Obwohl es erst Mai ist, zeichnet sich jetzt schon der Grill-Trend 2013 ab:
Burger! Ob bei Zorra vom
Kochtopf, bei
Chef Hansen oder bei Uwe von
HighFoodality: Burger, soweit das Auge reicht. Und ich bin jetzt auch angefixt! Als erstes habe ich mir einen neuen Gasgrill gekauft, der unseren bisherigen, eher mickrigen Elektrogrill abgelöst hat. Entschieden habe ich mich für einen
Weber Gasgrill Q 120
. Doch dann machte mir das Wetter einen Strich durch die Rechnung und das neue Grill-Prachtstück wartete in seiner Originalverpackung auf schönes Wetter und seinen ersten Einsatz. Am Pfingstwochenende haben wir das einigermaßen anständige Wetter am Samstag dann endlich genutzt, um auf dem neuen Grill den ersten, ganz
klassischen Burger zuzubereiten.

Für den Erstversuch war der Burger schon ganz ordentlich, aber sowohl das Brötchen als auch das Patty sind mir zu hoch geraten. Es droht die Maulsperre! Dabei habe ich sogar den tollen Tipp aus meinem neuen Grillbuch
Weber's Burger: Die besten Grillrezepte mit und ohne Fleisch
befolgt und in die Mitte des Pattys mit der Rückseite eines Teelöffels eine Vertiefung reingedrückt, damit das Patty beim Grillen nicht in der Mitte hochgeht. Das hat auch gut geklappt, aber das Patty an sich war ganz klar zu hoch! Auch das steht in
Weber's Burger
: 1 cm Höhe empfiehlt Jamie Purviance, der Weber-Grill-Guru, als ideale Höhe für ein Patty.
Die
Burger-Brötchen habe ich nach dem
Brioche Burger Bun Rezept von Uwe gebacken. So ganz 100% gelungen sind sie mir nicht, da der Teig ultra-klebrig war und sich fast nicht verarbeiten ließ. Ich habe dann noch reichlich Mehl zugeben, wodurch die Brötchen aber deutlich an Fluffigkeit eingebüßt haben. Das übe ich noch mal! Denn dass die Brötchen nach diesem ursprünglich von
Smitten Kitchen stammenden Rezept super sind, davon konnte ich mich bei Uwe beim Genuss des
Gaucho-Burgers bereits überzeugen! Die Optik war aber auch bei meinen Brioche Burger Buns sehr ansprechend.
Richtig gut gelungen fand ich dagegen den Beerensalat mit Ziegenfrischkäse nach einem Rezept aus der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift "So isst Italien", den ich als Beilage gemacht habe. Frisch, fruchtig, ein ganz wunderbarer Begleiter zu allem Gegrillten, ob Fleisch, Wurst oder eben Burger! Ebenso simpel in der Zubereitung wie genial im Geschmack. Und hier kommt das Rezept für euch!
Beerensalat mit Ziegenfrischkäse
(für 4 Portionen als Beilage)
Zutaten:
500g gemischte Beeren, z.B. Erdbeeren, Weintrauben, Blaubeeren, Himbeeren)
1 Schalotte
1 Bio-Limette
2 TL Honig
3 EL gutes Olivenöl
Salz, Pfeffer
ca. 100g Ziegenfrischkäse
Zubereitung:
Schalotte schälen und fein würfeln. Limette heiß abwaschen, abtrocknen und die Schale fein abreiben. Anschließend die Limette halbieren und auspressen.
In einer großen Schüssel die Schalottenwürfel mit dem Limettensaft, dem Limettenschalenabrieb und dem Honig gut vermengen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Olivenöl darunter schlagen. Dressing ca. 15 Minuten ziehen lassen.
Derweil die Beeren waschen und verlesen. Große Beeren wie die Erdbeeren halbieren oder vierteln, kleine Beeren ganz lassen. Alle Beeren in die Schüssel geben und mit dem Dressing vermischen. Mit einem Teelöffel Flocken vom Ziegenfrischkäse abstechen und über den Beerensalat geben. Sofort servieren.
Für den Beerensalat habe ich das kleine Fläschchen
"Olei" mit
galizischem Olivenöl geöffnet, das ich zusammen mit einigen weiteren Spezialitäten wie Rotwein aus Valdeorras, Weißwein aus Ribeiro und Leckereien wie glasierten Maronen mit Brandy von
Vinos Galicien zugeschickt bekommen habe. Das galizische Olivenöl war mit seinem fruchtigen Aroma der perfekte Begleiter für den Beerensalat! Und die glasierten Maronen sowie die Mandelkekse habe ich ganz alleine aufgegessen - muss ich mehr dazu sagen? Vielen Dank für dieses schöne Probierpaket an Vinos Galicien!
Und jetzt hoffe ich auf besseres Wetter in den nächsten Tagen, um noch einige weitere Burger-Rezepte auszuprobieren. Habt ihr ein Lieblings-Burgerrezept, das ihr mir empfehlen könnt? Oder ein absolut gelingsicheres Burgerbrötchen-Rezept? Dann immer her damit!
PS: Schon gesehen? "Schöner Tag noch!" wurde auf dem
ZEITmagazin-Blog "Heiter bis glücklich" in der Rubrik
"Sonntagsessen" vorgestellt. Dankeschön dafür, das hat mir das Pfingstwochenende versüßt!
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