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Nachgemacht: Apfel-Marzipan-Konfitüre

Die Apfelschwemme nimmt kein Ende! Bratapfelmarmelade habe ich dieses Jahr schon eingemacht, die Apfelkiste war immer noch voll und ich habe mich noch mal auf die Suche nach weiteren Rezepten zur Apfelverwertung gemacht. Fündig geworden bin ich bei Fräulein Sommerfeld: Die Apfel-Marzipan-Konfitüre sah toll aus und hörte sich sehr gut an. Vom Christstollen backen hatte ich sowieso noch Marzipan übrig - also nichts wie ran! Die Marmelade war schnell gemacht und hat den Frühstückstest bereits bestanden. Fein!

Selbstgemachte Apfel-Marzipan-Konfitüre auf Brot

Rezept: Apfel-Marzipan-Konfitüre
(ergibt ca. 6 Gläser à 200ml)

Zutaten:
1 Zitrone
1,3kg Äpfel
80g Marzipanrohmasse
500g Gelierzucker 2:1
5 Tropfen Bittermandelöl
2 Zimtstangen

Zubereitung:
Als erstes die Marmeladengläser sterilisieren. Ich spüle die Marmeladengläser dazu mit kochendem Wasser aus, wer mag, kann sie auch 20 Minuten bei 100 Grad in den Backofen stellen.

Zitrone auspressen. Äpfel schälen, vierteln und das Kerngehäuse entfernen. Äpfel in kleine Stücke schneiden und 1 Kilo abwiegen.

Apfelwürfel in einen großen Topf geben. Marzipan in Würfel schneiden und ebenfalls in den Topf geben. 150ml Wasser zugeben und die Apfelwürfel bei mittlerer Hitze in ca. 10 Minuten weich kochen, dann mit dem Pürierstab fein pürieren.

Gelierzucker, Bittermandelöl, Zimtstangen und Zitronensaft zu den pürierten Marzipanäpfeln in den Topf geben, alles aufkochen lassen. Bei starker Hitze ca. 4 Minuten sprudelnd kochen lassen, dabei immer wieder umrühren. Gelierprobe machen.

Zimtstangen aus dem Topf herausnehmen und die Apfel-Marzipan-Konfitüre sofort randvoll in die vorbereiteten Gläser füllen. Gläser mit Deckel verschließen und auskühlen lassen.

Die Etiketten für die Konfitüre habe ich wieder mit dem Jam Labelizer erstellt, auf normalem Papier ausgedruckt, ausgeschnitten und mit etwas Milch auf den Gläsern festgeklebt.

Selbstgemachte Apfel-Marzipan-Konfitüre

Weihnachtsplätzchen-Rezept: Mokka-Schnitten

Es geht los mit der Weihnachtsbäckerei! Als erste Plätzchensorte habe ich gleich etwas Neues ausprobiert. Die Mokka-Schnitten nach einem Uralt-Rezept aus der Zeitschrift "Brigitte" von sage und schreibe 1989,  2006 von Petra von Chili und Ciabatta verbloggt, stehen schon das ein oder andere Jahr auf meiner Nachbackliste, haben es aber die letzten Jahre nie auf den Plätzchenteller geschafft. Da jetzt niemand mehr in meinem Haushalt lebt, der Kaffee hasst, brauche ich auf solche Abneigungen keine Rücksicht mehr zu nehmen und habe daher dieses Jahr nur die Plätzchen gebacken, die ICH mag. Dazu gehören die Russischen Lebkuchen (auch nach einem Rezept von Chili und Ciabatta) und die Schoko-Schnee-Kugeln. Die Mokka-Schnitten haben mich gleich angesprochen, ich mag herbe Plätzchen mit Kaffeegeschmack sehr gern. Und sie haben meine Erwartungen voll erfüllt. Einfach zu backen und raffiniert im Geschmack - top!

Weihnachtsplätzchen Rezept für Mokka-Schnitten

Rezept: Mokka-Schnitten
(ergibt ca. 72 Schnitten)

Zutaten:
100g Schokolade (70% Kakao)
200g Butter (weich)
200g Rohrohrzucker
2 Eier
2 EL Rum
1 TL Zimtpulver
1/2 TL Nelkenpulver
125g gemahlene Haselnüsse
250g Mehl
1 TL Weinstein-Backpulver
Für den Mokka-Guss:
3 TL Instant-Kaffeepulver
200g Puderzucker
100g schokolierte Mokkabohnen (Halbbitter-Schokolade)

Zubereitung:
Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Dabei das Backpapier mit einem kleinen Stück Butter in jeder Ecke am Blech fixieren.

Schokolade auf einer Vierkantreibe fein reiben.

Die weiche Butter mit dem Zucker in eine Schüssel geben und mit den Quirlen des Handrührgeräts schaumig rühren. Eier einzeln unterrühren, dann den Rum untermischen.

Haselnüsse mit der geriebenen Schokolade, Zimt und Nelken vermengen, dann unter die Butter-Eier-Zucker-Masse rühren. Mehl und Backpulver vermischen, kurz unter den Teig rühren.

Den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Den Teig auf das Backblech geben und möglichst gleichmäßig darauf verstreichen. Auf der 2. Schiene von unten ca. 20 Minuten backen.

Den Kuchen aus dem Backofen nehmen, kurz abkühlen lassen und dann noch warm mit einem scharfen Messer in ca. 4cm große Quadrate schneiden.

Für den Mokka-Guss das Instant-Kaffeepulver in 3-4 EL heißem Wasser auflösen. Dann das Kaffeewasser mit dem Puderzucker verrühren. Ich habe für meinen Guss 3 EL heißes Wasser verwendet, er war aber etwas zu dickflüssig, um ihn wirklich gut auftragen zu können. Daher gegebenenfalls lieber noch etwas warmes Wasser zugeben.
Die noch warmen Schnitten mit dem Mokka-Guss bepinseln und jeweils eine Kaffeebohne auf den Guss setzen. Mokka-Schnitten auf einem Kuchengitter trocknen und abkühlen lassen.



Auf meiner Nachbackliste stehen außerdem noch: Gewürzbutterplätzchen, Schoko-Husarenkrapfen mit Espresso-Ganache, Punsch-Plätzchen und Spritzgebäck. Ob ich das noch alles schaffe...?

Wochenrückblick 31/2018

Advent, Advent.... die Zeit rennt! In 2 Wochen ist schon Weihnachten und ich war noch kein einziges Mal auf dem Weihnachtsmarkt. Das wird sich aber hoffentlich heute direkt noch ändern. Aber jetzt kommt erst mal der kulinarische Wochenrückblick. Zwar ohne solche Highlights wie letzte Woche, aber dafür mit einem Weihnachtspulli-Thementag! Das ist doch auch was. Los geht´s!

Gegessen:
Am Montag gab es für mich einen Herbstsalat mit gegrilltem Chili-Ziegenkäse und karamellisierten Walnüssen im Klauprecht in Karlsruhe. Sehr lecker!


Am Mittwoch war ich mal wieder im Saigon in Karlsruhe Mittagessen und habe Bun Bo mit Reisnudeln und gebratenen Rindfleischstreifen gegessen. Top!



Abends habe ich Pasta mit Linsen-Bolognese gekocht und gleich so viel davon gemacht, dass ich noch zwei Mal davon essen konnte. Hipster würden es vielleicht Meal Prep nennen... sieht nicht so wahnsinnig hübsch aus, war aber sehr lecker!

Pasta mit Linsen-Bolognese


Am Mittwoch habe ich mal wieder Ebi Sushi im Taumi in Karlsruhe gegessen.

Ebi Sushi im Taumi in Karlsruhe


Am Donnerstag war wieder Pastrami-Sandwich-Tag bei der Metzgerei Brath in Karlsruhe. Dieses Mal in der Weihnachtspullover-Sonderedition!


Am Samstagmorgen habe ich meine kürzlich eingekochte Apfel-Marzipan-Konfitüre getestet und für den Blog fotografiert - das Rezept kommt demnächst!

Selbstgemachte Apfel-Marzipan-Konfitüre


Danach habe ich das erste Mal zusammen mit meiner Tochter Plätzchen gebacken. Ich habe dafür ein ganz einfaches (und leckeres!) Rezept für Gewürzbutterplätzchen von Fräulein K. sagt ja ausprobiert und es hat super geklappt! Zwei Bleche lang war meine Tochter hoch konzentriert und voll motiviert dabei: ausrollen, ausstechen, mit Ei bepinseln, mit Streuseln bestreuen... das letzte Blech habe ich dann alleine gemacht. Gelungene Premiere!




Gelesen:
Im Monatsrückblick November der Turbohausfrau Susi habe ich viel Wissenswertes über die Kaffee- bzw. Mokka-Zubereitung in der Bialetti-Kanne mitgenommen. Mittlerweile habe ich eine Siebträgermaschine, aber davor habe ich Cappuccino, Latte Macchiato und "Espresso" jahrelang in der Bialetti zubereitet - die vielen tollen Tipps wären da durchaus hilfreich gewesen!
Außerdem: Der Aktienkurs von Vapiano schwächelt. Bedroht die Krise von Vapiano die gesamte Branche der boomenden Systemgastronomie?

Nachgebacken: Die perfekte Linzer Torte

Bei Einladungen in der Adventszeit bringe ich gerne Linzer Torten mit. Die haben nämlich den Vorteil, dass man sie schon einige Tage im Voraus backen kann, weil sie umso besser schmecken, wenn sie einige Zeit durchziehen können. Außerdem mag eigentlich fast jeder Linzer Torte. In den letzten Jahren habe ich schon zwei unterschiedliche Rezepte für Linzer Torte veröffentlicht: Eine schnelle Linzer Torte mit Boden zum Streichen und eine klassische Linzer Torte mit einem etwas zickigen Teig. Geschmacklich waren beide in Ordnung, aber bei der schnellen Linzer Torte hat mir die Optik nicht gefallen und bei der klassischen Linzer Torte fand ich die Teig-Verarbeitung schwierig. Also habe ich noch mal meine Lieblingsblogs durchstöbert und wurde bei Theresas Küche fündig. Ihr Rezept für Linzer Torte vereint alles: prima Geschmack, leicht zu verarbeitender Teig und durch die ausgestochenen Sterne (oder Herzen) auf der Füllung auch eine schöne Optik. Ich habe die Mengen, die im Originalrezept bei Theresa für eine kleine Springform mit 20cm Durchmesser vorgesehen sind, auf meine Springform mit 26cm Durchmesser hochgerechnet. Das hat prima geklappt. Und dass ich die Linzer Torte nach diesem Rezept dieses Jahr schon 2x gebacken habe, sagt doch eigentlich alles, oder? Klare Nachbackempfehlung!

Rezept für die perfekte gelingsichere Linzer Torte mit Himbeerkonfitüre

Rezept: Die perfekte Linzer Torte
(für eine Springform mit 26cm Durchmesser)

Zutaten:
170g Butter (weich)
85g Rohrohrzucker
Meersalz
1 Ei Größe M (50g Ei)
1,5 EL Rum
1,5 TL gemahlener Zimt
1 Messerspitze gemahlene Nelken
1,5 TL Kakaopulver
170g gemahlene Haselnüsse
3/4 TL Weinsteinbackpulver
200g Dinkelmehl Type 630 + etwas mehr zum Bemehlen der Arbeitsfläche
250g Himbeerkonfitüre
Zum Bestäuben: Puderzucker

Zubereitung:
Die weiche Butter in Stücke schneiden und mit dem Zucker und einer Prise Salz in eine Rührschüssel geben. Mit den Quirlen des Handrührgeräts hell und cremig rühren. Das Ei in einer kleinen Schüssel verquirlen, 50g abwiegen. Ei und Rum zur Butter-Zucker-Mischung in die Schüssel geben, Zimt, Nelken, Kakaopulver, Haselnüsse, Backpulver und Dinkelmehl ebenfalls unterrühren.

Den Backofen auf 180 Grad Umluft vorheizen. Eine Springform mit Backpapier auslegen.

500g Teig für den Boden abwiegen und in die Form geben. Den Teig mit den Händen flach drücken, dabei einen ca. 1 cm hohen Rand formen. Die Himbeerkonfitüre glatt rühren und auf dem Boden verteilen.

Eine Arbeitsfläche großzügig mit Mehl bestreuen. Den restlichen Teig mit dem Nudelholz ca. 4 mm dick ausrollen. Daraus Sterne oder Herzen in zwei verschiedenen Größen ausstechen und auf die Konfitüre legen.

Die Linzertorte im heißen Backofen auf der 2. Schiene von unten etwa 30 Minuten goldbraun backen. Danach auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Die ausgekühlte Linzer Torte in Frischhaltefolie wickeln und mindestens 3 Tage durchziehen lassen, damit sie ihr volles Aroma entfaltet. Linzer Torte vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.

Linzer Torte auf Kuchenbuffet

Wochenrückblick 30/2018

Jaaaaa, ich weiß, der kulinarische Wochenrückblick ist heute ganz schön spät dran! Ich habe aber eine prima Ausrede, ähm, Erklärung dafür: Ich war übers Wochenende unterwegs und bin daher nicht dazu gekommen, den Wochenrückblick am Samstag vorzubereiten. Beziehungsweise ich wusste schon, dass der Samstagabend das kulinarische Highlight der Woche werden wird, und wollte das noch in den Wochenrückblick mit einfließen lassen. Ich war nämlich endlich mal wieder bei Uwe von HighFoodality in Nürnberg zu Besuch! Und wie erwartet hat Uwe wieder ein tolles Menü aufgetischt. Aber jetzt geht es erst mal los mit dem Alltagsessen der letzten Woche!

Gegessen:
Der Montag startete mit Tempura Sushi im Taumi in Karlsruhe.

Tempura Sushi im Taumi in Karlsruhe


Am Dienstag war ich mit Nadine von Just Fleur mal wieder im "Saigon" in Karlsruhe Mittagessen. Für mich gab es Bami Goreng.



Abends habe ich Rigatoni mit getrockneten Tomaten, Oliven, gebratenem Fenchel und Feta gekocht. Ehrlich gesagt eher so lala - das Rezept schafft es nicht auf den Blog!

Rigatoni mit getrockneten Tomaten, Oliven, gebratenem Fenchel und Feta


Am Mittwoch habe ich im Glashaus in Karlsruhe eine optisch nicht ganz so ansprechende, aber sehr leckere Linsensuppe gegessen.

Linsensuppe im Glashaus in Karlsruhe

Donnerstag war mal wieder Pastrami-Sandwich-Tag in der Metzgerei Brath in Karlsruhe - diesmal allerdings ohne Foto.

Das kulinarische Highlight der Woche gab es am Samstagabend: ein 6-Gang-Menü bei Uwe von HighFoodality. Ich habe leider nicht alle Gänge fotografiert, aber jeder einzelne war sowohl sehenswert angerichtet als auch geschmacklich eine Wucht. Hier seht ihr den Hauptgang: 24 Stunden sous-vide gegarter Rinderbug mit Blumenkohl- und Maronenpüree, eingelegten roten Zwiebeln, roh mariniertem Blumenkohl, Molé Sauce und zweierlei Senfkörnern.

24 Stunden sous vide gegarter Rinderbug mit Blumenkohlpüree, Maronenpüree, Molésauce von HighFoodality

Das Dessert war eine köstliche Birnen-Variation mit Birnen-Sorbet, einem Wermut-Birnen-Gel, eingelegten Birnen, Ingwer-Streuseln, kandiertem Ingwer und Honig-Crème.

Dessert Birne, Ingwer, Honig von HighFoodality

Zum Abschluss gab es noch ein Zwetschgen-Sorbet mit Zwetschgen-Kompott, Ingwer-Streuseln und selbst angesetztem Amaretto aus Kirschkernen (nicht im Bild). Ich bin ja kein großer Likörtrinker, aber den selbst angesetzten Amaretto fand ich wunderbar marzipanig!

Dessert Zwetschgen-Sorbet, Zwetschgenkompott und Ingwerstreusel von HighFoodality

Die ersten beiden Gänge, eine sagenhaft aromatische und völlig salzfreie Röstgemüse-Reduktion, sowie den Rettich in unterschiedlichen Texturen (als Crème auf Basis von Fermentation, als Sud und als eingelegte, rohe Scheibe) könnt ihr euch auf Uwes Blog anschauen. Den dritten Gang, Eigelb-Ravioli mit Speckrahm, findet ihr hier auf Uwes Blog (bei uns ohne Trüffel, aber nicht minder lecker). 

Mehr als satt und glücklich bin ich an diesem Abend ins Bett gefallen, nur um am nächsten Morgen gleich beim Aufwachen wieder hungrig in die Küche zu kommen... zu Pfannkuchen-Türmen, Brötchen und Shakshuka! Ein tolles kulinarisches Wochenende. Danke, Lieblingscousin!


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