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Mein knallharter Kochbuch-Jahresrückblick 2013 - Teil 2

Mein knallharter Kochbuch-Jahresrückblick 2013 - Teil 2

Nach dem ersten Teil meines knallharten Kochbuch-Jahresrückblicks gestern, in dem ich euch meine häufig benutzten sowie die leider unbenutzten neuen Kochbücher des Jahres 2013 vorgestellt habe, zeige ich euch heute im zweiten Teil meine drei absoluten Kochbuch-Lieblinge des Jahres sowie vier neue Kochbücher, die in den letzten Tagen und Wochen bei mir eingezogen sind.


Los geht´s mit meinen neuen Kochbuch-Lieblingen!

Buchtitel: Willkommen im Gemüsegarten: Rezepte quer durchs Beet von Oliver Brachat und Tobias Rauschenberger (Rezensionsexemplar)
Daraus gekocht und gebloggt: Aus "Willkommen im Gemüsegarten" habe ich viele Rezepte nachgekocht und alle waren sehr gut bis hervorragend. Nachgekocht habe ich eine Pasta mit Erbsen und Parmaschinken in Noilly Prat-Sahnesauce, eine Bratkartoffel-Quiche mit Bärlauchguss, eine nicht verbloggte Zwiebelpasta mit Zwiebelringen, Kapern und frischem Thymian sowie den Spargel mit Radieschen-Schnittlauch-Vinaigrette, der sich dann auch prompt zu einem Blogbuster entwickelt hat und von vielen begeistert nachgekocht wurde.
Fazit: "Willkommen im Gemüsegarten" enthält 60 Rezepte mit hauptsächlich vegetarischen Hauptgerichten, bei einigen Rezepten ist aber auch Fisch oder Fleisch dabei. Die Rezepte treffen voll meinen Geschmackk und das Buch wird in den nächsten Tagen wieder zum Einsatz kommen. Unter den Top 3 ist es meine Nummer 1 des Jahres 2013. Ganz klare Kaufempfehlung!

Buchtitel: Deutschland vegetarisch von Stevan Paul (Autor) und Katharina Seiser (Herausgeberin)
Daraus gekocht und gebloggt: Ich habe bisher die süßen Rohrnudeln mit selbstgemachter Vanillesauce (Hammer!), den Zwiebelkuchen und die Kürbiscremesuppe mit Apfel und Sternanis daraus gekocht.
Fazit: Die Rezepte funktionieren alle wunderbar und wecken Kindheitserinnerungen an die traditionell fleischlose deutsche Küche abseits der sonntäglichen Braten. Ich habe mir noch einige Rezepte mehr zum Nachkochen markiert und werde das Buch sicherlich noch oft in die Hand nehmen. Nicht umsonst wurde "Deutschland vegetarisch" in allen Blogs hoch und runter begeistert durchgekocht und rezensiert. Ebenfalls eine klare Kaufempfehlung!

Buchtitel: Ganz entspannt kochen - für Freunde und Familie von Annabelle Knaur-Trauttmansdorff und Aglaia Clam-Martinic (Rezensionsexemplar)
Daraus gekocht und gebloggt: Ich habe drei Rezepte aus dem Buch ausprobiert und alle waren super einfach nachzumachen und sind prima gelungen. Nachgekocht habe ich einen Kürbis-Linsen-Salat mit Ziegenfrischkäse und Rucola, cremige Zitronenpasta mit Spinat und Kapern und würzige Rosmarin-Nüsse.
Fazit: "Ganz entspannt kochen" enthält unkomplizierte, alltagstaugliche Rezepte , die sich gut vorbereiten lassen und ein Minimum an Arbeitsaufwand erfordern, wenn Gäste da sind. Die Rezepte sind einfach umzusetzen, enthalten aber oftmals noch eine raffinierte Note. Genau mein Fall - das Kochbuch werde ich sicherlich noch öfter benutzen!

So, und damit kommen wir zu den letzten vier Kochbüchern meines Rückblicks, nämlich zu denen, die in den letzten Tagen und Wochen frisch bei mir eingezogen sind. Wie ihr seht, geht der Trend zum Kochbuch-Wälzer ;-)


Buchtitel: Tender. Gemüse: Von der Aubergine bis zur Zwiebel von Nigel Slater (Rezensionsexemplar)
Warum ich dieses Buch haben wollte: Die liebe Julia von Chestnut & Sage hat mir so von "Tender" vorgeschwärmt, dass ich es mir näher angeschaut habe und ebenfalls von Nigel Slaters Liebe zu selbst angebautem Gemüse angesteckt wurde.
Zum Ausprobieren markiert: Saisonal bedingt habe ich mir bisher vor allem die Rezepte für Rote Bete, Steckrüben, Grünkohl, Rosenkohl und Topinambur angeschaut. Rosenkohlspitzen mit Sesamkörnern und Austernsoße, Salat aus Ziegenkäse und Roter Bete mit gerösteten Hanf- und Mohnsamen, Pumpkin Scone... mhmmm, mir läuft das Wasser im Munde zusammen!

Buchtitel: I love New York: Mein New York Kochbuch von Daniel Humm und Will Guidara (Rezensionsexemplar)
Warum ich dieses Buch haben wollte: Nach unserem tollen New York-Trip Anfang Dezember musste ich dieses Buch unbedingt haben. Darin sind nicht nur typische New Yorker Gerichte enthalten, sondern es werden auch Farmer, Fischer und sonstige lokale Lebensmittel-Produzenten in einem Umkreis von 200km um New York herum vorgestellt. Am liebsten würde ich gleich wieder nach New York fliegen!
Zum Ausprobieren markiert: Ich habe das Buch über die Weihnachtsfeiertage quasi verschlungen. Zum Nachkochen markiert habe ich mir ein Ahorn-Sundae, einen Schwarzwurzelsalat mit Mangalitza-Schinken und Bulgur, eine Speckmarmelade und die Walnusstorte mit Karamell und Meersalz - unter anderem! Bei diesem Buch hat man die Qual der Wahl. Alles liest sich toll, mancher Rezepte werde ich leider aber auch schlicht und einfach durch fehlende Beschaffungsmöglichkeiten für Austern, Hummer und Venusmuscheln nicht nachkochen können.

Buchtitel: Heston at Home von Heston Blumenthal
Warum ich dieses Buch haben wollte: Nachdem sowohl Chef Hansen als auch Uwe das Buch über den grünen Klee gelobt hatten, habe ich es mir auch gekauft. Ich möchte mein theoretisches (und praktisches) Koch-Know How gerne erweitern und lernen, warum bestimmte Dinge besser so und nicht anders gemacht werden und worauf es zu achten gilt. Auf das richtige Salzen zum Beispiel. 
Zum Ausprobieren markiert: Ich bin bisher erst auf Seite 20, also noch in der Einleitung. Da das Buch auf englisch ist, dauert das Lesen etwas länger. Aber natürlich habe ich weiter hinten bereits bei den Rezepten gespickelt und mir das Karamell-Eis, ein Chili con Carne sowie die von Uwe bereits verbloggte Rotkohl-Gazpacho mit Senf-Eis zum Nachkochen vorgemerkt.

Buchtitel: Modernist Cuisine at Home von Nathan Myhrvold und Maxime Bilet (Rezensionsexemplar)
Warum ich dieses Buch haben wollte: Wer kann schon widerstehen, wenn einem dieses allumfassende Machwerk als Rezensionsexemplar angeboten wird? Ich jedenfalls nicht. 
Zum Ausprobieren markiert: Das Buch wiegt mehr als 5kg und ist in 2 Teile unterteilt: das "A und O der modernistischen Küche", in dem notwendige Geräte, Kochtechniken und Zutaten vorgestellt werden, und "Die Rezepte". Der zweite Teil mit den Rezepten umfasst Basisrezepte für Fonds, Saucen, Öle und Fette, Würzzubereitungen, Laken und Marinaden sowie Gewürzmischungen. In weiteren 18 Kapiteln werden dann konkrete Rezepte für einzelne Gerichte vorgestellt. Durch diese Masse muss ich mich erst mal durcharbeiten! Klar ist aber schon mal, dass ich nichts aus Kapitel 22 nachkochen werden: Dieses heißt "Mikrowellengerichte" - und ich habe keine Mikrowelle...

Damit bin ich auch schon am Ende meines Kochbuch-Jahresrückblicks 2013! Ich hoffe, auch für euch waren interessante Kochbücher dabei. Wer jetzt Blut geleckt hat, findet hier weitere Kochbuch-Jahresrückblicke:
Bei Maja von Moey´s Kitchen
Bei Stevan von Nutriculinary

Hinweis: Alle Links zu Amazon sind Affiliate-Links.

Mein knallharter Kochbuch-Jahresrückblick 2013 - Teil 1

Mein knallharter Kochbuch-Jahresrückblick 2013 - Teil 1

Und schon ist Weihnachten wieder vorbei! Damit wird es höchste Zeit für meinen alljährlichen knallharten Kochbuch-Jahresrückblick, der schonungslos aufdecken wird, welche im Jahr 2013 neu bei mir hinzugekommenen Kochbücher top waren und welche eher ein Flop. Aus welchem Kochbuch habe ich wirklich etwas nachgekocht, wie hat´s geschmeckt, und welches Buch stand nach dem ersten Durchblättern nur unbenutzt im Regal?

Während in den letzten 3 Jahren im Schnitt je 10 neue Kochbücher zu meiner Sammlung  hinzugekommen sind, waren es 2013 sage und schreibe 21 neue Kochbücher und ich verstehe so langsam, warum mein Mann mir ein Kochbuch-Kaufverbot auferlegen möchte... Daher gibt es dieses Jahr zwei Folgen für den Kochbuch-Jahresrückblick: Heute die in 2013 fleißig benutzten Kochbücher sowie die - zu meiner Schande - unbenutzten neuen Kochbücher, und morgen dann meine absoluten Lieblinge sowie die ganz frischen Neuzugänge aus dem letzten Monat. Aber genug der Vorrede, jetzt geht es ans Eingemachte! Wir fangen an mit den Kochbüchern, aus denen ich 2013 einiges gekocht habe.


Buchtitel: Suppen, die glücklich machen von Cornelia Schinharl (Rezensionsexemplar)
Daraus gekocht und gebloggt: Ich habe bisher nur die Hühnersuppe mit Asia-Nudeln und Gemüse daraus gekocht, die mir sehr gut geschmeckt hat und wie versprochen bestens gegen meine Herbstgrippe gewirkt hat.
Fazit: Viele alltagstaugliche Suppen-Rezepte mit Gelinggarantie, viele Suppen-Klassiker. Prima für alle, die noch kein Suppen-Kochbuch haben.

Buchtitel: Fingerfood: Zubereiten, Dekorieren, Genießen von Christina Kempe (Rezensionsexemplar)
Daraus gekocht und gebloggt: Auf dieses Buch hatte ich mich sehr gefreut, da ich schon lange auf der Suche nach einem guten Fingerfood-Kochbuch war. Aus diesem Kochbuch habe ich allerdings bisher nur ein Rezept ausprobiert: Marinierten Kürbis mit feurigen Brotbröseln. Leider war das Rezept ein Flop. Die Mengenangaben haben für die angegebene Portionenzahl nicht gepasst, es liess sich auf Häppchenlöffeln serviert wie vorgeschlagen nur schwer essen und war noch dazu total langweilig im Geschmack. Daher habe ich das Rezept auch nicht veröffentlicht.
Fazit: Nach dem ersten Flop habe ich kein weiteres Rezept ausprobiert und bin immer noch auf der Suche nach einem guten Fingerfood-Kochbuch!

Buchtitel: Mediterran genießen: Verwöhnrezepte rund ums Mittelmeer von Cornelia Schinharl (Rezensionsexemplar)
Daraus gekocht und gebloggt: Bisher habe ich daraus nur ein Rezept gekocht: Den Pilaw mit Safran, Rosinen und Hähnchen. Das war prima.
Fazit: Für alle, die (wie ich) schon das ein oder andere Kochbuch zum Thema mediterrane Küche zuhause haben, hält das Buch nicht viel neue Rezepte bereit. Wer ein Einsteiger-Kochbuch mit leicht nachkochbaren Rezepten für die Klassiker der mediterranen Küche (wie Gnocchi mit Tomatensugo, Saltimbocca, Moussaka, Panna Cotta etc.) sucht, ist mit diesem Kochbuch gut beraten.

Buchtitel: Weber's Burger: Die besten Grillrezepte mit und ohne Fleisch von Jamie Purviance (Rezensionsexemplar)
Daraus gekocht und gebloggt: Gemeinsam mit meinem Cousin Uwe vom Blog HighFoodality habe ich gleich drei Burger aus diesem Buch ausprobiert: The Reuben Burger mit Sauerkraut und Graubrot, einen sizilianischen Rindfleisch-Burger mit Oliventapenade und einen superguten Gaucho-Burger mit Chimichurri und Apfelscheiben, alles hier nachzulesen. Danach ist mein Elan etwas erlahmt und die ich habe keine weiteren Rezepte ausprobiert.
Fazit: "Weber´s Burger" enthält alle grundlegenden Tipps und Tricks für das gelungene Burger-Grillen und viele Rezepte für Burger-Einsteiger, aber auch raffiniertere Burger-Rezepte wie den "Gaucho-Burger". Wer noch gar kein Buch mit Burger-Rezepten besitzt, ist mit "Weber´s Burger" auf jeden Fall bestens bedient!

Buchtitel: fresh + easy - Unkomplizierte Gerichte für entspannten Genuss von Michele Cranston (Rezensionexemplar)
Daraus gekocht und gebloggt: Ein Safran-Tomaten-Risotto Chorizo, das ich eher mittelmäßig fand und das es nicht auf den Blog geschafft hat, einen sehr guten Eintopf mit Puy-Linsen mit Karotten, Bulgur, Rosinen und gerösteten Pinienkernen, eine ebenso simple wie leckere Hühnchen-Tagine mit Feigen und ein weichgekochtes Frühstücksei mit Dukkah.
Fazit: "Fresh + easy" gefällt mir sehr gut. Die Rezepte und auch die Fotos treffen meinen Geschmack und die Gerichte sind einfach nachzukochen. Die nachgekochten Rezepte haben bis auf das Safran-Tomaten-Risotto meinen Geschmack voll getroffen. Empfehlenswert!

Buchtitel: Grüner kochen! - Weniger Fleisch - mehr Genusss von Juliana Neumann/Alexandra Medwedeff (Rezensionsexemplar)
Daraus gekocht und gebloggt: Ich habe drei Rezepte aus diesem Buch nachgekocht, die mich leider alle nicht zu 100% überzeugt haben und die ich daher auch nicht auf dem Blog veröffentlicht habe: als erstes einen Wirsingstrudel mit Orangen und Pinienkernen, als zweites Pastinakenpuffer mit Preiselbeeren und als drittes und letztes Zitronen-Mohn-Muffins.
Fazit: Das Konzept des Buchs, überwiegend vegetarisch, mit saisonalen und wenn möglich regionalen Zutaten zu kochen, spricht mich sehr an, die enthaltenen Rezepte konnten mich in der Praxis aber nicht überzeugen.

Buchtitel: Home Made. Sommer von Yvette van Boven
Daraus gekocht und gebloggt: Aus diesem Kochbuch habe ich zwei Rezepte nachgekocht: Einen mediterranen Salat mit Dinkel, Aubergine, Zucchini und mariniertem Käse, den ich ganz in Ordnung, aber nicht überwältigend fand, sowie eine Polentapizza mit Ratatouille, die ich ebenfalls in Ordnung, aber unspektakulär fand und deshalb nicht gebloggt habe.
Fazit: "Home Made. Sommer" habe ich mir gekauft, weil mir "Winter. Home Made" von Yvette van Boven gut gefallen hatte. Leider ist die Sommer-Version  im Kochbuch-Regal etwas untergegangen und bekommt im neuen Jahr noch mal eine neue Chance! Wenn ich noch mehr Rezepte ausprobiert habe, werde ich "Home Made. Sommer" auch noch näher auf dem Blog vorstellen.

Buchtitel: Winter. Home Made von Yvette van Boven
Daraus gekocht und gebloggt: "Winter. Home Made" habe ich mir bestellt, nachdem auf vielen Blogs dieser höchst verführerische Kardamomkuchen mit ganzen Birnen und weißer Schokolade aus dem Buch zu sehen war. Den Kuchen habe ich zwar immer noch nicht gebacken, dafür aber einige andere Rezepte ausprobiert: Geschmorte Rinderbeinscheiben mit Belugalinsen und cremiger Polenta, eine Gewürzblüten-Butter, einen nicht verbloggten Süßkartoffel-Eintopf mit Grünkohlstreifen und Pastinaken sowie ebenfalls nicht verbloggten (weil nicht gut gelungenen) selbstgemachten Joghurt.
Fazit: "Winter. Home Made" spricht mich mehr an als die Sommer-Version. Yvette van Boven zeigt den Winter mit vielen Schmorgerichten, Eintöpfen und süßen Rezepten von seiner heimeligsten und wohlschmeckendsten Seite. Empfehlenswert!

Buchtitel: Geschmack entscheidet - Meine außergewöhnliche Aromenküche von Angelo Sosa (Rezensionsexemplar)
Daraus gekocht und gebloggt: Ich habe drei Rezepte aus diesem optisch sehr ansprechenden Buch ausprobiert. Die Vollkorn-Spaghetti mit scharfer Cashew-Erdnuss-Sauce und Wassermelonenwürfeln fand ich prima, den pikanten Wassermelonensalat mit Thymian, schwarzen Oliven, Pfeffer und frischer Minze ganz in Ordnung, aber unspektakulär und als drittes und letztes habe ich ein Spiegelei mit Chorizo und gebratenem Reis nachgemacht - ebenfalls unspektakulär.
Fazit: Die Rezepte lesen sich toll, sind aber in der Mehrzahl sehr ausgefallen und schwierig umzusetzen, wenn man nicht gerade in einer Großstadt mit optimalen Einkaufsmöglichkeiten lebt. Als Anregung für außergewöhnliche Geschmackskombinationen und -erlebnisse ist "Geschmack entscheidet" gut geeignet, in der Praxis verstaubt es bei mir dann eher im Kochbuchregal.

So, und damit kommen wir zum nächsten Kochbuch-Stapel, der glücklicherweise nicht so hoch ist, aber trotzdem für meinen Geschmack noch zu viele Bücher enthält, nämlich die unbenutzten Kochbücher 2013! Diese Bücher habe ich alle 2013 gekauft oder bekommen, aber maximal ein Rezept, meist sogar gar keines, daraus nachgekocht.


Buchtitel: Grillgenuss für jede Jahreszeit von Matthias F. Mangold (Rezensionsexemplar)
Daraus gekocht und gebloggt: Aus "Grillgenuss" habe ich genau ein Rezept nachgekocht bzw. -gegrillt und auch gebloggt, da ich es sehr gelungen fand: Gebratenen grünen Spargel mit Balsamico-Erdbeeren.
Fazit: Dieses Grillbuch gefällt mir sehr gut und ich habe mir auch noch viele weitere Rezepte daraus zum Nachmachen markiert, allerdings war im Frühjahr zuerst das Wetter zu schlecht und dann hatte ich im Sommer nicht genügend Zeit, um so viele Grillrezepte wie geplant auszuprobieren. Das Buch bekommt in der nächsten Grillsaison auf jeden Fall noch mal eine neue Chance!

Daraus gekocht und gebloggt: Das "Grillbuch" von Johann Lafer habe ich mir gekauft, nachdem ich es in Uwes Kochbuchregal entdeckt und eifrig darin geschmökert hatte. Leider habe ich 2013 überhaupt nichts daraus gekocht/gegrillt!
Fazit: Ich hoffe 2014 auf besseres Grillwetter, denn Rezepte wie der bunte Melonensalat mit Cashewkern-Vinaigrette, Baby-Pak-Choi mit lauwarmer Asia-Vinaigrette oder ein gegrillter Hokkaidosalat mit Kokosstreifen hören sich doch ziemlich gut an, oder?

Buchtitel: Weber's Grillbibel von Jamie Purviance
Daraus gekocht und gebloggt: Die "Grillbibel" habe ich mir im Überschwang meines neu erworbenen Weber Gasgrills gleich dazu gekauft, und das Buch hat das gleiche Schicksal erfahren wie die beiden zuvor genannten Grill-Bücher: Ich habe nichts daraus ausprobiert!
Fazit: Grillbücher habe ich definitiv genug im Regal, jetzt müssen sie nur noch benutzt werden...

Daraus gekocht und gebloggt: "Desserts" habe ich mir auf Uwes Empfehlung hin gekauft, weil ich bisher nur ein Dessert-Kochbuch hatte. Allerdings habe ich noch kein einziges Rezept daraus ausprobiert.
Fazit: Wir hatten dieses Jahr selten Gäste, denen ich ein komplettes Menü serviert habe. Das Thema Dessert steht für 2014 daher ganz oben auf der Agenda, und ich bin mir sicher, dass dieses Buch dafür viele Anregungen liefern wird. Rosmarineis mit Apfelbällchen, Holunderbirne mit Vanillepolenta, Zwetschgen- Panna Cotta... das hört sich doch köstlich an, oder?

Buchtitel: Glas & Löffel: 120 mal Augenschmaus und Gaumenfreude von Jacques & Laurent Pourcel
Daraus gekocht und gebloggt: Dass ich auf der Suche nach einem guten Fingerfood-Kochbuch bin, habe ich ja weiter oben schon erwähnt. Daher habe ich mir "Glas & Löffel" gekauft. Die darin enthaltenen Gerichte sind wunderschön anzusehen und lesen sich toll, sind mir dann aber doch einen Tick zu abgefahren, so dass ich kein einziges Rezept daraus ausprobiert habe.
Fazit: Leider verstaubt das Buch unbenutzt im Kochbuchregal. Aber die Rezepte, wie z.B. frische Feigen mit geräuchertem Speck vom Bigorre-Schwein und Orangen-Karotten-Karamell, Zucchinigazpacho mit Zitronenthymianschaum oder Zitronengelee mit Himbeerschaum hören sich toll an und sehen umwerfend aus.

Ihr habt noch das ein oder andere Kochbuch vermisst? Dann wartet mal den morgigen 2. Teil des knallharten Kochbuch-Jahresrückblicks ab! Da stelle ich euch meine absoluten Lieblinge des Jahres 2013 vor sowie die ganz frischen Neuzugänge, die noch auf eine Rezension warten.

Ihr könnt nicht bis morgen warten? Dann geht´s hier zu den knallharten Kochbuch-Jahresrückblicken der vergangenen Jahre:


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Frohe Weihnachten und schöne Feiertage!

Frohe Weihnachten und schöne Feiertage!

Jetzt ist es soweit: Weihnachten ist da und Ruhe kehrt ein. 


Unser Weihnachtsbaum ist dieses Jahr so klein wie noch nie, aber dafür können wir ihn danach im Garten einpflanzen oder auf dem Balkon für nächstes Jahr größer züchten;-)


Hier auf dem Blog wird es über die Feiertage erst mal ruhig, aber  zwischen den Jahren wird es wieder etwas zu lesen geben. Der traditionelle knallharte Kochbuch-Jahresrückblick steht noch an und das ein oder andere Rezept hängt auch noch in der Warteschleife.

Ich wünsche euch allen frohe Weihnachten und erholsame Feiertage! Lasst es euch gutgehen und feiert schön.

Frohes Fest - Merry christmas - joyeux noel - feliz navidad - god jul!

Möhrensuppe mit Feta, Couscous und Walnüssen

Möhrensuppe mit Feta, Couscous und Walnüssen

Zwischen all den Plätzchen, Lebkuchen, Konfitüren etc. sind in den letzten Wochen die normalen Rezepte auf meinem Blog deutlich zu kurz gekommen. Aber auch wenn es vielleicht danach aussah, ich ernähre mich auch in der Weihnachtszeit nicht nur von Plätzchen und Co. ;-) Als Beweis gibt es heute mal wieder "was gscheits" zu essen, nämlich eine schnelle Möhrensuppe mit Feta, Couscous und Walnüssen. Das Rezept habe ich in der aktuellen Ausgabe der "Lecker" gefunden, die ich mir nach längerer Pause letzte Woche mal wieder gekauft habe, weil mich beim Durchblättern im Supermarkt einige Rezepte sofort angesprochen haben. Die Möhrensuppe ist völlig unkompliziert in der Zubereitung und durch die Einlage aus Couscous und Feta eine vollwertige, sättigende und wohlig wärmende Hauptmahlzeit, die meinem Mann und mir sehr gut geschmeckt hat.


Möhrensuppe mit Feta, Couscous und Walnüssen
(für 2 Portionen)

Zutaten:
400g Karotten (1/2 Bund)
1 Schalotte
1 Knoblauchzehe
1 EL Öl
500ml Gemüsebrühe (selbstgemacht)
Salz, Pfeffer
1/2 TL gemahlener Kreuzkümmel
40g Couscous
2 EL Walnusskerne
1 Stängel glatte Petersilie
100g Feta
1-2 EL Zitronensaft

Zubereitung:
Das Grün der Möhren entfernen. Möhren schälen und klein schneiden. Schalotte und Knoblauch schälen und fein würfeln. Öl in einem Topf erhitzen. Schalotte, Knoblauch und Möhren darin andünsten. Mit Kreuzkümmel bestäuben, kurz mit andünsten. Dann alles mit der Gemüsebrühe ablöschen. Aufkochen, dann die Hitze reduzieren und 10 Minuten zugedeckt köcheln lassen.

Derweil den Couscous mit einer Prise Salz in eine Schüssel geben und mit 75ml kochendem Wasser übergießen. Couscous abgedeckt 10 Minuten quellen lassen, dann mit einer Gabel auflockern. Petersilie waschen, trocken schütteln und die Blätter von den Stängeln zupfen. Grob hacken. Walnusskerne ebenfalls grob hacken. Feta würfeln.

Die Hälfte des Fetas in die Suppe geben und alles mit dem Stabmixer fein pürieren. Suppe mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken. Möhrensuppe portionsweise in tiefe Teller füllen, mit Couscous und dem restlichen zerbröckelten Feta anrichten und mit den gehackten Walnüssen und der Petersilie bestreuen.

Ideen für selbstgemachte Weihnachts-Geschenke aus der Küche

Ideen für selbstgemachte Weihnachts-Geschenke aus der Küche

Noch 4 Tage bis Heiligabend! Habt ihr schon alle Weihnachtsgeschenke? Ich leider nicht. Durch die Woche Christmas-Shopping in New York bin ich etwas hinterher mit meinem perfekten Weihnachts-Timing. Heute morgen habe ich endlich meine Weihnachtspost losgeschickt. Jetzt sitze ich auf heißen Kohlen und warte ungeduldig auf Pakete, die noch geliefert werden müssen, sowie auf die zündende Idee für die letzten, noch fehlenden Geschenke. Außerdem ging noch ein bisschen etwas schief in den letzten Tagen: Mit den selbstgebackenen Elisen-Lebkuchen gewinne ich sicherlich den Preis für die flachsten Lebkuchen des Jahres, verschenken möchte ich sie so aber nicht. Also muss noch was anderes her. Aber keine Panik, alles wird gut! Muss es einfach...

Wenn ihr -wie ich- auch noch auf der Suche nach netten Kleinigkeiten als Weihnachtsgeschenk seid, habe ich hier das richtige für euch: Meine liebsten Ideen für selbstgemachte Weihnachts-Geschenke aus der Küche!

Das perfekte Geschenk für alle, die zwar gerne gut essen, aber nicht so lange in der Küche stehen wollen: Eine selbstgemachte Kürbis-Risotto-Mischung. Die Zubereitungsanleitung zum Risotto-Kochen wird gleich mit verschenkt.


Ebenfalls im Glas verschenkt (und gebacken!) wird dieser Mini-Panettone im Glas mit Mandeln und Früchten. Hält sich verschlossen locker 2-3 Wochen und hat genau die richtige Portionsgröße für den kleinen (nach-)weihnachtlichen Kaffeekranz!


Für alle Naschkatzen empfiehlt sich diese selbst gemachte Weihnachtsschokolade.  Hübsch eingepackt in Cellophanpapier und mit einem netten Anhänger verziert eine schöne selbstgemachte Aufmerksamkeit.


Selbst gemachte Marmeladen, Gelees und Konfitüren finde ich auch immer toll als Geschenk. Wie wäre es z.B. mit einem weihnachtlichen Glühwein-Gelee?


Nicht kulinarisch, aber auch eine nette Kleinigkeit aus der eigenen Küche: Selbstgemachter Lippenbalsam! Er enthält nur Bienenwachs, Olivenöl und den Inhalt einer Vitamin E-Kapsel und sorgt für geschmeidige, zarte Lippen. Da kann Labello einpacken! Die kleinen Döschen, in die der Lippenbalsam eingefüllt wird, kann man ganz nach Belieben verzieren und aufhübschen.


Und hier noch zwei Geschenke, die ihr auch noch am 24.12. morgens schnell zusammenstellen könnt. Last Minute Idee Nummer 1: Der selbst gemischte Good Morning-Tea. Hier wird eure liebste English Breakfast Tea-Sorte noch mit Gewürzen und Orangenschalenabrieb verfeinert und hübsch verpackt.


Last Minute-Geschenkidee Nummer 2 ist diese Linsencurry-Mischung. 
Ebenso wie das Kürbis-Risotto das perfekte Geschenk für alle eiligen Gourmets, aber noch einfacher und schneller in der Herstellung! Einfach die trockenen Zutaten zusammenmischen, die Anleitung ausdrucken und noch eine Dose Kokosmilch dazu verschenken.


Verschenkt ihr auch gerne Selbstgemachtes aus eurer Küche?