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Nur für mich: Gersten-"Risotto" mit Rosenkohl

So ein paar Zutaten, die mag mein Mann einfach nicht. Den schönen Rosenkohl im Supermarkt habe ich deswegen die letzten Tage immer nur kurz angeschaut und bin weitergegangen. Aber dann hat es sich ergeben, dass ich zum Abendessen alleine war. Schnell habe ich nach Rosenkohl-Rezepten in meinem Fundus gesucht und mich für ein Gersten-"Risotto" mit Rosenkohl aus "Gut gekocht!" von Cornelia Schinharl entschieden. Eine gute Wahl: das Gersten-Risotto hat mich mit seiner sämigen Konsistenz und den winterlichen Aromen überzeugt!


Gersten-"Risotto" mit Rosenkohl
(2 Portionen)

Zutaten:
1/2 Stange Lauch
2 EL Butter
150g Gerste (Graupen)
ca. 500ml Gemüsebrühe
150g Rosenkohl
Salz, Pfeffer
1 Prise gemahlener Kümmel
1 TL Abrieb einer Bio-Zitrone
50g geriebener Käse (z.B. Emmentaler)
1/2 Beet Kresse

Zubereitung:
Wurzelballen und welke Blätter vom Lauch abschneiden. Lauch halbieren und unter fließendem Wasser gründlich waschen. Dann in feine Scheiben schneiden. In einem großen Topf 1 EL Butter erhitzen. Lauch darin anschwitzen. Gerstenkörner hinzufügen, glasig dünsten. Dann die Gemüsebrühe hinzugießen und alles zum Kochen bringen. Wenn es kocht, auf niedrige Hitze zurückschalten und zugedeckt 15 Minuten köcheln lassen.

Derweil den Rosenkohl waschen, welke Blätter entfernen. Strunk abschneiden. Rosenkohlröschen vierteln, große Röschen achteln. Eine Prise Kümmel mit dem Mörser zerstoßen oder andrücken. Rosenkohl und Kümmel zur Gerste in den Topf geben, mit Salz und Pfeffer würzen. Weitere 12-15 Minuten zugedeckt bei geringer Hitze köcheln, bis die Gerste bissfest ist. Gelegentlich umrühren, eventuell noch etwas Wasser nachgießen, damit die Gerste nicht anbrennt.

Zitrone heiß waschen, abtrocken und ca. 1 TL Schale abreiben. Mit der restlichen, in kleine Stücke geschnittenen Butter und dem geriebenen Käse zur Gerste geben. Topf von der Herdplatte nehmen. Alles gut vermischen, noch mal mit Salz und Pfeffer abschmecken. Mit Kresse garniert servieren.

Bei einigen Rezepten wird die Gerste vorher über Nacht in Wasser eingeweicht. Anfangs habe ich das auch gemacht, dann habe ich es mal vergessen und die Gerste uneingeweicht verwendet. Nachdem ich dann keinen Unterschied in der Gersten-Konsistenz oder dem Geschmack zwischen eingeweichter und nicht eingeweichter Gerste erkennen konnte, spare ich mir das Einweichen mittlerweile! 

Kommentare

  1. Rate, was noch in meinem Kühlschrank liegt und auf Verwertung wartet! Tolle Idee mit der Gerste, gefällt mir gut. Ich habe Rosenkohl bisher nur in Butter und Muskat geschwenkt zubereitet und einmal geschreddert in ne Nudelrolle gepackt.

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  2. Eine sehr schöne Idee, die Lust aufs Nachkochen macht. Das Foto sieht toll aus, da würde man am Liebsten gleich zugreifen. LG

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  3. Ich hab alles im Haus, wird probiert! Ich liebe ja Gerstenrisotto! Also allgemein Gerste, auch als Suppe! Hmmmm!

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  4. Bei uns wäre eher das Getreide das Problem, denke ich - sowas koche ich auch lieber für mich alleine. Da gibt's oft die besten, gesunden, gemüsigen Gerichte... ;-)

    Gefällt mir - mit Gerste habe ich noch selten gekocht.

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  5. @Christina: Hmmm, was könnte das wohl sein? Ich komm nicht drauf ... ;-) Ich kann für die Verwendung von Rosenkohl auch noch diese schnelle Rosenkohltarte empfehlen: http://www.foolforfood.de/index.php/alltagskueche/schnelle_rosenkohl_tarte

    @Paule: vielen lieben Dank!

    @Frau Kampi: Gerste ist toll, oder? Sieht so unscheinbar aus und schmeckt so gut.

    @Barbara: gegen Gerste hat mein Mann glücklicherweise nichts. Aber das wäre eigentlich auch so eine Zutat, die wahrscheinlich viele Männer ablehnen! Vielleicht dann beim nächsten Strohwitwenabendessen? :)

    Viele Grüße und schöner Tag noch,
    Juliane

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