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Kürbissuppe mit Parmesancroutons nach Jamie

Jamie Oliver ist ein Meister der überschwänglichen, vollmundig-blumigen Rezepttitel. Erinnert ihr euch z.B. noch an den "sexiest salad in the world", den sinnlichen Feigensalat? Und in seinem Kochbuch "Natürlich Jamie" nennt er diese Kürbissuppe mit Parmesancroutons, die ich heute gekocht habe, ganz unbescheiden "Fantastische Kürbissuppe mit den besten Parmesancroutons". Also, so weit würde ich jetzt nicht gehen, aber ich muss zugeben, auch uns hat diese Kürbissuppenvariante sehr gut geschmeckt und die Parmesancroutons waren wirklich top! Kommentar meines Mannes dazu: "Die Parmesancroutons sind genial, aber extrem unhandlich zu essen!" Da muss ich ihm Recht geben, daher mein Tipp: Die großformatigen Parmesancroutons am besten nicht auf die Suppe geben, sondern separat zur Suppe reichen. Ansonsten kocht sich die Suppe aber völlig unkompliziert und fast von allein. Perfektes Herbst-Seelenfutter!


Kürbissuppe mit Parmesancroutons
(3-4 Portionen)

Zutaten:
4 EL Olivenöl
8-10 Blätter frischer Salbei
1 rote Zwiebel
1 Stange Staudensellerie
1 Möhre
2 Knoblauchzehen
1 Stängel Rosmarin
1/2 rote Chilischote
Salz, Pfeffer
1 kleiner Hokkaido-Kürbis (ca. 1kg)
1l Gemüsebrühe
1 Ciabatta-Brötchen
ca. 50g Parmesan am Stück

Zubereitung:
Zwiebel schälen und fein würfeln. Möhre schälen, putzen und in dünne Scheiben schneiden. Sellerie waschen, putzen und in feine Scheiben schneiden. Knoblauch schälen und fein hacken. Rosmarin waschen, trocken schütteln und die Rosmarinnadeln abzupfen. Chilischote waschen, längs halbieren, Kerne entfernen. Chili fein hacken. Kürbis waschen, halbieren und mit einem Löffel die Kerne und das faserige Fruchtfleisch entfernen. Kürbis erst in Spalten, dann in Würfel schneiden.

2 EL Olivenöl in einem großen Topf erhitzen. Salbeiblätter mit einem Küchenpapier sauber tupfen und ca. 30-60 Sekunden im heißen Olivenöl braten, bis die Blätter dunkelgrün und knusprig sind. Dann mit einer Schaumkelle die Blätter herausheben und auf Küchenpapier abtropfen lassen. Jetzt Zwiebel, Sellerie,  Möhre, Knoblauch, Rosmarinnadeln und die Chili zum heißen Öl in den Topf geben und bei mittlerer Hitze ca. 10 Minuten garen, bis das Gemüse weich ist. Kräftig mit Salz und Pfeffer würzen.

Kürbiswürfel und Gemüsebrühe zum Gemüse in den Topf geben. Alles aufkochen und anschließend bei mittlerer Hitze und geschlossenem Deckel ca. 30 Minuten köcheln lassen. Wenn der Kürbis weich ist, die Suppe mit einem Stabmixer fein pürieren und nochmals mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Für die Parmesancroutons das Ciabatta-Brötchen in Scheiben schneiden. Jede Scheibe von beiden Seiten mit dem restlichen Olivenöl beträufeln und das Olivenöl einarbeiten. Den frisch geriebenen Parmesan über die eingeölten Scheiben geben und leicht andrücken. Eine beschichtete Pfanne ohne Fett erhitzen und die Parmesancroutons darin von beiden Seiten goldbraun braten.

Suppe portionsweise in tiefe Teller füllen. Mit den frittierten Salbeiblättern garnieren und die Parmesancroutons dazu reichen.

Kommentare

  1. Jamie ´s Rezepttitel sind immerwieder ein Erlebnis ... man denkt ach Gott was kommt jetzt ... dabei ist es was ganz Schlichtes .
    Ich machs kurz und bündig : super Lecker .aus ;o)

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  2. Ja, Jamie und seine Rezeptenamen....aber schmecken tut es meist gut und deine Suppe sieht megalecker aus!

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  3. Jamie ist schon ne Nummer....
    Ich hab auch grad Kürbissuppe auf dem Herd für später, und ich glaub die Parmesan-Croutons werde ich mir gleich mal abgucken!

    Dir einen schönen Tag!
    LG, Katharina

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  4. Das sieht wirklich lecker aus, da hätte ich jetzt auch Appetit drauf. Liebe Grüße

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  5. Mmmhhh.... so fein! Danke für das tolle Rezept!
    Herzlichst grüsst Dich Yvonne

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  6. Hallo Juliane, ich bin via Brigitte auf Deinen Blog gestossen. Herzlichen Glückwunsch - wirklich ein gut gelungener Blog. Ich werde jetzt mal durch Deine Rezeptesammlung stöbern...

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  7. Mmmmh, klingt das lecker!

    Ich hab übrigens neulich auf ne Tomatensuppe mit Öl beträufelte und dann mit Käse im Ofen überbackene Ciabattawürfel gegeben. Das war wirklich klasse, und durch die kleinen Würfel auch super zu essen!
    Ist zwar beim anbraten etwas schwieriger, aber vielleicht wären Würfel eine gute und denn auch essbare Alternative zu den leckeren großen "Croûtons"? :)

    Liebe Grüße,
    Ina

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  8. Klingt wunderbar! Muss ich auch unbedingt ausprobieren. Hokkaido mag ich sowieso am liebsten :)
    Dein Award

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  9. Hört sich nach einem super leckeren Rezept an. Ich bin generell großer Fan der Kürbissuppe, tolle Variante hier.

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  10. mhmm! klingt ja super lecker.
    ich liebe den Herbst, mit all seine Farben und kulinarischen Highlights!

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  11. @verboten gut: Du sagst es! :)

    @Eva: stimmt, fairerweise muss man sagen, dass es meistens auch wirklich gut schmeckt.

    @Katharina: Die Parmesancroutons sind echt lecker, ich merke mir das auch für andere Suppen!

    @Carajo, Happy Sonne: Danke euch!

    @Anja: Herzlich willkommen auf meinem Blog, freut mich, dass es Dir hier gefällt! :)

    @Ina: Das mit den Ofenkäsecroutons hört sich auch gut an! Wenn man die großen Parmesancroutons nicht als Croutons in die Suppe gibt, sondern separat zum Knabbern reicht, lassen sie sich auch gut essen - sind aber dann eben keine Croutons mehr ;-)

    @Ashley: Vielen Dank, auch für den Award! :)

    @Lemon, Earny from Earncastle: Danke euch!

    Viele Grüße und schöner Tag noch,
    Juliane

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  12. Gerade habe ich, während meiner üblichen Blogrundfahrt, an ein Rezept für eine Kürbissuppe gedacht, welches ich gerne mal ausprobieren würde. Und schwubs hab ich das hier gefunden. Es sieht super lecker aus und wird ganz bald ausprobiert :o)
    Ich würde mich auch freuen, wenn du meinen Blog mal besuchen würdest. ich bin noch ganz neu im Geschäft sozusagen ;o)

    Liebe Grüße,
    Mara von maraswunderland :o)

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  13. hey,
    ich wollte fragen ob es wohl möglich ist den stauden Sellerie weg zulassen , oder schadet das der Konsistenz? gibt es alternativen? danke für eine Antwort =)

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  14. @Mara: Dann mal gutes Gelingen und guten Appetit! Und weiterhin viel Freude am Bloggen natürlich :)

    @Anonym: Den Staudensellerie kannst Du auch ersatzlos weglassen, wenn Du ihn nicht magst. Für die Konsistenz ist er nicht entscheidend. Aber ich mag den Selleriegeschmack und würde nicht darauf verzichten wollen ;-)

    Viele Grüße und schöner Tag noch,
    Juliane

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