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Selbstgemachte Orangenmarmelade mit Kardamom

Mein Vorrat an selbstgemachten Marmeladen und Konfitüren ist durchaus beachtlich, wie ich neulich mal wieder festgestellt habe, als ich die Vorräte in meinen Küchenschränken durchgeschaut habe. Aber da ich Abwechslung beim gemütlichen Wochenend-Frühstück sehr schätze, habe ich letztes Wochenende trotzdem wieder Marmelade eingekocht. Die Orangenmarmelade mit Kardamom hatte mich nämlich in meinem letzten Kochbuch-Neuzugang Selbst gemacht & mitgebracht: Geschenke aus der Küche von Regine Stroner gleich angesprochen, als ich das Büchlein durchgeblättert habe. Und Orangenmarmelade war auch keine im Vorratsschrank - nur Apfelgelee mit Rosmarin, Maronenkonfitüre, Zwetschgenmarmelade mit Schuss... und ein paar Marmeladen aus dem Vorjahr. Außerdem mag ich leicht bittere Marmeladen sowieso sehr gern. Diese hier ist völlig unkompliziert in der Zubereitung und hat beim Sonntagsfrühstück auf einem Croissant bereits geschmacklich voll überzeugt! Also nichts wie ran, solange es noch schöne Bio-Orangen gibt.

 

Orangenmarmelade mit Kardamom
(für 4 Gläser à 250ml)

Zutaten:
1kg Bio-Orangen
1 Zitrone
500g Gelierzucker 2:1
1 EL Kardamomsamen

Zubereitung:
Orangen heiß abwaschen und trocken reiben. Schale sehr dünn mit einem Sparschäler von den Orangen abschälen, so dass die weiße Haut unter der Schale möglichst nicht mit entfernt wird. Orangenschale anschließend in feine, nicht zu lange Streifen schneiden.

Orangen schälen, so dass auch die weiße Haut mit entfernt wird, und die Orangen vierteln. Orangenviertel quer in sehr dünne Scheiben schneiden. Kerne und weiße Haut dabei entfernen. Zitrone auspressen. Kardamomsamen im Mörser leicht anstoßen.

Orangenstücke, Orangenschale, Zitronensaft, Gelierzucker und Kardamomsamen in einen großen Topf geben, gut miteinander verrühren. Alles unter Rühren zum Kochen bringen, dann 3-4 Minuten sprudelnd kochen lassen. Gelierprobe machen und die Orangenmarmelade noch heiß mit einem Marmeladentrichter in vorbereitete, sterilisierte Gläser randvoll einfüllen. Gläser verschließen, 5 Minuten auf den Kopf stellen. Dann die Gläser umdrehen und auskühlen lassen. Wenn die Deckel nach einiger Zeit ploppen, hat sich wie gewünscht ein Vakuum gebildet und die Marmelade ist verschlossen mindestens 6 Monate haltbar.


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Kommentare

  1. Klingt sehr interessant und reizt zum Nachmachen. Eine Frage noch zu den Kardamomkapsel: sind da grüne gemeint?

    LG
    Monika

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    1. Hallo Monika, ja, es sind grüne Kardamomkapseln gemeint.
      Viele Grüße und schöner Tag noch, Juliane

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  2. Das hört sich verdammt lecker an. Kann ich bitte mal ein Löffelchen probieren :-)
    Internette Grüße
    Myriam
    ♥Ein Klick und Du bist auf meinem Blog♥

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    1. Aber gerne doch... *Probierlöffelchenrüberreich* ;-)
      Viele Grüße und schöner Tag noch,
      Juliane

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  3. Das hört sich megalecker an, dabei fällt mir ein, dass ich schon lange keine Orangenmarmelade gemacht habe. Viele liebe Dank.
    Liebe Grüße,
    Petra

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    1. Ist auch megalecker! Also nichts wie ran...
      Viele Grüße und schöner Tag noch,
      Juliane

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  4. Den Zitrus-Marmeladen bin ich auch restlos verfallen. Bei mir quellen gerade alle Kasteln über - endlich waren die meisten Sommer-Marmeladen aufgebraucht, geht es mit Zitrusfrüchten los. Aber die sind ja wirklich alle von einer so wunderbaren Farbe, dass man nicht anders kann als sie zu machen. Ich werde mir dein Rezept für die kommende Saison merken, denn dieses Jahr bringe ich leider wirklich nichts mehr unter an Marmeladen.

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    1. Das Rezept läuft ja nicht davon - und das mit dem begrenzten Lagerplatz kenne ich nur zu gut...
      Liebe Grüße!

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  5. "also nichts wie ran!" - wie recht du hast! Ich habe mich noch nie an Orangenmarmelade gewagt, aber wenn ich das hier so lese, sollte ich es wohl schleunigst tun! ;) Liebe Grüße und dir ein schönes Wochenende! Theresa

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    1. Danke, das freut mich! Dir auch noch einen schönen Restsonntag und viele Grüße :)

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  6. Deine Rezepte mag ich sehr gern, Juliane, und auch diese Marmelade spricht mich an. Bedenken habe ich nur bei dem Kardamomsamen, der nur leicht angestoßen mit in die Marmelade wandert. Ich habe das einmal so bei einer Marmelade praktiziert, und wenn man dann auf so ein Samenkorn biss - bäääh! Deshalb würde ich für Marmelade Kardamom in pulverisierter Form bevorzugen (was ich sonst nicht tue). Ansonsten mag ich das Aroma von Kardamom sehr; ich koche meinen Kaffee seit langem mit hinzugefügtem Kardamom, das gibt dem Kaffee so einen besonderen Kick - wie auch der Marmelade. :-)

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    1. Hallo Christel, ja, das ist richtig: auf so einen Samen möchte ich auch nur ungern beißen. Das ist ähnlich wie bei den Wacholderbeeren oder den Gewürznelken im Rotkraut. Die esse ich auch nicht mit. Ich sortiere daher beim Aufstreichen auf das Brötchen die Kardamomsamen aus. Das klappt gut, da sie ja recht groß sind. Gemahlenen Kardamom zu verwenden ist natürlich auch eine gute Möglichkeit. Wie viel nimmst Du dann vom gemahlenen Kardamom? Bin gespannt auf Deine Rückmeldung, wenn Du die Marmelade so abgewandelt ausprobierst!

      Viele Grüße und schöner Tag noch,
      Juliane

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  7. Hallo Juliane, ob ich es in diesem Winter noch schaffe, deine Marmelade nachzukochen weiß ich nicht, denn ich habe noch 10 Gläser verschiedener Sorten, wie Ananas mit Rosmarin, Blutorangengelee mit Limone, Vanille und Ingwer, Apfelgelee mit Kumquat und Ingwer, Birne mit Sternanis und weißer Schokolade sowie Mango-Ananas-Orange-Gelee mit Limone, Zitrone und Vanille - und das für mich ganz allein. :-) Allerdings esse ich morgens immer drei Scheiben "Filinchen", das ist ein ganz leichtes, knuspriges Knäckebrot, mit Quark und drei verschiedenen Sorten Marmelade. So schrumpft der Wintervorrat und der Sommer kann kommen.
    Ich glaube, ich würde für deine Marmelade 1/2 TL Kardamompulver verwenden, das wäre dann sicherlich nicht zu intensiv, aber noch schmeckbar. Ich speichere mir dein Rezept gerne ab und probiere es zur nächsten Wintersaison. Verlockend genug klingt es ja.

    Viele Grüße aus Berlin
    Christel

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