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Schwarzwurzel-Tarte mit Ricotta

Schwarzwurzel-Tarte mit Ricotta

Nachdem ich erst ewig keine Quiche oder Tarte mehr gebacken habe, bin ich jetzt wieder voll drin - im Tarte-Fieber! Und als ich diese Woche festgestellt habe, dass ich diesen Winter noch gar nichts mit Schwarzwurzeln gekocht habe, habe ich schnell mal meine Nachkoch-Liste gescannt und tatsächlich, dort wartete noch ein Rezept von "Essen & Trinken" für eine Schwarzwurzel-Tarte mit Ricotta darauf, endlich ausprobiert zu werden. Auf dem Wochenmarkt habe ich Schwarzwurzeln und einen Ziegenfrischkäse mit Ascherand gekauft, die restlichen Zutaten gab´s im Supermarkt und mit einem grünen Salat dazu war die Tarte ein perfektes Abendessen. Die Tarte-Reste habe ich am nächsten Tag mit ins Büro genommen und habe sie kalt als Büro-Lunch gegessen. Das hat auch noch mal gut geschmeckt, wobei sie (lau-)warm noch besser schmeckt.


Schwarzwurzel-Tarte mit Ricotta
(für 2 Portionen und eine rechteckige Tarteform mit 30x11cm)

Zutaten:
400g Schwarzwurzeln
1 EL Zitronensaft
30g Butter
2 EL Haselnussöl
1 EL Puderzucker
Salz, Pfeffer
3 getrocknete Tomaten (ohne Öl)
2 Stängel Zitronenthymian (oder 1 TL getrockneter Thymian)
250g Ricotta
1 Ei
frisch geriebene Muskatnuss
1/2 Packung Butter-Blätterteig aus dem Kühlregal (oder 2 Platten TK-Blätterteig)
50g Ziegenkäse mit Asche
5-7 ungeschälte Haselnusskerne

Zubereitung:
Schwarzwurzeln unter fließendem Wasser abwaschen. Eine Schüssel mit 500ml Wasser und 1 EL Zitronensaft darin bereitstellen. Einweghandschuhe anziehen und die Schwarzwurzeln mit einem Sparschäler schälen. Die Handschuhe sind sehr hilfreich, da die Schwarzwurzelmilch, die beim Schälen und Schneiden unweigerlich austritt, sehr klebrig ist und die Haut sehr unschön gelb einfärbt. Geschälte Schwarzwurzeln in 10cm lange Stücke schneiden und sofort in das Zitronenwasser legen. 

In einer Pfanne die  Hälfte der Butter und 1 EL Haselnussöl erhitzen. Schwarzwurzeln in ein Sieb abgießen, abtropfen lassen und in die Pfanne geben. 200ml Wasser zugeben und die Schwarzwurzeln offen bei mittlerer Hitze ca. 25 Minuten dünsten, bis das Wasser komplett verkocht ist. Dann die restliche Butter, den Puderzucker und etwas Salz zu den Schwarzwurzeln geben. Schwarzwurzeln  rundherum goldbraun anbraten.

Den Backofen auf 210 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Tomaten fein hacken und mit dem Ei, dem Ricotta und den abgezupften Thymianblättchen glatt rühren. Mit Salz, Pfeffer und einer Prise frisch geriebener Muskatnuss würzen. 

Den Blätterteig zurechtschneiden und in die Form legen, dabei einen Rand hochziehen. Boden mit einer Gabel mehrmals einstechen. Ricottamasse auf den Teigboden geben, gleichmäßig verstreichen. Angebratene Schwarzwurzeln auf die Ricottamasse legen. Tarte im heißen Backofen auf der untersten Schiene 30 Minuten backen.

Haselnusskerne grob hacken. Ziegenkäse in dünne Scheiben oder Würfel schneiden. Tarte aus dem Ofen nehmen, mit Haselnusskernen und Ziegenkäse belegen. Mit 1 EL Haselnussöl beträufeln und mit frisch gemahlenem Pfeffer würzen. Jetzt die Schwarzwurzeltarte nochmals in den Ofen geben, diesmal auf die zweite Schiene von unten. 10 Minuten fertig backen lassen, dann die Tarte aus dem Ofen nehmen, etwas abkühlen lassen und (lau-)warm mit einem grünen Salat servieren.

Essen gehen in Karlsruhe: Das Vaca Verde beim Gutenbergplatz

Essen gehen in Karlsruhe: Das Vaca Verde beim Gutenbergplatz

Nachdem meine neue Rubrik "Essen gehen in Karlsruhe" mit meinem Lieblings-Burgerladen "Bratar" bei euch so viel Anklang gefunden hat, kommt heute auch schon die zweite Restaurantempfehlung für Karlsruhe von mir: Das "Vaca Verde" beim Gutenbergplatz. Entdeckt habe ich es durch das Karlsruher Bloggertreffen letzten Oktober, und erst letzte Woche haben wir uns beim Karlsruher Bloggerstammtisch dort  wieder getroffen und sehr gut gegessen.

 

Das "Vaca Verde" (Grüne Kuh) wurde 2013 eröffnet und hat sich der "grünen Küche" verschrieben. Das bedeutet: Es werden keine Fertig- und Tiefkühlprodukte verwendet, alles ist hausgemacht. Die Speisekarte (unten ein Foto der Speisekarte von letzter Woche) wechselt jede Woche und hält für jeden Geschmack etwas bereit. Das Ambiente ist locker mit einem leicht rustikalen Touch. Die Wände sind komplett grün gestrichen, das gibt eine heimelige Atmosphäre. Das Lokal ist auf zwei Ebenen verteilt und von der Empore hat man einen Blick auf den restlichen, in der Regel sehr gut gefüllten Gastraum. Der Geräuschpegel ist entsprechend hoch. Das Publikum besteht überwiegend aus der Altersklasse ab 30 Jahre aufwärts - viele Pärchen, aber auch einige größere Freundesgruppen, die sich zum Abendessen, Geburtstag feiern oder eben zum Bloggerstammtisch treffen. Da das "Vaca Verde" immer gut besucht ist, empfiehlt sich auf jeden Fall eine Reservierung 1-2 Tage im Voraus.


Ich habe von dieser Karte die zarten Ochsenbäckchen in einer köstlichen dicken Nero d´Avola-Sauce mit Bratkartoffeln und grünem Salat für 15,80 Euro bestellt und mit großem Genuss verspeist. Auch die Gerichte auf den Tellern der Bloggerstammtisch-Kollegen (Roastbeef mit Wildkräutersalat, Fischspieß auf Linsensalat und das Kalbsrückensteak mit Safran-Tomatenkruste) sahen sehr gut aus und wurden gelobt. Alle Hauptgerichte kosten unter 20 Euro, die meisten sogar weniger als 15 Euro. Und sowohl die Qualität der verwendeten Zutaten als auch die Zubereitung stimmt. So stelle ich mir eine ansprechende Speisekarte in einem "ganz normalen" Restaurant vor - da wird man doch gerne zum Stammgast! Große Fans des "Vaca Verde" sind übrigens auch die lieben Bloggerdamen Miri von Miris Jahrbuch und Kerstin von My Cooking Love Affair...


Vaca Verde - Essbar & Restaurant
Sophienstr. 149a
76135 Karlsruhe



Und passend zu meiner frisch gestarteten "Essen gehen in Karlsruhe"-Rubrik hat Anni vom zauberhaften Blog Pötit den Mittwoch zum Tag der Heimatliebe erklärt. Was macht Deine Heimat liebens- und lebenswert? Nachdem ich eine Weile gebraucht habe, bis ich mich von meinem Umzug aus Stuttgart nach Karlsruhe im Badischen eingelebt habe, entdecke ich nun immer mehr schöne Ecken, nette Restaurants und tolle Läden in Karlsruhe und fühle mich hier richtig wohl. Das möchte ich gerne mit euch teilen.

Bist Du auch dabei? Welche schönen Ecken, Restaurants, Plätze, Veranstaltungen, Läden, Märkte gibt es in Deiner Heimat?

Karotten-Ingwer-Suppe

Karotten-Ingwer-Suppe

Gestern gab´s Salat, heute ist mal wieder Suppe dran. Die Karotten-Ingwer-Suppe war das dritte Rezept aus Sören Anders Kochbuch Anders kochen, das ich nach den Apfelpfannkuchen und dem confierten Lachs an Curryschaum mit Erbsenpüree aus diesem Buch ausprobiert habe. Die Suppe ist recht schnell zubereitet und schmeckt durch reichlich frischen Ingwer schön feurig. Statt Sahne habe ich wie von Sören Anders als Abwandlung empfohlen Kokosmilch verwendet, das hat gut zum Ingwer gepasst.



Karotten-Ingwer-Suppe
(für 2 Portionen)

Zutaten:
1 Schalotte
20g frischer Ingwer
400g Karotten
1 EL Rapsöl
1 TL Honig
Salz, Pfeffer
1/2 EL Ras-el-Hanout (gibt es z.B. im Asia-Laden)
500ml Gemüsebrühe (selbstgemacht)
75ml Kokosmilch
1/2 TL Kurkuma (gemahlen)
1 TL Zitronenöl

Zubereitung:
Schalotte schälen und fein würfeln. Ingwer ebenfalls schälen und fein würfeln. Karotten schälen, unter fließendem Wasser abwaschen und in ca. 3cm große Würfel schneiden.

Das Öl in einem großen Topf erhitzen. Ingwer und Schalotte darin andünsten. Karottenwürfel zugeben, ebenfalls mit andünsten. Dann den Honig zugeben und unterrühren. Karotten mit Salz, Pfeffer und dem Ras-el-Hanout würzen. Dann mit der Gemüsebrühe ablöschen. Einmal aufkochen lassen, dann die Hitze reduzieren und die Suppe bei mittlerer Hitze zugedeckt 25 Minuten köcheln lassen.

Topf vom Herd nehmen, Suppe sehr fein pürieren. Topf wieder auf den Herd stellen, nochmals aufkochen. Dann die Kokosmilch und den gemahlenen Kurkuma unterrühren. Suppe jetzt nicht mehr kochen lassen.

Suppe portionsweise in tiefe Teller füllen, in jede Suppe noch einen Klecks Zitronenöl geben und sofort servieren.

Insgesamt eine leckere, bodenständige und sättigende Suppe, bei der ich aber etwas Raffinesse vermisst habe. Wer eine Karottensuppe mit etwas mehr Pfiff haben möchte, dem kann ich eher die scharfe Süßkartoffel-Karotten-Suppe mit Chorizo oder diese Möhrensuppe mit Feta, Couscous und Walnüssen empfehlen.

Und demnächst stelle ich euch Anders kochen auch noch in einer ausführlichen Kochbuch-Rezension vor!

Hinweis: Alle Links zu Amazon sind Affiliate-Links.

[Achtung Werbung!] Zwei märchenhafte Rezepte mit Florette-Salat & Deine Chance auf eine Paris-Reise

[Achtung Werbung!] Zwei märchenhafte Rezepte mit Florette-Salat & Deine Chance auf eine Paris-Reise

Am Wochenende habe ich Salat satt gegessen. Und mein Märchen-Wissen aufgefrischt. Wisst ihr noch so ganz genau, wie das mit Schneewittchen und den sieben Zwergen war? Oder mit Aschenputtel? Ich bin jetzt wieder voll drin im Thema. Der Grund für diese Wochenendbeschäftigung: Im Rahmen einer Kooperation mit Florette habe ich die Aufgabe bekommen, mir zwei märchenhafte Salatrezepte mit Florette-Salatsorten einfallen zu lassen. Und meine Märchen, auf die sich die Rezepte beziehen sollten, waren eben Schneewittchen und Aschenputtel.

Aufgabe Nummer 1 lautete: „Kreiere einen märchenhaft frischen Florette-Schneewittchen-Salat mit 7 Zutaten“. Grundlage war die Florette-Salat-Mischung "Duo Rucola & Feldsalat". Beim Stichwort Schneewittchen fiel mir sofort ein, wie Schneewittchens Aussehen beschrieben wird: "Rot wie Blut, weiß wie Schnee, schwarz wie Ebenholz". Also habe ich meinen Schneewittchen-Salat mit roten, weißen und schwarzen Zutaten gestaltet und ihn mit Zitronenzesten garniert. Rot sind der Granatapfel (als Reminiszenz an den vergifteten Apfel), die Blutorange und der Bresaola. Das war nicht schwierig. Weiß ging eigentlich auch noch - Feta stand schnell als Zutat fest, und am Freitagmorgen sprang mir bei Marylicious ein salziges Rosmarin-Popcorn entgegen, das ich sofort übernommen habe. Über die schwarze Zutat musste ich eine Weile nachdenken, bis mir das Päckchen Riso Venero (schwarzer Reis) einfiel, das ich vor einiger Zeit geschenkt bekommen hatte. Fertig war der Schneewittchen-Salat für die sieben Zwerge!


Schneewittchen-Salat mit 7 Zutaten: Rot wie Blut, Weiß wie Schnee und Schwarz wie Ebenholz
(für 2 Portionen)

Zutaten:
1 Packung Florette-Salatduo "Rucola und Feldsalat" (100g)
50g schwarzer Reis
1 Blutorange
50g Bresaola (luftgetrockneter Rinderschinken)
50g Feta (Schafskäse)
1/2 Granatapfel
1 Bio-Zitrone
Für das salzige Rosmarin-Popcorn:
2 EL Maiskörner
1-2 EL Sonnenblumenöl
1 TL Meersalz
1 kleiner Zweig frischer Rosmarin
Für das Dressing:
2 EL Balsamico-Essig
1 TL Dijon-Senf
Salz, Pfeffer
Zucker
2 EL Olivenöl
2 EL Walnussöl

Zubereitung:
Den schwarzen Reis mit 250ml Wasser in einen Topf geben. Wasser aufkochen, salzen, dann die Hitze reduzieren und den schwarzen Reis in ca. 25-30 Minuten gar kochen. Reis in ein Sieb abgießen, abtropfen lassen.

Blutorange mit einem Messer so schälen, dass auch das Weiße von der Haut entfernt wird. Orange filetieren. Bresaola in mundgerechte Stücke zupfen. Feta in kleine Würfel schneiden. Bio-Zitrone heiß abwaschen, trocken reiben und mit einem Sparschäler einen Streifen Schale dünn abhobeln. Zitronenschalenstreifen längs in sehr feine Streifen schneiden (oder mit einem Zestenreißer dünne Zesten herausschälen). Granatapfel halbieren und die Kerne herauslösen. Wie das ohne Spritzer in der gesamten Küche geht, kann man sich in diesem Video anschauen.

Für das Dressing Essig und Senf in einer Salatschüssel miteinander verrühren. Mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker würzen. Olivenöl und Walnussöl darunterschlagen. Florette-Salat, schwarzen Reis, Blutorangenfilets, Granatapfelkerne und Fetawürfel mit dem Dressing vermischen.

Als letztes das salzige Rosmarin-Popcorn zubereiten. Dafür in einen kleinen Topf gerade so viel neutrales Öl (z.B. Sonnenblumenöl) geben, dass der Topfboden bedeckt ist. Maiskörner in den Topf geben, Topf mit einem Deckel verschließen und auf mittlere Hitze erhitzen. Warten, bis alle Maiskörner zu Popcorn gepoppt sind. Derweil die Rosmarinnadeln vom Stängel zupfen, sehr fein hacken und die Rosmarinnadeln mit dem Salz vermischen. Das fertige Popcorn in eine Schüssel geben und mit dem Rosmarinsalz vermengen.

Salat portionsweise auf Teller oder Salatschüsseln verteilen. Jeden Salatteller mit gerupftem Bresaola, Zitronenzesten und Rosmarin-Popcorn garnieren. 

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Auch die zweite Aufgabe war märchenhaft und lautete: Kreiere einen märchenhaft frischen Florette-Aschenputtel-Salat mit Hülsenfrüchten“. Die Salatbasis dafür war die Florette –Salat-Mischung "emotions Zart & Feurig". Diese Mischung enthält Babyspinat, Rucola und roten Mangold. Im Märchen von Aschenputtel lässt die böse Stiefmutter das Mädchen Aschenputtel Linsen verlesen, damit sie nicht zum großen Ball gehen kann, bei dem sich der Königssohn eine Braut unter den anwesenden jungen Frauen des Landes aussuchen möchte. Aschenputtel löst diese eigentlich sehr langwierige Aufgabe blitzschnell, indem ihr Tauben zur Hilfe kommen, die die schlechten Linsen ins Kröpfchen und die rechten Linsen ins Töpfchen geben. Heutzutage gibt es die Linsen glücklicherweise schon abgepackt und verlesen zu kaufen und mein Aschenputtel-Salat mit roten Linsen, Ziegenfrischkäse und Blutorangen ist damit im Handumdrehen zubereitet.


Aschenputtel-Salat mit roten Linsen, Ziegenfrischkäse und Blutorangen
(für 2 Portionen)

Zutaten:
1 Packung Florette Gourmet Salat "zart & feurig" (100g)
50g rote Linsen
1 Blutorange
75g Ziegenfrischkäse
Für das Dressing:
2 EL Balsamico Bianco
Salz, Pfeffer
Zucker
1 TL Senf
4 EL Olivenöl

Zubereitung:
Rote Linsen mit 100ml Wasser in den Topf geben. Wasser aufkochen, dann auf niedrige bis mittlere Hitze herunterschalten und die Linsen in ca. 8 Minuten gar kochen. Linsen in eine Sieb abgießen, abtropfen lassen.

Orange mit einem Messer großzügig schälen, so dass auch die weiße Haut entfernt wird. Orange filetieren, dabei den Saft auffangen.

Für das Dressing 2 EL des aufgefangenen Blutorangen-Safts, Balsamico Bianco und Senf in einer Salatschüssel verrühren. Mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker würzen. Olivenöl unterschlagen. Florette-Salat, abgetropfte Linsen und Blutorangenfilets mit dem Dressing vermischen.

Salat portionsweise auf Teller verteilen, mit Ziegenfrischkäse-Nocken garnieren.

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Das waren meine beiden märchenhaften Salat-Rezepte! Und jetzt seid ihr dran:
Florette startet eine märchenhaft frische Rezept-Aktion auf der Florette-Facebook-Seite, zu der ich Euch alle einladen möchte. Reicht dafür einfach Eure märchenhaft frischen Florette-Salat Rezepte zu meinen Aufgabestellungen ein und nehmt so mit mir zusammen an der Abstimmung auf Facebook teil. Das Rezept mit den meisten „Likes“ gewinnt. Und der Gewinn kann sich sehen lassen: Eine romantische Wochenendreise nach Paris für 2 Personen inkl. Besuch in einem schicken Restaurant nach Wahl mit einem Gesamtwert von 1.500,00 Euro!

Und so läuft die Rezeptaktion ab:
Entwickle je nach Laune ein oder zwei märchenhaft frische Salat-Rezepte.
Als Grundlage dienen die Aufgaben, die ich auch umgesetzt habe:
Aufgabe 1: „Kreiere einen märchenhaft frischen Florette-Schneewittchen-Salat mit 7 Zutaten“, Salatgrundlage ist die Florette-Salat-Mischung "Duo Rucola & Feldsalat"
Aufgabe 2: „Kreiere einen märchenhaft frischen Florette-Aschenputtel-Salat mit Hülsenfrüchten“, Salatgrundlage ist die Florette –Salat-Mischung "emotions Zart & Feurig"
Voraussetzung für die Teilnahme ist, dass die vorgegebenen Florette-Salatmischungen verwendet werden.

Schreibe die Rezeptanleitung mit Zutaten und Dressing auf und mache ein Foto des fertigen Gerichts in hoher druckbarer Auflösung. Schicke mir dein Rezept und Foto zur Teilnahme ausschließlich per E-Mail an salatrezept@schoenertagnoch.de. Bitte gib in der E-Mail auch deinen vollständigen Namen und deinen Blog, falls vorhanden, an. Nur die per E-Mail eingeschickten Rezepte zählen als Teilnahme! Natürlich kannst Du das Rezept auch gerne auf Deinem Blog veröffentlichen, falls Du einen Blog hast.

Aus rechtlichen Gründen muss ich darauf hinweisen, dass Florette Deine Rezepte und Bilder verwenden und einsetzen wird (z.B. auf der Florette-Facebook-Seite, ggf. auf florette.de und evtl. auch für die weitere Pressearbeit). Wenn Du ein Rezept und ein Motiv einreichst, gehen wir davon aus, dass Du damit einverstanden bist.
 Einsendeschluss ist der 3. März 2014, 23.59 Uhr.

So wird der Gewinner ermittelt:
Ich wähle aus euren Einsendungen die schönsten und kreativsten fünf Rezepte aus, die dann an der Abstimmung auf Facebook teilnehmen. Auf jeden Fall können sich diese fünf Gewinner schon über ein Set von Koziol, bestehend aus einer Salat-Schüssel und einem Salat-Besteck von Florette, freuen - und haben zudem die Chance auf den Hauptgewinn, nämlich die Paris-Reise!


Am 4. März werde ich meine 5 Gewinner auf meinem Blog veröffentlichen, und dann geht es auch schon weiter zur Abstimmung auf der Florette-Facebook-Seite.

Ich freue mich auf eure märchenhaften Salatrezepte!

Werbehinweis: Dieser Blogbeitrag ist in Kooperation mit dem Salathersteller Florette entstanden.

Selbstgemachte Orangenmarmelade mit Kardamom

Selbstgemachte Orangenmarmelade mit Kardamom

Mein Vorrat an selbstgemachten Marmeladen und Konfitüren ist durchaus beachtlich, wie ich neulich mal wieder festgestellt habe, als ich die Vorräte in meinen Küchenschränken durchgeschaut habe. Aber da ich Abwechslung beim gemütlichen Wochenend-Frühstück sehr schätze, habe ich letztes Wochenende trotzdem wieder Marmelade eingekocht. Die Orangenmarmelade mit Kardamom hatte mich nämlich in meinem letzten Kochbuch-Neuzugang Selbst gemacht & mitgebracht: Geschenke aus der Küche von Regine Stroner gleich angesprochen, als ich das Büchlein durchgeblättert habe. Und Orangenmarmelade war auch keine im Vorratsschrank - nur Apfelgelee mit Rosmarin, Maronenkonfitüre, Zwetschgenmarmelade mit Schuss... und ein paar Marmeladen aus dem Vorjahr. Außerdem mag ich leicht bittere Marmeladen sowieso sehr gern. Diese hier ist völlig unkompliziert in der Zubereitung und hat beim Sonntagsfrühstück auf einem Croissant bereits geschmacklich voll überzeugt! Also nichts wie ran, solange es noch schöne Bio-Orangen gibt.

 

Orangenmarmelade mit Kardamom
(für 4 Gläser à 250ml)

Zutaten:
1kg Bio-Orangen
1 Zitrone
500g Gelierzucker 2:1
1 EL Kardamomsamen

Zubereitung:
Orangen heiß abwaschen und trocken reiben. Schale sehr dünn mit einem Sparschäler von den Orangen abschälen, so dass die weiße Haut unter der Schale möglichst nicht mit entfernt wird. Orangenschale anschließend in feine, nicht zu lange Streifen schneiden.

Orangen schälen, so dass auch die weiße Haut mit entfernt wird, und die Orangen vierteln. Orangenviertel quer in sehr dünne Scheiben schneiden. Kerne und weiße Haut dabei entfernen. Zitrone auspressen. Kardamomsamen im Mörser leicht anstoßen.

Orangenstücke, Orangenschale, Zitronensaft, Gelierzucker und Kardamomsamen in einen großen Topf geben, gut miteinander verrühren. Alles unter Rühren zum Kochen bringen, dann 3-4 Minuten sprudelnd kochen lassen. Gelierprobe machen und die Orangenmarmelade noch heiß mit einem Marmeladentrichter in vorbereitete, sterilisierte Gläser randvoll einfüllen. Gläser verschließen, 5 Minuten auf den Kopf stellen. Dann die Gläser umdrehen und auskühlen lassen. Wenn die Deckel nach einiger Zeit ploppen, hat sich wie gewünscht ein Vakuum gebildet und die Marmelade ist verschlossen mindestens 6 Monate haltbar.


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Schnelle Blätterteig-Quiche mit Spinat, getrockneten Tomaten und Feta

Schnelle Blätterteig-Quiche mit Spinat, getrockneten Tomaten und Feta

Eigentlich wollte ich das Rezept für diese ratzfatz zubereitete Blätterteig-Quiche mit Spinat, getrockneten Tomaten und Feta gar nicht zeigen, weil das eher ein Resteessen war, basierend grob auf einem Rezept aus einer alten "Living at Home"-Zeitschrift. Aber das schnell geknipste Handyfoto der Quiche hat auf Instagram so viel Zuspruch gefunden und die Quiche hat mir so gut geschmeckt, dass ich das Rezept jetzt doch schnell für euch notiert habe!


Blätterteig-Quiche mit Spinat, getrockneten Tomaten und Feta
(für 2 Portionen)

Zutaten:
1 Packung Butter-Blätterteig aus dem Kühlregal
1 Ei
2 EL Milch
8 getrocknete Tomaten in Öl
100g Blattspinat (TK)
Salz, Pfeffer
100g Feta

Zubereitung:
Backofen auf 220 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. 

Blätterteig ausrollen und quer halbieren. Beide Blätterteig-Ecken auf das Backblech setzen. Ei und Milch miteinander verquirlen, beide Blätterteig-Rechtecke damit einpinseln. Tomaten abtropfen lassen, fein würfeln. Spinat in 1 TL Öl von den getrockneten Tomaten in einer Pfanne bei mittlerer Hitze andünsten. Kräftig mit Salz und Pfeffer würzen und mit den kleingeschnittenen Tomaten vermischen. Feta in kleine Würfel schneiden.

Tomaten-Spinat-Mischung in 2 Portionen aufteilen und in der Mitte der Blätterteig-Rechtecke platzieren, dabei rundherum einen Rand von 4-5 cm frei lassen. Ränder jeweils nach innen einklappen, so dass zwei rustikal geformte Quiches entstehen. Feta über die Spinat-Tomaten-Füllung krümeln. Teigrand mit der restlichen Milch-Ei-Mischung einpinseln. Backblech in den Ofen schieben und die Quiches auf der mittleren Schiene in ca. 15-20 Minuten goldbraun backen.

Quiche herausnehmen, etwas abkühlen lassen und lauwarm servieren.

Und demnächst probiere ich das auch mal aus, Blätterteig selbst zu machen (gesehen zuletzt z.B. hier, hier und hier)... scheint ja doch machbar zu sein!

Confierter Lachs an Curryschaum mit Erbsenpüree und Minze

Confierter Lachs an Curryschaum mit Erbsenpüree und Minze

Momentan koche ich mich durch Anders kochen von Sören Anders. Bis jetzt gefällt es mir sehr gut, und bald werde ich euch das erste Kochbuch des Karlsruher Sternekochs ausführlich in einer Rezension vorstellen. Heute gibt es aber erst mal wieder ein Rezept daraus, das ich ausprobiert und für sehr gut befunden habe. Nach den höchst leckeren, sehr einfach zuzubereitenden Apfelpfannkuchen ist das heutige Gericht aus "Anders kochen" etwas anspruchsvoller in der Zubereitung. Aber der Aufwand für den confierten Lachs an Curryschaum mit Erbsenpüree und Minze lohnt sich, versprochen! Zwar ist mein Schäumchen nicht so luftig geworden, wie es im Kochbuch auf dem Foto zu sehen ist, aber geschmacklich war der Curryschaum der Knaller. Der confierte Lachs war wunderbar zart und glasig, das Erbsenpüree durch die Minze schön frisch - prima! 

Eigentlich gehört zu diesem Gericht auch noch ein mit Salz und Pfeffer gewürzter Naturjoghurt, aber dieser war auf dem Foto im Kochbuch nicht zu sehen, und so habe ich glatt vergessen, ihn mit anzurichten. Das habe ich erst gemerkt, als wir den Lachs bereits genüsslich aufgegessen hatten. Somit hat der Joghurt also nicht wirklich gefehlt - wer mag, kann ihn aber natürlich noch dazu servieren!


Confierter Lachs an Curryschaum mit Erbsenpüree und Minze
(für 2 Portionen als Vorspeise oder kleineres Hauptgericht)

Zutaten:
Für den confierten Lachs:
400g Lachsfilet
ca. 750ml mildes Olivenöl
Für das Erbsenpüree:
200g Erbsen (TK)
10g Butter
60ml Sahne
1 EL frisch gehackte Minze
1 EL Crème fraiche
Salz, Pfeffer
Frisch geriebene Muskatnuss
Für den Curryschaum:
1 Schalotte
50g Stangensellerie
1/2 Stange Lauch
60g Butter (kalt)
100ml Sahne
1/2 EL Currypulver (mild)
etwas Weißwein
75ml Gemüsebrühe
Salz, Pfeffer
frisch geriebene Muskatnuss

Zubereitung:
Backofen auf 62 Grad Ober- / Unterhitze vorheizen. Mein Backofen lässt sich nicht gradgenau einstellen, aber eine ungefähre Temperatur um 65 Grad herum tut es auch. Lachs unter fließendem Wasser abspülen, trocken tupfen, in zwei Filets portionieren und in eine kleine, feuerfeste Form legen. Olivenöl darüber gießen, bis der Lachs vollständig damit bedeckt ist. Lachs im heißen Backofen auf der mittleren Schiene ca. 20 Minuten confieren, d.h. im Öl glasig garen.

Für das Erbsenpüree die Butter in einem Topf erhitzen. Erbsen unaufgetaut dazu geben und andünsten. Sahne zugeben, Hitze reduzieren und die Erbsen bei geschlossenem Deckel und schwacher Hitze in ca. 10-15 Minuten weich kochen. Einige Erbsen für die Deko später beiseite legen, den Rest im Topf fein pürieren. Klein gehackte Minze und Crème fraiche unterrühren. Mit Salz, Pfeffer und einer Prise frisch geriebener Muskatnuss würzen. Püree warm halten.

Schalotten schälen und würfeln. Sellerie und Lauch waschen, putzen und ebenfalls würfeln. 1 EL Butter in einem Topf erhitzen und Schalotten, Sellerie und Lauch darin hell andünsten. Gemüse mit Currypulver bestäuben, kurz anschwitzen. Nochmals 1 EL Butter zugeben, schmelzen lassen und kurz köcheln lassen, dann mit einem kräftigen Schluck Weißwein ablöschen. Brühe und Sahne zugießen, alles einmal aufkochen lassen. Dann mit Salz, Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuss würzen und die Currysauce ca. 10 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Sauce durch ein feines Sieb passieren. Abschmecken und warm halten.

Jetzt geht es ans Anrichten. Für den Curryschaum die restliche kalte Butter in Stücken zur Currysauce geben und mit einem Pürierstab kräftig aufschäumen. Curryschaum sofort auf vorgewärmte Teller geben - das Essen wird sehr schnell kalt! Erbsenpüree portionsweise auf den Tellern und dem Schaum verteilen. Lachs aus dem Ofen und der Form nehmen, abtropfen lassen und auf dem Erbsenpüree anrichten. Lachs mit Salz und Pfeffer würzen und alles mit den beiseite gelegten Erbsen garnieren. Sofort servieren!

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Apfelpfannkuchen

Apfelpfannkuchen

Dass süße Hauptgerichte bei mir eher selten auf der Speisekarte stehen, habt ihr ja sicherlich schon bemerkt. Wenn es dann doch mal was Süßes gibt, mag ich es besonders gerne in Kombination mit Äpfeln, wie bei den Apfel-Quark-Pfannkuchen, dem Apfel-Birnen-Crumble mit Ingwer und Limette oder den Kartoffelpuffern mit Apfelmus

Beim Durchblättern meines neuesten Kochbuch-Zugangs (ja, schon wieder ein neues Kochbuch!) Anders kochen, dem ersten Kochbuch des Karlsruher Sternekochs Sören Anders, stach mir denn auch gleich beim ersten Durchblättern im Kapitel "Dessert" das Rezept für Apfelpfannkuchen ins Auge. Also nichts wie ran! Und das Ergebnis war prima: Flaumige, saftige Pfannkuchen, die schnell gehen, einfach nachzumachen sind, den Bauch und die Seele wärmen. Bei mir sind die Apfelpfannkuchen etwas dick geraten - das tat dem Geschmack aber keinen Abbruch. Perfektes Soulfood für ein völlig verregnetes Winterwochenende! 


Apfelpfannkuchen
(für 2 Portionen)

Zutaten:
100g Mehl
150ml Milch
2 Eier
3 EL Zucker
1 TL gemahlene Haselnüsse
Salz
1-2 Äpfel (je nach Größe)
1 EL Zitronensaft
1/2 TL Zimt
3 EL Butter

Zubereitung:
Mehl und Milch in eine große Schüssel geben und mit einem Holzlöffel vermengen. Eier, 1 EL Zucker, gemahlene Haselnüsse und eine Prise Salz zugeben und alles mit dem Schneebesen zu einem flüssigen Teig vermischen. Teig abdecken und 15 Minuten ruhen lassen.

In der Zwischenzeit die Äpfel schälen, vierteln, das Kerngehäuse, Stiel und Blütenansatz entfernen und die Apfelschnitze in kleine Würfel schneiden. Mit dem Zitronensaft beträufeln, damit sie nicht braun werden. Apfelwürfel zum Teig geben, gut unterrühren.

2 EL Zucker mit dem Zimt vermischen. Die Hälfte der Butter in einer Pfanne erhitzen. Bei mittlerer Hitze aus dem Teig nacheinander entweder 2 dicke oder 4 dünne Apfelpfannkuchen auf beiden Seiten goldbraun backen. Pfannkuchen aus der Pfanne nehmen, mit Zimtzucker bestreuen und sofort servieren.

Mit diesem Winter-Soulfood-Rezept gratuliere ich der lieben Dorothée von Bushcooks Kitchen ganz herzlich zum 3. Blog-Geburtstag! Happy Blog-Geburtstag und weiter so.

3 Jahre Bushcooks Kitchen - Blog-Event Winter-Soulfood

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Essen gehen in Karlsruhe - Burger im "bratar"

Essen gehen in Karlsruhe - Burger im "bratar"

Wenn ich einen Trip in eine andere Stadt plane, stöbere ich gerne auf Blogs von örtlichen Bloggern nach Tipps für schöne Cafés, gute Restaurants, schicke Bars etc. Dabei ist mir letztens aufgefallen, dass die Rubrik "Essen gehen in Karlsruhe" in meinem eigenen Blog noch überhaupt nicht befüllt ist. Das muss ich schleunigst ändern, schließlich kann man auch in Karlsruhe gut auswärts essen gehen! 

Den Anfang macht heute mein favorisierter Laden, wenn mich mal wieder der Burger-Appetit überkommt und ich keine Lust habe, selbst Burger zu machen. Hippe Burger-Läden sprießen ja in allen Städten wie Pilze aus dem Boden und auch Karlsruhe profitiert seit ca. 2 Jahren von diesem Trend. Die Rede ist von "bratar - Handmade Burger", zentral gelegen in der Karlsruher Innenstadt in unmittelbarer Nähe der Shoppingmeile und des Ludwigsplatzes mit den diversen Cafés und Restaurants.


Im bratar gibt es frische, handgemachte Burger aus 100% Rindfleisch von glücklichen Freilandrindern von der Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall. Die Burger kann man sich selbst zusammenstellen: Mit Classic Bun, Vollkorn-Bun, Rustic Bun, ohne Brötchen... Mit Pattys von 150g bis sogar 750g (!) Gewicht. Mit extra Jalapenos, Feigen, Ziegenkäse, Cheddar, Speck und vielem mehr. Dazu noch eine Portion Pommes, oder doch lieber einen Caesar´s Salad, Rosmarinkartöffelchen oder Coleslaw? Und wer keine Lust auf Burger hat, hat die Wahl zwischen diversen Salaten oder Bio-Wurst aus den Hermannsdorfer Landwerkstätten in Niederbayern. Die Preise sind für die angebotene Qualität der Speisen absolut fair. Den 150g Burger gibt es mit Classic Bun ohne extra Saucen oder Toppings schon für 6,90 Euro. Pommes kosten 2,70 Euro extra und den kleinen Salat gibt es für 3,50 Euro dazu. Auch die Getränkepreise sind im üblichen Rahmen.


Die Atmosphäre ist locker, die Einrichtung rustikal: grobe Holztische, Holzpaneele an der Wand, und die leckeren Säfte, hausgemachten Limonaden und Schorlen werden in Weckgläsern serviert. Die Speisekarte kommt als Blättersammlung auf einem Klemmbrett daher. Klar also, dass das bratar meist sehr gut besucht ist, auch von vielen Familien mit Kindern oder Gruppen, so dass der Geräuschpegel meist entsprechend hoch ist. Somit ist das "bratar" nichts für ein romantisches Date zu zweit, aber perfekt für einen Burger-Abend mit Freunden oder eine leckere Stärkung nach dem Shopping-Marathon!

bratar - Handmade Burger
Erbprinzenstr. 27
76133 Karlsruhe



"bratar" gibt es auch noch in München, dort war ich allerdings noch nie und kann nichts zur dortigen Location sagen. Die Karlsruher Dependance kann ich aber uneingeschränkt empfehlen!

Ziegenkäse-Taschen mit Ingwer-Pflaumen-Tapenade und Feigen-Chutney

Ziegenkäse-Taschen mit Ingwer-Pflaumen-Tapenade und Feigen-Chutney

Im Dezember habe ich mir nach längerer Pause mal wieder die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift "Lecker" gekauft. Schon beim Durchblättern am Zeitschriftenregal im Supermarkt haben mich viele Rezepte angesprochen, und tatsächlich habe ich auch schon einiges aus diesem Heft nachgekocht: die schnelle Möhrensuppe mit Feta, Couscous und Walnüssen, den winterlichen Flammkuchen mit Ziegenkäse und Datteln und einen Salat aus Orangen und schwarzen Oliven. Lauter alltagstaugliche Rezepte, die sehr gut gelungen sind. So mag ich das! Und heute habe ich schon das vierte Rezept aus dieser Lecker-Ausgabe nachgekocht, das ebenfalls wieder ein Volltreffer war: Die Ziegenkäsetaschen mit Ingwer-Pflaumen-Tapenade und Feigen-Chutney benötigen zwar eine etwas längere Zubereitungszeit, aber der Aufwand lohnt sich! Knuspriger warmer Filoteig umhüllt cremigen Ziegenfrischkäse, dazu das fruchtige Feigen-Chutney mit Orangen.... super! Die Ingwer-Pflaumen-Tapenade fand im Vergleich zum Feigen-Chutney nicht so spannend - wenn es also schneller gehen soll, empfehle ich euch, nur das Feigen-Chutney und die Ziegenkäse-Taschen nachzumachen!


Ziegenkäse-Taschen mit Ingwer-Pflaumen-Tapenade und Feigen-Chutney
(für 10 Taschen - reicht für 2 als Hauptgericht)

Zutaten:
Für die Ingwer-Pflaumen-Tapenade:
100g getrocknete Pflaumen
ca. 10g frischer Ingwer
1/2 EL Öl
1 Sternanis
2 Gewürznelken
2 EL Brauner Zucker
Salz, Pfeffer
Für das Feigen-Chutney:
100g getrocknete Feigen
1 Zwiebel
2 Orangen
1/2 EL Öl
1/2 EL Senfsaat
1/2 EL brauner Zucker
50ml Weißweinessig
Salz, Pfeffer
Für die Käsetaschen:
1 Packung Filo-/Yufkateig (aus dem Kühlregal)
100g Butter
150g Ziegenfrischkäse
Pfeffer

Zubereitung:
Als erstes die Ingwer-Pflaumen-Tapenade zubereiten. Dafür die getrockneten Pflaumen fein würfeln. Ingwer schälen und fein würfeln. Das Öl in einem Topf erhitzen. Anis, Nelken und Ingwer darin kurz rösten, dann 50ml Wasser zugeben. Offen ca. 5 Minuten bei mittlerer Hitze einkochen lassen, bis die Flüssigkeit fast verkocht ist. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, beiseite stellen.

Für das Feigen-Chutney die getrockneten Feigen fein würfeln. Die Zwiebel schälen und fein würfeln. 1 Orange auspressen. Die zweite Orange so großzügig schälen, dass auch die weiße Haut mit entfernt wird. Orange filetieren. Den Saft aus den Trennhäuten herauspressen und zum gepressten Orangensaft dazu geben. 75ml Saft abmessen. Orangenfilets beiseite stellen.

Öl in einem kleinen Topf erhitzen und die Zwiebeln darin glasig andünsten. Feigen und Senfsaat zugeben, kurz mitdünsten. Braunen Zucker über die Feigen streuen, kurz karamellisieren lassen. Dann alles mit Orangensaft und Essig ablöschen. Bei niedriger Hitze offen ca. 10 Minuten einkochen lassen, bis die Flüssigkeit fast verdampft ist. Topf vom Herd nehmen, die Orangenfilets unterrühren und das Chutney etwas abkühlen lassen. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Jetzt geht es an die Ziegenkäse-Taschen. Dafür den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Die Filoteigblätter bei Zimmertemperatur 10 Minuten ruhen lassen. In der Zwischenzeit in einem kleinen Topf bei schwacher Hitze die Butter schmelzen.

Teigblätter einzeln auf der Arbeitsplatte ausbreiten und die Oberseite dünn mit der geschmolzenen Butter einpinseln. Dann alle Teigblätter in der Mitte einmal zusammenklappen. Jedes zusammengeklappte Teigblatt in 2 gleich große Quadrate schneiden (dafür einfach das Teigblatt in der Mitte durchschneiden). In die Mitte jedes Quadrats einen großen Klecks Ziegenfrischkäse setzen. Mit frisch gemahlenem Pfeffer würzen. Jetzt den Teig von allen vier Ecken zur Mitte hin einklappen, dass ein Briefumschlag entsteht.

Alle Ziegenkäsetaschen auf das Backblech setzen und die Oberflächen mit der restlichen geschmolzenen Butter einpinseln. Im heißen Backofen auf der mittleren Schiene in 10 bis 12 Minuten goldbraun und knusprig backen.

Ziegenkäsetaschen noch warm mit der Ingwer-Pflaumen-Tapenade und dem Feigen-Chutney servieren.

Zuckerschoten-Quiche mit getrockneten Tomaten, Basilikum & Minze

Zuckerschoten-Quiche mit getrockneten Tomaten, Basilikum & Minze

Schon fast ein Jahr ist es her, dass ich das letzte Tarte- bzw. Quiche-Rezept auf meinem Blog veröffentlicht habe. Wie konnte das passieren, wo ich doch so gerne Quiches und Tartes esse? Wie auch immer, heute wird dieser Missstand behoben, denn ich präsentiere euch das Rezept für eine Zuckerschoten-Quiche mit getrockneten Tomaten, Basilikum und Minze. Fast schon frühlingshaft - genau wie die aktuellen Temperaturen bei uns in Karlsruhe... und sehr, sehr lecker! Einen Teil der Quiche habe ich abends warm mit einem grünen Salat als Begleitung gegessen, den Rest habe ich ins Büro mitgenommen und als kalten Büro-Lunch unter den neidischen Blicken meiner Kolleginnen verspeist. "Gibt es das Rezept auch auf Deinem Blog?", wurde ich gefragt. Jetzt ja! Im Original stammt es aus einer  Living at Home-Zeitschrift aus dem Jahr 2004 und ist online auf der Living at Home-Webseite zu finden.


Zuckerschoten-Quiche mit getrockneten Tomaten, Basilikum & Minze
(für eine kleine Springform mit 18cm Durchmesser)

Zutaten:
Für den Teig:
50g Butter
185g Mehl
Salz
Für den Belag:
200g Zuckerschoten
1 kleine Zwiebel
50g durchwachsener Speck
25g getrocknete Tomaten, ohne Öl
1 Knoblauchzehe
3 Stängel Basilikum
1 Stängel frische Minze
3 Eier (Größe M)
75ml Crème fraiche
75ml Sahne
Pfeffer
Muskatnuss
1 EL Pinienkerne

Zubereitung:
Als erstes den Teig zubereiten. Dafür die Butter klein würfeln und mit dem Mehl, einer Prise Salz und 75ml Wasser in eine Schüssel geben. Mit den Händen alles zügig zu einem glatten, relativ klebrigen Teig verarbeiten. Das geht am besten, wenn man die Butterstücke mit dem Mehl zwischen den Händen erst wie zu Streuseln verarbeitet und dann alles zu einem Teigklumpen knetet. Teig in Frischhaltefolie wickeln und 30 Minuten im Kühlschrank kaltstellen.

Die Zuckerschoten waschen und putzen, d.h. die Enden abknapsen und die Fäden abziehen. Zuckerschoten in kochendem Salzwasser 2 Minuten blanchieren, dann in ein Sieb abgießen, mit kaltem Wasser abschrecken und abtropfen lassen.

Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln. Speck und getrocknete Tomaten ebenfalls würfeln. Speck in einer beschichteten Pfanne ohne Fett knusprig anbraten, dann Knoblauch, Zwiebeln und Tomaten zugeben und andünsten.

Basilikum und Minze waschen, trocken schütteln und die Hälfte fein hacken. Pfanne mit dem Speck vom Herd nehmen und die Hälfte des Basilikums und der Minze unterrühren. Beiseite stellen.

Den Teig zwischen 2 Lagen Frischhaltefolie rund ausrollen und in eine Springform mit 18cm Durchmesser legen. Einen Rand hochziehen und den Boden mehrmals mit einer Gabel einstechen. Teig in der Form nochmals 30 Minuten kaltstellen.

Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. In einer Schüssel die Eier mit Crème fraiche und Sahne verquirlen und kräftig mit Salz, Pfeffer und einer Prise frisch geriebener Muskatnuss würzen.

Teig aus dem Kühlschrank nehmen und die Speck-Tomaten-Mischung auf dem Teigboden verteilen. Dann die blanchierten Zuckerschoten darauf verteilen und die Eiersahne darüber gießen. Zum Schluss die Pinienkerne gleichmäßig auf der Oberfläche verstreuen.

Quiche im heißen Backofen auf der untersten Schiene ca. 45 Minuten backen. Herausnehmen, etwas abkühlen lassen. Restliche Kräuter grob hacken, auf der Quiche verteilen und die Quiche noch lauwarm servieren.

Dazu passt ein grüner Salat. Die Quiche schmeckt am nächsten Tag auch noch kalt, z.B. als Büro-Lunch, sehr gut!

"Tender: Gemüse" von Nigel Slater [Rezension]

"Tender: Gemüse" von Nigel Slater [Rezension]

Kochbücher kann man ja nie genug haben. Schon gar nicht so liebevoll aufgemachte wie das, was ich euch heute näher vorstellen möchte! In den letzten Wochen habe ich schon das ein oder andere Rezept aus Tender. Gemüse: Von der Aubergine bis zur Zwiebel von Nigel Slater auf dem Blog veröffentlicht - heute gibt es eine ausführliche Rezension! 

Der Untertitel dieses Buchs lautet "Ein Koch und sein Küchengarten" und beschreibt sehr gut, wovon es handelt. Denn in "Tender: Gemüse" geht es nicht nur um Rezepte zu Gemüse von A (wie Aubergine) bis Z (wie Zwiebel), sondern auch um das Gemüse selbst. Nigel Slater pflanzt im Garten hinter seinem Wohnhaus mit großem Enthusiasmus und Engagement Obst und Gemüse an und lässt seine Erfahrungen und sein Wissen aus mehr als 10 Jahren Eigenanbau und Zubereitung in das Buch einfließen.


Zuerst aber zu den Rezepten! Ich habe bisher insgesamt 4 Rezepte aus Tender. Gemüse ausprobiert. Als erstes habe ich die Karotten-Koriander-Puffer aus dem Kapitel "Karotten" leicht abgewandelt als Karotten-Petersilien-Puffer nachgekocht. Die Puffer sind schnell gemacht und haben mir als schnelles Abendessen gut geschmeckt, waren aber nicht so überwältigend, dass ich das Rezept veröffentlichen wollte.


Als nächstes war ein knackiger Babyspinat-Salat mit Orangenfilets und Feta dran, der mich voll überzeugt hat. Wenige Zutaten, schnell gemacht, wunderbar frisch, saftig und lecker! Seitdem mache ich das Salatdressig für Spinatsalate immer nach diesem Rezept: Walnussöl und Olivenöl zu gleichen Teilen, frisch gemahlener schwarzer Pfeffer, kein Essig, kein Salz. Herrlich!


Danach stand ein Bohneneintopf mit Grünkohl auf dem Speiseplan. Leider habe ich keinen Schinkenknochen bekommen, wie im Rezept vorgesehen, so dass es bei mir ein vegetarischer Eintopf mit Grünkohl, dicken weißen Bohnen, Zwiebeln, Karotten, Tomaten, Muskatkürbis und Petersilie wurde. Im Suppentopf wird zudem noch ein Stück Parmesanrinde mitgekocht. Das Ergebnis war ein kräftiger, sättigender Eintopf. Ich fand ihn geschmacklich in Ordnung, aber mehr auch nicht.


Das nächste Gericht aus "Tender: Gemüse" hat mich dafür mehr als überzeugt. Das Rosenkohl-Püree aus dem Ofen ist supereinfach zuzubereiten und schmeckt wunderbar. Das Rezept habe ich letzte Woche auf dem Blog veröffentlicht.


Soviel zu den ausprobierten Rezepten, jetzt geht es ins Detail. Wie bewerte ich das Buch in den einzelnen Kategorien? Wie gewohnt sind 5 Punkte die beste Bewertung, 0 die schlechteste.


Aufmachung/Design: 4/5
Das Buch umfasst mehr als 600 Seiten, enthält über 400 Rezepte und beeindruckt allein schon durch seinen Umfang. Die Aufmachung ist puristisch, mit einer einzigen verwendeten, gut lesbaren Schriftart und einem hohem Weißanteil auf den Seiten. Unterbrochen wird der Lesefluss nur von den eingestreuten ganzseitigen Fotos. Dabei ist das Buch keinesfalls kühl, sondern im Gegenteil sehr emotional und getragen von Nigel Slaters Begeisterung für die verwendeten Lebensmittel. Tender. Gemüse ist mehr als ein Kochbuch, es ist eine sinnliche Liebeserklärung an Gemüse und die Freuden des eigenen Gemüseanbaus. Wer danach nicht unbedingt mindestens auf dem Balkon selbst Tomaten pflanzen möchte, dem ist nicht mehr zu helfen...

Fotos: 4/5
Nicht jedes Rezept ist bebildert, im Gegenteil ist das Buch sogar recht textlastig, aber das hat mich nicht weiter gestört. Die Grundstimmung der Fotografien von Jonathan Lovekin ist erdig-sinnlich. Er hat sowohl das jeweilige Gemüse als auch  Rezepte und Nigel Slaters Garten im Laufe der Jahreszeiten wunderbar eingefangen. Ungestylt, natürlich und sehr appetitlich.

Rezepte: 4/5
Von den vier ausprobierten Rezepten fand ich zwei sehr gut und zwei in Ordnung. Anfangs war ich etwas enttäuscht, dass nicht jedes Rezept der absolute Volltreffer war, aber das lag wohl daran, dass ich auch mit sehr hohen Erwartungen an dieses Buch herangegangen bin, nachdem es mir von mehreren Seiten wärmstens empfohlen worden war und z.B. Annette von Culinary Pixel das Buch ebenfalls sehr positiv besprochen hat. Versteht man die Rezepte (und überhaupt das Buch) eher als Anregung, welche Zutatenkombinationen sich gut miteinander vertragen und lässt sich davon inspirieren, so muss auch nicht unbedingt jedes Rezept voll meinen Geschmack treffen. Zudem waren auch die zwei Gerichte, die ich nicht überragend fand, absolut genießbar und geschmacklich in Ordnung.
Insgesamt 29 verschiedene Gemüse wie z.B. Blumenkohl, Dicke Bohnen, Grünspargel, Lauch, Paprika, Steckrüben oder Zucchini werden in einzelnen Kapitel ausführlich vorgestellt. Los geht es in jedem Kapitel mit Wissenswertem zum jeweiligen Gemüse, weiter mit Informationen zum Anbau im eigenen Garten sowie über die verschiedenen Sorten, mit Infos zur Verwendung des Gemüses in der eigenen Küche (z.B. wie es gelagert werden muss, um frisch zu bleiben, oder welche anderen Zutaten mit dem Gemüse besonders gut harmonieren), und als krönenden Abschluss gibt es zu jedem Gemüse einige Rezepte oder Rezeptideen.

Nachkochbarkeit: 5/5
Die Rezepte in "Tender: Gemüse" sind sehr gut nachkochbar. Zu jedem Rezept gibt es einige einleitende Worte von Nigel Slater. Das können Informationen darüber sein, wo man die benötigten Zutaten am besten her bekommt, erklärende Worte zu den verwendeten Zutaten oder auch einfach nur Tipps, wie man das Essen am besten serviert: auf vorgewärmten Tellern, heiß & scharf direkt aus dem Wok auf den Teller, eher mild oder als schnelles Mittagessen. Alle Rezepte sind alltagstauglich und können mit der üblichen Hobbyküchenausstattung nachgekocht werden. Der Bohneneintopf musste anderthalb Stunden köcheln und war damit ein perfektes Essen für den entspannten Sonntagabend. Die anderen drei Gerichte waren schnell zubereitet und damit bestens für die schnelle Küche nach Feierabend geeignet.

Kaufempfehlung: 4.5/5
Mit einem Kaufpreis von 39,95 Euro für die deutsche Ausgabe ist Tender. Gemüse sicherlich kein Schnäppchen, aber es ist seinen Preis wert! Mehr als 600 Seiten randvoll gefüllt mit Lesens- und Wissenswertem rund um Gemüse, den eigenen Anbau, die richtige Lagerung, passende Zutatenkombinationen und über 400 Rezepte - der Inhalt rechtfertigt den Preis. Das Buch ist ein toller Schmöker für regnerische Wintertage und macht Lust auf frische Gemüseküche. Eine klare Kaufempfehlung meinerseits!




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Rosenkohl-Püree aus dem Ofen

Rosenkohl-Püree aus dem Ofen

Heute gibt´s mal eine winterliche Gemüse-Beilage für euch: Rosenkohl-Püree aus dem Ofen! Rosenkohl-Püree? Genau! Der Rosenkohl wird hierbei erst kurz gekocht, dann im Zerkleiner grob gehackt, mit Sahne und geriebenen Parmesan vermengt und im Ofen überbacken. Genau der richtige Begleiter für Steaks oder auch Ofenkartoffeln mit Quark, oder oder oder. Eine prima Rezeptidee aus meinem neuen Kochbuch Tender. Gemüse: Von der Aubergine bis zur Zwiebelvon Nigel Slater, durch das ich mich momentan durchkoche. Das Buch gefällt mir sehr gut, und natürlich werde ich es euch in den nächsten Tagen auch noch ausführlich in einer Rezension vorstellen! Hier kommt jetzt erst mal das Rezept für dieses wohlig wärmende Rosenkohl-Püree.


Rosenkohl-Püree aus dem Ofen 
(für 2 Portionen als Beilage)

Zutaten:
300g Rosenkohl
Salz, Pfeffer
Frisch geriebene Muskatnuss
125ml Sahne (im Original: Crème double)
50g Parmesan, frisch gerieben

Zubereitung:
Backofen auf 160 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Rosenkohl waschen, welke Blätter und Strunk entfernen. Rosenkohl 4 Minuten in ungesalzenem Wasser kochen, dann abgießen und abtropfen lassen. Den Rosenkohl in eine Küchenmaschine oder einen Zerkleinerer füllen, mit Salz und Pfeffer würzen und kurz mixen, bis der Rosenkohl grob gehackt ist. Je nach Größer der Küchenmaschine evtl. in 2-3 Portionen hacken. Gehackten Rosenkohl mit einer Prise frisch geriebener Muskatnuss würzen, dann die Sahne und ca. 3/4 des geriebenen Parmesans unterrühren und alles in eine feuerfeste Auflaufform füllen. Restlichen Parmesan darüber streuen und im heißen Backofen auf der mittleren Schiene in ca. 25-25 Minuten goldbraun backen.

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Rosenkohl-Pasta mit Senfsauce

Rosenkohl-Pasta mit Senfsauce

Dass ich Pasta liebe, dürfte allen regelmäßigen Lesern meines Blogs mittlerweile bekannt sein. Dass ich auch ein Herz für Rosenkohl habe, auch. Eigentlich also klar, dass mich das Rezept für die Rosenkohl-Pasta mit Senfsauce aus der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift "So is(s)t Italien" sofort zum Nachkochen animiert hast. Das Sahne-Senf-Sößchen verbindet die Pasta auf das Leckerste mit dem blanchierten Rosenkohl. Knusprig angebratene Speckstreifen sorgen für den Crunch und runden diese Winterpasta perfekt ab. Volltreffer!


Rosenkohl-Pasta mit Senfsauce
(für 2 Portionen)

Zutaten:
200g Rosenkohl
300g Penne (oder andere kurze Nudeln)
1 EL Butter
2 Schalotten
50ml trockener Weißwein
200ml Gemüsebrühe
200g Sahne
2 TL Senf
1 Prise Zucker
100g Südtiroler Speck
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Rosenkohl waschen, welke äußere Blätter entfernen, Strunk abschneiden und die Röschen halbieren. Rosenkohlröschen in kochendem Salzwasser 8 Minuten blanchieren, dann in ein Sieb abgießen, mit kaltem Wasser abschrecken und abtropfen lassen.

Schalotte schälen, fein würfeln. In einem Topf die Butter erhitzen. Die Schalottenwürfel bei mittlerer Hitze glasig dünsten, mit Weißwein ablöschen. Wein verkochen lassen, dann die Gemüsebrühe, die Sahne und den Senf zugeben und unterrühren. Bei mittlerer Hitze ca. 10 Minuten köcheln lassen, bis die Sauce sämig ist.

Derweil die Nudeln in reichlich Salzwasser nach Packungsanweisung al dente kochen.

Sauce mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker abschmecken. Den abgetropften Rosenkohl in die Sauce geben, damit er wieder erwärmt wird.

Den Speck in dünne Streifen schneiden und in einer beschichteten Pfanne ohne Fett knusprig anbraten. Penne abgießen, abtropfen lassen und zur Rosenkohl-Sauce in den Topf geben. Alles gut miteinander vermischen, dann  die Rosenkohl-Pasta portionsweise in tiefe Teller füllen und mit den Speckstreifen bestreut servieren.

Hamburger mit Süßkartoffel-Fritten und selbst gemachten Hamburger-Brötchen (den besten!)

Hamburger mit Süßkartoffel-Fritten und selbst gemachten Hamburger-Brötchen (den besten!)

Mit Vergnügen lese ich seit Januar auf der gleichnamigen Seite "Mit Vergnügen" vom Projekt "40 days of eating". Das ist mal eine "Challenge" ganz nach meinem Geschmack: Die Zwillinge Sophia und Maria gehen an 40 Tagen hintereinander in Berlin in verschiedenen Locations auswärts essen und berichten darüber. Das wäre auch ein Job für mich - wobei ich bezweifle, dass ich in Karlsruhe 40 unterschiedliche Restaurants zum lecker auswärts essen finden würde...  jedenfalls ist meine "Wo ich beim nächsten Berlin-Besuch gerne mal essen gehen würde"-Liste seitdem beachtlich angewachsen. Und irgendwann an Tag 7 von 40 waren die beiden Mädels dann auch Burger essen. Burger mit Süßkartoffel-Fritten. Die Süßkartoffel-Fritten setzten sich daraufhin sehr hartnäckig als fixe Idee in meinem Kopf fest... Das Ergebnis: Letztes Wochenende gab es bei uns Hamburger mit Süßkartoffel-Fritten und selbst gemachten Hamburger-Brötchen! Und: es war unschlagbar gut. Hier kommen die Rezepte für euch!


Hamburger-Pattys
(für 3-4 Portionen)

Zutaten:
650g Rinderhackfleisch
1/2 Zwiebel
2 EL Ketchup
1 EL Dijon-Senf
1/2 TL Worchestersauce
1/2 TL getrockneter Oregano
Salz, Pfeffer
Zum Anbraten: Butterschmalz
Zum Belegen der Burger: Tomaten, Zwiebeln, Jalapenos, Käse etc. nach Belieben

Zubereitung:
Zwiebel schälen und fein würfeln. Alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit den Händen behutsam vermengen. Mit angefeuchteten Händen aus der Hackfleischmasse 4 jeweils ca. 2 cm hohe Pattys mit einem Durchmesser von ca. 8-10 cm formen. Mit dem Daumen in der Mitte des Pattys eine Vertiefung drücken, damit sich die Hamburger nachher beim Braten nicht nach oben wölben, sondern schön flach bleiben und gleichmäßig garen.

1-2 EL Butterschmalz in einer großen Pfanne erhitzen. Die Pattys darin bei mittlerer Hitze in ca. 5-7 Minuten goldbraun braten, dann wenden und auf der anderen Seite in ca. 5 Minuten fertig garen.

Burger mit Patty und weiteren Zutaten nach Wunsch belegen. Bei mir waren es Ketchup, Babyspinat, scharfe Jalapenos und Tomatenscheiben.

Dazu habe ich einen Babyspinat-Salat mit Kirschtomaten und Parmesanspänen sowie selbst gemachte Süßkartoffel-Fritten serviert. Das Rezept für die Fritten haben ich bei Dani vom Blog Flowers on my Plate gefunden, ausprobiert und für super befunden! Hier werden die Pommes-Sticks mit Maisstärke bestäubt, bevor sie zum Backen in den Ofen wandern. Das ist Trick 17, damit die Süßkartoffelfritten außen schön knusprig werden. Innen weich, außen knusprig, nach dem Backen noch etwas Fleur de Sel drüberstreuen - perfekt!

Süßkartoffel-Fritten
(für 2-3 Portionen als Beilage)

Zutaten:
2 Süßkartoffeln
2 EL Speisestärke aus Mais
5 EL Kokosöl (gibt´s z.B. im Asia-Laden)
Fleur de Sel

Zubereitung:
Den Backofen auf 220 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Süßkartoffeln schälen und in ca. fingerdicke Pommes-Streifen schneiden. Alle Pommes-Streifen in einen Gefrierbeutel füllen, die Maisstärke dazu geben, den Beutel oben zusammen drehen. Die Luft soll dabei im Beutel bleiben. Dann den Beutel gut durchschütteln, damit sich die Maisstärke gleichmäßig auf die Pommes-Streifen legt und überall dünn daran haftet.

Das Kokosöl (wird im Kühlschrank fest) in eine feuerfeste Tasse oder Förmchen geben, kurz in den heißen Backofen stellen. Sobald das Öl wieder flüssig ist, herausnehmen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Die Pommes-Streifen auf dem Backblech verteilen und mit dem Kokosöl übergießen. Mit zwei Löffeln das Öl gleichmäßig und rundherum auf den Fritten verteilen. Darauf achten, dass die Pommes alle einzeln liegen, damit sie gleichmäßig backen. Blech auf der mittleren Schiene in den heißen Backofen schieben, ca. 15 Minuten goldbraun backen. Dann alle Pommes-Streifen wenden und weitere 10 Minuten fertig backen.

Süßkartoffel-Fritten herausnehmen, mit Fleur de Sel bestreuen und sofort servieren.

Die Hamburger-Brötchen (Buns) habe ich ebenfalls selbst gebacken. Nachdem ich beim letzten Mal mit dem Teig für Uwes Brioche Burger Buns nicht wirklich klar gekommen bin, hatte ich dieses Mal mit den Hamburger-Brötchen nach einem Bun-Rezept von Maja vom Blog Moey´s Kitchen mehr Erfolg. Der Teig ließ sich prima verarbeiten und das Ergebnis waren fluffige, weiche Brötchen, die sich perfekt für Hamburger eignen. Yeah! Damit habe ich mein Buns-Rezept gefunden. Eventuell werde ich die Brötchen nächstes Mal vor dem Backen noch mit Ei bestreichen, damit die Oberfläche schön glänzt und die Sesamkörner besser am Brötchen haften bleiben. Aber geschmacklich gibt es hier nichts mehr zu verbessern.


Hamburger-Brötchen (Buns)
(für 8 große Brötchen)

Zutaten:
250ml Vollmilch
50g Butter
20g Zucker
600g Mehl
1 TL Salz
25g frische Hefe
1 Ei
Nach Belieben: schwarzen und weißen Sesam zum Bestreuen

Zubereitung:
Milch, Butter und Zucker in einen kleinen Topf geben und auf dem Herd leicht erwärmen, bis die Butter schmilzt. Dann 125ml Wasser zugeben, alles mit dem Schneebesen gut verrühren, dann beiseite stellen.

Mehl und Salz in eine große Schüssel geben, Hefe darüber bröckeln und mit den Fingerspitzen unter das Mehl kneten. Jetzt die nur noch lauwarme Milchmischung auf die Mehlmischung geben, das Ei aufschlagen und ebenfalls zum Mehl geben. Alles mit der Küchenmaschine (falls vorhanden!), sonst mit den Knethaken des Handrührgeräts (etwas mühsam, geht aber auch) ca. 10 Minuten verkneten, bis der Teig elastisch und weich ist, aber nicht mehr klebrig. Der Teig sollte jetzt gut von Hand formbar sein.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen. evtl. wird noch ein zweites Backblech benötigt, bei mir hat eines für die Teigmenge gereicht, allerdings sind meine Burgerbrötchen auch einen Tick zu hoch geraten. Den Teig in 8 gleich große Teile teilen, jedes Teigstück mit den Händen zu einer glatten, gleichmäßigen Kugel formen. Teigkugeln mit ausreichend Abstand zueinander auf das Backblech setzen und zu einer Höhe von ca. 2cm platt drücken. Schwarzen und weißen Sesam vermischen und auf die Brötchen streuen. Brötchen mit einem Geschirrtuch abdecken und an einem warmen Ort 45 Minuten gehen lassen.

Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Hamburgerbrötchen im heißen Backofen auf der mittleren Schiene in ca. 15 Minuten goldbraun backen. Falls ihr zwei Backbleche voller Teiglinge habt, diese nacheinander backen. Burger Buns aus dem Ofen nehmen, auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Wir haben nicht alle Burger-Brötchen aufgebraucht, so dass ich die restlichen Brötchen paarweise eingefroren habe und sie bei Bedarf auftauen und aufbacken kann.