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Avocado-Toast, pochierte Eier und Shakshuka frühstücken in Karlsruhe: CLAUS Eismanufaktur & Deli

Heute gibt es mal wieder etwas Karlsruher Heimatliebe für euch! In den letzten Monaten haben einige neue Läden aufgemacht, die das kulinarische Spektrum in Karlsruhe bereichern und obendrein auch noch sehr hip und "instagrammable" eingerichtet wurden. Eines davon ist das "CLAUS Eismanufaktur & Deli" mitten in der Karlsruher Innenstadt. Eine Dependance davon bzw. das Stammhaus steht in Stuttgart.

Im CLAUS gibt es, wie der Name schon sagt, direkt neben der Eismanufaktur, ein Deli. In der Eistheke finden sich verschiedene ausgefallene Sorten Eis - das ich noch nicht probiert habe und das aktuell 1,30 Euro pro Kugel kostet. Im Deli habe ich mittlerweile schon öfter zu Mittag gegessen, auch mit Kind, und einmal auch dort gefrühstückt.

Die Shakshuka aus Tomaten, Paprika und Zwiebeln mit pochierten Eiern habe ich nicht zum Frühstück, sondern zu Mittag gegessen. Gut!

Shakshuka im Claus Eismanufaktur und Deli in Karlsruhe


Bei einem späten Frühstück habe ich den Avocado-Toast mit pochierten Eiern ausprobiert. Sehr lecker!

Avocadotoast mit pochierten Eiern

Aus dem Angebot an verschiedenen Salaten habe ich den Salat mit karamellisiertem Ziegenkäse und Nüssen ausprobiert...

Salat mit karamellisiertem Ziegenkäse und Nüssen im Claus Eismanufaktur und Deli in Karlsruhe


... und den nicht ganz so fotogenen, aber ebenfalls leckeren Brotsalat mit Kirschtomaten und Rucola (7,50 Euro).

Brotsalat im Claus Eismanufaktur und Deli in Karlsruhe


Meiner Tochter hat die würzige Kürbissuppe (6,90 Euro) gut geschmeckt.

Kürbissuppe im Claus Eismanufaktur und Deli in Karlsruhe


Die Preise sind meiner Meinung nach für die Qualität des Essens, die Portionsgröße und die Innenstadtlage angemessen. Eine kleine Apfelschorle (0,3l) kostet 3 Euro, das ist Karlsruher Durchschnitt.

Gar nicht Karlsruher Durchschnitt ist das Interieur im CLAUS. Innen ist alles sehr stylisch gestaltet mit Betonwänden, einzelnen Glühbirnen, Letterboards, verschiedenen Stühlen, Marmortischen etc... es ist alles hell, clean und sehr instagrammable.

Innenansicht Claus Eismanufaktur und Deli in Karlsruhe

Das kommt gut an beim jüngeren Karlsruher (Szene-)Publikum. Es ist immer voll und das Publikum besteht hauptsächlich aus stylischen Paaren oder hippen jungen Familien mit kleinen Kindern. Das CLAUS ist zentral gelegen im Erdgeschoss des Technischen Rathauses, ganz in der Nähe des Marktplatzes und der großen Einkaufsstraße - und damit natürlich perfekt für eine entspannte Mittagspause vom Shopping oder für ein gemütliches Frühstück zu Stärkung.

Außer Suppen, Salaten und Avocadotoast gibt es auch noch diverse Stullen, süße Waffeln und Kuchen, zum Teil auch vegan, im Angebot. Mir hat bis jetzt alles, was ich gegessen habe, gut geschmeckt und mir gefällt die Location sehr, als absolutes kulinarisches Highlight würde ich das CLAUS aber nicht bezeichnen. Alles in allem aber eine schöne Ergänzung für das gastronomische Angebot in Karlsruhe!


Außenansicht Claus Eismanufaktur und Deli in Karlsruhe


CLAUS - Eismanufaktur & Deli
Lammstr. 7
76133 Karlsruhe
Facebookseite


Wochenrückblick 3/2019

Wow, das war eine fulminante kulinarische Woche! Ich war nicht nur wie immer lecker Mittagessen, sondern habe auch viel gekocht. Highlight war der "Taste not Waste" Supperclub mit meinem Cousin Uwe von HighFoodality, der am Freitagabend in der Villa Mittermeier in Rothenburg ob der Tauber stattfand. Aber eins nach dem anderen - hier kommt der kulinarische Wochenrückblick!

Gegessen:
Ich hatte mir ja vorgenommen, wieder mehr zuhause zu kochen. Das hat diese Woche gut funktioniert und es waren auch direkt viele richtig leckere neue Rezepte mit dabei, wie diese schnelle Miso-Gemüsepfanne mit Quinoa nach einem Rezept von Heavenlynn Healthy.



Am Dienstag gab es für mich Penne mit Spinat, Feta und Tomate im Glashaus in Karlsruhe.

Penne mit Spinat, Feta und Tomate im Glashaus in Karlsruhe


Abends habe ich Schwarzwurzel-Pfannkuchen mit Radicchio und Parmesanspänen gekocht - sehr lecker! Das muss ich noch mal kochen und ein schöneres Foto machen, dann kommt das Rezept auch auf den Blog.



Am Dienstagmittag war ich mal wieder im Mediterrané in Karlsruhe und habe das Tagesessen, Penne mit Speck, gegessen. Wie immer prima.

Penne mit Speck im Mediterrané in Karlsruhe


Normalerweise frühstücke ich morgens immer das gleiche: selbst gemischtes Früchtemüsli mit Obst und Naturjoghurt. Diese Woche war mir mal danach, etwas Neues auszuprobieren. Das Quinoa-Porridge mit Mandelmilch, Bananen, Weintrauben, Mandelstiften, Zimt und Honig nach diesem Rezept hat mir sehr gut geschmeckt und dadurch, dass es lauwarm ist, fand ich das Porridge für einen Wintermorgen einfach perfekt. Allerdings dauert die Zubereitung gute 20 Minuten und das ist für einen normalen Morgen, an dem ich ins Büro muss, einfach zu lange.

Quinoa-Porridge mit Mandelmilch, Bananen, Weintrauben, Mandelstiften, Zimt und Honig


Am Donnerstag gab es wieder ein Pastrami-Sandwich von der Metzgerei Brath in Karlsruhe.

Pastrami-Sandwiches in der Metzgerei Brath in Karlsruhe


Am Donnerstagabend habe ich Gnocchi mit Karotten-Walnuss-Pesto nach einem Rezept von Christina von Feines Gemüse gekocht - ein schnelles, unkompliziertes und leckeres Rezept!

Gnocci mit Karotten-Walnuss-Pesto


Am Freitagabend war ich auf Einladung von Christian Mittermeier und Uwe von HighFoodality zusammen mit Kerstin von cookingaffair.de und einigen anderen Bloggern (unter anderem Astrid und Christian) und Journalisten in Rothenburg ob der Tauber in der Villa Mittermeier. Dort fand zum Auftakt der Aktion "Taste not Waste", die Christian Mittermeier ins Leben gerufen hat, ein HighFoodality Supper Club statt. Über die Kampagne und den Abend werde ich noch mal gesondert ausführlich schreiben - hier aber schon mal die Menüfolge:

Knoblauchsud mit Schnittlauchöl

Rote Bete mit Rosenwasser, Rosenblüten und gerösteten Haselnüssen

Brotchip aus altbackenem Brot mit Brotcreme, Blumenkohl-Chip und Umami-Salz (toll!)

Brotchip mit Brotcreme, Blumenkohl-Chip und Umami-Salz beim Taste not Waste Supperclub in Rothenburg ob der Tauber

Rotkohl-Gazpacho mit Senfeis, Sellerie, Gurke und Apfel (Uwes "Signature Dish" nach Heston Blumenthal)

Rotkohl-Gazpacho mit Senfeis, Sellerie, Gurke und Apfel im Taste not Waste Supperclub


Roher Saibling mit Kohlrabi, Kohlrabiblättern und Vadouvan-Öl (mein Lieblingsgang!)

Roher Saibling mit Kohlrabi, Kohlrabiblättern und Vadouvan-Öl im Taste not Waste Supperclub


Geschmorter Nacken von der Alten Kuh mit Selleriepüree, eingelegten roten Zwiebeln und sous-vide gegartem Sellerie

Kandierter Staudensellerie mit Fourme d´Ambert

Birnen-Variation mit Birnen-Sorbet, einem Wermut-Birnen-Gel, eingelegten Birnen, Ingwer-Streuseln, kandiertem Ingwer und Honig-Crème

Birnen-Dessert mit Honigcreme im Taste not Waste Supperclub in Rothenburg ob der Tauber

Fazit: WOW!

Gelesen:
Bei der Berliner Küche gesehen und sofort gemerkt: Bacon Jam als Flammkuchenbelag. Super Idee, probiere ich demnächst aus! Auch lesenswert: Das Interview mit Tim Raue .

Kichererbsen-Hack-Curry mit Spinat, gerösteten Mandeln und Joghurt

Heute gibt es ein Rezept für die schnelle, unkomplizierte Küche nach Feierabend! Das Kichererbsen-Hack-Curry mit Spinat, gerösteten Mandeln und Joghurt steht in 20 Minuten fertig auf dem Tisch und ist durch die Kombination von weichen Kichererbsen, herbem Spinat, würzigem Curry, weichen getrockneten Aprikosen und gerösteten Mandeln schön aromatisch. Perfekt für nasskalte, graue Wintertage! Das Rezept habe ich auf der Webseite von Lecker gefunden, da wird anstelle des Spinats Pak Choi verwendet - das habe ich an diesem Tag nicht bekommen und stattdessen Spinat eingesetzt. Das hat auch prima gepasst!

Kichererbsen-Hack-Curry mit Spinat, gerösteten Mandeln und Joghurt


Rezept: Kichererbsen-Hack-Curry mit Spinat, gerösteten Mandeln und Joghurt
(für 2 Portionen)

Zutaten:
1 EL Öl
1 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
300g Rinderhackfleisch
Salz, Pfeffer
1 TL Currypulver
2 EL Mandelstifte
6 getrocknete Soft-Aprikosen
1 Dose Kichererbsen (400ml)
300g frischer Blattspinat
70g Naturjoghurt

Zubereitung:
Mandeln in einer großen, beschichteten Pfanne ohne Fett rundherum goldbraun rösten. Mandeln herausnehmen und beiseite stellen.

Knoblauch und Zwiebel schälen und fein würfeln. Getrocknete Aprikosen fein hacken. Kichererbsen aus der Dose in ein Sieb abgießen, mit fließendem Wasser abspülen, abtropfen lassen. Spinat waschen, putzen und in mundgerechte Stücke zupfen.

Öl in der großen Pfanne erhitzen. Zwiebeln und Knoblauch darin anschwitzen, dann das Hackfleisch zugeben und krümelig anbraten.
Spinat und abgetropfte Kichererbsen zugeben, ca. 3 Minuten mitbraten. Dann die Aprikosen unterrühren. Mit Currypulver, Salz und Pfeffer kräftig abschmecken.

Kichererbsen-Hack-Curry portionsweise auf tiefe Teller verteilen und jeweils einen großen Klecks Joghurt daraufgeben. Mit den gerösteten Mandeln bestreuen und sofort servieren.

Wochenrückblick 2/2019

Die erste volle Arbeitswoche 2019 ging wie im Flug vorbei und es stellen sich wieder die gewohnten Routinen ein - wie das Pastrami-Sandwich am Donnerstag. Positiv finde ich, dass ich meinen Vorsatz, wieder mehr zu kochen und neue Rezepte auszuprobieren, auch diese Woche wieder eingehalten habe. Der Blog hat davon auch profitiert, ein Rezept der vergangenen Woche habe ich nämlich bereits auf dem Blog veröffentlicht - die Schwarzwurzeln mit Orangen-Hollandaise waren ein echtes Highlight diese Woche. Mehr dazu lest ihr jetzt im kulinarischen Wochenrückblick!

Gegessen:
Am Montagabend habe ich mal wieder einen Reste-Flammkuchen gebacken: Mit Zwiebeln, Speckwürfeln, frischem Blattspinat, Walnüssen und Ziegenfrischkäse.

Flammkuchen mit Zwiebeln, Speck, Blattspinat, Walnüssen und Ziegenfrischkäse

Am Dienstag war ich in der Mittagspause mal wieder im Klauprecht in Karlsruhe essen. Für mich gab es eine würzige Linsensuppe mit Feta. Sehr lecker!



Am Mittwoch war ich nach längerer Pause mal wieder im Glashaus in Karlsruhe und habe ein Röschti im Filoteig mit grünem Salat gegessen.

Röschti im Filoteig mit Salat im vegetarischen Imbiss Glashaus in Karlsruhe


Abends habe ich Schwarzwurzeln mit Orangen-Hollandaise und Jamón Iberico gekocht - und das Rezept bereits auf meinem Blog veröffentlicht! Das ging mal richtig fix.



Am Donnerstag gab es nach längerer weihnachtsferienbedingter Abstinenz endlich wieder ein Pastrami-Sandwich von der Metzgerei Brath. So gut!



Zum Abschluss der Arbeitswoche war ich am Freitag im Mint im ZKM essen. Für mich gab es Pasta mit Brokkoli, Rucola und Ziegenfrischkäse.

Pasta mit Brokkoli, Rucola und Ziegenfrischkäse im Mint im ZKM in Karlsruhe


Gelesen:
Franck Ribérys Blattgold-Tomahawk-Steak-Video (Kostenpunkt im Restaurant: 1.200 Euro) auf Instagram hat mich doch sehr erheitert Anfang dieser Woche. Auch in Deutschland kann man vergoldet essen, zahlt für ein Blattgold-Menü aber nur sparsame 29 Euro. Wer´s mag...

Winterspargel (Schwarzwurzeln) mit Orangen-Hollandaise

Spargel im Januar? Wie war das noch mal mit regional und saisonal? Keine Bange - was auf den ersten Blick aussieht wie Spargel, ist keiner! Allerdings nennt man Schwarzwurzeln tatsächlich auch oft "Winterspargel", weil sie optisch Spargel doch stark ähneln. Der Geschmack ist deutlich erdiger, aber fast ebenso lecker. Vor allem wenn die Schwarzwurzeln mit einer frischen Orangen-Hollandaise und luftgetrocknetem Schinken serviert werden. Das Rezept habe ich bei Living at Home gefunden. Dort wird leider verschwiegen, dass man zum Schwarzwurzeln schälen besser Handschuhe tragen und sie sofort nach dem Schälen in Essig- oder Zitronenwasser legen sollte, damit sie nicht braun werden. Ich habe aber schon das ein oder andere Mal Schwarzwurzeln zubereitet und diese Klippen daher gekonnt umschifft ;-) Und dann ist das Rezept auch wirklich unkompliziert und ratzfatz zubereitet! Nichts wie ran...

Schwarzwurzeln mit Orangen-Hollandaise und Jamón Iberico

Rezept: Schwarzwurzeln mit Orangen-Hollandaise und Jamón Iberico
(für 2 Portionen)

Zutaten:
750g Schwarzwurzeln
etwas Zitronensaft
80g Butter
2 Eigelb
1 Bio-Orange
Salz, Pfeffer
Zucker
6 Scheiben luftgetrockneter Schinken, z.B. Jamón Iberico

Zubereitung:
Für die Zubereitung der Schwarzwurzeln unbedingt Handschuhe anziehen, die Schwarzwurzeln sondern nämlich klebrigen Saft ab, sobald sie geschält werden. Eine Schüssel mit Wasser bereitstellen, einige Spritzer Zitronensaft hineingeben. Schwarzwurzeln mit einer Bürste unter fließendem Wasser abschrubben, dann schälen und putzen. Geschälte Schwarzwurzeln sofort in das Zitronenwasser legen, damit sie nicht braun werden.

Reichlich Wasser in einem großen Topf zum Kochen bringen, großzügig salzen und die Schwarzwurzeln darin in ca. 20 Minuten bissfest garen. Butter in einem kleinen Topf schmelzen.

In der Zwischenzeit Orange heiß abwaschen, abtrocknen und die Hälfte der Schale fein abreiben. Orange halbieren, eine Hälfte auspressen, restliche Orange anderweitig verwenden. 2 Eigelbe mit Saft und Schale der halben Bio-Orange in eine Metallschüssel geben und über einem heißen Wasserbad bei mittlerer Hitze mit dem Schneebesen cremig schlagen. Mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker würzen. Dann die flüssige Butter langsam zugeben und unterrühren.

Gekochte Schwarzwurzeln aus dem Wasser nehmen, abtropfen lassen und portionsweise auf Teller verteilen. Mit je 3 Scheiben Schinken und der Orangen-Hollandaise sofort servieren.