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Flammkuchen mit Feigen, Ziegenfrischkäse und Parmaschinken

Flammkuchen mit Feigen, Ziegenfrischkäse und Parmaschinken

Herbst! Oh ja. War das nicht ein tolles sonniges Herbst-Wochenende? Mit waberndem Morgennebel, richtig warmen Temperaturen um die Mittagszeit und den ersten buntgefärbten Blättern an den Bäumen. Ich war das ganze Wochenende draußen und habe noch mal ordentlich Farbe bekommen. Solche Wochenenden trösten mich dann auch darüber hinweg, dass es jetzt schon um halb acht Uhr abends dunkel wird und das mit dem abendlichen blogtauglichen Fotografieren immer schwieriger wird. 

Noch ein großes Plus am Herbst: Es gibt wieder Kürbis, Maronen und Feigen! Und als ich neulich bei Mme. Micha von Grain de Sel in ihrer Feigenrezepte-Übersicht eine Feigenpizza entdeckt habe, war auch gleich klar, dass ich dieses Herbstgericht leicht abgewandelt nachkochen werde, und zwar als Flammkuchen mit Feigen, Ziegenfrischkäse und Parmaschinken. Vielleicht sollte ich meinen Blog umbenennen in "Schöner Flammkuchen noch"? Aber die Variationsmöglichkeiten für Flammkuchen sind auch einfach unendlich... und hier kommt das Rezept für euch!

 

Flammkuchen mit Feigen und Ziegenfrischkäse
(für 2 Portionen)

Zutaten:
Für den Teig:
200g Weizenmehl Type 550
2 EL Sonnenblumenöl
1/2 TL Salz
Für den Belag:
100g Schmand
Salz, Pfeffer
1 rote Zwiebel
2 Stängel frischer Thymian
3-4 Feigen
100g Ziegenfrischkäse
3-4 Scheiben Parmaschinken

Zubereitung:
Als erstes den Teig herstellen. Dafür das Mehl mit dem Öl, dem Salz und 125ml Wasser in eine Schüssel geben und erst mit einem Holzlöffel oder den Knethaken des Handrührgeräts, dann mit den Händen zu einem glatten Teig verarbeiten. Teigschüssel abdecken und bei Zimmertemperatur 20 Minuten ruhen lassen.

Den Backofen mitsamt Pizzastein auf 220 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Zwiebel schälen, halbieren und in feine Ringe schneiden. Thymian waschen, trocken schütteln und die Blätter von den Stängeln zupfen. Feigen waschen und in gleichmäßige Scheiben schneiden.

Teig in zwei Portionen teilen und auf einer bemehlten Oberfläche jeweils sehr dünn (2-3mm dick) ausrollen und auf ein Backpapier legen.
Teig dünn und gleichmäßig mit Schmand bestreichen. Leicht mit Salz und Pfeffer würzen, dann die Feigenscheiben und die Zwiebelringe gleichmäßig auf dem Schmand verteilen. Mit 3/4 der Thymianblättchen bestreuen.

Flammkuchen mitsamt Backpapier in den heißen Backofen schieben und 20 Minuten knusprig backen. Nach ca. 7-8 Minuten das Backpapier unter dem Flammkuchen hervorziehen und aus dem Backofen nehmen, damit es nicht verbrennt. Zweiten Flammkuchen ebenso backen.

Flammkuchen herausnehmen, kurz abkühlen lassen. Dann mit einem Teelöffel Ziegenfrischkäsenocken auf dem Flammkuchen verteilen. Parmaschinken-Scheiben in mundgerechte Stücke zupfen, ebenfalls auf dem Flammkuchen verteilen. Flammkuchen mit den restlichen Thymianblättchen garnieren und sofort servieren. 

Mortadella-Wurstsalat mit Gewürzgurken, Brezel-Croutons und Bratkartoffel-Salat

Mortadella-Wurstsalat mit Gewürzgurken, Brezel-Croutons und Bratkartoffel-Salat

Wurstsalat ist das absolute Lieblingsessen meines Mannes. Wenn es nach ihm ginge, könnte es täglich Wurstsalat geben und er hat mir schon mehrmals vorgeschlagen, einen Blog mit dem Thema "1001 Wurstsalate" zu eröffnen. Er würde dann auch alle Rezepte freiwillig testessen ;-) 

 Meine Wurstsalat-Liebe ist nicht ganz so unbändig wie seine, aber ab und zu esse ich auch gerne Wurstsalat, am liebsten mit Bratkartoffeln. Heute gibt es eine etwas edlere Version dieses rustikalen Gerichts: einen Mortadella-Wurstsalat mit Gewürzgurken, Radieschen, Brezel-Croutons und einem Bratkartoffel-Salat als Begleitung. Saftige Gürkchen, knackige Radieschen, dünne Wurstscheiben und dazu die knusprig würzigen Bratkartoffeln, die ich mit Pesto angemacht habe - so mag ich Wurstsalat! Und mein Mann war auch zufrieden, nachdem er anfänglich die Mortadella mit Skepsis beäugt hatte....

Wurstsalat mit Mortadella, Radieschen, Gewürz-Gurken, Brezel-Croutons und Bratkartoffel-Salat

Mortadella-Wurstsalat mit Gewürzgurken, Radieschen, Brezel-Croutons & Bratkartoffel-Salat
(für 2 Portionen)

Zutaten:
Für den Wurstsalat:
1 rote Zwiebel
200g Mortadella in 3mm dicken Scheiben
1/2 Bund Radieschen
4 Gewürz-Gurken (z.B. von Kühne)
3 EL Weißwein-Essig
1 EL süßer Senf
Salz, Pfeffer
3 EL Öl
frischer Schnittlauch
1 Laugenbrezel
Für den Bratkartoffel-Salat:
500g festkochende Kartoffeln
2 EL Butterschmalz
Salz, Pfeffer
2 EL Basilikum- oder Bärlauch-Pesto (selbstgemacht)

Zubereitung:
Zwiebel schälen, halbieren und in feine Streifen schneiden. Mortadella in 1 cm breite und ca. 4 cm lange Streifen schneiden. Radieschen waschen, putzen und in dünne Stifte schneiden. Gurken längs halbieren, in dünne Scheiben schneiden.

Weißweinessig mit dem süßen Senf vermischen. Mit Salz und Pfeffer würzen. 2 EL Öl unterschlagen. Schnittlauch waschen, trocken schütteln und in feine Röllchen schneiden. Schnittlauchröllchen unter das Dressing rühren. Salatzutaten mit dem Dressing vermischen. Wurstsalat beiseite stellen und durchziehen lassen.

Brezel in feine Würfel schneiden. 1 EL Öl in einer Pfanne erhitzen und die Brezelwürfel darin bei mittlerer Hitze rundherum knusprig und goldbraun anbraten. Herausnehmen, beiseite stellen.

Kartoffeln schälen und in ca. 2 cm große Würfel schneiden. Butterschmalz in einer großen Pfanne erhitzen. Kartoffelwürfel darin rundherum bei mittlerer Hitze in ca. 15-20 Minuten goldbraun anbraten, dabei die Kartoffelwürfel immer wieder wenden.

Wenn die Kartoffeln rundherum knusprig angebraten sind, Kartoffelwürfel mit Salz und Pfeffer würzen, in eine Schüssel geben und mit dem Pesto vermischen.

Wurstsalat und den (lau-)warmen Bratkartoffelsalat portionsweise auf Teller verteilen. Wurstsalat mit den Brezel-Croutons und etwas frischem Schnittlauch garnieren, sofort servieren.


Dieses Wurstsalat-Rezept habe ich für Kühne Gewürzgurken für das Motto "Sauer macht glücklich" entwickelt. Das hat mir viel Spaß gemacht, denn saure Gurken esse ich schon seit meiner Kindheit gern, ob pur, auf dem Wurstbrot oder kleingehackt in selbstgemachter Mayonnaise. Und obwohl die Kategorie "Einmachen" auf meinem Blog gut gefüllt ist, habe ich Gewürzgurken noch nie selbst eingelegt. Auch dieses Jahr habe ich die Saison zum selbst einwecken wieder verpasst und greife daher auf fertige Gewürzgurken im Glas zurück. Ein Rezept, wie man Gurken selbst einlegen kann, findet ihr z.B. auf Julias Blog Chestnut & Sage - für das selbst gemachte saure Gurken-Glück! Bei Kühne läuft das Einwecken natürlich in einem größeren Rahmen ab. Wie die Gurken bei Kühne ins Glas kommen, könnt ihr euch in diesem nett gemachten Film anschauen! 



Und was macht Dich glücklich? Saures? Oder Pasta (oh ja!)? Oder doch Süßes?

Werbe-Hinweis: Dieser Blogbeitrag ist in Kooperation mit Kühne entstanden. Im Beitrag wird das Unternehmen genannt, auf die Unternehmensseite verlinkt und ein Film von Kühne eingebunden. 

Alkoholfreier Sundowner: Sanbitter Orange

Alkoholfreier Sundowner: Sanbitter Orange

An den letzten spätsommerlichen Abenden habe ich es noch mal ganz besonders genossen, den Feierabend mit einem Drink auf dem Balkon einzuläuten. Das muss dann nicht immer ein Lillet Vive sein, bei mir darf der Feierabend-Drink auch gerne alkoholfrei sein. Vor kurzem habe ich durch den Tipp einer Kollegin Sanbitter für mich entdeckt. Sanbitter ist ein alkoholfreies Getränk mit leicht bitterem Zitrus-Kräutergeschmack und erinnert geschmacklich an Campari und Aperol. Bittere Getränke mag ich gern und nachdem ich einige Mischungen mit Sanbitter durchprobiert habe, hat sich Sanbitter Orange mit Sprudel, Orangensaft und einem Spritzer Zitronensaft als mein Sundowner-Favorit herauskristallisiert!


Sanbitter Orange (alkoholfrei)
(für 1 Glas)

Zutaten:
1 kleine Flasche Sanbitter (100ml)
75ml Mineralwasser mit Kohlensäure
100ml Orangensaft
etwas Zitronensaft
1 Scheibe Orange
Rosmarinzweig
Eiswürfel

Zubereitung:
Glas zu einem Drittel mit Eiswürfeln füllen. Sanbitter, Mineralwasser und Orangensaft ins Glas geben, einen Spritzer Zitronensaft zugeben. Alles gut umrühren. Mit einer Scheibe Orange und einem Rosmarinzweig garnieren.

Flammkuchen mit Kürbisspalten, Zucchini und Ziegenfrischkäse

Flammkuchen mit Kürbisspalten, Zucchini und Ziegenfrischkäse

Letzte Woche habe ich einen spätsommerlichen Flammkuchen mit Kürbisspalten, Zucchini und Ziegenfrischkäse gebacken. Das war eigentlich nur eine Resteverwertung - von einem anderen (nicht überzeugenden) Rezept hatte ich noch einen halben Mini-Hokkaido-Kürbis, eine winzige Zucchini und etwas Ziegenfrischkäse übrig. Was tun damit? Meine Flammkuchen-Liebe ist euch ja bereits bekannt, Flammkuchen geht immer bei mir. Also schnell meinen erprobten Flammkuchenteig ganz ohne Hefe angerührt, den Backofen samt Pizzastein vorgeheizt und alles miteinander in den Ofen geschoben! Und diese spontane Kombination hat sich als so gut entpuppt, dass ich das Rezept jetzt unbedingt mit euch teilen muss, auch wenn ich nur ein schnelles Handy-Foto vom Flammkuchen geknipst habe! 

  Kürbis-Flammkuchen mit Zucchinistreifen und Ziegenfrischkäse

Flammkuchen mit Kürbisspalten, Zucchini und Ziegenfrischkäse
(für 2 Portionen)

Zutaten:
Für den Teig:
200g Weizenmehl Type 550
2 EL Sonnenblumenöl
1/2 TL Salz
Für den Belag:
50g Schmand
Salz, Pfeffer
1/2 kleiner Hokkaido-Kürbis
1 kleine Zucchini
1 EL Olivenöl
4 Stängel frischer Thymian
100g Ziegenfrischkäse
2 EL Crema di Balsamico

Zubereitung:
Als erstes den Teig herstellen. Dafür das Mehl mit dem Öl, dem Salz und 125ml Wasser in eine Schüssel geben und erst mit einem Holzlöffel oder den Knethaken des Handrührgeräts, dann mit den Händen zu einem glatten Teig verarbeiten. Teigschüssel abdecken und bei Zimmertemperatur 20 Minuten ruhen lassen.

Den Backofen mitsamt Pizzastein auf 220 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Kürbis waschen, mit einem Esslöffel die Kerne und fasrige Teile aus dem Kürbis herausschaben. Kürbishälfte in dünne Spalten schneiden. Zucchini waschen, Enden entfernen und rundherum mit einem Sparschäler dünne Streifen von der Zucchini abhobeln. Zucchinistreifen und Kürbisspalten mit dem Olivenöl vermischen und mit Salz und Pfeffer würzen.

Teig in zwei Portionen teilen und auf einer bemehlten Oberfläche jeweils sehr dünn (2-3mm dick) ausrollen. 
Teig dünn und gleichmäßig mit Schmand bestreichen.  
Gleichmäßig mit den Zucchinistreifen und den Kürbisspalten belegen. Von 3 Stängeln Thymian die Blättchen abzupfen und die Thymianblättchen auf dem Flammkuchen verteilen. 

Flammkuchen mitsamt Backpapier in den heißen Backofen schieben und 20 Minuten knusprig backen. Nach ca. 7-8 Minuten das Backpapier unter dem Flammkuchen hervorziehen und aus dem Backofen nehmen, damit es nicht verbrennt.

Flammkuchen aus dem Ofen nehmen, kurz abkühlen lassen. Ziegenfrischkäse zerbröckeln und auf dem Flammkuchen verteilen. Restliche Thymianblättchen ebenfalls von den Stängeln zupfen und auf dem Flammkuchen verteilen. Crema di Balsamico über den Kürbis-Flammkuchen träufeln und Flammkuchen sofort servieren.

Nachgemacht: Eingeweckte Rotwein-Zwetschgen

Nachgemacht: Eingeweckte Rotwein-Zwetschgen

Meine Eltern haben nur einen kleinen, aber wunderschön angelegten Garten. In der Nutzgarten-Ecke steht schon seit über 25 Jahren ein Zwetschgenbaum, der bisher höchstens symbolische Früchte getragen hat. Die maximal 15-25 Zwetschgen, die meine Eltern pro Jahr ernten konnten, wurden daher stets besonders feierlich mit den Worten "Das sind eigene Zwetschgen!" verspeist. Aber dieses Jahr wurden wir für die mageren letzten Jahre mehr als entschädigt. Denn warum auch immer, dieses Jahr war alles anders! Der Baum hing so voller dunkelblauer, süßer Zwetschgen, dass sich die Äste unter der Last bogen und meine Eltern über 15kg Zwetschgen ernten konnten. 3 Kilo davon habe ich bekommen. Und da die Zwetschgen nicht nur sehr aromatisch, sondern auch sehr reif waren, musste ich sofort große Mengen davon verarbeiten. Als erstes habe ich daher Rotwein-Zwetschgen-Kompott eingeweckt. Das Rezept dafür habe ich bei Steph vom Kleinen Kuriositätenladen, die ich gedanklich als "Queen of Einmachen" abgespeichert habe, gefunden. Das Kompott ist ratzfatz eingekocht und soooo köstlich! Ob pur oder zu selbstgemachtem Tiramisu-Eis.... yummy!

Selbst eingeweckte Rotwein-Zwetschgen im Glas

Eingeweckte Rotwein-Zwetschgen
(ergibt ca. 4 Gläser)

Zutaten:
1,5kg Zwetschgen
375ml Rotwein
225g Zucker
1 Bio-Zitrone
1 Stange Zimt

Zubereitung:
Als erstes die Gläser sterilisieren. Dafür entweder die Gläser 20 Minuten in den 100 Grad heißen Backofen stellen oder 10 Minuten in kochendem Wasser auskochen. Twist-off-Deckel ebenfalls 10 Minuten in kochendem Wasser sterilisieren.

Zwetschgen waschen, halbieren und entsteinen. Zitrone heiß abwaschen, abtrocknen und die Schale mit einem Sparschäler sehr fein abschälen. In einem großen Topf 375ml Wasser mit dem Rotwein, dem Zucker, der Zimtstange und dem Zitronenschalenabrieb vermischen und aufkochen. Köcheln lassen, bis sich der Zucker aufgelöst hat.

In der Zwischenzeit die halbierten Zwetschgen sehr dicht in die vorbereiteten Gläser schichten. Die Zitronenschale und die Zimtstange wieder aus dem Rotwein-Sud herausfischen und wegwerfen. Nun den heißen Rotwein-Sud über die ins Glas geschichteten Zwetschgen gießen, so dass die Zwetschgen gerade bedeckt sind. Gläser sofort mit dem Deckel verschließen.

In einen großen Topf Küchenpapier oder ein altes Küchenhandtuch auf den Boden legen. Die verschlossenen Rotweinzwetschgen-Gläser so in den Topf stellen, dass sie sich möglichst nicht berühren. So viel warmes Wasser in den Topf geben, dass die Gläser zu ca. 2/3 im Wasser stehen. Wasser aufkochen, dann den Topfdeckel auflegen und die Hitze soweit reduzieren, dass das Wasser nur noch leicht kocht. 20 Minuten bei geschlossenem Deckel köcheln lassen, dann die Gläser vorsichtig mit einer Zange entnehmen und vollständig auskühlen lassen.

Die Rotwein-Zwetschgen sollten im verschlossenen Glas nun ca. 1 Jahr haltbar sein. Wenn sie nicht schneller aufgegessen sind ;-)

Rotwein-Zwetschgen zu selbstgemachtem Tiramisu-Eis

Kalbstatar mit Fenchel, Basilikumöl, Rucola, getrockneten Tomaten und Parmesan - das Hauptgericht beim Dîner en Blanc

Kalbstatar mit Fenchel, Basilikumöl, Rucola, getrockneten Tomaten und Parmesan - das Hauptgericht beim Dîner en Blanc

Nach der Vorspeise folgt heute der Hauptgang für das Dîner en Blanc! Ich habe mich das erste Mal an Tatar herangewagt und ein Kalbstatar mit Fenchel, Basilikumöl, Rucola, getrockneten Tomaten und Parmesan im Weckglas serviert. Bis vor kurzem war mir Tatar eher suspekt, aber auch ich kann mich dem zunehmenden Aufstieg des Tatars nicht entziehen - auf immer mehr Restaurant-Speisekarten findet sich Tatar in allen Variationen und so habe ich mich dann doch mal getraut, das rohe Fleisch zu probieren. Und es hat mir geschmeckt! Daher war es nur eine Frage der Zeit, bis ich es auch mal selbst zubereite. Das Rezept für dieses Kalbstatar habe ich bei Living at Home gefunden.

Kalbstatar mit Fenchel, Basilikumöl, Rucola, getrockneten Tomaten und Parmesanspänen im Weck-Glas 

Kalbstatar mit Fenchel, Basilikumöl, Rucola, getrockneten Tomaten und Parmesan 
(für 2 Portionen)

Zutaten:
2 Stängel Basilikum
3 EL Olivenöl
150g Kalbsschnitzel 
25g Rucola (eine Handvoll)
10g getrocknete Tomaten ohne Öl
1 Bio-Zitrone
50g Fenchel (eine halbe Knolle)
1 Stängel glatte Petersilie
1 EL Haselnussöl
Salz, Pfeffer
Parmesan am Stück

Zubereitung:
Basilikum waschen, trocken schütteln und die Blättern von den Stängeln zupfen. Basilikumblätter fein hacken und mit dem Olivenöl in eine Schüssel geben. Beiseite stellen.

Kalbsfleisch waschen, gründlich trocken tupfen. Sehnen und Häuten wegschneiden und das Fleisch sehr fein würfeln. Rucola waschen, trocken schleudern und in mundgerechte Stücke zupfen. Tomaten sehr fein würfeln.

Zitrone heiß abwaschen, abtrocknen und von der Hälfte der Zitrone die Schale fein abreiben. Zitrone halbieren, eine Hälfte auspressen. Andere Hälfte anderweitig verwenden. Fenchel waschen, halbieren, den Strunk und das Grün entfernen und die Fenchelknolle ebenfalls sehr fein würfeln. Petersilie waschen, trocken schleudern, die Blätter von den Stängeln zupfen und fein hacken.

Basilikum und Öl durch ein feines Sieb abgießen. Basilikumblätter wegwerfen.

In einer Schüssel das Kalbstatar mit Zitronenschale, 1 EL Zitronensaft, Fenchel, Petersilie und Haselnussöl vermischen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Für das Picknick das Tatar in Weckgläser füllen. Vor dem Servieren den Rucola mit den gehackten Tomaten vermischen. Rucola mit 1 EL Zitronensaft und dem Basilikumöl beträufeln, mit Salz würzen. Rucola und Tomaten über das Tatar geben. Mit gehobelten Parmesanspänen garnieren und servieren.

Kräuter-Salat mit Himbeer-Dressing, Ziegenkäsetalern, Honig und Pinienkernen - eine Vorspeise für das Diner en Blanc

Kräuter-Salat mit Himbeer-Dressing, Ziegenkäsetalern, Honig und Pinienkernen - eine Vorspeise für das Diner en Blanc

Heute gibt es wie versprochen das Rezept für die Vorspeise bei unserem "Dîner en Blanc", dem eleganten weißen Picknick! Ich habe mich nach ausgiebigem Hin- und Her-Überlegen für einen Kräuter-Salat mit Himbeer-Dressing, Ziegenkäsetalern, Honig und Pinienkernen als ersten Gang entschieden. Für das Dîner en Blanc wollte ich gerne eine frische, elegante Vorspeise, die sich gut transportieren lässt und die sowohl gut schmeckt als auch gut aussieht. Ich habe in nahezu allen meinen Kochbüchern und Kochzeitschriften nach Picknick-Inspirationen gesucht und wurde letztlich bei der Zeitschrift Deli fündig. Mir macht es wahnsinnig Spaß, für Menüs, Picknicks und so weiter mal wieder ausgiebig meinen Rezepte-Fundus zu durchstöbern und die passenden Gerichte auszuwählen. Einfach herrlich! Und als Nebeneffekt habe ich jetzt für die nächsten 2 Wochen genügend Rezeptideen zur Hand ;-)

 Für das Dîner en Blanc habe ich den Salat, den Ziegenkäse, den Honig, die frischen Himbeeren und das Dressing separat verpackt mitgenommen und vor Ort alles angerichtet. Das hat prima geklappt! Die Vorspeise hat uns sehr gut geschmeckt und einige neidische Blicke von den Nachbartischen geerntet. Und hier kommt das Rezept für euch!

 Kräutersalat mit Himbeer-Dressing, Ziegenkäsetalern, Honig und Pinienkernen

Kräuter-Salat mit Himbeer-Dressing, Ziegenkäsetalern, Honig und Pinienkernen
(für 2 Portionen als Vorspeise)

Zutaten:
Für das Himbeer-Dressing:
200g frische Himbeeren
2 EL Rotweinessig
1 TL Senf, mittelscharf
1 TL Honig
Salz, Pfeffer
Zucker
5 EL Olivenöl
Für den Kräuter-Salat:
1 EL Pinienkerne
3 Stängel Minze
1 Stängel Dill
2 Stängel glatte Petersilie
1/2 Kopf Radicchio
50g Babyspinat
50g Rucola
1 EL Honig
4 Ziegenkäsetaler

Zubereitung:
Für das Dressing als erstes die Himbeeren verlesen. 100g Himbeeren mit einer Gabel zerdrücken und in einer Salatschüssel mit dem Rotweinessig, dem Senf und dem Honig vermischen. Mit Salz, Pfeffer und etwas Zucker würzen. Dann das Olivenöl unterrühren.

Pinienkerne in einer beschichteten Pfanne ohne Fett rundherum goldbraun rösten.

Kräuter waschen, trocken schütteln und die Blätter von den Stängeln zupfen. Kräuter grob hacken. Radicchio, Babyspinat und Rucola ebenfalls waschen, trocken schleudern und in mundgerechte Stücke zupfen.

1 EL Honig in einem kleinen Topf bei mittlerer Hitze erwärmen, dann die gerösteten Pinienkerne unterrühren.

Kräuter-Salat mit dem Dressing in der Schüssel vermischen. Salat portionsweise auf Teller geben. Restliche Himbeeren auf dem Salat verteilen. Je 2 Ziegenkäsetaler auf dem Salat platzieren, mit dem erwärmten Honig und den Pinienkernen beträufeln.

Impressionen vom Karlsruher Dîner en blanc 2014 [Heimatliebe]

Impressionen vom Karlsruher Dîner en blanc 2014 [Heimatliebe]

Nach unserem Karlsruher Blogger-Event "Die blaue Stunde - Karlsruher Blogger machen blau" neulich stand dieses Wochenende schon die nächste tolle Veranstaltung an. Dieses Mal war das Motto "ganz in weiß", denn wir haben beim Karlsruher "Dîner en blanc" mitgemacht. Gemeinsam mit Katja von Fräulein K. sagt ja, Kerstin von My cooking love affair, Miri von Miris Jahrbuch und Anni von Pötit haben mein Mann und ich - natürlich weiß gekleidet - die Picknick-Tische, die weißen Stühle, die weiße Tischdecke, das weiße Porzellangeschirr, Besteck, Gläser und die weiße Tischdeko am Samstagabend am Haydn-Platz mitten in Karlsruhe aufgebaut. Das Karlsruher Dîner en Blanc wird von ehrenamtlichen Organisatoren veranstaltet und ist nicht kommerziell. Jeder bringt seine Picknick-Utensilien und sein Essen selbst mit und räumt selbstverständlich danach wieder auf.


Die Stimmung war wunderbar entspannt, fröhlich und feierlich zugleich. Auch das Wetter hat bestens mitgespielt und so konnten wir unsere Deko-Lust mal wieder voll ausleben. Hier seht ihr einen Teil unserer Tafel ganz in weiß!


Jeder hat sein eigenes Essen mitgebracht, aber natürlich haben wir gegenseitig unsere Leckereien ausgetauscht und probiert! Hier seht ihr meine Vorspeise, einen Kräuter-Salat mit Himbeer-Dressing, Ziegenkäsetalern, Honig und Pinienkernen nach einem Rezept aus der Zeitschrift "Deli".


Darauf folgte ein Kalbstatar im Glas mit Fenchel und Basilikumöl nach einem Rezept von "Living at Home". Weck-Gläser eignen sich natürlich perfekt fürs Picknicken!

Kalbstatar im Glas mit Fenchel, Basilikumöl, Rucola, getrockneten Tomaten und Parmesan

Auch der Hauptgang gegenüber sah gut aus! Auf vielen Tellern an den Nachbartischen waren Nudelsalate in allen Variationen zu sehen.


Meine Blätterteig-Küchlein mit Calvados-Apfel zum Dessert waren leider nicht ganz so fotogen, haben aber trotzdem gut geschmeckt! Bevor ich euch das Rezept, das ich aus einer alten Ausgabe der "Lecker" nachgekocht habe, auf dem Blog zeigen kann, muss ich aber noch deutlich an der Optik feilen ;-)


Mit guten Gesprächen, dem ein oder anderen Glas Wein und einem Meer aus Wunderkerzen ging das Dîner in Blanc gegen 22 Uhr schließlich wunderschön zu Ende. 

Noch mehr Bilder dieses Abends findet ihr auf meiner "Schöner Tag noch"- Facebook-Seite! Die Rezepte für den Kräutersalat mit Ziegenkäse, Pinienkernen und Honig sowie für unseren Hauptgang werde ich in den nächsten Tagen veröffentlichen.

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