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Oster-Lamm im Kokospelz

Oster-Lamm im Kokospelz

Ostern naht mit großen Schritten! Bei mir laufen die ersten Planungen für den Oster-Brunch und weitere Oster-Einladungen. Noch weiß ich nicht genau, was ich unseren Gästen alles auftischen werde. Was es aber auf jeden Fall dieses Jahr wieder geben wird, ist ein selbst gebackenes Oster-Lamm, dieses Mal mit Kokospelz. Ich habe schon oft Osterlämmer und -hasen nach diesem Rezept gebacken, aber dieses Jahr habe ich ein neues Rezept von lecker.de ausprobiert, das mir sogar noch besser gefällt als mein bewährtes Rezept! Außerdem macht das Oster-Lamm durch den weißen Kokospelz optisch noch etwas mehr her. 


Oster-Lamm im Kokospelz
(für eine Lamm-Backform mit 1l Volumen)

Zutaten:
75g Butter (+etwas mehr zum Einfetten der Backform)
100g Zucker
1 EL Vanillezucker
2 Eier (Größe M)
1 TL Rum
Salz
100g Mehl
1 gestrichener TL Weinstein-Backpulver
25g Speisestärke
Für den Kokospelz:
75g Puderzucker
1 EL Zitronensaft
30g Kokosraspeln

Zubereitung:
Den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Lamm-Backform mit Butter einfetten.

Butter in kleine Stückchen schneiden und mit dem Zucker und dem Vanillezucker mit den Quirlen des Handrührgeräts schaumig rühren. Nacheinander die Eier, den Rum und eine Prise Salz unterrühren. Mehl, Backpulver und Speisestärke miteinander vermischen, auf die Butter-Zucker-Eier-Mischung sieben und mit einem Teiglöffel gründlich unterrühren.

Teig in die gefettete Lammbackform füllen, glatt streichen und im heißen Backofen auf der mittleren Schiene ca. 45 Minuten backen. Stäbchenprobe machen: Sticht man einen Holzspieß in den Teig und beim Herausziehen bleibt kein Teig am Stäbchen kleben, ist das Oster-Lamm fertig gebacken. Ansonsten noch länger backen.

Lammbackform aus dem Ofen nehmen und 10 Minuten ruhen lassen. Dann das Lamm aus der Form lösen und auskühlen lassen. Eventuell den Boden des Lamms mit einem Messer begradigen, so dass das Lamm stehen bleibt.

Wenn das Oster-Lamm abgekühlt ist, den Puderzucker in eine kleine Schüssel sieben und mit dem Zitronensaft zu einer dickflüssigen Masse vermischen. Zuckerguss mit einem Pinsel rundherum auf dem Lamm auftragen, dabei den Kopf aussparen. Lamm sofort mit den Kokosflocken rundherum bestreuen.


Süße und herzhafte Waffeln (mit Waffel-Grundrezept)

Süße und herzhafte Waffeln (mit Waffel-Grundrezept)

Sie sind gerade überall: Waffeln! Bei Mel von "Gourmet Guerilla" gibt es süße Linsen-Waffeln, bei Maria von "Ich bin dann mal kurz in der Küche" stehen Buttermilch-Waffeln auf dem Tisch, bei Kerstin von "My cooking love affair" werden Maronenwaffeln mit Birnen gebacken und beim "Backbuben" Markus sogar eine Waffeltorte. Kurz gesagt bedeutet das: Vergesst Burger, vergesst Chia-Samen, selbstgemachte Waffeln sind der Food-Trend 2014!

Das ist ja eigentlich kein Wunder, denn für Waffeln können sich groß und klein begeistern. Als ich Anfang März meinen Cousin Uwe von HighFoodality besucht habe, haben wir für den großen Sonntagsbrunch auch Waffeln nach diesem Grundrezept von chefkoch.de (mit den halben Mengen) zubereitet. Die Waffeln schmecken sowohl mit einer herzhaften "Beilage", wie z.B. einer selbst gebeizten Lachsforelle und einem Klecks Schmand, wie hier zu sehen, als auch in der süßen Version. Und sowohl Uwes Kinder als auch wir Erwachsenen haben mehrfach zugegriffen!


Waffel-Grundrezept
(für 15 Waffeln und 6 Portionen)

Zutaten:
5 Eier
250g Zucker
250g Butter (zimmerwarm)
2 EL Vanillezucker
500g Mehl
1 TL Backpulver
500ml Milch

Zubereitung:
Eier mit dem Schneebesen oder den Quirlen des Handrührgeräts verquirlen. Zucker und Butter in kleinen Stückchen in eine Schüssel geben. Verquirlte Eier zugeben, alles mit dem Handrührgeräts zu einem schaumigen Teig verrühren. Vanillezucker, Mehl und Backpulver unterrühren. Der Teig ist jetzt recht klebrig. Dann nach und nach die Milch zugeben, so dass der Teig wieder weich und etwas flüssiger wird.

Die Waffeln nacheinander im heißen Waffeleisen goldbraun backen. Die bereits gebackenen Waffeln bei 100 Grad im Backofen warm halten.

Waffeln nach Belieben mit süßen oder herzhaften Beilagen servieren. Für die süße Version mag ich sehr gerne das perfekte Rhabarber-Kompott oder eine selbstgemachter Vanillesauce als Begleitung, Kinder mögen die Waffeln oft auch am liebsten ganz simpel einfach nur mit Puderzucker bestäubt.

Risotto mit Bärlauch-Creme

Risotto mit Bärlauch-Creme

Es ist wieder soweit: Die Bärlauch-Saison ist eröffnet! Letzte Woche war ich wie schon letztes Jahr mit meiner Kollegin in der Mittagspause Bärlauch sammeln im Karlsruher Wald. Die Bärlauch-Massen an dieser Stelle sind unglaublich und der Knoblauch-Duft, der dort in der Luft hängt, ist überwältigend. Das Bärlauch-Paradies!

Einen Teil des Bärlauchs habe ich dann gleich zu Bärlauch-Sauerrahm-Creme nach einem Rezept von Johanna Maier aus ihrem gleichnamigen Kochbuch Johanna Maier* (erschienen 2003, dieses Jahr aber neu aufgelegt) weiterverarbeitet. Eigentlich wollte ich daraus Bärlauchcremesuppe machen, aber dann habe ich bei Uwe von HighFoodality gelesen, dass der Bärlauch-Geschmack dieser Suppe extrem intensiv ist, und bin auf das im Kochbuch als Variation empfohlene Risotto mit Bärlauch-Creme umgeschwenkt. Eine gute Entscheidung, denn die Bärlauch-Creme hat für das Risotto genau die richtige Intensität. Prima!


Risotto mit Bärlauch-Creme
(für 2 Portionen)

Zutaten:
1 Schalotte
1 EL Olivenöl
1 TL Butter
125g Risotto-Reis (Arborio)
50ml Weißwein
500ml Gemüsebrühe
Salz, Pfeffer
30g frisch geriebener Parmesan
3 Blätter frischer Bärlauch
Für die Bärlauch-Creme:
25g glatte Petersilie
50g Bärlauch
125g Sauerrahm

Zubereitung:
Als erstes die Bärlauch-Creme zubereiten. Dafür Petersilie und Bärlauch waschen, gründlich abtrocknen. Petersilienblätter von den Stängeln zupfen. Grobe Stiele vom Bärlauch entfernen, Bärlauch grob hacken. Sauerrahm, Petersilienblätter und Bärlauch in ein hohes Gefäß geben und mit dem Stabmixer zu einer cremigen Masse pürieren. Bärlauch-Creme kalt stellen.

Jetzt geht´s ans Risotto. Als erstes die Gemüsebrühe einmal aufkochen, dann warm halten. Schalotte schälen und fein würfeln. In einem ausreichend großen Topf das Olivenöl und die Butter erhitzen. Schalottenwürfel darin glasig anschwitzen, dann den Risottoreis zugeben und rundherum glasig anschwitzen. Mit dem Weißwein ablöschen. Unter gelegentlichem Rühren den Weißwein bei mittlerer Hitze verkochen lassen. Dann einen großen Schöpfer warmer Gemüsebrühe zum Reis geben, unter gelegentlichem Rühren einkochen lassen. So ca. 15-20 Minuten fortfahren, bis der Risottoreis gar ist und die Körner außen weich sind und innen noch etwas Biss haben. Dann den Großteil des frisch geriebenen Parmesans und 2 EL der Bärlauch-Creme unter den Reis rühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Bärlauchblätter waschen, trocken schütteln und in dünne Streifen schneiden.

Bärlauch-Risotto portionsweise in tiefe Teller füllen, mit dem restlichen Parmesan und den Bärlauchstreifen bestreuen und sofort servieren.

Die restliche Bärlauch-Creme hält sich abgedeckt im Kühlschrank einige Tage und kann auch für eine Bärlauchcremesuppe oder als Sauce für Bärlauchpasta verwendet werden.


Mir hat das Risotto mit Bärlauch-Creme in Begleitung eines Gläschens Grauburgunder vom Pfälzer Weingut Brendel (ein Geschenk von Kerstin von My cooking love affair) sehr gut geschmeckt. So lässt sich der Frühling doch sehr gut aushalten!

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Süßer Glücklichmacher: Apfel-Brioche-Auflauf

Süßer Glücklichmacher: Apfel-Brioche-Auflauf

Als ich Anfang März meinen ebenfalls foodbloggenden Cousin Uwe von HighFoodality in Nürnberg besucht habe, haben wir mal wieder richtig ausgiebig zusammen gekocht. Samstagabends haben wir asiatisch gegrillt, und für den Sonntagmorgen haben wir einen üppigen Brunch vorbereitet. Es gab selbstgebackene Brioche nach einem Rezept von Petra von Chili und Ciabatta, süße Waffeln mit dem weltbesten Rhabarberkompott und selbstgemachter Vanillesauce, pikante Waffeln mit Schmand und selbst gebeizter Lachsforelle und zum krönenden Abschluss einen Apfel-Brioche-Auflauf nach einem Rezept, das ich bei lecker.de gefunden habe.

Eigentlich ist so ein Brotauflauf ja als Reste-Verwertung für nicht mehr ganz frisches Brot, Brötchen, Toastbrot oder eben Brioche gedacht, in diesem Fall war es quasi ein deluxe-Apfel-Brioche-Auflauf, weil wir die Brioche ganz frisch am gleichen Tag gebacken haben. Die Eiermenge habe ich im Vergleich zum Originalrezept etwas reduziert und nur 4 statt 6 Eier verwendet. Das Ergebnis war ein saftiger und äußerst leckerer süßer Auflauf. Prädikat: Super!


Apfel-Brioche-Auflauf
(für 4 Portionen und eine Auflaufform von ca. 30x20cm)

Zutaten:
40g Rosinen
2 säuerliche Äpfel
100ml Schlagsahne
ca. 300ml Milch
4 Eier (Größe M)
40g Zucker
4-6 Brioche-Brötchen (je nach Größe, selbst gebacken nach diesem Rezept)
etwas Butter zum Einfetten der Form
1-2 EL Semmelbrösel
Zum Servieren:
Vanillesauce (selbst gemacht nach diesem Rezept)
1 EL Puderzucker

Zubereitung:
Rosinen in eine kleine Schüssel geben, mit warmem Wasser bedecken und etwas quellen lassen. Äpfel schälen, vierteln, das Kerngehäuse entfernen und die Äpfel in nicht zu dünne Scheiben schneiden. Brioche in dünne Scheiben schneiden.

Backofen auf 175 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Eine ofenfeste Auflaufform mit Butter einfetten.

Sahne, Milch und Eier mit dem Zucker verquirlen. Brioche-Scheiben und Apfelspalten abwechselnd dachziegelartig in die Auflaufform schichten. Mit der Eiermilch übergießen. Das Wasser von den Rosinen abgießen und die Rosinen gleichmäßig über dem Apfel-Brioche-Auflauf verteilen. Semmelbrösel ebenfalls gleichmäßig über den Auflauf streuen. Im heißen Backofen auf der mittleren Schiene ca. 35 Minuten backen.

Apfel-Brioche-Auflauf aus dem Ofen nehmen, etwas abkühlen lassen. Mit Puderzucker bestäuben und mit Vanillesauce noch lauwarm servieren.

Selbst gemacht: Apfel-Meerrettich

Selbst gemacht: Apfel-Meerrettich

Unter der Woche gibt es zum Frühstück bei mir meistens ein selbst gemischtes Früchtemüsli mit frischem Obst und Naturjoghurt. Am Wochenende oder an freien Tagen dürfen es aber gerne auch mal frische Brötchen mit Marmelade oder Wurst sein oder ein Fitnessfrühstück mit Rühreiern. Oder so wie hier ein weich gekochtes Frühstücksei, frische Avocado, Lachs und dazu selbst gemachter Apfel-Meerrettich. Ich mag das ja, wenn Meerrettich so scharf ist, dass die Schärfe bis in die Nase hochsteigt. Wenn dann noch eine fruchtige Komponente dabei ist, bin ich höchst zufrieden - so wie hier! Sehr fein. Und dabei ist der Apfel-Meerrettich blitzschnell gemacht - noch besser. Das Rezept stammt mal wieder aus  Selbst gemacht & mitgebracht: Geschenke aus der Küche* von Regine Stroner, das sich zu einem heimlichen Favoriten in meinem Kochbuch-Regal entwickelt!



Apfel-Meerrettich
(ergibt 2 Gläser à 300ml)

Zutaten:
600g säuerliche Äpfel, z.B. Rubinette
150g frischer Meerrettich
125ml Apfelessig (+ evtl. etwas mehr zum Abschmecken)
3 EL Honig
3 Nelken
4 Pimentkörner
Salz, Pfeffer
Zucker

Zubereitung:
Äpfel schälen, vierteln, das Kerngehäuse entfernen und auf einer Vierkantreibe grob raspeln. Meerrettich schälen, ebenfalls auf der Vierkantreibe raspeln.

Essig, Honig, Nelken und Piment in einen Topf geben, einmal aufkochen lassen. Dann die Apfel- und Meerrettich-Raspeln zur Essigmischung in den Topf geben, unterrühren. Nochmals aufkochen lassen. dann mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker würzen. Eventuell noch mal mit etwas Essig abschmecken.

Apfel-Meerrettich in vorbereitete, heiß ausgespülte Gläser füllen und gut verschließen. Gut verschlossen ist die Sauce im Kühlschrank 3-4 Wochen haltbar.

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Frites alsaciennes au bibeleskäs - Elsässer Fritten mit Bibeleskäs

Frites alsaciennes au bibeleskäs - Elsässer Fritten mit Bibeleskäs

Ich traue mich ja fast nicht, es zu sagen, aber: Ich habe mal wieder ein neues Kochbuch. Meine französische Küche: Mehr als 100 Rezepte aus Frankreichs Genießerregionen von Rachel Khoo ist bei mir eingezogen. Es ist bereits Rachel Khoos zweites Kochbuch, aber das erste von ihr, das ich besitze. Und es ist mein erstes Kochbuch zum Thema französische Küche. Trotz der geographischen Nähe von Karlsruhe zu Frankreich ist mir die italienische oder auch die asiatische Küche viel vertrauter und so war es höchste Zeit für ein Kochbuch, das über 100 Rezepte aus den französischen Genießerregionen enthält - von  der Bretagne über Bordeaux, das Baskenland, die Provence bis zu Lyon und dem Elsass.

Ich habe mir in dem sehr ansprechend aufgemachten Kochbuch schon sehr viele Rezepte zum Nachkochen markiert und probiere sie nun nach und nach aus. Natürlich stelle ich das Kochbuch dann auch noch in einer ausführlichen Rezension vor! Als erstes Rezept aus Meine französische Küche gibt es heute die Elsässer Fritten mit Bibeleskäs. Bibeleskäs ist im Prinzip Kräuterquark und die Elsässer Fritten unterscheiden sich auch nicht groß von handgeschnitzten Pommes. Kartoffeln und Quark also - aber lecker, denn wer kann schon würzigen Pommes widerstehen? Ich jedenfalls nicht...


Elsässer Fritten mit Bibeleskäs
(für 2 Portionen)

Zutaten:
500g vorwiegend festkochende Kartoffeln
2 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer
250g Quark (20% Fett)
1 Schalotte
1 Frühlingszwiebel
1/2 Bund Schnittlauch
3 Stängel glatte Petersilie

Zubereitung:
Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Kartoffeln nicht schälen, nur waschen, trocken tupfen, halbieren und längs in ca. 1 cm breite Stifte schneiden. Kartoffelstifte in einen großen Topf mit kaltem Wasser legen, bei mittlerer Hitze aufkochen. Sobald das Wasser kocht, 1 Minute kochen lassen, dann die Kartoffeln abgießen und auf einem Küchenpapier zum Abtropfen auslegen.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen, die abgetropften Kartoffelstifte darauf geben. Alles mit dem Öl beträufeln und die Kartoffeln vermischen, so dass alle Kartoffelstifte rundherum mit Öl überzogen sind. Anschließend mit Salz würzen und im heißen Backofen auf der mittleren Schiene ca. 25-30 Minuten goldbraun backen, dabei nach 15 Minuten die Kartoffeln wenden, damit sie gleichmäßig gebräunt werden.

Schalotte schälen und fein würfeln. Frühlingszwiebel waschen, putzen und in feine Ringe schneiden. Schnittlauch und Petersilie waschen, trocken schütteln und die Petersilienblätter von den Stängeln zupfen. Schnittlauch und Petersilienblätter fein hacken. Den Quark in eine Schüssel geben, mit Salz und Pfeffer würzen. Schalotte, Frühlingszwiebel und Kräuter ebenfalls unter den Quark rühren.

Pommes aus dem Ofen nehmen, nochmals mit Salz würzen und sofort mit dem Bibeleskäs servieren.

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Linsensalat mit gratiniertem Ziegenkäse

Linsensalat mit gratiniertem Ziegenkäse

Das heutige Essen hätte ich als Kind - und auch noch als Jugendliche - mit Sicherheit verschmäht. Linsen? Und dann noch Käse dazu? Auf keinen Fall! Heute dagegen esse ich freiwillig und mit Genuss einen Linsensalat mit gratiniertem Ziegenkäse. Die Kombination aus noch leicht bissfesten Linsen, saftigen Kirschtomaten und schmelzig-weichem Ziegenkäse nach einem Rezept von lecker.de schmeckt ebenso frisch wie wärmend. Das darf gerne wieder auf den Tisch! Und wie gut, dass sich der Geschmack mit der Zeit verändert und weiterentwickelt...

 

Linsensalat mit gratiniertem Ziegenkäse
(für 2 Portionen)

Zutaten:
150g Pardinalinsen
125g Kirschtomaten
2 Frühlingszwiebeln
2 Stängel glatte Petersilie
1 EL Zitronensaft
1/2 TL Senf
Salz, Pfeffer
2 EL Olivenöl
1 kleiner Stängel Rosmarin
90g Ziegenweichkäse (1/2 Rolle)
2 EL flüssiger Honig

Zubereitung:
Linsen in einem Sieb unter fließendem Wasser abspülen. Mit 500ml Wasser in einen Topf geben und zugedeckt bei mittlerer Hitze in ca. 30 Minuten gar kochen. Linsen in ein Sieb abgießen, abtropfen lassen und abkühlen lassen.

Tomaten waschen und halbieren. Frühlingszwiebeln waschen, putzen und schräg in dünne Ringe schneiden.

Petersilie waschen, trocken schütteln und die Blättern von den Stängeln zupfen. Petersilienblätter fein hacken. Für das Dressing Zitronensaft und Senf vermischen. Kräftig mit Salz und Pfeffer würzen. Olivenöl unterrühren. Linsen, Petersilie, Tomaten und Frühlingszwiebeln mit dem Dressing vermischen und 15-20 Minuten durchziehen lassen.

Derweil für den gratinierten Ziegenkäse den Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Nadeln vom Rosmarin abzupfen und fein hacken. Ziegenkäse in 6 Scheiben schneiden. Scheiben auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen, mit Honig beträufeln und mit dem fein gehackten Rosmarin bestreuen. Ziegenkäse im heißen Backofen auf der obersten Schiene ca. 5-8 Minuten gratinieren.

Linsensalat portionsweise auf Teller verteilen. Auf jeden Salat 3 Ziegenkäsetaler setzen und sofort servieren.

"Anders kochen" von Sören Anders [Rezension]

"Anders kochen" von Sören Anders [Rezension]

Es wird mal wieder Zeit für eine ausführliche Kochbuch-Rezension! Dieses Mal sogar mit einer Portion Lokalpatriotismus, denn Anders kochen ist das erste Kochbuch von Sören Anders, der sich einst als jüngster Koch Deutschlands mit nur 24 Jahren in der Oberländer Weinstube in Karlsruhe einen Michelin-Stern erkochte. Seit 2012 hat er ein eigenes Restaurant in Karlsruhe, das "Anders auf dem Turmberg", und hat sich auch hier bereits wieder einen Stern verdient. Ich war also sehr gespannt auf sein Kochbuch. Würde es "Sternenstaub" enthalten? In einer Hobbyküche nicht nachkochbare Molekularküche? Oder oder oder?

In seinem Vorwort macht Sören Anders gleich klar, was einen erwartet: Nicht weniger als seine Leibgerichte. Klassiker wie Kürbissuppe, Rindergulasch mit Semmelknödeln, Zimtsterne (ja genau, die Weihnachtsplätzchen) und Apfelpfannkuchen sind darin ebenso vertreten wie ein weißer Zwiebelschaum mit gebratener Blutwurst, offene Ravioli mit Ei und Muskatblütenschaum, Kalbsfilet mit Schwarzwurzelragout und Haselnussgnocchi oder Kokoseis im Pomelosud. Diese Art von Leibgerichten gefällt mir!  

 

Seit "Anders kochen" im Februar bei mir im Kochbuchregal eingezogen ist, habe ich fleißig daraus gekocht. Diese drei Rezepte habe ich daraus ausprobiert:

Als erstes waren die Apfelpfannkuchen an der Reihe. Das fällt ganz klar in die Kategorie "Lieblingsessen aus der Kindheit". Das Ergebnis waren flaumige, durch die enthaltenen Apfelstücke wunderbar saftige Pfannkuchen, die ich gerade noch fotografieren konnte, bevor sie in unseren Mündern verschwunden sind. Perfektes Soulfood!


Danach habe ich ein etwas anspruchsvolleres Rezept ausprobiert, nämlich den Confierten Lachs an Curryschaum mit Erbsenpüree und Minze. Geschmacklich top, auch wenn mein Curryschaum nicht so schön luftig geworden ist wie auf dem Foto im Kochbuch, und ich vergessen habe, die Joghurtsauce zu servieren, die eigentlich auch noch zu diesem Gericht dazu gehört.


Als letztes habe ich wieder etwas Bodenständiges nachgekocht, nämlich eine Karotten-Ingwer-Suppe. Die Suppe ist schnell zubereitet und schmeckt durch die Zugabe von reichlich Ingwer und Kokosmilch leicht asiatisch-scharf, hätte für meinen Geschmack aber gerne noch etwas raffinierter sein dürfen.


So, und jetzt geht es ans Eingemachte. Hier kommt meine Bewertung von "Anders kochen" in den einzelnen Kategorien. 5 ist dabei die beste Note, 0 die schlechteste.

Aufmachung/Design: 4/5
Das Buch gliedert sich in die Kapitel Vorspeisen, Dressing, Suppen, Vegetarisches, Fisch, Fleisch, Soßen & Co., Dessert, Backen & Co, sowie informative Kapitel zum Thema Wein (inbes. Bezugsquellen für die bei den einzelnen Rezepten genannten Weintipps), Zutaten und Küchenlatein. Außerdem gibt es noch das Kapitel "Da kauf´ ich ein", was für mich als Ortsansässige natürlich besonders interessant ist. Zu jedem Rezept gibt es ein ganzseitiges Foto. Das Buch hat einen Hardcover-Einband, bleibt also auch auf der gewünschten Seite aufgeschlagen liegen, angenehm mattes Papier und ein Lesebändchen. Der Fotostil variiert zwischen puristisch und klar (bei den anspruchsvolleren Rezepten) und rustikal-ländlich-shabby bei den Kindheits-Lieblingsgerichten. Insgesamt ein stimmiges Gesamtkonzept, das beim Durchblättern sehr viel Lust macht, viele Gerichte nachzukochen!

Fotos: 4/5
Alle Fotos im Buch stammen von Thomas Rebel, der die Gerichte sehr appetitlich und ansprechend abgelichtet hat. Neben Fotos für jedes Gesicht enthält "Anders kochen" auch viele Fotos von Sören Anders und Stimmungsfotos, die zu den einzelnen Kapiteln passen.

Rezepte: 5/5
Das Buch enthält eine gelungene Mischung aus simplen Rezepten, die an die Leibgerichte aus der Kindheit erinnern (wie die Apfelpfannkuchen, Vanillekipferl, Gugelhupf etc.) und etwas anspruchsvolleren Gerichten, die sich aber auch in einer durchschnittlich ausgestatteten Hobbyküche umsetzen lassen. Mich hat schon beim ersten Durchblättern eine ungewöhnlich hohe Zahl an Gerichten angesprochen und ich habe fleißig Merkzettelchen verteilt. Sören Anders Leibgerichte treffen auch meinen Geschmack! Außer den bereits getesteten Rezepten möchte ich demnächst noch das Rindergulasch mit Semmelknödeln, die geschmorten Schweinebacken mit gebratener Wassermelone auf Linsen, die Zitronentarte mit Limonenblättereis und die Schwarzwälder Kirschtorte im Glas nachkochen. Auffällig bei den Rezepten ist Sörens offensichtliche Vorliebe für Schäumchen - ich habe 6 Rezepte gezählt, die das Wort "Schaum" im Titel tragen.

Nachkochbarkeit: 3.5/5
In dieser Kategorie habe ich ein paar Kritikpunkte anzubringen. Zwar sind die Rezepte grundsätzlich alle so angelegt, dass sie auch von Hobbyköchen mit einer durchschnittlichen Küchenausstattung nachgekocht werden können. Aber das Buch enthält bei einigen Rezepten auch Unstimmigkeiten in der Zubereitungsbeschreibung. Z.B. soll man beim Rezept für die Zitronentarte mit Limonenblättereis den Backofen bereits vorheizen, aber gleichzeitig auch den Teig noch für eine Stunde kaltstellen. Außerdem wird nur im letzten Satz ganz am Rande erwähnt, dass die Tarte, die eine Füllung aus einer Zitronencreme mit Gelatine enthält, vor dem Servieren gekühlt werden muss: "Creme auf den Mürbteig geben, mit Puderzucker bestäuben, kühlen danach servieren." Das führt in dieser Kurzform sicherlich zu einem sehr flüssigen Tarte-Desaster... Beim Lachsfilet an Curryschaum, das ich nachgekocht habe, war auf dem Foto kein Joghurt zu sehen, der im Rezept aber vorkam, dafür wurde der Lachs fürs Foto im Kochbuch noch mit Zuckerschoten garniert, die im Rezept nicht auftauchen. Es fehlte auch eine Zeitangabe, wie lange der Lachs im Ofen confiert werden sollte. Und bei der Karotten-Ingwer-Suppe werden die namensgebenden Karotten nach dem klein schneiden in der Zubereitung nicht weiter erwähnt.
Mit etwas gesundem Menschen- und Kochverstand lassen sich aber auch diese Klippen umschiffen.  Davon abgesehen sind die Rezepte alltagstauglich und verlangen zwar teilweise etwas ausgefallenere, aber nicht völlig abgehobene Zutaten, die man in gut sortierten Supermärkten oder Feinkostladen im Normalfall bekommt, wie z.B. Pomelo, Muskatblüten oder Schweinsbäckchen.

Kaufempfehlung: 4/5
Wer von "Anders kochen" ausschließlich Rezepte erwartet, die es einem ermöglichen, zuhause auf Sterne-Niveau zu kochen, wird sicherlich enttäuscht sein von diesem Buch. Wer sich dagegen auf eine liebevolle Zusammenstellung von klassischen Leibgerichten und klasse Leckereien mit einer modernen, raffinierten Note einstellt, wird sehr zufrieden sein! Für 19,95 Euro bekommt man gut 200 Seiten mit 50 Rezepten im handlichen Format. Mir gefällt Anders kochen sehr gut, denn die Rezepte treffen genau meinen Geschmack. Toll finde ich auch, dass das Buch viel von Sören Anders Persönlichkeit transportiert, z.B. bei den einleitenden Texten zu den einzelnen Kapiteln, bei den Weintipps zu jedem Rezept und bei den Hinweisen zu Abwandlungsmöglichkeiten für die Rezepte. Man merkt einfach, dass Sören Anders dieses Buch und die Rezepte selbst verfasst hat und hier kein Ghostwriter am Werk war! Von mir also eine klare Kaufempfehlung.























Als wir Mitte Februar bei Sören Anders im Anders auf dem Turmberg essen waren, hatte ich natürlich auch das Kochbuch dabei. Bei seiner Runde durchs Restaurant habe ich Sören Anders gebeten, das Buch zu signieren und ihm auch gleich erzählt, was ich schon alles nachgekocht habe und wie es geklappt hat. Anscheinend hat er sich darüber sehr gefreut, denn wir bekamen dann ganz unerwartet noch ein Vor-Dessert, nämlich den Pomelosud mit Kokoseis, der auch im Kochbuch enthalten ist, serviert - mit Hinweis, dass das Rezept im Kochbuch enthalten ist. Sehr sympathisch! Über das "Anders auf dem Turmberg" werde ich hoffentlich bald auch noch mal ausführlicher berichten - davon war ich nämlich auch sehr angetan.






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Pad Thai: Gebratene Reisnudeln mit Ei und Huhn

Pad Thai: Gebratene Reisnudeln mit Ei und Huhn

Letzte Woche war ich mal wieder im Asia-Laden meines Vertrauens in Karlsruhe. Ich liebe diesen vollgestopften, unübersichtlichen Laden, in dem es einfach alles gibt. Wie immer musste ich mich schwer bremsen, damit ich nicht einfach alles kaufe, was ich spannend finde, sondern nur das, was auf dem Einkaufszettel für die geplanten gebratenen Reisnudeln mit Ei und Huhn aka Pad Thai stand. Das Rezept dafür sprang mich in der "Lust auf Genuss" mit dem Thema "Pasta macht glücklich" (oh ja!) nur so an. Also fix Reisnudeln, Zuckerschoten, Sojasprossen und Pad Thai-Paste im Asia-Laden eingekauft, die restlichen Zutaten gibt´s im Supermarkt und da alle Zutaten bis auf die Reisnudeln nur kurz und heiß im Wok angebraten werden, steht diese höchst glücklich machende Asia-Pasta dann auch im Handumdrehen fertig auf dem Tisch. Spitze! Das gibt´s auf jeden Fall noch mal.


Gebratene Reisnudeln mit Ei und Huhn (Pad Thai)
(für 2 Portionen)

Zutaten:
1 Hähnchenbrust (ca. 180g)
1 Knoblauchzehe
1 Karotte
2 Frühlingszwiebeln
150g Zuckerschoten
20g frische Sojasprossen
2 Stängel Petersilie
25g geröstete Erdnüsse
125g Reisnudeln
2 EL Öl
2 EL Pad Thai-Paste (aus dem Asialaden)
1 Ei
1 Limette
Chilisauce zum Servieren

Zubereitung:
Fleisch unter fließendem Wasser abspülen, trocken tupfen und in dünne Scheiben schneiden.  Knoblauch schälen und fein würfeln. Karotte schälen und in feine Streifen (Julienne) schneiden. Frühlingszwiebeln waschen, Wurzelbüschel und welke Blätter entfernen und Frühlingszwiebel in feine Ringe schneiden. Zuckerschoten waschen, putzen und diagonal halbieren. Sprossen in einem Sieb waschen und abtropfen lassen. Petersilie waschen, trocken schütteln und die Blätter von den Stängeln zupfen. Erdnüsse grob hacken.

Die Nudeln nach Packungsanweisung in ungesalzenem (!) Wasser kochen. Das habe ich in der "Japanische Küche"-Session von Ylva beim FoodBloggerCamp in Reutlingen gelernt: Asiatische Nudeln sind sehr stark gesalzen, daher werden sie immer in ungesalzenem Wasser gekocht. Das war mir neu - wieder was gelernt! Nudeln abgießen, mit kaltem Wasser abschrecken und abtropfen lassen.

1 EL Öl im Wok erhitzen, das Fleisch darin rundherum bei starker Hitze in ca. 2 Minuten gar braten. Fleisch wieder aus dem Wok nehmen, den Wok mit einem Küchenpapier auswischen. Etwas Öl nachgießen und den Knoblauch, die Karotte, die Frühlingszwiebeln und die Zuckerschote hineingeben. Pad Thai-Paste zugeben und alles unter regelmäßigem Rühren ca. 1 Minute braten.

Jetzt das Ei aufschlagen und zum Gemüse geben, unter Rühren in der Gemüsemischung braten, bis das Ei fast gestockt ist. Dann die abgetropften Nudeln und das Fleisch zugeben. Alles gut miteinander vermischen und das Fleisch und die Nudeln wieder warm werden lassen. Pad Thai portionsweise in Schüsseln geben, mit Sojasprossen, Petersilie und Erdnüssen bestreuen. Dazu Chilisauce und Limettenspalten servieren und sofort genießen!

Selbstgemachter Zitronengras-Essig

Selbstgemachter Zitronengras-Essig

Hach, was war das für ein herrliches, frühlingshaftes Wochenende. Habt ihr es euch auch gut gehen lassen? Ich hatte ein ganz fantastisches Wochenende, denn ich war bei meinem Cousin Uwe, der den Foodblog HighFoodality betreibt, zu Besuch. Wir haben das ganze Wochenende gemeinsam gekocht, gegessen, gequatscht, angegrillt, fotografiert und dazwischen auch ausgiebig das tolle Wetter draußen im Park und auf dem Spielplatz genossen. Einfach wunderbar! 

Und natürlich komme ich nirgends ohne ein Gastgeschenk zu Besuch. Und ebenso natürlich bringe ich ein kulinarisches Geschenk aus meiner Küche mit, wenn ich Uwe besuche. Im Gepäck hatte ich einen selbst gebackenen Powidl-Mohn-Hefezopf, eine Apfel-Meerrettich-Sauce und selbstgemachten Zitronengras-Essig. Das Rezept für die Apfel-Meerrettich-Sauce und den Zitronengras-Essig habe ich aus dem kleinen Büchlein Selbst gemacht & mitgebracht: Geschenke aus der Küchevon Regine Stroner, aus dem ich auch schon die Orangen-Kardamom-Marmelade ausprobiert habe. Die Zubereitung ist denkbar einfach und geht ratzfatz, denn im Grunde wird einfach nur Weißweinessig mit einer Mischung aus Zitronengras, Ingwer, Knoblauch und Gewürzen aromatisiert. Das Ergebnis hat sowohl Uwe als auch mich voll überzeugt und die Flasche, die ich Uwe mitgebracht habe, ging für unser asiatisches Abendessen am Samstag fast komplett drauf. Schön, wenn Mitbringsel so gut ankommen!


Zitronengras-Essig
(ergibt ca. 450ml Essig)

Zutaten:
1/2 EL Koriandersamen
1/2 EL schwarze Pfefferkörner
1/2 TL gelbe Senfsamen
etwas Sonnenblumenöl
25g frischer Ingwer
2 Knoblauchzehen
1 Stange Zitronengras
500ml Weißweinessig

Zubereitung:
Koriandersamen, Pfefferkörner und Senfkörner in einen Mörser geben, mit wenigen Tropfen Öl beträufeln. Im Mörser grob zerstoßen.

Ingwer schälen, in dünne Scheiben schneiden. Knoblauch schälen und in grobe Stücke schneiden. Das Zitronengras waschen, Wurzelende abschneiden und die holzigen, welken äußeren Blätter entfernen. Zitronengras in grobe Stücke schneiden. Zitronengras, Ingwer, Knoblauch und grob zerstoßene Gewürze in einen Papier-Teefilter geben, zubinden.

Weißweinessig mit dem Gewürzsäckchen in einen Topf geben und erhitzen. 10 Minuten bei geringer Hitze köcheln lassen.

Derweil die Flaschen, in die der Essig abgefüllt werden soll, heiß ausspülen. Gewürzsäckchen aus dem Essig entfernen und den Zitronengras-Essig in die vorbereiteten Flaschen abfüllen. Flaschen verschließen und am besten an einem kühlen, dunklen Ort aufbewahren.

Der Essig ist laut Kochbuch mehrere Monate haltbar, ich werde das aber vermutlich nicht testen können, weil das meiste bereits aufgebraucht ist!

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Zucchini-Frittata

Zucchini-Frittata

Nach dem supergeilen Wochenende beim FoodBloggerCamp kehrt nun wieder der Alltag ein. Und im Alltag ist öfter auch mal Reste-Essen angesagt. Eine schon etwas schrumpelige Möhre und eine nicht mehr ganz taufrische Zucchini sowie ziemlich viele Eier warteten im Kühlschrank auf baldige Verwertung. Da kam mir das Rezept für eine Zucchini-Frittata auf der Webseite von "essen und trinken" sehr gelegen.
Denn Tartes, Quiches und natürlich Omeletts oder Frittata sind perfektes "Rumfort"-Essen: rein kommt, was rumliegt und fort muss. Alles klein schneiden oder raspeln, mit Eiern oder Teig ausbacken, einen frischen grünen Salat dazu - fertig ist ein schmackhaftes Essen und im Kühlschrank ist wieder Platz!



Zucchini-Frittata
(für 2 Portionen)

Zutaten:
1 Karotte
1 Zucchini
1 Zwiebel
1 Zweig frischer Rosmarin
1 EL Butterschmalz
4 Eier
3 EL Milch
3 EL frisch geriebener Parmesan
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Karotte schälen und mit einer Reibe grob raspeln. Zucchini waschen, putzen und ebenfalls grob raspeln. Zwiebel schälen, grob raspeln. Rosmarinnadeln vom Stängel zupfen, fein hacken.

Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

In einer ofenfesten Pfanne (idealerweise mit 18cm Durchmesser - größer geht auch, aber dann wird die Frittata so flach wie bei mir) das Butteschmalz erhitzen. Karotten, Zucchini und Zwiebel darin ca. 2 Minuten anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Eier mit Milch und 2 EL frisch geriebenem Parmesan verquirlen und salzen. Eiermasse gleichmäßig über das angebratene Gemüse in der Pfanne geben und die Pfanne in den heißen Backofen schieben. Auf der mittleren Schiene ca. 15 Minuten backen.

Frittata aus dem Ofen nehmen, auf einen großen Teller stürzen. Nochmals wenden. Fritatta in Achtel oder Viertel teilen, mit dem restlichen Parmesan bestreuen und mit einem grünen Salat servieren. 

Die Frittata schmeckt auch am nächsten Tag noch kalt als Büro-Lunch.

Das 1. FoodBloggerCamp in Reutlingen - mit einem Wort: supergeil!

Das 1. FoodBloggerCamp in Reutlingen - mit einem Wort: supergeil!

Wer mir auf Twitter und Instagram folgt, hat am Wochenende viele, viele Tweets mit dem kryptischen Hashtag #fbc14 gelesen. "fbc14" steht für FoodBloggerCcamp 2014, und dieses Camp fand am Wochenende das erste Mal statt. Ca. 70 Foodblogger trafen sich ein ganzes Wochenende in Reutlingen in den Räumlichkeiten von Cooking Concept  für diese Unkonferenz.



Unkonferenz? Ja, Barcamps sind sogenannte Unkonferenzen, d.h. es gibt kein vorher festgelegtes Programm und keine eingeladenen und eingeplanten Vortragenden. Am Morgen des ersten Barcamp-Tages starteten wir nach einem üppigen gemeinsamen Frühstück dann auch erstmal damit, dass alle die Teilnehmer, die wollten, ein Session-Thema vorschlugen. Dann wird für jede Session ein passender Zeitpunkt gesucht. Und wer an dem Session-Thema interessiert ist, geht hin. Es finden immer 4 bis 5 Sessions parallel statt, so dass eigentlich für jeden immer ein interessantes Thema dabei ist. Meist sind sogar so viele spannende Themen dabei, dass ich mich gerne viergeteilt hätte...


Session-Beispiel gefällig? Themen waren zum Beispiel: Grüne Smoothies mixen mit Claudia von Fool for Food und Franziska von Veggie Love ...


...eine Einführung in die Welt des Grüntees mit Miss Harrcore, den eigenen Bildstil finden für Food-Fotografie mit Julia von Chestnut & Sage sowie eine Einführung in die Kamera-Technik durch Ylva von Der Klang von Zuckerwatte...


....Blogs und Kooperationen mit dem Camp-Sponsor Villeroy und Boch, SEO für Anfänger, Currypickles einmachen mit Britta von Glasgeflüster...


... Sauerteig-Brote backen mit Frau Feinschmeckerle und Küchenlatein, (Reh-)Burger braten (und mit selbstgebackenen Brioche Burger Buns verspeisen!) mit Steffen von Feed me up before you go-go...


... eine Einführung in die japanische Küche, Vom Blog zum (Koch-)Buch mit den supersympathischen Damen vom Hädecke-Verlag und Ariane von Kulinarische Momentaufnahmen, Was Du schon immer über Schokolade wissen wolltest, alles über Twitter und wie man es nutzen kann, Was kann ich tun bei Bilderklau von Jan.... und vieles, vieles mehr.



Und dazwischen gemeinsam kochen, gemeinsam essen, sich austauschen, sich inspirieren, gemeinsam lachen, neue Leute kennenlernen, bereits bekannte und liebgewonnene Blogger wiedertreffen, zuhören, genießen, fotografieren, twittern, sich freuen. Das Wochenende verging wie im Flug und zack, war es auch schon Sonntagabend, wir machten eine Feedback-Runde und es hieß wieder Abschied nehmen.


Ein riesengroßes Dankeschön an die mehr als großzügigen Sponsoren des Foodblogger-Barcamps:
CookingConcept Küchen Atlas RezepteBuch.com GALERIA Kaufhof HÄDECKE CUCINIALE Kissyo Villeroy & Boch Sonnentor Eiszeitquell Lock & Lock lovechock - happiness inside Madavanilla Mindjazz Pictures GAZI DELINAT - Wein aus gesunder Natur sonntagmorgen.com - Zeit für guten Kaffee DELI CHROMA Cnife walls.io


Und als wäre das Wochenende so nicht schon angefüllt und genial gewesen, gab es zum Abschied noch eine Goodie-Bag, prall gefüllt mit Produkten der Sponsoren. Beim Auspacken habe ich mich gefühlt wie an Weihnachten! Der Wahnsinn.


Ein ebenso großes Dankeschön gebührt den beiden Organistoren des FoodBloggerCamps: Jan und Mella haben sich wahnsinnig ins Zeug gelegt, logistische Meisterleistungen vollbracht (300kg Lebensmittel kauft man nicht mal eben so ein!) und 70 Foodblogger gemeinsam mit unserem charmanten Gastgeber Marcus Schneider von Cooking Concept sehr, sehr glücklich gemacht. DANKE!

Das erste FoodBloggerCamp war mit einem Wort "SUPERGEIL" (Insider - "supergeil" war der Running Gag des FoodBloggerCamps, dicht gefolgt von "Frank kocht Zander"...)! 

Der Termin für das nächste Foodblogger-Barcamp steht übrigens auch schon fest: 28.2.-01.03.2015. Und wenn es irgendwie geht, bin ich auch nächstes Jahr wieder dabei.

Die Links zu allen Blogbeiträgen über das FoodBloggerCamp werden auf der Foodbloggercamp-Webseite gesammelt. Bis sie dort online sind, findet ihr hier schon die ersten Berichte über das Wochenende:

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