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Fruchtig, süß-sauer, ein Genuss: Rhabarber-Himbeer-Kuchen

Am Wochenende hatte ich mal wieder eine Gelegenheit zum Kuchen backen: für einen Kaffee- und Kuchen-Nachmittag im Golfclub sollte ich Kuchen mitbringen. Prima, auf meiner Nachkoch-Liste wartete schon ein Rhabarber-Himbeer-Kuchen aufs Nachbacken! Dank dem Kuchenform-Umrechner von Allekochen.com konnte ich die Mengenangaben, die im Originalrezept für eine 20cm-Springform angegeben sind, auf die größere 26cm-Springform anpassen.

Die Kombination von Rhabarber und Himbeeren mit dem Quark-Öl-Teig ergibt einen fruchtigen Kuchen mit einem ausgewogenen süß-sauren, sehr frischem Geschmack. Das Baiser sorgt für die notwendige Süße. Der Kuchen hat es auf Anhieb in meine Kuchen-Favoriten-Liste geschafft! Weiterer Pluspunkt: er ist einfach und schnell zu backen.


Dazu sieht der Kuchen auch noch schön aus. Nur über die beim Abkühlen auf dem Baiser auftretenden honigfarbenen Tropfen habe ich micht etwas gewundert, haben da die Himbeeren "durchgesuppt"? Habe ich da etwas falsch gemacht? Im Ofen war die Baiserhaube nämlich noch schön gleichmäßig und es waren keine Tropfen zu sehen. Weiß jemand, wo diese Tropfen herkommen und wie ich sie vermeiden kann? Dem Geschmack taten sie aber keinen Abbruch, deshalb kommt hier für euch das Rezept!

Rhabarber-Himbeer-Kuchen
(26cm Springform)

Zutaten:
165g Mehl
1,5 TL Backpulver
80g Magerquark
5 EL Milch
5 EL neutrales Öl (Sonnenblumenöl oder Rapsöl)
3 EL Zucker
1 Prise Salz
350g Rhabarber
165g Himbeeren (frisch oder TK)
4 EL Semmelbrösel
1,5 Päckchen Vanillezucker
2 Eiweiß
3 EL Zucker

Zubereitung:
Mehl in eine Schüssel sieben. Backpulver, Quark, Milch, Öl und Zucker hinzufügen und mit den Knethaken des Handrührgeräts zu einem glatten, elastischen Teig verarbeiten. In Frischhaltefolie einwickeln und bei Zimmertemperatur etwas ruhen lassen. Den Backofen auf 175 Grad vorheizen. Den Rhabarber waschen, gegegebenfalls schälen und in 2-3 cm große Stücke schneiden. Frische Himbeeren verlesen, TK-Ware unaufgetaut verwenden.

Den Teig in die Springform geben und mit den Händen zu einem Boden drücken und ziehen. Einen kleinen Rand hochziehen. Den Teigboden mit Semmelbröseln bestreuen und den Rhabarber und die Himbeeren gleichmäßig darauf verteilen. Mit Vanillezucker bestreuen und im vorgeheizten Backofen auf der mittleren Schiene ca. 30 Minuten backen.

Derweil das Baiser vorbereiten. Die Eiweiße mit dem Handrührgerät ganz steif schlagen. Dann nach und nach die 3 EL Zucker einrieseln lassen, bis die Baisermasse ganz dick und cremig ist. Den Kuchen aus dem Ofen holen, Backofen weiter angeschaltet lassen. Die Baisermasse gleichmäßig und locker auf dem Kuchen verteilen und noch mal für ca. 8 Minuten bei gleicher Temperatur im Ofen weiterbacken, bis das Baiser zart gebräunt ist. Den Kuchen aus dem Ofen nehmen und auf einem Kuchengitter vollständig abkühlen lassen.


Der Kuchen kam bei allen sehr gut an und wurde komplett aufgegessen - ein voller Erfolg!

Kommentare

  1. De Kuche sieht doch lecker aus, so schön farbenfroh. Da bekomme ich direkt appetit.
    Wünsche dir noch einen schönen Abend
    Anja

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  2. Die Tröpfchen auf Baiserkuchen sind bei uns besonders beliebt, ich denke die kommen einfach von der Feuchtigkeit, die der Kuchen zieht

    -sabine- Nähe von KA -

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  3. Die Tröpfchen sind auf feuchtem Untergrund nicht zu vermeiden, sie kommen vom Zucker.
    Mit dem Obst hat das nichs zu tun, es gibt auch den bekannten (und wirklich leckeren) Käsekuchen mit Baiser, der aufgrund dieses Phänomens Goldtröpfchenkuchen genannt wird.
    Anka

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  4. Genau dieses Rezept brauchte ich :-) Danke! Dein Kuchen sieht so lecker aus :) Bon apettit!

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  5. Ich glaube diese Tröpfchen kommen vom auskristallisierten Zucker in der Baiserschicht...so wie Anonym es beschrieben hat...
    Komischerweise kommen sie nicht immer, nur manchmal...so richtig weiß wohl keiner woran das liegt!
    Der Kuchen sieht lecker aus! :)
    LG
    Kate

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  6. Der Kuchen gefällt mir auch ausgesprochen gut. Mit Quark-Öl-Teig schmeckt es sowieso immer klasse - und die Kombination Himbeere-Rhabarber: lecker! :-)

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  7. Falls Dich die Tröpfchen stören, versuche mal Puderzucker in der Baisermasse; bei mir kam die Tröpfchenbildung erst nach einem Tag (und unter Frischhaltefolie).
    VG,
    Claudi

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  8. Die Tröpfchen kommen vom Zucker. Bei uns hier im Verwanden-und Freundeskreis essen wir sehr gerne einen Kuchen, der Goldtröpfchen-Kuchen heißt. Das ist ein Käsekuchen mit Baiserhauber, bei dem UNBEDINGT die "Gold"tröpfchen drauf sein müssen.
    Der Kuchen sieht oberlecker aus. Werde ihn auf jeden Fall mal probieren zu backen und dann berichten.
    Liebe Grüße, MONI

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