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Nicht nur für den Oster-Brunch: Orangen-Brioche

Nicht nur für den Oster-Brunch: Orangen-Brioche

Nach dem Ziegenkäse-Parfait mit Cassisfrüchten gibt es heute schon wieder ein Rezept von Nicky, und zwar aus ihrem ersten Kochbuch delicious days. Die Orangen-Brioche aus diesem Buch standen schon ewig auf meiner Nachbackliste. Jetzt habe ich sie endlich für einen vorgezogenen Oster-Brunch, den ich ganz unkonventionell schon am Karfreitag veranstaltet habe, gebacken - und bin schwer begeistert! Auch bei meinen Brunch-Gästen kamen die fruchtigen, fluffigen Brioche sehr gut an. 
Und dank der Kommentare bei einem Blogbeitrag von Milliways, die die Brioche schon vor 3 Jahren gebacken hat, ließen sich die Brioche auch prima schon am Tag vor dem Brunch vorbereiten. Ich habe den Hefeteig nach dem ersten Kneten einfach über Nacht auf dem Balkon "kaltgestellt", am Morgen des Brunchs reingeholt, noch mal kurz durchgeknetet und dann die Brioche geformt. Das hat prima funktioniert!


Orangen-Brioche
(ergibt 12 Brioche)

Zutaten:
20g frische Hefe
1 Ei
250ml Milch
75g Butter (+ etwas mehr für das Muffinblech und zum Einpinseln der Brioche)
500g Mehl
75g Zucker
1 Bio-Orange
Salz

Zubereitung:
Alle Zutaten mindestens 30 Minuten vor der Verarbeitung aus dem Kühlschrank nehmen, damit sie Zimmertemperatur annehmen.

Die Butter in einem kleinen Topf bei niedriger Hitze schmelzen lassen. Die Milch in einem zweiten Topf lauwarm erhitzen.

Das Mehl in eine große Schüssel sieben. In die Mitte eine Mulde formen und die frische Hefe hineinbröckeln.  Eine Prise Zucker zugeben und so viel lauwarme Milch zugießen, dass die Hefe bedeckt ist. Mit einem Geschirrtuch abdecken und an einem warmen Ort ca. 15 Minuten gehen lassen, bis der Vorteig Blasen wirft.

Die Orange heiß abwaschen, abtrocknen und die Schale fein abreiben. Orangenschale mit der restlichen Milch, dem Zucker, dem Ei, der geschmolzenen Butter und einer Prise Salz zum Mehl und dem Vorteig in die Schüssel geben. Erst mit den Knethaken des Handrührgeräts, dann mit den Händen so lange zu einem geschmeidigen Teig verkneten, bis sich der Teig leicht vom Schüsselrand lösen lässt. 

Wer die Orangen-Brioche am gleichen Tag backen möchte, deckt den Teig jetzt mit einem angefeuchteten Geschirrtuch ab und lässt ihn an einem warmen Ort 1 Stunde gehen, bis sich das Teigvolumen verdoppelt hat. Ich habe die Brioche erst am nächsten Morgen frisch zum Osterbrunch gebacken und daher den Teig abgedeckt kaltgestellt - in diesem Fall auf dem Balkon, da der Kühlschrank schon voll war.

Am nächsten Tag (oder nach der 1 Stunde Gehzeit) dann den Teig noch mal kurz durchkneten. Die Vertiefungen eines Muffinblechs mit Butter einfetten. Den Teig in 12 ca. gleich große Teile teilen. Jedes der 12 Teile dann wieder in 3 Stücke teilen. Die kleinen Stücke zu Bällen formen und je 3 Bälle in eine Muffin-Vertiefung setzen. Jeden Brioche mit etwas geschmolzener Butter einpinseln. Bällchen noch mal 15 Minuten gehen lassen.

Den Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Muffinform auf der 2. Schiene von unten in den heißen Ofen schieben und in 20 Minuten goldgelb backen. Brioche herausnehmen und 5 Minuten in der Form abkühlen lassen. Brioche erneut mit geschmolzener Butter einpinseln, damit sie schön glänzen. Anschließend die Brioche aus der Form nehmen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Ich wünsche euch allen ein frohes Osterfest mit entspannten, schönen freien Tagen!

Nachtrag: Fast vergessen, diese Orangen-Brioche sind ja das ideale Mitbringsel für den Bread Baking Day #57 mit dem Thema "Blogwarming Party", mit dem Zorra ihren neuen, schicken Kochtopf-Blog einweiht!

Bread Baking Day #57 - Blogwarming Party - please bring Bread! (Last day of submission April 1st, 2013)

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Ziegenkäse-Parfait in Cantuccinibröseln mit Cassisfrüchten

Ziegenkäse-Parfait in Cantuccinibröseln mit Cassisfrüchten

Ihr seid noch auf der Suche nach einem ausgefallenen Dessert fürs Osteressen, das sich gut vorbereiten lässt und ordentlich was hermacht? Dann empfehle ich euch dieses Ziegenkäse-Parfait in Cantuccinibröseln mit Cassisfrüchten nach einem Rezept aus Nicole Stichs neuem Kochbuch "Sweets", das ich euch hier schon näher vorgestellt habe. Das Parfait ist nicht für Spontanaktionen geeignet, da die Cassisfrüchte 12 Stunden durchziehen müssen und auch das Parfait selbst für mindestens 12 Stunden in den Tiefkühler wandert. Dafür lässt es sich eben prima schon am Vortag zubereiten und ermöglicht so eine entspannte Menüfolge. Ich fand die Kombination von zartschmelzendem Parfait mit crunchigen Keksbröseln und saftig-aromatischen Früchten absolut überzeugend! Also nichts wie ran...


Ziegenkäse-Parfait mit Cassisfrüchten
(für 4 Portionen)

Zutaten:
Für die Cassis-Früchte:
100g Sauerkirschen (aus dem Glas)
2 kleine Birnen
1 kleiner Zweig Rosmarin
2 EL Vanillezucker
500ml schwarzer Johannisbeersaft
Für das Parfait:
4 Eigelb (Größe L)
2 EL Vanillezucker
2 EL Honig
75g milder Ziegenfrischkäse (ich nehme immer Chavroux)
200g Sahne
ca. 75g Cantuccini

Zubereitung:
Als erstes die Cassisfrüchte zubereiten. Dafür die Birnen schälen, vierteln und entkernen. Rosmarin waschen und trocken schütteln. Birnen, abgetropfte Kirschen, Rosmarin, Vanillezucker und Johannisbeersaft in einen kleinen Topf geben, aufkochen und dann bei geringer Hitze ca. 10 Minuten offen köcheln lassen. Topf vom Herd nehmen, abkühlen lassen und die Cassisfrüchte zugedeckt 12 Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen.

Jetzt das Parfait zubereiten. Dafür in einem Topf etwas Wasser bis zum Siedepunkt erhitzen und eine Metallschüssel in den Topf hängen, so dass der Schüsselboden das Wasser nicht berührt. Außerdem schon eine zweite große Schüssel oder Topf mit eiskaltem Wasser vorbereiten.
Dann die Eigelbe mit dem Vanillezucker und dem Honig in die Metallschüssel geben und über dem heißen Wasserbad mit einem Schneebesen von Hand in ca. 3 bis 5 Minuten cremig aufschlagen. Mir fällt bei so etwas spätestens nach 2 Minuten fast die Hand ab, aber Durchhalten lohnt sich! Wenn die Mischung cremig ist, die Metallschüssel in die zweite Schüssel mit eiskaltem Wasser setzen (diesmal darf das Wasser die Schüssel berühren) und die Creme kalt schlagen. Dann den Ziegenfrischkäse unterrühren. Ich habe 75g genommen und der Ziegenkäse war im Parfait klar erkennbar, aber nicht dominant im Geschmack. Wer sich lieber vorsichtig rantasten will, nimmt nur 60g Ziegenfrischkäse.

Die Sahne in einer Schüssel mit dem Handrührgerät steif schlagen. Ca. ein Drittel der Sahne unter die kalte Creme rühren. Die restliche Sahne behutsam unterrühren, damit die Masse ihre fluffige Konsistenz nicht verliert. Dann die Parfait-Masse in Timbalförmchen einfüllen, mit Frischhaltefolie abdecken und mindestens 12 Stunden in die Tiefkühltruhe stellen.

Wenn das Parfait serviert werden soll, die Cantuccini in einem Blitzhacker zu feinen Bröseln hacken. Cantuccinibrösel in einen tiefen Teller geben. Parfaitförmchen aus dem Tiefkühler holen, in heißes Wasser tauchen und mit einem Messer am Rand der Form entlangfahren, damit sich die Parfaits aus den Förmchen lösen lassen. Jetzt kommt der etwas heikle Part: die flutschigen Parfait-Kugeln in den Cantuccini-Bröseln wälzen und auf die Servierteller setzen. Beiseite stellen und die Parfaits 5 bis 10 Minuten antauen lassen. In der Zwischenzeit die eingelegten Cassisfrüchte durch ein Sieb gießen. Den Saft auffangen. Rosmarinzweig entsorgen. Den Saft in einen kleinen Topf geben und offen bei mittlerer bis starker Hitze um ca. zwei Drittel einreduzieren lassen. Die Cassis-Früchte portionsweise auf den Tellern mit den Parfaits verteilen und mit dem eingekochten Sud beträufeln.



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Neu im Kochbuchregal: "Sweets" von Nicole Stich

Neu im Kochbuchregal: "Sweets" von Nicole Stich

Sweets: Himmlische Verführungen für den ganzen Tag ist das neue, süße Kochbuch/Backbuch von Nicole Stich. Ich bin ein großer Fan von Nicole Stich und ihrem Blog Delicious Days und besitze sowohl Nickys erstes Kochbuch "delicious days" als auch das zweite, "Geschenkideen aus der Küche". Mit Spannung und Vorfreude habe ich seit der Ankündigung das dritte Buch aus Nickys Küche erwartet. Ich habe das Buch von GU als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt bekommen - danke dafür!

"Sweets" ist unterteilt in die Kapitel Frühstück, Snacks, Mittagessen, Teatime, Gartenfest, Desserts und Betthupferl. Süße Rezepte rund um die Uhr, quasi! Das Buch ist perfekt für alle Naschkatzen, die süße, ausgefallene Rezepte mit dem gewissen Etwas lieben. Jedes Rezept wird begleitet von großformatigen, sehr stimmungsvollen und appetitlichen Fotos. Alle Fotos im Buch hat Nicole übrigens selbst gemacht!

Mein absoluter Favorit unter den drei Rezepten, die ich bisher aus dem Buch ausprobiert habe, ist das Ziegenkäse-Parfait mit Cassisfrüchten aus dem Kapitel "Desserts - das Beste zum Schluss". Ich liebe Ziegenfrischkäse,eingelegte Früchte und Cantuccini und ich mag ausgefallene, nicht zu süße Desserts. Daher hat mich dieses Rezept sofort angesprochen - und meine Erwartungen wurden voll erfüllt. Ein zart schmelzendes Parfait in einem Mantel aus knusprigen Cantuccini-Bröseln, dazu aromatische Früchte und eine eingekochte Sauce - toll! Das Rezept werde ich in den nächsten Tagen auf dem Blog veröffentlichen.


Als nächstes habe ich gleich noch ein Dessert getestet! Aus dem Kapitel "Teatime" habe ich das Limetten-Ingwer-Posset mit Beeren und Cantuccini nachgemacht. Den Begriff "Posset" kannte ich bis zur Lektüre dieses Rezepts überhaupt nicht. Ich musste erst mal googeln, was damit gemeint ist. "Posset" ist ein in Großbritannien im Mittelalter sehr beliebtes Getränk aus heißer, gewürzter Milch mit Wein oder Ale. Heute verstehen die Briten darunter ein sahniges Dessert, das in der Konsistenz puddingähnlich ist und meist Honig und Zitrone enthält. In diesem Fall besteht die englische Creme jedoch aus Ingwer,Limetten und gemischten Beeren und schmeckt frisch und fruchtig.


Das dritte süße Gericht, das ich nach einem Rezept aus "Sweets" zubereitet habe, stammt aus dem Kapitel "Frühstück" und nennt sich Apfelkuchen-Porridge. Dabei wird das klassische Porridge aus Haferflocken und Milch mit kleinen Apfelstücken sowie Zimt, Muskatnuss und Zucker verfeinert. Lecker, aber ganz schön mächtig für ein normales Frühstück! Für mich ist das Apfelkuchen-Porridge eher etwas für ein spätes Sonntagsfrühstück. Das Rezept findet ihr online z.B. auf Verenas Blog Schlammdackel oder bei Kirsten von Sugar and Spice. Beiden hat das Apfelkuchen-Porridge ebenfalls gut geschmeckt!


Fazit: Alle ausprobierten Rezepte haben prima funktioniert und meinen Geschmack getroffen. Ich habe mir noch viele weitere Rezepte aus diesem wahrlich süßen Kochbuch zum Nachkochen markiert. Auf dem Plan stehen noch klassische Pfannkuchen, ein Mi-cuit au chocolat (ein Schokoküchlein mit innen flüssigem Kern), die 30-Minuten-Biskuit-Roulade und zur Erdbeersaison möchte ich das Käsekuchen-Steckerleis mit Erdbeerstreifen ausprobieren.

Kurz zusammengefasst kann ich Sweets allen empfehlen, die einen süßen Zahn haben und keinen gesteigerten Wert auf´s Kalorien zählen legen. Das vergisst man nämlich ganz schnell bei diesen Leckereien!


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Frühling, wo bist Du? Oder: Caesar Pasta

Frühling, wo bist Du? Oder: Caesar Pasta

Ich habe Lust auf Frühling! Und da bin ich sicher nicht die einzige... heute morgen lag wieder Schnee, als ich nach dem Aufstehen aus dem Fenster geschaut habe. Tja, was will man machen? Frühlingsgefühle herbeikochen wäre vielleicht eine Lösung. Denn mein Frühlings-Bedürfnis wird bei der Lektüre von Rezeptheften wie der aktuellen Living at Home Spezial mit dem Thema "Leicht und frisch - Frühlingsküche" natürlich fleißig angefeuert. Heute habe ich denn auch das erste Rezept aus der Zeitschrift nachgekocht: eine Caesar Pasta! Dabei handelt es sich um eine Abwandlung des Klassikers "Caesar Salad", eben als Pastagericht. Grüner Salat, krosser Parmaschinken, geröstete Brotwürfel und ein Joghurtdressing mit Zitrone, reichlich Kapern, Olivenöl, Parmesan und Knoblauch machen den Frühling auf dem Teller greifbar. Schnell zubereitet, lecker, frühlingsfrisch - jetzt fehlen nur noch der Sonnenschein und die Frühlingstemperaturen!


Caesar Pasta
(für 2 Portionen)

Zutaten:
1 Roggenbrötchen
2 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer
2 Scheiben Parmaschinken
200g Tortiglioni
6-8 Blätter grüner Salat
1 Bio-Zitrone
100g griechischer Joghurt (10% Fett)
2 EL Kapern
1 Knoblauchzehe
1/2 EL Senf (mittelscharf)
ca. 30g frisch geriebener Parmesan

Zubereitung:
Backofen auf 200 Grad vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Roggenbrötchen in kleine Stücke rupfen, auf dem Backblech ausbreiten und mit dem 2  EL Olivenöl beträufeln. Mit Salz würzen und im heißen Backofen auf der mittleren Schiene ca. 10 Minuten rösten.

Nudeln in reichlich Salzwasser nach Packungsanweisung al dente kochen.

Den Salat in mundgerechte Stücke zupfen, waschen und trocken schleudern. Die Zitrone heiß abwaschen, abtrocknen und ca. 2 TL Zitronenschale fein abreiben. Zitrone halbieren und eine Hälfte auspressen. Die Hälfte der Kapern fein hacken. Knoblauch schälen und fein würfeln.

Den Parmaschinken in Stücke rupfen. Geröstetes Roggenbrötchen-Würfel aus dem Ofen nehmen, beiseite stellen und abkühlen lassen. Auf dem gleichen Backblech die Parmaschinken-Stücke verteilen und im heißen Backofen auf der mittleren Schiene in 6 Minuten knusprig backen.

Joghurt mit Zitronenschale, 2 EL Zitronensaft, gehackten und ganzen Kapern sowie dem Knoblauch vermengen. 1 EL Olivenöl und das meiste des Parmesans unterrühren. Mit frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer würzen. 

Nudeln abgießen und mit dem Salat, den Brotwürfeln, dem gerösteten Parmaschinken und dem Joghurtdressing vermengen. Portionsweise in tiefe Teller füllen und mit dem restlichen Parmesan bestreut servieren.

Grow your own: Tomatenpflanzen-Update

Grow your own: Tomatenpflanzen-Update

Vor 10 Tagen habe ich Tomaten, Peperoni und Mangold ausgesät, um die Pflänzchen im Fensterbank-Gewächshaus vorzuziehen. Dank Inga vom Blog Glomerylane bin ich total motiviert, dieses Jahr mein eigenes Gemüse anzubauen und damit gleichzeitig meinen Balkon zu begrünen.

Und so sieht es bisher aus: 8 von 10 Tomatensamen haben gekeimt. Yeah! Ich sehe der Tomatenschwemme freudig entgegen :)


Von den Peperoni- und den Mangoldsamen ist leider noch gar nichts zu sehen. Ich bin gespannt, ob sich da noch was tut...

Wie sieht´s bei euch aus? Keimen eure ausgesäten Gemüse und Kräuter? Zeigt euren "Nachwuchs" doch mal!

Nachgekocht: Karamellisiertes Ofen-Apfelmus

Nachgekocht: Karamellisiertes Ofen-Apfelmus

Ich weiß, ich weiß... mit diesem Rezept bin ich locker 2 Jahre hinterher. Alle haben es schon zubereitet und für köstlich befunden: Arthurs Tochter. Schnuppschnüss. HighFoodality. Bushcooks Kitchen. From Snuggs Kitchen . Für lecker! befunden. Vielleicht hätte ich lieber die Blogs aufzählen sollen, die es noch nicht nachgemacht haben? Egal! Denn: Endlich habe ich es auch geschafft, das in Foodblogger-Kreisen bereits so weit verbreitete karamellisierte Ofen-Apfelmus nach einem Rezept der wunderbaren Micha nachzumachen. 

 

Aus anderthalb  Kilo Äpfeln wurden dabei nach 6 Stunden im Ofen 3,5 Gläser Apfelmus. Eine kleine, aber äußerst leckere Ausbeute! Denn das karamellisierte Ofen-Apfelmus ist nicht ohne Grund durch alle Blogs gegangen - es schmeckt einfach köstlich und kann je nach persönlichem Geschmack durch die Zugabe anderer Gewürze beliebig variiert werden.


Karamellisiertes Ofen-Apfelmus
(ergibt 3-4 mittelgroße Gläser)

Zutaten:
1,5kg Äpfel
1 Zimtstange
1 Prise frisch geriebene Muskatnuss
1 Prise gemahlener Kreuzkümmel
2 Nelken

Zubereitung:
Äpfel schälen, vierteln und das Kerngehäuse entfernen.

Backofen auf 160 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Äpfel in Schnitze schneiden und eine ofenfeste Form randvoll mit Apfelschnitzen füllen. Ich habe meine größte und meine kleinste Lasagneform genommen und beide randvoll gefüllt. Gewürze untermischen und die Formen mit Alufolie abdecken. Im heißen Backofen auf der mittleren Schiene ca. 6 Stunden rösten lassen. Die Äpfel zerfallen dabei ganz von selbst, karamellisieren ganz ohne Zugabe von Zucker und bekommen eine schöne goldgelbe Farbe.

Wenn die gewünschte Farbe und Konsistenz erreicht ist, die feuerfesten Formen aus dem Ofen nehmen. Gewürze entfernen und das Apfelmus in vorbereitete saubere Twist-off Gläser randvoll einfüllen. Dabei darauf achten, dass der Gläserrand sauber bleibt. Deckel fest verschrauben. 
Jetzt die Gläser noch sterilisieren. Dafür die vollen, verschlossenen Gläser in einen großen Topf stellen, so viel Wasser einfüllen, dass die Gläser gerade mit Wasser bedeckt sind und das Wasser zum Kochen bringen. Gläser 20 Minuten im kochenden Wasser sterilisieren, dann den Herd ausschalten und die Gläser im Wasser abkühlen lassen.


Die Etiketten habe ich wie immer mit dem Jam Labelizer erstellt. 

Geschmorte Rinderbeinscheiben mit Belugalinsen und cremiger Polenta

Geschmorte Rinderbeinscheiben mit Belugalinsen und cremiger Polenta

Bevor der Winter (hoffentlich!) bald ganz vorbei ist, muss ich euch noch dieses leckere Schmorgericht aus meinem neuen Kochbuch Winter. Home Made von Yvette van Boven zeigen. Die geschmorten Rinderbeinscheiben mit Belugalinsen und cremiger Polenta habe ich am Wochenende gekocht. Yvette van Boven verwendet für das Schmorgericht Ochsenschwanz anstelle von Rinderbeinscheiben. Das hatte ich ursprünglich auch vor und habe meinen Mann am Samstagmorgen zum Metzger meines Vertrauens bei uns im Ort geschickt, um zu fragen, ob es Ochsenschwanz gibt. Gab es nicht, aber dafür klingelte unser Telefon und die Metzgersfrau war dran! Mein Mann sei gerade an der Fleischtheke, sie habe aber keinen Ochsenschwanz da, den gäbe es nur gelegentlich oder auf Bestellung. Was ich denn damit vorhabe? Aha, ein Schmorgericht? Dann würde sie mir Rinderbeinscheiben empfehlen, da habe sie noch schöne da. Also habe ich telefonisch bei ihr Rinderbeinscheiben geordert, sie hat das Fleisch meinem Mann mitgegeben und alle waren glücklich. Und eben wegen solcher Geschichten ist diese Metzgerei die Metzgerei meines Vertrauens - unschlagbarer Service, oder?

Aber genug der Vorrede, hier kommt das Rezept ein wunderbares Wintergericht, das ihr unbedingt noch schnell nachkochen solltet! Cremige Polenta, eine sämig eingekochte Sauce, noch leicht bissfeste Linsen und butterweiches Fleisch ergeben das perfekte Winter-Soulfood.


Geschmorte Rinderbeinscheiben mit Belugalinsen und cremiger Polenta
(für 3 Portionen)

Zutaten:
700g Rinderbeinscheiben
1-2 EL Mehl
Salz, Pfeffer
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 Karotte
1 Stange Staudensellerie
2 EL Olivenöl
1 Dose geschälte Tomaten (400g)
1 TL getrockneter Thymian
1 Lorbeerblatt
150ml Rotwein
250ml Rinderbouillon
100g Belugalinsen
150g Polenta
75g Butter
Salz, Pfeffer
1 Stängel glatte Petersilie

Zubereitung:
Den Backofen auf 150 Grad vorheizen. Das Fleisch waschen, trocken tupfen und in mundgerechte Stücke schneiden. Die Fleischstücke in eine Schüssel geben, mit dem Mehl bestäuben und mit Salz und Pfeffer würzen. Durchmischen, so dass alle Fleischstücke mit Mehl bestäubt sind. 

Zwiebel schälen und fein würfeln. Knoblauch schälen und ebenfalls fein würfeln. Karotte schälen, in dünne Scheiben schneiden. Staudensellerie waschen und würfeln. 

In einem ofenfesten Schmortopf 2 EL Öl erhitzen. Fleisch darin runderhum bei mittlerer Hitze von allen Seiten braun anbraten. Evtl. das Fleisch portionsweise nacheinander anbraten, je nach Größe des Topfs. Dann Zwiebel, Knoblauch, Karotte und Staudensellerie zugeben und unter gelegentlichem Rühren ca. 10 Minuten andünsten. 

Tomaten in der Dose kleinschneiden. Tomaten mit Saft zum Fleisch geben. Lorbeerblatt und Thymian ebenfalls zugeben. Alles mit Rotwein ablöschen. Dann so viel Rinderbouillon zugeben, dass das Fleisch und das Gemüse gerade bedeckt sind. Mit Salz und Pfeffer würzen und einmal aufkochen lassen. Dann den Deckel auf den Schmortopf geben und im heißen Backofen auf der mittleren Schiene 3 Stunden schmoren lassen.

Nach anderthalb Stunden umrühren. Nach zweieinhalb Stunden die Beluga-Linsen (ohne Einweichen) in den Topf geben und unterrühren. Im Ofen weiterschmoren lassen.

Für die Polenta ca. 600ml Wasser mit reichlich Salz in einem möglichst hohen Topf zum Kochen bringen. Polenta in einem dünnen Strahl in das kochende Salzwasser einrieseln lassen und mit einem Schneebesen kräftig rühren, bis die Polenta leicht dicklich eingekocht ist. Hitze reduzieren und die Polenta bei niedriger Hitze ca. 30 Minuten garen lassen. Dabei immer wieder umrühren, damit die Polenta nicht am Topfboden anbrennt. Vorsicht vor gelegentlichen Spritzern heißer Polenta, sie neigt zum "Blubbern"! Evtl. auch noch mal etwas Wasser nachgießen. Nach 30 Minuten die Butter in kleine Stücke schneiden und in die Polenta einrühren. Mit Salz und Pfefffer abschmecken.

Petersilie waschen, trocken schütteln und die Blätter von den Stängeln zupfen. Grob hacken.

Fleisch aus dem Ofen nehmen, mit Salz und Pfeffer noch mal abschmecken. Polenta portionsweise auf die Teller verteilen. Rinderbeinscheiben mit Gemüse und Belugalinsen auf der Polenta verteilen. Mit der gehackten Petersilie bestreuen und sofort servieren.

Das schöne Kochbuch "Winter. Home Made" von Yvette van Boven werde ich demnächst noch näher vorstellen, denn ich habe bereits weitere Rezepte daraus nachgekocht. Bis auf das selbstgemachte Joghurt ist bisher auch alles prima gelungen! Also bleibt dran.



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Lachs-Kokos-Curry mit Asia-Nudeln

Lachs-Kokos-Curry mit Asia-Nudeln

Von meiner Vorliebe für das kleine Kochbüchlein Currys aus dem Zabert Sandmann Verlag habe ich neulich hier schon einmal berichtet. Am Sonntagabend habe ich vor dem "Tatort" ein weiteres Gericht aus diesem Kochbuch nachgekocht, das mal wieder prima gelungen ist und meinem Mann und mir sehr gut geschmeckt hat. Ein weiteres Plus: Das Lachs-Kokos-Curry mit Asia-Nudeln steht in 20 Minuten fix und fertig zubereitet auf dem Tisch und ermöglicht dadurch einen ganz entspannten, wohlig-satten Sonntagaben - ob mit oder ohne Tatort, da kann das Wochenende ganz entspannt ausklingen.



Lachs-Kokos-Curry mit Asia-Nudeln
(für 2 Portionen)

Zutaten:
200g Lachsfilet ohne Haut (TK)
1/2 Stange Lauch
1 kleine Zwiebel
1 rote Chilischote
1 Stange Zitronengras
ca. 2cm frischer Ingwer
1 EL neutrales Öl
2 TL gelbe Currypaste
250ml Kokosmilch
Salz
Zucker
1 EL Austernsauce
150g Asia Quick Cooking Noodles

Zubereitung:
Lachsfilet waschen, trocken tupfen und in mundgerechte Stücke schneiden. Lauch putzen und längs halbieren, unter fließendem Wasser gründlich abspülen. In dünne Ringe schneiden. 
Zwiebel schälen und fein würfeln. Chilischote längs halbieren. Kerne, Scheidewände und Stiel entfernen. Chilischote waschen und in dünne Ringe schneiden. 
Vom Zitronengras die äußeren Blätter und die obere trockene Hälfte entfernen. Das Helle des Zitronengras schräg in dünne Ringe schneiden. Ingwer schälen und fein würfeln.

Öl in einem großen Wok erhitzen. Zwiebel, Chili und Ingwer darin andünsten. Dann den Lauch und das Zitronengras zugeben. Currypaste ebenfalls unterrühren, mit anschwitzen. Mit Kokosmilch ablöschen, mit etwas Salz würzen und 3 Minuten köcheln lassen.

Die Nudeln derweil in kochendes Salzwasser geben und 5 Minuten (bzw. nach Packungsanweisung) gar ziehen lassen.

Den Lachs zum Gemüse in den Wok geben. Curry mit etwas Zucker und der Austernsauce würzen, weitere 3 Minuten köcheln lassen.

Nudeln in ein Sieb abgießen, abtropfen lassen. Nudeln portionsweise in tiefe Schüsseln füllen. Curry darauf verteilen und sofort servieren.

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Nachgemacht: Buttermilch-Gugelhupf mit Granatapfelglasur

Nachgemacht: Buttermilch-Gugelhupf mit Granatapfelglasur

Der Gugelhupf-Trend kennt kein Halten momentan. Außer den Mini-Gugeln, die ich auch schon gebacken habe, sind auch Maxi-Gugel schwer angesagt. Derart vorbelastet bin ich auf den Buttermilch-Gugelhupf mit Granatapfelglasur, den ich bei Sonja vom Blog Compliment to the Chef entdeckt habe, gleich angesprungen.  Ich hatte meine Schwiegereltern zum Kaffeeklatsch eingeladen und war auf der Suche nach einem einfachen, leicht vorzubereitenden Kuchenrezept, das optisch auch was hermacht. Da kam mir dieser (Mädchen-)Traum in Pink gerade recht! Und der Buttermilch-Gugelhupf hielt, was Sonja versprochen hatte: Saftig, locker, zitronig-frisch, schöne Vanillenote. Toll! Nur die Granatapfelglasur war so gar nicht meins. Schon beim Anrühren hatte ich die schlimmsten Vorahnungen, denn obwohl ich schon weniger Puderzucker und mehr Flüssigkeit genommen hatte als Sonja, war die Glasur sehr dickflüssig - und pappsüß. Nächstes Mal bestäube ich den Kuchen ganz simpel mit Puderzucker. Denn den Kuchen an sich backe ich sicherlich noch mal, er kam in der ganzen Familie sehr gut an! Dankeschön an Sonja für dieses Rezept. Und hier ist er für euch, der Traum in Rosa! 



Buttermilch-Gugelhupf mit Granatapfelglasur

(für eine Gugelhupfform mit 22cm Durchmesser)

Zutaten:
Für den Kuchen:
200ml Buttermilch
1 TL Natron
1 Bio-Zitrone
350g Mehl
240g Zucker
160g Butter (weich)
50g gemahlene Mandeln
1 TL Weinstein-Backpulver
1/2 TL Meersalz
1 Vanilleschote
2 Eier
Butter und Mehl für die Form
Für die Glasur:
1/2 Granatapfel
1 EL Zitronensaft
250g Puderzucker
20g Butter

Zubereitung:
Natron und Buttermilch in einer Schüssel mit dem Schneebesen vermengen, ziehen lassen.

Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Gugelhupfform mit etwas Butter einfetten, mit 1-2 EL Mehl ausstreuen.

Zitrone heiß abwaschen, abtrocknen und die Schale fein abreiben. Eine Zitronenhälfte auspressen. Butter in kleine Stücke schneiden und in einer großen Schüssel mit dem Mehl, dem Zucker, den gemahlenen Mandeln, dem Zitronenschalenabrieb, dem Backpulver und dem Salz mit den Knethaken des Handrührgeräts gut vermengen. Vanilleschote längs aufschlitzen, Mark herauskratzen und das Vanillemark zum Teig geben. Die beiden Eier, 1 EL Zitronensaft sowie die Buttermilch-Natron-Mischung ebenfalls zum Teig geben und mit den Knethaken des Handrührgeräts oder einem Teiglöffel so lange vermengen, bis alle trockenen Zutaten feucht geworden sind und ein glatter Teig entstanden ist.

Teig in die gefettete Gugelhupfform füllen, Oberfläche mit einem Teiglöffel glatt streichen. Gugelhupf im heißen Backofen auf der 2. Schiene von unten ca. 60 Minuten backen. Falls die Oberfläche zu dunkel wird, Kuchen mit Alufolie abdecken. Vor dem Herausnehmen auf jeden Fall die Stäbchenprobe machen: der Kuchen ist fertig gebacken, wenn man mit einem Holzstäbchen in den Teig sticht und beim Herausziehen am Stäbchen kein Teig mehr haften bleibt.

Kuchen 15 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann vorsichtig auf ein Kuchengitter stürzen und vollständig auskühlen lassen.

Für die Glasur den Puderzucker in eine Schüssel sieben. 20g Butter in einem kleinen Topf schmelzen. Einige Granatapfelkerne für die Dekoration aus dem Granatapfel herauspulen. Granatapfelhälfte auspressen. 1 EL Zitronensaft und 3 EL Granatapfelsaft mit der geschmolzenen Butter zum Puderzucker geben und zu einer glatten, dickflüssigen Glasur verrühren. Ich habe noch mal 2 EL Wasser dazu gegeben, trotzdem war meine Glasur noch sehr dickflüssig.
Gugelhupf mit der Glasur überziehen und mit den beiseite gelegten Granatapfelkernen verzieren. Alternativ die Glasur weglassen und den Kuchen nur mit Puderzucker bestäuben.


Noch mehr leckere Gugelhupf-Rezepte auf meinem Blog:

Nachgekocht: Salat aus geröstetem Blumenkohl und Haselnüssen mit Granatapfel

Nachgekocht: Salat aus geröstetem Blumenkohl und Haselnüssen mit Granatapfel

Dieser Salat aus geröstetem Blumenkohl und Haselnüssen mit Granatapfel ist ein Liebling der Massen, oder wie Micha so treffend sagt: ein Blog-Buster! Das Rezept stammt aus "Jerusalem", dem aktuellen Kochbuch von Yotam Ottolenghi und Sami Tamimi. Ich besitze das Kochbuch nicht, aber das ist eigentlich auch nicht nötig, denn die besten Rezepte daraus finde ich sowieso in schöner Regelmäßigkeit auf meiner täglichen Blogrunde. Wie z.B. beim Süßkartoffel-Feigen-Salat mit Ziegenfrischkäse. Und jetzt eben der Salat aus geröstetem Blumenkohl, von dem Britta so geschwärmt hatte. Und den Micha gestern auch nachgekocht und verbloggt hat! Aber wenn´s halt auch so gut ist...das Rezept wird ja durch seine Verbreitung nicht schlechter. Denn ich war auch total begeistert von diesem Salat. Blumenkohl mag ich mittlerweile sowieso am liebsten, wenn er im Ofen geröstet wird. Und die gerösteten Haselnüsse, die knackigen Granatapfelkerne und ganz besonders der gemahlene Zimt passen wunderbar dazu. Zum Reinlegen!


Salat aus geröstetem Blumenkohl und Haselnüssen mit Granatapfel
(für 1-2 Portionen als Hauptgericht)

Zutaten:
1 kleiner Blumenkohl (ca. 600g)
5 EL Olivenöl
1 Stange Staudensellerie
1 Stängel glatte Petersilie
30g ganze Haselnusskerne
1/2 Granatapfel
1/2 TL Zimt
1/2 TL gemahlener Piment
1 EL Sherryessig
1,5 TL Ahornsirup
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Backofen auf 220 Grad (Ober/Unterhitze) vorheizen.

Blumenkohl putzen, waschen und in kleine Röschen zerteilen. Röschen in eine ofenfeste Form geben und mit dem Olivenöl vermengen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Im heißen Backofen auf der oberen Schiene ca. 30-35 Minuten rösten, bis der Blumenkohl gebräunt ist. Herausnehmen, kurz abkühlen lassen.

Haselnusskerne in einer beschichteten Pfanne ohne Fett rundherum goldbraun rösten. Anschließend die Kerne grob hacken.

Granatapfelkerne aus dem Granatapfel lösen. Ich mache das immer nach dieser Methode: Granatapfel sternförmig einritzen, in der Mitte auseinanderbrechen, dann noch mal in Viertel brechen (an den vorgeritzten Linien entlang), dann ein Viertel mit der offenen Seite nach unten in der Hand halten und mit einem Kochlöffel von außen auf die Schale schlagen. Das ganze am besten über der Spüle machen. 
Sellierie waschen, putzen und in kleine Würfel schneiden. Petersilie waschen, trocken schütteln und die Blätter von den Stängeln zupfen. Blätter grob hacken. 
Zimt, Piment, Sherryessig und Ahornsirup in einer Salatschüssel miteinander vermengen. Sellerie, Granatapfel, gerösteten Blumenkohl, Haselnüsse und Petersilie zugeben und gut durchmischen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Sofort servieren.


Sehr empfehlenswert sind auch noch folgende Rezepte mit geröstetem Blumenkohl, die ich bereits auf dem Blog veröffentlicht habe:

Hühnchen-Tagine mit Feigen

Hühnchen-Tagine mit Feigen

Als ich kürzlich mein neues Kochbuch "fresh + easy" von Michele Cranston auf dem Blog vorgestellt habe, hatte ich ja erwähnt, dass als nächstes Rezept nach dem Eintopf aus Puy-Linsen eine Hühnchen-Tagine mit Feigen auf der Nachkochliste steht. Jetzt war es soweit: Passend zur Winter-Rückkehr habe ich noch mal meinen Schmortopf hervorgeholt, denn bei Michele Cranston wird die Tagine nicht im klassischen Tajine-Topf, sondern ganz schlicht im Schmortopf zubereitet. Hinein in den Topf kommen außer Hähnchen noch Feigen, Datteln, Zimt, Lorbeerblätter, Safran, Zwiebeln und Knoblauch. Dazu gibt es Couscous als Beilage.

Die Hühnchen-Tagine kocht sich völlig unkompliziert fast von allein und hat sowohl meinem Mann als auch mir sehr gut geschmeckt. Bisher das leckerste Rezept aus fresh + easy- volle Punktzahl!

 

Hühnchen-Tagine mit Feigen
(für 2 Portionen)

Zutaten:
400g Hähnchenbrustfilet
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
ca. 1-2cm frischer Ingwer
2 EL Olivenöl
5 Safranfäden
Salz, Pfeffer
250ml Hühnerbrühe
100g kleine Feigen
50g getrocknete Datteln, entsteint
1 Lorbeerblatt
1 Zimtstange
1-2 Stängel glatte Petersilie
1 EL Zitronensaft
50g Couscous
1 EL Butter

Zubereitung:
Hähnchenbrustfilets unter fließendem Wasser abspülen, mit Küchenpapier trocken tupfen und in mundgerechte Würfel schneiden.

Zwiebel schälen und fein würfeln. Knoblauch schälen und die Knoblauchzehe mit dem Messerrücken leicht andrücken. Ingwer schälen und ca. 1 TL fein abreiben. Feigen vorsichtig waschen und den harten Stiel abschneiden.

Olivenöl in einem Bräter erhitzen. Zwiebeln, Knoblauch, Ingwer, Safran und ca. 1/2 TL frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer darin andünsten. Einige Minuten bei mittlerer Hitze dünsten, bis die Zwiebeln weich und hellbraun sind.

Jetzt die Hähnchenstücke in den Topf geben und rundherum goldbraun anbraten. Mit Hühnerbrühe ablöschen. Lorbeerblatt, Zimtstange und alle Feigen (bis auf eine für die Garnitur später) zugeben. Alles einmal aufkochen lassen, dann die Hitze reduzieren und zugedeckt bei schwacher Hitze ca. 30 Minuten köcheln lassen. Nach ca. 15 Minuten die ganzen Datteln zugeben, unterrühren und weiter köcheln lassen.

Couscous in eine Schüssel geben, salzen. Mit 125 ml kochendem Wasser begießen und abgedeckt ca. 10 Minuten quellen lassen. Dann den gequollenen Couscous mit einer Gabel auflockern. Butter in Stücken unter den warmen Couscous rühren.

Petersilie waschen, trocken schütteln und die Blätter von den Stängeln zupfen. Blätter grob hacken.

Hühnchen-Tagine mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft würzen. Mit der gehackten Petersilie garniert und dem Couscous als Beilage servieren.

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12 Bilder vom 12.März 2013

12 Bilder vom 12.März 2013

Schon ewig habe ich nicht mehr bei "12 von 12" mitgemacht. Das letzte Mal vor genau 2 Jahren, am 12.3.2011... da war das Wetter schon deutlich frühlingshafter, wie ich anhand der Bilder sehen kann! Na, jedenfalls war es höchste Zeit, mal wieder bei 12 von 12 mitzumachen! Für alle, die "12 von 12" nicht kennen: Immer am 12. jeden Monats hält man seinen Tag in 12 Bildern fest. Am Ende des Tages sammelt Caro vom Blog "Draußen nur Kännchen" in einer Liste alle Teilnehmer.

Meinen Tag  habe ich mit Früchtemüsli, selbst gemachtem Naturjoghurt (erster Versuch, noch verbesserungswürdig!), Kirschen und einem Milchkaffee begonnen.


Das Wetter ist alles andere als einladend... wie gut, dass ich gestern schon vieles besorgt habe und heute genügend drinnen zu tun habe!


Als erstes streiche ich ein paar Spanplatten, die ich im Baumarkt gekauft habe, mit weißem und grauem Lack an. Die Platten möchte ich dann als Hinter-bzw. Untergründe für meine Foodfotos verwenden. Angefangen zu streichen habe ich mit der abgebildeten Walze. Die hat aber rein gar nichts getaugt. Ich habe x-Mal mit richtig viel Farbe gestrichen, das Brett blieb nahezu naturholzfarben! Erst als ich anstelle der Schaumstoffwalze einen Pinsel verwendet habe, hat die Farbe gedeckt.


Während die Bretter trocknen, bereite ich schon mal das nächste Projekt für heute vor! Vor kurzem habe ich den zauberhaften Blog glomerylane entdeckt. Inga hat mich mit ihrem "Grow your own"-Projekt total angesteckt, nicht nur Kräuter auf dem Balkon zu züchten, sondern auch Gemüse. Also habe ich gestern im Baumarkt Samen für Tomaten, Peperoni und Mangold gekauft, Kräutererde für die Anzucht und ein Fensterbank-Gewächshaus.


Vorher ist es aber erst mal Zeit für ein schnelles, leckeres Mittagessen. Ich habe die Reste der unglaublich leckeren Bandnudeln mit Schüttelbrot-Butter, knusprigem Speck und Ricotta von gestern gegessen. Hat heute noch mal genauso gut geschmeckt, yummy!


Als Nachtisch gab es ein selbst gemachtes Kirsch-Joghurt mit einem großen Schluck Ahornsirup. Aber erst mal habe ich meinen neuen grauen Foto-Untergrund ausprobiert und den Joghurt in x Varianten abgelichtet. Zum Glück war er ein geduldiges Fotomodell!


Es schneit immer noch, aber zum Briefkasten bin ich doch mal vorgegangen. Merkwürdiges weißes Pulver in der Post.... Ich will keinen Stevia, weg damit! (Grummel)


Es geht weiter mit dem Projekt "Gemüse selbst auf dem Balkon anpflanzen"! 12x Tomate, 4x Peperoni und 10x Mangold habe ich ausgesät. Habt ihr schon mal Mangold-Samen gesehen? Ich nicht! So sehen sie aus:


Wenn die Samen alle keimen, sehe ich einer Tomaten- und Mangoldschwemme entgegen, aber das wird sich dann im Sommer zeigen...


Nach all der Hausarbeit ist es jetzt doch mal Zeit, das Haus zu verlassen. Sportsachen eingepackt und ab ins Fitness-Studio!


Auf dem Rückweg vom Fitness-Studio habe ich noch die Zutaten fürs Abendessen besorgt. Auf dem Speiseplan steht der Salat aus geröstetem Blumenkohl und Haselnüssen mit Granatapfelkernen nach Yotam Ottolenghi, das Rezept habe ich mir bei Britta von Kamafoodra mitgenommen. Ich bin gespannt und werde berichten!


Und heute abend freue ich mich darauf, ganz in Ruhe in meinen neuen Kochbüchern zu schmökern und die Rezepte für die nächsten Tage rauszusuchen.


Und wie war euer Tag? Seid ihr im Schneechaos stecken geblieben oder lieber gleich zuhause geblieben?

Südtirol-Fernweh: Bandnudeln mit Schüttelbrot-Butter, knusprigem Speck und Ricotta

Südtirol-Fernweh: Bandnudeln mit Schüttelbrot-Butter, knusprigem Speck und Ricotta

Als Kind war ich jedes Jahr mit meinen Eltern in den Herbstferien im Ultental in Südtirol wandern. Für manche Kinder sicherlich ein Alptraum - aber ich fand´s toll! Die Natur, die Berge, das Wandern inklusive Gipfeltouren und natürlich das tolle Essen haben mich schon damals voll für Südtirol eingenommen.  

Derart vorbelastet habe ich natürlich das Südtirol-Rezeptespecial aus der aktuellen "Essen & Trinken" (Ausgabe 3/2013) quasi inhaliert und gleich diverse Rezepte zum Nachkochen markiert. Als erstes habe ich dann heute die Bandnudeln mit Schüttelbrot-Butter, knusprigem Speck und Ricotta nachgekocht. Seit unseren Südtirol-Wanderurlauben kenne und mag ich Vinschgauer Fladen ("Vinschgerl") und das harte, aber äußerst schmackhafte Schüttelbrot. Für die Schüttelbrot-Butter werden die  typischen im Schüttelbrot enthaltenen Gewürze Kümmel, Koriander, Bockshornklee, Anis und Fenchel verwendet. Und die Gewürze passen nicht nur ganz hervorragend ins Brot, sondern auch zur Pasta! Und Speck ist ja sowieso die perfekte Ergänzung für Schüttelbrot. Dazu noch cremig-kühler Ricotta und frischer Schnittlauch - das ergibt ein wunderbares, superschnell gekochtes Pasta-Lieblingsgericht mit Fernweh-Garantie! Ich bin begeistert - und möchte dringend mal wieder ins schöne Ultental...

 

Bandnudeln mit Schüttelbrot-Butter, knusprigem Speck und Ricotta
(für 2 Portionen)

Zutaten:
1/2 TL Kümmelsaat
1/2 TL Koriandersaat
1/2 TL Bockshornkleesaat
1/2 TL Anissaat
1/2 TL Fenchelsaat
8 dünne Scheiben Schinkenspeck
300g Bandnudeln
50g Butter
1/2 Bund Schnittlauch
50g Ricotta

Zubereitung:
In einer beschichteten Pfanne ohne Fett Kümmel, Koriander, Bockshornklee, Anis und Fenchel bei mittlerer Hitze kurz rösten. Saaten abkühlen lassen, dann in einem Mörser oder - noch einfacher - in einer Gewürzmühle fein mahlen.

Schinkenspeck quer in ca. 3 cm breite Streifen schneiden. Schinkenspeckstreifen in einer beschichteten Pfanne ohne Fett bei mittlerer Hitze knusprig braten, dann die Streifen auf Küchenpapier abtropfen lassen.

Nudeln in reichlich Salzwasser nach Packungsanweisung al dente kochen. Schnittlauch waschen, trocken schütteln und in ca. 3 cm lange Streifen schneiden.

Die Butter bei geringer Hitze in einer Pfanne schmelzen lassen, die gemahlenen Gewürze unterrühren.
Ca. 50ml vom Nudelwasser abschöpfen und beiseite stellen. Nudeln in ein Sieb abgießen, abtropfen lassen. Mit dem abgeschöpften Nudelwasser zur Schüttelbrot-Butter in die Pfanne geben, gut vermengen. Gebratenen Speck ebenfalls unterrühren, dann die Pasta portionsweise in tiefe Teller füllen. Mit Ricotta-Nocken und Schnittlauchstreifen garnieren und sofort servieren.

Eintopf aus Puy-Linsen mit Karotten, Bulgur, Rosinen und gerösteten Pinienkernen

Eintopf aus Puy-Linsen mit Karotten, Bulgur, Rosinen und gerösteten Pinienkernen

Heute gibt es wie versprochen das Rezept für den winterlichen Eintopf aus Puy-Linsen mit Karotten, Bulgur, Rosinen und gerösteten Pinienkernen aus meinem neuen Kochbuch fresh + easy von Michele Cranston, das ich euch gestern näher vorgestellt habe. Im Kochbuch wird der Eintopf als Beilage zu Lammkoteletts empfohlen, was ich mir auch sehr gut vorstellen kann. Bei mir gab es den Eintopf aber als vegetarisches Hauptgericht. Die Kombination der französischen Puy-Linsen mit Bulgur und Rosinen hat mir gut gefallen und durch die Zugabe von Ras el Hanout bekommt das Gericht eine leicht orientalische Note - lecker!


Eintopf aus Puy-Linsen mit Karotten, Bulgur, Rosinen und gerösteten Pinienkernen
(für 2 Portionen)

Zutaten:
75g Puy-Linsen
1 EL Meersalz
60g Bulgur
30g Rosinen
1 EL Butter
1/2 rote Zwiebel
1 Karotte
1 TL Ras el Hanout (marokkanische Gewürzmischung)
100ml Gemüsebrühe
1 Stängel glatte Petersilie
1 EL Pinienkerne

Zubereitung:
Linsen mit dem Salz in einen kleinen Topf geben, mit ca. 300ml Wasser aufgießen und die Linsen einmal aufkochen lassen. Dann die Hitze reduzieren und die Linsen zugedeckt bei mittlerer Hitze ca. 35 Minuten köcheln lassen. Linsen in ein Sieb abgießen und abtropfen lassen.

Bulgur und Rosinen in einer Schüssel mischen. Bulgur und Rosinen mit kochendem Wasser begießen, so dass der Bulgur knapp bedeckt ist. Schüssel abdecken und Bulgur so lange quellen lassen, bis das Wasser komplett aufgesogen ist. Dann den Bulgur mit einer Gabel auflockern.

Zwiebel schälen und fein würfeln. Karotte schälen und in dünne Scheiben schneiden. In einem großen Topf die Butter erhitzen. Zwiebel und Karotte darin andünsten, bis die Zwiebeln weich sind und langsam braun werden. Ras el Hanout zugeben, kurz anrösten. Dann die Linsen, Bulgur mit Rosinen sowie die Gemüsebrühe zugeben. Alles gut umrühren und zugedeckt bei geringer Hitze 5 Minuten köcheln lassen.

Pinienkerne in einer beschichteten Pfanne ohne Fett goldbraun anrösten. Petersilie waschen, trocken schütteln und die Blätter von den Stängeln zupfen. Grob hacken.

Eintopf portionsweise in Schüsseln füllen, mit den gerösteten Pinienkernen und der Petersilie bestreuen. Sofort servieren.

Hinweis: Alle Links zu Amazon sind Affiliate-Links.

Neu in meinem Kochbuchregal: "fresh + easy" von Michele Cranston

Neu in meinem Kochbuchregal: "fresh + easy" von Michele Cranston

Bei mir haben in letzter Zeit wieder einige neue Kochbücher Einzug gehalten. Eines davon möchte ich euch heute vorstellen: fresh + easy - Unkomplizierte Gerichte für entspannten Genuss von Michele Cranston, das ich vom Jan Thorbecke Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt bekommen habe. "Gemütliche Wochenenden, Spaß und Relaxen mit Freunden - darum geht es in diesem Buch" steht im Vorwort. 

Unterteilt ist das Kochbuch in 13 Kapitel mit den Titeln Leckeres, Erfrischendes, Genussfrisches, Entspannendes, Scharfes, Erdiges, Wärmendes, Verführerisches, Süßes, Säuerliches, Luftiges und Extras. Im Kapitel "Leckeres - Kleinigkeiten für den frühen Morgen" finden sich verschiedene Frühstücksrezepte, während im Kapitel "Luftiges - Blütenduft und Frühlingsdesserts" z.B. Rezepte für verschiedene Limonaden, Gewürzkekse oder Erdbeer-Rosenwasser-Marshmallows vorgestellt werden. Das Buch enthält eine bunte Mischung an Rezepten für jede Stimmung und jede Jahreszeit, angereichert mit Fotos zu allen Gerichten und mit immer wieder eingestreuten Stimmungsbildern, die die zum jeweiligen Kapitel passende Stimmung prima transportieren. Frisch und mit einer gewissen Leichtigkeit - passend zum Buchtitel!

 
Buchcover: (C) Jan Thorbecke Verlag

Gleich beim ersten Durchblättern habe ich mir zahlreiche Rezepte zum Nachkochen markiert.
Ausprobiert habe ich bisher drei davon. Alle drei Gerichte waren einfach nachzukochen und sind gut gelungen. Am besten geschmeckt hat mir dieser Eintopf aus Puy-Linsen mit Karotten, Bulgur, Rosinen und gerösteten Pinienkernen aus dem Kapitel "Wärmendes - herzhafte Gerichte für kalte Wintertage". Das Rezept werde ich morgen veröffentlichen!


Aus dem gleichen Kapitel habe ich auch noch das Safran-Tomaten-Risotto mit Chorizo nachgekocht. Bei Risotto, Safran und Chorizo bin ich ja generell sofort dabei! Diese Version fand ich recht ungewöhnlich, da hierbei der angeschwitzte Risottoreis als erstes nicht mit Wein oder Brühe abgelöscht wird, sondern mit ganzen geschälten Tomaten und Tomatensaft. Das Ergebnis fand ich ganz gut, aber von der durchaus ansehnlichen Menge an Safranfäden habe ich nachher nichts mehr geschmeckt, da die Chorizo sehr dominant war. Das fand ich etwas schade.


Das dritte Rezept war in meinem Fall eigentlich nicht wirklich eines: ein weich gekochtes (Frühstücks-)Ei mit Dukkah aus dem Kapitel "Leckeres - Kleinigkeiten für den frühen Morgen". Die afrikanisch-orientalische Gewürzmischung Dukkah wird hierbei anstelle von Salz verwendet. In "fresh + easy" ist das Rezept für eine selbstgemachte Dukkah-Mischung aus Mandelblättchen, Sesam, Koriandersamen, Kreuzkümmel, Sumach, Pfeffer und Meersalz enthalten. Ich habe es mir etwas einfacher gemacht und auf eine fertige Dukkah-Gewürzmischung zurückgegriffen, die ich vor kurzem von der Gewürzmanufaktur Rimoco für einen Produkttest zugeschickt bekommen habe. Nachdem ich am Anfang etwas ratlos war, für was ich den Dukkah verwenden sollte, war der Einsatz auf dem Frühstücksei ein guter Einstieg - gibt es zukünftig bestimmt öfter! Ansonsten kann man Dukkah auch für Salat-Dressings oder als Beigabe zu Fladenbrot verwenden.


Aber zurück zu fresh + easy: Mir gefällt das 256 Seiten umfassende Kochbuch von Michele Cranston bis jetzt sehr gut. Rezepte und Fotos treffen meinen Geschmack und bis jetzt war alles in der Tat "frisch" und "easy" nachzukochen. In nächster Zeit möchte ich aus dem Buch noch eine Hühnchen-Tagine mit Feigen nachkochen sowie einige der Desserts ausprobieren. Hören sich Schokoladen-Kardamom-Dattel-Soufflé oder Blutorangengelee mit Ingwerstreuseln nicht höchst verführerisch an? Ich halte euch natürlich auf dem Laufenden, ob die Rezepte halten, was sie versprechen!

Werbehinweis: Alle Links zu Amazon sind Affiliate-Links. Die Rimoco-Produkte wurden mir von Rimoco kostenlos zur Verfügung gestellt.

Gastbeitrag zu Ninas Foodblogger-Charts: "Tutti frutti"

Gastbeitrag zu Ninas Foodblogger-Charts: "Tutti frutti"

Mann-o-Mann, da hat sich die liebe Nina ja dolle Songs ausgesucht für ihre Foodblogger-Charts! Nina hat sich mit den Foodblogger-Charts etwas wirklich Nettes ausgedacht: sie hat einige Foodblogger angeschrieben und jedem von uns ein Lied vorgegeben, zu dem wir uns dann etwas Kulinarisches einfallen lassen sollten. Ich hatte es mit „Tutti frutti“ von Elvis Presley ja eigentlich ganz gut erwischt. Dachte ich zumindest. Eine kurze Umfrage auf meiner "Schöner Tag noch!"-Facebook-Seite, was meinen lieben Bloglesern zum Thema „Tutti frutti“ einfällt, ergab jedoch ein ziemlich desillusionierendes Bild: 50% dachten sofort an die gleichnamige Fernsehshow mit Hugo Egon Balder aus den späten 80er Jahren, die andere Hälfte rief wie aus der Pistole geschossen: Obstsalat!

Ich habe mir ganz schön den Kopf zerbrochen, was ich euch zum Thema „Tutti frutti“ denn servieren könnte. Nachdem ich zuerst auf keinen Fall Obstsalat machen wollte, entschied ich mich letztlich für: 
…..... 
................
Obstsalat! 


Aber nicht irgendeinen, nein, heute gibt es einen gebratenen Obstsalat, garniert mit einem Topping aus süßem Minz-Pesto und gehobelten weißen Schokoladenspänen. Geht doch!


Das Rezept findet ihr "drüben" auf Ninas Kleinem Foodblog.

Danke, liebe Nina, dass ich bei Deinen Foodblogger-Charts mitmachen durfte!

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