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Es geht ans Eingemachte: Johannisbeer-Chili-Konfitüre mit Minze

Die Johannisbeersträucher im Garten der Oma meines Freundes hängen voll mit reifen Beeren, die dringend geerntet und verarbeitet werden müssen. So viele Träubleskuchen kann ich gar nicht backen (und vor allem nicht essen), um die ganzen leckeren Früchte zu verarbeiten. Also habe ich mal wieder in meinem Rezepteordner gestöbert, was ich noch alles damit machen könnte, und bin auf ein Rezept aus einer "Living at home" von 2006  für eine Johannisbeer-Chili-Konfitüre mit Minze gestoßen.


Das klang spannend, und so habe ich es gleich mal ausprobiert. Den Frühstücks-Geschmackstest hat diese Konfitüre, die nur im Nachgang leicht scharf ist, bereits mit Bravour bestanden, daher kommt hier das Rezept für euch! Ich habe sehr milde Chilischoten verwendet. Wenn ihr scharfe Chili verwendet, würde ich nur eine oder zwei Schoten statt der angegebenen 3 Stück verarbeiten.

Johannisbeer-Chili-Konfitüre mit Minze
(ergab bei mir 3 große Gläser)

Zutaten:
1kg rote Johannisbeeren (vorbereitet gewogen)
3 Chilischoten
2 Biolimetten
500g Gelierzucker 2:1
3 Stiele frische Minze

Zubereitung:
Die Johannisbeeren waschen, abtropfen lassen und die Beeren mit einer Gabel von den Stielen zupfen. 1 kg abwiegen. Chilischoten waschen, entkernen und fein hacken. Limetten heiß abwaschen, abtrocknen und die Schale fein abreiben. Limetten auspressen. Minze abspülen, trocken schütteln und fein kleinschneiden.

Die Johannisbeeren in einen großen Topf geben. Beeren leicht zerdrücken, z.B. mit einem Kartoffelstampfer. Chilischoten, Limettenschale, Limettensaft und den Gelierzucker hinzugeben und alles unter Rühren aufkochen. Mindestens 3 Minuten sprudelnd kochen. Entstehenden Schaum ggfalls abschöpfen. Gelierprobe machen. Geliert die Konfitüre, den Topf vom Herd nehmen, die Minze unterrühren und die heiße Konfitüre sofort randvoll in vorbereitete Gläser füllen. Schraubdeckel sofort verschließen, Gläser 5 Minuten auf den Kopf stellen. Wieder umdrehen und komplett auskühlen lassen.


Eine fein säuerliche, erst im Nachgang leicht scharfe Konfitüre, die sich sehr gut auf dem Sonntags-Frühstücksbrötchen macht!

Kommentare

  1. Oh das muss ich mal nachkochen. Ob ich mir traue SO viel chili zu nehmen, weiss ich aber noch nicht......mal sehen.....Danke fürs Rezept! Gabi

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  2. Scharfe Sache :-) Gelierucker 2:1 (oder 3:1) enthalten übrigens Konservierungsstoffe. Deswegen nehm ich die nicht mehr. Steht auch auf der Packung.

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  3. @Gabi: kannst ja mal vorsichtig mit einer halben Chilischote anfangen und dich langsam rantasten ;-)

    @Wolf: ja, Gelierzucker enthält leider Konservierungsstoffe. Nimmst Du dann stattdessen reinen Zucker? Wird dir das nicht zu süß? Ich nehme die Konservierungsstoffe aus dem Gelierzucker in Kauf. Aber immerhin weiß ich, dass meine Konfitüren tatsächlich Früchte enthalten und keine künstlichen Aromen.

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