Donnerstag, 23. Mai 2013

Spaghetti mit Spargel-Walnuss-Pesto

Frühling ist, was auf Deinem Teller passiert! Denn das, was zur Zeit draußen vor meinem Fenster passiert, ist definitiv kein Frühling. Aber egal, beim Spargelhof bei uns im Ort gibt es trotzdem massig Spargel und gestern habe ich mal wieder einen großen Bund grünen Spargel gekauft. Aus einem Teil habe ich Spargel-Walnuss-Pesto nach einem Rezept aus der Spargel-Ausgabe der "Lust auf Genuss" zubereitet. Das Pesto ist supereinfach in der Zubereitung und schmeckt mit einem großen Teller Spaghetti ebenso frühlingsfrisch wie seelenschmeichelnd. Genau das richtige für nass-kalt-graue Tage!


Spargel-Walnuss-Pesto
(für 2 Portionen)

Zutaten:
150g grüner Spargel
Salz
1 Knoblauchzehe
25 Walnusskerne
1 EL Walnussöl
2 EL Sonnenblumenöl
1 EL Zitronensaft
einige Basilikumblätter
25g frisch geriebener Parmesan
1/2 TL Cayennepfeffer
300g Spaghetti

Zubereitung:
Spargel waschen, die holzigen Enden abschneiden. Spargel in kochendem Salzwasser 5 Minuten garen, dann den Spargel abgießen und mit kaltem Wasser abschrecken. Spargel in grobe Stücke schneiden. Ca 2-3 Stangen Spargel zur Garnitur beiseite legen.

Knoblauch schälen und fein hacken. Walnüsse in einer beschichteten Pfanne ohne Fett anrösten, dann grob hacken. Basilikum waschen, trocken schütteln und die Blätter von den Stängeln zupfen.

Knoblauch, Spargelstücke, Walnüsse und Basilikumblätter in ein hohes Gefäß geben. Zitronensaft zugeben und mit einem Mixstab fein pürieren. Dann beide Ölsorten und den frisch geriebenen Parmesan unterrühren. Spargelpesto mit Salz und Cayennepfeffer abschmecken.

Ich habe das Spargelpesto mit al dente gekochten Spaghetti vermengt und noch 2 von den beiseite gelegten Spargelstangen darunter geschnitten. 


Wenn noch etwas Pesto übrig bleibt, dieses einfach in ein sauberes Glas einfüllen, mit Olivenöl bedecken und im Kühlschrank aufbewahren. Innerhalb von einigen Tagen aufbrauchen.

Dienstag, 21. Mai 2013

Der Grill-Trend 2013: Burger! Und dazu ein fruchtiger Beerensalat mit Ziegenfrischkäse

Obwohl es erst Mai ist, zeichnet sich jetzt schon der Grill-Trend 2013 ab: Burger! Ob bei Zorra vom Kochtopf, bei Chef Hansen oder bei Uwe von HighFoodality: Burger, soweit das Auge reicht. Und ich bin jetzt auch angefixt! Als erstes habe ich mir einen neuen Gasgrill gekauft, der unseren bisherigen, eher mickrigen Elektrogrill abgelöst hat. Entschieden habe ich mich für einen Weber Gasgrill Q 120. Doch dann machte mir das Wetter einen Strich durch die Rechnung und das neue Grill-Prachtstück wartete in seiner Originalverpackung auf schönes Wetter und seinen ersten Einsatz. Am Pfingstwochenende haben wir das einigermaßen anständige Wetter am Samstag dann endlich genutzt, um auf dem neuen Grill den ersten, ganz klassischen Burger zuzubereiten.


Für den Erstversuch war der Burger schon ganz ordentlich, aber sowohl das Brötchen als auch das Patty sind mir zu hoch geraten. Es droht die Maulsperre! Dabei habe ich sogar den tollen Tipp aus meinem neuen Grillbuch Weber's Burger: Die besten Grillrezepte mit und ohne Fleisch befolgt und in die Mitte des Pattys mit der Rückseite eines Teelöffels eine Vertiefung reingedrückt, damit das Patty beim Grillen nicht in der Mitte hochgeht. Das hat auch gut geklappt, aber das Patty an sich war ganz klar zu hoch! Auch das steht in Weber's Burger: 1 cm Höhe empfiehlt Jamie Purviance, der Weber-Grill-Guru, als ideale Höhe für ein Patty.

Die Burger-Brötchen habe ich nach dem Brioche Burger Bun Rezept von Uwe gebacken. So ganz 100% gelungen sind sie mir nicht, da der Teig ultra-klebrig war und sich fast nicht verarbeiten ließ. Ich habe dann noch reichlich Mehl zugeben, wodurch die Brötchen aber deutlich an Fluffigkeit eingebüßt haben. Das übe ich noch mal! Denn dass die Brötchen nach diesem ursprünglich von Smitten Kitchen stammenden Rezept super sind, davon konnte ich mich bei Uwe beim Genuss des Gaucho-Burgers bereits überzeugen! Die Optik war aber auch bei meinen Brioche Burger Buns sehr ansprechend.


Richtig gut gelungen fand ich dagegen den Beerensalat mit Ziegenfrischkäse nach einem Rezept aus der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift "So isst Italien", den ich als Beilage gemacht habe. Frisch, fruchtig, ein ganz wunderbarer Begleiter zu allem Gegrillten, ob Fleisch, Wurst oder eben Burger! Ebenso simpel in der Zubereitung wie genial im Geschmack. Und hier kommt das Rezept für euch!


Beerensalat mit Ziegenfrischkäse
(für 4 Portionen als Beilage)

Zutaten:
500g gemischte Beeren, z.B. Erdbeeren, Weintrauben, Blaubeeren, Himbeeren)
1 Schalotte
1 Bio-Limette
2 TL Honig
3 EL gutes Olivenöl
Salz, Pfeffer
ca. 100g Ziegenfrischkäse

Zubereitung:
Schalotte schälen und fein würfeln. Limette heiß abwaschen, abtrocknen und die Schale fein abreiben. Anschließend die Limette halbieren und auspressen.

In einer großen Schüssel die Schalottenwürfel mit dem Limettensaft, dem Limettenschalenabrieb und dem Honig gut vermengen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Olivenöl darunter schlagen. Dressing ca. 15 Minuten ziehen lassen.

Derweil die Beeren waschen und verlesen. Große Beeren wie die Erdbeeren halbieren oder vierteln, kleine Beeren ganz lassen. Alle Beeren in die Schüssel geben und mit dem Dressing vermischen. Mit einem Teelöffel Flocken vom Ziegenfrischkäse abstechen und über den Beerensalat geben. Sofort servieren.


Für den Beerensalat habe ich das kleine Fläschchen "Olei" mit galizischem Olivenöl geöffnet, das ich zusammen mit einigen weiteren Spezialitäten wie Rotwein aus Valdeorras, Weißwein aus Ribeiro und Leckereien wie glasierten Maronen mit Brandy von Vinos Galicien zugeschickt bekommen habe. Das galizische Olivenöl war mit seinem fruchtigen Aroma der perfekte Begleiter für den Beerensalat! Und die glasierten Maronen sowie die Mandelkekse habe ich ganz alleine aufgegessen - muss ich mehr dazu sagen? Vielen Dank für dieses schöne Probierpaket an Vinos Galicien!

Und jetzt hoffe ich auf besseres Wetter in den nächsten Tagen, um noch einige weitere Burger-Rezepte auszuprobieren. Habt ihr ein Lieblings-Burgerrezept, das ihr mir empfehlen könnt? Oder ein absolut gelingsicheres Burgerbrötchen-Rezept? Dann immer her damit!

PS: Schon gesehen? "Schöner Tag noch!" wurde auf dem ZEITmagazin-Blog "Heiter bis glücklich" in der Rubrik "Sonntagsessen" vorgestellt. Dankeschön dafür, das hat mir das Pfingstwochenende versüßt!

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Mittwoch, 15. Mai 2013

Mediterraner Spargel mit getrockneten Tomaten, Rucola, Ei und geröstetem Ciabatta

Die Spargel-Saison ist in vollem Gange und ich koste sie so richtig aus! Gestern gab es ein bewährtes Spargel-Rezept aus dem letzten Jahr: gebratenen Rosmarin-Spargel mit Rucola. Yummy! Davon blieb noch etwas Rucola übrig und so habe ich für mein heutiges Abendessen nach weiteren Rezepten mit Spargel und Rucola gesucht. Auf der Webseite von Living at Home wurde ich fündig. Das Rezept für den mediterranen Spargel mit getrockneten Tomaten, Rucola, Ei und geröstetem Ciabatta war zwar schon aus einer Living at Home-Ausgabe aus dem Jahr 2002, aber das heißt ja nichts. Und tatsächlich war die Kombination wunderbar frühlingsfrisch, aromatisch und hat mir sehr gut geschmeckt. Der Teller sieht zwar nicht gerade  aufgeräumt aus, aber darüber sehen wir mal großzügig hinweg ...


Mediterraner Spargel mit getrockneten Tomaten, Rucola, Ei und geröstetem Ciabatta
(für 2 Portionen)

Zutaten:
1 Ei
1 kleines Ciabatta-Brötchen
60g Butter
Salz, Pfeffer
30g getrocknete, in Öl eingelegte Tomaten
ca. 20g Parmesan (am Stück)
50g Rucola
750g weißer Spargel
2 Stängel Basilikum

Zubereitung:
Ei anpieksen und in kochendem Wasser in ca. 10-12 Minuten hart kochen. Abschrecken, abkühlen lassen. Anschließend pellen, halbieren und Eiweiß und Eigelb getrennt fein hacken.

Ciabatta-Brötchen in kleine Würfel schneiden. Die Hälfte der Butter in einer Pfanne schmelzen lassen und die Brötchenwürfel darin rundherum goldbraun rösten. Geröstete Ciabatta-Würfel salzen, beiseite stellen.

Tomaten abtropfen lassen und fein würfeln. Vom Rucola die Stiele abzupfen, Blätter in mundgerechte Stücke zupfen, waschen und trocken schleudern. Parmesan mit einem Sparschäler dünn hobeln.

Spargel schälen, holzige Enden abschneiden. Spargel in wenig kochendem Salzwasser bei offenem Deckel ca. 8 Minuten kochen lassen.

Restliche Butter in der Pfanne schmelzen lassen, gehackte Tomaten unterrühren. Basilikum waschen, trocken schütteln und die Blätter von den Stängeln zupfen. Blätter in dünne Streifen schneiden.

Spargel abtropfen lassen. Rucola portionsweise auf Tellern verteilen, Spargel darauf legen. Tomatenbutter, Basilikum, das gehackte Ei und die gerösteten Ciabatta-Würfel auf dem Spargel verteilen und mit Parmesanspänen garnieren. Mit frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer würzen und sofort servieren.

Screenshot: lecker.de

Dieses fröhlich bunte Spargelgericht entspricht absolut meiner heutigen Stimmung, denn auf der Homepage einer meiner liebsten Kochzeitschriften, der "LECKER", ist ein Bericht über meinen Blog und ein kleines Interview mit mir erschienen. Ich habe mich riesig darüber gefreut und heiße alle neuen Leser, die über lecker.de hierher gefunden haben, herzlich willkommen!