Mittwoch, 31. Oktober 2012

Was soll ich nachkochen? Jetzt abstimmen!

Vielen lieben Dank für eure zahlreichen Glückwünsche zu meinem 4. Blog-Geburtstag und für die vielen leckeren Rezepte, die ihr mir zum Nachkochen vorgeschlagen habt! Toll! Ich bin immer noch ganz begeistert.  Insgesamt haben mich 29 Rezeptvorschläge erreicht - danke an alle, die mitgemacht haben! Ich habe alle Vorschläge angeschaut und wie angekündigt 10 Rezepte in die Vorauswahl genommen. Dabei hatte ich die Qual der Wahl!  Einige vorgeschlagene Rezepte klangen zwar toll, waren aber entweder keine Hauptgerichte oder benötigen zum Teil deutlich länger als 45 Minuten in der Zubereitung. Das macht aber nichts, denn dafür habe ich ja noch eine Nachkochliste, die nun auch wieder deutlich angewachsen ist...Letztlich habe ich mich nun für diese 10 Rezepte entschieden, unter denen ihr abstimmen könnt.


Sarah vom Blog No plain Vanilla Kitchen schlägt ein Süßkartoffelcurry nach einem Rezept von essen & trinken vor. Bei Süßkartoffeln kann ich ja bekanntlich nicht nein sagen, das trifft also voll meinen Geschmack!

Christina von Feines Gemüse empfiehlt - na was wohl, Gemüse natürlich! Und zwar in Form eines Herbstgratins mit Kürbis, Lauch und roter Bete. Yummy! Zum Rezept

Geschmorte Möhren mit Sesam-Salbei-Vinaigrette legt mir Schokozwerg vom Charlottenblog ans Herz. Mit violetten Möhren sieht es besonders toll aus, schmeckt aber bestimmt auch mit "normalen" Möhren, oder? Zum Rezept

Futtern wie bei Muttern! Bine von Was eigenes schlägt leckerste Hausmannskost vor: Eier in Senfsoße! Ich liebe ja gefüllte Senf-Eier zum Salat, auch wenn das total retro ist, daher kann ich mir das Gericht hier auch seeeehr gut vorstellen... zum Rezept

Als ich noch klein war, waren meine Eltern und ich öfter in einem jugoslawischen Restaurant essen. Da gab es dann auch oft Djuvec-Reis als Beilage! Bei Arne von Vegetarian Diaries wird es zum leckeren vegetarischen Hauptgericht. Zum Rezept

Paprika-Basilikum-Hähnchen auf Rahmkohlrabi empfiehlt mir Stephi von Stephi´s Köstlichkeiten. Mit Hähnchen bin ich immer zu ködern und Kohlrabi esse ich viel zu selten! Zum Rezept

Die Pasta mit Linsen, getrockneten Tomaten und knusprigem Speck, die Britta von Kamafoodra zum Nachkochen vorschlägt, trifft so was von 100% meinen Geschmack! Wenn ihr diese Pasta nicht in die Top 5 wählt, koche ich sie trotzdem nach! So! ;-) Zum Rezept

Ob ich die spanischen Chicken Wings, die mir Zorra vom Kochtopf ans Herz gelegt hat, überhaupt nachkochen kann? Oder ob es bei mir eher deutsche Chicken Wings werden? Egal, die Hähnchenflügel schmecken mir bestimmt! Zum Rezept

Sandra, die auf From Snuggs Kitchen bloggt, schlägt Curry-Spitzkohl mit Reis und Putenspießen vor. Ich bin ja ein großer Spitzkohl-Fan - gefällt mir! Zum Rezept

Und zum Abschluss noch ein schnelles veganes Couscous mit getrockneten Tomaten und vielen frischen Kräutern, das mir der blog-lose Sebastian per E-Mail geschickt hat!


Jetzt seid ihr dran: Welche Gerichte soll ich nachkochen? Ihr habt bis zum 6.11.2012 Zeit abzustimmen. Ihr habt insgesamt 3 Stimmen! Anschließend koche ich innerhalb von 14 Tagen die 5 Gerichte, die die meisten Stimmen bekommen haben, nach und veröffentliche das Nachkochergebnis auf meinem Blog.



Anschließend koche ich innerhalb von 14 Tagen die 5 Gerichte, die die meisten Stimmen bekommen haben, nach. Das Nachkochergebnis veröffentliche natürlich auf meinem Blog. Also, ich bin gespannt auf das Abstimm-Ergebnis....

Dienstag, 30. Oktober 2012

Scharfe Kürbissuppe mit Mango & Chili

Nachdem ich jetzt so viele Kürbis-Rezepte abseits von Kürbissuppe ausprobiert habe, musste es dann doch mal wieder eine Suppe sein! Denn gestern morgen musste ich das erste Mal in diesem Herbst... hm, wohl eher in diesem Winter.... meine Autoscheiben freikratzen. Bei so eisigen Temperaturen wie gerade ist eine scharfe Kürbissuppe mit Mango und Chili genau das richtige. Und obwohl mein Mann leicht entnervt gefragt hat, wie lange denn eigentlich die Kürbis-Saison noch ginge, hat ihm die Suppe ebenfalls gut geschmeckt und er hat seinen Teller komplett leer gegessen. Na also ;-) 


Scharfe Kürbissuppe mit Mango & Chili
(für 2 Portionen)

Zutaten: 
1 kleiner Hokkaido-Kürbis
1 Zwiebel
1/2 frische rote Chilischote
1/2 Mango
1 EL Butter
1 TL Currypulver
100ml Sahne
Salz, Pfeffer
Cayennepfeffer
einige Blätter frischer Basilikum

Zubereitung:
Hokkaido waschen, halbieren, mit einem Löffel die Kerne und das fasrige Fruchtfleisch herausschaben. Kürbis in Würfel schneiden. Zwiebel schälen und fein würfeln. Chilischote längs aufschlitzen, Kerne entfernen. Chilischote fein hacken.  Mango schälen, Fruchtfleisch vom Kern abschneiden und in Würfel schneiden.

Butter in einem Topf erhitzen. Zwiebel darin glasig schwitzen. Kürbiswürfel und Currypulver zugeben und 2 Minuten andünsten. Chilischote und Mango zugeben, kurz andünsten. Dann mit Gemüsebrühe ablöschen. kurz aufkochen, dann bei mittlerer Hitze zugedeckt ca.15 Minuten köcheln lassen, bis der Kürbis weich ist. Suppe mit einem Stabmixer fein pürieren. Sahne unterrühren und die Suppe erneut erhitzen. Mit Salz, Pfeffer und einer großen Prise Cayennepfeffer abschmecken.

Suppe portionsweise in tiefe Teller füllen und mit frischem Basilikum garniert servieren.

Ich habe mich für dieses Gericht von einem Rezept bei chefkoch.de inspirieren lassen, das ich allerdings recht stark abgewandelt habe, da ich keine Dosenpfirsiche verwenden wollte und mein selbstgemachtes Mango-Chutney alle war. Aber auf die Idee, Mango in die Kürbissuppe zu schnippeln, bin ich durch dieses Rezept gekommen.

Sonntag, 28. Oktober 2012

Nachgekocht: Süßkartoffel-Feigen-Salat mit Ziegenfrischkäse nach Ottolenghi

Süßkartoffeln, Feigen und Ziegenfrischkäse? Ich bin sofort dabei. Wenn das ganze auch noch so farbenfroh und appetitlich aussieht, dann muss ich den Süßkartoffel-Feigen-Salat mit Ziegenfrischkäse nach einem Rezept aus Ottolenghis neuestem Kochbuch Jerusalem, präsentiert von der zauberhaften Okka auf ihrem Blog "Slomo", umgehend nachkochen. Und Okka hat nicht zuviel versprochen, die warmen, weichen Süßkartoffeln passen super zu den saftigen Feigen, dem cremigen Ziegenfrischkäse und den knackigen Frühlingszwiebeln. Perfekt! Und plötzlich erscheint es mir auch absolut nachvollziehbar, dass Frau von Au seit Wochen mit eben diesem Kochbuch unterm Arm herumläuft und wahrscheinlich auch mit dem Buch unter dem Kopfkissen einschläft.... denn es steht jetzt auch auf meiner Kochbuch-Wunschliste! Aber erst mal genug geschwärmt, hier kommt das Rezept, damit ihr euch am besten gleich selbst überzeugen könnt...


Süßkartoffel-Feigen-Salat mit Ziegenfrischkäse
(für 2 Portionen als Hauptgericht)

Zutaten:
2 kleine Süßkartoffeln
2-4 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer
1/2 Bund Frühlingszwiebeln
1/2 frische rote Chilischote
4 frische Feigen
100g Ziegenfrischkäse
2 EL Crema di Balsamico (selbstgemacht nach diesem Rezept)

Zubereitung:
Backofen auf 240 Grad vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Die Süßkartoffeln schälen, halbieren und in Spalten schneiden. Mit ca. 2-3 EL Olivenöl vermengen und mit Salz und Pfeffer würzen.Auf dem Backpapier verteilen und im heißen Backofen auf der mittleren Schiene ca. 25 Minuten backen, bis die Kartoffelspalten weich sind.

Frühlingszwiebel waschen, Wurzelbüsche und welke Teile abschneiden. Frühlingszwiebel schräg in ca. 4 cm lange Stücke schneiden. Chilischote waschen, längs halbieren und die Kerne entfernen. Chilischote fein hacken.

Restliches Olivenöl in einem kleinen Topf erhitzen und die Frühlingszwiebel und die Chilischote darin bei mittlerer Hitze ca. 4-5 Minuten anbraten. Feigen waschen und vierteln.

Backblech aus dem Ofen nehmen, etwas abkühlen lassen. Portionsweise auf Tellern verteilen. Frühlingszwiebeln und Chili darüber verteilen, ebenso die Feigen. Ziegenfrischkäse darüber bröckeln. Abschließend die Crema di Balsamico über den Salat träufeln und den Salat sofort servieren.

Dienstag, 23. Oktober 2012

4 Jahre "Schöner Tag noch!" - das wird gefeiert!

Genau heute vor 4 Jahren habe ich meinen Blog eingerichtet und den ersten Beitrag veröffentlicht. Happy birthday, lieber Blog! Du bist mir in den vier Jahren ganz schön ans Herz gewachsen. Durch meinen Blog habe ich schon so viele tolle Dinge erlebt, nette Leute kennengelernt, so viel Neues ausprobiert, meine Liebe zur Fotografie entdeckt, so viel gekocht und gebacken .... das hätte ich vor vier Jahren nie gedacht!

Die Online Marketing Managerin in mir muss natürlich wie jedes Jahr einen Blick auf die KPIs (=Key Performance Indicators) meines Blogs werfen - und ist sehr zufrieden mit der Entwicklung ;-)

Hier ein paar Zahlen & Fakten zu "Schöner Tag noch!":
Ich habe in den vier Jahren 655 Beiträge veröffentlicht.
Ihr habt mehr als 5.400 Kommentare zu diesen Beiträgen hinterlassen.
Die Leserzahlen sind auch beachtlich angewachsen, aktuell zähle ich mehr als 1.300 Google Reader Abonnenten, mehr als 840 eingetragene Leser über Google Friend Connect, fast 800 Verfolger meiner Facebook-Fanseite und über 400 Bloglovin-Leser. DANKE!!
Der Beitrag Sommerdrink aus Südtirol: Hugo vom April 2011 ist mit insgesamt mehr als 32.000 Aufrufen der am häufigsten gelesene Artikel.


Neben der quantitativen Betrachtung gehört natürlich in einen Jahresreview auch noch eine qualitative Analyse. Mein persönliches Highlight im vergangenen Bloggerjahr war ganz klar das AEG-Foodblogger-Kochduell auf der IFA in Berlin. 


Zudem haben es mein Cousin Uwe und ich es gleich 2x geschafft, ein Koch-Wochenende zu veranstalten - das zählt ebenfalls zu meinen Highlights! Außerdem habe ich dieses Jahr so viele Blogger kennengelernt oder wiedergetroffen wie noch nie zuvor: Micha von Grain de Sel, Lena von Coconut & Vanilla, Annette von culinarypixel.de, Zorra vom Kochtopf, Shermin vom Magischen Kessel, Mariell von Ein Krümel in der Küche, Kekstesterin Anne, Schokozwerg und Nyhet vom Charlottenblog und Katharina von Valentinas Kochbuch. Und demnächst stehen noch weitere Treffen an, auf die ich mich schon sehr freue! Da sage noch einer, das Internet führe zu Vereinsamung....

Über wordle.net habe ich mal wieder eine aktuelle Tag-Cloud meines Blogs erstellt. Wie ihr sehen könnt, ging es in letzter Zeit inhaltlich auf "Schöner Tag noch" um diese Themen! Ich bin ja ehrlich gesagt etwas überrascht, dass das Wort "Kürbis" nicht 10x größer ist als alles andere ;-)


Soviel zum Rückblick auf das letzte Jahr - jetzt muss das Jubiläum auch gefeiert werden. Aber wie? Zum dritten und zum zweiten Blog-Geburtstag habe ich jeweils etwas unter allen Gratulanten verlost, den ersten Blog-Geburtstag habe ich glatt vergessen... was mache ich dieses Jahr? Nach einigem Nachdenken habe ich mich entschieden:  Dieses Jahr gibt es nichts zu gewinnen. Aber ich habe mir natürlich trotzdem etwas Besonderes für euch überlegt: Ich möchte eure Rezepte nachkochen und das 4. Blog-Jubiläum mit den Nachkoch-Wochen feiern!

Und das stelle ich mir so vor: schreibt mir, welches Gericht ich eurer Meinung nach unbedingt nachkochen sollte. Ob das euer bewährtes Lieblingsrezept ist oder eine Neuentdeckung, ist egal. Ich suche nach Hauptgerichten, die sich in maximal 45 Minuten zubereiten lassen. Pasta, Aufläufe, Suppen, Risotto, vegetarisch, mit Fleisch, mit Fisch, mediterran, asiatisch, gutbürgerlich, easy-peasy oder ausgefallen.... immer her damit!
Hinterlasst mir dazu unter diesem Beitrag den Link direkt zum Rezept oder, falls es das Rezept nicht online gibt, schickt es mir gut lesbar per E-Mail an schoenertagnoch@gmx.de. 
Einsendeschluss für eure Rezeptvorschläge ist der 30.10.2012.

Ich wähle unter allen Einsendungen dann die 10 Gerichte aus, die mir am meisten zusagen, und stelle sie hier im Blog zur Abstimmung vor. Ihr stimmt dann ab, welche 5 Rezepte ich innerhalb von zwei Wochen nachkochen soll. Ich koche die Top 5 aus eurer Abstimmung nach und veröffentliche die Rezepte auf meinem Blog. Wie findet ihr das?

Ich finde das prima und freue mich schon sehr auf eure Rezeptvorschläge. Denkt dran: ich mag ü-ber-haupt keine Pilze, und mit Meeresfrüchten und Innereien habe ich es auch nicht so. Ansonsten bin ich eigentlich für alles zu haben - und habe vollstes Vertrauen in den guten Geschmack meiner "Schöner Tag noch!"-Leser! 

Freitag, 19. Oktober 2012

Scharfe Süßkartoffel-Karotten-Suppe mit Chorizo

Als ich meine liebsten Kürbis-Rezepte für euch zusammengefasst habe, ist mir beim Kürbis-Risotto mit Chorizo aufgefallen, dass ich ja schon ewig keine Chorizo mehr gegessen habe! Aber das liegt wohl daran, dass ich die scharfe Paprikawurst lieber in der kalten Jahreszeit als im Sommer esse. Zwar zeigt sich der Herbst gerade bei uns in Karlsruhe von seiner sonnig-warmen Seite, aber die Chorizo-Saison habe ich trotzdem wieder eingeläutet. Und zwar mit dieser scharfen Süßkartoffel-Karotten-Suppe mit Chorizo! Das Rezept für das würzige Süppchen habe ich schon vor einiger Zeit bei Valentinas Kochbuch gefunden. Zum Glück habe ich meine Nachkochliste, so geht nichts verloren, auch wenn es manchmal länger dauert, bis ich etwas nachkoche! Denn sonst hätte ich definitiv was verpasst, die feurige Suppe mit Süßkartoffeln, Karotten, Sellerie, Kichererbsen und Chorizo schmeckt nämlich sehr gut und wärmt an kalten Tagen optimal von innen.


Scharfe Süßkartoffel-Karotten-Suppe mit Chorizo
(für 2 Portionen als Hauptgericht)

Zutaten:
1 EL Olivenöl
1 kleine rote Zwiebel
125g Chorizo (scharfe spanische Paprikawurst)
200g Karotten (2 Stück)
200g Süßkartoffel (1 Stück)
2 Stangen Staudensellerie
1 getrocknete Chilischote
1/2 TL gemahlener Kreuzkümmel
1/4 TL gemahlener Koriander
1/4 TL Kurkuma
200g Tomaten (2 Stück)
500ml Hühnerbrühe
1/2 Dose Kichererbsen (200g)
4-5 Stängel glatte Petersilie
1-2 EL Limettensaft
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Zwiebel schälen und fein würfeln. Chorizo in dünne Scheiben schneiden. Karotten schälen und in Scheiben schneiden. Süßkartoffel schälen und in Würfel schneiden. Sellerie waschen, putzen und in dünne Scheiben schneiden. Chilischote fein hacken. Tomaten waschen, halbieren, den Strunk entfernen und die Tomaten grob würfeln. Kichererbsen in ein Sieb abgießen, unter fließendem Wasser abspülen.

Öl in einem großen Topf erhitzen. Zwiebelwürfel und Chorizo darin bei mittlerer Hitze unter gelegentlichem Umrühren anbraten. Dann die Karotten, die Süßkartoffel und den Sellerie in den Topf geben, weitere 10 Minuten schmoren.

Chili, Kreuzkümmel, Koriander und Kurkuma zum Gemüse in den Topf geben, Tomatenwürfel ebenfalls unterrühren. Mit Hühnerbrühe ablöschen und aufkochen lassen. Dann die Hitze reduzieren und alles 20 Minuten bei geschlossenem Deckel und niedriger Hitze köcheln lassen.

Petersilie waschen, trocken schütteln und Blätter von den Stängeln zupfen.

Die Hälfte der Kichererbsen mit der Hälfte der Petersilie und 2 Schöpfkellen von der Suppe in einen Mixer geben und pürieren. Die pürierte Suppe zusammen mit den restlichen Kichererbsen wieder in den Topf geben und die Kichererbsen erwärmen. Suppe mit dem Limettensaft sowie Salz und Pfeffer abschmecken.

Suppe portionsweise in Suppenteller füllen und mit der restlichen Petersilie garniert servieren.

Habt ihr die grau-weiße Suppenschüssel bemerkt, in der ich die Suppe serviert habe? Die Schüssel sowie einige andere ausgewählte Geschirrteile waren in einem großen Paket enthalten, das ich freundlicherweise vor einigen Tagen von Maxwell & Williams zugeschickt bekommen habe. Hier seht ihr den kompletten Inhalt des Pakets: 


Da schlägt das Foodbloggerherz natürlich höher! :-) Ich durfte mir aus dem Sortiment von Maxwell & Williams einige Teile aussuchen und habe mich für eher klassisches weißes Porzellan mit jeweils einer "hochgebogenen" Ecke entschieden sowie für ein etwas rustikaleres, zweifarbiges Keramik-Geschirr. 

Wie gefällt euch das Geschirr? Mögt ihr es lieber reinweiß oder bunt gemustert? Verspielt oder geradlinig? Modern oder klassisch? Habt ihr ein oder vielleicht sogar mehrere komplette Geschirrsets inklusive 16teiligem Teeservice oder mixt ihr verschiedene Hersteller und Formen?

Donnerstag, 18. Oktober 2012

Apfel-Rosinen-Frikadellen mit selbstgemachtem Kürbis-Ketchup

Ich lese mittlerweile kaum noch Frauenzeitschriften. Als ich im September nach Berlin zum AEG-Foodblogger-Kochduell geflogen bin, gab es im Flieger Zeitschriften gratis zum Mitnehmen, da habe ich mir dann nach langer Abstinenz mal wieder eine Ausgabe der "Jolie" mitgenommen. Nach 10 Minuten gelangweiltem Durchblättern wusste ich wieder, warum ich keine Frauenzeitschriften mehr kaufe. Aber ziemlich weit hinten, ich hätte sie fast übersehen, hatten sich ein paar wenige Rezepte von Küchenchef Bernd Huber versteckt. Und eines klang sogar so interessant, dass ich die Zeitschrift nur deswegen doch mit nach Hause genommen habe. Heute habe ich eben diese Apfel-Rosinen-Frikadellen nachgekocht!
Frikadellen mag ich sehr gerne, ein Rezept für klassische Fleischküchle habe ich auch schon verbloggt. Die "Fusions-Variante" mit Apfelstückchen, Rosinen, Zimt und Chilischote in der Hackfleischmasse habe ich mir schon beim Durchlesen des Rezepts als saftig und lecker vorgestellt - und meine Erwartungen wurden voll erfüllt! Auch meinem Mann haben die Apfel-Rosinen-Frikadellen sehr gut geschmeckt. Dazu gab es noch einen frischen Ackersalat und selbstgemachtes Kürbis-Ketchup, das ganz wunderbar zu den Apfel-Rosinen-Frikadellen gepasst hat. 100 Punkte!


Apfel-Rosinen-Frikadellen 
(für 2 Portionen)

Zutaten:
1/2 Milchbrötchen vom Vortag
ca. 150ml Milch
1 kleiner Apfel
2 EL Rosinen
1/2 TL gemahlener Zimt
300g gemischtes Hackfleisch
1 Chilischote
1 Ei
Salz
Butterschmalz

Zubereitung:
Brötchen mit der Milch übergießen und einweichen lassen. Apfel schälen, vierteln, das Kerngehäuse entfernen. Apfel in kleine Würfel schneiden. Rosinen halbieren. Etwas Butterschmalz in einer Pfanne erhitzen, Apfel und Rosinen darin bei mittlerer Hitze weich braten, ohne dass sie Farbe nehmen. Zimt darüberstäuben, kurz mitrösten. Beiseite stellen und etwas abkühlen lassen.

Chilischote waschen, längs halbieren, Kerne entfernen. Chili möglichst fein kleinschneiden. Chilischote mit dem Hackfleisch, dem Ei, den Äpfeln und Rosinen in einer Schüssel vermischen. Kräftig mit Salz würzen und alles mit den Händen zu einer homogenen Masse verkneten.

In einer großen Pfanne reichlich Butterschmalz erhitzen. Aus der Hackfleischmasse Frikadellen formen und im Butterschmalz bei mittlerer Hitze von beiden Seiten jeweils ca. 5 Minuten braten, bis sie gut gebräunt und durch sind.

Dazu passt Ackersalat, selbstgemachtes Kürbis-Ketchup und  für meinen Mann, der Kürbis nicht so gerne mag, gab es selbstgemachten Himbeersenf (Rezept hier) dazu.

Das Rezept für das Kürbis-Ketchup stammt aus einer alten Ausgabe der "Lust auf Genuss" von 2009 und hat mir sehr gut zu den Frikadellen geschmeckt. Es passt aber sicherlich auch gut zu gegrilltem Fleisch und eignet sich auch als kulinarisches Geschenk z.B. für Weihnachten.



Kürbis-Ketchup
(ergibt ca. 350-500ml)

Zutaten:
500g Butternut-Kürbis (vorbereitet gewogen)
Salz
1/2 TL gemahlener Zimt
1 TL Harissa-Paste
1/2 TL schwarze Pfefferkörner
1/2 TL Currypulver
150ml Orangensaft
50ml weißer Balsamico-Essig
100g Zucker

Zubereitung:
Kürbis halbieren, Kerne und fasriges Fruchtfleisch entfernen. Kürbis schälen und Kürbisfruchtfleisch in kleine Würfel schneiden. Kürbiswürfel in einen Kochtopf geben, mit Wasser bedecken. Aufkochen, salzen und den Kürbis im kochenden Wasser in ca. 20 Minuten weich garen. Kürbis in ein Sieb abgießen und mit dem Stabmixer fein pürieren. Kürbis-Püree zurück in den Topf geben. 

Pfefferkörner im Mörser zerstoßen. Zerstoßene Pfefferkörner, Zimt, Harissa, Currypulver und Zucker zum Kürbis-Püree in den Topf geben, unterrühren. Orangensaft und Balsamico-Essig zugeben. Alles unter häufigem Umrühren ca. 20 Minuten lang bei mittlerer Hitze einkochen lassen, bis das Ketchup eine dickflüssige Konsistenz hat. 

Ketchup mit Salz würzen und noch heiß in vorbereitete, saubere Gläser (oder Flaschen mit einer weiten Öffnung, da das Kürbis-Ketchup bei mir sehr dickflüssig war und sich nicht so ohne weiteres abfüllen ließ) füllen. Gläser gut verschließen. 

Kürbis-Ketchup im Kühlschrank aufbewahren, dann ist es laut Originalrezept 2-3 Monate haltbar.

Und weil immer wieder Fragen zu den schönen Etiketten kommen: das Etikett für das Kürbis-Ketchup habe ich mit dem Jam Labelizer gestaltet.

Mittwoch, 17. Oktober 2012

Meine Top 5 der Kürbis-Rezepte

Nachdem ich jetzt schon so viele Kürbis-Rezepte gepostet habe, wird es Zeit für ein "Best of" meiner liebsten Kürbis-Gerichte! Denn aus Kürbis kann man viel mehr machen als nur Kürbis-Suppe, aber seht selbst...

Für sonnige, warme Herbsttage, an denen man nicht so viel Lust auf eine heiße Suppe, sondern eher auf einen frischen, leichten Salat hat, ist dieser Kürbis-Lauch-Salat mit Joghurtsauce sehr zum empfehlen. Ratzfatz zubereitet und lecker!


Schon letztes Jahr habe ich dieses Kürbis-Risotto mit Chorizo zubereitet - dieses Jahr werde ich es bestimmt noch mal kochen, denn es sieht nicht nur prima aus, sondern schmeckt auch super.


Natürlich habe ich auch diverse Kürbissuppenrezepte auf dem Blog. Diese Kürbis-Suppe mit Parmesan-Croutons nach einem Rezept von Jamie Oliver kann ich euch besonders ans Herz legen.


Tartes und Quiches mag ich bekanntlich sehr gerne - klar, dass ich auch schon mal eine herbstliche Kürbis-Birnen-Quiche gebacken habe, die ganz wunderbar saftig und frisch schmeckt!


Dieses Jahr habe ich das erste Mal eine Kürbis-Orangen-Marmelade gemacht und bin vom Ergebnis absolut angetan. Die Kürbis-Orangen-Marmelade erinnert geschmacklich an eine leicht süßliche Kürbis-Orangen-Suppe und schmeckt ganz wunderbar als Brotaufstrich mit Butter oder (Ziegen-)Frischkäse!


Wie ist die Stimmung bei euch? Kommen euch die Kürbis-Rezepte schon zu den Ohren raus oder habt ihr auch so viel Appetit auf Kürbis wie ich?

Dienstag, 16. Oktober 2012

Nachgemacht: Selbstgemachter Himbeersenf

Die Aktion "Post aus meiner Küche" finde ich ganz wunderbar. Zwar habe ich noch nie mitgemacht, aber die Idee dahinter gefällt mir sehr gut und ich schaue mir gerne an, was sich die (Food-)Blogger so untereinander an Köstlichkeiten schicken. Auf diese Weise habe ich bei Katharina kocht auch das Rezept für einen "very berry" selbstgemachten Himbeersenf entdeckt. Dieser wanderte sofort auf die Nachkochliste und bereits im August habe ich den Senf nachgemacht. Dann habe ich den Himbeersenf im Kühlschrank vergessen reifen lassen, bis ich ihn diese Woche endlich für ein Salat-Dressing und als scharfen Begleiter zu ebenfalls fruchtigen Apfel-Rosinen-Frikadellen probiert habe. Ergebnis: überzeugend scharf mit einer feinen fruchtigen Note - prima! Und hier kommt das Rezept für euch.



Himbeersenf
(ergibt ca. 200ml)

Zutaten:
100g Himbeeren (TK)
4 EL Honig
30g gelbe Senfkörner
1 TL Rohrohrzucker
50ml Himbeeressig

Zubereitung:
In einem Topf die Himbeeren mit 50ml Wasser und 2 EL Honig erhitzen. Bei mittlerer Hitze zugedeckt so lange köcheln lassen, bis die Himbeeren eine musige Konsistenz haben. Dann den Deckel abnehmen und das Himbeermus offen auf die Hälfte reduzieren lassen. Topf vom Herd nehmen, Himbeermus abkühlen lassen.

Derweil die Senfkörner zusammen mit dem Rohrohrzucker in einer Küchenmaschine fein mahlen. Die gemahlenen Senfkörner gut mit dem Himbeermus, dem Himbeeressig und dem restlichen Honig vermischen, mit dem Stabmixer fein pürieren.

Himbeersenf in der Schüssel abgedeckt im Kühlschrank über Nacht ziehen lassen, dann in ein sauberes Glas abfüllen. Im Kühlschrank aufbewahren und ca. 3-4 Wochen durchziehen und "reifen" lassen. Der anfangs sehr scharfe Senf wird dadurch etwas milder, bleibt aber immer noch fruchtig-scharf.


Vielen Dank, liebe Katharina, für dieses Senf-Rezept! Ich denke, dass ich für Weihnachten nochmals einige Portionen des Himbeersenfs herstellen und zusammen mit dem ebenfalls selbstgemachten Holunderblüten-Senf als Gruß aus meiner Küche verschenken werde.

Sonntag, 14. Oktober 2012

Kürbis-Cannelloni mit Lauch-Weißweinsauce und getrockneten Tomaten

Mein Kürbis-Fieber hält weiter an! Erst gab es Anfang der Woche Kürbisravioli mit Ziegenfrischkäse, angelehnt an ein Rezept aus der "Lecker" 10/2012 für Süßkartoffelravioli. Die Kürbisravioli waren dank der Würze mit Zimt und Muskatnuss zwar sehr lecker, aber die Sauce aus Salbeibutter mit etwas Ziegenfrischkäse dazu hat mich nicht so ganz überzeugt.

Da ich etwas zuviel Kürbisfüllung für die Ravioli produziert hatte, habe ich das übrige Kürbis-Püree im Kühlschrank aufgehoben und am nächsten Tag kurzerhand für Kürbis-Cannelloni mit Lauch-Weißweinsauce und getrockneten Tomaten nach einem Rezept aus der "essen & trinken" 10/2012 verwendet. Das erwies sich als sehr gute Idee, denn die Sauce aus Lauch, getrockneten Tomaten, Weißwein und Sahne dazu schmeckte prima. Und hier also das aus der "Lecker" und der "essen & trinken" zusammenkombinierte Rezept für euch!


Kürbis-Cannelloni
(für 2 Portionen)

Zutaten:
Für das Kürbis-Püree:
300g Kürbis (z.B. Hokkaido)
Salz
gemahlener Zimt
frisch geriebene Muskatnuss
Cayennepfeffer
50g Ziegenfrischkäse
Für die Sauce:
1 Stange Lauch
3 getrocknete Tomaten (ohne Öl)
1 EL Butter, 1 EL Öl
Salz, Pfeffer
Zucker
125ml Weißwein
100ml Schlagsahne
125g Mozzarella
etwas frisch geriebenenr Parmesan
8 Cannelloni

Zubereitung:
Als erstes das Kürbis-Püree zubereiten. Dafür den Backofen auf 200 Grad vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen. Den Hokkaido waschen, halbieren, Kerne und fasriges Fruchtfleisch mit einem Löffel entfernen. Kürbis in grobe Würfel schneiden, 300g abwiegen. Kürbiswürfel auf dem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen, im heißen Backofen auf der mittleren Schiene ca. 30-40 Minuten backen, bis der Kürbis weich ist.

In der Zwischenzeit die Sauce vorbereiten. Lauch putzen, welke Blätter und Wurzelbüsche entfernen. Lauch längs halbieren und unter fließendem Wasser gründlich waschen, Lauch in feine Scheiben schneiden. Tomaten fein würfeln. Butter und Öl in einer Pfanne erhitzen, Lauch darin bei mittlerer Hitze ca. 5 Minuten andünsten. Dannd ie Tomaten zugeben, mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker würzen. Mit dem Weißwein ablöschen, aufkochen lassen. So lange kochen lassen, bis der Wein fast vollständig verkocht ist, dann die Schlagsahne zugeben. Hitze reduzieren und die Sauce bei mittlerer Hitze ca. 10 Minuten einkochen lassen.

Anschließend den gebackenen Kürbis mit einem Kartoffelstampfer möglichst fein zerstampfen. Backofen noch anlassen, er wird gleich wieder benötigt!
Kürbis-Püree mit ca. 1/2 TL Zimt, frisch geriebener Muskatnuss, Salz und einer Prise Cayennepfeffer würzen. Ziegenfrischkäse unter das Püree mischen. Püree in einen Spritzbeutel mit großer Tülle einfüllen und das Püree in die Cannelloni füllen.

Sauce auf dem Boden einer feuerfesten Auflaufform verteilen. Cannelloni darauf setzen. Mozzarella in dünne Scheiben schneiden, auf den Cannelloni verteilen. Mit dem frisch geriebenen Parmesan bestreuen und im heißen Backofen auf der mittleren Schiene ca. 30 Minuten goldbraun backen.

Und der Vollständigkeit halber hier noch ein Bild der Kürbis-Ravioli mit Salbeibutter und Ziegenfrischkäse: auch nicht schlecht, aber mir war es mit der Salbeibutter etwas zu trocken. Die Lauch-Sahne-Weißwein-Sauce mit getrockneten Tomaten der Kürbis-Cannelloni hätte sicher auch sehr gut zu den Ravioli gepasst!

Dienstag, 9. Oktober 2012

Schneller Zwiebelkuchen mit Blätterteig

Wer kocht denn bei euch zuhause? Wechselt ihr euch mit eurem Partner ab oder kocht hauptsächlich einer von euch? Bei uns sind die Hoheitsgebiete ziemlich klar verteilt: die Küche ist mein Reich und in 99% aller Fälle koche ich. Das heißt aber nicht, dass mein Mann nicht kochen kann - er überlässt es nur meist mir.

Gestern abend allerdings wurde ich beim Heimkommen aus dem Büro positiv überrascht: mein Mann war in der Küche bereits fleißig am Werkeln und schnitt gerade Zwiebeln klein. Daraus wurde dann ein easy-peasy Zwiebelkuchen mit Blätterteig, der nach 45 Minuten im Ofen höchst lecker roch und ebenso gut schmeckte. Und ich habe es sehr genossen, mal diejenige zu sein, die nur den Tisch deckt und fragt "Wann ist das Essen fertig? Ich habe Hunger!" ;-) Und natürlich habe ich meinem Mann bei der Zubereitung ein bisschen über die Schulter geschaut - hier kommt das Rezept für euch!


Zwiebelkuchen mit Blätterteig
(für eine Springform mit 26cm Durchmesser)

Zutaten:
1 Packung frischer Blätterteig (Kühltheke)
etwas Butter zum Fetten der Form
3 Gemüsezwiebeln
1 EL Öl
250g gewürfelter Speck
150g saure Sahne
100g Schlagsahne
2 Eier
1 TL Kümmel
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Springform mit Butter einfetten. Blätterteig in die Form legen, einen Rand hochziehen. Backofen auf 180 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen.

Zwiebeln schälen, halbieren und in dünne Scheiben schneiden. Öl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebeln darin bei mittlerer Hitze zusammen mit den Speckwürfeln glasig dünsten. 

In einer Schüssel die saure Sahne mit der Schlagsahne und den Eiern verquirlen. Mit Salz, Pfeffer und dem Kümmel würzen. Eiermasse zur Zwiebelmasse in die Pfanne geben. Einmal aufkochen, dann in die mit Blätterteig ausgelegte Form füllen.

Im heißen Backofen auf der mittleren Schiene ca. 45 Minuten goldbraun backen.

Zwiebelkuchen vor dem Servieren etwas abkühlen lassen. Mir schmeckt er lauwarm am besten!

Allen, die statt Blätterteig lieber einen Boden aus Hefeteig möchten, kann ich den Schwäbischen Zwiebelkuchen empfehlen, den ich seit 2010 schon oft gebacken habe und der auch immer sehr gut gelingt!

Freitag, 5. Oktober 2012

Nachgemacht: Kürbis-Orangen-Marmelade

Ich bin ja immer für Neues zu haben. Gestern hat Frau Hamburger Liebe ihr über Jahre bewährtes Rezept für Kürbismarmelade gepostet. Kürbismarmelade? Genauer gesagt Kürbis-Orangen-Marmelade? Das klang so gut, da bin ich doch sofort dabei! Und da ich mir die Brückentage zwischen 3. Oktober und dem Wochenende frei genommen habe, konnte ich heute morgen auch sofort loslegen mit der Marmeladenproduktion. 3 große Gläser und 1 kleines Glas quietschoranger Marmelade kamen bei mir heraus. Natürlich habe ich sofort den Geschmackstest gemacht und die liebe Susanne von Hamburger Liebe hat nicht zuviel versprochen: LECKER! Zur Nachahmung empfohlen.

 

 Kürbis-Orangen-Marmelade 
(ergibt 3 große Gläser und 1 kleines Glas)

 Zutaten: 
500g Butternutkürbis 
250g Hokkaidokürbis 
1 Bio-Orange 
2 Bio-Zitronen 
1 Stück Ingwer, walnussgroß 
500ml Orangensaft (Direktsaft, kein Konzentrat) 
500g Gelierzucker 2:1 

Zubereitung: 
Butternut schälen, Kerne und fasriges Fruchtfleisch mit einem Löffel herausschaben. In Würfel schneiden. Hokkaido waschen, ebenfalls entkernen und ungeschält in Würfel schneiden. Kürbiswürfel in einen großen Topf geben. 

Orange und Zitronen heiß abwaschen, abtrocknen und jeweils die Schale fein abreiben. Orange mit einem Messer so schälen, dass auch die bittere weiße Haut mit entfernt wird. Orangenfilets zwischen den Häuten herausschneiden und die Filets zu den Kürbiswürfeln in den Topf geben. Restliche Orange über dem Topf auspressen. Ingwer schälen und fein hacken. Mit dem Orangen- und Zitronenschalenabrieb zum Kürbis in den Topf geben. 

Den Orangensaft zum Kürbis in den Topf geben. Alles aufkochen und den Kürbis in ca. 20-30 Minuten bei mittlerer Hitze halb abgedeckt weich kochen. Dann mit dem Stabmixer fein pürieren. 

Derweil die Marmeladengläser vorbereiten: Gläser und Deckel dafür 10 Minuten in kochendem Wasser sterilisieren, dann umgedreht auf einem Geschirrtuch trocknen lassen. Die beiden Zitronen auspressen. Zitronensaft und Gelierzucker zum pürierten Kürbis in den Topf geben. Erneut aufkochen und alles bei starker Hitze 3 Minuten sprudelnd kochen lassen. 

Gelierprobe machen: Dazu mit einem Teelöffel etwas von der Marmelade aus dem Topf direkt auf einen kleinen Teller geben. Wenn die Masse schnell erstarrt und beim Kippen des Tellers nicht herunterläuft, ist die Marmelade fest genug und kann abgefüllt werden. 

 Marmelade noch heiß randvoll in die vorbereiteten Marmeladengläser mit Schraubverschluss füllen. Darauf achten, dass der Rand sauber ist! Gläser fest verschrauben und Marmelade darin abkühlen lassen. Wenn die Marmelade abkühlt, bildet sich ein Vakuum, was man daran merkt, dass die Gläser "ploppen".

   

Die Marmeladenetiketten habe ich mal wieder mit Hilfe des Jam Labelizers gestaltet - geht total schnell und sieht hübsch aus, wenn man die Etiketten dann auf selbstklebendem Papier ausdruckt!

Die Kürbis-Orangen-Marmelade schmeckt wunderbar fruchtig und nicht zu süß. Ich habe sie mit etwas Ziegenfrischkäse als süßen Brotaufstrich gegessen - super!

   

Na, und wenn die Kürbis-Orangen-Marmelade farblich nicht prima zum Oktoberthema "Orange" für das Cookbook of Colours passt, dann weiß ich auch nicht...

 HighFoodality Blog-Event Cookbook of Colors

Mittwoch, 3. Oktober 2012

Kürbis-Puffer mit Fenchel-Orangen-Linsen-Salat und Minzjoghurt

Grummel... was ich ja gar nicht mag am Herbst, ist die Tatsache, dass es wieder früher dunkel wird und ich somit abends mein Essen nicht mehr bei Tageslicht fotografieren kann. Die perfekte Lösung für dieses Dilemma habe ich noch nicht gefunden - und bis dahin seufze ich jedes Mal wieder, wenn ich die Fotos bei Kunstlicht machen muss...

Aber egal wie das Foto jetzt aussieht, man erkennt jedenfalls, um was es sich handelt, und die Kürbis-Puffer mit Fenchel-Orangen-Linsen-Salat und Minzjoghurt waren so lecker, dass ich das Rezept auf jeden Fall mit euch teilen möchte. Es stammt mal wieder aus Vegetarisch gut gekocht! Das Grundkochbuch von Cornelia Schinharl, das beste Chancen auf den Titel "Kochbuch des Jahres 2012" bei mir hat! Der Fenchel-Orangen-Linsen-Salat passt durch das Dressing, in dem Kürbiskernöl enthalten ist, sowie durch die fruchtige Orangen-Note prima zu den krossen Puffern, und das Minzjoghurt sorgt für Frische. Meinem Mann und mir hat es sehr gut geschmeckt, auch wenn er sich den Kommentar "Und wo ist das Fleisch?" nicht verkneifen konnte...


Kürbis-Puffer mit Fenchel-Orangen-Linsen-Salat und Minzjoghurt
(für 2 Portionen)

Zutaten:
Für den Fenchel-Orangen-Linsen-Salat:
75g braune Linsen
1/2 Bio-Orange
1/2 Knolle Fenchel
1 EL Zitronensaft
1 TL Honig
1 TL scharfer Senf
1 Prise Chilipulver
2 EL Olivenöl
2 EL Kürbiskernöl
Für das Minzjoghurt:
250g Naturjoghurt
6 Blätter Minze
1/2 TL gemahlener Koriander
1 TL Zitronensaft
1-2 TL Olivenöl
Für die Kürbis-Puffer:
350g Muskatkürbis
1/2 Zwiebel
1 EL Kürbiskerne
5 Stängel Petersilie
1 EL Mehl
1 Ei
Salz, Pfeffer
2-3 EL Butterschmalz

Zubereitung:
Die Linsen in einem kleinen Topf mit 250ml Wasser zum Kochen bringen, dann die Hitze reduzieren und die Linsen halb zugedeckt bei mittlerer Hitze ca. 40 Minuten kochen. Sie sollen danach weich sein, aber nicht zerfallen. Danach die Linsen in ein Sieb abgießen und lauwarm abkühlen lassen.

Derweil die Bio-Orange heiß abwaschen, abtrocknen und die Hälfte der Schale fein abreiben. Dann die Orange halbieren und eine Hälfte auspressen.

Fenchel waschen, putzen, den Strunk entfernen und den Fenchel in kleine Stücke schneiden. Fenchelgrün fein hacken.

Aus dem Zitronensaft, dem Orangensaft, dem Honig, dem Senf, dem Chilipulver und dem Orangenschalenabrieb ein Dressing herstellen. Dressing salzen, dann beide Ölsorten unterschlagen. Abgetropfte Linsen und den kleingeschnittenen Fenchel mit dem Dressing mischen. Salat mit dem Fenchelgrün bestreuen.

Für das Minzjoghurt die Minze waschen, trocken schütteln und fein hacken. Joghurt, Zitronensaft, gemahlenen Koriander und Olivenöl in einer kleinen Schüssel verrühren. Minze zugeben und zugedeckt im Kühlschrank kaltstellen.

Für die Kürbispuffer die Kürbiskerne und das fasrige Fruchtfleisch mit einem Löffel aus dem Kürbis herausschaben. Kürbis schälen und auf einer Reibe möglichst fein raspeln. Zwiebel schälen und ebenfalls fein raspeln. Falls Kürbis-oder Zwiebelsaft beim Raspeln entstanden ist, diesen weggießen.
Kürbiskerne grob hacken. Mit dem Ei und dem Mehl unter die Kürbis- und Zwiebelraspeln mischen. Masse kräftig mit Salz und Pfeffer würzen.

Butterschmalz in 2 großen Pfannen erhitzen. Kürbismasse esslöffelweise in die Pfanne geben, jeweils mit dem Löffelrücken die Masse zu Puffern platt drücken. Bei mittlerer Hitze von jeder Seite jeweils 5 Minuten goldbraun braten.

Kürbis-Puffer mit dem Fenchel-Orangen-Linsen-Salat und dem Minzjoghurt servieren.

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