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Apple Cinnamon Swirls [Ein Gastbeitrag von Life is full of goodies]

Apple Cinnamon Swirls [Ein Gastbeitrag von Life is full of goodies]

Heute habe ich einen ganz besonderen Gast auf meinem Blog: Es ist die bezaubernde Mara von Life is full of goodies. Die meisten kennen Mara wahrscheinlich aus dem Fernsehen - vor einem Jahr hat sie bei "Das perfekte Dinner" auf Vox in der Karlsruher Runde die Küche und den Bildschirm gerockt und den Wochensieg abgeräumt. Jetzt bringt sie im März ihr erstes Backbuch "Mara´s Sweet Goodies" heraus. Eine echte Powerfrau - mit Tiefgang und großem Herz! Ich bin sehr glücklich, dass Mara und ich uns vorletztes Jahr beim Karlsruher Blogger-Stammtisch kennen gelernt haben und wir seitdem befreundet sind. Und jetzt überlasse ich Mara das Wort, denn sie hat uns heute ganz wunderbar fluffig - süße Apple Cinnamon Swirls mitgebracht, eine Süßigkeit ganz nach meinem Geschmack...




Hallo ihr Lieben! Schön, dass ich hier sein darf, um euch heute eins meiner Rezepte zu kredenzen.


Ich bin Mara, blogge seit Februar 2013 auf Life Is Full Of Goodies und freue mich riesig, dass ich auf Schöner Tag noch! zu Gast sein darf!


Juliane kenne ich nun schon ein ganzes Weilchen. Zugegeben, zunächst kannte ich sie lediglich virtuell von ihrem wundervollen Blog. Schöner Tag noch! ist ja schließlich bekannt wie ein bunter Hund. Ein Blog, den man einfach kennt und immer wieder gerne liest. Und als ich Juliane dann vor gut einem Jahr auf dem Karlsruher Bloggerstammtisch persönlich kennenlernen durfte, hab ich mich gefreut wie ein Keks! Ehrlich!


Mittlerweile sind Juliane und ich befreundet und sehen uns regelmäßig in unserer tollen Karlsruher Bloggerrunde, die immer wieder auf´s Neue unglaublich viel Spaß bereitet!


So, nun noch einige kurze Infos zu mir und zu Life Is Full Of Goodies. Auf meinem Blog wird vor allem gebacken. Aufgrund dessen geht´s dort meistens auch eher süß zu. Es gibt Kuchen, Teilchen, Torten, Eis, ... alles Dinge, in die ich mich reinlegen könnte! Hin und wieder wird aber dennoch auch was Herzhaftes kredenzt oder gesund gekocht! Damit man beim Verzehr all dieser süßen Sünden nicht irgendwann aus allen Nähten platzt.


Allerdings gibt es auf meinem Blog nicht nur Rezepte von mir selbst, sondern auch solche von meiner Mom und meinem Dad. Beide sind klasse Hobbyköche und -bäcker und steuern regelmäßig leckere Köstlichkeiten bei. Mitterlweile haben sie sogar Ihre eigenen Rezeptseiten bei mir, es gibt eine Kategorie "Mom´s" und eine "Dad´s". Und vielleicht gibt´s ja auch bald eine Kategorie "Timm´s". Meine bessere Hälfte schwingt nämlich auch immer häufiger erfolgfreich den Kochlöffel...


Wenn die Küche ausnahmsweise mal kalt bleibt, widmen wir uns zuhause gerne diversen Garten- oder DIY-Projekten, reisen oder philosophieren über die Welt. Von all dem berichte ich hin und wieder ebenfalls. Ihr seht, es wird nicht langweilig...


Natürlich habe ich euch heute auch was mitgebracht. Es gibt Apple Cinnamon Swirls. Meine ganze Familie ist scharf auf so ziemlich alles, was mit Hefeteig gemacht wurde, ich eingeschlossen. Insofern gibt es häufig unterschiedliche Variatonen dieses beliebten Teigklassikers. Bei diesen Schnecken nun in Kombination mit Äpfeln und Zimt. Geht doch irgendwie immer, oder?!


Da ich viel mit Hefeteig experimentiere, kam ich irgendwann mal auf die Idee, fein geriebenes Obst oder fein geriebenes Gemüse direkt in den Hefeteig mit reinzumischen. Klingt komisch?! Ja, war es zunächst vielleicht auch. Aber ich hatte einfach Lust, mal was neues auszuprobieren. Und soll ich euch was sagen?! Es klappt wunderbar und schmeckt grandios! So habe ich mittlerweile Hefeteigrezepte mit Apfel, mit Kürbis, mit Süßkartoffel und vielem mehr im Repertoire. Macht den Teig nämlich herrlich saftig oder schön weich. Je nachdem.


Heute gibt´s eben eine Variante mit Apfel.




Rezept: Apple Cinnamon Swirls


Zutaten:
Für den Apfelhefeteig:

1 Würfel Hefe

250 ml lauwarme Milch
2 Esslöffel Zucker
1 gehäufter Teelöffel Zimt
650 g (-700 g) Mehl
1 Ei
1 Prise Salz
80 g sehr weiche Butter
80 g Zucker
100 g sehr fein geriebene Äpfel
Für die Füllung:
100 g sehr fein geraspelte oder kurz durchpürierte Äpfel
200 g ganz klein geschnittene Äpfel (ganz kleine Apfelstückchen)
80 g flüssige Butter
1 Esslöffel Zimt
80 g Zucker
Für den Guss:
200 g Puderzucker
3-4 Esslöffel Milch (je nach gewünschter Konsistenz vom Guss)
1 Teelöffel Zimt (wer mehr Zimt mag kann auch einen Esslöffel nehmen)


Zubereitung:

Zunächst den Apfelhefeteig herstellen. Dafür die Hefe in die lauwarme Milch bröckeln. Die 2 Esslöffel Zucker dazugeben, umrühren und ca. 10 Minuten gehen lassen. Nun alle weiteren Zutaten für den Teig mischen, vom Mehl zunächst allerdings nur 650 g, und zur Hefemilch geben. Alles zu einem gleichmäßigen Hefeteig verkneten. Der Teig sollte nicht mehr allzu sehr kleben. Tut er dies doch, kann man von den verbliebenen 50 g Mehl noch so viel dazukneten, bis er geschmeidig ist. Ein klitzeklein wenig klebrig darf er nach wie vor sein. Den Hefeteig nun zu einer Kugel formen, in eine große Schüssel geben, mit etwas Mehl bestreuen und an einem warmen Ort ca. 1 Stunde gehen lassen.


Der Hefeteig sollte anschließend schön aufgegangen sein. Den Backofen nun auf 160 °C Umluft (180 °C Ober- / Unterhitze) vorheizen. Den Teig auf einer bemehlten Fläche zu einem ca. 50 cm mal 40 cm großen Rechteck ausrollen.


Die Zutaten für die Füllung gut verrühren und gleichmäßig auf der Teigplatte verteilen. Am besten geht das mit den Händen oder einem größeren Pinsel. Die geraspelten und klein geschnittenen Äpfel sollten ebenfalls überall schön verteilt sein.


Die Teigplatte nun in 8 lange Streifen schneiden und jeden der Streifen einzeln zu einer Art Schnecke oder Strudel aufrollen. Die Strudel auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen und ca. 20 - 25 Minuten backen.

Für den Guss alle Zutaten miteinander verrühren und auf den noch warmen Apple Cinnamon Swirls verteilen.



☆ Mara


Liebe Mara, herzlichen Dank für diesen zauberhaften Gastbeitrag! Ich liebe Hefeteig ebenso wie Du und Du hast mit den Apple Cinnamon Swirls genau meinen Geschmack getroffen. Jetzt hätte ich gerne so ein saftig-fluffiges Schneckchen...

Süßkartoffel-Scheiterhaufen

Süßkartoffel-Scheiterhaufen

"Life is short - eat dessert first!", diesem Motto kann ich einiges abgewinnen. Trotzdem ist die Nachspeisen-Kategorie auf meinem Blog - sagen wir es mal so - ausbaufähig! Aber jetzt wird sie um ein weiteres Rezept erweitert. Das heutige Dessert, ein Süßkartoffel-Scheiterhaufen, wird eigentlich in einer Eisenpfanne auf dem Grill zubereitet und 40 Minuten indirekt gegrillt. Da mein Grill keine indirekte Grillzone hat, habe ich den süßen Brotauflauf aus Süßkartoffel-, Apfel- und Brötchenscheiben etwas abgewandelt und portionsweise in kleine Cocotte-Förmchen geschichtet. Das sieht hübsch aus und hat genau die richtige Größe für eine Dessert-Portion.

Und so ungewöhnlich sich ein Dessert mit Süßkartoffel auch anhört, die Kombination mit Apfelscheiben, Brötchen und einer Eiermilch mit nur wenig Zucker schmeckt frisch gebacken aus dem Ofen grandios! Leicht süßlich, aber nicht zu süß, durch den Apfel schön frisch.... perfekt!

Süßkartoffel-Scheiterhaufen mit Apfelscheiben

Das Rezept stammt aus dem gelungenen Grill-Kochbuch Wild grillen* von Tom Heinzle. Es enthält neben vielen kreativen Rezepten, wie man Wild höchst lecker auf dem Grill zubereiten kann, auch Rezepte für Gewürze, Grillsaucen und eben Desserts vom Grill. Eine ausführliche Rezension folgt demnächst! Jetzt kommt erst mal das Rezept für den Süßkartoffel-Scheiterhaufen für euch.


Rezept: Süßkartoffel-Scheiterhaufen
(für 4 Portionen als Dessert)

Zutaten:
1 kleine Süßkartoffel (ca. 100g)
1 Apfel
1 Milchbrötchen
etwas Butter zum Fetten der Form
250ml Milch
1 Ei
1/2 EL Zucker

Zubereitung:
Süßkartoffel schälen und in dünne, höchstens 3mm dicke Scheiben schneiden. Apfel schälen, Kerngehäuse entfernen und den Apfel halbieren. Apfelhälften in 5mm dicke Scheiben schneiden. Brötchen ebenfalls in dünne, ca. 5mm dicke Scheiben schneiden.

Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

4 ofenfeste Mini-Auflaufförmchen (Cocotte) mit wenig Butter fetten. Alternativ eine etwas größere ofenfeste Form nehmen. Süßkartoffelscheiben, Apfelscheiben und Brötchenscheiben abwechselnd hochkant in die Förmchen schichten. Milch mit Ei und Zucker in einem Becher verquirlen, über die geschichteten Scheiben in die Förmchen gießen. Förmchen nicht bis ganz zum Rand mit Flüssigkeit füllen, sonst laufen sie beim Backen später über!

Den Süßkartoffel-Scheiterhaufen in den Förmchen auf der mittleren Schiene im heißen Backofen ca. 40 Minuten backen.

Herausnehmen, kurz abkühlen lassen und direkt in den Förmchen servieren. Dazu passt z.B. auch selbstgemachtes Karamelleis mit Fleur de Sel.

Süßkartoffel-Scheiterhaufen serviert in der Cocotte

*Hinweis: Alle Links zu Amazon sind Affiliate-Links.

Linsen mit Tagliatelle und karamellisierten Zwiebeln

Linsen mit Tagliatelle und karamellisierten Zwiebeln

Hallo, ich bin Juliane und ich koche gerne mit Linsen. Vor einigen Jahren noch unvorstellbar - jetzt Realität! Und heute gibt es auch schon das nächste Rezept mit Linsen. Dieses Mal kamen die grünen Linsen von der schwäbischen Alb, die Alb-Leisa, mit in den Topf. Das Rezept für die Linsen mit Tagliatelle und karamellisierten Zwiebeln stammt aus dem gerade frisch erschienenen Kochbuch "Immer schon vegan" und hat mich voll überzeugt. Ratzfatz zubereitet, fein abgeschmeckt mit Koriander, Petersilie, saurem Zitronensaft und leicht scharfem Piment d´Espelette, dazu knackige Linsen, Nudeln und fast schon süße karamellisierte Zwiebeln - genau mein Geschmack!


Immer schon vegan - Traditionelle Rezepte aus aller Welt* ist das neueste Kochbuch von Katharina Seiser und ich habe es mir sofort bestellt, als es diesen Januar auf den Markt kam. Nicht weil ich mich künftig vegan ernähren möchte, sondern weil es Katharina Seiser bei ihren Rezepten in erster Linie immer um den Geschmack geht. Ganz nebenbei und völlig undogmatisch sind die Rezepte im Buch auch noch vegan und dabei völlig ohne Ersatzprodukte wie Fleischimitate oder vegane Sahne. Das finde ich gut, und so habe ich diese Woche auch gleich das erste Rezept, eben diese Linsen-Pasta, ausprobiert und für sehr gut befunden.

Rezept: Linsen mit Tagliatelle und karamellisierten Zwiebeln
(für 2 Portionen)

Zutaten:
100g Alb-Leisa (alternativ: grüne Puy-Linsen)
1 Zwiebel
4-5 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer
100g Tagliatelle
1 Knoblauchzehe
2 Stängel glatte Petersilie
1/2 TL gemahlener Koriander
Saft einer halben Zitrone
1/2 TL Piment d´Espelette

Zubereitung:
Einen großen Topf mit 2 Litern Wasser füllen, Linsen zugeben. Aufkochen, dann bei mittlerer bis hoher Hitze die Linsen in ca. 15 Minuten bissfest kochen.

Zwiebel schälen, halbieren und in dünne Streifen schneiden. 2 EL Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Zwiebeln darin anschwitzen, dann die Hitze reduzieren und die Zwiebelstreifen bei geringer Hitze ca. 15-20 Minuten braten, bis sie weich und braun werden und karamellisieren, dabei häufig umrühren.

Wenn die Linsen bissfest sind, die Tagliatelle in kürze Stücke (ca. 10 cm lang) brechen, das Linsen-Kochwasser salzen und die Nudeln zugeben. Nudeln gemeinsam mit den Linsen in einem Topf al dente kochen.

In der Zwischenzeit den Knoblauch schälen und fein würfeln. Petersilie waschen, trocken schütteln und die Blätter von den Stängeln zupfen. Blätter grob hacken. Knoblauchwürfel zu den geschmorten Zwiebeln in die Pfanne geben, kurz mitbraten. Mit gemahlenem Koriander würzen.

Nudeln und Linsen in ein Sieb abgießen. Zu den Zwiebeln in die Pfanne geben, mit der Petersilie mischen. Mit Salz und Pfeffer würzen. 2-3 EL Olivenöl und den Zitronensaft zugeben. Linsen-Pasta portionsweise in tiefe Teller füllen, mit Piment d´Espelette bestreuen und sofort servieren.

*Hinweis: Alle Links zu Amazon sind Affiliate-Links.

Schnelle Brokkolipasta mit Frischkäse

Schnelle Brokkolipasta mit Frischkäse

Brokkoli hat es nicht leicht in unserem Haus. Mein Mann mag ihn nicht und ich esse ihn zwar hin und wieder, aber zu meinen liebsten Winter-Gemüsesorten zählt er auch nicht. Aber manchmal habe ich plötzlich Lust auf Brokkoli und wenn ich dann noch auf leckere Brokkoli-Rezepte wie diese schnelle Brokkolipasta mit Frischkäse stoße, läuft es rund! Das Rezept habe ich  auf der "Essen und trinken"-Homepage gefunden, ausprobiert und für gut befunden. Und das Beste daran: die Pasta steht in 20 Minuten fertig auf dem Tisch.

Brokkolipasta mit Frischkäse

Brokkolipasta mit Frischkäse
(für 2 Portionen)

Zutaten:
400g Brokkoi
1/2 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
200g Linguine
Salz
1 EL Olivenöl
100g Frischkäse (Doppelrahmstufe)
Zucker
1/2 TL Piment d´Espelette
1 EL Zitronensaft

Zubereitung:
Brokkoli putzen, in kleine Röschen schneiden. Den Brokkoli-Strunk schälen und fein würfeln. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken.

Nudeln in reichlich Salzwasser nach Packungsanweisung al dente kochen.

Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen. Zwiebel und Knoblauch darin kurz anschwitzen, dann den Brokkoli zugeben und bei mittlerer HItze ca. 5 Minuten braten. Mit Salz würzen. Dann den Frischkäse zum Brokkoli geben und schmelzen lassen.

150ml Nudelwasser abschöpfen, dann die Nudeln abgießen und abtropfen lassen. Nudelwasser zum Brokkoli in die Pfanne geben, unterrühren und aufkochen. Mit Salz, einer Prise Zucker, Piment d´Espelette  und dem Zitronensaft würzen. Nudeln in die Pfanne geben, alles gut vermengen. Brokkoliepasta portionsweise in tiefe Teller füllen, eventuell als Farbtupfer noch mit etwas Piment d´Espelette bestreuen und sofort servieren.

Brokkolipasta mit Frischkäse hochkant

Rote Linsen-Salat mit Radicchio und getrockneten Feigen und ein Auftritt in den SWR-"Essgeschichten"

Rote Linsen-Salat mit Radicchio und getrockneten Feigen und ein Auftritt in den SWR-"Essgeschichten"

Ich bin gerade ein bisschen auf dem Linsen-Trip. Und nach dem Salat aus Puy-Linsen mit gebratenen Apfelscheiben gibt es sie auch schon wieder in Form eines Salats - und trotzdem ganz anders. Dieses Mal habe ich rote Linsen verwendet. Rote Linsen sind sozusagen die Einsteiger-Linsen, die nur wenig von diesem typischen nussig-erdig-leichtpelzigen Linsen-Geschmack haben, den ich als Kind gehasst habe - und seit 3, 4 Jahren doch ganz gerne mag. Ja, so entwickelt sich der eigene Geschmack glücklicherweise auch im Erwachsenenalter noch weiter! Mit Pilzen werde ich mich aber wahrscheinlich in diesem Leben nicht mehr anfreunden können....

Aber zurück zum Rote Linsen-Salat mit Radicchio und getrockneten Feigen! Die Idee für diesen Salat habe ich beim Durchblättern meiner Kochzeitschriften-Sammlung in einer "essen & trinken" aus dem Jahr 2010 gefunden und nach meinem Geschmack (und meinen Vorräten) angepasst umgesetzt. Schnell gemacht und ein feines, leichtes Abendessen - sehr schön! Und hier kommt das Rezept für euch.

Rote Linsen-Salat mit Radicchio und getrockneten Feigen



Rezept: Rote Linsen-Salat mit Radicchio und getrockneten Feigen
(für 2-3 Portionen als Hauptgericht)

Zutaten:
50g Bauchspeck
250ml Gemüsebrühe
100g rote Linsen
Salz, Pfeffer
1 Schalotte
3 getrocknete Feigen
2 EL Olivenöl
1,5 EL Weißweinessig
Zucker
2 Stängel glatte Petersilie
50g Feldsalat
1/2 Kopf Radicchio (klein)

Zubereitung:
Den Speck fein würfeln und in einer beschichteten Pfanne rundherum knusprig braun anbraten. Speckwürfel auf Küchenpapier abtropfen lassen.

Die Gemüsebrühe in einen Topf geben, aufkochen. Linsen zugeben. Linsen bei geringer Hitze ca. 15 Minuten zugedeckt ziehen lassen, dann mit Salz und Pfeffer würzen.

Schalotte schälen, fein würfeln. Feigen in dünne Streifen schneiden. Olivenöl mit Essig in einer Schüssel verrühren, mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker würzen. Schalottenwürfel und Feigenstreifen zugeben. Linsen in ein Sieb abgießen, abtropfen lassen und mit dem Dressing vermengen.

Feldsalat putzen, waschen und trocken schleudern. Radicchio waschen, vierteln und den Strunk entfernen. Blätter in ca. 1 cm dicke Streifen schneiden. Feldsalat und Radicchio zu den Linsen in die Salatschüssel geben, alles gut miteinander vermengen. Linsen-Salat portionsweise auf Teller geben, mit den Speckwürfeln garnieren. Sofort servieren.

So, und jetzt noch etwas in eigener Sache! Vielleicht haben es ja einige von euch schon gesehen: letzten Donnerstag war ich zusammen mit meiner lieben Freundin Kerstin vom Blog "My cooking love affair" im Fernsehen zu sehen! Genauer gesagt in den "Essgeschichten" im SWR. Dort haben wir gemeinsam einen Ausflug nach Wissembourg im nahen Elsass unternommen und ein elsässisch inspiriertes 3-Gang-Menü gekocht. Die Rezepte dafür habe ich schon im November hier und hier veröffentlicht.

Ihr habt den Fernsehbeitrag verpasst? Dann könnt ihr ihn euch in der SWR-Mediathek anschauen (klick hier!) - ab Minute 22 kommt unser Auftritt!

Rotkohl-Wintereintopf mit getrockneten Aprikosen, Orangen und Granatapfelkernen

Rotkohl-Wintereintopf mit getrockneten Aprikosen, Orangen und Granatapfelkernen

Im Winter liebe ich Rotkraut als Beilage zu Schmorgerichten - wie zum Beispiel das Apfel-Rotkraut, das ich zum Rindergulasch an Heiligabend gemacht habe. Meistens sind die Rotkohl-Köpfe aber so groß, dass noch ein Viertel Kopf Rotkohl übrig bleibt. Und was macht man mit einem übrig gebliebenen Rotkohl-Kopf? Bisher hatte ich dafür ziemlich wenige Rezept-Ideen. Aber dann hat Kerstin auf My cooking love affair das Rezept für einen Rotkohl-Wintereintopf mit getrockneten Aprikosen, Orangen und Granatapfelkernen veröffentlicht und ich habe es umgehend auf meine Nachkochliste gesetzt!

Rotkohl-Wintereintopf mit getrockneten Aprikosen, Orangen und Granatapfelkernen

Der Wintereintopf ist die perfekte und höchst leckere Verwertungsmöglichkeit für Rotkohl-Reste. Ich habe außerdem anstelle der ursprünglich im Rezept vorgesehenen Steckrübe eine Petersilienwurzel verwendet, die ich noch von meinem Rehrücken mit ofengeröstetem Wurzelgemüse übrig hatte. Das hat auch sehr gut gepasst. Als fruchtige Komponente kommen noch getrocknete Aprikosen, gewürzte Orangen und knackige Granatapfelkerne dazu. Genau mein Geschmack! Das Rezept stammt ursprünglich übrigens aus JETZT! Gemüse*, dem neuesten Kochbuch von Sebastian Dickhaut. Das muss ich mir wohl doch mal näher anschauen, auch wenn ich die grellen Farben auf dem Buchtitel eher abschreckend finde... aber dieses Rezept hat mich voll überzeugt!

Rezept: Rotkohl-Wintereintopf mit getrockneten Aprikosen, Orangen und Granatapfelkernen
(für 2 Portionen)

Zutaten:
ca. 300g Rotkohl (1/4 Kopf)
1/2 rote Zwiebel
1 Bio-Orange
2 Gewürznelken
1 Lorbeerblatt
4 getrocknete Aprikosen
2 EL Olivenöl
1/2 TL Kreuzkümmelsamen
500ml Gemüsebrühe (selbstgemacht)
Salz, Pfeffer
1 Petersilienwurzel
2 Stängel glatte Petersilie
4 Walnusskerne
1/2 Granatapfel
2 EL Schmand

Zubereitung:
Die äußeren Blätter des Rotkohls entfernen. Rotkohl waschen, den Strunk entfernen. Rotkohl-Viertel quer in 1cm breite Streifen schneiden. Zwiebel schälen, halbieren und in feine Ringe schneiden.

Orange heiß abwaschen, abtrocknen und halbieren. In die Schale einer Hälfte die Gewürznelken und ins Fruchtfleisch das Lorbeerblatt stecken, Andere Orangenhälfte anderweitig verwenden. Aprikosen grob würfeln.

1 EL Öl in einem großen Topf erhitzen. Die Zwiebelringe darin mit dem Kreuzkümmelsamen bei mittlerer Hitze 5 Minuten anschwitzen. Dann die Rotkohlstreifen zugeben, kurz offen mitdünsten. Mit Gemüsebrühe ablöschen. Aufkochen, mit Salz und Pfeffer würzen. Aprikosen und die gespickte Orangenhälfte zugeben. Zugedeckt bei geringer bis mittlerer Hitze ca. 30 Minuten köcheln lassen.

In der Zwischenzeit die Petersilienwurzel putzen und schälen. Auf einer Reibe grob raspeln. Petersilie waschen, trocken schütteln und die Blätter von den Stängeln zupfen. Walnusskerne grob hacken. 1 EL Öl in einem kleinen Topf erhitzen, Walnusskerne 1 Minute darin rösten, dann den Topf vom Herd nehmen und die Petersilienblätter unterrühren.

Granatapfel halbieren. Von einer Hälfte mit einer Zitruspresse den Saft auspressen, aus der anderen Hälfte die Granatapfelkerne herauslösen.

5 Minuten vor Ende der Garzeit die geraspelte Petersilienwurzel zum Rotkohl-Eintopf in den Topf geben, mitköcheln lassen. Die Orangenhälfte mitsamt Gewürznelken und Lorbeerblatt aus dem Topf nehmen. Granatapfelsaft zugeben und unterrühren. Wintereintopf mit Salz und Pfeffer abschmecken. Eintopf portionsweise in tiefe Teller füllen. Je 1 EL Schmand auf dem Eintopf verteilen, mit Nuss-Petersilien-Mischung und Granatapfelkernen bestreut servieren.

*Hinweis: Alle Links zu Amazon sind Affiliate-Links.

Apfel-Radicchio-Pizza mit Taleggio

Apfel-Radicchio-Pizza mit Taleggio

Zeit für die erste Pizza des Jahres, oder? Wobei das nicht ganz stimmt. Denn eigentlich war das hier die letzte Pizza des Jahres 2014. Aber ich sehe das nicht so eng, denn so oder so hat es diese Apfel-Radicchio-Pizza mit Taleggio verdient, hier präsentiert zu werden. Ein ungewöhnlicher, herb-bitterer Pizza-Belag, würzig abgeschmeckt mit Taleggio und etwas abgemildert durch die weiße Sauce aus Ricotta, mit Salbei aromatisierter Milch, Butter und Mehl. Hört sich abgefahren an? Schmeckt auch abgefahren. Abgefahren gut! Mitgenommen habe ich mir dieses Pizza-Rezept auf der Living at Home-Webseite, allerdings habe ich meinen bewährten Pizzateig aus der "essen & trinken" verwendet.

Selbstgemachte Apfel-Radicchio-Pizza mit Taleggio

Apfel-Radicchio-Pizza mit Taleggio
(für 2 Portionen bzw. Pizzen)

Zutaten:
Für den Teig:
250g Mehl Typ 00 (ersatzweise auch Mehl Type 405)
2,5g frische Hefe
1/2 TL Salz
Für den Belag:
4 Stiele Salbei
200ml Milch
15g Butter
15g Mehl
100g Ricotta
Salz, Pfeffer
150g Taleggio
1 kleiner Apfel
1/2 Kopf Radicchio
1 Frühlingszwiebel


Zubereitung:
Als erstes den Pizzateig zubereiten. Dafür die Hefe in 150ml kaltes Wasser bröseln und mit einem kleinen Rührbesen so lange rühren, bis sich die Hefe vollständig aufgelöst hat. Mehl und Salz in einer großen Schüssel miteinander vermischen. Hefe zugeben und alles mit den Händen zu einem Teigkloß verkneten. Dann weiter mit den Händen auf der Arbeitsfläche ca. 10-15 Minuten kräftig kneten, bis ein glatter, geschmeidiger Teig entsteht. Teig zu einer Kugel formen und abgedeckt in einer Schüssel bei Zimmertemperatur anderthalb Stunden gehen lassen.

Dann den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche zu einer Rolle formen und 2 gleich große Teile abtrennen. Teigteile zu einer Kugel formen und in eine gut bemehlte Auflaufform setzen. Teigkugeln mit Mehl bestäuben und noch mal abgedeckt mindestens eine halbe Stunde, besser eine ganze Stunde bei Zimmertemperatur gehen lassen.

2 Stängel Salbei mit der Milch in einen Topf geben und bei schwacher Hitze ca. 20 Minuten ziehen lassen. Die Butter mit dem Mehl erst zu Streuseln, dann zu einem glatten Teig verkneten. Salbei aus dem Topf nehmen, dann die Milch aufkochen. Die Mehlbutter einrühren, bis sich alles gut verbunden hat. Bei mittlerer Hitze 10 Minuten köcheln lassen. Abkühlen lassen, dann den Ricotta unterrühren und die Masse kräftig mit Salz und Pfeffer würzen.

Den Backofen mitsamt dem Pizzastein auf der untersten Schiene auf 250 Grad vorheizen.

Die Rinde des Taleggio entfernen, Taleggio in dünne Scheiben schneiden. Äpfel waschen, vierteln, entkernen und in dünne Spalten schneiden. Radicchio waschen, putzen und Radicchio in ca. 2cm breite Streifen schneiden. Frühlingszwiebel waschen, putzen und schräg in dünne Ringe schneiden. 

Arbeitsfläche gut bemehlen. Die Pizzateigkugeln nacheinander auf der gut bemehlten Arbeitsfläche mit den Händen von innen nach außen so flach wie möglich drücken. Wem das zu mühsam ist, kann den Teig natürlich auch mit dem Nudelholz möglichst dünn und gleichmäßig auswellen. Eine Pizza auf  den Teigschieber setzen und belegen. Dafür den Teig zuerst mit Ricottasoße bestreichen, dann mit den Apfelspalten, den Radicchio-Streifen, Frühlingszwiebeln und dem Taleggio belegen.

Pizza mit dem Teigschieber  auf den Pizzastein in den Ofen geben und ca.15 Minuten backen, bis der Teig schön knusprig und der Taleggio verlaufen und leicht gebräunt ist. 

Pizza aus dem heißen Backofen nehmen, restlichen Salbei darüber zupfen. Sofort servieren.

Rosa gegarter Rehrücken mit orientalisch gewürztem Ofengemüse und Joghurt-Dip

Rosa gegarter Rehrücken mit orientalisch gewürztem Ofengemüse und Joghurt-Dip

Manchmal läuft es einfach rund. So wie letzte Woche Samstag. Nach einem gemütlichen späten Frühstück wollte ich gerade auf den Wochenmarkt gehen, um fürs ausgiebige Wochenend-Kochen einzukaufen, als ein lieber Kollege meines Mannes, der praktischerweise auch noch Jäger ist, vor der Tür stand und mir einen küchenfertig ausgelösten Rehrücken in die Hand drückte. Ich liebe solche Geschenke! Und ziemlich spontan entstand daraus nach einem Gang über den Wochenmarkt, bei dem ich alles an Gemüse mitgenommen habe, was mir gefallen hat, unser Sonntagsessen, ein rosa gegarter Rehrücken mit orientalisch gewürztem Ofengemüse und Joghurt-Dip. Herrlich!


Rosa gegarter Rehrücken mit orientalisch gewürztem Ofengemüse und Joghurt-Dip
(für 2 Portionen)

Zutaten:
1 Rehrücken (ca. 350-400g)
Salz, Pfeffer
1 EL Butterschmalz
1/2 TL Ras-el-Hanout
Für das Ofengemüse:
1 Petersilienwurzel
1 Karotte
1 Süßkartoffel
1 Knolle frische italienische (oder normale) Rote Bete
150g Rosenkohl
1-2 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer
1 TL Ras-el-Hanout
6 Koriandersamen
1/4 Granatapfel
Für den Joghurt-Dip:
100g griechischer Joghurt
1/2 TL gemahlener Zimt
1 Prise gemahlener Koriander
1 Prise gemahlener Piment
Salz
1 TL Limettensaft

Zubereitung:
Backofen auf 160 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Rehrücken aus dem Kühlschrank nehmen, unter fließendem Wasser abspülen, gründlich trocken tupfen. Beiseite stellen.

Petersilienwurzel, Karotte und Süßkartoffel schälen, putzen und in nicht zu kleine Scheiben oder Würfel schneiden. Einweghandschuhe anziehen und die rote Bete schälen, Strunk entfernen und Bete ebenfalls in Scheiben oder Würfel schneiden. Rosenkohl waschen, putzen, große Röschen halbieren, kleine ganz lassen.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen, Gemüse darauf verteilen. Mit Olivenöl beträufeln, mit Salz, Pfeffer, 1 TL Ras-el-Hanout und den Koriandersamen würzen. Gut vermischen und im heißen Backofen auf der mittleren Schiene ca. 30-40 Minuten rösten, dabei ein- bis zweimal das Gemüse wenden.

Kerne von 1/4 Granatapfel vorsichtig herauslösen. Am besten in der Spüle machen, da es sehr spritzt! Kerne beiseite stellen.

Für den Joghurt-Dip den Joghurt mit Zimt, Koriander, Piment, Limettensaft und Salz würzen. Beiseite stellen und durchziehen lassen.

Rehrücken von beiden Seiten mit Salz und Pfeffer würzen. Butterschmalz in einer Pfanne erhitzen und das Fleisch darin von jeder Seite ca. 1-2 Minuten bei starker Hitze goldbraun anbraten. Mit Ras-el-Hanout würzen.

Backofen auf 100 Grad herunterschalten, das Gemüse auf dem Blech etwas zusammenschieben, so dass Platz für das Fleisch auf dem Backblech ist. Fleisch auf das Backblech legen und für einen rosa gegarten Rehrücken ca. 10 Minuten gar ziehen lassen, bis eine Kerntemperatur von 60 Grad erreicht ist (ggfalls mit einem Fleischthermometer überprüfen). Fleisch aus dem Ofen nehmen, in Alufolie einwickeln und 5-10 Minuten ruhen lassen.

In der Zwischenzeit das Ofengemüse portionsweise auf Tellern anrichten. Ofengemüse mit Granatapfelkernen bestreuen, einen großen Klecks Joghurt-Dip auf den Teller geben. Fleisch in Scheiben schneiden, portionsweise auf die Teller geben und sofort servieren.

Rote Bete Tarte mit Meerrettich-Ricotta-Creme und Ziegenfrischkäse [Back die Bete]

Rote Bete Tarte mit Meerrettich-Ricotta-Creme und Ziegenfrischkäse [Back die Bete]

Schon Anfang Dezember hat meine liebe Freundin Kerstin vom Blog My cooking love affair für unsere Blog-Challenge, bei der wir uns mit Rezepten zu selbst gestellten Aufgaben herausfordern, vorgelegt. Unser Thema dieses Mal: "Back die Bete"! Mit Rauchsalzbrioche, gebeiztem Lachs und Hummus von der Roten Bete hat Kerstin die Latte ganz schön hoch gelegt. Heute zeige ich euch endlich meinen Beitrag: Eine Rote Bete Tarte mit Meerrettich-Ricotta-Creme und Ziegenfrischkäse!


Rote Bete Tarte mit Meerrettich-Ricotta-Creme und Ziegenfrischkäse
(für eine rechteckige Tarteform 20x23cm)

Zutaten:
Für den Mürbteig:
250g Mehl Type 550
125g Butter + etwas mehr für die Form
1 Ei
Salz
Für die Füllung:
150g Ricotta
2-3 EL frisch geriebener Meerrettich
Salz, Pfeffer
2 Stängel frischer Thymian
1 Knolle rote Bete
1/2 TL Rauchsalz
100g Ziegenfrischkäse

Zubereitung:
Rote Bete in ungesalzenem Wasser in ca. 40-45 Minuten weich kochen.

Mehl in eine Schüssel sieben. Kalte Butter in kleine Stücke schneiden, mit dem Ei und einer Prise Salz zum Mehl in die Schüssel geben und die Butter zwischen den Händen zerreiben. Dann alles zügig mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten, zu einer Kugel formen und in Frischhaltefolie eingewickelt 30 Minuten kalt stellen.

Eine rechteckige Tarteform (oder eine runde Tarteform mit 26-28cm Durchmesser) mit Butter einfetten. Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn und rechteckig ausrollen. Teig in die gefettete Tarteform legen, einen Rand hochziehen. Den Tarteboden mehrmals mit einer Gabel einstechen und nochmals 30 Minuten kaltstellen.

In der Zwischenzeit den Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Rote Bete aus dem Kochwasser nehmen, Einweghandschuhe anziehen und die rote Bete schälen, den Strunk entfernen und die Bete in dünne Scheiben schneiden.

Ricotta mit dem frisch geriebenen Meerrettich vermischen. Thymian waschen, trocken schütteln und die Blätter von den Stängeln zupfen. Die Hälfte des Thymians unter den Ricotta rühren. Ricottamasse kräftig mit Salz und Pfeffer würzen.

Ricottacreme auf dem Teigboden verteilen. Rote Bete-Scheiben dachziegelartig darauf legen. Mit Rauchsalz bestreuen und im heißen Backofen auf der mittleren Schiene ca. 40 Minuten backen.

Tarte aus dem Ofen nehmen, etwas abkühlen lassen. Mit zerbröckeltem Ziegenfrischkäse und dem restlichen Thymian bestreuen und die Rote Bete Tarte (lau-)warm servieren.


Auf die Idee zu dieser Tarte bin ich durch das tolle Buch Der Geschmacksthesaurus: Ideen, Rezepte und Kombinationen für die kreative Küche* von Niki Segnit gekommen. Das Buch habe ich zu Weihnachten geschenkt bekommen und schmökere seitdem Abend für Abend darin. Im Kapitel Rote Bete habe ich die Anregung zur Kombination von Rote Bete, Meerrettich und Ziegen(frisch)käse gefunden und sie nach meinem Gusto umgesetzt. Im gleichen Kapitel hat sich Niki Segnit auch recht abfällig über einen Schokoladenkuchen mit Rote Bete geäußert, dessen Rezept aus ihrer Sicht zu Unrecht gehypt werde und der nur "nach schlechter Schokolade" schmecke. Mir war sofort klar, dass sie den Schokoladenkuchen mit Roter Bete nach einem Rezept von Nigel Slater meint - denn diesen wollte ich ursprünglich für unsere "Back die Bete"-Challenge backen. Das Rezept stammt aus Tender. Gemüse* , online findet ihr es bei Valentinas Kochbuch


Wie ihr seht, habe ich das Rezept trotzdem ausprobiert. Optisch und auch von der Konsistenz her ist der Schokoladenkuchen super und sehr schön fluffig geworden, aber der Rote Bete-Geschmack ist doch ziemlich dominant und der Kuchen schmeckt sehr metallisch. Nicht mein Fall! Hier muss ich also Niki Segnit recht geben.... wieder was an Erfahrung dazu gewonnen!

So, das war mein Rote Bete-Beitrag für die Blog-Challenge mit My cooking love affair! Welcher Aufgabe sollen wir uns als nächstes stellen? Habt ihr eine Idee oder einen Wunsch? Immer her mit euren Anregungen!

*Hinweis: Alle Links zu Amazon sind Affiliate-Links.

Orangen-Zimt-Sorbet mit Sternanis und Gin [Weihnachts-Menü]

Orangen-Zimt-Sorbet mit Sternanis und Gin [Weihnachts-Menü]

Zum Abschluss meiner Weihnachtsmenü-Reihe zeige ich euch heute unser Dessert an Heiligabend:  Orangen-Zimt-Sorbet mit Sternanis und Gin. Als Vorspeise gab es einen selbst gebeizten Lachs mit Gin (nach einem Rezept von Nutriculinary, auch zu finden in "Auf die Hand"), als Hauptspeise Rindergulasch mit Rotkraut und Brezen-Serviettenknödeln, und das fruchtig-frische Orangensorbet nach einem Rezept von HighFoodality war das perfekte Dessert zur Abrundung. Der Schuss Gin, mit dem das Sorbet serviert wird, ist dabei das i-Tüpfelchen! 


Orangen-Zimt-Sorbet mit Sternanis und Gin
(für 6-8 Personen als Zwischengang oder Sorbet)

Zutaten:
6 Orangen, davon eine Bio
80g Zucker
1 Zimtstange
1 Sternanis
Gin nach Belieben (bei mir: "The Duke")

Zubereitung:
Die Bio-Orange heiß abwaschen, abtrocknen und die Schale dünn abschälen. Alle Orangen auspressen und 500ml Orangensaft abmessen.

Orangensaft mit der Orangenschale und dem Zucker in einen Topf geben und aufkochen. Zimstange und Sternanis zugeben. Köcheln lassen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Dann den Sirup durch ein Sieb abgießen (Schale, Zimtstange und Sternanis entsorgen), abkühlen lassen.

Sirup in eine Eismaschine geben und 60 Minuten lang zu einem cremigen Sorbet gefrieren lassen.

Alternative ohne Eismaschine: Sirup in eine tiefkühlgeeignete flache Schüssel füllen, mindestens 4 Stunden in den Tiefkühler stellen und alle 30-60 Minuten mit einer Gabel umrühren.

Zum Servieren mit einem Eisportionierer Kugeln aus dem Orangen-Zimt-Sorbet formen, in Gläser füllen, mit Minze dekorieren und je einen Esslöffel Gin darüber gießen. Sofort servieren.

Rindergulasch mit Lebkuchen-Sauce, Brezenknödel und Apfel-Rotkraut [Weihnachts-Menü]

Rindergulasch mit Lebkuchen-Sauce, Brezenknödel und Apfel-Rotkraut [Weihnachts-Menü]

Nach dem Hauptgericht für das Menü am 1. Weihnachts-Feiertag zeige ich euch heute das Rezept für die Hauptspeise unseres Menüs an Heiligabend! Hier war mir wichtig, dass sich möglichst viele Komponenten schon im Voraus zubereiten lassen, so dass ich an Heiligabend selbst nicht ewig in der Küche stehen muss. Das geht ganz wunderbar bei diesem Rindergulasch mit Lebkuchen-Sauce, Brezenknödel und Apfel-Rotkraut. Den Brezen-Serviettenknödel nach einem bewährten Rezept von Karl-Josef Fuchs (aus seinem schönen Kochbuch "Die neue große Wildkochschule") habe ich bereits am Vortag zubereitet und im Wasser gegart. Zum Servieren musste ich ihn dann nur noch in Scheiben schneiden und in etwas Butter anbraten. Das Rindergulasch habe ich am Morgen des 24. angesetzt und etwas abgewandelt nach einem Rezept von HighFoodality zubereitet. Ich hätte es aber auch schon am Vortag vorbereiten können. Das Apfel-Rotkraut nach einem Rezept aus einer alten "Lecker" habe ich schon oft zubereitet und am 24. ebenfalls schon morgens vorbereitet, so dass ich sowohl das Gulasch als auch das Rotkraut vor dem Servieren abends nur noch erneut erhitzen musste. Sehr stressfrei, entspannt und sehr, sehr gut!

Rindergulasch mit Lebkuchen-Sauce, Brezenknödel und Apfel-Rotkraut

Rindergulasch mit Lebkuchen-Sauce, Brezenknödel und Apfel-Rotkraut
(für 4 Portionen)

Zutaten:
Für das Rindergulasch mit Lebkuchen-Sauce:
1,2 kg Rindergulasch
1kg Zwiebeln
3 EL Butterschmalz
400ml Rinderfond
500ml Rotwein
2 EL dunkle Sojasauce
2 Knoblauchzehen
4 Wacholderbeeren
2 Lorbeerblätter
1 EL Rosenpaprika
1 Lebkuchen (ohne Oblate)
Salz, Pfeffer
1 TL Speisestärke
Für den Brezenknödel:
150ml Milch
100g Laugenbrezel vom Vortag (bei mir anderthalb Brezeln)
2 Eier
1 EL Öl
3 EL Butter
2 Stängel glatte Petersilie
Salz, Pfeffer

Für das Rotkraut:
1 kleiner Rotkohl
2 Zwiebeln
2 EL Butterschmalz
1 Lorbeerblatt
1 TL Wacholderbeeren
1 Zimtstange
200ml Rotwein
6 EL Apfelessig
3 EL Zucker
Salz
2 säuerliche Äpfel
1 TL Speisestärke
4 EL Johannisbeergelee

Zubereitung:
Als erstes den Brezenknödel zubereiten. Das lässt sich auch gut schon am Vortag machen. Dafür die Milch erwärmen. Die Laugenbrezeln in kleine Würfel schneiden, in eine Schüssel geben und mit der warmen Milch übergießen. 30 Minuten ziehen lassen.

1 EL Butter in einem kleinen Topf zerlassen. Petersilie waschen, trocken schütteln, die Blätter von den Stängenl zupfen und fein hacken. Die Eier trennen. Eigelbe mit der Butter, dem Öl und der Petersilie zu den Laugenwürfeln geben. Mit den Händen zu einer homogenen Masse vermengen. Ein Eiweiß mit den Quirlen des Handrührgeräts steif schlagen (zweites Eiweiß anderweitig verwenden). Eischnee vorsichtig unter die Brezenknödel-Masse heben. Kräftig mit Salz und Pfeffer würzen.

Ein größeres Stück Klarsichtfolie abreißen und auf die Arbeitsplatte legen. Die Knödelmasse in der Mitte der Folie gleichmäßig verteilen, dann die Knödelmasse von der Längsseite her fest in die Folie einrollen, so dass eine Rolle mit einem Durchmesser von ca. 6cm entsteht. Klarsichtfolie fest in Alufolie einrollen, die Enden wie bei einem Bonbon gut zudrehen. Brezenknödel-Rolle in einen großen Topf mit leicht kochendem Salzwasser geben und 25 Minuten garen. Dabei die Rolle nach der Hälfte der Garzeit einmal im Wasser wenden. Brezenknödel aus dem Wasser nehmen und im Kühlschrank kalt stellen.

Für das Rindergulasch das Fleisch trocken tupfen. Zwiebeln und Knoblauchzehen schälen und fein hacken. Backofen auf 140 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. In einem großen Schmortopf die Hälfte des Butterschmalzs erhitzen und die Zwiebeln und den Knoblauch darin bei mittlerer Hitze glasig dünsten, bis sie braun werden. Dann die Zwiebeln aus dem Topf nehmen. 
Restliches Butterschmalz in den Topf geben, Hitze erhöhen und das Rindergulasch portionsweise rundherum anbraten. Nicht zu viel Fleisch auf einmal in den Topf geben, sonst kocht das Fleisch eher, als dass es brät. 

Dann das gesamte angebratene Fleisch, die Zwiebeln und den Knoblauch in den Topf geben, mit 1/3 des Rotweins ablöschen. Aufkochen und den Rotwein komplett einkochen lassen. Nochmals einen Teil des Rotweins zugeben, einkochen lassen. Dann den restlichen Rotwein und den Rinderfond zugeben. Aufkochen lassen. Rosenpaprikapulver und Sojasauce zugeben, Topf mit dem Deckel verschließen und im heißen Backofen auf der untersten Schiene ca. 2,5 Stunden schmoren lassen. 15 Minuten vor Ende der Schmorzeit den Lebkuchen sehr fein kleinschneiden und zum Rindergulasch in den Topf geben. 

Für das Rotkraut den Rotkohl putzen: äußere Blätter abmachen und wegwerfen. Den Kohl waschen, vierteln und den Strunk herausschneiden. Kohl mit einem Messer in dünne Streifen schneiden. Zwiebeln schälen, halbieren und in Scheiben schneiden.

In einem großen Topf (ich habe den größten Topf verwendet, den ich besitze!) das Butterschmalz erhitzen. Die Zwiebeln darin glasig dünsten, dann Rotkohl, Lorbeer, Wacholderbeeren und Zimtstange zugeben und unterrühren. Wein, Essig, Zucker und 2 TL Salz hinzufügen. Alles aufkochen, dann die Hitze reduzieren und das Rotkraut zugedeckt bei mittlerer Hitze ca. 1 Stunde schmoren. Dabei immer wieder umrühren und eventuell etwas Wasser  zugeben, damit das Rotkraut nicht anbrennt.

Äpfel schälen, vierteln und das Kerngehäuse entfernen. Äpfel in Würfel schneiden und nach 15 Minuten Garzeit unter das Rotkraut mischen.

Zum Ende der Rotkraut-Schmorzeit 1 TL Stärke mit 1 EL Wasser glatt rühren und die im Topf befindliche Flüssigkeit damit binden. Das Johannisbeergelee unterrühren und das Rotkraut mit Essig, Zucker und Salz abschmecken. Warm halten.

Brezenknödel aus dem Kühlschrank nehmen, in ca. 1,5cm dicke Scheiben schneiden. 2 EL Butter in einer Pfanne erhitzen, die Knödelscheiben darin bei mittlerer Hitze von beiden Seiten goldbraun braten.

Gulasch aus dem Ofen nehmen, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Eventuell zum Binden der Sauce 2 EL Wasser mit 1 TL Speisestärke glatt rühren und unter die Sauce rühren.

Gulasch mit gebratenen Brezenknödel-Scheiben und Apfel-Rotkraut servieren.


Für das Weihnachts-Menü habe ich etwas tiefer in meinem Weinkeller (na ja, in meinem Keller) gegraben und zur Hauptspeise einen Bordeaux Chateau Lapeyronie, Cotes de Castillon (2005) ausgeschenkt. Mit dem Duft von Preiselbeeren und einem leicht erdigen Geschmack hat er uns zum Rindergulasch mit Knödeln und Rotkraut sehr gut geschmeckt.

Nachgekocht: Ochsenbacken mit Orangenpolenta [Weihnachts-Menü]

Nachgekocht: Ochsenbacken mit Orangenpolenta [Weihnachts-Menü]

Heute habe ich das Rezept für unsere Hauptspeise vom 1. Weihnachts-Feiertag für euch! Meine Eltern waren zu Besuch und ich habe sowohl an Heiligabend als auch am 1. Feiertag ein entspanntes 3-Gang-Menü für uns gekocht. Das hat riesig Spaß gemacht, denn zum einen wissen meine Eltern gutes Essen ebenso zu schätzen wie ich, zum anderen ist meine Mutter eine hervorragende Köchin und so haben wir sehr harmonisch gemeinsam in der Küche gewerkelt und das Menü, bestehend aus einem Babyspinat-Salat mit Ziegenfrischkäse und Granatapfelkernen zur Vorspeise, Ochsenbacken mit Orangenpolenta als Hauptgang und selbstgemachtem Karamelleis mit Fleur de Sel und Rumtopf-Früchten als Dessert, nach dem gemeinsamen Kochen sehr genossen.

Das Rezept für die Ochsenbacken mit Orangenpolenta habe ich mir bei Uwe von HighFoodality mitgenommen. Überhaupt habe ich mich für meine Weihnachts-Kocherei fleißig bei Uwes Rezepten bedient, wie ihr noch sehen werdet ;-) Aber jetzt kommt erst mal das Rezept für die wunderbar zarten, aromatischen Rinderbacken, die von einer durch die Zugabe von Orangensaft und Orangenschalenabrieb schön fruchtig-frischen Polenta begleitet werden. Für ein festliches Menü ist dieses Gericht sehr gut geeignet, da es eigentlich nur etwas Vorlauf und genügend Schmorzeit benötigt und sich ansonsten fast von selbst kocht.

Ochsenbacken mit Orangen-Polenta

Ochsenbacken mit Orangenpolenta
(für 4 Portionen)

Zutaten:
Für die Ochsenbacken:
3-4 Ochsenbacken (ca. 1kg)
750ml Rotwein
8 Pefferkörner
2 Karotten
1/4 Knollensellerie
1/2 Stange Lauch
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 Stängel glatte Petersilie
3 EL Butterschmalz
2 Markknochen
3 EL dunkle Sojasauce
400ml Rinderfond
kalte Butter
Salz, Pfeffer
Für die Orangenpolenta:
2 Schalotten
1 Knoblauchzehe
1/2 Bio-Orange
4 EL Butter
300-400ml Rinderfond
200g Polenta
Salz, Pfeffer
1 Stängel glatte Petersilie

Zubereitung:
Hinweis: Die Ochensbacken müssen bereits am Vortag mariniert werden!

Ochsenbacken unter fließendem Wasser abspülen, trocken tupfen und in einen Topf oder eine Schale mit hohem Rand legen. Pfefferkörner und Rotwein zugeben, so dass die Ochsenbacken mit dem Rotwein bedeckt sind. Backen abgedeckt mindestens 12, besser 24 Stunden im Kühlschrank marinieren.

Am nächsten Tag die Karotten und den Sellerie putzen und schälen. In Würfel schneiden. Lauch putzen, unter fließendem Wasser abspülen und in grobe Ringe schneiden. Zwiebel ungeschält vierteln. Knoblauch schälen, mit dem Messerrücken zerdrücken. Petersilie waschen, trocken schütteln und die Blätter von den Stängeln zupfen. Grob hacken.

Backkofen auf 140 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Die Ochsenbacken aus der Marinade nehmen, trocken tupfen und gegebenenfalls abstehende Backenteile mit Küchengarn zusammen binden. 2 EL Butterschmalz in einem großen Schmortopf erhitzen. Ochsenbacken zusammen mit den Markknochen darin rundherum anbraten. Dann das Fleisch und die Markknochen aus dem Topf nehmen. Restliches Butterschmalz im Topf erhitzen und das Gemüse im Bratensatz anbraten. Mit der Sojasauce ablöschen, reduzieren lassen. Dann mit ca. 1/3 des Rotweins von der Marinade ablöschen, einkochen lassen. Wenn der Wein verkocht ist, nochmals etwas Rotwein zugeben und reduzieren lassen. Dann den restlichen Rotwein und den Rinderfond in den Topf geben. Aufkochen lassen, dann das Fleisch, die Markknochen und die gehackte Petersilie zugeben. Topf mit einem Deckel verschließen und im heißen Backofen auf der untersten Schiene 3 bis 4 Stunden schmoren lassen, bis die Ochsenbäckchen beim Hineinstechen so weich sind, dass das Messer durchgleitet.

Dann den Topf mit den Ochsenbäckchen aus dem Ofen nehmen. Ochsenbacken vorsichtig aus dem Topf heben, in Alufolie einwickeln und bei 100 Grad im Ofen warm halten. Die Sauce durch ein Sieb passieren. Sauce in einen Topf geben und offen bei mittlerer Hitze reduzieren lassen, bis sie eindickt. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit 2-3 EL kalter Butter montieren.

Für die Polenta die Schalotten und den Knoblauch schälen und fein würfeln. Orange heiß abwaschen, abtrocknen und von der Hälfte der Orange die Schale fein abreiben. Orange halbieren, eine Hälfte auspressen. Rest anderweitig verwenden. Petersilie waschen, trocken schütteln und die Blätter von den Stängeln zupfen. Fein hacken.

1 EL Butter in einem Topf erhitzen und die Schalotten und den Knoblauch darin anschwitzen. Dann den Rinderfond, den Orangensaft und die Orangenschale in den Topf geben. Polenta einrühren. Restlicche Butter unterrühren, dann die Polenta unter gelegentlichem Rühren bei geringer Hitze quellen lassen, bis die Masse eine cremige Konsistenz erreicht hat. Gegebenenfalls noch mal Rinderfond (oder Wasser) zugießen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Ochsenbäckchen in Scheiben aufschneiden, portionsweise mit der Polenta auf Teller verteilen. Polenta mit fein gehackter Petersilie garnieren. Sauce über die Bäckchen geben und sofort servieren.

Bordeaux Supérieur Grand Village 2009

Wir haben einen Bordeaux Supérieur Chateau Grand Village (2009) dazu getrunken. Dunkelrot, blaubeerig, voll, harmoniert der Cuvée aus 70% Merlot, 25% Cabernet Franc und 5% Cabernet Sauvignon sehr gut mit der frisch-fruchtigen Orangenpolenta und dem zarten Fleisch.

Lauwarmer Linsensalat mit gebratenen Apfelscheiben

Lauwarmer Linsensalat mit gebratenen Apfelscheiben

Ich wünsche euch allen ein frohes, gesundes, erfolgreiches und genussvolles neues Jahr 2015! Seid ihr gut reingerutscht? Ich war dieses Jahr erstmals auf einer Party mit Essen in einem Restaurant. Guter Vorsatz fürs nächste Jahr: Silvester wird wieder in privatem Rahmen gefeiert ;-) Ansonsten habe ich keine guten Vorsätze. Ich gehe auch so das ganze Jahr über regelmäßig zum Sport, ernähre mich ausgewogen und achte auf das Gleichgewicht von Arbeit und Privatleben - das klappt alles schon ziemlich gut. Für 2015 habe ich natürlich trotzdem viele Pläne, einige davon werde ich hoffentlich auch auf dem Blog mit euch teilen. 

Für alle, die sich irgendwas mit Abnehmen, gesünder ernähren, mehr vegetarisch essen etc. für das neue Jahr vorgenommen haben, habe ich heute genau das Richtige: einen lauwarmen Linsensalat mit gebratenen Apfelscheiben. Der Salat nach einem Rezept aus einer "Lecker"-Zeitschrift ist mein Beitrag zum aktuellen Kochtopf-Blogevent "Rezepte für die Figur", diesen Monat ausgerichtet von Zorra selbst.


Lauwarmer Linsensalat mit gebratenen Apfelscheiben
(für 2 Portionen)

Zutaten:
100g grüne Linsen (Puy-Linsen)
1 Karotte
1 Petersilienwurzel
Salz, Pfeffer
2 EL Apfelessig
1 EL Ahornsirup
1 EL Öl
2 Stängel glatte Petersilie
1 Apfel
1 EL Butter

Zubereitung:
Linsen in einem Sieb mit kaltem Wasser abspülen, dann in kochendem, ungesalzenen Wasser ca. 20 Minuten garen.

Karotte und Petersilienwurzel putzen, schälen und in feine Würfel schneiden. Nach 15 Minuten zu den Linsen in den Topf geben, salzen und weitergaren. Dann alles in ein Sieb abgießen, mit fließendem kaltem Wasser abspülen und abtropfen lassen.

Petersilie waschen, trocken schütteln und die Blätter von den Stängeln zupfen. Petersilie in feine Streifen schneiden. Apfelessig und Ahornsirup in einer Salatschüssel vermischen, mit Salz und Pfeffer würzen. Öl unterschlagen. Petersilie und das Linsengemüse mit dem Dressing vermischen, ziehen lassen.

Apfel waschen, vierteln und das Kerngehäuse entfernen. Apfelviertel in Scheiben schneiden. Butter in einer Pfanne bei mittlerer Hitze schmelzen lassen und die Apfelscheiben darin von beiden Seiten goldgelb braten.

Apfelscheiben unter den Linsensalat heben, nochmals mit Salz und Pfeffer kräftig abschmecken. Sofort servieren.

Blog-Event CIV - Rezepte fuer die Figur