Donnerstag, 30. August 2012

Mein Rezept für das Blogger-Kochduell auf der IFA - und: Hilfe, wie richte ich an?

Noch 3 Tage bis zum Blogger-Kochduell auf der IFA am AEG-Messestand! Hier findet ihr die offizielle Ankündigung unseres Kochduells auf der AEG-Webseite. Wie ihr euch vorstellen könnt, steigt die Vorfreude (und natürlich auch die Aufregung) bei mir quasi täglich! Der weitere Stand der Dinge: Ich schaue öfter als sonst in meinen Twitter-Account, das Berlin-Rahmenprogramm zum Zeitvertreib bis zum Beginn des Kochduells am Sonntag um 13 Uhr steht, Flug und Hotel sind gebucht, Messeticket ist da, Rezept und Einkaufsliste habe ich abgeschickt- soweit also alles bestens!

Und jetzt zeige ich euch endlich auch, was ich am Sonntag beim Kochduell kochen werde! Die Vorgaben für das Rezept waren:
- Ein Hauptgericht
- das in 30 Minuten zubereitet werden kann
- und das typisch für meinen Blog ist.

Typisch für meinen Blog sind unkomplizierte Rezepte für die Alltagsküche nach einem 8-Stunden-Arbeitstag, an dem ich nicht mehr lange in der Küche stehen, aber trotzdem ein frisches, leckeres Abendessen auf den Tisch bringen möchte. Ich habe daher für das Kochduell ein bewährtes Rezept ausgewählt, das simpel in der Zubereitung ist, für das saisonalen Zutaten verwendet werden und das viel Gemüse und wenig Kohlenhydrate enthält: Mediterranes Hähnchen mit Gemüse aus dem Wok und einem Topping aus Kräuter-Öl. Das Topping mit Kräuter-Öl ist dabei das geschmackliche i-Tüpfelchen. Dazu gibt es noch geröstetes Ciabatta, für alle Kohlenhydrate-Fans ;-)


Das Thema Rezeptauswahl war für mich damit ziemlich schnell abgehakt. Am Montag habe ich das Gericht noch mal Probe gekocht und festgestellt, dass ich mich mit dem Gemüse schnippeln etwas mehr beeilen muss, um stressfrei innerhalb der vorgegebenen 30 Minuten fertig zu werden, aber sonst hat alles gepasst. Also habe ich meine Einkaufsliste abgeschickt und alles war zu meiner Zufriedenheit, bis.... Zorra ihre "Anrichteskizze" veröffentlicht hat und mich plötzlich die Panik befiel: Mache ich es mir zu einfach? Wie richte ich mein Gericht eigentlich optisch ansprechend an? Reicht das so wie auf dem Foto? Oder was kann ich noch machen?

HILFE! Ich brauche eure Anrichte-Tipps! Türmchen bauen? Hähnchen und Gemüse auf das geröstete Ciabatta schichten? Oder doch eher eintopfmäßig in einem tiefen Teller servieren? Und wo ist die Papiertüte, in die ich atmen kann?

Ich zähle auf euch und eure Unterstützung... wie würdet ihr dieses Gericht optisch ansprechend anrichten?

Ach ja, die beiden IFA-Tagestickets aus der Verlosung haben gewonnen:
Christina von "Essen is fertich"!
Herzlichen Glückwunsch, die Tickets werden euch von der PR-Agentur fischer Appelt per E-Mail als PDF zum Ausdrucken zugeschickt. Ich hoffe, wir sehen uns am Sonntag! Bitte sprecht mich auf dem AEG-Messestand in Halle 4 an, wenn ihr vorbeikommt :-)

Für alle anderen habe ich einen Beitrag mit dem Link zum Livestream vorbereitet, den ich am Samstagabend online nehmen werde. So könnt ihr am Sonntag ab 13.00 Uhr (wenn alles so funktioniert, wie ich das möchte) auch auf meinem Blog per Livestream verfolgen, wie wir Blogger uns beim Kochduell schlagen!

Montag, 27. August 2012

Foodblogger-Kochduell auf der IFA 2012 in Berlin - und ich bin dabei!

Am Sonntag, den 2.9.2012 werde ich kochen! Da staunt ihr, was? Na ja... das ist ja erst mal nichts Ungewöhnliches, ich koche fast jeden Tag. Kein Grund zur Panik also. Aber... ungewöhnlich daran ist folgendes:

1. Ich koche in Berlin.
2. Und zwar am AEG-Messestand auf der IFA (!)
3. Ich koche in 30 Minuten ein Hauptgericht, und das live vor Messepublikum, und im Internet gestreamt wird das ganze auch noch (!!)
4. Ich trete dabei in einem Kochduell gegen zwei andere Foodblogger an: Zorra vom Kochtopf / 1x Umrühren bitte und Annette von culinarypixel.de. (!!!)
5. Eine Jury, bestehend aus AEG-Vertretern und Stefan Marquard, bewertet alle Gerichte und kürt dann einen Sieger. Außerdem fließt in die Bewertung auch noch die Unterstützung durch die Fans und Follower der Blogger auf Twitter mit ein (!!!)

Die Anfrage für das Kochduell kam am Freitag per E-Mail in mein Postfach. Ganz schön kurzfristig! Aber schon als ich die Mail gelesen habe, wusste ich: das will ich machen. Und so habe ich eben kurzfristig meine ursprünglichen Pläne für das nächste Wochenende umgeworfen und zugesagt.
Auf geht´s nach Berlin zum Kochduell! 

Und das beste: ihr könnt auch dabei sein! Ich verlose 2 Tageseintritts-Tickets für die IFA. Alles, was ihr dafür tun müsst, ist unter diesem Beitrag bis Dienstag 28.8.2012 um 23.59 Uhr einen Kommentar zu hinterlassen, in dem ihr mir verratet, welches Hauptgericht ihr in unter 30 Minuten zubereiten könnt. Anonyme Kommentare (ohne Google/Wordpress/Blogspot etc. Profil) sind auch zulässig, aber nur unter Angabe einer gültigen E-Mail-Adresse, unter der ich euch im Gewinnfall erreichen kann. Das Los entscheidet und der Rechtsweg ist natürlich wie immer ausgeschlossen!

Und wenn ihr mich beim Kochduell zwar nicht vor Ort, aber virtuell unterstützen wollt, was ich doch sehr hoffe, könnt ihr mir gerne auf Twitter folgen: klick



Den Link zum Livestream, bei dem ihr dann mit ansehen könnt, wie ich mich beim Kochduell schlage, werde ich auch noch veröffentlichen, sobald ich die URL kenne.

So, und ich werde jetzt meine Einkaufsliste für das Kochduell fertig schreiben, denn die muss ich heute noch einreichen. Das Rezept steht und ich habe ich mein geplantes Gericht heute abend sogar schon Probe gekocht. Und dabei festgestellt, dass 30 Minuten plötzlich ganz schön kurz sein können!

Aber ich habe ja noch ein paar Tage, um zu üben...und mich vorzufreuen... und in eine Tüte zu atmen...

Sonntag, 26. August 2012

Pasta mit Schmortomaten, Knusper-Kapern und Ricotta

Letztes Wochenende hatte ich lieben Besuch: mein Cousin Uwe hat mich mit seiner Familie in Karlsruhe besucht. Natürlich gibt es auch etwas selbst gekochtes zu essen, wenn wir Besuch bekommen. Kochen für Kinder ist jedoch nicht so mein Spezialgebiet und ich habe daher etwas länger überlegt, was ich kochen könnte, das sowohl den Kindern als auch Uwe, seiner Frau und mir schmeckt. Den Ausschlag gaben letztlich die aromatischen Tomaten, die ich am gleichen Morgen in Schwiegeromis Garten geerntet hatte: warum nicht Nudeln mit Tomatensauce? Aber in einer erwachsenen Version, nämlich als Pasta mit Schmortomaten, Knusper-Kapern und Ricotta?
Die Kapern und den Ricotta habe ich separat gereicht, so dass jeder selbst entscheiden konnte, ob er Kapern möchte oder nicht. Und da nichts übrig blieb, hat es wohl allen geschmeckt - so soll´s sein! Mir hat dieses unkomplizierte Pastagericht aus dem wunderbaren Kochbuch Aromen & Gewürze von Hans Gerlach jedenfalls so gut geschmeckt, dass ich es heute gleich noch mal gekocht und dabei auch fotografiert habe - dafür war nämlich letzte Woche dann doch keine Zeit mehr...


Pasta mit Schmortomaten und Knusper-Kapern und Ricotta
(für 4 Portionen)

Zutaten:
700g Tomaten
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 Zweig frischer Rosmarin
6 EL Olivenöl
1 TL Zucker
6 EL Weißwein (ersatzweise: Gemüsebrühe)
3 EL Kapern in Lake
1 Lorbeerblatt
Salz, Pfeffer
500g Linguine (oder andere Nudeln)
ca. 100g Ricotta

Zubereitung:
Tomaten waschen, kreuzweise einritzen. Tomaten in eine Schüssel geben und mit kochendem Wasser übergießen. Tomaten ca. 1 Minute im heißen Wasser liegen lassen, dann mit einem Schaumlöffel herausheben und die Haut abziehen. Tomaten halbieren, Strunk und Kerne entfernen. Tomaten grob zerkleinern.

Zwiebel schälen und fein würfeln. Knoblauch ebenfalls schälen und fein würfeln. Rosmarin waschen, trocken schütteln und die Blättchen vom Stängel zupfen. Rosmarin grob hacken. 

2 EL Olivenöl in einem Topf erhitzen. Zwiebeln, Knoblauch und Tomaten mit 1 TL Zucker 5 Minuten  darin schmoren. 

Kapern abgießen, die Lake auffangen. Tomatensauce mit der Einlegeflüssigkeit der Kapern und dem Weißwein ablöschen. Lorbeerblatt zugeben und die Sauce mit Salz und Pfeffer würzen. Die Sauce bei mittlerer Hitze zugedeckt 5 Minuten schmoren, dann den Deckel abnehmen und die Sauce offen ca. 10 Minuten einköcheln lassen.

Derweil die Nudeln in reichlich Salzwasser nach Packungsanweisung al dente kochen. Die Kapern mit Küchenpapier trocken tupfen. Die restlichen 4 EL Olivenöl in einem kleinen Topf stark erhitzen und die Kapern darin in ca. 30-60 Sekunden knusprig braten. Die Kapern mit einem Schaumlöffel aus dem Öl nehmen, bevor sie braun werden, und auf Küchenpapier abtropfen lassen. Das Kapernöl nicht wegschütten.

Die Nudeln abgießen, mit der Schmortomaten-Sauce vermischen und portionsweise auf tiefe Teller verteilen. Ricotta auf den Nudeln und der Sauce verteilen. Knusperkapern darüber streuen, Pasta vor dem Servieren mit Kapernöl beträufeln.

Natürlich haben Uwe und ich letztes Wochenende auch wieder gemeinsam gekocht. Soviel kann ich schon mal verraten: das Thema waren diesmal orientalische Gerichte, wir standen fast 5 Stunden gemeinsam in der Küche und es war - na klar- mächtig lecker! Demnächst mehr dazu hier auf dem Blog und auf Uwes Blog HighFoodality!

Donnerstag, 23. August 2012

Meine besten Zucchini-Rezepte

Auch wenn auf meinem Balkon die Zucchini nicht so wachsen wollen, wie ich das gerne hätte: allgemein ist um mich herum die alljährliche Zucchini-Schwemme ausgebrochen. Deshalb habe ich mal in meinem Blog-Archiv gestöbert und meine liebsten Rezepte mit Zucchini für euch herausgesucht, die ich euch allesamt wärmstens zum Nachkochen und Nachbacken empfehlen kann!

Bei der Rustikalen Zucchini-Tarte mit Ricotta-Creme ist der wahnsinnig leckere, blätterteigartige Boden der heimliche Star, aber auch der Belag und die Ricotta-Creme überzeugen auf ganzer Linie.


Die Pasta mit Zucchini-Creme, Tomaten und gerösteten Pinienkernen ist prima geeignet für heiße Tage, an denen man nicht lange in der Küche stehen möchte, denn das Essen steht im Handumdrehen fertig auf dem Tisch!


Wenn ihr etwas mehr Zeit zum Kochen habt, kann ich euch diese Bandnudeln mit Zucchinistreifen und Zitronensauce ans Herz legen: die Sauce köchelt eine Stunde vor sich hin und und schmeckt wunderbar frisch und aromatisch!


Ihr wollt die Zucchini möglichst pur verarbeiten? Dann ist die Zucchini-Suppe mit Parmesan und Thymian das richtige für euch. Wenige Zutaten, simple Zubereitung, unspektakuläres Aussehen - aber hocharomatisch!


Und wenn ihr Zucchini haltbar machen möchtet, um die Zucchini-Saison etwas zu verlängern (oder größere Mengen Zucchini zu verarbeiten), ist dieses leckere Zucchini-Kürbiskern-Pesto das perfekte Rezept für euch!


Was sind eure liebsten Zucchini-Rezepte? Wie bewältigt ihr die Zucchini-Schwemme? Ich bin gespannt auf eure Rezepte!

Sonntag, 19. August 2012

Ein Klassiker für Geburtstage: Marmorkuchen

Einer meiner absoluten Lieblingskuchen ist schon seit meiner Kindheit der ganz simple, klassische Marmorkuchen. Den gab es, seit ich mich erinnern kann, an jedem meiner Geburtstage. Früher hat meine Mutter für mich den Marmorkuchen gebacken, inzwischen habe ich ihn mir auch schon oft selbst gebacken. Bis zu meinem diesjährigen Geburtstag habe ich dafür immer ein Rezept aus Basic baking verwendet. Das war schon ziemlich gut, aber nicht ganz so gut wie der Marmorkuchen meiner Mutter. 
Also habe ich dieses Jahr mal ein neues Marmorkuchen-Rezept ausprobiert, das ich in meinem neuen Backbuch Fein gebacken! Das Grundbackbuch gefunden habe. Und Volltreffer: der Marmorkuchen nach diesem Rezept schmeckt genau so, wie Marmorkuchen sein muss. Luftig, saftig, schokoladig, und er wird mit jedem Tag noch besser!
Mir schmeckt der Marmorkuchen übrigens am besten, wenn er schon mindestens einen Tag vor dem Verzehr gebacken wird und gut durchziehen kann. Der Kuchen lässt sich also prima schon im Voraus zubereiten - ein stressfreier Beitrag zum Geburtstagskaffee!


Marmorkuchen
(für eine Gugelhupf-Form)

Zutaten:
300g weiche Butter
220g Zucker
2 EL Vanillezucker
5 Eier (zimmerwarm)
400g Mehl
1 Packung Backpulver
Salz
125ml Milch + 2 EL für den dunklen Teig
3 EL Kakaopulver
1 TL Zimtpulver
Butter und Mehl für die Form
Puderzucker

Zubereitung:
Backofen auf 180 Grad vorheizen. Eine Gugelhupf-Form gründlich mit etwas Butter einfetten, dann rundherum mit ca. 1 EL Mehl bestäuben. So klebt nachher garantiert nichts fest!

Die Butter mit 200g Zucker und dem Vanillezucker mit den Quirlen des Handrührgeräts so lange rühren, bis die Masse hell und cremig ist und nichts mehr knirscht. Dann nacheinander die Eier einzeln gründlich unterrühren, bis keine Eispur mehr zu sehen ist.

Mehl mit Backpulver und einer Prise Salz mischen und abwechselnd mit den 125ml Milch zügig unter den Teig mischen.

Teig in zwei  Hälften teilen und in separate Schüsseln geben. Zu einer Hälfte des Teigs das Kakaopulver, 2 EL Milch und das Zimtpulver geben. Mit dem Handrührgerät gründlich unterrühren.

Jetzt jeweils einen hellen und einen dunklen großen Teigklecks neben- und übereinander in die vorbereitete Gugelhupfform geben. Dann mit einer Gabel spiralförmig von oben nach unten einmal im Kreis durch den Teig fahren, damit die typische Marmorierung entsteht.

Den Marmorkuchen im heißen Backofen auf der mittleren Schiene 1 Stunde backen. Dann die Stäbchenprobe machen. Dafür mit einem Holzspieß in die Mitte des Teigs stechen, Holzspießchen rausziehen und wenn kein Teig am Spieß klebt, ist der Kuchen fertig.

Kuchen aus dem Ofen nehmen und 10 Minuten in der Form etwas abkühlen lassen. Dann den Kuchen vorsichtig stürzen und auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.

Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.

Der klassische Marmorkuchen ist schon das zweite Rezept nach dem Kirschkuchen mit Streuseln vom Blech aus Fein gebacken! Das Grundbackbuch, das mich voll überzeugt. Mal schauen, was ich als nächstes ausprobiere... Allerdings bleibt heute und in den nächsten Tagen der Backofen erst mal aus, bei den hochsommerlichen Temperaturen aktuell ist mir dann doch eher nach kalter Küche oder Grillen! ;-)

Hinweis: Alle Links zu Amazon sind Affiliate-Links.

Freitag, 17. August 2012

Rote Bete-Zucchini-Karotte-Ziegenkäse-Salat mit Walnüssen

Die tollen runden Zucchini, die ich von Lena bei unserem kleinen Foodblogger-Treffen in Stuttgart geschenkt bekommen habe, habe ich euch ja schon gezeigt. Außerdem habe ich auch noch einige Knollen Rote Bete bekommen. Daraus habe ich einen rohen Rote Bete-Zucchini-Karotte-Ziegenkäse-Salat mit Walnüssen gemacht in Anlehnung an ein Rezept, das ich bei "derultimativekochblog" gefunden habe. Ich habe das Rezept etwas auf meine Vorräte angepasst und war vom Ergebnis sehr angetan. Rote Bete, Walnüsse und Ziegenkäse sind einfach eine prima Kombination!


Rote Bete-Zucchini-Karotte-Ziegenkäse-Salat mit Walnüssen
(für 3-4 Portionen)

Zutaten:
2 mittelgroße rohe Rote Bete
1 kleine Zucchini
2 Karotten
1/2 rote Zwiebel
ca. 75g Walnusskerne
100g Ziegenfrischkäse
4 Stängel glatte Petersilie
8 EL Olivenöl
2 EL Weißweinessig
1 TL Honig
1 TL Senf
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Rote Bete schälen, Enden abschneiden und die Knollen auf einer Reibe grob raspeln. Dabei am besten Einweghandschuhe tragen, da die Rote Bete wahnsinnig abfärbt! Zucchini waschen, Enden abschneiden und ebenfalls raspeln. Von den Karotten ebenfalls die Enden abschneiden, Karotten schälen und grob raspeln. 

Zwiebel schälen und fein würfeln. Walnusskerne grob hacken. Petersilie waschen, trocken schütteln und grob hacken.

Aus dem Olivenöl, dem Weißweinessig, dem Honig und dem Senf eine Vinaigrette anrühren. Kräftig mit Salz und Pfeffer würzen. Dressing mit dem geraspelten Gemüse und der Zwiebel in einer großen Schüssel vermengen. Mit Walnusskernen, Petersilie und zerbröckeltem Ziegenfrischkäse bestreuen.

Donnerstag, 16. August 2012

Runde gefüllte Zucchini

Foodblogger sind einfach ein nettes Völkchen! Ich habe mittlerweile schon einige andere Foodblogger kennengelernt (mit einem bin ich sogar verwandt), und bisher haben sich alle auch im "Real life" als supernett herausgestellt. Durch das Bloggen hatten wir stets von der ersten Sekunde an ein gemeinsames Gesprächsthema und die Zeit verging immer wie im Flug. Genau so war es auch neulich, als ich mich in Stuttgart mit Lena von Coconut & Vanilla getroffen habe. Und weil ich mich vor kurzem darüber beklagt hatte, dass meine Zucchinpflanze auf dem Balkon keine Zucchini hervorbringt, hat Lena mir außer einigen Knollen Roter Bete auch noch wunderschöne runde Zucchini, gezogen und geernet auf ihrem eigenen Acker, zum Treffen mitgebracht. Ich liebe solche kulinarischen Mitbringsel! Natürlich war mir gleich klar, dass diese beiden hübschen runden Gesellen nicht schnöde kleingeschnitten, sondern unbedingt gefüllt werden müssen. 

Auf der Webseite von lecker.de habe ich dann ein Rezept für runde gefüllte Zucchini mit Brät gefunden, das mich gleich angesprochen hat. Im Original werden für die Füllung ungebrühte, rohe Bratwürste ausgedrückt und verwendet. Ihr hättet mal das Gesicht der Fleischereifachverkäuferin im Supermarkt sehen sollen, als ich nach ungebrühten Bratwürsten gefragt habe.... leider war keine Zeit, um beim Metzger meines Vertrauens einzukaufen! Nach meiner Erklärung, wofür ich um Himmels Willen die rohen (!) Bratwürste verwenden wollte, einigten uns schließlich darauf, dass sie mir dann eben Fleischkäse-Brät verkauft. Das hat sich letztlich dann auch als angemessener Ersatz herausgestellt für eine ebenso simple wie leckere Zucchini-Füllung. Und hier kommt das Rezept für euch!


Runde gefüllte Zucchini mit Fleischkäse-Brät
(für 2 Portionen)

Zutaten:
2 runde Zucchini à ca. 350g
2 Stiele frischer Oregano
150g Fleischkäse-Brät (im Original: Bratwurst-Brät)
1 EL Tomatenmark
Salz
200ml Gemüsebrühe
2-3 Tomaten
Pfeffer
1-2 EL Olivenöl

Zubereitung:
Den Backofen auf 200 Grad vorheizen. Eine Auflaufform mit wenig Olivenöl auspinseln.

Zucchini waschen. Deckel abschneiden. Die Zucchini mit einem Löffel aushöhlen. Hälfte der Füllung fein würfeln. Die restliche Zucchinifüllung anderweitig verwenden. Oregano waschen, Blätter abzupfen und fein hacken. Kleingeschnittene Zucchinifüllung, gehackten Oregano, Fleischkäse-Brät und Tomatenmark in einer Schüssel gut miteinander vermengen. Die ausgehöhlten Zucchini innen mit Salz würzen. Dann die Brätmasse in die Zucchini einfüllen.

Gefüllte Zucchini ohne Deckel in die gefettete Auflaufform setzen und im heißen Backofen auf der mittleren Schiene 30 Minuten garen. Dann die Brühe in die Auflaufform gießen und die Zucchinideckel ebenfalls in die Auflaufform geben. Weitere 20 Minuten im Backofen garen.

In der Zwischenzeit die Tomaten waschen, halbieren, den Strunk entfernen und die Tomaten fein würfeln. Tomaten mit 1 EL Olivenöl vermengen und mit Salz und Pfeffer würzen. Tomaten zu den gefüllten Zucchini servieren.

Liebe Lena, noch mal vielen Dank für Deine leckeren Mitbringsel! Demnächst zeige ich auch noch, für was ich die Rote Bete verwendet habe.

Mittwoch, 15. August 2012

Wieder zurück - mit ein paar Urlaubsfotos

Huch, so still hier? Der Grund: Ich war ein paar Tage weg und habe mal wieder meine Energiereserven aufgetankt. Meinen Fotoapparat hatte ich natürlich dabei und habe fleißig Urlaubs-Fototagebuch geführt. Da müsst ihr jetzt durch ;-) 

Unter anderem habe ich leckere Pizza gegessen, mit meinem Allzeit-Lieblingsbelag Rucola, dazu gegrilltes  Gemüse und Mozzarella...


... aber auch asiatisch, hier mit Hähnchen....


... und hier mit Tofu und Shrimps...


... den ein oder anderen Schokoladenbrownie mit Himbeeren und Minze gab es auch....


Aber natürlich gab es auch ein paar Ausflüge und Besichtigungen!


Ebbe...


Interessante Schuh-Zweitverwertung....


Herrschaftliches Anwesen...


... und Entlangschlendern am Fluss.


Na, wer errät, wo ich die letzten Tage war?

Freitag, 10. August 2012

Nachgebacken: Limetten-Vanille-Cheesecake mit Himbeersauce

Momentan ist mein Blog etwas kuchenlastig. Das sind die Nachwehen meines Geburtstags! Außer für meine Kollegen habe ich nämlich auch noch für meine Familie gebacken, die zum Geburtstagskaffee eingeladen war. Bei dieser Gelegenheit habe ich endlich einen Kuchen ausprobiert, der schon über ein Jahr auf meiner Nachkochliste stand: einen Limetten-Vanille-Cheesecake, den Petra von Chili & Ciabatta schon im April 2011 mit einer Erdbeersauce zu Ostern serviert hat. Im Original stammt das Rezept von Nickys Blog Delicious Days. Wie immer bei Nickys und Petras Rezepten war auch dieses wieder gelingsicher! Ich habe lediglich die Mengen etwas auf meine kleine Springform mit 18 cm Durchmesser angepasst. Und die Erdbeer-Saison ist bei uns im Badischen schon lange vorbei, daher habe ich stattdessen eine schnelle Himbeersauce dazu gereicht.

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Limetten-Vanille-Cheesecake mit Himbeersauce
(für eine Springform mit 18cm Durchmesser)

Zutaten:
50g Butter +etwas mehr zum Einfetten der Form
25g blanchierte ganze Mandeln
100g Leibniz-Vollkornkekse
Salz
1 unbehandelte Limette
1 Vanilleschote
500g Doppelrahm-Frischkäse
200g Saure Sahne (10% Fett)
200g Zucker
3 Eier
2 EL Mehl
Für die Himbeersauce:
ca. 200g Himbeeren (frisch oder TK)
1 EL Puderzucker

Zubereitung:
Den Boden einer kleinen Springform (18 cm Durchmesser) mit Backpapier auslegen. Rand der Springform mit Butter fetten und ebenfalls mit Backpapier auslegen. Backofen auf 150 Grad vorheizen.

Butter in einem kleinen Topf bei mittlerer Hitze zerlassen. Mandeln in einer kleinen Pfanne ohne Fett goldbraun anrösten. Kekse und geröstete Mandeln in einem Blitzhacker fein mahlen und mit der zerlassenen Butter vermischen. Keksmischung auf dem Boden der Springform verteilen, einen Rand von ca. 2-3cm hochziehen und alles gut festdrücken. Im Backofen auf der mittleren Schiene ca. 15 Minuten vorbacken, damit der Boden etwas fest wird und später nicht so durchweicht.

Derweil die Füllung zubereiten. Frischkäse, Saure Sahne und Zucker in eine Rührschüssel geben. Limette heiß abwaschen, die Schale fein abreiben. Limette halbieren und den Saft auspressen. Vanilleschote längs aufschlitzen, das Mark herauskratzen und mit der Limettenschale, dem Limettensaft und einer Prise Salz zum Frischkäse in die Schüssel geben. Alles mit einem Schneebesen glatt rühren. Dann das Mehl und die Eier vorsichtig unterrühren, nicht zu stark mit dem Schneebesen schlagen - die Masse soll nicht schaumig werden.

Masse auf den vorgebackenen Keksboden geben. Kuchen im heißen Backofen auf der mittleren Schiene ca. 60 Minuten backen. Die Füllung soll noch nicht ganz fest sein. Dann den Kuchen noch ca. 1 Stunde im ausgeschalteten Backofen stehen lassen. Kuchen ganz auskühlen lassen und am besten eine Nacht im Kühlschrank kaltstellen.

Für die Himbeersauce die Himbeeren in einen kleinen Topf geben, mit dem Puderzucker bestäuben und erhitzen, bis die Himbeeren weich sind. Himbeeren durch ein grobes Sieb streichen. Sauce nach Belieben kaltstellen und zum Cheesecake servieren.

Schmeckt gut gekühlt ganz wunderbar - ich konnte gerade noch ein letztes Stückchen fürs Foto retten....

Ich wünsche euch allen ein schönes Wochenende!

Nachtrag: Die liebe Micha hat mich darauf hingewiesen, dass sich dieser Cheesecake im Kleinformat doch prima für das "Kleine Kuchen"-Event der Hedonistin eignet! Da hat sie natürlich recht - gerne nehme ich mit dem Limetten-Vanille-Cheesecake an diesem schönen Dauer-Event teil.

Kleine Kuchen - Back-Event bei Low Budget Cooking

Donnerstag, 9. August 2012

Kalte Tomaten-Pfirsich-Suppe mit Ingwer

An warmen Tagen esse ich sehr gerne frisches Obst und Gemüse. Gerne auch Obst und Gemüse bunt gemischt! Dieses Jahr hat es mir insbesondere der Pfirsich als Zutat für pikante Gerichte angetan, z.B. im Rucola-Pfirsich-Salat mit Mozzarella oder beim Couscous-Salat mit Radieschen, Minze und Pfirsich. Klar, dass mich vor diesem Hintergrund das Rezept für eine kalte Tomaten-Pfirsich-Suppe mit Ingwer sofort angesprochen hat, als ich nach längerem mal wieder in Die neue vegetarische Küche von Maria Elia geblättert habe. Und auch in der Suppe macht sich der Pfirsich wie erwartet gut: Die Kombination von fruchtigen Pfirsichen mit reifen Tomaten aus Schwiegeromis Garten erhält durch eine mitgekochte Chilischote eine feine Schärfe und schmeckt wie Sommer pur! Sehr empfehlenswert.



Kalte Tomaten-Pfirsich-Suppe mit Ingwer

(für 2 Portionen)

Zutaten:
2-3 EL Olivenöl
2 Schalotten
ca. 3cm frischer Ingwer
1 Knoblauchzehe
1/2 frische rote Chili
500g reife Tomaten
3 reife Pfirsiche
Salz, Pfeffer
Zucker
6 Blätter Basilikum

Zubereitung:
Schalotten schälen und fein würfeln. Ingwer schälen und in feine Scheiben schneiden. Knoblauch schälen und  ebenfalls in dünne Scheiben schneiden. Chili waschen, längs aufschlitzen, Kerne entfernen.

Tomaten waschen, Strunk entfernen und die Haut auf der Oberseite kreuzförmig einritzen. Pfirsiche ebenfalls waschen, Haut auf der Oberseite kreuzförmig einritzen. Tomaten und Pfirsiche in eine große Schüssel legen und mit kochendem Wasser übergießen. Tomaten 30 Sekunden ziehen lassen, Pfirsiche ca. 1 Minute, bis sich ihre Haut sichtbar zu lösen beginnt. Wasser abgießen und Tomaten und Pfirsiche häuten. Pfirsichkerne entfernen. Bis auf eine Tomate und einen Pfirsich alles grob würfeln.

2 EL Olivenöl in einem Topf erhitzen. Schalotten und Ingwer darin bei milder Hitze ca. 10-15 Minuten weich dünsten. Dann Knoblauch und Chilischote zugeben, 5 Minuten mitdünsten.

Grob gehackte Tomaten mitsamt ihrem Saft und die grob gehackten Pfirsiche zugeben. 300ml Wasser zugießen. Suppe mit Salz und einer Prise Zucker würzen und aufkochen. Zugedeckt bei mittlerer Hitze ca. 30 Minuten köcheln lassen.

Derweil die beiseite gelegte Tomate vierteln, Kerne entfernen und zur Suppe geben. Tomaten-Fruchtfleisch in feine Würfel schneiden. Beiseite gelegten Pfirsich ebenfalls in feine Würfel schneiden. Tomaten- und Pfirsichwürfel mischen und im Kühlschrank kaltstellen.

Chilischote aus der Suppe entfernen. Suppe mit dem Stabmixer fein pürieren. Falls sie noch nicht glatt wird, noch etwas Wasser zugeben. Suppe mit Salz und Pfeffer abschmecken und abkühlen lassen.

Kalte Suppe in Suppenteller füllen, Pfirsich- und Tomatenwürfel als Einlage zugeben. Mit Basilikumblättern garnieren und Suppe nach Belieben noch mit Olivenöl beträufeln.

Weitere Rezepte für kalte Suppen:

Sonntag, 5. August 2012

Kirschkuchen mit Streuseln und ein neues Backbuch!

Diese Woche hatte ich Geburtstag. Die perfekte Gelegenheit, um endlich mal wieder aus dem Vollen zu schöpfen und ganze Bleche voller Kuchen zu backen - und sie dann an die Kollegen zu verfüttern! ;-)
Außer einem Rotweinkuchen nach diesem bewährten Rezept habe ich meinen Kollegen noch ein Blech saftigen Kirschkuchen mit Streuseln mitgebracht. Beide Kuchen kamen bei den Kollegen sehr gut an und sind uneingeschränkt zum Nachbacken zu empfehlen!


Kirschkuchen mit Streuseln
(für ein Backblech)

Zutaten:
Für den Teig:
225g weiche Butter
175g Zucker
1 EL Vanillezucker
3 Eier (Größe M)
300g Mehl
2 TL Backpulver
Für den Belag:
2 Gläser Sauerkirschen à 720ml Inhalt (oder 1kg frische Sauerkirschen + 500ml Kirschsaft)
50g Zucker
1 Packung Vanillepuddingpulver (zum Kochen)
Für die Streusel:
125g Butter
125g Zucker
1 EL Vanillezucker
175g Mehl
1 Prise Salz

Zubereitung:
Ein Backblech mit Backpapier auslegen.

Als erstes den Teig zubereiten. Dafür die weiche Butter in Stücke schneiden und mit dem Zucker und dem Vanillezucker mit den Quirlen des Handrührgeräts so lange verrühren, bis die Masse hell und cremig ist. Dann die Eier einzeln zugeben und jeweils so lange unterrühren, bis keine Eispuren mehr sichtbar sind. 
Mehl und Backpulver miteinander vermengen und unter die Butter-Zucker-Eier-Creme rühren.

Jetzt geht es an den Belag.  Dafür die Kirschen in einem Sieb abtropfen lassen, den Kirschsaft dabei auffangen. 500ml vom Kirschsaft abmessen. 100 ml Kirschsaft mit dem Vanillepuddingpulver verrühren. Restliche 400ml Kirschsaft mit dem Zucker vermischt in einem größeren Topf aufkochen. Das angerührte Puddingpulver zugeben und mit einem Schneebesen einrühren, dabei nochmals aufkochen lassen, bis die Masse leicht zähflüssig ist. Dann die abgetropften Kirschen unterrühren und alles etwas abkühlen lassen.

Den Backofen auf 180 Grad vorheizen.

Für die Streusel die Butter in einem kleinen Topf bei geringer bis mittlerer Hitze zerlassen, etwas abkühlen lassen. Dann die zerlassene Butter in einer Schüssel mit Zucker, Vanillezucker, Mehl und einer Prise Salz mischen. Masse mit den Händen rasch zu Streuseln kneten.

Teig auf dem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen und glatt streichen. Kirschmasse gleichmäßig darauf verteilen. Streusel ebenfalls gleichmäßig auf dem Belag verteilen, dabei sollten die Kirschen teilweise noch zu sehen sein.

Backblech in den heißen Ofen auf die mittlere Schiene schieben und den Kirschkuchen ca. 40-45 Minuten backen, bis die Streusel leicht gebräunt sind. 

Kuchen aus dem Ofen nehmen, abkühlen lassen und in Stücke geschnitten servieren.


Der Kirschkuchen mit Streuseln war übrigens das erste Rezept aus meinem (eigentlich nicht mehr ganz so) neuen Backbuch "Fein gebacken! Das Grundbackbuch" von Cornelia Schinharl und Christa Schmedes. Das Backbuch wurde mir vom Kosmos Verlag als Rezensionsexemplar zugeschickt und steht schon länger bei mir im Regal, ohne dass ich dazu gekommen bin, etwas daraus nachzubacken. Das habe ich jetzt endlich nachgeholt - und bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden!

Zum Backbuch:
"Fein gebacken! Das Grundbackbuch" ist nicht nur für Backanfänger, sondern auch für fortgeschrittene Bäcker geeignet.
Nach einem einleitenden Kapitel zum Thema Zubehör und Zutaten, das ich übersprungen habe, weil es wirklich für absolute Backanfänger gedacht ist, sind die weiteren Kapitel nach Teigsorten unterteilt. 
Los geht es mit verschiedenen Kuchenrezepten aus Rührteig, dann folgt auch gleich der Biskuitteig, Mürbeteig, Hefeteig, Quark-Öl-Teig, Blätterteig und Plunderteig, Brandteig, Strudelteig, Baiser  und sogenannte "Spezialkuchen" (wie z.B. Maronenkuchen oder American Cheesecake). Den Abschluss bildet das Kapitel "Ohne Ofen", das Rezepte für Waffeln, Frittiertes und Torten aus dem Kühlschrank enthält.

In allen Kapiteln finden sich sowohl Rezepte für Klassiker wie z.B. Marmorkuchen, aber auch moderne Rezepte z.B. für Macarons. Die meisten Rezepte entsprechen dabei meinem Geschmack: viele Kuchen mit Obst, viele trockene Kuchen, wenige Torten-Rezepte. Gut gefallen hat mir auch, dass das Buch einige pikante Rezepte enthält, z.B. für Pizzen, Gemüse-Quiche, Zwiebelkuchen, pikante Muffins, Kräuterbaguette etc.

Leider verstecken sich die pikanten Rezepte zwischen den süßen Rezepten und sind ebenso in den Kapiteln zu den jeweiligen Teigsorten eingeordnet wie die Kuchen, Plätzchen und Muffins. Somit sind sie nicht auf einen Blick auffindbar. Die Unterteilung der Kapitel nach Teigsorten finde ich auch nicht unbedingt zweckmäßig, ich würde die Backrezepte eher nach Kategorien wie süß/pikant, trockener Kuchen / Obstkuchen / Torten etc. oder unkompliziert / etwas aufwändiger einteilen. Aber das ist auch das einzige, was ich an diesem Backbuch zu bemängeln habe. Ansonsten überzeugt mich wie auch schon bei anderen Kosmos-Kochbüchern die ansprechende Optik, die klare Struktur der Rezeptanleitungen sowie die Tipps zu jedem Rezept "Was wirklich wichtig ist". Ebenso positiv: fast jedes Rezept ist bebildert.

Fazit:
Ich besitze nur recht wenige Backbücher. Eines meiner liebsten Backbücher ist "Basic baking" , das ebenfalls von Cornelia Schinharl (zusammen mit Sebastian Dickhaut) veröffentlicht wurde. Außerdem steht bei mir noch "Anniks göttliche Kuchen" von Annick Wecker im Regal, das mich aber immer noch nicht zu 100% überzeugen konnte. "Fein gebacken!" trifft da schon sehr viel mehr meinen Back-Geschmack und scheint mir eine prima Ergänzung für meine bisher sehr überschaubare Backbuch-Sammlung zu sein!


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Donnerstag, 2. August 2012

Köstliche Grillbeilagen: Aprikosen-Paprika-Salsa mit Pistazien und Minze und Tomaten-Feta-Päckchen

Endlich ist Grillwetter! Und ich kann endlich ein paar neue Grillrezepte ausprobieren, die ich schon länger testen wollte. Dieses Mal habe ich gleich zwei neue Grillbeilagen zubereitet, die beide prima gelungen sind und glatt das Fleisch zum Nebendarsteller degradiert haben. Neben dem bewährten, fruchtig-leckeren Himbeer-Ketchup habe ich eine aromatische Aprikosen-Paprika-Salsa mit Pistazien und Minze als Beilage zu gegrillten Hackfleisch-Spießen getestet. Das Rezept stammt aus der Zeitschrift "Myself", Ausgabe Juli 2011. 


Aprikosen-Paprika-Salsa mit Pistazien und Minze
(für 4 Beilagen-Portionen)

Zutaten:
4 Aprikosen
1 rote Paprika
1 rote Zwiebel
2 EL Olivenöl
2 EL Zitronensaft
Salz, Pfeffer
5-6 Stängel Minze
2 EL grüne Pistazien

Zubereitung:
Aprikosen waschen, halbieren, entsteinen und in Würfel schneiden. Paprika halbieren, Kerngehäuse und Stiel entfernen und Paprika in sehr feine Würfel schneiden. Zwiebel schälen und fein würfeln.  Zitronensaft und Olivenöl miteinander verquirlen, mit Salz und Pfeffer würzen. Mit den Aprikosen, der Paprika und der Zwiebel vermischen. Pistazien grob hacken. Minze waschen, trocken schütteln und in Streifen schneiden. Beides unter die Aprikosen-Paprika-Salsa heben.

Außerdem habe ich noch Tomaten-Feta-Päckchen nach einem Rezept aus einer "Brigitte" vom letzten Jahr auf den Grill gelegt. Superlecker - das Fleisch hätte ich eigentlich gar nicht gebraucht!


Tomaten-Feta-Päckchen
(für 2 Portionen)

Zutaten:
150g Feta (Schafskäse)
2 Tomaten
1 Frühlingszwiebel
8 Blätter frischer Basilikum
Pfeffer
1-2 EL Olivenöl

Zubereitung:
Tomaten waschen, halbieren, Strunk entfernen und Tomaten in Scheiben schneiden. Frühlingszwiebel waschen, Wurzelbüschel und welke Enden entfernen. In grobe Ringe schneiden. Feta in grobe Würfel schneiden. Basilikum waschen, trocken schütteln und grob zerzupfen.

Auf zwei quadratische Stücke Alufolie jeweils ein gleich großes Stück Backpapier legen. Tomatenscheiben, Frühlingszwiebel, Feta und Basilikum auf der Folie verteilen. Mit Pfeffer würzen, Olivenöl darüber träufeln. Päckchen gut verschließen und auf dem heißen Grill ca. 20 Minuten grillen.

Die fruchtige Aprikosen-Paprika-Salsa mit Pistazien und Minze ist gleichzeitig mein Beitrag für den aktuellen Blogevent "Fruchtige Grillrezepte" von Maria und ihrem Blog "Ich bin dann mal kurz in der Küche".  Ein Blogevent genau nach meinem Geschmack! Und was kommt bei euch Fruchtiges auf den Grill?