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Die neue Ausgabe unseres "Hilda"-Magazins ist da!

Die neue Ausgabe unseres "Hilda"-Magazins ist da!

Juhu, heute ist es soweit! Die fabelhafte Isa von Lecker Lezmi hat heute morgen die 2. Ausgabe unseres Blogger-Online-Magazins "Hilda. Mädchen und Kekse" online gestellt.

 

In der neuen "Hilda" findet ihr 18 erprobte Plätzchen-Rezepte für jeden Geschmack, ob vegan, zuckerfrei, glutenfrei, nussfrei oder doch mit allem! Mitgewirkt haben bei dieser Ausgabe insgesamt 9 plätzchenliebende Bloggerinnen:
Isa von Lecker Lezmi, sozusagen unsere Ober-Hilda, die erneut das gesamte Hilda-Layout erstellt hat - 1000 Dank dafür!
Christina von Feines Gemüse
Katharina von Katharina kocht
Julie von matundmi 
Micha von Salzkorn
und ich.

Mir hat es wieder sehr viel Spaß gemacht, Rezepte, Texte und Fotos dafür beizusteuern, und ich finde, auch unsere zweite Hilda ist wieder wunderschön geworden. Sie weckt so richtig Weihnachtsstimmung und lädt zum Nachbacken ein. Und zu gewinnen gibt es auch noch etwas: Eine tolle WMF-Teekanne (Seite 54) und zwei sehr empfehlenswerte Kochbücher (Seite 52). Ich drücke allen, die am Gewinnspiel teilnehmen, die Daumen!

Aber genug der Vorrede, hier ist sie, unsere "Hilda", klickt euch durch und habt viel Freude beim Lesen!
Wenn ihr unsere Hilda ressourcenschonend in schwarz-weiß ausdrucken möchtet, findet ihr hier die Hilda-Druckversion.

Enjoy München! Eine Einladung von Siemens Home

Enjoy München! Eine Einladung von Siemens Home

Das letzte Wochenende habe ich mit einer ganzen Horde foodverrückter Blogger in München verbracht. Anlass war eine Einladung von Siemens Home zu einem Blogger-Event, die in Form dieses Lebkuchenherzes bei mir einging. Da habe ich doch gerne zugesagt! Und so machte ich mich letzten Freitagabend auf den Weg nach München.


Insgesamt 15 (Food-)Blogger trafen sich zum Blogger-Event in der bayrischen Landeshauptstadt. Mia san mia, sagen die Bayern gern, und "Mia san Siemens Genießer" war das Motto dieses Blogger-Events. Dementsprechend ging es am Samstagmorgen mit einer Kulinarischen München-Stadtführung los. Vom Marienplatz zogen wir zum Viktualienmarkt und stärkten uns als erstes gleich mal mit Weißwurst, Breze und süßem Senf. Natürlich musste die Weißwurst original aus der Schale gezuzelt werden! Danach ging es weiter ins Trockene (leider war das Wetter uns nicht so wohlgesonnen) in die Schrannenhalle, wo wir einige Münchner Biere verkosten durften. Dazu gab es Obatzda.


Da ich weder Weißwürste, Bier noch Obatzda mag (sorry, liebe Bayern!) gefiel mir die nächste und letzte Station unserer kulinarischen München-Stadtführung am besten: Das Café Frischhut, auch bekannt unter dem Namen Schmalznudel


In und vor diesem Café stehen die Leute Schlange, um sich eine "Auszogne" (Schmalznudel), eine Rohrnudel oder einen Striezel zu kaufen. Das Fettgebäck schmeckt so frisch auf die Hand köstlich!


Danach ging´s zur Siemens Cooking Lounge in der Allianz Arena.


Hier kocht und isst man in einer top ausgestatteten Küche mit bester Aussicht auf den Fußball-Rasen - an diesem Samstag fand jedoch kein Fußball-Spiel in der Allianz Arena statt, und bis auf ein paar vereinzelte Stadion-Führungen hatten wir die ganze Arena für uns.


Als erstes gab es einen kleinen Lebkuchen-Contest, für den jeder fleißig Teig auswellte und sein Herz später verzierte.


Das war mein Lebkuchen-Herz... ich will bitte keine Kommentare dazu hören. Mit filigraner Dekoration habe ich es nicht so ;-)


Nach dem Lebkuchen-Wettbewerb (den übrigens die zauberhafte Jeanny von Zucker, Zimt und Liebe gewonnen hat mit diesem Bild) ging es ans Kochen. Foodblogger-typisch ist die Kamera natürlich auch beim Garnelen schälen immer griffbereit, wie hier bei Sophia von Cucina Piccina.


Ich schälte mit Sabrina von Feed me up before you go-go gefühlt 2 kg steinharte Schalotten, Mel von Gourmet Guerilla richtete den Wildkräutersalat für die Vorspeise an.


Und das war die fertige Vorspeise:
Wildkräutersalat | Parmesankörbchen | Wildfanggarnele


Es ging Schlag auf Schlag, schon folgte das von Steffen von Feed me up before you go-go gespickte Rinderfilet mit den von Sabrina und mir geschälten Schalotten:
Filet | Rosmarin | Schokoladensauce | Portwein-Schalotten-Confit


Zum Abschluss gab es ein "Bayrisches Duo", das eigentlich eher ein Trio war:
Bayrisch Creme | Kaiserschmarrn | Bratapfelkompott


Ja, so lässt es sich aushalten als "Siemens Genießer"!

Mit dabei waren außer mir noch Annette von Culinary Pixel, Sophia von Cucina Piccina, Mel von Gourmet Guerilla, Claudia von Dinner um Acht, Dorothee von Bushcooks Kitchen, Nadine von Dreierlei Liebelei, Jeanny von Zucker, Zimt und Liebe, Tastesheriff Clara, Ricarda von 23qm Stil, Nicole von Live life deeply-now, Alice aus dem Kulinarischen Wunderland, Sabrina und Steffen von Feed me up before you go-go, Amelie von Kunterbunt weißblau und Igor vom Happy Interior Blog.
Ich habe mich sehr gefreut, viele liebgewonnene BloggerkollegInnen wiederzusehen und einige, die ich schon lange virtuell kenne und lese, nun auch mal persönlich kennen zu lernen. Schön war´s!

Ein großes Dankeschön an Siemens Home und die Agentur Webguerillas für die Einladung zu diesem Event! 

Pilaw mit Safran, Rosinen und Hähnchen

Pilaw mit Safran, Rosinen und Hähnchen

Es gibt Reis, Baby! Reis kommt bei mir dafür, dass ich ihn eigentlich gerne esse, recht selten auf den Teller. Für die schnelle Feierabendküche bevorzuge ich dann doch meistens Pasta-Gerichte. Dabei dauert Reis kochen gar nicht so lange - und ist auch gar nicht schwer! Das zeige ich euch mit diesem Pilaw mit Safran, Rosinen und Hähnchen. Pilaw ist ein orientalisches Reisgericht, das sich in knapp 40 Minuten ganz entspannt zubereiten lässt und eine schöne Abwechslung zu Pasta ist. Ursprünglich wird Pilaw als Beilage zu Fleisch oder Fisch serviert, aber in diesem Fall werden die Hähnchenstücke erst separat angebraten und dann mit dem Reis fertig gegart. Mir hat die Kombination aus saftigem Hähnchenfleisch und Rosinen mit den frischen Tomaten und dem bissfesten Reis sehr gut geschmeckt. Das darf gerne wieder auf den Teller!

 

Pilaw mit Safran, Rosinen und Hähnchen
(für 2 Portionen)

Zutaten;
1/2 Döschen Safranfäden (0,05g)
2 Frühlingszwiebeln
1 Knoblauchzehe
200g Tomaten
2 EL Öl
125g Langkornreis
150ml Hühnerbrühe (ich habe Gemüsebrühe genommen)
20g Rosinen
1 getrocknete Chilischote
Salz, Pfeffer
Gemahlener Kreuzkümmel
200g Hähnchenbrustfilet
20g Pinienkerne
150g Naturjoghurt

Zubereitung:
Die Safranfäden in 60ml Wasser einweichen. Frühlingszwiebel waschen, putzen und in dünne Ringe schneiden. Das knackige Grün für die Garnierung beiseite legen. Knoblauch schälen und fein hacken.

Tomaten kreuzweise einritzen, in eine Schüssel legen und mit kochendem Wasser übergießen. Ca. 5-10 Minuten ziehen lassen, dann das Wasser abgießen und die Tomaten häuten. Tomaten fein würfeln.

In einer beschichteten Pfanne ohne Fett die Pinienkerne bei mittlerer Hitze rundherum goldbraun rösten. Herausnehmen, beiseite stellen. Chilischote fein hacken.

In einer großen Pfanne mit Deckel 1 EL Öl erhitzen. Zwiebeln (nicht das Grün) und Knoblauch darin andünsten. Reis zugeben, ebenfalls andünsten. Safranwasser, Brühe, Tomatenwürfel, Rosinen und Chiliflocken ebenfalls zugeben. Mit Salz, Pfeffer und einer Prise Kreuzkümmel würzen und mit geschlossenem Deckel bei geringer Hitze 15 Minuten garen lassen.

Hähnchenfleisch unter fließendem kalten Wasser abspülen, trocken tupfen und das Fleisch in ca. 1 cm große Stücke schneiden. 1 EL Olivenöl in einer zweiten Pfanne erhitzen und das Fleisch darin bei mittlerer Hitze unter gelegentlichem Rühren sanft anbraten, dann salzen und pfeffern. Zusammen mit den gerösteten Pinienkernen zum Reis geben und weitere 5 Minuten mitgaren. Der Reis sollte dann bissfest und gar sein.

Den Joghurt mit Salz und Pfeffer würzen. Den Reis noch mal mit Salz und Pfeffer abschmecken, Pilaw portionsweise auf Teller geben, mit den beiseite gelegten grünen Frühlinszwiebel-Ringen bestreuen und mit dem Joghurt servieren.

Das Rezept stammt aus Mediterran genießen: Verwöhnrezepte rund ums Mittelmeer von Cornelia Schinharl, das ich als Rezensionsexemplar vom Kosmos Verlag erhalten habe. In diesem Kochbuch sind viele Rezepte aus der Mittelmeerküche enthalten, gegliedert in die Kapitel "Tapas, Antipasti & Mezze", "Suppen & Eintöpfe", "Pasta, Reis & Co", "Gemüse", "Fisch & Meeresfrüchte", "Fleisch & Geflügel" sowie "Desserts".

Dabei bedient sich Cornelia Schinharl an den typischen Rezepten aus den Küchen von Israel, Spanien, Frankreich, dem Libanon, Ägypten, Tunesien, Kroatien, Italien, Marokko, Syrien, Griechenland und der Türkei. Die Ländervielfalt gefällt mir gut, denn in vielen Büchern wird die mediterrane Küche auf Italien, Spanien und Frankreich begrenzt. Andererseits stellt sich beim Durchblättern des Kochbuchs bei mir auch eine gewisse Langeweile ein: Rezepte für Pizza Margherita, Gnocchi mit Tomatensugo, Minestrone, Gazpacho, Taboulé, Ratatouille, gefüllte Zucchiniblüten, Moussaka, Fisch im Salzmantel, Saltimbocca, Crème caramel, Panna Cotta und Tiramisu... all dies sind weit verbreitete landestypische bzw. fast schon stereotype Gerichte. Für mich enthält das Kochbuch damit recht wenig neue Rezepte und umso erfreuter war ich über das Pilaw-Rezept, das für mich noch unbekannt und wie bei Cornelia Schinharl üblich, absolut gelingsicher nachzukochen war. Für alle, die schon das ein oder andere Kochbuch zum Thema mediterrane Küche zuhause haben, hält das Kochbuch nicht viel Neues bereit. Wer aber ein Einsteiger-Buch mit leicht nachkochbaren Rezepten für die bekannten mediterranen Gerichte sucht, ist mit Mediterran genießensicherlich gut beraten. 


Hinweis: "Mediterran genießen - Verwöhnrezepte rund ums Mittelmeer" ist im KOSMOS-Verlag erschienen und wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Alle Links zu Amazon.de sind Affiliate-Links.

Kürbis-Gugelhupf

Kürbis-Gugelhupf

So langsam habe ich jetzt dann alle Zubereitungsarten für Kürbis durch: Suppe, Salat, RisottoPizzaFlammkuchen, Quiche, Marmelade ... da fehlt eigentlich nur noch ein süßes Gebäck, oder? Diese Lücke schließe ich heute mit einem Kürbis-Gugelhupf. Das Rezept habe ich aus einer "Lust auf Genuss"-Ausgabe zum Thema "Kürbis & Kartoffeln" aus dem Jahr 2009. Hier kommt fein geraspelter Kürbis in den Teig, was den Kuchen wunderbar saftig macht. Geschmacklich ähnelt der Kürbis-Gugelhupf einem Karottenkuchen und wer nicht weiß, dass Kürbis drin ist, wird es vermutlich auch nicht als Kürbis erkennen. Meinen Kaffee&Kuchen-Gästen und mir hat der Kürbis-Gugelhupf sehr gut geschmeckt und er bleibt auch noch einige Tage nach dem Backen frisch und saftig. Ihr seht also: Kürbis ist die absolute Allzweck-"Waffe" und lässt sich für alle Speisen einsetzen, egal ob deftig oder süß!

 

Kürbis-Gugelhupf
(für eine Gugelhupf-Form mit ca. 22cm Durchmesser)

Zutaten:
400g Kürbis (ich habe Hokkaido genommen)
150g gemahlene Haselnüsse
300g weiche Butter (+ etwas mehr zum Fetten der Form)
3 Eier
300g Zucker
300g Mehl
1 TL Weinstein-Backpulver
Salz
Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:
Kürbis waschen, halbieren und mit einem Esslöffel die Kerne und das fasrige Fruchtfleisch entfernen. 400g abwiegen und auf einer Vierkantreibe fein raspeln. Nüsse in einer beschichteten Pfanne ohne Fett bei mittlerer Hitze goldbraun rösten.

Die Gugelhupf-Form gründlich ausbuttern. Alle Eier trennen. Weiche Butter in Stücke schneiden, mit 200g Zucker mit den Quirlen des Handrührgeräts schaumig schlagen. Die Eigelbe dabei nach und nach unterrühren.

In einer zweiten Schüssel das Mehl mit dem Backpulver und den Haselnüssen mischen, zur Buttercreme geben und kurz unterheben.

Den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

In einer dritten Schüssel die Eiweiße mit einer Prise Salz mit dem Handrührgerät steif schlagen. Nach und nach die restlichen 100g Zucker einrieseln lassen.

Eischnee und Kürbisraspel abwechselnd mit einem Teiglöffel unter die Buttercreme-Mehl-Mischung heben, dann den Teig in die gebutterte Form füllen, glatt streichen und im heißen Backofen auf der 2. Schiene von unten ca. 70 Minuten backen. Eventuell schon nach 60 Minuten eine Stäbchenprobe machen.

Gugelhupf aus dem Backofen nehmen und erst 10 Minuten in der Form auskühlen lassen, dann stürzen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Gugelhupf vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.

Nachgekocht: Hähnchenschenkel mit Quitten und Cidre-Sauce

Nachgekocht: Hähnchenschenkel mit Quitten und Cidre-Sauce

Letzte Woche habe ich netterweise von einem Kollegen Quitten geschenkt bekommen, nachdem ich mich im Gespräch mit ihm beklagt hatte, dass ich so gerne mal was mit Quitten kochen würde, aber keine Quitten-Quelle habe. Und schwupps bekam ich ein paar Tage später eine ganze Tüte duftender Quitten überreicht! Dankeschön noch mal!

Da ich noch nie etwas mit Quitten gekocht habe, habe ich erst mal meine Twitter-Timeline nach empfehlenswerten Quitten-Rezepten gefragt und bin dadurch bei der lieben Katharina von Katharina kocht fündig geworden. Das Rezept für die Hähnchenschenkel mit Quitten und Cidre-Sauce hat mich bei ihr sofort angesprochen - Hähnchen esse ich sowieso sehr gerne und ein pikantes Quitten-Gericht abseits von Quittensirup, Quittengelee und Quittenbrot fand ich auch spannend. Leider gehört mein braun-in-braun-Foto eher in die Rubrik "Ugly Food", aber weil mir die Kombination aus knusprigem Hähnchenschenkel, saftiger Quitte und sämig-herber Cidre-Sauce so gut geschmeckt hat, möchte ich es trotzdem mit euch teilen. Für ein schönes Foto dieses Gerichts empfehle ich euch, einfach bei  "Katharina kocht" vorbeizuschauen!


Hähnchenschenkel mit Quitten und Cidre-Sauce
(für 2 Portionen)

Zutaten:
2 Hähnchenschenkel
Salz, Pfeffer
Rosenscharfes Paprikapulver
2 Quitten (c.400g)
250 ml Cidre
2 Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
1 EL Butterschmalz
5 Pimentkörner
50g saure Sahne
1 TL Speisestärke

Zubereitung:
Den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Hähnchenschenkel unter fließendem Wasser abspülen, trocken tupfen und von beiden Seiten mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver einreiben.

Zwiebel schälen und achteln. Knoblauch schälen und in dünne Scheiben schneiden. Die Quitten waschen, vierteln, entkernen und in Spalten schneiden. In einer Schüssel mit dem Cidre begießen und beiseite stellen.

In einer großen ofenfesten Pfanne das Butterschmalz erhitzen und die Hähnchenschenkel  von beiden Seiten bei starker Hitze goldbraun anbraten. Fleisch herausnehmen, beiseite stellen. Hitze etwas reduzieren, Zwiebeln und Knoblauch in der Pfanne anbraten. Pimentkörner mit dem Mörser zerstoßen, zu den Zwiebeln in die Pfanne geben. Alles mit dem Cidre ablöschen. Dann die Quittenspalten und die Hähnchenschenkel mit der Haut nach oben in die Pfanne geben, alles mit Salz und Pfeffer würzen und im heißen Backofen ca. 30-40 Minuten schmoren lassen, bis die Quitten weich sind und das Hähnchenfleisch gar ist.

Pfanne aus dem Ofen nehmen, Quitten und Hähnchen herausnehmen und warm halten. Die saure Sahne mit der Speisestärke und 1-2 TL von der Bratflüssigkeit glatt rühren. Bratenflüssigkeit aufkochen lassen, dann die Saure Sahne-Mischung zugeben und die Sauce binden, so dass sie sämig wird.

Eventuell noch mal mit Salz und Pfeffer würzen, dann die Hähnchenschenkel mit den Quitten, der Cidre-Sauce und nach Belieben mit etwas Baguette servieren.

Ich fand meine Quitten-Premiere geschmacklich sehr gelungen. In den nächsten Tagen zeige ich euch, was ich aus den restlichen Quitten gemacht habe!

Die zweite Ausgabe unseres "Hilda" E-Mags kommt!

Die zweite Ausgabe unseres "Hilda" E-Mags kommt!

Endlich kann ich es euch erzählen: Schon seit Wochen läuft bei mir und acht weiteren zauberhaften Blogger-Damen der Backofen heiß für die Weihnachtsbäckerei. Der Grund: Demnächst, genauer am 29.11., kommt die zweite Ausgabe unseres kostenlosen E-Mags "Hilda. Mädchen und Kekse" heraus!


Mit dabei sind wieder Isa von Lecker Lezmi, die uns erneut zum Plätzchen backen im Oktober angestiftet und mit ihrer Begeisterung angesteckt hat, und auch wieder das gesamte Hilda-Layout erstellt, sowie aus dem Hilda-Team der letzten Ausgabe Christina von Feines Gemüse, Katharina von Katharina kocht , Julie von matundmi und ich. Neu mit an Bord sind Julia von Chestnut and sage, Kathi von deck schon mal den Tisch, Micha von Salzkorn und Dani von flowers on my plate.Ich freue mich schon wahnsinnig auf die neue Ausgabe unseres Online-Magazins mit vielen tollen Plätzchen-Rezepten.

Also, markiert euch den 29.11. rot im Kalender und seid gespannt auf die neue "Hilda"-Ausgabe! Natürlich werde ich die neue Hilda auch auf dem Blog vorstellen, sobald sie online ist.

Bis dahin könnt ihr ja auch noch mal in unserer ersten "Hilda" von letztem Jahr schmökern. Ho, ho, ho!

Jeden Tag ein Buch: "Ganz entspannt kochen - für Freunde und Familie" [Rezension]

Jeden Tag ein Buch: "Ganz entspannt kochen - für Freunde und Familie" [Rezension]

Heute ist bereits der letzte Tag der Blogger-Themenwoche "Jeden Tag ein Buch"! Zum Abschluss möchte ich euch Ganz entspannt kochen - für Freunde und Familie von Annabelle Knaur-Trauttmansdorff und Aglaia Clam-Martinic vorstellen, das dritte und letzte Kochbuch, das ich im Rahmen von "Jeden Tag ein Buch" ausprobiert und unter die Lupe genommen habe. Nach dem doch etwas ausgefalleneren Kochbuch "Geschmack entscheidet! Meine außergewöhnliche Aromenküche" gehört "Ganz entspannt kochen" klar in die Kategorie der alltagstauglichen Kochbücher. Den beiden Autorinnen geht es darum, Familie und Freunde regelmäßig gemeinsam zum Essen an einem Tisch zu versammeln. Bei diesen Gelegenheiten muss dann keine Sterneküche serviert werden, aber das Ziel ist es, unkomplizierte Gerichte mit dem gewissen Etwas zuzubereiten, die sich gut vorbereiten lassen, so dass man als entspannter Gastgeber nicht die ganze Zeit in der Küche stehen muss, während die Gäste auf das Essen warten. Ein Kochbuch-Konzept, das mir sehr zusagt!


Um zu prüfen, ob das Kochen mit diesem Kochbuch tatsächlich so entspannt ist, wie es sich anhört, habe ich bisher drei Rezepte daraus ausprobiert. Als erstes gab es einen Kürbis-Linsen-Salat mit Ziegenfrischkäse und Rucola aus dem Kapitel "Dinner with friends". Eigentlich ist der Salat als Vorspeise im Rahmen eines Menüs gedacht, aber er hat mir auch als kleines Hauptgericht sehr gut geschmeckt. Das Rezept habe ich hier schon auf dem Blog veröffentlicht.


Als nächstes habe ich mir die cremige Zitronenpasta mit Spinat und Kapern aus dem Kapitel "Ladies get together" ausgesucht- super easy in der Zubereitung, frisch und schmackhaft. Prima - nicht nur für den Mädelsabend, das schmeckt auch dem Rest der Familie! Das Rezept habe ich diese Woche bereits gebloggt.


Und zu guter Letzt habe ich noch Rosmarin-Nüsse aus dem Kapitel "Cocktail Hour" als Snackbegleitung zum Drink ausprobiert. Fix zubereitet und so würzig-lecker, das die Nüsschen fast schon ein bisschen süchtig machen. Zumindest waren sie sehr schnell aufgeknabbert...Das Rezept dafür habe ich gestern auf dem Blog veröffentlicht.


Und jetzt geht es ans Eingemachte, so bewerte ich Ganz entspannt kochen - für Freunde und Familiein den einzelnen Kategorien! Wie gehabt ist 5 die beste Bewertung, 0 die schlechteste.

Aufmachung/Design: 4/5
Das Kochbuch ist im DIN A4 Format als Hardcover erschienen und auf mattem, hochwertigem Papier gedruckt. Die lichten, hellen Fotos machen schon beim ersten Durchblättern Lust aufs Nachkochen. Die Rezepte sind übersichtlich gegliedert und befinden sich immer auf der rechten Seite, auf der linken Seite des Kochbuchs findet man durchgängig die ganzseitigen, ansprechenden Fotos der Gerichte oder Stimmungsbilder. Das macht das Lesen und Blättern für die Augen sehr angenehm.
Das Buch ist gegliedert in die Kapitel Breakfast with the family, Sunday leisure, Ladies get together, Potluck, Kids cooking party, Cocktail Hour, Dinner with friends und zum Abschluss gibt Aglaia Clam-Martinic im kurzen Kapitel "Aglaia´s Style" noch Tipps für individuelle Tischdekorationen. Damit liefert "Ganz entspannt kochen" entspannte Rezepte für jede Gelegenheit und es gibt keine Ausrede mehr: Gäste einladen und loslegen!

Fotos: 4/5
Die Rezepte wurden von Nuno Filipe Oliveira mit sehr ansprechenden Fotos illustriert. Es überwiegen helle, lichte Fotos in moderner und reduzierter Optik. Die Gerichte sind ansprechend, aber nicht überstylt in Szene gesetzt. Zu den einleitenden Texten für jedes Kapitel gibt es zudem passende Stimmungsbilder, die z.B. im Kapitel "Sunday leisure" sofort Lust auf einen Ausflug mit Freunden ans Meer mit anschließendem gemeinsamen Kochen machen. 

Rezepte: 3.5/5
Die Rezepte sind alltagstauglich, kommen mit relativ wenigen Zutaten aus und enthalten trotzdem immer wieder einen Extra-Kniff, der das Gericht zu etwas Besonderem macht. Bei der cremigen Zitronenpasta beispielsweise die Zugabe von Kapern, bei den Knabber-Nüsschen der frische Rosmarin mit Cayenne-Pfeffer etc. Es finden sich Rezepte für jeden Geschmack und jede Gelegenheit und ich habe mir noch einige weitere Rezepte zum Nachkochen markiert, z.B. eine Buttermilch-Panna Cotta mit gegrillten Feigen oder eine Karotten-Curry-Suppe mit frischem Ingwer. 
Einen ganz dicken Minuspunkt vergebe ich aber für das Rezept "Beef Tacos", denn ausgerechnet im Kapitel "Kids cooking party", wo es um das Thema kochen mit Kindern geht, wird als Zutat "1 Packung Taco-Mix" angegeben. Tüten gehen gar nicht als Zutat in einem Kochbuch! (Und für mich auch sonst nicht).

Nachkochbarkeit: 5/5
Alle Rezepte in Ganz entspannt kochen sind alltagstauglich und kommen mit wenigen und in jedem Supermarkt erhältlichen Zutaten aus. Die Rezeptanleitungen sind präzise und die einzelnen Arbeitsschritte sinnvoll gegliedert und gut erklärt. Alle Rezepte, die ich auch ausprobiert habe, haben prima funktioniert, gingen schnell und das Ergebnis hat mir sehr gut geschmeckt. Volle Punktzahl!

Kaufempfehlung: 4/5
Ich kann dieses Kochbuch allen empfehlen, die auf der Suche nach unkomplizierten, alltagstauglichen Rezepten sind, die sich gut vorbereiten lassen und ein Minimum an Arbeitsaufwand erfordern, wenn die Gäste da sind. Die Rezepte sind einfach umzusetzen, enthalten aber oftmals noch eine raffinierte Note und kommen bei Familie und Freunde damit sicherlich gut an. Sterneküche oder völlig neue, ausgefallene Geschmackskombinationen sollte man aber von "Ganz entspannt kochen" nicht erwarten  - aber das ist auch nicht der Anspruch dieses hübsch aufgemachten Kochbuchs!



Das war mein dritter und letzter Beitrag zur Blogger-Themenwoche "Jeden Tag ein Buch". Außer "Ganz entspannt kochen - für Freunde und Familie" habe ich auch noch "Deutschland vegetarisch" von Stevan Paul/Katharina Seiser und "Geschmack entscheidet! Meine außergewöhnliche Aromenküche" von Angelo Sosa vorgestellt. 
Ich hoffe, es war auch für euch ein interessantes Buch dabei! Ich bin jedenfalls schon sehr gespannt auf die Zusammenfassung der Themenwoche, die in den nächsten Tagen bei Arthurs Tochter kocht veröffentlicht wird, und freue mich auf neue Empfehlungen für meine Kochbuch-Wunschliste! 

(c) Ariane Bille

Hinweis: Das Kochbuch "Ganz entspannt kochen - für Freunde und Familie" ist im Brandstätter Verlag erschienen und wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Alle Links zu Amazon.de sind Affiliate-Links.

Snack zur gepflegten Cocktail Happy Hour: Rosmarin-Nüsse

Snack zur gepflegten Cocktail Happy Hour: Rosmarin-Nüsse

Ich trinke nicht viel Alkohol. Aber manchmal gibt es am Freitagabend fast nichts Schöneres, als das Wochenende mit einem kleinen Drink einzuläuten. Und dann fehlt eigentlich nur noch was zum Knabbern, um das Cocktail-Glück perfekt zu machen. Zum Beispiel noch leicht warme Rosmarin-Nüsse, die abgesehen vom Knacken der Nüsse im Handumdrehen zubereitet sind, und die so würzig-nussig-gut schmecken, dass sie ganz schnell weggeknabbert sind.

Das Rezept habe ich im Kapitel "Cocktail Hour" aus meinem neuen Kochbuch Ganz entspannt kochen gefunden, das ich euch morgen zum Abschluss der "Jeden Tag ein Buch"-Themenwoche noch näher vorstellen möchte. Aber jetzt kommt erst mal das Nüsschen-Rezept für euch!


Rosmarin-Nüsse
(für ein kleines Snack-Schälchen und 2-3 Personen)

Zutaten:
125g Walnusskerne (oder Cashew-Nüsse, Macadamia-Nüsse... nach Belieben)
1 EL frische Rosmarinnadeln
1/2 TL Cayennepfeffer
1 TL brauner Zucker
1 TL Salz
1 EL Butter

Zubereitung:
Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Nüsse auf einem Backblech verteilen und im Backofen ca. 5 Minuten anwärmen.

Butter in kleine Stücke schneiden. Rosmarinnadeln fein hacken. In einer kleinen Schüssel die Butter, den Cayennepfeffer, den brauen Zucker und das Salz miteinander vermengen.

Die warmen Nüsse in die Schüssel mit der Würzmischung geben, alles gut miteinander vermengen und am besten sofort zum eiskalten Drink servieren, denn warm schmecken die Nüsse am besten.

Was knabbert ihr denn am liebsten zum Drink? Tipps und Ideen sind sehr willkommen!

Hinweis: Alle Links zu Amazon.de sind Affiliate-Links.

Jeden Tag ein Buch: "Geschmack entscheidet!" [Rezension]

Jeden Tag ein Buch: "Geschmack entscheidet!" [Rezension]

Und weiter geht es mit den Kochbuch-Vorstellungen im Rahmen der Themenwoche "Jeden Tag ein Buch"! Nach der Vorstellung von "Deutschland vegetarisch" von Stevan Paul, das mich voll überzeugt hat, ist heute Geschmack entscheidet - Meine außergewöhnliche Aromenküche.von Angelo Sosa an der Reihe. Angelo Sosa wurde in England geboren, lebt mittlerweile aber in New York City/USA und ist dort als TV-Koch durch seine Teilnahme an der Sendung "Top Chef" bekannt geworden. Ich hatte allerdings noch nie etwas von ihm gehört, bis ich sein Kochbuch "Geschmack entscheidet" als Rezensionsexemplar vom Thorbecke Verlag erhalten habe. Mit dem Thema "außergewöhnliche Aromenküche" hat mich das Buch gleich neugierig gemacht. Auch die Kapiteleinteilung nicht in Rezepte nach Jahreszeiten oder Vorspeise/Hauptgericht/Dessert, sondern in Geschmacksrichtungen hat dazu beigetragen, dass ich das schmale Kochbuch interessiert durchgeblättert und mir einige spannende Rezepte mit Merkzetteln zum Nachkochen markiert habe.


Da ich das Buch bereits im Sommer bekommen habe, habe ich mir als erstes ein entsprechend sommerliches Gericht herausgesucht, nämlich einen pikanten Wassermelonensalat mit Thymian, schwarzen Oliven, Pfeffer und frischer Minze aus dem Kapitel "scharf". Scharf fand ich den Salat aber überhaupt nicht, dafür aber wie erwartet sehr erfrischend. Noch besser schmeckt mir aber der Wasssermelonensalat mit Radieschen, Minze und Ziegenfrischkäse, den ich vor 2 Jahren bereits für mich entdeckt habe!


Danach habe ich mich an den Buchweizennudeln mit scharfem Cashew-Dressing aus dem Kapitel "nussig" versucht, und dieses Gericht war ein Volltreffer. Eine tolle nussig-scharf-frische Kombination! Das Rezept habe ich bereits im September auf dem Blog veröffentlicht.


Als drittes und bisher letztes Gericht aus "Geschmack entscheidet" habe ich dann noch Spiegelei mit Chorizo und gebratenem Reis gekocht. Das Rezept ist im Kapitel "salzig" eingeordnet und eignet sich laut Angelo Sosa bestens, wenn man noch gekochten Reis übrig hat. Als Resteverwertung für übrig gebliebenen gekochten Reis fand ich das Gericht ganz in Ordnung, ansonsten hat es mich aber nicht so richtig überzeugt.


Und so bewerte ich Geschmack entscheidet in den einzelnen Kategorien:

Aufmachung/Design: 4/5
Das Kochbuch macht durch das Hardcover mit Schutzumschlag und das schmale Format einen wertigen und eleganten Eindruck. Es ist klar gegliedert, die großformatigen Fotos zu den Rezepten sowie die Stimmungsbilder zu den einleitenden Texten bei jedem Kapitel sind appetitlich und das reduzierte Layout gefällt mir gut. Die Einteilung der Rezepte und Kapitel in die Geschmacksrichtungen süß, salzig, rauchig, bitter, sauer, umami, scharf, erdig und nussig ist ungewöhnlich, aber nicht störend. 

Fotos: 4/5
Leider ist nicht jedes Rezept bebildert. Die vorhandenen Rezeptfotos sind von William Brinson ansprechend  in einem durchgängig eher dunkel-erdigen Fotografie-Stil fotografiert. Außer Fotos zu den Gerichten gibt es im Kochbuch auch noch einige Stimmungsbilder von Zutaten oder von Angelo Sosa in Aktion. 

Rezepte: 3/5
So weit, so gut... jetzt wird es spannend, denn die Rezepte lassen mich etwas gespalten zurück. Angelo Sosa liebt die südamerikanische und die asiatische Küche und verbindet diese mit seiner Koch-Ausbildung in der klassischen französischen Küche bei Alain Ducasse und Jean-Georges Vongerichten. Daraus ergeben sich Gerichte wie ein Jakobsmuschel-Bananen-Tartar mit Jalapeno-Vinaigrette, Sake-Sangria mit Zitronengras, Litchi und Ingwer, Thunfischstreifen mit kandiertem Wasabi oder kalte Buchweizennudeln in scharf-saurer Tamarindenbrühe. Außerdem ist Sosa ein großer Fan von Traubenkernöl, Gochuang-Paste, Aleppo-Pfeffer und Erdnussbutter - diese Zutaten kommen in den Rezepten häufig vor. Viele Rezepte lesen sich recht exotisch, und obwohl ich durchaus experimentierfreudig bin, sind mir Gerichte wie das franko-vietnamnesische Hummerbrötchen mit knusprigen Schalotten, frittierter Tintenfisch mit scharfem Sesamsirup, Gelbschwanzmakrelen-Sashimi mit Yuzu-Vinaigrette zu abgehoben bzw. die Zutaten zu exotisch, als dass ich sie in Karlsruhe in guter Qualität beschaffen könnte.

Nachkochbarkeit: 3/5
Daraus ergibt sich für mich auch schon das nächste Manko dieses Kochbuchs: Für die Mehrzahl der Gerichte werden Zutaten benötigt, die ich noch nicht mal im durchaus gut sortierten Asia-Laden in Karlsruhe oder der Feinschmecker-Abteilung in den großen Karlsruher Shoppingparadiesen bekommen habe. Von meinem örtlichen Supermarkt ganz zu schweigen. Ich habe mich daher auf die Rezepte konzentriert, bei denen ich die Zutaten beschaffen konnte. Hier war das Nachkochen der Rezepte dann kein Problem, die einzelnen Arbeitsschritte sind klar beschrieben und gut gegliedert.

Kaufempfehlung: 3/5
Alles in allem kann ich für das Buch nur eine eingeschränkte Kaufempfehlung aussprechen. Die Rezepte lesen sich toll, sind aber in der Mehrzahl sehr ausgefallen und schwierig umzusetzen, wenn man nicht gerade in einer Großstadt mit optimalen Einkaufsmöglichkeiten lebt. Als Anregung für außergewöhnliche Geschmackskombinationen und -erlebnisse ist "Geschmack entscheidet" allerdings sehr inspirierend.



Vielen Dank an alle, die bis hierher durchgehalten haben! Das nächste Buch, das ich euch im Rahmen der "Jeden Tag ein Buch"-Woche vorstellen werde, ist wieder alltagstauglicher und ich fasse mich kurz, versprochen!

(c) Ariane Bille


Hinweis: Das Kochbuch ist im Thorbecke Verlag erschienen und wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Alle Links zu Amazon.de sind Affiliate-Links.

Cremige Zitronenpasta mit Spinat und Kapern

Cremige Zitronenpasta mit Spinat und Kapern

Wenn es schnell gehen soll beim Abendessen, liebe ich fix zubereitete Pastagerichte mit frischem Gemüse, wie diese cremige Zitronenpasta mit Spinat und Kapern. Während ich das Nudelwasser zum Kochen bringe, würfle ich die Zwiebel, hacke die Kapern und putze den frischen Spinat. Parallel zu den Nudeln köchelt in der Pfanne die Zitronen-Sahne-Sauce und in 15 Minuten steht ein schmackhaftes, komplett selbst gekochtes Essen auf dem Tisch. Wer braucht da noch Fix für irgendwas-Tüten oder Fertiggerichte? Ich jedenfalls nicht. Das Rezept für dieses prima Soulfood-Essen habe ich aus dem Kochbuch Ganz entspannt kochen, und der Buchtitel ist bei diesem Gericht tatsächlich Programm! Das Buch möchte ich euch im Rahmen der "Jeden Tag ein Buch"-Themenwoche in den nächsten Tagen auch noch näher vorstellen. Aber jetzt gibt es erst mal das Rezept für die Blitz-Pasta für euch!


Cremige Zitronenpasta mit Spinat und Kapern
(für 2 Portionen)

Zutaten:
1 kleine Gemüsezwiebel
1 Bio-Zitrone
1 EL Butter
300g Penne (oder andere kurze Nudeln)
200g Sahne
Salz, Pfeffer
2 EL Kapern
einige Blätter frischer Basilikum
2 Handvoll frischer Babyspinat
30g Parmesan am Stück

Zubereitung:
Zwiebel schälen und fein würfeln. Zitrone heiß abwaschen, abtrocknen und ca. 1 EL Zitronenschale fein abreiben. Zitrone halbieren und eine Hälfte auspressen. Spinat verlesen, in mundgerechte Stücke zupfen, waschen und trocken schleudern. Kapern grob hacken. Basilikum waschen, trocken schütteln und grob hacken.

Pasta in reichlich Salzwasser nach Packungsanweisung al dente kochen. Butter in einer Pfanne erhitzen, Zwiebeln darin glasig dünsten. Zitronensaft und Zitronenschale und Sahne zugeben. Mit Salz und Pfeffer würzen und die Sauce bei mittlerer Hitze köcheln lassen, bis sie sämig wird.

Nudeln abgießen, dabei 3-4 EL vom Nudelwasser auffangen. Nudeln mit den Kapern und dem Spinat zur Zitronen-Sahne-Sauce in die Pfanne geben. Eventuell, falls zu wenig Sauce vorhanden ist, das aufgefangene Nudelwasser ebenfalls einrühren.

Zitronenpasta portionsweise auf tiefe Teller verteilen. Mit frisch gehobelten Parmesanspänen und dem Basilikum bestreuen und sofort servieren.

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Jeden Tag ein Buch: "Deutschland vegetarisch" [Rezension]

Jeden Tag ein Buch: "Deutschland vegetarisch" [Rezension]

Heute startet die zweite Themenwoche "Jeden Tag ein Buch", bei der Arthurs Tochter wieder alle Blogger dazu aufruft, tolle Bücher rund ums Kochen, Backen, Essen und Genießen vorzustellen. Bei der ersten Themenwoche, die diesen Juli stattfand, konnte ich leider mangels Zeit nicht mitmachen, aber dieses Mal bin ich auch dabei und habe mir vorgenommen, euch insgesamt drei Kochbücher vorzustellen.

Banner (c) Ariane Bille

Den Anfang macht ein Kochbuch, das schon in zahlreichen anderen Blogs besprochen und hoch gelobt wurde. Die Rede ist von Deutschland vegetarisch von Stevan Paul (Autor) und Katharina Seiser (Herausgeberin). Dass es schon in diversen anderen Blogs vorgestellt und geradezu hymnisch gelobt wurde, hält mich allerdings nicht davon ab, es hier und heute auch noch zu besprechen, schließlich möchte ich meinen Senf auch noch dazu geben ;-) 


Ich habe mir das Buch recht schnell, nachdem es herausgekommen ist, gekauft und mittlerweile schon einige Rezepte daraus ausprobiert. Als erstes habe ich die Kürbiscremesuppe mit Apfel und Sternanis gekocht. Ich liebe Kürbis und habe schon sehr viele Kürbissuppen gekocht (scharf mit Mango & Chili, mit Parmesancroutons nach Jamie O., mit Curry, mit Orangen und Zimt-Croutons und mit Kokosmilch). Diese Variante glänzt durch einen feinen süßlichen Geschmack durch den Sternanis, und der Apfel gibt eine fruchtige Note. Sehr schmackhaft! Einzig die große Menge Sahne war nicht so mein Fall, das vertrage ich einfach nicht gut, obwohl es einen samtigen Geschmack gibt. Meinem Mann hat die Kürbiscremesuppe nach "Deutschland vegetarisch" aber sehr gut geschmeckt, was einem Ritterschlag gleichkommt, da er kein großer Kürbisfan ist. Das Rezept (und ein tolles Foto der Kürbiscremesuppe) findet ihr online z.B. auf HighFoodality.


Als nächstes war, passend zur Jahreszeit, ein Zwiebelkuchen an der Reihe. Beim Zwiebelkuchen musste ich diverse Abwandlungen vom Originalrezept machen: Ich habe die Mengen halbiert, da wir nur zu zweit waren. Dann hatte ich vergessen, Bergkäse einzukaufen und habe daher die Menge an saurer Sahne erhöht. Aber die wichtigste Änderung war sicherlich, dass ich auf Drängen meines Mannes Speck in den Zwiebelkuchen geben musste - also nix mit Deutschland "vegetarisch"....


Mein Mann mochte den enthaltenen Majoran nicht und insgesamt war ihm der Zwiebelkuchen zu süß. Ich fand den Zwiebelkuchen nach "Deutschland vegetarisch" nicht schlecht, aber mein Rezept für schwäbischen Zwiebelkuchen sowie für den schnellen Zwiebelkuchen mit Blätterteig gefällt mir noch besser.

Als nächstes habe ich süße Rohrnudeln mit selbstgemachter Vanillesauce und einer Füllung aus Zwetschgenmus daraus zubereitet. Das Rezept habe ich bereits auf dem Blog veröffentlicht und obwohl ich süße Hauptspeisen eigentlich nicht so gerne mag, waren die süßen Rohrnudeln genau mein Geschmack und die Vanillesauce ein Volltreffer dazu. Klasse!


Und so bewerte ich Deutschland vegetarischin den einzelnen Kategorien:

Aufmachung/Design: 4/5
"Deutschland vegetarisch" hat eine handliche Größe (etwas kleiner als DIN A 4) und macht durch das Hardcover einen stabilen und wertigen Eindruck. Aufmachung und Design sind reduziert, klar und übersichtlich mit einem kleinen Touch Nostalgie. Die Zutatenliste zu jedem Rezept ist übersichtlich gegliedert, zu fast jedem Rezept gibt es auch noch Varianten-Vorschläge und praktische Tipps. Die insgesamt 3 Lesebändchen zur Markierung der Rezepte wurden auch schon in einigen Rezensionen auf anderen Blogs, z.B. im Kleinen Kuriositätenladen, positiv hervorgehoben. 

Fotos: 4/5
Die großformatigen Fotos der Gerichte sind allesamt frisch und appetitlich, mit einem durch die Auswahl des Geschirrs, des Bestecks und der sonstigen Requisiten leicht nostalgischem Look, der perfekt zum Gesamtbild des Kochbuchs passt.

Rezepte: 5/5
"Deutschland vegetarisch" enthält sorgfältig ausgewählte fleischlose Klassiker der deutschen Küche. Hier findet jeder Rezepte aus seiner Kindheit und dem Essen bei den Großeltern oder den Eltern wieder: Rahmkohlrabi mit Petersiliensauce, Tomatensuppe, Gurkensalat mit Kondensmilch,  Eier mit Gurken in Senfsauce, Blumenkohl mit Butterbröseln, Rote Grütze.... das sind alles Gerichte, die ich von meiner Oma und meinen Großeltern kenne und teilweise schon ewig nicht mehr gegessen habe, die aber sofort positive Erinnerungen hervorrufen. Und die Fotos machen richtig Lust darauf, all diese Gerichte endlich mal wieder zu essen und sie diesmal selbst zu kochen.
Die Rezepte sind benutzerfreundlich in die vier Jahreszeiten und in eine "Jederzeit" eingeteilt. Der "Bitte umblättern"-Hinweis bei Rezeptanleitungen, die länger als eine Seite sind, gefällt mir ebenfalls sehr gut.

Nachkochbarkeit: 5/5
Die Anleitungen sind punktgenau und präzise geschrieben, die Zutatenlisten sind übersichtlich und absolut alltagstauglich. Es gibt für fast jedes Rezept Tipps und Variantenvorschläge. Da kann nichts schief gehen!

Kaufempfehlung: 5/5
Ich besitze schon einige vegetarische Kochbücher, z.B. "Greenbox" von Tim Mälzer, "Die neue vegetarische Küche" von Maria Elia, "River Cottage Everyday Veg" von Hugh Fearnley-Whittingstall und einige mehr. 
Aber "Deutschland vegetarisch" ist anders, ganz anders. Es ist ein Hoch auf die traditionell fleischlose deutsche Küche abseits der sonntäglichen Braten. Eine Erinnerung an die einfachen und schmackhaften Essen von früher, ohne Tofu, Soja und Schnickschnack. Super! Eine ganz klare Kaufempfehlung von mir.



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Holunder-Punsch und das neue EDEKA-Kundenmagazin "Mit Liebe"

Holunder-Punsch und das neue EDEKA-Kundenmagazin "Mit Liebe"

Noch drei Wochen bis zum 1. Advent! Höchste Zeit, sich langsam aber sicher in Weihnachtsstimmung zu bringen. Ich habe euch ja schon verraten, dass ich spätestens im Oktober die ersten Lebkuchen esse. Ich habe mir auch schon eine Liste gemacht, welche Weihnachtsplätzchen ich dieses Jahr backen möchte, und ich habe mit den Orangen-Kokos-Trüffeln schon behutsam den Weg Richtung Weihnachtsbäckerei eingeschlagen. Außerdem freue ich mich schon auf den ersten Weihnachtsmarktbesuch, den Duft nach gebrannten Mandeln und den ersten Glühwein. Wobei der Glühwein auf den meisten Weihnachtsmärkten eher grauenhaft schmeckt, wenn einfach nur die billigsten Weine verwendet werden oder gleich die fertige Tetrapak-Mischung aufgewärmt wird. Da trinke ich doch lieber einen selbstgemachten Holunder-Punsch! Das Rezept dafür habe ich aus der neuen Ausgabe des kostenlosen EDEKA-Kundenmagazins "Mit Liebe", das schon so richtig Lust auf Weihnachten macht.


Holunder-Punsch
(ergibt 1 Liter Punsch)

Zutaten:
100ml Holundersaft
150ml Birnensaft
150ml Apfelsaft
500ml Weißwein
1 Bio-Zitrone
1/2 Zimtstange

Zubereitung:
Zitrone heiß abwaschen, trocknen und von der Hälfte der Zitrone die Schale fein abreiben. Zitrone halbieren und von einer Hälfte den Saft auspressen. Zitronenschale und -saft mit dem Holundersaft, dem Birnensaft, dem Apfelsaft, dem Weißwein und der Zimtstange in einen großen Topf geben. Alles erhitzen, aber nicht kochen lassen. 10 Minuten ziehen lassen, anschließend durch ein Sieb gießen und warm in hitzebeständigen Gläsern oder Tassen servieren.

Ich habe den Punsch in Glasflaschen mit Bügelverschluss gefüllt.

 

Heute morgen bin ich vom beständigen Regenrauschen aufgewacht. Eigentlich wollte ich heute endlich meine Balkonpflanzen winterfest einpacken, aber bei diesem Wetter bleibe ich dann doch lieber drinnen, mache es mir gemütlich und blättere noch ein bisschen in der neuen, weihnachtlichen Ausgabe des EDEKA-Kundenmagazins "Mit Liebe". Das Magazin hat vor einigen Wochen eine komplette Überarbeitung genossen und erscheint jetzt in neuer, hochwertiger Optik.

 

Darin zu blättern macht richtig Spaß, besonders die Rubrik "Geschenke aus meiner Küche" hat mich gleich angesprochen. Das Heft ist gespickt mit vielen Rezepten, von der Weihnachtsbäckerei über Festmenüs bis zur schnellen Feierabendküche ist alles abgedeckt.

 

Aber auch Ideen für die Adventsdekoration, Weihnachtsmarkt-Tipps und natürlich Infos zu neuen Produkten findet man in der "Mit Liebe". Die neue Ausgabe des "Mit Liebe"- Kundenmagazin gibt es ab 18.11.2013 kostenlos im EDEKA-Markt, aber nicht jeder EDEKA-Betreiber legt die Magazine auch aus - im Zweifel also einfach direkt danach fragen!


Werbehinweis: Die "Mit Liebe"-Zeitschrift wurde mir im Rahmen einer Kooperation mit EDEKA zur Verfügung gestellt. Dieser Blogbeitrag ist von EDEKA gesponsert.