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Currywurst - natürlich mit selbstgemachter Currysauce!

Currywurst - natürlich mit selbstgemachter Currysauce!

Letztes Wochenende hat mein Mann seinen Geburtstag nachgefeiert. Er hat sich selbst um alles für das große Grillfest gekümmert, ich durfte nur einen Salat und Muffins beisteuern. Die Essensmengen hat er ebenfalls selbst geplant und alles eingekauft. Sehr entspannt für mich! Aber... könnt ihr es euch schon denken? Richtig.... mit den Resten könnten wir vermutlich noch 2 weitere Partys feiern - oder 2 Wochen lang jeden Tag grillen ;-)

Unter den Resten waren auch 20 rohe Original Thüringer Bratwürste, die ich nicht noch mal einfrieren konnte. Was tun? Die Thüringer schmecken richtig gut, aber 5 Abende lang Rostbratwurst pur geht ja auch nicht. Die Lösung: Es gibt Currywurst mit selbstgemachter Currysauce!


Das Rezept für die Currysauce habe ich bei Steph im Kleinen Kuriositätenladen gefunden. Die Gewürzgürkchen für die Currysauce haben mich in der Zutatenliste etwas überrascht, haben aber prima reingepasst und zusammen mit dem Essig eine feine, säuerliche Note reingebracht. Und durch das Sambal Olek war die Currysauce auch chön charf!

Currywurst mit selbstgemachter Currysauce
(für 2 Portionen)

Zutaten:
4 rohe Thüringer Rostbratwürste
1/2 Zwiebel
1 EL Rapsöl
1/2 EL brauner Zucker
1 EL Currypulver
200ml passierte Tomaten
1 kleine Gewürzgurke
100g Tomatenketchup
1 TL Gemüsebrühenpaste (alternativ Gemüsebrühpulver)
1 EL Apfelessig
1 TL Sambal Olek
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Als erstes die Currysauce zubereiten. Dafür die Zwiebel schälen und sehr fein würfeln. Gewürzgürkchen ebenfalls fein würfeln. Öl in einem Topf erhitzen, Zwiebel darin glasig anschwitzen. Darauf achten, dass sie nicht bräunt. Den braunen Zucker zugeben und hellbraun karamellisieren lassen. Das Currypulver darüber stäuben, kurz anschwitzen. Sofort mit den passierten Tomaten ablöschen, einmal aufkochen lassen. Dann die Gewürzgurke, 50ml Wasser, das Ketchup, die Gemüsebrühenpaste und den Apfelessig unterrühren. Hitze reduzieren und die Sauce abgedeckt bei mittlerer Hitze ca. 30 Minuten köcheln lassen, dabei gelegentlich umrühren. Sauce zum Abschluss mit Sambal Olek, Salz und Pfeffer würzen.

In der Zwischenzeit die Rostbratwürste auf dem Grill oder in der Grillpfanne rundherum gleichmäßig braun grillen. Wenn die Würste gar sind, vom Grill nehmen, Wurst in Scheiben schneiden und mit der Currysauce servieren. Nach Belieben noch mit Currypulver bestreuen.

Da ich vorher noch nie eine Currywurst gegessen habe, kann ich nicht beurteilen, ob eine Currywurst genau so schmecken muss, aber ich fand sie sehr lecker und auch meinem Mann, der schon mehr Currywurst-Erfahrung mitbringt, hat sie sehr gut geschmeckt. Danke, liebe Steph, für das Rezept!

"Hilda" geht picknicken: Genießt den Sommer mit Zitronen-Basilikum-Limonade, mediterranen Frikadellen und Möhren-Muffins mit Kokos-Raspeln

"Hilda" geht picknicken: Genießt den Sommer mit Zitronen-Basilikum-Limonade, mediterranen Frikadellen und Möhren-Muffins mit Kokos-Raspeln

Wow, was für ein Wetter! Der Sommer ist da, und wie. Höchste Zeit, möglichst viele Aktivitäten ins Freie zu verlagern und sich für das Abendessen ein schattiges, ruhiges Plätzchen draußen zu suchen und die Picknickdecke auszubreiten!


Zusammen mit Isabel von Lecker Lezmi, Katharina von Katharina kocht, Julie von Mat & und Mi und Christina von Feines Gemüse breite ich heute für eine Mini-Ausgabe der "Hilda" (ihr erinnert euch an unser Hilda-Plätzchen-E-Magazine?) die virtuelle Picknickdecke aus und lade euch ein, Platz zu nehmen und mit uns zu schnabulieren. Denn: Hilda geht picknicken!

(c) Isabel von Lecker Lezmi

Ich habe für das Picknick eingepackt: eine erfrischende Zitronen-Basilikum-Limonade, einen unkomplizierten Antipasti-Salat, mediterrane Frikadellen mit Tomatensalat und zum süßen Abschluss Möhren-Muffins mit Kokosraspeln. Außerdem natürlich im Gepäck: eine Picknickdecke, eine kleine Holzkiste für den Transport & als kleiner Tisch, Windlichter, hübsche Röhrchen, Flaschen und Bambus-Besteck von Blueboxtree und Lieblingsmenschen.

Los geht es mit der Zitronen-Basilikum-Limonade nach einem Rezept aus Sweets von Nicole Stich. Die Kombination von Zitronensaft und frischem Basilikum klang so verlockend, dass ich das Rezept dringend ausprobieren musste. Ich habe mich dabei ganz an Nickys Rezept gehalten, nur am Ende etwas mehr kaltes Wasser zugegeben, weil ich es nicht ganz so süß mag. Und das Ergebnis hat voll überzeugt: frisch, nicht zu süß, mit einem Hauch von Basilikum im Geschmack. Klasse!


Selbstgemachte Zitronen-Basilikum-Limonade
(ergibt 1 l)

Zutaten:
65g Zucker
20 große Basilikumblätter
2-3 Zitronen

Zubereitung:
Als erstes Läuterzucker zubereiten. Dafür den Zucker mit 65ml Wasser in einen Topf geben und aufkochen. So lange kochen lassen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Dann den Topf vom Herd nehmen.

Basilikumblätter waschen, trocken schütteln und die Blätter von den Stängeln zupfen. Blätter in einem Mörser grob zerreiben. Zerriebene Blätter zum heißen Läuterzucker in den Topf geben, 30 Minuten ziehen lassen.

Die Flasche, in die die Limonade abgefüllt werden soll, 20 Minuten bei 100 Grad im Backofen sterilisieren. Flaschendeckel 10 Minuten in kochendem Wasser sterilisieren.

Derweil die Zitronen auspressen. 100ml Zitronensaft abmessen. Den Läuterzucker mit Basilikum durch ein feines Sieb abgießen, Blätter gut ausdrücken. Zuckersirup mit dem Zitronensaft und 800ml kaltem Wasser aufgießen. Mit einem Trichter in die vorbereitete Glasflasche einfüllen, verschließen und kaltstellen. Die Limo lässt sich auch gut schon 1-2 Tage im Voraus vorbereiten, wenn man sie anschließend im Kühlschrank aufbewahrt. Die Zitronen-Basilikum-Limonade schmeckt sowohl pur als auch weiter verdünnt mit kaltem Sprudel und vielen Eiswürfeln.


Die Limo ist zwar wunderbar erfrischend, aber von Getränken allein wird man natürlich nicht satt! Darum gibt es auch noch was Herzhaftes beim Picknick. Das Rezept für die mediterranen Frikadellen mit Tomaten-Frühlingszwiebel-Salat, in denen außer Rinderhack auch noch Zucchiniraspel und fein geschnittener Rucola enthalten sind, stammt aus dem Schlank im Schlaf Kochbuch.

Mediterrane Frikadellen mit Tomaten-Frühlingszwiebel-Salat
(für 2 Portionen)

Zutaten:
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
50g Rucola
300g Zucchini
200g Rinderhackfleisch
1 kleines Ei
1 EL Semmelbrösel
1 EL gehackte frische Kräuter (Oregano, Basilikum, Majoran, Rosmarin...)
Salz, Pfeffer
6 Tomaten
3 Frühlingszwiebeln
1 EL Balsamico-Essig
Salz, Pfeffer
2-3 EL Olivenöl
ca. 10-20g Parmesan (am Stück)

Zubereitung:
Rucola waschen, harte Stiele entfernen. Rucola trocken schleudern und möglichst fein hacken. Zucchini schälen, Enden entfernen. Auf einer Reibe fein raspeln. 
Zwiebeln und Knoblauchs schälen, fein würfeln. 1 TL Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, Zwiebeln und Knoblauch darin andünsten. Etwas abkühlen lassen. 

Rinderhack mit Rucola, Zucchiniraspeln, Zwiebeln, Knoblauch, Ei, Kräutern und Semmelbröseln in eine Schüssel geben. Kräftig salzen und pfeffern und die Masse mit den Händen gründlich vermengen. Anschließend zu flachen Frikadellen formen.

In einer großen Pfanne 1 TL Öl erhitzen und die Frikadellen nacheinander bei mittlerer Hitze in 8-10 Minuten von beiden Seiten knusprig braun anbraten. 

Derweil die Tomaten waschen, halbieren und den Strunk entfernen. Tomatenhälften in Scheiben schneiden. Frühlingszwiebeln waschen, Wurzelbüschel und welkes Grün entfernen. Schräg in feine Ringe schneiden. In einer Schüssel den Essig mit dem restlichen Öl vermengen, mit Salz und Pfeffer würzen. Tomaten und Frühlingszwiebeln mit dem Dressing vermengen. Zum Schluss Parmesan mit einem Sparschäler in feine Streifen hobeln und über den Tomatensalat geben.

Die Frikadellen sind durch den Rucola und die Zucchiniraspel schön saftig und schmecken sowohl warm als auch kalt.


Zusätzlich habe ich noch einen weiteren Salat gemacht, der sich auch gut vorbereiten lässt und in einem Weck-Gläschen hübsch verpackt mitgenommen werden kann. Das Rezept für den Antipasti-Salat habe ich mal aus einer Ausgabe der Zeitschrift "Glamour" herausgerissen und jetzt abgewandelt nachgemacht. Unkompliziert, frisch und lecker!

Antipasti-Salat
(für 2 Portionen)

Zutaten:
1/2 Glas geröstete, marinierte Paprika (selbstgemacht)
1 Zucchini
1 kleine Aubergine
8 Cherry-Tomaten
2 Stängel frischer Thymian
1 Knoblauchzehe
2 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Aubergine waschen, Enden abschneiden. Aubergine längs vierteln, in dünne Scheiben schneiden. In ein Sieb legen, salzen und ca. 10 Minuten Wasser ziehen lassen Zucchini waschen, Enden entfernen, Zucchini der Länge nach halbieren. In dünne Scheiben schneiden, ebenfalls in ein Sieb legen, salzen und Wasser ziehen lassen. Zucchini und Aubergine mit einem Küchenpapier gründlich trocken tupfen.

Knoblauch schälen und fein hacken. Kirschtomaten waschen und halbieren. Thymian waschen, trocken schütteln und die Blätter von den Stängeln zupfen.

1 EL Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen. Zucchini, Aubergine und Knoblauch darin bei mittlerer Hitze ca. 10 Minuten braten. Mit Salz, Pfeffer und der Hälfte der Thymianblätter würzen. Die halbierten Tomaten zugeben und weitere 5 Minuten braten.

Gebratenes Gemüse zusammen mit den klein geschnittenen gerösteten Paprika in eine Schüssel (oder Weckgläser) füllen, restliches Olivenöl und Thymian zugeben und mindestens zwei Stunden durchziehen lassen.


Natürlich ist kein Picknick perfekt ohne einen süßen Abschluss. Ich habe dafür Möhren-Muffins mit Kokosraspeln gebacken. Als Rezeptvorlage habe ich mich erneut bei Misses Delicious Days bedient und den Möhren-Kokos-Kuchen im Glas aus ihrem Buch Sweets als Muffins gebacken.

Möhren-Muffins mit Kokosraspeln
(ergibt 12 Muffins oder 4 Kuchen im Glas mit 440ml Inhalt)

Zutaten:
3 große Karotten
50g Pekannüsse (alternativ: Walnüsse)
175g dunkelbrauner Roh-Rohrzucker
2 große Eier
150ml Sonnenblumenöl
30g Kokosraspel
30g gemahlene Haselnüsse
1/2 TL gemahlener Zimt
1 Prise frisch geriebene Muskatnuss
1 Prise feines Meersalz
200g Mehl
1 TL Backpulver
1 TL Natron

Zubereitung:
Alle Zutaten Zimmertemperatur nehmen lassen. Karotten schälen und auf einer Reibe möglichst fein raspeln. 200g Karottenraspeln abwiegen. Pekannüsse grob hacken.

Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Muffinform mit Papierförmchen auslegen oder Silikon-Muffinförmchen bereitstellen.

In einer großen Schüssel die Eier mit dem Zucker einige Minuten mit den Quirlen des Handrührgeräts aufschlagen, bis die Masse cremig wird. Dann langsam das Öl zugeben, gut unterrühren, bis sich das Öl mit der Masse verbunden hat. Jetzt die Karottenraspel, die Kokosraspel, die gemahlenen Haselnüsse, den Zimt, eine Prise Muskat und eine Prise Salz zugeben und mit einem Holzlöffel unterrühren.

Mehl mit Backpulver und Natron vermischen und zur Eiermasse geben. Mit dem Löffel oder Teigschaber nur so lange verrühren, bis alle trockenen Zutaten feucht sind.

Teig 3/4 hoch in die Muffinförmchen füllen. Im heißen Backofen auf der mittleren Schiene 25 Minuten backen. Stäbchenprobe machen: Wenn kein Teig mehr am Stäbchen kleben bleibt, sind die Muffins fertig.

Wenn ihr den Teig in mit Butter eingepinselte und mit Kokosraspeln ausgestreute Weckgläser füllt, diese nur zu 2/3 füllen und 30-40 Minuten backen. Ebenfalls Stäbchenprobe machen! Nach dem Backen die Gläser noch heiß mit dem Deckel verschließen.


Ich liebe die friedliche Abendstimmung auf der famlieneigenen Obstwiese. Das wichtigstes Accessoire bei einem Besuch in dieser Idylle ist allerdings ganz klar: Mückenspray! Auch klar: Obwohl ich mich ordentlich mit Mückenspray eingenebelt habe, werde ich gestochen. Mein Mann, der sich nicht eingesprüht hat, bleibt verschont! Unfair...


Aber auch die Stechmücken halten mich nicht davon ab, die Abendstimmung voll auszukosten. Die Windlichter schaukeln in der Dämmerung und der Sommer ist wundervoll.


Noch mehr tolle Picknick-Rezepte und weitere Beiträge zu "Hilda geht picknicken" findet ihr heute bei diesen charmanten Damen, mit denen ich mich zu gerne nicht nur virtuell, sondern auch ganz real auf die Picknickdecke setzen würde:
Isabel von Lecker Lezmi
Katharina von Katharina kocht
Julie von Mat & und Mi 
 Christina von Feines Gemüse

Gehst Du auch so gerne picknicken wie wir? Und was kommt bei Dir in den Picknickkorb?

Hinweis: Alle Links zu Amazon.de sind Affiliate-Links.

Getrocknete Erdbeer-Chips aus meinem neuen Kochbuch "Früchte: Süß, saftig, köstlich"

Getrocknete Erdbeer-Chips aus meinem neuen Kochbuch "Früchte: Süß, saftig, köstlich"

Ich habe es ja schon erwähnt: Bei uns im Badischen ist die Erdbeer-Saison schon vorbei. Aber auch dieses Jahr habe ich für die erdbeerlose Zeit vorgesorgt und einige Erdbeeren auf Vorrat eingemacht. Und zwar nicht wie sonst als Erdbeermarmelade, nein, dieses Mal habe ich getrocknete Erdbeer-Chips hergestellt! Dabei werden die Erdbeeren in feine Scheiben geschnitten und mit wenig Puderzucker langsam im Backofen getrocknet. Die so hergestellten getrockneten Erdbeerscheibchen schmecken prima im Frühstücksmüsli mit Naturjoghurt oder als Topping auf Desserts.

 


Getrocknete Erdbeer-Chips
(für 1 Backblech)

Zutaten:
250g Erdbeeren
20g Puderzucker

Zubereitung:
Erdbeeren waschen und sehr gründlich trocken tupfen, sonst verlängert sich nachher die Trockenzeit im Backofen. Erdbeeren putzen und in ca. 3mm dünne Scheiben schneiden.

Den Backofen auf 80 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Die Hälfte des Puderzuckers auf das Backpapier stäuben. Dann die Erdbeerscheiben nebeneinander auf das Backpapier legen und im heißen Backofen auf der mittleren Schiene ca. 2 Stunden trocknen lassen. Dabei einen Holzlöffel in die Backofentür klemmen, damit die Feuchtigkeit entweichen kann. Nach einer Stunde die Erdbeerscheiben wenden und mit dem restlichen Puderzucker bestäuben. Erdbeerscheiben vollständig trocknen lassen, eventuell noch länger im Backofen lassen.

Backblech aus dem Ofen nehmen, ganz auskühlen lassen. Anschließend die Erdbeerchips in ein luftdicht schließendes Glas füllen.


Das Rezept stammt aus dem kleinen Kochbüchlein Früchte - süß, saftig, köstlich von Rose Marie Donhauser, das ich vom Kosmos Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt bekommen habe. 

(c) Kosmos Verlag

Leider habe ich es bisher nicht geschafft, noch mehr Rezepte aus dem Buch auszuprobieren. Dabei gibt es in den verschiedenen Kapiteln viele ansprechend klingende Rezepte. Im Kapitel "Ab ins Glas" finden sich Rezepte für Konfitüren und Chutneys, das Kapitel "Zum Vernaschen" beinhaltet Tipps, wie man Früchte richtig erntet sowie Rezepte für Früchte-Drinks, in "Zum Genießen" reicht die Bandbreite der vorgestellten Rezepte vom geeisten Erdbeerkuchen mit Mascarpone über süßes Risotto mit Himbeersauce bis zu pikanten gefüllten Äpfeln mit Lammhack. Noch etwas raffiniertere Rezepte gibt es im letzten Kapitel "Zum Verwöhnen", zum Beispiel Birnen-Kartoffelspalten mit Johannisbeerdip, marinierte Hähnchenbrust mit Aprikosen und Pfirsich oder Prosecco-Gelee auf Erdbeer-Rhabarber-Kompott. 
Das Buch wird abgerundet durch einen Saisonkalender für heimische Früchte und ein paar Tipps zur Warenkunde. Alle Rezepte sind mit ansprechenden Fotos bebildert, das schätze ich immer sehr an Kochbüchern. Die Rezepte lesen sich gut, ausprobiert habe ich aber wie gesagt mangels Zeit bisher nur die Erdbeer-Chips. Auf der Nachkochliste stehen aber noch ein Brombeergelee mit Vanille und die marinierte Hähnchenbrust mit Aprikosen und Pfirsich. Ich werde berichten, ob mich diese Rezepte auch überzeugt haben! 



"Früchte - süß, saftig, köstlich" bietet auf insgesamt 144 Seiten zum Preis von 14,95 Euro überwiegend süße Rezepte für alle, die auf der Suche nach neuen Ideen zur Verwertung ihrer Obsternte sind.

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Erdbeer-Endspurt: Selbstgemachtes Erdbeer-Buttermilch-Eis

Erdbeer-Endspurt: Selbstgemachtes Erdbeer-Buttermilch-Eis

Panik! Es hatte sich zwar schon abgezeichnet, aber trotzdem bin ich heute morgen richtiggehend erschrocken, als ich auf dem Weg zur Arbeit am Erdbeerhäuschen bei uns im Ort vorbei gefahren bin - und es nicht mehr da war! Damit ist die Saison der badischen Erdbeeren hier leider schon beendet und es wird allerhöchste Zeit, dass ich euch noch schnell dieses selbstgemachte Erdbeer-Buttermilch-Eis präsentiere! Nach dem Holunderblüten-Quark-Eis ist dies die zweite Sorte, die ich mit meiner neuen Eismaschine zubereitet habe.

Das Erdbeer-Buttermilch-Eis ist zwar etwas aufwändiger in der Zubereitung als z.B. das Holunderblüten-Quark-Eis, aber der Aufwand lohnt sich! Für dieses Eis werden Erdbeeren nicht einfach so püriert, sondern erst im Ofen geröstet. Außer Buttermilch kommen auch noch reichlich Sahne, etwas Frischkäse (ich habe Ziegenfrischkäse verwendet - super!) und natürlich Zucker in die Eismasse. Das Ergebnis ist ein wunderbar sahniges, aromatisches Erdbeereis, das aber nicht zu süß ist. Gekauftes Erdbeereis mag ich eigentlich nie, da es mir immer zu künstlich schmeckt. In dieses Erdbeer-Buttermilch-Eis könnte ich mich dagegen reinlegen! Das Rezept stammt aus Das beste Eis der Welt von Jeni Britton Bauer und ich habe es online bei Valentinas Kochbuch gefunden.


Erdbeer-Buttermilch-Eis
(ergibt 1l Eiscreme)

Zutaten:
350ml Vollmilch
2 EL Speisestärke
60g Frischkäse (ich habe Ziegenfrischkäse verwendet)
1/8 TL feines Meersalz
300g Sahne
150 Zucker
60ml Buttermilch
Für das Erdbeerpüree:
ca. 300g Erdbeeren
80g Zucker
3 EL frisch gepresster Zitronensaft
Für den Glukosesirup:
260g Traubenzucker
150ml Wasser

Zubereitung:
Als erstes den Glukosesirup zubereiten. Dafür 150ml Wasser aufkochen, 1-2 Minuten kochen lassen. Dann den Traubenzucker zum Wasser in den Topf geben. Erneut aufkochen, 2-3 Minuten sprudelnd kochen lassen. Den heißen Sirup in vorbereitete, saubere Flaschen abfüllen und abkühlen lassen. Kühl und dunkel aufbewahrt, hält sich der Glukosesirup einige Zeit und man hat immer einen Vorrat.

Als nächstes das Püree aus ofengerösteten Erdbeeren zubereiten. Dafür den Ofen auf 190 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Erdbeeren waschen, trocken tupfen und putzen. In ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden. In einer ofenfesten Auflaufform mit dem Zucker vermengen und im heißen Backofen auf der mittleren Schiene ca. 8-10 Minuten rösten, bis die Erdbeeren gerade so weich geworden sind. Erdbeeren etwas abkühlen lassen, dann mit dem Zitronensaft in ein hohes Gefäß geben und mit dem Stabmixer fein pürieren. Das Erdbeerpüree abgedeckt kaltstellen.

Jetzt geht es an die Eiscremebasis. Dafür 2 EL der Milch in einer kleinen Schüssel mit der Speisestärke glatt rühren. Den (Ziegen-)Frischkäse mit dem Salz in einer weiteren kleinen Schüssel ebenfalls glatt rühren. Eine große Schüssel mit kaltem Wasser und Eiswürfeln füllen und einen verschließbaren Gefrierbeutel bereitlegen.

Restliche Milch mit der Sahne, dem Zucker und 2 EL Glukosesirup in einem großen Topf bei mittlerer Hitze aufkochen, 4 Minuten sprudelnd kochen lassen. Dann den Topf vom Herd nehmen und langsam die angerührte Speisestärke einrühren. Topf wieder auf den Herd stellen, erneut aufkochen und mit einem Holz-Kochlöffel oder einem Schneebesen so lange rühren, bis die Mischung etwas angedickt ist. Dann den Topf vom Herd nehmen.

Jetzt den Frischkäse zur heißen Masse geben, vorsichtig glatt rühren. Vom Erdbeerpüree 120ml abmessen und mit der Buttermilch ebenfalls zur Eiscrememasse geben. Das restliche Erdbeerpüree anderweitig verwenden. Alles gut miteinander vermengen, dann die heiße Masse vorsichtig in den Gefrierbeutel einfüllen. Das geht am besten, wenn man den Gefrierbeutel in einen hohen Messbecher stellt. Gefrierbeutel verschließen und zur Abkühlung in die vorbereitete Schüssel mit dem Eiswasser legen. Ca. 30 Minuten kühlen, eventuell noch mal Eiswürfel nachfüllen.

Anschließend die gekühlte Eiscrememasse in die Eismaschine geben und die Eismaschine ca. 50 Minuten laufen lassen, bis das Eis dick und cremig ist. Dann das Eis in eine tiefkühlgeeignete Aufbewahrungsbox umfüllen (ich nehme eine leere, ausgespülte Fertig-Eispackung) und verschließen. Im Tiefkühlschrank mindestens 4 Stunden fest werden lassen.

So, und morgen habe ich noch ein Erdbeer-Rezept für euch, und dann war es das leider für dieses Jahr auch schon wieder mit der Erdbeer-Saison. Schade! Gibt es bei euch noch Erdbeeren oder ist die Erdbeersaison auch schon zu Ende für euch?

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Fürs mediterrane Buffet: Ricotta-Dip mit getrockneten Tomaten und Thymianhonig

Fürs mediterrane Buffet: Ricotta-Dip mit getrockneten Tomaten und Thymianhonig

Am Wochenende hatte mein Mann Geburtstag und hat die Familie zu Kaffee und Kuchen sowie anschließendem Abendessen mit mediterranem Buffet eingeladen. Ich liebe solche Gelegenheiten, bei denen ich mich mit gutem Grund in der Küche austoben kann und habe natürlich viel zu viel für das abendliche  Buffet vorbereitet.

Neben Parmaschinken mit Melone, Fenchelsalami, gebratener Salsicce, geschmortem Fenchel mit Verjus und Ziegenfrischkäsenocken, sizilianischem Pastasalat mit Rosinen, gerösteten Pinienkernen und Oliven, Spießchen mit mariniertem Feta, Grapefruit und Basilikum nach einem Rezept von HighFoodality, Kirschpaprika mit Ziegenfrischkäse und gefüllten Peperoni habe ich auch noch Dips serviert. Besonders hervorzuheben ist dabei dieser Ricotta-Dip mit getrockneten Tomaten und würzigem Thymianhonig. Unsere Gäste und auch ich waren total begeistert. Der erwärmte Thymianhonig ist das absolute i-Tüpfelchen auf dem samtig-würzigen Tomatenricotta, herrlich! Unbedingt nachmachen.



Ricotta-Dip mit getrockneten Tomaten und Thymianhonig
(für 4 Portionen)

Zutaten:
1 EL Honig
2 Stängel Thymian (ich habe Zitronenthymian verwendet)
8-10 getrocknete Tomaten in Öl
250g Ricotta
1 Knoblauchzehe
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Als erstes den Thymianhonig zubereiten. Dafür den Thymian waschen, trocken schütteln und die Blättern von den Stängeln streifen. Honig in einem kleinen Topf bei mittlerer Hitze erwärmen, dann den Topf vom Herd nehmen und die abgezupften Thymianblättchen einrühren. Mindestens 10 Minuten ziehen lassen.

Tomaten aus dem Öl nehmen, abtropfen lassen. 2 Tomaten in dünne Streifen schneiden und beiseite stellen. Die restlichen Tomaten grob zerkleinern und in ein hohes Gefäß geben. Mit dem Stabmixer fein pürieren. Eventuell noch etwas vom Öl zugeben, in dem die Tomaten eingelegt waren, falls die Paste zu dick ist.

Knoblauch schälen und fein hacken. Ricotta in einer Schüssel glatt rühren. Tomatenpaste und gehackten Knoblauch zugeben, gut vermengen. Kräftig mit Salz und Pfeffer würzen.

Vor dem Servieren den Thymianhonig noch mal kurz erwärmen, dann über den Dip träufeln.

Das Rezept habe ich aus der Juni/Juli-Ausgabe der wunderbaren Zeitschrift "So is(s)t Italien", die sich langsam aber sicher zu meiner absolut liebsten Food-Zeitschrift mausert, weil die Rezepte daraus simpel nachzukochen und bisher jedes Mal super gelungen sind!

Geeiste Gurkensuppe mit Lachs

Geeiste Gurkensuppe mit Lachs

Nach meinem Urlaub befinde ich mich immer noch im Ferien-Modus und bin, was das Bloggen angeht, etwas aus dem Takt. Dazu kommt das tolle Wetter bei uns in Karlsruhe - schon seit einer Woche scheint jeden Tag von morgens bis abends die Sonne und es ist angenehm warm. Herrlich! Da habe ich gar keine Lust, mich an das Notebook zu setzen. Aber diese geeiste Gurkensuppe mit Lachs passt so prima zum aktuellen sommerlichen Wetter, dass ich sie euch gerne zeigen möchte.

Das Rezept stammt aus Schlank im Schlaf - Das Kochbuch und ist perfekt für ein kohlehydrahtarmes Abendessen geeignet. Es erfordert lediglich etwas Zeit für die Zubereitung, weil die Gurkenwürfel eine Stunde in den Tiefkühlschrank wandern und die Joghurtsuppe eine Stunde im Kühlschrank durchziehen sollte. Aber dann steht dem erfrischenden Genuss nichts mehr im Wege!



Geeiste Gurkensuppe mit Lachs
(für 2 Portionen)

Zutaten:
2 Salatgurken
100g Schafskäse
200g Joghurt (1,5% Fett)
200ml Buttermilch
1 EL Zitronensaft
Salz
Zucker
1 Prise Cayennepfeffer
3 Stängel frische Minze
200g geräucherter Lachs

Zubereitung:
Gurken waschen, der Länge nach vierteln und die Kerne entfernen. Gurken in feine Würfel schneiden und zugedeckt mindestens 1 Stunde ins Tiefkühlfach stellen.

Schafskäse grob würfeln, mit Joghurt, Buttermilch und Zitronensaft fein pürieren. Mit Salz, etwas Zucker und dem Cayennepfeffer würzen. Abgedeckt 1 Stunde im Kühlschrank kaltstellen.

Minze waschen, trocken schütteln und die Blätter von den Stängeln zupfen. Minze fein hacken. Minze und eiskalte Gurkenwürfel unter die Joghurtsuppe rühren. Noch mal mit Salz und Cayennepfeffer abschmecken und die Suppe portionsweise in tiefe Teller füllen. Lachs in kleine Stücke schneiden und in die geeiste Suppe legen.

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Saisonkalender & Rezepte für heimisches Obst und Gemüse im Juli

Saisonkalender & Rezepte für heimisches Obst und Gemüse im Juli

Höchste Zeit für das nächste Saisonkalender- und Grow your own-Update - der Juli ist ja schon zu einem Drittel vorbei und ich habe noch gar nicht gebloggt, welches heimische Obst und Gemüse im Juli Saison hat! Aber ich habe eine prima Entschuldigung: Ich war im Urlaub und habe mich in südlichen Gefilden entspannt. Da musste der Saisonkalender eben etwas warten. Glücklicherweise hat mein Balkongarten meine Abwesenheit gut überstanden und die Tomatenpflanzen blühen auch endlich. Mal schauen, wie meine erste eigene Tomatenernte dieses Jahr ausfallen wird!


Die Kräuter auf meinem Balkon wuchern und blühen ebenfalls. Nur die Peperoni-Pflanzen wollen immer noch nicht so richtig. Ich freue mich nach wie vor jeden Tag, wenn ich meinen kleinen Balkongarten betrete und ernten kann!

So, aber jetzt zum Juli-Saisonkalender. Endlich ist der Sommer da und das Angebot an heimischen Obst und Gemüse ist vielfältig und üppig. Da macht ein Besuch auf dem Wochenmarkt noch mehr Spaß als sonst! Aktuell gibt es auf dem Markt heimische AprikosenHimbeerenJohannisbeerenPfirsiche und Stachelbeeren und immer noch Erdbeeren.  Außerdem sind jetzt auch die Kirschen reif! 

Ich kann euch hier ganz besonders diesen Blech-Kirschkuchen mit Streuseln empfehlen, wenn ihr die Kirschsaison nutzen wollt. Unkompliziert zu backen, wunderbar frisch und saftig!


Außerdem hoffe ich, dass ich auch dieses Jahr wieder dazu komme, eine ganz klassische Sauerkirschkonfitüre nach diesem Rezept einzumachen. Besonders mein Mann ist ein großer Fan dieser Marmelade!


Eigentlich könnte ich mich im Sommer nur von Früchten ernähren - ihr auch? Aber das Angebot an heimischem Gemüse ist ebenfalls groß und so gibt es auch im Sommer viel Gemüse bei mir. Immer noch haben Blumenkohl, Brokkoli, Radieschen und Spinat Saison. Neu im Angebot sind ErbsenStangensellerie, Wirsing und Zucchini.

Für eine eventuelle Gurkenschwemme aus dem eigenen Garten kann ich euch einige leckere Gurken-Rezepte besonders empfehlen. Super für heiße Sommertage ist dieser erfrischende Gurken-Melonen-Salat mit Ziegenfrischkäse.


Der honigglasierte Lachs mit Gurkensalat und Erdnuss-Pesto nach einem Rezept von Tim Mälzer hat sich bei uns schon zu einem echten Klassiker entwickelt, den es immer wieder gibt. Besonders gerne natürlich jetzt, zur Gurken-Saison!


Außerdem kann ich jetzt so nach und nach den Mangold ernten, den ich auf meinem Balkon angepflanzt habe. Und es gibt auch wieder heimische Karotten. Ein besonderer Augenschmaus ist diese Gemüsetarte mit Mürbteigboden ohne Ei mit hauchdünnen Karottenscheiben!


Sommerlich frisch und leicht schmeckt dieses Gemüse-Couscous mit Lammfilet und Joghurtsauce.


Und auch die Süßschnäbel kommen in der Karotten-Saison nicht zu kurz: Wie wäre es mit einem kleinen, feinen, saftigen Möhren-Mandel-Minigugl?


So, und jetzt werde ich mich noch mit einem Gläschen Aperol Rhabarber Spritz auf meinen Balkon setzen und den Hummeln beim Herumsummen um meinen blühenden Salbei zusehen und zuhören. Herrlich! Und was bringt der Juli für euch?

Erdbeer-Aperol-Eis am Stiel

Erdbeer-Aperol-Eis am Stiel

Die Temperaturen in den letzten Tagen waren ja schon fast sommerlich. Zeit für Eis, oder? Das dachte sich auch Tchibo und hat zur Eis-Blogparade aufgerufen. In meinem Paket mit Tchibo-Eis-Accessoires, das ich für die Teilnahme erhalten habe, waren auch Eis am Stiel-Förmchen drin. Perfekt, denn ich wollte sowieso ein Erdbeer-Aperol-Eis am Stiel nach einem Rezept aus der Zeitschrift "So is(s)t Italien" ausprobieren. Das Eis ist supereinfach und in wenigen Minuten zubereitet. Am längsten dauert die Gefrierzeit - klar. Es schmeckt frisch und erdbeerig. Für meinen persönlichen Geschmack hätte man den Aperol gerne noch deutlicher herausschmecken können - beim nächsten Mal würde ich statt 4 EL Aperol eher 5-6 EL Aperol verwenden.



Erdbeer-Aperol-Eis am Stiel
(für 6 Stück)

Zutaten:
400g Erdbeeren
1 EL Zitronensaft
4 EL Aperol
3 EL Puderzucker

Zubereitung:
Erdbeeren waschen, putzen und in grobe Stücke schneiden. Mit dem Zitronensaft und dem Aperol in eine hohe Schüssel geben und mit dem Stabmixer fein pürieren. Puderzucker unterrühren.

Erdbeermasse in Eis am Stiel-Förmchen füllen, Stäbchen hineinstecken. Eis für mindestens 6 Stunden einfrieren.


Ich habe für die Herstellung die Eis am Stiel-Förmchen aus Silikon verwendet, die ich von Tchibo zur Verfügung gestellt bekommen habe. Wie ihr seht, sind diese Formen zum einen oben offen, d.h. das Eis steht offen im Tiefkühlschrank, und zum anderen läuft die Eismasse, wenn sie flüssig ist, an der zum Stiel hin offenen Form raus.

Zwar ist das Eis aus diesen Formen schön geformt und lässt sich auch prima aus der Form lösen, wenn es fertig gefroren ist, aber praktikabler finde ich diese Eis am Stiel-Förmchen,  die ich letztes Jahr mal bei Amazon bestellt habe. Darin kann man auch flüssiges Eis prima einfüllen und die Eisform steht geschlossen im Kühlschrank, so dass nichts ausläuft.


Jetzt bin ich gespannt, was den anderen Teilnehmer der Blog-Parade zum Thema Eis alles eingefallen ist! Die Zusammenfassung aller Beiträge wird nächste Woche auf dem Tchibo-Blog veröffentlicht.

Hinweis: Alle Links zu Amazon sind Affiliate-Links. Für die Teilnahme an der Tchibo-Eis-Blogparade wurden mir Tchibo-Produkte kostenlos zur Verfügung gestellt.

Nachgekocht: Geschmorter Fenchel mit Verjus und Ricottanocken

Nachgekocht: Geschmorter Fenchel mit Verjus und Ricottanocken

Als ich den geschmorten Fenchel mit Verjus und Ricottanocken bei der Turbohausfrau Susi gesehen habe, habe ich schon interessiert aufgemerkt. Und als mir das Rezept wenige Tage später erneut auf Sabines Blog Bonjour Alsace begegnete und sie ebenfalls in den höchsten Tönen von diesem Gericht schwärmte, war es fällig. Und ich reihe mich ein in den Chor der Lobpreisungen. Den Geschmack des geschmorten Fenchels konnte ich mir vorher nicht richtig vorstellen. Durch das Schmoren wird der Fenchel wunderbar zart und verliert seinen starken Anis-Geschmack. In Kombination mit den Oliven, den Kapern und den Ricottanocken schmeckt das einfach zum Reinlegen - ich bin total begeistert!


Geschmorter Fenchel mit Verjus und Ricottanocken
(für 2 Portionen)

Zutaten:
2 große Fenchelknollen mit Grün
3 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer
5 Knoblauchzehen mit Haut
4 EL Verjus
1 Tomate
250ml Gemüsebrühe
20g Kapern
25g entsteinte schwarze Oliven
2 Stängel frischer Thymian
1,5 TL Zucker
100g Ricotta
1/2 TL Zitronenschalenabrieb

Zubereitung:
Fenchel putzen und waschen. Grün abschneiden, waschen, trocken schütteln, grob hacken und beiseite legen. Fenchelknolle in fingerdicke Streifen schneiden. Strunk in der Knolle lassen, dadurch bleiben die Fenchelstreifen zusammen.

Tomate waschen, halbieren, den Strunk entfernen. Tomate in kleine Würfel schneiden. Oliven halbieren. Thymian waschen, trocken schütteln und die Blätter von den Stängeln zupfen. Thymian hacken.

In einer großen Pfanne 2 EL Olivenöl erhitzen. Die Fenchelstreifen darin von beiden Seiten jeweils ca. 5-6 Minuten bei mittlerer Hitze anbraten, bis sie schön braun sind. Fenchel salzen und pfeffern. Anschließend den Fenchel aus der Pfanne nehmen, beiseite stellen.

Das restliche Öl in die Pfanne geben und den ungeschälten Knoblauch darin rundherum anbraten, bis er dunkelbraun ist. Verjus zugeben, aufkochen und die Flüssigkeit auf die Hälfte reduzieren lassen.

Tomaten, 125ml Gemüsebrühe, Kapern, Oliven, Thymian und Zucker in die Pfanne geben, mit Salz und Pfeffer würzen und ca. 2 Minuten einkochen lassen. Dann die Fenchelstreifen wieder in die Pfanne geben. Restliche Gemüsebrühe zugießen und alles zugedeckt ca. 15 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen, bis der Fenchel gar und die Sauce eingedickt ist.

Geschmorten Fenchel portionsweise auf tiefe Teller verteilen. Mit Ricottanocken garnieren und mit Fenchelgrün und Zitronenschalenabrieb bestreut servieren.


Mein Verjus ist vom Tauberhasen und ich habe ihn mir auf Empfehlung von Arthurs Tochter aus der Villa Mittermeier in Rothenburg ob der Tauber mitgenommen, als wir dort beim AEG Sous Vide Bloggerevent ein wunderschönes Wochenende verbracht haben. Ein feines Stöffchen, dieser Verjus, ebenso empfehlenswert wie die Tauberhasen-Weine!

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