einem Sparschäler ganz dünn abschälen, dabei darauf achten, dass keine weiße Haut daran haftet (diese schmeckt bitter). Dann die Zitrone und die Limette jeweils halbieren und auspressen. Andere Hälften anderweitig verwenden.

Ingwer schälen und fein hacken. 2/3 des gehackten Ingwers mit der Zitronen- und Limettenschale, dem Zitronen- und Limettensaft und dem Hähnchenfleisch in einer Schüssel vermischen und abgedeckt im Kühlschrank ziehen lassen.

Währenddessen den Kokosreis zubereiten. Dafür den Jasminreis in ein Sieb geben, unter kaltem fließendem Wasser waschen und abtropfen lassen.

Kokosmilch mit dem restlichen Ingwer, ca. 1/4 TL Zucker und einer Prise Salz in einem Topf aufkochen. Reis zugeben und alles einmal aufkochen lassen. Dann die Hitze auf die niedrigste Stufe reduzieren und den Reis zugedeckt ca. 20 Minuten garen. Dabei immer wieder umrühren, damit nichts anbrennt. Der Reis ist fertig, wenn die Kokosmilch nahezu komplett vom Reis aufgesogen ist.

Zitronen- und Limettenschale aus der Schüssel mit dem Hühnerfleisch entfernen. Öl in einem Wok oder einer großen Pfanne stark erhitzen und das Fleisch darin portionsweise rundherum kräftig anbraten. Dann den Honig darüberträufeln und das Fleisch in ca. 3 Minuten unter Rühren fertig braten, bis es goldbraun ist.

Kokosreis mit Salz und Pfeffer abschmecken, portionsweise auf Teller verteilen und mit dem Hähnchenfleisch anrichten. Nach Belieben mit frischer Petersilie und Kokosraspeln bestreuen und sofort servieren.

Hinweis: Alle Links zu Amazon sind Affiliate-Links.

Dienstag, 5. Juni 2012

Couscous-Salat mit Petersilie und Joghurtdip

Mit den sommerlichen Temperaturen wächst auch mein Bedürfnis nach schneller, leichter Küche und meine Lust auf Salate. Einer meiner liebsten Sommersalate ist Tabouleh, weil er ruckzuck zubereitet ist, immer wieder abgewandelt werden kann und einfach gut schmeckt. Ich habe in den letzten Jahren auch schon zwei Tabouleh-Rezepte veröffentlicht, ihr findet sie hier und hier

Und heute gibt es das dritte Tabouleh-Rezept auf diesem Blog! Der feine Unterschied zu den bisherigen Rezepten: es handelt sich diesmal um einen Couscous-Salat mit Petersilie und Joghurtdip. Bei den beiden bereits veröffentlichten Tabouleh-Rezepten habe ich jeweils Bulgur verwendet. Mit Bulgur schmeckt Tabouleh auch sehr gut, aber diese Version hier mit Couscous gefällt mir sogar noch besser, da Couscous etwas zarter ist als Bulgur. 
Das Rezept habe ich aus dem Kochbuch "Vegetarisch" des Zabert Sandmann Verlags, aus dem ich schon sehr viel gekocht habe.


Couscous-Salat mit Petersilie und Joghurt 
(für 2 Portionen)

Zutaten:
100g Instant-Couscous
Salz, Pfeffer
1/2 rote Paprika
1 Tomate
1 Frühlingszwiebel
1/2 rote Zwiebel
1 Knoblauchzehe
4-5 Stängel Petersilie
3-4 Stiele Minze
1/2 TL gemahlener Koriander
1,5 EL Weißweinessig
2 EL Olivenöl
250g Naturjoghurt

Zubereitung:
Couscous mit 125ml kochendem Salzwasser übergießen und ca. 10 Minuten quellen lassen.

Derweil die Paprikaschote halbieren, Stiel und Kerngehäuse entfernen, Paprika waschen und in kleine Würfel schneiden. Tomate waschen, halbieren, Strunk und Kerne entfernen und Tomate in kleine Würfel schneiden. Frühlingszwiebel putzen, Wurzelbüschel und welke Blätter entfernen. Frühlingszwiebel in feine Ringe schneiden. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln. Petersilie waschen, trocken schütteln. Blätter von den Stängeln zupfen und fein hacken. Alles in eine Salatschüssel geben und mit dem Koriander sowie Salz und Pfeffer würzen.

Gequollenen Couscous mit einer Gabel auflockern. Couscous zum Gemüse in die Schüssel geben. Essig und Öl zugeben, gut untermischen. 

Minze waschen, trocken schütteln und die Hälfte der Blätter fein hacken. Restliche Minzeblätter grob zerrupfen. Joghurt mit Salz, Pfeffer und etwas Koriander würzen. Fein gehackte Minzblätter unterrühren.

Grob zerrupfte Minzeblätter über den Couscous-Salat geben. Mit dem Joghurt servieren.

Tipp: Dieser Couscous-Salat eignet sich auch prima als Büro-Mittagessen! Einfach etwas mehr davon machen und am nächsten Tag ins Büro mitnehmen.

Montag, 4. Juni 2012

Hähnchen-Gemüse-Pfanne mit grünem Spargel, Paprika und Cashew-Nüssen

Ich habe das Gefühl, die diesjährige Spargel-Saison rauscht nur so an mir vorbei! Dabei möchte ich sie doch in vollen Zügen genießen, weil ich Spargel unglaublich gerne esse. Dieses Jahr hat es mir insbesondere der grüne Spargel angetan, während ich in den letzten Jahren eher den weißen Spargel bevorzugt habe. Und wenn es euch auch so geht wie mir, habe ich hier das richtige Rezept mit grünem Spargel für euch! Gefunden habe ich das Rezept mal wieder bei eatsmarter.de. Die Hähnchen-Gemüse-Pfanne mit grünem Spargel, Paprika und Cashew-Nüssen hat mir sehr gut geschmeckt. Ein leckeres, schnell zubereitetes und kohlenhydratarmes Abendessen für die schnelle Küche nach Feierabend, noch dazu mit grünem Spargel - perfekt! Und jetzt suche ich gleich noch ein paar weitere Spargel-Rezepte raus, die ich bis zum Ende der Spargelsaison am 24. Juni noch ausprobieren möchte...


Hähnchen-Gemüse-Pfanne mit grünem Spargel, Paprika und Cashew-Nüssen
(für 2 Portionen)

Zutaten:
300g grüner Spargel
3 Frühlingszwiebeln
1 kleine rote Paprika
1 Knoblauchzehe
4 EL Sojasauce
1 EL Rohrzucker
2 EL Öl
200g Hähnchenbrustfilet
Salz, Pfeffer
1 getrocknete rote Chilischote
1 EL Cashewkerne (25g)

Zubereitung:
Spargel waschen, die holzigen Enden abschneiden. Spargelstangen leicht schräg in ca. 4cm lange Stücke schneiden. Frühlingszwiebeln waschen, Wurzelbüschel und trockene Blätter entfernen. Frühlingszwiebeln in ca. 3cm lange Stücke schneiden. Paprika halbieren, Stiel und Kerngehäuse entfernen und Paprika waschen. In dünne Streifen schneiden. Knoblauch schälen und fein würfeln.

In einer Schüssel die Sojasauce mit dem Zucker verrühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Knoblauch zugeben.

Hähnchenfilet unter fließendem Wasser abspülen, trocken tupfen und in dünne Streifen schneiden. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Öl in einem Wok erhitzen. Fleisch darin rundherum bei starker Hitze unter Rühren goldbraun anbraten, dann das Fleisch wieder aus dem Wok nehmen und beiseite stellen. Jetzt das Gemüse in den Wok geben und unter ständigem Rühren bei starker Hitze 2 Minuten anbraten. Dann die Knoblauch-Sojasauce zugeben und aufkochen. Hitze etwas reduzieren und alles ca. 1 Minute köcheln lassen.

Chilischote fein hacken  und mit den Cashewkernen und dem gebratenen Fleisch zum Gemüse in den Wok geben. Unter ständigem Rühren alles 2 Minuten kochen lassen. Dann die Hähnchen-Gemüse-Pfanne portionsweise auf  Teller verteilen und sofort servieren.

Wer möchte, serviert als Beilage noch Reis dazu.

Sonntag, 3. Juni 2012

Selbstgemachter Holunderblütensirup

Er blüht wieder! Nicht zu übersehen und wenn man daran vorbei geht, durch den zarten, aromatischen Duft auch nicht zu verfehlen - die Rede ist natürlich von Holunder! Die Holunderblüte ist momentan in vollem Gange. Und so habe ich mir am Pfingstmontag eine Tüte und eine Schere geschnappt und bin gegen Mittag losgezogen, um abseits der viel befahrenen Straßen ein paar Blüten zu pflücken. Und ich war erfolgreich! Innerhalb von weniger als 10 Minuten hatte ich eine ganze Tüte voller Holunderblüten eingesammelt.

Zuhause habe ich die Holunderblüten sofort weiterverarbeitet zu selbstgemachtem Holunderblütensirup. Letztes Jahr habe ich schon mal einen Versuch unternommen, Holunderblütensirup selbst zu machen. Das Rezept damals hat mich aber nicht überzeugt, da das Ergebnis nur nach Zitrone und kaum nach Holunder geschmeckt hat. Daher habe ich dieses Jahr nach einer anderen Anleitung gesucht. Fündig wurde ich im "Alles hausgemacht"-Forum der Hüttenhilfe. Dort hat Steph ihr Holunderblütensirup-Rezept verraten. Und Volltreffer: der Holunderblütensirup nach diesem Rezept duftet ganz zart nach Holunder und schmeckt wunderbar frisch.


Selbstgemachter Holunderblütensirup
(ergibt ca. 1,5 Liter)

Zutaten:
1,5l Wasser
1,2 kg Zucker
ca. 20-25 Holunderblütendolden (bei mir waren es 22)
1 Bio-Zitrone
25g Zitronensäure

Zubereitung:
Zucker mit dem Wasser in einem großen Topf geben, aufkochen und ca. 10 Minuten kochen lassen. Den Zuckersirup abkühlen lassen.

Derweil die Holunderblüten säubern. Ich wasche die Blüten nicht, weil dann schon viel vom aromatischen Blütenstaub weggeschwemmt wird. Ich schüttle die Dolden nur vorsichtig aus und entferne eventuell vorhandene Tierchen. Zitrone heiß abwaschen, trocken reiben und in dünne Scheiben schneiden. Mit den Blütendolden in eine große Schüssel geben. Zitronensäure zugeben. Alles mit dem abgekühlten Zuckersirup übergießen und abgedeckt im Kühlschrank 3 Tage ziehen lassen. Einmal am Tag den Sirup umrühren.

Nach 3 Tagen den Sirup-Ansatz durch ein Tuch filtern (ich nehme dafür ein altes Küchenhandtuch). Gesiebten Sirup noch mal aufkochen und ca. 10 Minuten kochen lassen.

Derweil die Flaschen, in die der Sirup eingefüllt werden soll, bei 100 Grad im Backofen ca. 10 Minuten sterilisieren.

Sirup mit einem Trichter in die sterilisierten Flaschen füllen, verschließen und fertig!


Ich trinke den Holunderblütensirup am liebsten in Form von "Hugo", also mit Prosecco und Minze, oder auch ganz einfach aufgegossen mit Mineralwasser. Aber auch zum Verfeinern selbstgemachter Konfitüren oder für leckere Desserts eignet sich der Holunderblütensirup prima!

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