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Selbstgemacht: Zweierlei Erdbeermarmelade und danach Risotto

Mensch, war ich an diesem Pfingstwochenende fleißig. Erst war ich bei der Oma meines Freundes und habe dort die halbe Rhabarberpflanze abgeernet und anschließend war ich Erdbeeren pflücken auf einem Selbstpflücker-Feld. In einer halben Stunde habe ich etwas mehr als 2,5 kg Erdbeeren zusammengepflückt. Total frisch und aromatisch, viiiiel besser als die im Supermarkt gekauften Erdbeeren. Ein Gaumenschmaus auch schon pur!

Aber natürlich habe ich die Erdbeeren nicht alle so gegessen, sondern den Großteil gleich weiterverarbeitet zu Erdbeermarmelade. Hier die Zutaten:


Daraus habe ich Erbeer-Vanille-Konfitüre und Erdbeer-Rhabarber Konfitüre gemacht. Die Erdbeer-Vanille-Konfitüre habe ich auch schon probiert und kann sagen: göttlich!

Daher hier gleich mal das ebenso einfache wie leckere Rezept:

Erbeer-Vanille-Konfitüre
(ergab bei mir 1 mittleres und ein kleines Glas)
Zutaten:
500g Erdbeeren (netto)
250g Gelierzucker 2:1
1 Vanilleschote

Zubereitung:
Erdbeeren waschen und kleinschneiden. Erdbeeren fein pürieren und genau 500g abwiegen. Vanilleschote auskratzen und Vanillemark zum Mus hinzugeben. Gut verrühren. Erdbeermus in einen größeren Kochtopf geben und mit dem Gelierzucker zum Kochen bringen. 5 Minuten sprudelnd kochen. Gelierprobe machen und Konfitüre sofort in die vorbereiteten Gläser einfüllen. Glas verschließen und 10 Minuten umgedreht auf dem Deckel stehen lassen. Auskühlen lassen.

Die Erdbeer-Rhabarber-Konfitüre habe ich nur bei der Gelierprobe getestet, da hat sie mir schon gut geschmeckt. Aber den "Test in der Frühstückspraxis" habe ich mit ihr noch nicht gemacht. Wenn sie den besteht, gibt es auch dieses Rezept ;-)

Jetzt muss ich mir nur noch schöne Etiketten für die Marmeladengläser besorgen und vielleicht auch noch einen schönen Stoff, den ich über die Marmeladendeckel drübermachen kann. Damit ich auch in ein paar Wochen noch weiß, was in den Gläsern drin ist, und damit es noch ein bisschen netter aussieht.

Die Marmeladengläser habe ich übrigens wie von den meisten hier empfohlen in kochendes Wasser gegeben, um sie zu sterilisieren. Dabei habe ich mir gleich mal die Hand verbrüht, als mir ein Glas beim Herausholen aus der Zange rausgeflutscht und wieder in das kochende Wasser gefallen ist. Juhu! Zum Glück habe ich eine Aloe Vera-Pflanze daheim, deren kühlender Saft bei Verbrühungen oder Sonnenbränden sehr hilfreich ist.

Zur Belohnung für meine Schufterei gab es dann abends noch ein Rucola-Risotto mit Parmaschinken und Tomaten. Das Rezept findet ihr entweder im Kochbuch "Italian Basics" oder hier bei kochend-heiss.de. Risotto könnte ich ja auch jede Woche essen - und dieses hier ist besonders köstlich!

Kommentare

  1. Yummy! Ich habe neulich auch Marmelade gemacht und als Stoff rot-weiße Geschirrhandtücher (zerschnitten natürlich) als Deckel genommen. Sieht schön rustikal aus. Mein Freund kocht gerade, gut so, denn hier bekommt man ja richtig Appetit!
    glg
    claudia

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  2. Sieht lecker aus - das Risotto, sowie die Marmeladen. Habe auch kürzlich Marmelade gemacht, die ich noch bloggen muss - hat mir sehr viel Spaß gemacht und man weiß was man isst!

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  3. gestern abend gab's bei uns das risotto. wow - ein echt leckeres sommerrisotto! danke!
    lg, mito

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