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Fruchtiges Aprikosen-Ingwer-Chutney

Ist dieser Sommer nicht herrlich? Ich weiß schon gar nicht mehr, wann ich das letzte Mal Socken anhatte. Die Tage sind angefüllt mit Baggersee- und Freibadbesuchen, Entspannen auf dem Sky Beach "P 10" in Karlsruhe, Abendessen im Biergarten oder Grillen auf dem Balkon. Schön ist das! Und zum Grillen gibt es neben Salaten natürlich auch selbstgemachte Barbecue-Sauce, Harissa und seit kurzem auch ein wunderbar fruchtiges, selbstgemachtes Aprikosen-Ingwer-Chutney! Das Rezept habe ich mir bei den Küchengöttern mitgenommen, leicht abgewandelt und für sehr gut befunden. Und am besten probiert ihr das Rezept gleich aus, solange es noch Aprikosen gibt! Denn das Chutney ist nicht nur eine tolle Grillbeilage, sondern passt auch gut zu Hartkäse wie z.B. Manchego. Sehr fein!

Selbstgemachtes Aprikosen-Ingwer-Chutney

Rezept: Fruchtiges Aprikosen-Ingwer-Chutney
(ergibt ca. 3 Gläser à 200ml)

Zutaten:
500g frische, reife Aprikosen
10 getrocknete Aprikosen
2 Schalotten
1 Knoblauchzehe
ca. 3cm frischer Ingwer
150g Rohrohrzucker
150ml Weißweinessig
1/2 TL Koriandersamen
1/2 TL Senfkörner
1 TL getrocknete grüne Pfefferkörner
1 TL Salz

Zubereitung:
Frische Aprikosen waschen, halbieren und entsteinen. Dann das Fruchtfleisch in nicht zu kleine Würfel schneiden. Getrocknete Aprikosen fein würfeln. Schalotten schälen und fein würfeln. Knoblauch schälen und fein hacken. Ingwer ebenfalls schälen und fein würfeln.

Den Zucker mit dem Essig in einen großen Topf geben. Unter Rühren erhitzen, bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat.

In der Zwischenzeit Koriandersamen, Senfkörner und grüne Pfefferkörner in einem Mörser grob zerstoßen, mit dem Salz mischen.

Wenn sich der Zucker im Essig aufgelöst hat, alle Zutaten und die gemörserten Gewürze in den TOpf geben und alles unter Rühren einmal aufkochen lassen. Dann die Hitze reduzieren und das Chutney offen bei mittlerer Hitze ca. 20 Minuten köcheln lassen, dabei immer wieder umrühren.

Das Aprikosen-Ingwer-Chutney sollte eine marmeladenähnliche Konsistenz haben, nicht mehr nach Essig riechen und die frischen Aprikosen-Stücke sollen noch nicht komplett zerkocht sein, dann ist das Chutney fertig.

Aprikosen-Ingwer-Chutney in vorbereitete sterilisierte Gläser mit Schraubverschluss füllen, mit dem Deckel fest verschließen und ca. 10 Minuten auf den Deckel stellen. Darauf achten, dass der Glasrand beim Einfüllen oben sauber bleibt! Dann die Gläser umdrehen und vollständig auskühlen lassen.

Die Etiketten habe ich wie immer mit dem kostenlosen Jam Labelizer erstellt, auf DIN A4 Etikettenpapier ausgedruckt, ausgeschnitten und aufgeklebt.

Kommentare

  1. Genau mein Geschmack,morgen kaufe ich Aprikosen und dann geht's los ��

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    1. Freut mich sehr, dass das Aprikosen-Ingwer-Chutney deinen Geschmack trifft! Ich hoffe, es ist Dir gut gelungen :)
      Viele Grüße und schöner Tag noch,
      Juliane

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  2. Lecker lecker lecker! Direkt gespeichert :)
    Den Jam Labelizer kannte ich noch gar nicht. Der ist ja super! :) Werde ich bestimmt bald auch mal nutzen :)
    Lieben Gruß,
    Jenny

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    1. Dankeschön, das freut mich! Und den Jam Labelizer habe ich auch direkt nach dem ersten Entdecken gebookmarkt, den benutze ich regelmäßig :)
      Viele Grüße und schöner Tag noch,
      Juliane

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  3. Mhmm lecker! Chutney ist einfach was feines, ich liebe diese "Beilage" (ich esse jedenfalls immer so viel davon, dass es durchaus als Beilage durchgehen könnte :-D).

    Danke für das Rezept!


    Viele Grüße,
    Janne von meeresrauschen

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    1. Hihi, ja, manche Saucen/Dipps/Chutneys sind so gut, dass sie schon als Beilage durchgehen!
      Viele Grüße und schöner Tag noch,
      Juliane

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  4. Das sieht ja lecker aus! Und in der Hoffnung, dass das Grillwetter uns noch ein wenig länger bleibt, passt das wirklich gut! Ich male mir grad im Kopf diverse Kombinationen aus! :-)
    Tolles Rezept!

    Viele Grüße,
    Eva

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    1. Freut mich sehr, dass ich Dich mit dem Aprikosen-Ingwer-Chutney inspirieren konnte! Ich hoffe auch auf viele weitere Grill-Tage diesen Sommer :)
      Viele Grüße und schöner Tag noch,
      Juliane

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  5. Da ich kein Marmeladenesser bin, sind Chutneys für mich auch DIE Möglichkeit, um den Sommer einzufangen. Ich nehme auch häufig Apfelessig, um Gemüse-Chutneys etwas süßlicher zu machen. Schwarze Zwiebelsamen sehen auch hübsch im Glas aus. Aber eigentlich sind der Phantasie ja keine Grenzen gesetzt...

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