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Schnelles Blumenkohl-Zuckerschoten-Curry mit Kokosmilch

Ich bin wieder zurück aus Malta! Nach 3 Tagen Vorgeschmack auf Frühling und Sommer bei strahlendem Sonnenschein, blauem Himmel und angenehmen 18 Grad war die Landung in Karlsruhe bei Wind, grauem Himmel und eher niedrigen Temperaturen fast schon ein kleiner Kälteschock. Da wäre mir das schnelle Blumenkohl-Zuckerschoten-Curry mit Kokosmilch, das ich schon vor einigen Tagen gekocht habe, genau recht gekommen, aber natürlich war schon längst alles aufgegessen... Das Rezept stammt aus der Zeitschrift "kochen & genießen" und ist ebenso simpel wie lecker.

Schnelles Blumenkohl-Zuckerschoten-Curry mit Kokosmilch


Rezept: Blumenkohl-Zuckerschoten-Curry mit Kokosmilch
(für 2 Portionen)

Zutaten:
1 große Kartoffel (festkochend)
1/2 Kopf Blumenkohl
1 Knoblauchzehe
ca. 2cm frischer Ingwer
1 rote Chilischote
1 EL Öl
1 EL Currypulver
Salz, Pfeffer
200ml cremige Kokosmilch
125ml Gemüsebrühe
200g Zuckerschoten
1 Bio-Limette

Zubereitung:
Kartoffel schälen und in kleine Würfel schneiden. Blumenkohl putzen, waschen und in kleine Röschen teilen. Knoblauch schälen und fein hacken. Ingwer schälen, fein reiben. Chilischote putzen, längs aufschlitzen, Kerne und Scheidewände entfernen. Chilischote waschen und in Ringe schneiden.

Öl in einem großen Topf erhitzen. Knoblauch, Chili und Ingwer darin andünsten. Kartoffelwürfel und Blumenkohl zugeben. Alles mit Currypulver bestäuben und kurz mit anrösten, dann mit Gemüsebrühe und Kokosmilch ablöschen. Einmal aufkochen lassen, mit Salz und Pfeffer würzen. Hitze reduzieren und zugedeckt bei mittlerer Hitze 15 Minuten köcheln lassen.

Zuckerschoten waschen, putzen und 3 Minuten vor Ende der Garzeit mit in den Topf geben.

Limette heiß abwaschen, abtrocknen und in dünne Scheiben schneiden. Curry mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Blumenkohl-Zuckerschoten-Curry portionsweise in tiefe Teller füllen. Jeden Teller mit 2-3 Limettenscheiben garnieren und sofort servieren.

Wochenrückblick 11/2017

Hach, Sonntag! Und was für einer. Ich sitze nämlich gerade auf Malta auf dem Hotelbalkon und schaue aufs Meer, während ich den Wochenrückblick für euch fertig tippe. Ich bin hier für ein verlängertes Wochenende mit meiner Golf-Mannschaft im Trainingslager und das Wetter ist herrlich. Ich schicke viele sonnige Grüße nach Deutschland- und hier kommt der (nicht nur) kulinarischer Rückblick auf die vergangene Woche!

Gegessen:
Vollkorntoast mit Ziegenfrischkäse, honigglasierten Bananen mit Mandelblättchen und Kresse - sehr lecker, das Rezept folgt bald!


Vollkorntoast mit Ziegenfrischkäse, honigglasierten Bananen mit Mandelblättchen und Kresse

Süßkartoffel-Flammkuchen mit Harissa und Crème fraiche - ebenfalls sehr gut und ein weiteres Rezept für meine Sammlung der 1001 Flammkuchen.


Süßkartoffel-Flammkuchen mit Harissa und Creme fraiche


Tagliatelle mit Zucchinistreifen, Kürbiskernen und Ziegenfrischkäse - das schnelle und unkomplizierte Rezept folgt bald!



Auswärts gab es bei mir gleich zwei Mal Quiche Lorraine mit grünem Salat (5,50 Euro) im Café Creativ Cuisine in Karlsruhe. Und eine Pizzaschnitte auf die Hand, immerhin in der Sonne auf einer Parkbank genossen. Am Donnerstag außerdem wieder ein Pastrami-Brötchen von der Metzgerei Brath (4,90 Euro). Leider hat es diese Woche nicht geklappt, selbstgekochtes Essen mit ins Büro zu nehmen.
Das Essen auf Malta ist britisch geprägt und war bisher nicht weiter erwähnenswert!

Gelesen:
Wie Supermärkte uns dazu bringen wollen, mehr zu kaufen.  Dass die günstigen Eigenmarken ganz unten im Regal zu finden sind, wusste ich ja schon. Aber dass die Gänge bei Produkten des täglichen Bedarfs, die man sowieso kauft (wie z.B. Klopapier) bewusst breiter und besser befahrbar sind als die Gänge für teurere Produkte, war mir neu!
Gelacht (und mich selbst für "schuldig" befunden) habe ich über 10 unverzichtbare Speisen und Getränke für Hipster. Nummer 3,4,9 und 10 - check!

Gedacht:
Ich sehne mich nach Frühling, Sonne und Wärme! Wahnsinn, wie sehr blauer Himmel, Sonnenschein und ein Meerblick die Stimmung heben.

Ein Beitrag geteilt von Juliane (@schoenertagnoch) am



Ich wünsche euch einen schönen Sonntag!

Scharfe Hähnchen-Cashew-Pfanne mit Reis

Auch wenn es langsam ein bisschen nervt: das Rezept für diese scharfe Hähnchen-Cashew-Pfanne mit Reis stammt schon wieder aus einer Zeitschrift, die ich über Readly entdeckt habe! Die "Women´s Health" hätte ich mir so wohl nie gekauft, aber in der App habe ich reingeschaut und bin direkt bei den Rezepten hängen geblieben. Die Hähnchen-Cashew-Pfanne kommt mit wenigen Zutaten aus und ist ratzfatz zubereitet. Durch das Würzen mit Austernsauce, Sojasauce und Sambal Oelek wird das Hähnchen schön scharf und bekommt eine asiatische Note, auch wenn es sicherlich kein authentisches Thai-Food ist und in der Zeitschrift so bezeichnet wird. Die Hauptsache ist: es schmeckt richtig gut! Ich habe nur etwas mehr Sambal Oelek als hier angegeben verwendet und das war dann doch ETWAS scharf. Also besser die Schärfe erst mal vorsichtiger dosieren - nachwürzen geht immer noch.

Scharfe Hähnchen-Cashew-Pfanne mit Reis


Rezept: Hähnchen-Cashew-Pfanne mit Reis
(für 2 Portionen)

Zutaten:
200g Hähnchenbrust
2 EL Cashewnüsse
1 Zwiebel
2 Frühlingszwiebeln
1 Knoblauchzehe
150g Reis
1 EL Kokosöl
2 EL Sambal Oelek
1 EL Austernsauce
1 EL Agavendicksaft (ersatzweise: Reissirup oder Ahornsirup)
1 TL Sojasauce

Zubereitung:
Hähnchenbrust unter fließendem Wasser abspülen, trocken tupfen und in mundgerechte Streifen schneiden.

Cashewnüsse in einer beschichteten Pfanne ohne Fett anrösten. Herausnehmen und grob hacken.

Zwiebel schälen, fein würfeln. Frühlingszwiebel waschen, putzen und in dünne Ringe schneiden. Knoblauch schälen und fein hacken. Reis nach Packungsanleitung gar kochen.

Das Kokosöl in einem Wok erhitzen. Knoblauch und Sambal Oelek zugeben, unter Rühren ca. 30 Sekunden braten. Dann die Hähnchenbruststreifen zugeben und 2 Minuten unter Rühren braten. Zwiebel, Cashewnüsse, Austernsauce, Agavendicksaft und Sojasauce ebenfalls in den Wok geben und alles weitere 5 Minuten braten.

Reis und Hähnchen-Cashew-Pfanne portionsweise auf Teller geben, mit den Frühlingszwiebelringen bestreuen und sofort servieren.

Lass uns ausbrechen! Escape Game in Karlsruhe [Heimatliebe]

Kennt ihr "Escape Games" oder auch "Exit Games"? Ein großer Spaß, kann ich euch sagen! Vor einiger Zeit habe ich auf Einladung des Escape Games-Veranstalters Plan B in Karlsruhe mit meinen Blogger-Freunden Anni, Constanze & Markus, Tanja und Chrissy einen tollen Sonntagnachmittag damit verbracht, das Exit Game "Der Ausbruch" zu spielen und aus einer Gefängniszelle auszubrechen. Genau darum geht es bei Escape Games nämlich: Man wird in einem Raum eingesperrt und muss aus diesem ausbrechen. Dabei gilt es Rätsel zu lösen, clever zu kombinieren und alle Hinweise aufzuspüren.

 
Zu Beginn wurden wir jeweils zu zweit mit Handschellen aneinander gekettet, bekamen Binden über die Augen gezogen und wurden blind in eine Gefängniszelle geführt. Zack, Tür zu, der Schlüssel dreht sich im Schloss und über unser Notfall-Funkgerät hören wir die Ansage: "Jetzt dürft ihr die Augenbinden abziehen! Ihr habt 60 Minuten Zeit, euch zu befreien. Viel Glück!" 

Das war erst mal ein mulmiges Gefühl. Schnell die Augenbinden ab und umgeschaut: wir sind zu sechst in einer engen, staubigen und ziemlich dunklen Gefängniszelle, die mit einem großen Vorhängeschloss gesichert ist. Vor der Zellentür liegt ein offensichtlich ausgeknockter Wärter. Was jetzt? Wie kommen wir hier raus? Auf der Suche nach Hinweisen stellen wir die ganze Zelle auf den Kopf und gruseln uns im Halbdunkeln etwas. Überraschend schnell kommen wir an die Schlüssel für die Zelle und die Handschellen. Aber damit sind wir noch lange nicht am Ziel. Die nächste Stunde kommen wir richtig ins Schwitzen. Die Gehirnzellen glühen und jeder noch so kleine Papierschnipsel wird genauestens auf Ausbruchshinweise geprüft. Manche Lösungen finden wir dann auch per Zufall - mir ist bis jetzt noch nicht so ganz klar, wie ich es geschafft habe, diese eine Tür zu öffnen...

So langsam macht sich aber Panik breit, denn die Stunde ist schon fast um und wir sind noch lange nicht vollständig aus dem Gefängnis ausgebrochen. Über das Funkgerät fragen wir bei der Spielleitung nach Tipps und bekommen entscheidende Hinweise. Puh! Weiter geht es, doch obwohl wir uns mit vereinten Kräften schwer bemühen, schaffen wir es erst nach 75 Minuten und einem letzten entscheidenden Tipp über das Funkgerät, die letzte Tür zu entriegeln und wieder in die Freiheit zu treten!


Auch wenn wir den Ausbruch nicht in der vorgegebenen Zeit geschafft haben und weit entfernt von den Bestzeiten von knapp 40 Minuten aus der Bestenliste waren (wie haben die das geschafft?), hatten wir sehr viel Spaß und lassen das Escape Game bei Kaffee und Kuchen im nahegelegenen Cafè Juli am Gutenbergplatz noch mal Revue passieren. 

Im Nachhinein finde ich nicht alle Hinweise "logisch" platziert. Manchmal haben wir auch zu kompliziert gedacht oder sind an eigentlich klaren Sachen zu lange hängen geblieben. Trotzdem ist das Escape Game für kleinere Gruppen von 2 bis 6 Personen eine klasse Unternehmung, z.B. auch für Team-Events. Eine Stunde im Escape Room kostet zwischen 16 Euro pro Person (bei 6 Teilnehmern) und 26 Euro p.P. (bei 2 Teilnehmern). In Karlsruhe kann man dabei zwischen zwei verschiedenen Escape Games mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden wählen: "Der Ausbruch" und "Das verlassene Labor des verrückten Fotografen". Und wer dann noch nicht genug hat: In Stuttgart gibt es drei weitere Escape Games vom gleichen Veranstalter!

Escape Game Karlsruhe von Plan B
Gellerstr. 13
76185 Karlsruhe


Hinweis: Wir wurden zum Escape Game von Plan B eingeladen und durften kostenlos spielen. Vielen Dank dafür! Meine Meinung dazu ist meine eigene und die Berichterstattung ist nicht bezahlt.

Ofenkartoffel mit Linsen-Walnuss-Bolognese, Rotkraut und Schmand

Von Readly habe ich euch mittlerweile ja schon öfter vorgeschwärmt. Ich lese über die App richtig viele Zeitschriften und habe dadurch einige neue Foodmagazine entdeckt, in denen ich auf tolle Rezepte gestoßen bin. Das Rezept für diese Ofenkartoffel mit Linsen-Walnuss-Bolognese, Rotkraut und Schmand aus der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift "Mein LandRezept" hätte ich ohne Readly sicherlich nicht gefunden. So habe ich das Rezept direkt ausprobiert und war richtig begeistert! Linsen-Bolognese habe ich ja schon öfter gekocht, aber diese hier aus schwarzen Belugalinsen wird durch Milch in der Sauce besonders sämig, und die gehackten Walnusskerne sorgen für Crunch und eine feine Würze 
Das Essen ist für 2 Portionen gedacht, aber die Menge der Linsen-Walnuss-Bolognese reicht für 4 Portionen und war an einem Tag mit Couscous und Schmand und am anderen Tag nur mit Reis noch mal ein leckeres Büro-Mittagessen für mich. Top!

Ofenkartoffel mit Linsen-Walnuss-Bolognese, Rotkraut und Schmand

Rezept: Ofenkartoffel mit Linsen-Walnuss-Bolognese, Rotkraut und Schmand
(für 2 Portionen)

Zutaten:
1 Schalotte
1 kleine Karotte
2 EL Butter
2 EL Olivenöl
Salz
150g Belugalinsen
1 TL Tomatenmark
80ml Rotwein
1 Dose stückige Tomaten (400g)
200ml Milch
70ml Gemüsebrühe
1/2 TL Zimt
1 Nelke
4 große vorwiegend festkochende Kartoffeln
150g frischer Rotkohl (1/2 kleiner Kopf)
2-3 Stängel glatte Petersilie
3 EL Walnusskerne
1 Bio-Orange
150g Schmand

Zubereitung:
Den Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Für die Linsen-Walnuss-Bolognese die Schalotte schälen und fein würfeln. Karotte schälen und in kleine Würfel schneiden.

In einem großen Topf 1/2 EL Butter und 1 EL Olivenöl erhitzen. Schalottenwürfel darin leicht anschwitzen, mit Salz würzen. Möhren zugeben und weitere 2 Minuten anschwitzen.

Linsen in den Topf geben, kurz anschwitzen. Tomatenmark unterrühren und leicht anrösten, dann mit der Hälfte des Rotweins ablöschen. Einkochen lassen, dann den restlichen Rotwein zugießen und nochmals einkochen lassen.

Tomaten mitsamt dem Tomatensaft, der Milch, der Gemüsebrühe, dem Zimt und der Nelke zugeben. Alles bei mittlerer Hitze zugedeckt 1 Stunde köcheln lassen.

Für die Ofenkartoffeln die Kartoffeln waschen und jede Kartoffel ungeschält mit einem Klecks Butter in Alufolie einwickeln. Im heißen Backofen auf der mittleren Schiene ca. 45-60 Minuten garen (je nach Größe der Kartoffeln).

Rotkohl vierteln, den Strunk entfernen. Rotkohl waschen, dann in feine Streifen schneiden. Rotkohl mit 1 EL Olivenöl in eine Schüssel geben, kräftig mit Salz würzen. Dann den Rotkohl von Hand kräftig kneten (Einweghandschuhe anziehen - der Rotkohl färbt ab!). Petersilie waschen, trocken schütteln und die Blätter von den Stängeln zupfen. Petersilie grob hacken.

Walnusskerne grob hacken, unter die Linsen-Bolognese rühren. Linsen-Walnuss-Bolognese kräftig mit Salz und Pfeffer würzen.

Orange heiß abspülen, abtrocknen und die Orangenschale fein abreiben.

Ofenkartoffeln aus dem Ofen nehmen, aus der Alufolie wickeln und in der Mitte längs einschneiden.

Je 2 Ofenkartoffeln auf einen Teller geben, mit der Linsen-Walnuss-Bolognese und Rotkohl füllen. Auf jede Kartoffel einen großen Klecks Schmand geben. Orangenschalenabrieb und Petersilie darüber streuen und sofort servieren.

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