Sonntag, 10. Juli 2011

Johannisbeerkuchen nach Cucina Casalinga

Eigentlich hatte ich die Johannisbeer-Saison ja schon für beendet erklärt. Aber es hängen doch noch einige, mittlerweile sehr reife und süße Beeren an Schwiegeromis Sträuchern. Das kann ich natürlich nicht verkommen lassen! Und da wir zum einen am Wochenende lieben Besuch von Freunden hatten, und ich Anfang dieser Woche bei Cucina Casalinga das Rezept für den Johannisbeerkuchen ihrer Mama gesehen hatte und seitdem den dringenden Wunsch verspürte, den Kuchen nachzubacken, habe ich doch noch mal einige Träuble gepflückt und für unsere Freunde den Johannisbeerkuchen nach Cucina Casalinga gebacken. Und wie zu erwarten war, war der Träubleskuchen supereinfach zu backen und schmeckt umwerfend gut! Eine harte Konkurrenz für die Johannisbeertarte von neulich... Dankeschön an Cucina Casalinga und ihre Mutter für dieses Rezept, ich habe nur geringfügige Änderungen vorgenommen und ansonsten ganz auf das Original vertraut - perfekt!


Johannisbeerkuchen
(für eine Springform mit 26cm Durchmesser)

Zutaten:
250g Mehl
1 Ei
125g Butter
65g Zucker
Salz
Abrieb einer halben Bio-Zitrone
4 EL gemahlene Mandeln
500g rote Johannisbeeren
4 Eiweiß
80g Puderzucker

Zubereitung:
Mehl, Ei, Butter in kleinen Stücken, Zucker, Zitronenschale und eine Prise Salz in eine große Schüssel geben. Mit den Knethaken des Handrührgeräts ca. 2 Minuten vermengen, bis ein krümeliger Teig entstanden ist, dann mit den Händen zügig zu einem glatten Teig verarbeiten. Nicht zu lange kneten! Teig in Frischhaltefolie wickeln und 30 Minuten im Kühlschrank kaltstellen.

Johannisbeeren waschen und die Beeren mit einer Gabel von den Rispen streifen. Backofen auf 200 Grad vorheizen.

Den Teig zwischen zwei Lagen Frischhaltefolie mit dem Nudelholz möglichst rund und dünn auswellen. In die ungefettete Springform legen und einen Rand hochziehen. Boden mit einer Gabel mehrmals einstechen und die gemahlenen Mandeln gleichmäßig auf dem Teigboden verteilen.

Eiweiße mit den Quirlen des Handrührgeräts steif schlagen. Puderzucker einrieseln lassen, bis der Eischnee fest und glänzend ist. Dann mit einem Teigheber vorsichtig die Johannisbeeren unterrühren und die Mischung in die Springform auf den Teigboden geben, gleichmäßig verstreichen.

Kuchen auf der unteren Schiene im vorgeheizten Backofen ca. 40-45 Minuten goldgelb backen. Ich habe die Hitze schon nach 10 Minuten auf 190 Grad und später 180 Grad reduziert, damit die Baiser-Oberfläche nicht verbrennt.

Den Kuchen aus dem Ofen nehmen, Rand von der Form lösen und Kuchen auskühlen lassen.


Und weil schon wieder Sonntag ist, ist das mein Beitrag für die Initiative Sonntagssüß! Diese Woche sammelt Katrin von lingonsmak alle Köstlichkeiten.

Kommentare:

  1. Oh was sieht der Kuchen köstlich aus! Ich liebe diese kleinen sauren Früchte..liebe Grüße Susanne

    AntwortenLöschen
  2. schaut sehr gut aus – bei dir läuft mir IMMER das wasser im mund zusammen!!

    AntwortenLöschen
  3. Der sieht wirklich köstlich aus. Davon hätte ich zu gern ein Stück. :-)

    AntwortenLöschen
  4. Ui! Schon wieder so ein Kuchen mit schickem Häubchen, der unbedingt nachgebacken werden muss. :)

    AntwortenLöschen
  5. Das ist wirklich ein Augenschmaus, köstlich schaut er aus!
    Liebe Grüße
    Moni

    AntwortenLöschen
  6. @Susanne: Dankeschön! Ich liebe Johannisbeeren auch total. Schmecken einfach klasse!

    @lingonsmak: Danke Dir! *freu*

    @Lillebi: Leider schon komplett aufgegessen! Ich hätte auch gerne noch mal ein Stück davon...

    @Turbohausfrau: Hihi, ja, das Häubchen macht sich sehr gut und schmeckt prima!

    @Moni: Dankeschön!

    Viele Grüße und schöner Tag noch,
    Juliane

    AntwortenLöschen
  7. Der macht ja wirklich die Runde. Ich werde Mama berichten!

    AntwortenLöschen
  8. hallo, so lecker schaut der aus! werde ich für heute abend als dessert nachbacken, vielen dank und schöne grüsse! steffi

    AntwortenLöschen
  9. @Nathalie: Der ist aber auch richtig gut! Grüße an Deine Frau Mama und Danke für das Rezept.

    @Steffi: Danke Dir! Wird euch bestimmt auch gut schmecken :)

    Viele Grüße und schöner Tag noch,
    Juliane

    AntwortenLöschen

Printfriendly