Printfriendly

Powered by Blogger.

2 Blogs, 1 Buch: Weber´s Burger - Die besten Grillrezepte mit und ohne Fleisch

2 Blogs, 1 Buch: Weber´s Burger - Die besten Grillrezepte mit und ohne Fleisch

Willkommen zu einem weiteren Beitrag aus der Rubrik "2 Blogs, 1 Buch"! Heute nehmen mein Cousin Uwe von HighFoodality und ich  Weber's Burger: Die besten Grillrezepte mit und ohne Fleisch von Jamie Purviance gemeinsam unter die Lupe.



Eigentlich hatte ich mir das ja so schön vorgestellt: Der Balkon ist frühlingsfein geputzt und mit Kräutern bestückt, der neue Gasgrill steht zum Einsatz bereit und ich grille mich durch alle Burger hindurch, die mich im Buch ansprechen. Und das sind einige! Wie wäre es z.B. mit einem toskanischen Burger mit Rosmarin, Balsamico-Essig und Parmesanspänen, einem Lammburger mit gegrillter süßer Zwiebel und frischer Minze, einem vegetarischen Kichererbsenburger im Pita-Brot mit Harissa-Sesam-Sauce und dazu Tabouleh mit Orangen, Basilikum und Petersilie?

Es fing auch ganz gut an mit der Burger-Parade. An einem Wochenende im April habe ich Uwe in Nürnberg besucht und wir gerieten in einen richtigen Burger-Rausch. So haben wir an einem Abend gleich drei Burger-Rezepte aus "Weber´s Burger" ausprobiert!

Darunter war auch direkt der bisher beste Burger des Jahres, nämlich der Gaucho-Burger mit Chimichurri-Sauce und gebratenen Apfelscheiben.  Das Rezept hat Uwe bereits auf HighFoodality veröffentlicht. Chimi-was? Chimichurri kannte ich bis zu diesem Burger noch nicht. Es handelt sich dabei um eine argentische Grillsauce, die eine gewisse Ähnlichkeit mit Pesto hat, aber auf viel frischer Petersilie basiert und durch die Zugabe von Essig deutlich saurer ist als ein "normales" Pesto. Die Kombination von saftigem Rindfleisch, wunderbar weichen Burgerbrötchen, frischen Apfelscheiben und der Chimichurri war unwiderstehlich und am Tisch war nur noch wohliges Seufzen zu hören! 



Außerdem gab es an diesem Abend noch einen sizilianischen Rindfleisch-Burger mit Oliventapenade in einem Oliven-Ciabatta-Brot.  Die Oliventapenade dazu habe ich "dazugedichtet" und grob nach diesem Rezept gemacht. Gut!


Der dritte und letzte Burger an diesem Abend war der Reuben Burger mit selbst gemachter Mayo und Sauerkraut zwischen kurz gerösteten Graubrot-Scheiben. Das Rezept gibt es ebenfalls bereits auf Uwes Blog! Da ich Sauerkraut sehr gerne esse, war ich sehr gespannt auf diesen Burger. Mein Fazit: Lecker! Aber  auch ganz schön deftig. Sehr viel feiner war dagegen der Gaucho-Burger, den ich an diesem Abend glücklicherweise als letztes probiert habe, getreu dem Motto "Das Beste kommt zum Schluss"!


Nach diesem höchst erfolgreichen Start in die Burger-Saison geriet die Grillerei wetterbedingt ins Stocken und ich konnte nur noch einen klassischen Cheeseburger (in meinem Fall aber ohne Käse) aus "Weber´s Burger" ausprobieren. Darüber habe ich hier schon berichtet. Ich war noch nicht so 100% damit zufrieden, unter anderem ist mir das Fleisch etwas zu trocken geraten. Das lag aber eher daran, dass ich noch nicht ganz so vertraut mit meinem neuen Grill bin, als am Rezept!


Soviel also zu den ausprobierten Burgern - jetzt geht´s an die Detailbewertung. 

Aufmachung/Design: 3/5 Punkte
Die Gestaltung ist relativ nüchtern. Der Fokus liegt klar auf den Rezepten, den Anleitungen und Tipps & Tricks. Stimmungsfotos gibt es auf den 144 Seiten im handlichen Format mit Soft-Cover keine. Hier geht es nur um eines, nämlich um Burger-Rezepte! Die Lust auf´s Grillen wird hier schon stillschweigend vorausgesetzt und vermutlich ist die Zielgruppe dieses Buchs tendenziell männlich!

Fotos: 2/5 Punkte
Leider sind nur 28 der 66 Burger-Rezepte bebildert. Das könnte natürlich daran liegen, dass Burger relativ schwierig zu fotografieren sind und unterschiedliche Burger trotzdem recht ähnlich aussehen können. Schade fand ich aber, dass es von den Beilagen-Rezepten überhaupt keine Fotos der fertigen Gerichte gibt. Dabei ist doch ein Salat mit Wassermelone, Feta und gegrillter roter Zwiebel oder ein Salat von gegrillten Süßkartoffeln und Paprikaschoten sicherlich fotogen! Dadurch wirkt "Weber´s Burger" eher wie ein Nachschlagewerk oder eine technische Anleitung. Es ist definitiv kein Coffeetable-Book, in dem man gerne blättert und sich von einer Flut schöner Bilder inspirieren lässt. Die vorhandenen Burger-Fotos sind aber ansprechend und appetitlich.

Rezepte: 3/5 Punkte
Ich finde das Buch sehr fleischlastig. Das ist natürlich naheliegend, da Burger meistens aus Fleisch sind. Aber das "Drumherum" kommt für mich in diesem Buch etwas zu kurz. So gibt es zwar einige Rezepte für vegetarische Burger und Fisch-Burger, aber ich vermisse in diesem Buch weiterführende Rezepte, z.B. für selbstgebackene Burger Buns. Außerdem werden für die Burgersaucen oft fertige Saucen wie Ketchup oder Mayonnaise verwendet. Da hätte ich bei den Saucen-Rezepten am Ende des Buches zumindest ein Rezept zum Selbermachen von Ketchup oder Mayo erwartet. Leider Fehlanzeige! Die Burger-Rezepte an sich gefallen mir gut. 66 unterschiedliche, auch ungewöhnliche Burger-Kombinationen sind im Buch versammelt - da ist für jeden Geschmack etwas dabei!

Nachkochbarkeit: 4/5 Punkte
Die Rezepte sind alle verständlich und nachvollziehbar geschrieben, die einzelnen Schritte werden gut erklärt. Es werden keine exotischen Zutaten verwendet, die benötigten Zutaten sind fast alle in gut sortierten Supermärkten erhältlich. Im Buch gibt es zahlreiche gute Tipps, die das Burger braten erleichtern und relativ gelingsicher machen. Alle von mir ausprobierten Rezepte haben prima funktioniert.

Kaufempfehlung: 3/5 Punkte
Der Gräfe & Unzer-Verlag bewirbt dieses Buch mit dem Satz "Das neue Standardwerk rund ums Thema Burger grillen". Standardwerk trifft es meiner Meinung nach gut, denn hier findet man alle grundlegenden Tipps und Tricks für das gelungene Burger-Grillen und viele Rezepte für Burger-Einsteiger, aber auch raffiniertere Burger-Rezepte wie den "Gaucho-Burger". Wer noch gar kein Buch mit Burger-Rezepten besitzt, ist mit "Weber´s Burger" auf jeden Fall bestens bedient!
Einen Punkt Abzug von der Höchstwertung gibt es bei mir wegen der wenigen Fotos und einen weiteren Punkt Abzug wegen der für meinen Geschmack fehlenden Rezepte abseits der Burger an sich (Burgerbrötchen, Ketchup....). Ansonsten ein gelungenes Burger-Grillbuch!

Jetzt bin ich gespannt, wie Uwe bei HighFoodality "Weber´s Burger" im einzelnen bewertet hat!



Vielen Dank an den GU-Verlag, der mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat!

Hinweis: Alle Links zu Amazon sind Affiliate-Links.

Nachgekocht: Pizza mit grünem Spargel, Büffelmozzarella und Bärlauch-Öl

Nachgekocht: Pizza mit grünem Spargel, Büffelmozzarella und Bärlauch-Öl

Spargel könnte ich ja eigentlich jeden Tag essen. Tue ich momentan auch fast jeden Tag ;-) Dieses Jahr hat es mir der grüne Spargel besonders angetan (zu sehen hier, hier, hier und hier). Klar, dass unter solchen Bedingungen das Rezept für eine Pizza mit grünem Spargel und Büffelmozzarella sofort auf meine Nachkochliste kam, als ich es auf Majas Blog "Moey´s Kitchen" entdeckte. 
Der grüne Spargel wird dabei mit dem Sparschäler in dünne Streifen gehobelt und nach dem Backen noch mit Balsamico-Creme beträufelt. Ich habe den Pizzaboden zusätzlich noch mit selbst gemachtem Bärlauch-Öl bestrichen. Ergebnis: Die Pizza ist ein absoluter Knaller und schmeckt zum Reinlegen gut - Nachbacken dringend empfohlen!


Pizza mit grünem Spargel, Büffelmozzarella und Bärlauch-Öl
(für 2 kleine Pizzen)

Zutaten:
200g Mehl Type 00
5g frische Hefe
1/2 TL Salz
1-2 EL Olivenöl
1 EL Bärlauch-Öl (selbstgemacht)
125g Büffelmozzarella
300g grüner Spargel (dicke Stangen)
Salz, Pfeffer
Crema di Balsamico (selbstgemacht)

Zubereitung:
Hefe in 125ml lauwarmem Wasser auflösen. 5 Minuten stehen lassen. Mehl mit Salz in einer Schüssel vermischen, eine Mulde formen. Hefewasser hineingießen, weitere 5 Minuten stehen lassen. Dann 1/2 EL Olivenöl zugeben und den Teig erst mit den Knethaken des Handrührgeräts, dann mit den Händen in ca. 10 Minuten zu einem glatten, geschmeidgen Teig verkneten. Teig in eine Schüssel geben und mit einem angefeuchteten Küchentuch abdecken. Teig an einem warmen Ort ca. 1 Stunde gehen lassen, bis sich sein Volumen verdoppelt hat.

Spargel waschen, holzige Enden abschneiden. Spargel mit einem Sparschäler längs in dünne Streifen hobeln. Spargelstreifen in eine kleine Schüssel geben, mit Salz und Pfeffer würzen und mit etwas Olivenöl beträufeln. Dann die Schüssel mit einem Deckel abdecken und kräftig schütteln, so dass sich das Olivenöl und Salz und Pfeffer gleichmäßig auf alle Spargelstreifen verteilen.

Büffelmozzarella in dünne Scheiben schneiden. Backofen mitsamt Pizzastein auf 250 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Teig in 2 Portionen teilen und auf einer bemehlten Arbeitsfläche mit dem Nudelholz möglichst dünn ausrollen. Teigboden mit wenig Bärlauch-Öl bestreichen und mit Mozzarellascheiben belegen. Spargelstreifen darauf verteilen und die Pizza im heißen Backofen 15-20 Minuten backen, bis der Teig durchgebacken und an den Rändern gebräunt ist. Mit der zweiten Pizza ebenso verfahren.

Pizza aus dem Ofen nehmen, sofort mit Balsamico-Creme beträufeln und servieren.

Noch mehr Pizza-Rezepte:

Schnelle Feierabendküche: Penne mit Chili-Knoblauch-Bröseln

Schnelle Feierabendküche: Penne mit Chili-Knoblauch-Bröseln

Heute abend war mir nach einem Ratz-Fatz-Essen, um ganz entspannt in das "kleine Wochenende" dank morgigem Feiertag zu starten. Auf der Seite von Living at Home habe ich das perfekte Pastagericht für die schnelle Feierabendküche gefunden: Penne mit Chili-Knoblauch-Bröseln. Dazu kommen noch frische Peperoni, reichlich Petersilie und Thymian frisch vom Balkon. Alles steht in knapp 20 Minuten fertig auf dem Tisch - perfekt!


Penne mit Chili-Knoblauch-Bröseln
(für 2 Portionen)

Zutaten:
1 frische rote Peperoni-Schote
2 Scheiben trockenes Baguettebrot
1 getrocknete Chilischote
1 Stängel Thymian
1/2 Bund glatte Petersilie
300g Penne (oder andere kurze Nudeln)
70g Butter
1 EL gemahlene Haselnüsse
Salz
1 kleine Knoblauchzehe
ca. 30g Parmesan am Stück

Zubereitung:
Peperoni waschen, längs aufschlitzen und Kerne entfernen. Peperoni in kleine Würfel schneiden. Baguettebrot grob zerkleinern und mit der getrockneten Chilischote in einem Standmixer zu Bröseln zerkleinern. Thymian und Petersilie waschen, trocken schütteln und die Blätter von den Stängeln zupfen. Kräuter grob hacken. Knoblauch schälen und fein hacken.

Nudeln in reichlich Salzwasser nach Packungsanweisung al dente kochen.

Butter in einer Pfanne bei mittlerer Hitze schmelzen und aufschäumen lassen. Gemahlene Haselnüsse und Chilibrösel zugeben. Kräftig salzen und die Brösel bei mittlerer Hitze goldbraun und knusprig rösten. Dann den Knoblauch und die Peperoni zugeben, kurz mitrösten. 

Nudeln abgießen, abtropfen lassen und mit 2/3 der Chilibrösel und den gehackten Kräutern vermengen. Portionsweise in tiefe Teller füllen, mit den restlichen Chilibröseln bestreuen. Nach Belieben Parmesanspäne darüber hobeln und sofort servieren.

Tipp: spart nicht mit Butter, sonst werde die Brösel trocken, und außer den Chili-Knoblauch-Bröseln kommen an die Nudeln keine Sauce dran.


Noch mehr Gerichte mit leckeren Bröseln auf dem Blog findet ihr hier:
Mangold-Tagliatelle mit Chili-Bröseln
Breite Nudeln mit Bohnen in Zitronensahne und Knoblauchbröseln

Ich wünsche euch morgen einen schönen Feiertag! Und falls in eurem Bundesland kein Feiertag ist: das Wochenende ist nah...

Gebratener grüner Spargel mit Balsamico-Erdbeeren

Gebratener grüner Spargel mit Balsamico-Erdbeeren

Ich habe mir dieses Jahr so viele schöne neue Kochbücher zum Thema Grillen zugelegt, bereits durchgeblättert und mit zahlreichen Markierungen und Post-its für interessante Rezepte versehen. Und was ist? Das Wetter ist zu schlecht zum Grillen! Aber ich konnte nicht länger warten. Den Salat aus grünem Spargel mit Balsamico-Erdbeeren aus meinem neuen Kochbuch Grillgenuss für jede Jahreszeit wollte ich unbedingt ausprobieren. Und so musste eben anstelle des Grills eine Pfanne für die Zubereitung herhalten. Das hat auch prima geklappt! Und ein Gutes hat der viele Regen: der Pflücksalat auf meinem Balkon wächst und gedeiht und ich habe die ersten Blätter für diesen Salat geerntet und verwendet.


Gebratener grüner Spargel mit Balsamico-Erdbeeren
(für 2 Portionen als Hauptspeise oder 4 als Beilage)

Zutaten:
500g grüner Spargel
1/2 Handvoll Blätter frische Minze
1 EL Erdnussöl
1 EL Honig
2 EL Balsamico
1 Bio-Orange
500g Erdbeeren
1 TL Zucker
1 EL roter Pfeffer (rosa Beeren)
Pfeffer
200g Pflücksalat
ca. 50g Parmesan am Stück

Zubereitung:
Spargel waschen, holzige Enden abschneiden. Spargel in mundgerechte Stücke schneiden. Minze waschen, trocken schütteln und in Streifen schneiden. Orange heiß abwaschen, von der Hälfte der Orange die Schale fein abreiben. Orange halbieren, eine Hälfte auspressen. Andere Hälfte anderweitig verwenden.

Erdbeeren halbieren bzw. vierteln, in eine Schüssel geben und mit Zucker bestreuen.
Roten Pfeffer in einem Mörser grob zerstoßen, über die Erdbeeren geben. Erdbeeren mit etwas schwarzem Pfeffer und 1 EL Balsamico würzen und alles vorsichtig vermengen.

Erdnussöl in einer Pfanne erhitzen. Spargel darin 5 Minuten unter Rühren bei mittlerer bis starker Hitze bissfest braten. Honig, 1 EL Balsamico, Orangensaft und Orangenschale unterrühren und die Pfanne vom Herd nehmen. Gehackte Minze untermengen.

Salat waschen, in mundgerechte Stücke zupfen und trocken schleudern. Salat portionsweise auf Tellern verteilen. Gebratenen Spargel mit Sud sowie die marinierten Erdbeeren über den Salat geben. Salat mit Parmesanspänen garnieren und sofort servieren.

Grillgenuss für jede Jahreszeit von Matthias F. Mangold wurde mir freundlicherweise vom Kosmos Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Das Kochbuch gefällt mir wie die meisten Bücher aus dem Hause Kosmos bisher sehr gut und sobald ich noch mehr Rezepte daraus ausprobiert habe, werde ich euch "Grillgenuss für jede Jahreszeit" noch näher vorstellen!



Hinweis: Alle Links zu Amazon sind Affiliate-Links.

Nachgekocht: Sizilianischer Pastasalat mit Rosinen, gerösteten Pinienkernen und Oliven

Nachgekocht: Sizilianischer Pastasalat mit Rosinen, gerösteten Pinienkernen und Oliven

So oft, wie ich gerne würde, konnte ich dieses Jahr leider noch nicht grillen. Trotzdem habe ich es geschafft, diesen sizilianischen Pastasalat mit Rosinen, gerösteten Pinienkernen, Oliven und frischen Kräutern bereits zwei Mal als Grillbeilage zu machen! Denn beim ersten Mal war der Salat so schnell aufgegessen, dass ich kein Foto davon  machen konnte. Durch die Rosinen, die kleingehackte Chilischote und die frischen Kräuter hat der Nudelsalat eine saftig-frisch-würzige Note, die unseren Grillgästen und mir sehr gut geschmeckt hat.  Diese frische Nudelsalat-Variante gibt es, sofern der ewige Regen noch mal aufhört und wir mal wieder grillen können, sicherlich noch mal. 

 

Sizilianischer Pastasalat mit Rosinen, gerösteten Pinienkernen und Oliven
(für 4 Personen als Grillbeilage)

 Zutaten:
250g Penne oder andere kurze Nudeln
1 kleine Zwiebel
3-4 EL Olivenöl
1 frische rote Chilischote
ca.70g Rosinen
300g Kirschtomaten
Saft einer halben Zitrone
Salz, Pfeffer
Zucker
50g schwarze Oliven ohne Stein
50g Pinienkerne
ca. 40g Parmesan am Stück
frischer Oregano
frischer Majoran
frischer Basilikum

 Zubereitung:
Nudeln nach Packungsanweisung in reichlich Salzwasser al dente kochen. Zwiebel schälen und fein hacken. Chilischote fein hacken. Kirschtomaten waschen und halbieren.

2 EL Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebel, die Chiliflocken und die Rosinen darin bei mittlerer Hitze braten, bis sie weich sind. Zitronensaft und Kirschtomaten zugeben, eine Minute mitbraten. Mit Salz, Pfeffer und etwas Zucker würzen. Dann die Pfanne vom Herd nehmen.

Nudeln in ein Sieb abgießen, abtropfen lassen und zu den Tomaten in die Pfanne geben. Alles gut miteinander vermengen, dann die Nudeln mit der Sauce in eine Schüssel füllen. 1-2 EL Olivenöl über die Nudeln geben und den Pastasalat abkühlen lassen. Der Salat kann jetzt gerne auch noch einige Stunden im Kühlschrank durchziehen, muss aber nicht.

Kurz vor dem Servieren die Oliven in grobe Scheiben schneiden. Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett goldbraun rösten. Insgesamt eine Handvoll Majoran, Oregano und Basilikum waschen, trocken schütteln und die Blätter von den Stängeln zupfen. Blätter grob hacken. Einen Teil des Parmesans fein reiben. Geriebenen Parmesan, Oliven, Kräuter und Pinienkerne unter den Pastasalat heben. Mit einem Sparschäler Parmesanspäne darüber hobeln.

Das Rezept habe ich bei Valentinas Kochbuch gefunden, wo ich immer wieder gerne stöbere und oft fündig werde! Ich habe das Rezept nur leicht nach meinem Geschmack angepasst.

Spaghetti mit Spargel-Walnuss-Pesto

Spaghetti mit Spargel-Walnuss-Pesto

Frühling ist, was auf Deinem Teller passiert! Denn das, was zur Zeit draußen vor meinem Fenster passiert, ist definitiv kein Frühling. Aber egal, beim Spargelhof bei uns im Ort gibt es trotzdem massig Spargel und gestern habe ich mal wieder einen großen Bund grünen Spargel gekauft. Aus einem Teil habe ich Spargel-Walnuss-Pesto nach einem Rezept aus der Spargel-Ausgabe der "Lust auf Genuss" zubereitet. Das Pesto ist supereinfach in der Zubereitung und schmeckt mit einem großen Teller Spaghetti ebenso frühlingsfrisch wie seelenschmeichelnd. Genau das richtige für nass-kalt-graue Tage!


Spargel-Walnuss-Pesto
(für 2 Portionen)

Zutaten:
150g grüner Spargel
Salz
1 Knoblauchzehe
25 Walnusskerne
1 EL Walnussöl
2 EL Sonnenblumenöl
1 EL Zitronensaft
einige Basilikumblätter
25g frisch geriebener Parmesan
1/2 TL Cayennepfeffer
300g Spaghetti

Zubereitung:
Spargel waschen, die holzigen Enden abschneiden. Spargel in kochendem Salzwasser 5 Minuten garen, dann den Spargel abgießen und mit kaltem Wasser abschrecken. Spargel in grobe Stücke schneiden. Ca 2-3 Stangen Spargel zur Garnitur beiseite legen.

Knoblauch schälen und fein hacken. Walnüsse in einer beschichteten Pfanne ohne Fett anrösten, dann grob hacken. Basilikum waschen, trocken schütteln und die Blätter von den Stängeln zupfen.

Knoblauch, Spargelstücke, Walnüsse und Basilikumblätter in ein hohes Gefäß geben. Zitronensaft zugeben und mit einem Mixstab fein pürieren. Dann beide Ölsorten und den frisch geriebenen Parmesan unterrühren. Spargelpesto mit Salz und Cayennepfeffer abschmecken.

Ich habe das Spargelpesto mit al dente gekochten Spaghetti vermengt und noch 2 von den beiseite gelegten Spargelstangen darunter geschnitten. 


Wenn noch etwas Pesto übrig bleibt, dieses einfach in ein sauberes Glas einfüllen, mit Olivenöl bedecken und im Kühlschrank aufbewahren. Innerhalb von einigen Tagen aufbrauchen.

Der Grill-Trend 2013: Burger! Und dazu ein fruchtiger Beerensalat mit Ziegenfrischkäse

Der Grill-Trend 2013: Burger! Und dazu ein fruchtiger Beerensalat mit Ziegenfrischkäse

Obwohl es erst Mai ist, zeichnet sich jetzt schon der Grill-Trend 2013 ab: Burger! Ob bei Zorra vom Kochtopf, bei Chef Hansen oder bei Uwe von HighFoodality: Burger, soweit das Auge reicht. Und ich bin jetzt auch angefixt! Als erstes habe ich mir einen neuen Gasgrill gekauft, der unseren bisherigen, eher mickrigen Elektrogrill abgelöst hat. Entschieden habe ich mich für einen Weber Gasgrill Q 120. Doch dann machte mir das Wetter einen Strich durch die Rechnung und das neue Grill-Prachtstück wartete in seiner Originalverpackung auf schönes Wetter und seinen ersten Einsatz. Am Pfingstwochenende haben wir das einigermaßen anständige Wetter am Samstag dann endlich genutzt, um auf dem neuen Grill den ersten, ganz klassischen Burger zuzubereiten.


Für den Erstversuch war der Burger schon ganz ordentlich, aber sowohl das Brötchen als auch das Patty sind mir zu hoch geraten. Es droht die Maulsperre! Dabei habe ich sogar den tollen Tipp aus meinem neuen Grillbuch Weber's Burger: Die besten Grillrezepte mit und ohne Fleisch befolgt und in die Mitte des Pattys mit der Rückseite eines Teelöffels eine Vertiefung reingedrückt, damit das Patty beim Grillen nicht in der Mitte hochgeht. Das hat auch gut geklappt, aber das Patty an sich war ganz klar zu hoch! Auch das steht in Weber's Burger: 1 cm Höhe empfiehlt Jamie Purviance, der Weber-Grill-Guru, als ideale Höhe für ein Patty.

Die Burger-Brötchen habe ich nach dem Brioche Burger Bun Rezept von Uwe gebacken. So ganz 100% gelungen sind sie mir nicht, da der Teig ultra-klebrig war und sich fast nicht verarbeiten ließ. Ich habe dann noch reichlich Mehl zugeben, wodurch die Brötchen aber deutlich an Fluffigkeit eingebüßt haben. Das übe ich noch mal! Denn dass die Brötchen nach diesem ursprünglich von Smitten Kitchen stammenden Rezept super sind, davon konnte ich mich bei Uwe beim Genuss des Gaucho-Burgers bereits überzeugen! Die Optik war aber auch bei meinen Brioche Burger Buns sehr ansprechend.


Richtig gut gelungen fand ich dagegen den Beerensalat mit Ziegenfrischkäse nach einem Rezept aus der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift "So isst Italien", den ich als Beilage gemacht habe. Frisch, fruchtig, ein ganz wunderbarer Begleiter zu allem Gegrillten, ob Fleisch, Wurst oder eben Burger! Ebenso simpel in der Zubereitung wie genial im Geschmack. Und hier kommt das Rezept für euch!


Beerensalat mit Ziegenfrischkäse
(für 4 Portionen als Beilage)

Zutaten:
500g gemischte Beeren, z.B. Erdbeeren, Weintrauben, Blaubeeren, Himbeeren)
1 Schalotte
1 Bio-Limette
2 TL Honig
3 EL gutes Olivenöl
Salz, Pfeffer
ca. 100g Ziegenfrischkäse

Zubereitung:
Schalotte schälen und fein würfeln. Limette heiß abwaschen, abtrocknen und die Schale fein abreiben. Anschließend die Limette halbieren und auspressen.

In einer großen Schüssel die Schalottenwürfel mit dem Limettensaft, dem Limettenschalenabrieb und dem Honig gut vermengen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Olivenöl darunter schlagen. Dressing ca. 15 Minuten ziehen lassen.

Derweil die Beeren waschen und verlesen. Große Beeren wie die Erdbeeren halbieren oder vierteln, kleine Beeren ganz lassen. Alle Beeren in die Schüssel geben und mit dem Dressing vermischen. Mit einem Teelöffel Flocken vom Ziegenfrischkäse abstechen und über den Beerensalat geben. Sofort servieren.

Und jetzt hoffe ich auf besseres Wetter in den nächsten Tagen, um noch einige weitere Burger-Rezepte auszuprobieren. Habt ihr ein Lieblings-Burgerrezept, das ihr mir empfehlen könnt? Oder ein absolut gelingsicheres Burgerbrötchen-Rezept? Dann immer her damit!

PS: Schon gesehen? "Schöner Tag noch!" wurde auf dem ZEITmagazin-Blog "Heiter bis glücklich" in der Rubrik "Sonntagsessen" vorgestellt. Dankeschön dafür, das hat mir das Pfingstwochenende versüßt!

Hinweis: Alle Links zu Amazon sind Affiliate-Links.

Mediterraner Spargel mit getrockneten Tomaten, Rucola, Ei und geröstetem Ciabatta

Mediterraner Spargel mit getrockneten Tomaten, Rucola, Ei und geröstetem Ciabatta

Die Spargel-Saison ist in vollem Gange und ich koste sie so richtig aus! Gestern gab es ein bewährtes Spargel-Rezept aus dem letzten Jahr: gebratenen Rosmarin-Spargel mit Rucola. Yummy! Davon blieb noch etwas Rucola übrig und so habe ich für mein heutiges Abendessen nach weiteren Rezepten mit Spargel und Rucola gesucht. Auf der Webseite von Living at Home wurde ich fündig. Das Rezept für den mediterranen Spargel mit getrockneten Tomaten, Rucola, Ei und geröstetem Ciabatta war zwar schon aus einer Living at Home-Ausgabe aus dem Jahr 2002, aber das heißt ja nichts. Und tatsächlich war die Kombination wunderbar frühlingsfrisch, aromatisch und hat mir sehr gut geschmeckt. Der Teller sieht zwar nicht gerade  aufgeräumt aus, aber darüber sehen wir mal großzügig hinweg ...


Mediterraner Spargel mit getrockneten Tomaten, Rucola, Ei und geröstetem Ciabatta
(für 2 Portionen)

Zutaten:
1 Ei
1 kleines Ciabatta-Brötchen
60g Butter
Salz, Pfeffer
30g getrocknete, in Öl eingelegte Tomaten
ca. 20g Parmesan (am Stück)
50g Rucola
750g weißer Spargel
2 Stängel Basilikum

Zubereitung:
Ei anpieksen und in kochendem Wasser in ca. 10-12 Minuten hart kochen. Abschrecken, abkühlen lassen. Anschließend pellen, halbieren und Eiweiß und Eigelb getrennt fein hacken.

Ciabatta-Brötchen in kleine Würfel schneiden. Die Hälfte der Butter in einer Pfanne schmelzen lassen und die Brötchenwürfel darin rundherum goldbraun rösten. Geröstete Ciabatta-Würfel salzen, beiseite stellen.

Tomaten abtropfen lassen und fein würfeln. Vom Rucola die Stiele abzupfen, Blätter in mundgerechte Stücke zupfen, waschen und trocken schleudern. Parmesan mit einem Sparschäler dünn hobeln.

Spargel schälen, holzige Enden abschneiden. Spargel in wenig kochendem Salzwasser bei offenem Deckel ca. 8 Minuten kochen lassen.

Restliche Butter in der Pfanne schmelzen lassen, gehackte Tomaten unterrühren. Basilikum waschen, trocken schütteln und die Blätter von den Stängeln zupfen. Blätter in dünne Streifen schneiden.

Spargel abtropfen lassen. Rucola portionsweise auf Tellern verteilen, Spargel darauf legen. Tomatenbutter, Basilikum, das gehackte Ei und die gerösteten Ciabatta-Würfel auf dem Spargel verteilen und mit Parmesanspänen garnieren. Mit frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer würzen und sofort servieren.

Screenshot: lecker.de

Dieses fröhlich bunte Spargelgericht entspricht absolut meiner heutigen Stimmung, denn auf der Homepage einer meiner liebsten Kochzeitschriften, der "LECKER", ist ein Bericht über meinen Blog und ein kleines Interview mit mir erschienen. Ich habe mich riesig darüber gefreut und heiße alle neuen Leser, die über lecker.de hierher gefunden haben, herzlich willkommen!

Couscous-Salat mit scharfen, gegrillten Merguez

Couscous-Salat mit scharfen, gegrillten Merguez

Kennt ihr Merguez? Ich kannte diese scharfen Grillwürste aus Lamm- und Rinderhackfleisch nicht, bis ich ins schöne Badener Land gezogen bin. Hier gibt es durch die Nähe zu Frankreich bei jedem Metzger Merguez - und sie finden überall reißenden Absatz. Warum, war mir nach meiner ersten Merguez auch direkt klar: Sie schmecken fantastisch! Daher ist mir das Rezept für einen Couscous-Salat mit gegrillten Merguez-Würsten in der aktuellen "Grillen für Genießer"-Ausgabe der "Lust auf Genuss" sofort ins Auge gestochen. 

Couscous mag ich sowieso sehr gern, und zu Merguez, die ihren Ursprung in Nordafrika haben,konnte ich mir diesen Salat mit frischer Paprika, Frühlingszwiebeln, einer Kräuterpaste aus Petersilie, Basilikum und Minze und gerösteten Pinienkernen perfekt vorstellen. Als letzte Woche dann mal zwischendurch die Sonne schien, habe ich die Gunst der Stunde genutzt und sofort den Grill angeworfen. Ergebnis: Sowohl mein Mann als auch ich waren sehr angetan! Und hier kommt das Rezept für euch. 

   


Couscous-Salat mit scharfen, gegrillten Merquez

(für 2 Portionen)

Zutaten:
30g Rosinen
150ml Gemüsebrühe
125g Couscous
ca. 80ml Olivenöl
4 Stängel glatte Petersilie
5 Stängel Basilikum
2 Stängel Minze
2 EL Pistazienkerne
1 Frühlingszwiebel
1 rote Paprika
1 rote Zwiebel
Salz, Pfeffer
1 TL Ras el Hanout
Saft von 1/2 Zitrone
1/2 Kästchen Gartenkresse
3 Paar Merguez (scharfe Grillwürste aus Lamm- oder Rinderhack)

Zubereitung:
Rosinen in eine kleine Schüssel geben, mit warmem Wasser übergießen und einweichen lassen. Gemüsebrühe aufkochen. Couscous in eine Schüssel geben, mit der kochenden Gemüsebrühe übergießen und abgedeckt ca. 15 Minuten quellen lassen.

Petersilie, Basilikum und Minze waschen und trocken schütteln. Blätter von den Stängeln zupfen, grob hacken und mit ca. 30-40ml Olivenöl mit dem Stabmixer zu einer Kräuterpaste mixen.

Pistazien in einer Pfanne ohne Fett anrösten. Anschließend grob hacken. Frühlingszwiebeln putzen, Wurzelbüsche und welkes Grün abschneiden. Frühlingszwiebeln schräg in dünne Scheiben schneiden. Paprika halbieren, Stiel und Kerne entfernen. Paprika waschen und fein würfeln. Zwiebel schälen und fein würfeln.

1 EL Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Zwiebeln zusammen mit dem Paprika darin andünsten. Mit Salz, Pfeffer und Ras el Hanout würzen.

Couscous mit einer Gabel auflockern. Rosinen abgießen und mit dem angebratenen Gemüse und der Kräuterpaste unter den Couscous rühren. Mit Zitronensaft und gegebenenfalls noch mal mit etwas Olivenöl abschmecken. Kresse abschneiden und mit den Pistazienkernen über den Couscous-Salat streuen.

Merguez auf dem heißen Grill bei direkter Hitze 6-8 Minuten grillen. 

Merguez mit dem Couscous-Salat servieren.

Die "Lust auf Genuss" mit dem Thema Grillen gefällt mir richtig gut! Ich habe noch viele Rezepte zum Ausprobieren markiert. Wenn nur der Regen endlich mal wieder aufhören würde...

Spargel-Flammkuchen mit Walnüssen und Schwarzwälder Schinken

Spargel-Flammkuchen mit Walnüssen und Schwarzwälder Schinken

Hattet ihr einen schönen Vatertag? Bei uns war das Wetter zwar nicht so toll, aber den freien Tag haben wir trotzdem sehr genossen. Heute habe ich mir außerdem den Brückentag frei genommen und habe mich gleich morgens ins Gartencenter begeben, um die letzten Kräuter und Pflanzen für mein "Grow your own"-Vorhaben auf dem Balkon zu besorgen. Diese Idee hatten noch mindestens 100 andere, so dass ich mich  ins Getümmel stürzen musste. Jetzt sind alle Gemüse und Kräuter eingetopft, der Balkon ist gekärchert und der Sommer kann kommen. Yeah! Hast Du das gehört, Sommer?

Nach all der Action schon morgens brauchte ich dringend eine Belohnung zum Mittagessen. Beim Spargelhändler bei uns im Ort habe ich zarten grünen Spargel gekauft und  mir aus der "Lust auf Genuss", Ausgabe  5/2013, das Rezept für einen Spargel-Flammkuchen mit Walnüssen und Schwarzwälder Schinken herausgesucht und leicht abgewandelt. Die Kombination aus dünnem, krossem Flammkuchenteig, zartem Spargel, crunchigen Walnüssen und möglichst hauchzart geschnittenem Schwarzwälder Schinken passt ganz wunderbar und hat meinen Tag sofort entschleunigt. Herrlich!



Spargel-Flammkuchen mit Walnüssen und Schwarzwälder Schinken
(für 2 Portionen)

Zutaten:
Für den Teig:
200g Mehl 
10g frische Hefe 
Salz
Zucker 
1 EL Sonnenblumenöl 
Für den Belag:
500g grüner Spargel
50g Walnusskerne
100g Crème fraiche
Zucker
Salz, Pfeffer
3-4 EL gutes Olivenöl
100g Schwarzwälder Schinken (in hauchdünne Scheiben geschnitten)

Zubereitung: 
Hefe in 125ml lauwarmes Wasser bröckeln und auflösen. 1/2 TL Zucker unterrühren. Mehl in eine Schüssel sieben. 1/2 TL Salz unterrühren. Im Mehl eine Mulde formen, Hefewasser hineingießen. Kurz stehen lassen, dann das Öl zugeben und alles erst mit den Knethaken des Handrührgeräts, dann mit den Händen zu einem möglichst glatten Teig verkneten. Schüssel mit einem Küchenhandtuch abdecken und den Teig an einem warmen Ort ca. 30 Minuten gehen lassen, bis sich sein Volumen verdoppelt hat. 

Derweil den Spargel waschen, die holzigen Enden abschneiden. Walnusskerne grob hacken. 

Backofen mitsamt Pizzastein auf 250 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Den aufgegangenen Teig auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche noch mal kurz durchkneten, in zwei Portionen teilen und dann jeden Teigling mit einem Nudelholz möglichst dünn und rechteckig ausrollen. 

Flammkuchen auf Backpapier legen, Teig dünn mit Crème fraiche bestreichen. Spargel nebeneinander auf dem Flammkuchen verteilen. Walnusskerne darüber streuen. Spargel leicht zuckern. Flammkuchen mit dem Teigschieber und dem Backpapier direkt auf den heißen Pizzastein legen und im heißen Backofen 15 Minuten backen. Nach 10 Minuten das Backpapier unter dem Flammkuchen hervorziehen.

Flammkuchen aus dem Backofen nehmen, mit wenig sehr gutem Olivenöl beträufeln und mit Salz und Pfeffer würzen. Schinkenscheiben mit der Hand etwas zerrupfen und über den Flammkuchen geben. Den zweiten Flammkuchen auf die gleiche Art zubereiten.

Sofort servieren und genießen!

Nachgemacht: Selbstgemachter Rhabarber-Sirup

Nachgemacht: Selbstgemachter Rhabarber-Sirup

Schon letztes Jahr wollte ich Rhabarber-Sirup selbst machen. Heraus kam damals nur eine saure grüne Brühe, die mich überhaupt nicht überzeugt hat. Dieses Jahr habe ich mich trotzdem noch mal dran gewagt und den Rhabarber-Sirup nach einem Rezept von Coconut & Vanilla ausprobiert. Bei Lenas Rezept wird der Rhabarber ungeschält weiterverarbeitet und prompt wurde auch mein Sirup schön rosa. Der Geschmack ist ebenfalls prima, nicht zu sauer, nicht zu süß - perfekt! Die erste Flasche habe ich für Rhabarber-Schorle mit Mineralwasser, Eiswürfeln und frischer Minze verwendet und innerhalb weniger Tage leer getrunken. Eine tolle Erfrischung!


Rhabarbersirup
(ergibt ca. 2 Liter Sirup)

Zutaten:
Ca. 1,5kg Rhabarber
1kg Zucker
550ml Wasser
1 Limette

Zubereitung:
Rhabarber gründlich waschen, Enden abschneiden. Rhabarber ungeschält in dünne Scheiben schneiden. Rhabarber in einem großen Topf mit dem Zucker vermischen und mindestens eine Stunde ziehen lassen. Ich habe ihn 3 Stunden ziehen lassen.

Durch das ziehen lassen gibt der Rhabarber seinen Saft ab. Nun die Limette auspressen und den Limettensaft mit dem Wasser in den Topf zum Rhabarber geben. Alles aufkochen, dann die Hitze reduzieren und den Rhabarber bei niedriger bis mittlerer Hitze ca. 30 Minuten köcheln lassen, bis der Rhabarber komplett zu Mus zerfallen ist.

Den Rhabarber durch ein feines Sieb in einen mittelgroßen Topf abgießen. Abtropfen lassen und das Rhabarbermus gründlich ausdrücken. Den Sirup noch mal kurz aufkochen und noch heiß in vorbereitete, sterilisierte Flaschen füllen. Flaschen sofort verschließen.

Ich habe die Flaschen sterilisiert, indem ich sie 20 Minuten bei 100 Grad in den Backofen gestellt habe. Die Verschlüsse habe ich separat 10 Minuten in kochendem Wasser sterilisiert.


Die Etiketten habe ich wie immer mit dem kostenlosen Jam Labelizer gestaltet und auf selbstklebendem Etikettenpapier ausgedruckt.

In den nächsten Tagen probiere ich noch einige Drinks mit meinem tollen Rhabarbersirup aus. Habt ihr noch Mischungen mit Rhabarbersirup, die ihr mir empfehlen könnt? Ich freue mich über Rezepttipps!

Saisonkalender für heimisches Obst & Gemüse: Mai

Saisonkalender für heimisches Obst & Gemüse: Mai

Am Wochenende habe ich endlich meine 12 aus Samen vorgezogenen Tomatenpflänzchen umgetopft und auf dem Balkon platziert. Die Peperoni-Pflanzen und die Mangold-Nachzügler wollte ich eigentlich auch noch umtopfen, aber mir ist doch tatsächlich die Kräutererde ausgegangen! Das wird dann aber morgen nachgeholt. Jetzt hängen die Tomatenpflänzchen in drei Balkonkästen einträchtig nebeneinander. Der Mangold wächst etwas wirr durcheinander und im Kräutertopf ist, obwohl die Minze sich ordentlich ausgebreitet hat, auch noch Platz für einen weiteren Kräuterstrauch. Das werde ich nächstes Wochenende fertigstellen. 


Außerdem ist es höchste Zeit für einen neuen Saisonkalender-Beitrag für den Monat Mai, denn die erste Woche im Mai ist auch schon wieder vorbei! Laut Saisonkalender bei brigitte.de und Alnatura haben im Mai folgende heimische Obst- und Gemüsesorten Saison:

BlumenkohlBrokkoliAckersalat (Feldsalat)Frühlingszwiebeln , Lauch, Portulak, RadieschenRhabarberRucola, Sellerie, SpargelSpinat und Topinambur.

Nicht für alle Gemüsesorten habe ich Rezepte auf dem Blog. Wenn es die Kategorie auf meinem Blog gibt, habe ich die Rezepte oben in der Aufzählung verlinkt - einfach auf den Gemüsenamen klicken! 

Besonders hervorheben und ans Herz legen möchte ich euch noch einige Rezepte für Blumenkohl, den ich besonders geröstet sehr gerne esse. Ein absolutes Highlight, das auch Blumenkohl-Skeptiker bekehren kann, ist dieser Salat aus geröstetem Blumenkohl und Haselnüssen mit Granatapfel nach Ottolenghi.


Oder ist euch nach einem Pastagericht? Dann empfehle ich die Penne mit geröstetem Blumenkohl und rotem Pesto.


Außerdem habe ich euch eine kleine Auswahl meiner liebsten Spargel-Rezepte zusammengestellt. Denn endlich ist es soweit, der heimische Spargel hat Saison und ich könnte eigentlich jeden Tag Spargel essen. Wenn mein Mann nur auch Spargel mögen würde! Aber so bleibt mehr für mich... hat auch sein Gutes.

Schön frisch und schnell zubereitet: Diesen gebratenen Rosmarin-Spargel auf Rucola kann ich euch sehr empfehlen! 


Und ihr merkt schon, ich habe ein Faible für ofengeröstetes Gemüse, denn bei dieser Pasta mit geröstetem Spargel und Salbei-Sahnesauce wird der Spargel ebenfalls im Ofen knusprig geröstet und mit einer sahnig-aromatischen Sauce abgerundet. Superlecker und ebenfalls schnell zubereitet!


Ebenfalls ein echter Knaller ist diese Pizza mit Spargel und Ziegenfrischkäse, garniert mit getrockneten Tomaten und Oliven. Spitze!


Worauf freut ihr euch im Mai am meisten? Ich ganz klar auf viele Spargel-Rezepte, draußen auf dem Balkon essen, meinen Pflanzen beim Wachsen und Gedeihen zuschauen und aufs Grillen! Und ihr?

Schnell & einfach: Frittata mit grünem Spargel

Schnell & einfach: Frittata mit grünem Spargel

Grünen Spargel mag ich ja fast ebenso gern wie weißen Spargel. Der grüne Spargel ist noch einen Tick besser für die schnelle Küche nach Feierabend geeignet, da man ihn im Gegensatz zum weißen Spargel nicht schälen muss, und kommt daher bei mir gern unter der Woche für das Abendessen zum Einsatz. So wie in diesem Fall! Das Rezept für diese Frittata mit grünem Spargel und Majoran habe ich schon letztes Jahr aus einer Ausgabe der Zeitschrift "Grazia" herausgerissen und jetzt wieder hervorgeholt. Die Spargel-Frittata ist so was von schnell und einfach in der Zubereitung, dass ich vor lauter "ach, wie einfach" prompt vergessen habe, am Schluss den Parmesan darüber zu hobeln. Hat aber auch so prima geschmeckt!

Eine Hälfte der Spargel-Frittata habe ich noch warm zum Abendessen verspeist, den Rest habe ich mir am nächsten Tag mit ins Büro genommen und kalt als Büro-Lunch verspeist. 


Frittata mit grünem Spargel
(für 2 Portionen)

Zutaten:
500g grüner Spargel
4 Eier
1 TL getrockneter Majoran (oder 1 EL frischer Majoran)
50ml Sahne
Salz, Pfeffer
frisch geriebener Muskat
optional: ca. 30g Parmesan

Zubereitung:
Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Spargel waschen und die holzigen Enden abschneiden. Spargel in reichlich kochenden Salzwasser in ca. 3 Minuten bissfest kochen. Abgießen, abschrecken und abtropfen lassen.

Eier mit Sahne in einer Schüssel verquirlen. Mit Majoran, Salz, Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuss würzen.

Eine feuerfeste Backform mit Backpapier auslegen. Spargel auf dem Backpapier verteilen. Eier-Sahne-Guss darübergießen. Parmesan grob darüberhobeln. Spargel-Frittata im heißen Backofen auf der mittleren schiene ca. 30 Minuten backen. Warm oder kalt servieren.



Was magst Du lieber? Grünen Spargel oder weißen? Oder etwa lieber gar kein Spargel?

Angegrillt! Mit 4 Gängen, Johann Lafer & SWR 3 ... und ein paar Tücken

Angegrillt! Mit 4 Gängen, Johann Lafer & SWR 3 ... und ein paar Tücken

Am 1. Mai waren wir bei Freunden zum Grillen. Aber nicht zu irgendeinem Grillen! Wir hatten beschlossen, dass wir zum ersten Mal bei der interaktiven SWR 3-Grillparty mit Johann Lafer mitmachen. Ein 4-Gänge-Menü grillen, das hörte sich doch nach einer guten Idee für einen gemütlichen Nachmittag an. Allerdings war uns nicht so ganz klar, worauf wir uns da eingelassen hatten. Am 1. Mai um 13.00 Uhr sollte es losgehen. Um 12.00 Uhr am 1. Mai warf ich erstmals einen Blick auf die SWR 3 Homepage, wo zwischenzeitlich die Rezepte zum Download bereit standen. Beim Durchlesen schwante mir bereits, dass das ganz schön stressig werden könnte. Für jeden einzelnen der Gänge gab es ziemlich viele Zutaten zu schneiden, Dressings, Marinaden und Soßen anzurühren und und und. Aber da war es dann auch schon zu spät. Memo an mich für´s nächste Mal: sobald die Rezepte veröffentlicht werden, alles was geht schon mal vorbereiten!

So legten wir also erst um 13.00 Uhr los und haben auf Kommando von Johann Lafer den Grill angeheizt. Wie wir beim Hauptgang festgestellt haben, war dieser eigentlich recht große Kugelgrill für 4 Personen beim Lafer-Grillen fast zu klein!


Beim 1. Gang sind wir eigentlich noch ganz gut mitgekommen und haben den Räucherlachs-Wrap mit Guacamole und Frühlingssalat mit French Dressing fast zeitgleich mit Lafer auf den Tisch gebracht. Die Guacamole war prima, schön scharf und frisch zugleich. Auch das French Dressing und der Frühlingssalat kam bei allen sehr gut an.


Nach der Vorspeise ging es nahtlos weiter mit dem Zwischengang, den Spaghettini Diavolo. Dafür haben wir auf dem Grill getrocknete und frische Kirschtomaten mit Paprikawürfeln und Chili in Olivenöl mit Knoblauch und Schalotten für die Sauce angeschwitzt und mit passierten Tomaten aufgefüllt. Die Spaghetti haben wir ebenfalls auf dem Grill in einer Aluschale in Gemüsefond gegart. Dadurch wurden die Spaghetti sehr aromatisch und al dente, das fand ich klasse. Die Sauce war für unseren Geschmack allerdings zu extrem tomatig und kam nicht ganz so gut an.


Das bisher war nur das Vorgeplänkel, nun ging es an den Hauptgang! Hier wurde es mit einem besoffenen Huhn mit grünem Spargel in Serranoschinken und Kichererbsenmus richtig aufwändig. Der leichteste Teil war das besoffene Huhn, denn die Hähnchenbrüste hatten wir schon ganz am Anfang in einer Marinade aus Whiskey, Limettensaft, Knoblauch und Thymian eingelegt. Auch der Spargel war schnell geputzt und mit Schinken umwickelt. Nur das Kichererbsenmus wollte nicht so wie wir, denn nach mittlerweile 3 Stunden war unser Holzkohlegrill nicht mehr heiß genug, außerdem war nicht mehr genug Platz auf dem Grillrost frei! Anfängerfehler... während die Herren also neue Kohle vorglühen ließen, versuchten wir das Kichererbsenmus auf dem Herd zu retten. So ganz ist uns das nicht gelungen... Die Hähnchenbrust war dafür dank der Marinade und dem indirekten Grillen wunderbar zart und der Spargel schön knackig.


Nach diesem Gang verließ uns schlagartig der Elan. Noch während wir uns im Radio anhörten, wie wir die leeren Toilettenpapierrollen falten sollten, um daraus die Tütenform für das Dessert, die Schillerlocken mit Erdbeersahne, herzustellen, beschlossen wir, dass wir dafür nach mittlerweile 6 Stunden powergrillen keine Energie mehr aufbringen wollten. So gab es bei uns letztlich nur Erdbeeren mit Sahne und etwas Haselnusskrokant zum Abschluss. Das fand ich völlig ausreichend, zumal ich eigentlich schon nach dem zweiten Gang pappsatt war!


Alles in allem also eine ganz schön stressige Grillparty-Premiere mit Herrn Lafer! Aber lustig und lecker war es trotzdem. Beim nächsten Mal würde ich mich aber auf jeden Fall besser vorbereiten und einen größeren Grill verwenden. Bei Kerstin von My Cooking Love Affair kann ich mir da glaube ich noch einiges abgucken... 

Habt ihr auch schon mal bei der SWR 3-Grillparty mitgegrillt? Oder habt ihr am 1. Mai lieber eine Radtour gemacht? Erzählt doch  mal!

Die Rezepte für alle 4 Grill-Gänge gibt es übrigens auf der SWR 3-Homepage zum Download, falls ihr das Menü mal ganz in Ruhe nachgrillen wollt.