Dienstag, 18. Januar 2011

Sonntagsessen: Feines Maronen-Gulasch mit Tagliatelline

Seit ich meinen tollen Schmortopf neulich mit dem Chili-Paprika-Gulasch eingeweiht habe, bin ich völlig hin und weg von Schmorgerichten.Der Arbeitsaufwand hält sich in Grenzen, es kostet lediglich etwas Zeit. Und die nehme ich mir am Wochenende gerne zum Kochen! Beim Stöbern auf lecker.de hatte ich das Rezept für ein Feines Maronengulasch gefunden. Bis auf das Fleisch hatte ich alles zuhause - damit war das Sonntagsessen schon geklärt!


Rezept: Feines Maronen-Gulasch mit Tagliatelline
(2 Portionen)

Zutaten:
500g gemischtes Gulasch
2 EL Öl
2 Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
1 EL Tomatenmark
Salz, Pfeffer
1-2 EL Mehl
150ml trockener Rotwein
250ml Fleischbrühe + evtl.etwas mehr
1 Möhre
1/2 Stange Lauch
100g Maronen, vorgekocht und vakuumiert
2 EL Honig
1/2 TL getrockneter Majoran (oder 1/4 Bund frischer Majoran)

Zubereitung:
Das Fleisch mit Küchenpapier trocken tupfen. Zwiebel und Knoblauch schälen. Anderthalb Zwiebeln fein würfeln, eine halbe Zwiebel in Ringe schneiden. Knoblauch fein würfeln.

Das Öl in einem Bräter erhitzen und das Fleisch darin portionsweise bei starker Hitze rundherum anbraten. Fleisch wieder aus dem Bräter nehmen und die Zwiebelwürfel, den Knoblauch und das Tomatenmark kurz im Bratfett anrösten. Dann das Fleisch wieder in den Topf geben. Alles kräftig mit Salz und Pfeffer würzen. 1-2 EL Mehl gleichmäßig über Fleisch und Zwiebeln stäuben und alles unter Rühren weiter anschwitzen. Mit Rotwein ablöschen. Dann die Fleischbrühe zugießen. Alles aufkochen und mit einem Holzlöffel den Bratsatz vom Topfboden lösen. Hitze reduzieren und Gulasch bei geschlossenem Deckel und schwacher Hitze ca. 2 Stunden schmoren. Zwischendurch gelegentlich kontrollieren, ob noch genügend Flüssigkeit im Topf ist, und gegebenenfalls Fleischbrühe nachgießen.

Möhre putzen, schälen, halbieren und in feine Scheiben schneiden. Lauch putzen, gründlich unter fließendem Wasser waschen und leicht schräg in dünne Streifen schneiden. Maronen halbieren.

15 Minuten vor Ende der Garzeit des Gulaschs die Maronen, den Lauch, die Möhre, die Zwiebelstreifen und den getrockneten Majoran hinzugeben. 1 EL Honig unterrühren und alles noch mal weiterköcheln.

Derweil die Tagliatelline (oder andere dünne Nudeln) in reichlich Salzwasser gemäß Packungsanweisung al dente kochen.

Wenn ihr frischen Majoran verwendet, diesen erst jetzt zum Gulasch hinzugeben. Alles noch mal mit Salz, Pfeffer und einem EL Honig abschmecken. Kurz ziehen lassen. Zusammen mit den Nudeln servieren.

Uns hat es sehr gut geschmeckt. Die Sauce war wunderbar eingekocht und sämig, das Fleisch butterzart und die Maronen und der Honig haben eine weiche Note in das Gulasch gebracht. Das kommt wieder auf den Tisch!

Kommentare:

  1. Wundert mich eh, dass in ein Maronengulasch auch Fleisch kommt. Haste ja Glück gehabt!
    ;)
    Das werde ich mir mal merken, aber ohne Schwein. Weisste ja...

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  2. "...völlig hin und weg von Schmorgerichten." Da sag ich nur: Ich auch!!! :-)

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  3. Das klingt göttlich und sieht auch so aus. Ein Schmortopf steht schon auf meiner Geburtstagswunschliste. :-)

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  4. @AT: Ja.... ;-) Gulasch mit Maronen wäre wohl die korrektere Bezeichnung! Und nur mit Rind ist es natürlich noch einen Tick feiner.

    @Ex: :D Guten Appetit!

    @Christina: Hach, meine Schmorgerichts-Schwester im Geiste!

    @Lillebi: Vielen lieben Dank! Es war auch wirklich zum Reinlegen. Und ein Schmortopf ist ein super Geburtstagswunsch (hoffentlich hast Du bald Geburtstag?!).

    Viele Grüße und schöner Tag noch,
    Juliane

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  5. Hallo!
    das klingt super und ich habe auch schon alle Zutaten eingekauft - werds heut abend nachkochen! Hoffentlich wird es auch ohne dezidierten Schmortopf essbar sein.

    schönes We, Tanja

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  6. @Tanja: ja, das wird bestimmt auch ohne Schmortopf was, evtl. dauert es ein bisschen länger und du musst mehr Flüssigkeit zugeben, weil der Schmortopf die Hitze besser speichert. Gutes Gelingen!

    Viele Grüße und schöner Tag noch,
    Juliane

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  7. Melde Vollzug :)
    auch im normalen Topf wurde das Fleisch sehr schön zart, die Honignote war toll und es hat mir, meinem Freund und unseren Gästen sehr geschmeckt!!
    Vielen Dank mal wieder für eine tolle Inspiration!

    lg, Tanja

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