Dienstag, 30. September 2014

Flammkuchen mit Feigen, Ziegenfrischkäse und Parmaschinken

Herbst! Oh ja. War das nicht ein tolles sonniges Herbst-Wochenende? Mit waberndem Morgennebel, richtig warmen Temperaturen um die Mittagszeit und den ersten buntgefärbten Blättern an den Bäumen. Ich war das ganze Wochenende draußen und habe noch mal ordentlich Farbe bekommen. Solche Wochenenden trösten mich dann auch darüber hinweg, dass es jetzt schon um halb acht Uhr abends dunkel wird und das mit dem abendlichen blogtauglichen Fotografieren immer schwieriger wird. 

Noch ein großes Plus am Herbst: Es gibt wieder Kürbis, Maronen und Feigen! Und als ich neulich bei Mme. Micha von Grain de Sel in ihrer Feigenrezepte-Übersicht eine Feigenpizza entdeckt habe, war auch gleich klar, dass ich dieses Herbstgericht leicht abgewandelt nachkochen werde, und zwar als Flammkuchen mit Feigen, Ziegenfrischkäse und Parmaschinken. Vielleicht sollte ich meinen Blog umbenennen in "Schöner Flammkuchen noch"? Aber die Variationsmöglichkeiten für Flammkuchen sind auch einfach unendlich... und hier kommt das Rezept für euch!

 

Flammkuchen mit Feigen und Ziegenfrischkäse
(für 2 Portionen)

Zutaten:
Für den Teig:
200g Weizenmehl Type 550
2 EL Sonnenblumenöl
1/2 TL Salz
Für den Belag:
100g Schmand
Salz, Pfeffer
1 rote Zwiebel
2 Stängel frischer Thymian
3-4 Feigen
100g Ziegenfrischkäse
3-4 Scheiben Parmaschinken

Zubereitung:
Als erstes den Teig herstellen. Dafür das Mehl mit dem Öl, dem Salz und 125ml Wasser in eine Schüssel geben und erst mit einem Holzlöffel oder den Knethaken des Handrührgeräts, dann mit den Händen zu einem glatten Teig verarbeiten. Teigschüssel abdecken und bei Zimmertemperatur 20 Minuten ruhen lassen.

Den Backofen mitsamt Pizzastein auf 220 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Zwiebel schälen, halbieren und in feine Ringe schneiden. Thymian waschen, trocken schütteln und die Blätter von den Stängeln zupfen. Feigen waschen und in gleichmäßige Scheiben schneiden.

Teig in zwei Portionen teilen und auf einer bemehlten Oberfläche jeweils sehr dünn (2-3mm dick) ausrollen und auf ein Backpapier legen.
Teig dünn und gleichmäßig mit Schmand bestreichen. Leicht mit Salz und Pfeffer würzen, dann die Feigenscheiben und die Zwiebelringe gleichmäßig auf dem Schmand verteilen. Mit 3/4 der Thymianblättchen bestreuen.

Flammkuchen mitsamt Backpapier in den heißen Backofen schieben und 20 Minuten knusprig backen. Nach ca. 7-8 Minuten das Backpapier unter dem Flammkuchen hervorziehen und aus dem Backofen nehmen, damit es nicht verbrennt. Zweiten Flammkuchen ebenso backen.

Flammkuchen herausnehmen, kurz abkühlen lassen. Dann mit einem Teelöffel Ziegenfrischkäsenocken auf dem Flammkuchen verteilen. Parmaschinken-Scheiben in mundgerechte Stücke zupfen, ebenfalls auf dem Flammkuchen verteilen. Flammkuchen mit den restlichen Thymianblättchen garnieren und sofort servieren. 

Dienstag, 23. September 2014

Mortadella-Wurstsalat mit Gewürzgurken, Brezel-Croutons und Bratkartoffel-Salat

Wurstsalat ist das absolute Lieblingsessen meines Mannes. Wenn es nach ihm ginge, könnte es täglich Wurstsalat geben und er hat mir schon mehrmals vorgeschlagen, einen Blog mit dem Thema "1001 Wurstsalate" zu eröffnen. Er würde dann auch alle Rezepte freiwillig testessen ;-) 

 Meine Wurstsalat-Liebe ist nicht ganz so unbändig wie seine, aber ab und zu esse ich auch gerne Wurstsalat, am liebsten mit Bratkartoffeln. Heute gibt es eine etwas edlere Version dieses rustikalen Gerichts: einen Mortadella-Wurstsalat mit Gewürzgurken, Radieschen, Brezel-Croutons und einem Bratkartoffel-Salat als Begleitung. Saftige Gürkchen, knackige Radieschen, dünne Wurstscheiben und dazu die knusprig würzigen Bratkartoffeln, die ich mit Pesto angemacht habe - so mag ich Wurstsalat! Und mein Mann war auch zufrieden, nachdem er anfänglich die Mortadella mit Skepsis beäugt hatte....

Wurstsalat mit Mortadella, Radieschen, Gewürz-Gurken, Brezel-Croutons und Bratkartoffel-Salat

Mortadella-Wurstsalat mit Gewürzgurken, Radieschen, Brezel-Croutons & Bratkartoffel-Salat
(für 2 Portionen)

Zutaten:
Für den Wurstsalat:
1 rote Zwiebel
200g Mortadella in 3mm dicken Scheiben
1/2 Bund Radieschen
4 Gewürz-Gurken (z.B. von Kühne)
3 EL Weißwein-Essig
1 EL süßer Senf
Salz, Pfeffer
3 EL Öl
frischer Schnittlauch
1 Laugenbrezel
Für den Bratkartoffel-Salat:
500g festkochende Kartoffeln
2 EL Butterschmalz
Salz, Pfeffer
2 EL Basilikum- oder Bärlauch-Pesto (selbstgemacht)

Zubereitung:
Zwiebel schälen, halbieren und in feine Streifen schneiden. Mortadella in 1 cm breite und ca. 4 cm lange Streifen schneiden. Radieschen waschen, putzen und in dünne Stifte schneiden. Gurken längs halbieren, in dünne Scheiben schneiden.

Weißweinessig mit dem süßen Senf vermischen. Mit Salz und Pfeffer würzen. 2 EL Öl unterschlagen. Schnittlauch waschen, trocken schütteln und in feine Röllchen schneiden. Schnittlauchröllchen unter das Dressing rühren. Salatzutaten mit dem Dressing vermischen. Wurstsalat beiseite stellen und durchziehen lassen.

Brezel in feine Würfel schneiden. 1 EL Öl in einer Pfanne erhitzen und die Brezelwürfel darin bei mittlerer Hitze rundherum knusprig und goldbraun anbraten. Herausnehmen, beiseite stellen.

Kartoffeln schälen und in ca. 2 cm große Würfel schneiden. Butterschmalz in einer großen Pfanne erhitzen. Kartoffelwürfel darin rundherum bei mittlerer Hitze in ca. 15-20 Minuten goldbraun anbraten, dabei die Kartoffelwürfel immer wieder wenden.

Wenn die Kartoffeln rundherum knusprig angebraten sind, Kartoffelwürfel mit Salz und Pfeffer würzen, in eine Schüssel geben und mit dem Pesto vermischen.

Wurstsalat und den (lau-)warmen Bratkartoffelsalat portionsweise auf Teller verteilen. Wurstsalat mit den Brezel-Croutons und etwas frischem Schnittlauch garnieren, sofort servieren.


Dieses Wurstsalat-Rezept habe ich für Kühne Gewürzgurken für das Motto "Sauer macht glücklich" entwickelt. Das hat mir viel Spaß gemacht, denn saure Gurken esse ich schon seit meiner Kindheit gern, ob pur, auf dem Wurstbrot oder kleingehackt in selbstgemachter Mayonnaise. Und obwohl die Kategorie "Einmachen" auf meinem Blog gut gefüllt ist, habe ich Gewürzgurken noch nie selbst eingelegt. Auch dieses Jahr habe ich die Saison zum selbst einwecken wieder verpasst und greife daher auf fertige Gewürzgurken im Glas zurück. Ein Rezept, wie man Gurken selbst einlegen kann, findet ihr z.B. auf Julias Blog Chestnut & Sage - für das selbst gemachte saure Gurken-Glück! Bei Kühne läuft das Einwecken natürlich in einem größeren Rahmen ab. Wie die Gurken bei Kühne ins Glas kommen, könnt ihr euch in diesem nett gemachten Film anschauen! 



Und was macht Dich glücklich? Saures? Oder Pasta (oh ja!)? Oder doch Süßes?

Werbe-Hinweis: Dieser Blogbeitrag ist in Kooperation mit Kühne entstanden. Im Beitrag wird das Unternehmen genannt, auf die Unternehmensseite verlinkt und ein Film von Kühne eingebunden. 

Sonntag, 21. September 2014

Alkoholfreier Sundowner: Sanbitter Orange

An den letzten spätsommerlichen Abenden habe ich es noch mal ganz besonders genossen, den Feierabend mit einem Drink auf dem Balkon einzuläuten. Das muss dann nicht immer ein Lillet Vive sein, bei mir darf der Feierabend-Drink auch gerne alkoholfrei sein. Vor kurzem habe ich durch den Tipp einer Kollegin Sanbitter für mich entdeckt. Sanbitter ist ein alkoholfreies Getränk mit leicht bitterem Zitrus-Kräutergeschmack und erinnert geschmacklich an Campari und Aperol. Bittere Getränke mag ich gern und nachdem ich einige Mischungen mit Sanbitter durchprobiert habe, hat sich Sanbitter Orange mit Sprudel, Orangensaft und einem Spritzer Zitronensaft als mein Sundowner-Favorit herauskristallisiert!


Sanbitter Orange (alkoholfrei)
(für 1 Glas)

Zutaten:
1 kleine Flasche Sanbitter (100ml)
200ml Mineralwasser mit Kohlensäure
125ml Orangensaft
etwas Zitronensaft
1 Scheibe Orange
Rosmarinzweig
Eiswürfel

Zubereitung:
Glas zu einem Drittel mit Eiswürfeln füllen. Sanbitter, Mineralwasser und Orangensaft ins Glas geben, einen Spritzer Zitronensaft zugeben. Alles gut umrühren. Mit einer Scheibe Orange und einem Rosmarinzweig garnieren.