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Vegane Kohlfleckerl (Farfalle mit Spitzkohl)

Vegane Kohlfleckerl (Farfalle mit Spitzkohl)

Letzte Woche habe ich auf dem Wochenmarkt spontan einen Spitzkohl gekauft, weil er so hübsch aussah. Und weil ich Spitzkohl gerne mag, natürlich! Eine konkrete Rezeptidee dafür hatte ich beim Kauf noch nicht, bin zuhause aber schnell fündig geworden, als ich in meinen Kochbüchern herumgeblättert habe. Die veganen Kohlfleckerl (aka Krautfleckerl aka Farfalle mit Spitzkohl) hörten sich sehr vielsprechend an!


Das Rezept ist das dritte Rezept aus Immer schon vegan - Traditionelle Rezepte aus aller Welt* von Katharina Seiser, das ich nachgekocht habe. Und auch hier hat Katha wieder voll meinen Geschmack getroffen. Durch das lange Schmoren bei geringer Hitze wird der Spitzkohl schön zart, legt sich schmeichelnd um die Pasta und bekommt schon fast eine karamellige Note. Die Zubereitung dauert zwar etwas, lässt sich aber quasi nebenbei erledigen. Prima!

Vegane Kohlfleckerl (Farfalle mit Spitzkohl)
(für 2 Portionen)

Zutaten:
1/2 Spitzkohl (ca. 400g)
Salz, weißer Pfeffer
1/2 Gemüsezwiebel
2 EL Sonnenblumenöl
1/2 EL Zucker
300g Farfalle
1/2 TL edelsüßes Paprikapulver
1 Prise gemahlener Kümmel
1 TL Apfelessig

Zubereitung:
Spitzkohl waschen, halbieren und den Strunk keilförmig herausschneiden. Eine Hälfte des Spitzkohls in sehr feine Streifen schneiden (Rest anderweitig verwenden). In Streifen geschnittenen Spitzkohl in eine Schüssel geben, reichlich salzen und dann die Kohlstreifen mit den Händen leicht zerdrücken. 15 Minuten Wasser ziehen lassen, dann die Kohlstreifen mit den Händen kräftig ausdrücken.

Zwiebel schälen, fein würfeln. Öl in einer Pfanne erhitzen. Zucker zugeben und bei mittlerer Hitze hellbraun karamellisieren lassen. Dann die Zwiebelwürfel in die Pfanne geben und 5 Minuten hellgelb rösten. Dabei häufig umrühren.

Spitzkohlstreifen zu den Zwiebeln in die Pfanne geben und bei niedriger Hitze 30 Minuten zugedeckt schmoren lassen, dabei immer wieder umrühren.

Nudeln nach Packungsanweisung in reichlich Salzwasser al dente kochen. Nudeln in ein Sieb abgießen, mit kaltem Wasser abschrecken und gut abtropfen lassen. 

Den weichen, leicht bräunlichen Spitzkohl mit Paprikapulver, Kümmel, Apfelessig und Salz würzen. Nudeln zum Spitzkohl in die Pfanne geben. Pasta 1 Minute bei hoher Hitze mitdünsten, dann die Kohlfleckerl portionsweise in tiefe Teller geben. Mit frisch gemahlenem weißen Pfeffer würzen und sofort servieren.

*Hinweis: Alle Links zu Amazon sind Affiliate-Links.

"Alte Wutz", Flank Steak, Skirt Steak & Burger essen gehen - im DOM Grill Kitchen Bar in Karlsruhe!

"Alte Wutz", Flank Steak, Skirt Steak & Burger essen gehen - im DOM Grill Kitchen Bar in Karlsruhe!

Es gibt mal wieder ein neues, spannendes Restaurant in Karlsruhe, das ich euch gerne vorstellen möchte! Das DOM Grill Kitchen Bar hat kurz vor Weihnachten 2014 in den Räumlichkeiten der ehemaligen Kult-Kneipe DOM seine Pforten geöffnet und in Karlsruhes Foodie-Szene gleich voll eingeschlagen. Hier gibt es feinstes Fleisch in hippem, stylischem Ambiente.

DOM Grill Kitchen Bar in Karlsruhe

Auf der Speisekarte stehen Burger, Steaks und ein paar Alibi-Salate. Aber schon wenn man den DOM betritt, wird klar, dass das Fleisch hier die Hauptrolle spielt. Der DOM war ganz früher, wie der Name schon sagt, ein Dom. Und an der Stelle des Altars steht jetzt der Fleisch-Reifeschrank!

Highlight auf der Speisekarte ist für mich das wunderbar zart gebratene Dry Aged Steak von der "Alten Wutz", das von Heiko Brath von der Metzgerei Brath in Karlsruhe geliefert wird und geschmacklich absolut nichts mit "normalem" Schweinefleisch gemein hat.

Dry aged Alte Wutz im DOM in Karlsruhe

Ich war bisher drei Mal dort und jedes Mal sehr zufrieden. Zwei Mal habe ich zum Preis von 25 Euro ein 300g Steak von der "Alten Wutz" inklusive Beilage nach Wahl (Salat und Kartoffelgratin sind beide zu empfehlen) und Sauce nach Wahl (Chilisauce und Chimichurri haben mir beide geschmeckt) bestellt, einmal den Burger mit Pulled Pork und Pommes Umami zum Preis von ca. 14 Euro. Leider gibt es den Pulled Pork Burger aktuell nicht mehr auf der Karte, sondern nur noch einen Chicken Burger, Rindfleisch Burger und einen Veggie Burger mit einem Kichererbsen-Pattie.

Gestern abend haben wir uns zum Karlsruher Bloggerstammtisch im DOM getroffen. Meine lieben Mit-Blogger waren voll des Lobes über das Rump Steak, das Flank Steak und die Pommes Umami, die Burger kamen dagegen dieses Mal nicht so gut an. Das Fleisch war teilweise schon kalt, der Rindfleisch-Pattie noch sehr roh und der Veggie-Burger geschmacklich nicht soooo toll. Also klare Empfehlung: Steak und / oder Alte Wutz bestellen!

Speisekarte DOM Grill Kitchen Bar in Karlsruhe

Die Getränkepreise finde ich mit 2,80 Euro für eine 0,3l Cola und 1,90 Euro für einen Espresso sehr fair. Ich trinke dort auch gerne die hausgemachte, schön saure Grapefruit-Limonade zum Preis von 3,80 Euro für 0,3l. Die Cocktails im DOM kamen bei meiner Begleitung auch gut an.

Die alle in Jeanshemden gekleideten, jungen Servicekräfte sind freundlich und aufmerksam und das Restaurant ist auch unter der Woche abends sehr gut besucht, obwohl es sehr versteckt in einem Hinterhof liegt. Vom Europaplatz kommend geht es zwischen dem "Bangkok Asia Imbiss" und dem "Iskender Grillhaus" in einen düsteren Hinterhof-Durchgang, an dessen Ende rechts der freundliche DOM wartet. Nur Mut, es lohnt sich!

DOM Grill Kitchen Bar
Hirschhof 3-5
76133 Karlsruhe



Weitere Tipps zum Essen gehen und Restaurant-Empfehlungen in Karlsruhe findet ihr hier!

Selbst gebackenes Toastbrot - mit dem "Wunderteig" aus "Auf die Hand"

Selbst gebackenes Toastbrot - mit dem "Wunderteig" aus "Auf die Hand"

Gestern abend in meinem Backofen, heute morgen auf meinem Frühstückstisch und heute abend schon auf dem Blog - mit anderen Worten, das Rezept für das selbst gebackene Toastbrot hat mich so überzeugt, dass ich es sofort mit euch teilen muss! Toastbrot selbst backen ist nämlich, anders als ich - warum auch immer - gedacht habe, gar nicht schwer. Und es schmeckt so viel besser als der industriell hergestellte fertige Toast aus der Plastikpackung im Supermarkt!

Selbst gebackenes Toastbrot aus Hefeteig in der Kastenform


Das Rezept für dieses wunderbar luftige, fluffige und nicht zu süße Toastbrot habe ich nach dem Grundrezept des "Wunderteigs" aus Auf die Hand* von Stevan Paul gebacken. Aus diesem Wunderteig lassen sich gelingsichere Burger Buns, Hot Dog Rolls oder eben ein Toastbrot backen. Ich liebe solche universell einsetzbaren Rezepte! Und noch mehr liebe ich es, wenn ein Plan, ähm ein Rezept funktioniert ;-)

Selbst gebackenes Toastbrot
(für eine Kastenform mit 26cm Länge)

Zutaten:
450g Mehl Type 405 + etwas mehr zum Verarbeiten
50g Maisgrieß
50ml Milch
40g Zucker
1/2 Würfel frische Hefe
2 Eier (zimmerwarm)
80g Butter (weich) + etwas mehr zum Fetten der Form
5g Salz
1 Eigelb
1 EL Sahne

Zubereitung:
Das Mehl in eine große Rührschüssel sieben. Maisgrieß zugeben, gut vermischen. Milch handwarm erwärmen. 150ml lauwarmes Wasser und den Zucker zur Milch geben, unterrühren. Die Hefe in das Milch-Zucker-Gemisch hineinbröckeln und mit dem Schneebesen so lange rühren, bis sich die Hefe aufgelöst hat.

In der Teigschüssel eine Mulde in das Mehl formen, die Flüssigkeit hineingießen. Mit einem Kochlöffel die Flüssigkeit mit wenig Mehl aus der Schüssel vermischen, so dass ein Vorteig entsteht. Dann von den Seiten Mehl über die Hefeflüssigkeit geben, die Schüssel mit einem Tuch abdecken und 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen. 

Eier, Butter in kleinen Stücken und das Salz zum Mehl in die Schüssel geben. Alles mit den Knethaken des Handrührers in 5 Minuten zu einem glatten Teig kneten. Hände bemehlen, Teig in der Schüssel zu einer Kugel formen und nochmals abgedeckt an einem warmen Ort 30 Minuten gehen lassen.

Eine Arbeitsfläche mit reichlich Mehl bestäuben. Die Kastenform mit ordentlich Butter rundherum einfetten und mit Mehl ausstreuen.

Den fertig gegangenen Teig mit bemehlten Händen auf die Arbeitsfläche geben und in 6 gleich große Portionen teilen. Aus jeder Portion eine Kugel formen, die Hände dabei immer wieder bemehlen. Die 6 Kugeln hintereinander in die vorbereitete Kastenform setzen. Kastenform mit einem Tuch abdecken und an einem warmen Ort 30 Minuten gehen lassen.

In der Zwischenzeit ein Eigelb mit der Sahne verrühren. Den Backofen auf 180 Grad Ober- /Unterhitze vorheizen.

Die Oberseite des Toastbrot-Teigs in der Kastenform mit der Eiersahne gründlich einpinseln. Dann die Kastenform in den heißen Backofen geben und das Toastbrot auf der 2. Schiene von unten in 45 Minuten goldbraun backen.

Toastbrot aus dem Backofen nehmen und in der Form auf einem Kuchengitter vollständig abkühlen lassen. Dann mit einem scharfen Messer das Brot von den Rändern der Form lösen und das Brot aus der Form nehmen.

Toastbrot mit einem scharfen Messer in Scheiben schneiden und nach Belieben toasten und mit dem Lieblingsbelag belegen oder ungetoastet verwenden. 

Toastbrot in eine Plastiktüte wickeln und im Kühlschrank aufbewahren - dort hält es sich ca. eine Woche.

Anschnitt des selbst gebackenen Toastbrots

Ich esse mein Toastbrot am liebsten kross getoastet und mit selbst gemachter Erdbeer-Marmelade. Simpel und köstlich! Aber in den nächsten Tagen zeige ich euch auch noch eine herzhafte Verwendungsmöglichkeit für das selbst gebackene Toastbrot.

Toast mit Erdbeermarmelade, alles selbstgemacht

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Lachs-Wirsing-Auflauf

Lachs-Wirsing-Auflauf

Mit Fisch habe ich es ja nicht so, aber gerade habe ich eine ausgeprägte Lachs-Phase - ihr werdet sehen! ;-) Das erste Rezept mit Lachs gibt es heute für euch: einen Lachs-Wirsing-Auflauf mit selbst gemachter Bechamel-Soße, getoppt mit knusprigen Brotwürfeln. Prima Soulfood für einen kalten Winter-Abend! Das Rezept habe ich online bei essen & trinken gefunden. Funktioniert wunderbar und hat meinem Mann und mir sehr gut geschmeckt.


Rezept: Lachs-Wirsing-Auflauf
(für 2 Portionen)

Zutaten:
Für die Bechamel-Soße:
1/2 EL Butter
1 EL Mehl
300ml Milch (1,5% Fett)
Für den Auflauf:
1/2 Brötchen vom Vortag
300g Wirsing (1/2 kleiner Kopf)
Salz, Pfeffer
Cayennepfeffer
2 TL Zitronensaft
200g Lachsfilet ohne Haut (TK; unaufgetaut verwenden)
1 EL Butter

Zubereitung:
Als erstes die Bechamel-Soße zubereiten. Dafür die Butter in einem kleinen Topf bei mittlerer Hitze schmelzen, dann das Mehl einrühren und kurz andünsten. Die Milch langsam zugießen und dabei mit einem Schneebesen ständig rühren. Unter Rühren aufkochen, dann die Hitze reduzieren und die Bechamel bei geringer Hitze zugedeckt ca. 10 Minuten köcheln lassen.

In der Zwischenzeit das Brötchen fein würfeln. Den Wirsing putzen, halbieren und den Strunk sowie dicke Blattrippen entfernen. Blätter abzupfen und in einem großen Topf in reichlich Salzwasser ca. 5 Minuten blanchieren, dann abgießen, mit kaltem Wasser abschrecken und den Wirsing gut abtropfen lassen.

Den Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Den Wirsing in eine kleine Auflaufform (ca. 20x12 cm) geben. Den Lachs unter fließendem Wasser abspülen, trocken tupfen und in ca. 2cm dicke Streifen schneiden. Auf den Wirsing schichten, mit wenig Salz und Pfeffer würzen.

Die Bechamel-Soße mit Salz, Cayennepfeffer und dem Zitronensaft würzen. Bechamel-Soße über den Lachs gießen. Auflauf mit den Brotwürfeln bestreuen und die restliche Butter in kleinen Flocken auf dem Auflauf verteilen.

Lachs-Wirsing-Auflauf im heißen Backofen auf der mittleren Schiene ca. 20 Minuten goldbraun backen.

Veganer Erdnusseintopf mit Süßkartoffeln und Babyspinat

Veganer Erdnusseintopf mit Süßkartoffeln und Babyspinat

Heute gibt´s nach den Linsen mit Tagliatelle und karamellisierten Zwiebeln gleich das nächste Rezept aus meinem neusten Kochbuch-Zugang "Immer schon vegan" von Katharina Seiser. Der Erdnusseintopf mit Süßkartoffeln und Babyspinat ist eines der (wenigen) Rezepte ohne Foto im Buch. Als ich den Eintopf nachgekocht habe, war mir auch ziemlich schnell klar, warum das so ist: Die Süßkartoffeln werden in Kombination mit gehackten Tomaten und Erdnussbutter ganz schön, wie soll ich sagen, schlammbraun. Aber der Geschmack gleicht das Aussehen mehr als aus, denn der Erdnusseintopf schmeckt richtig, richtig gut! Auch mein Mann war sehr angetan. Obwohl er erst gehofft hatte, dass die Süßkartoffelwürfel Hähnchenfleisch sind ;-)

Veganer Erdnusseintopf mit Süßkartoffeln und Babyspinat

Rezept: Erdnusseintopf mit Süßkartoffeln und Babyspinat
(für 2 Portionen)

Zutaten:
1/2 Gemüsezwiebel
1 Knoblauchzehe
1 Süßkartoffel (ca. 250g)
1 EL Pflanzenöl
1/2 TL frisch geriebener Ingwer
Chilipulver
Pfeffer, Salz
200ml Polpa (stückige Tomaten aus der Dose)
250ml Gemüsebrühe
100g Babyspinat
2 Stängel glatte Petersilie
1 EL ungesalzene, geröstete Erdnüsse
50g Erdnussbutter (nach Möglichkeit crunchy)

Zubereitung:
Zwiebel und Knoblauchzehe schälen und fein würfeln. Süßkartoffel schälen und in ca. 3cm große Würfel schneiden. 

In einem großen Topf das Öl erhitzen. Zwiebelwürfel darin ca. 5 Minuten anschwitzen, bis sie glasig sind. Dann den Knoblauch, den frisch geriebenen Ingwer und die Süßkartoffelwürfel zugeben. Anschwitzen, bis es anfängt zu duften, dann eine großzügige Prise Chilipulver, Polpa und Gemüsebrühe hinzufügen. Mit Pfeffer würzen und kurz aufkochen lassen. Leicht salzen, dann die Hitze reduzieren und den Eintopf ca. 20 Minuten offen bei niedriger Hitze köcheln lassen, bis die Süßkartoffelwürfel weich sind.

Spinat waschen, dicke Stiele abzupfen. Spinat abtropfen lassen. Petersilie waschen, trocken schütteln und die Blätter abzupfen. Grob hacken. Erdnüsse ebenfalls grob hacken. 

Erdnussbutter zu den Süßkartoffeln in den Topf geben, gut unterrühren und bei geringer Hitze weiterköcheln lassen. Den tropfnassen Spinat ebenfalls in den Topf geben und zugedeckt bei geringer Hitze 3 Minuten weitergaren lassen, bis der Spinat zusammenfällt. Dann den Spinat unterrühren und den Erdnusseintopf abschmecken. 

Erdnusseintopf portionsweise in tiefe Teller füllen. Mit den gehackten Erdnüssen und der Petersilie bestreuen und sofort servieren.

Der Erdnusseintopf ist das zweite Rezept aus Immer schon vegan - Traditionelle Rezepte aus aller Welt* von Katharina Seiser, das ich ausprobiert habe und das richtig gut gelungen ist. Und ein drittes Rezept, das ich gestern aus dem Buch nachgekocht habe, hat ebenfalls voll meinen Geschmack getroffen, so viel kann ich schon verraten... das Rezept und eine ausführliche Kochbuch-Rezension gibt es demnächst!

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Spaghetti alla "Carbonara" mit Chorizo

Spaghetti alla "Carbonara" mit Chorizo

Von der Linsen-Chorizo-Quiche hatte ich noch etwas Chorizo übrig. Auf der Suche nach weiteren Chorizo-Rezepten ist mir das Rezept für Spaghetti alla Carbonara mit Chorizo in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift "Lecker" aufgefallen. Alle Carbonara-Puristen werden gleich entsetzt aufschreien, denn in diesem Rezept kommt Sahne an die Sauce, was natürlich in der Originalversion nichts zu suchen hat. Aber da die Carbonara durch die Chorizo sowieso nicht mehr Original ist, macht die Sahne in der Sauce auch nichts mehr aus - und geschmacklich gibt´s an der Chorizo-Carbonara aus meiner Sicht nichts zu bemängeln, ganz im Gegenteil! Superfix zubereitet, sämig-würzig, ein prima Essen aus der Kategorie "Schnelle Küche mit wenig Zutaten".

Spaghetti alla Carbonara mit Chorizo

Rezept: Spaghetti alla "Carbonara" mit Chorizo
(für 2 Portionen)

Zutaten:
250g Spaghetti
150g Chorizo (spanische Paprikawurst)
40g Parmesan am Stück
3 EL Schlagsahne
Salz, Pfeffer
2 Eier
2 Stängel glatte Petersilie

Zubereitung:
Spaghetti in reichlich Salzwasser nach Packungsanweisung al dente kochen. In der Zwischenzeit die Chorizo häuten und in Scheiben schneiden. Den Parmesan fein reiben. Eier, Sahne und ca. 2/3 des Parmesans in einer großen Schüssel mit einem Schneebesen verquirlen und mit Salz und Pfeffer würzen.

Petersilie waschen, trocken schütteln und die Blätter von den Stängeln zupfen. Petersilienblätter grob hacken.

Chorizo-Scheiben in einer beschichteten Pfanne bei großer Hitze rundherum anbraten. 

Spaghetti in ein Sieb abgießen, abtropfen lassen und dann sofort zu den Chorizo in die Pfanne geben. Spaghettin in der Pfanne mit den Chorizo kurz mitbraten, dann die Spaghetti mit Chorizo in die Schüssel mit der Ei-Sahne-Parmesan-Mischung geben. Alles zügig miteinander vermischen, damit sich die Eier-Sahne-Mischung samtig um die Spaghetti legt, ohne auszuflocken. 

Die Chorizo-Carbonara mit Salz und Pfeffer abschmecken und portionsweise in tiefe Teller füllen. Mit Petersilie und restlichem Parmesan bestreuen und sofort servieren.

Süßkartoffel-Brioche mit selbstgemachtem Blutorangen-Curd

Süßkartoffel-Brioche mit selbstgemachtem Blutorangen-Curd

I love Hefeteig! Und gemütliches Frühstücken am Wochenende. Und Blutorangen mag ich in der kurzen Saison, die von Dezember bis Februar geht, auch sehr gern. Und da kommen wir auch schon zum heutigen Rezept, das alle meine Vorlieben in sich vereint: Süßkartoffel-Brioches mit einem cremig-fruchtigen Aufstrich aus Blutorangen-Curd, natürlich ebenfalls selbstgemacht. 

Süßkartoffel-Brioches? Ja genau, denn in den Hefeteig für die Brioches kommt Süßkartoffelpüree hinein. Das macht die Brioches saftig, schön gelb und gibt eine natürliche Süße, so dass kaum noch Zucker in den Teig hineinkommt. Mir haben die Süßkartoffel-Brioches in Kombination mit dem Blutorangen-Curd sehr gut geschmeckt, aber natürlich lässt sich auch jede andere Lieblingsmarmelade ganz wunderbar damit verspeisen! Das Rezept stammt aus einer älteren Ausgabe der Zeitschrift "essen & trinken".

Süßkartoffelbrioche mit Blutorangencurd, dazu Latte Macchiato

Süßkartoffel-Brioches
(für 6 Brioches)

Zutaten:
150g Süßkartoffel
Salz
200g Mehl
½ Packung Trockenhefe (3,5g)
20g Zucker
25ml Milch
2 Eier
100g weiche Butter + etwas mehr zum Fetten der Muffinform

Zubereitung:
Süßkartoffel schälen, in ca . 3 cm große Würfel schneiden. In den Dämpfeinsatz eines Topfs geben, leicht salzen und bei geschlossenem Deckel und mittlerer Hitze in ca. 10-15 Minuten weich dämpfen, dann mit einem Kartoffelstampfer fein pürieren. 100 g Süßkartoffelpüree abwiegen.

Mehl, Hefe, Zucker und ½ TL Salz miteinander vermischen. Ein Ei trennen. Das Eigelb für später beiseite stellen, das Eiweiß und das zweite Ei mit der Milch verquirlen. 100 g Süßkartoffelpüree mit der Butter und der Eiermilch zum Mehl geben, mit den Knethaken des Handrührgeräts ca. 5 Minuten zu einem weichen, glatten Teig kneten. Teigschüssel abdecken und an einem warmen Ort ca. 1-2 Stunden gehen lassen, bis sich das Teigvolumen verdoppelt hat.

6 Mulden einer Muffinform (oder andere Förmchen) mit etwas Butter einfetten. Den Briocheteig mit bemehlten Händen in der Schüssel kurz durchkneten. Eventuell, wenn der Teig sehr weich ist, noch etwas Mehl zugeben. Den Teig in 6 gleich große Portionen teilen, zu 6 großen und 6 kleinen Kugeln formen und je eine große Kugel in eine gefettete Muffinform-Mulde setzen mit einer kleinen Kugel oben drauf. Süßkartoffel-Brioches nochmals 1 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen, dieses Mal nicht abdecken.

Den Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Das restliche Eigelb mit 1 TL Wasser verrühren, die Brioches damit bestreichen. Brioches auf der 2. Schiene von unten in den heißen Backofen geben, ca. 25 Minuten goldbraun backen lassen.

Süßkartoffelbrioche

Blutorangen-Curd
(ergibt 1 Glas mit 250ml Inhalt)

Zutaten:
125ml frisch gepresster Blutorangensaft
1 EL Zitronensaft
75g Zucker
1 EL Vanillezucker
50g Butter
1 Ei (zimmerwarm)

Zubereitung:
Den Blutorangensaft durch ein Sieb in einen Topf gießen, damit die Fasern herausgefiltert werden. Offen bei starker Hitze auf die Hälfte einkochen lassen. Dann den Zitronensaft, den Zucker, den Vanillezucker und die in kleine Stücke geschnittene Butter zum eingekochten Blutorangensaft in den Topf geben und bei mittlerer Hitze köcheln lassen, dabei mit einem Schneebesen immer wieder umrühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Topf vom Herd nehmen, 5 Minuten abkühlen lassen. Dann das Ei unterrühren. Topf wieder auf den Herd stellen und bei geringer Hitze unter ständigem Rühren die Masse erhitzen, bis die Blutorangen-Creme dick wird. Dann den Blutorangen-Curd in ein vorbereitetes, heiß ausgespültes Glas mit Schraubdeckel einfüllen und abkühlen lassen. Im Kühlschrank aufbewahrt hält sich der Blutorangen-Curd ca. 4 Wochen.

Blutorangen-Curd

Linsen-Chorizo-Quiche mit Blätterteig 2.0

Linsen-Chorizo-Quiche mit Blätterteig 2.0

Es kommt recht selten vor, dass ich das gleiche Rezept 2x auf meinem Blog veröffentliche. Und es kommt recht selten vor, dass mein Mann über Monate hinweg immer wieder danach fragt, wann ich denn endlich mal wieder ein bestimmtes Rezept koche. Bei dieser Linsen-Chorizo-Quiche mit Blätterteig war beides der Fall. Das Rezept für diese Quiche hatte ich im November 2010 ausprobiert und unter dem Titel "Ich trau mich was: Linsen-Chorizo-Quiche" veröffentlicht. Das "Ich trau mich was" bezog sich damals auf die Verwendung von Linsen, die ich ja lange überhaupt nicht mochte. Rückblickend finde ich es eher gewagt, dass ich mich getraut habe, das damalige Foto zu veröffentlichen ;-) 

Meinem Mann, ansonsten überhaupt kein Fan der von mir so geliebten Tartes und Quiches, hat sich die Linsen-Chorizo-Quiche jedenfalls unabhängig von der Optik deutlich eingebrannt in die Erinnerung. Und so kam neulich auf meine Frage: "Was soll ich denn heute kochen?" wie aus der Pistole geschossen die Antwort: "Diese Linsen-Chorizo-Quiche, die Du vor Jaaaahren nur genau ein Mal gemacht hast und die so lecker war!" Oha... na dann! Nichts wie ran. In der Zwischenzeit habe ich meine Kochkünste glücklicherweise auch weiterentwickelt und das Rezept daher etwas optimiert, z.B. statt Tellerlinsen Puy-Linsen verwendet, weil die so schön nussig schmecken und ich sie lieber mag, und überflüssige Schritte wie das Anbraten der Chorizo vor dem Backen weggelassen.

Linsen-Chorizo-Tarte mit Blätterteig

Rezept: Linsen-Chorizo-Quiche mit Blätterteig
(für eine Springform mit 26cm Durchmesser und 3-4 Portionen)

Zutaten:
300g Blätterteig  (aus dem Kühlregal)
4 Stängel Thymian
Für die Füllung:
150g Puy-Linsen
1 Lorbeerblatt
200g Chorizo 
80g Manchego am Stück
1 EL Öl
1 Stange Lauch
Salz, Pfeffer
250ml Milch
3 Eier 

Zubereitung:
Linsen abspülen und mit viel Wasser und dem Lorbeerblatt in einem Topf zum Kochen bringen. In ca. 20 Minuten gar kochen, dann die Linsen abgießen und mit kaltem Wasser abspülen. Abtropfen lassen und das Lorbeerblatt entfernen.

Blätterteig mitsamt Backpapier in die Springform legen, einen Rand hochziehen. Überstehenden Teig abschneiden. Teigboden mehrmals mit einer Gabel einstechen. Thymian waschen, trocken schütteln und die Blätter von den Stängeln zupfen. Einige Blätter beiseite legen, den Rest auf dem Blätterteigboden verteilen. Springform mit dem Teig im Kühlschrank kaltstellen.

Chorizo häuten und in Scheiben schneiden. Den Backofen auf 200 Grad vorheizen. Für die Füllung den Lauch putzen, halbieren, waschen und in Ringe schneiden. In einer Pfanne 1 EL Öl erhitzen, den Lauch darin bei niedriger Hitze unter ständigem Wenden andünsten. Den Käse grob reiben. Linsen, Käse und Lauch vermischen und kräftig mit Salz und Pfeffer würzen. Füllung in die vorbereitete Springform auf den Blätterteig geben. Chorizo-Scheiben auf der Linsenfüllung verteilen. Die Eier in einer Schüssel mit der Milch verquirlen und über die Linsenfüllung gießen. Quiche im heißen Backofen auf der untersten Schiene ca. 35 Minuten backen.

Quiche aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen, damit sie sich besser schneiden lässt. Mit dem beiseite gelegten Thymian bestreuen. Die Quiche warm oder kalt servieren, am besten mit einem grünen Salat.

Linsen-Chorizo-Tarte mit grünem Salat

Glücklicherweise hat die Linsen-Chorizo-Quiche auch in der Version 2.0 voll überzeugt und nicht nur meinem Mann, sondern auch mir sehr gut geschmeckt!

Schnelle Wirsing-Pasta

Schnelle Wirsing-Pasta

Dass ich eine große Vorliebe für Pasta aller Art habe und ohne Kohlenhydrate schlechte Laune bekomme, habe ich ja schon das ein oder andere Mal erwähnt. Nudeln machen einfach glücklich, sind meist recht schnell gekocht und fast unendlich variierbar. Pasta, dazu Gemüse der Saison, Gewürze, zum Schluss noch geröstete Pinienkerne und Parmesan drüber - fertig ist ein köstliches Abendessen! So wie bei dieser schnellen Wirsing-Pasta nach einem Rezept von Living at Home.

Schnelle Wirsing-Pasta

Schnelle Wirsingpasta
(für 2 Portionen)

Zutaten:
Salz, Pfeffer
1 EL Pinienkerne
200g Wirsing (ca. 1/2 Kopf)
1/4 Bund Schnittlauch
1 Bio-Zitrone
75g Speck
250g Orecchiette
1 EL Sonnenblumenöl
50ml Gemüsebrühe
100ml Sahne
30g Parmesan (am Stück)

Zubereitung:
Pinienkerne in einer beschichteten Pfanne ohne Fett bei mittlerer Hitze rundherum goldbraun rösten. Beiseite stellen. Wirsing putzen, halbieren, den Strunk keilförmig herausschneiden. Wirsing in ca. 5mm breite Streifen schneiden oder hobeln. Wirsingstreifen waschen, trocken schleudern. Schnittlauch waschen, trocken schütteln und in feine Röllchen schneiden.

Zitrone heiß abwaschen, abtrocknen und die Schale fein abreiben. Zitrone halbieren und auspressen. Speck in feine Würfel schneiden.

Orecchiette in reichlich Salzwasser nach Packungsanweisung al dente kochen.

Öl in einer großen beschichteten Pfanne erhitzen. Wirsing zugeben, bei mittlerer Hitze ca. 3 Minuten dünsten. Dann die Speckwürfel zugeben, 5 Minuten mitbraten. Gemüsebrühe und Sahne zugießen, einmal aufkochen lassen. Dann die Hitze reduzieren und bei mittlerer Hitze 3-5 Minuten köcheln lassen, bis der Wirsing gar ist, aber noch etwas Biss hat. 

Nudeln in ein Sieb abgießen, abtropfen lassen. 

Zitronensaft und Zitronenschalenabrieb zum Wirsing in die Pfanne geben, mit Salz und Pfeffer würzen. Nudeln zum Wirsing in die Pfanne geben, alles gut miteinander vermischen.

Orecchiette mit Wirsing-Sauce portionsweise in tiefe Teller füllen. Mit gerösteten Pinienkernen und Schnittlauch bestreuen. Parmesan in Spänen darüber hobeln. Wirsing-Pasta sofort servieren.

Ein Herz für Gin and Tonic! Und Pinterest.

Ein Herz für Gin and Tonic! Und Pinterest.

Ja, ich geb´s zu: Ich bin auch so eine. Ein Bildungstrinker (sehr lesenswerter Artikel bei der SZ!). Ich trinke nämlich liebend gern Gin and Tonic. Aber nicht irgendwelchen. Ich habe 4 Sorten Gin zuhause und drei Sorten Tonic Water. Ich trinke den Hendrick´s Gin am liebsten mit Schweppes Tonic und natürlich einer Gurkenscheibe.


Ich habe auf der Messe "Eat & Style" in Stuttgart den Amato Gin aus Wiesbaden für mich entdeckt, der am besten mit getrockneten Tomaten serviert wird.


Und ich habe Tonic-Sirup nach einem Rezept aus der Zeitschrift "BEEF" (online habe ich das Rezept auf dem Blog Tafelgold gefunden) selbst gemacht. Dafür habe ich mich in der Apotheke schräg anschauen lassen, als ich Zitronensäure und Chinarinde bestellt habe - letztlich habe ich aber alle benötigten Zutaten dann doch bekommen ;-) Die gelbe Farbe hat mich bei der Zubereitung etwas irritiert - sie rührt daher, dass auch Orangensaft in den Sirup kommt. Den würde ich nächstes Mal weglassen. Und die Bitterkeit würde ich auch deutlich erhöhen, denn mir war der Tonic-Sirup so zu mild. Meinem Mann hat er aber genau deswegen besser geschmeckt als z.B. Schweppes. Wenn ich ein Tonic-Sirup-Rezept gefunden habe, das 100% meinen Geschmack trifft, werde ich das Rezept natürlich mit euch teilen!


Bis dahin verwende ich mein selbstgemachtes Tonic-Sirup vorzugsweise für Gin and Tonic mit The Duke Gin, den ich am liebsten in Kombination mit einer Orangenzeste und einer Orangenscheibe mag. Da stört dann auch die leicht gelbliche Farbe des Tonic-Sirups nicht!


Und natürlich bin ich immer auf der Suche nach neuen, spannenden Rezepten mit Gin. Die schönsten Ideen und Fotos habe ich auf meinem Gin-Pinterest-Board gesammelt. Dafür ist Pinterest einfach perfekt! Zumal sich auch dort viele "Ginnies" tummeln, wie ich schnell festgestellt habe, als ich in der Pinterest-Suche nach weiteren Ginspirationen gesucht habe. Von den unterschiedlichsten Gin-Sorten über Gin-Cocktails und Gin-Printables bis zu Gin & Tonic-Granita ist da alles dabei. Herrlich!




Na dann: Gin Gin!

Hinweis: Dieser Blogbeitrag ist in Kooperation mit Pinterest entstanden.

Flammkuchen mit Rosenkohl, Maronen und Ziegenfrischkäse

Flammkuchen mit Rosenkohl, Maronen und Ziegenfrischkäse

Nach der Linsen- Liebe kommt jetzt mal wieder eines meiner liebsten Wintergemüse zum Zuge: der Rosenkohl! Heute in Form eines Flammkuchens mit Rosenkohl, Maronen, roten Zwiebeln und Ziegenfrischkäse. Flammkuchen geht bei mir ja immer, vor allem, seitdem meine liebe Freundin Kerstin vom Blog My cooking love affair mir das ultimative Rezept für einen Flammkuchenteig ohne Hefe verraten hat, der so was von einfach und schnell zusammengerührt ist. Wenn ich mal auf die Frage "Was koche ich heute?" nicht sofort ein Rezept parat habe, lautet die Lösung meist: Freestyle-Flammkuchen mit allem, was der Kühlschrank hergibt. Und das Ergebnis: Immer lecker und schnell gemacht - perfekt!

Flammkuchen mit Rosenkohl, Maronen und Ziegenfrischkäse

Rezept: Flammkuchen mit Rosenkohl, Maronen und Ziegenfrischkäse
(für einen Flammkuchen)

Zutaten:
Für den Flammkuchenteig:
125g Mehl Type 550
1/2 TL Salz
1 EL Sonnenblumenöl
Für den Belag:
50g Crème fraiche
Salz, Pfeffer
150g Rosenkohl
50g vorgekochte vakuumierte Maronen
1/2 rote Zwiebel
50g Ziegenfrischkäse

Für den Flammkuchenteig das Mehl, das Salz und das Öl mit 60ml Wasser in einer Schüssel vermengen und zügig mit einem Holzkochlöffel oder den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Bei Bedarf noch etwas Wasser zugeben. Teig beiseite stellen.

Den Backofen mitsamt Pizzastein auf 230 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Rosenkohl waschen, die äußeren Blättchen entfernen und den Strunk abschneiden. Große Röschen halbieren. Maronen grob zerkleinern. Zwiebel schälen, halbieren und in feine Ringe schneiden.

Teig auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche sehr dünn ausrollen. Teigboden dünn mit Crème fraiche bestreichen, mit Salz und Pfeffer würzen. Rosenkohl, Maronen und Zwiebelstreifen gleichmäßig darauf verteilen. Mit einem gut bemehlten Pizzaschieber den Flammkuchen direkt auf den Pizzastein in den heißen Backofen geben und ca.15 Minuten knusprig backen.

Flammkuchen aus dem Ofen nehmen, kurz abkühlen lassen. Ziegenfrischkäse in Nocken auf dem Belag verteilen,dann den Flammkuchen sofort servieren.

Pasta mit Rosenkohl und Gewürzbutter

Pasta mit Rosenkohl und Gewürzbutter

Kürzlich bin ich bei 101cookbooks auf ein schon älteres Rezept für Papardelle mit Gewürzbutter  gestoßen. Im Originalrezept werden die Nudeln mit Spargel serviert, aber vor meinem geistigen Auge erschien sofort saisonal abgewandelt eine Pasta mit Rosenkohl und Gewürzbutter. Solchen Eingebungen folge ich gern und so gab es diese würzige, cremig-köstliche Pasta noch am gleichen Abend bei uns. Ratzfatz zubereitet, beliebig abwandelbar und so gut! Pures Nudel-Glück.


Pasta mit Rosenkohl und Gewürzbutter
(für 2 Portionen)

Zutaten:
250g Tagliatelle
0,1g Safranfäden
Meersalz
200g Rosenkohl
2 Stängel glatte Petersilie
1 EL Pinienkerne
50ml Sahne
Für die Gewürzbutter:
1 Schalotte
50g Butter
1 EL Olivenöl
1/2 TL gemahlener Ingwer
1/2 TL edelsüßes Paprikapulver
1/2 TL gemahlener Koriander
1/2 TL gemahlener Zimt
1 Prise Cayennepfeffer
1 getrocknete Chilischote
1/4 TL gemahlener Kurkuma
Meersalz, Pfeffer

Zubereitung:
Safranfäden mit ca. 1/2 TL grobem Meersalz in einen Mörser geben, mit dem Stößel fein zerstoßen. Beiseite stellen. Pinienkerne in einer beschichteten Pfanne ohne Fett bei mittlerer Hitze rundherum goldbraun rösten, beiseite stellen.

Rosenkohl putzen, äußere Blätter entfernen, Strunk abschneiden. Große Rosenkohl-Röschen halbieren. Petersilie waschen, trocken schütteln und die Blätter von den Stängeln zupfen. Petersilie grob hacken. 

Nudeln in reichlich Salzwasser nach Packungsanweisung al dente kochen. In den letzten 2 Minuten den Rosenkohl zu den Nudeln in den Topf geben und mitkochen.

Schalotte schälen und fein würfeln. Butter und Olivenöl in einem kleinen Topf erhitzen. Schalottenwürfel darin glasig dünsten, dann die Hitze reduzieren und Schalottenwürfel bei mittlerer Hitze ca. 10 Minuten dünsten, bis sie weich werden. Chilischote fein zerkleinern und Chiliflocken mit Ingwer, Paprika, Koriander, Zimt, Cayennepfeffer und Kurkuma zu den Schalotten in den Topf geben. Mit Salz und Pfeffer würzen und den Topf vom Herd nehmen, aber warm halten.

Nudeln und Rosenkohl in ein Sieb abgießen, abtropfen lassen und zurück in den Pastatopf geben. Das Safran-Salz, die Hälfte der Gewürzbutter und die Sahne zu den Nudeln und dem Rosenkohl in den Topf geben, alles gut miteinander vermengen. Abschmecken und gegebenenfalls noch mehr Gewürzbutter zugeben.

Rosenkohl-Pasta portionsweise in tiefe Teller füllen, mit den gerösteten Pinienkernen und der gehackten Petersilie bestreuen und sofort servieren.

Kennst Du schon....? Feine Blogperlen im Januar

Kennst Du schon....? Feine Blogperlen im Januar

Auch nach mehr als sechs Jahren blogge ich immer noch liebend gerne. Und ich lese auch nach wie vor wahnsinnig gerne andere Blogs. Und obwohl ich wirklich viel in der Blogosphäre unterwegs bin, entdecke ich immer wieder neue, mir bis dahin unbekannte Blogs. Feine Blogs, die mich mit ihren Fotos, Rezepten, Texten, Ideen sofort begeistern. Und diese Blogperlen möchte ich euch nicht vorenthalten, sondern künftig jeden Monat vorstellen. Den Anfang machen im Januar gleich vier tolle Blogs, die mir in letzter Zeit besonders aufgefallen sind, und die ihr euch unbedingt auch anschauen solltet! 

Ich habe alle vier Bloggerinnen angeschrieben und sie gebeten, sich meinen Lesern kurz vorzustellen. Alle vier haben mir ihre schönsten Blog-Fotos geschickt und meine neugierigen Fragen beantwortet. Und jetzt Vorhang auf für die Januar-Blogperlen!


Bitte stell Dich selbst in einem Satz kurz vor!
Hallo, ich heiße Ela Rüther, mein Blog „Du musst mir unbedingt das Rezept dafür geben“. Gelernt habe ich Köchin, selbst dazugelernt die Food-Fotografie und das Schreiberin von Rezepten und kulinarischen Texten. Gerade bin ich dabei, einen etwas zerstreuten Blog auf Linie zu bringen. 

Warum bloggst Du? 
Ich blogge, um meine Leidenschaft für leckeres Essen und fürs Kochen, für interessante Produzenten und besondere Produkte mit anderen zu teilen. Bloggen ist eine schöne und zwanglose Art, über Dinge, die man gern tut, zu berichten. Über Kochen und Essen zu schreiben ist besonders schön, da es mittlerweile für so viel Menschen zum Herzensthema geworden ist.

Welchen Deiner Blogbeiträge magst Du selbst am liebsten?
Aus der Kategorie „Topfgucker“, in der ich über andere ess-begeisterte Menschen berichte, ist es der Besuch beim „Kräuterkauz“; zwei Menschen, die ihre Begeisterung für Wildkräuter erfolgreich unters Volk bringen. In der Rezeptkategorie ist es derzeit das modernisierte Backhendl.


Weiter geht es mit Elbcuisine von Bianca.

Bitte stell Dich selbst in einem Satz kurz vor! 
Im Leben 1.0 leite ich mit meinem Mann eine Agentur für PR, Design und Social Media und genieße das Familienleben mit zwei kleinen Söhnen, in meiner Freizeit bin ich leidenschaftliche Köchin und verrückt nach allem, was sich um das Thema Essen dreht, so liebe ich meinen Blog ELBCUISINE wie ein drittes Kind.

Warum bloggst Du? 
Ursprünglich habe ich angefangen zu bloggen, um mich intensiver mit den Social Media-Kanälen zu beschäftigen. Mittlerweile möchte ich mein Leben 2.0 nicht mehr missen, durch den Blog habe ich sehr viele tolle Menschen kennengelernt und bekomme schönes positives Feedback und kann mein Hobby richtig ausleben. 

Welchen Deiner Blogbeiträge magst Du selbst am liebsten? 
Schwierige Frage, the-one-and-only gibt es eigentlich nicht… aber den Beitrag mit den Playmos mag ich sehr, obwohl er schon älter ist ... Ich habe ihn zusammen mit meinem Sohn erstellt.


Die dritte im Bunde ist Anne, sie schreibt den Blog Zweiundfünfzig.

Bitte stell Dich selbst in einem Satz kurz vor!
Ich bin Anne, studierte Kommunikationsdesignerin aus Düsseldorf und Kreativität kitzelt mich in verschiedenen Bereichen: Ich beschäftige mich mit der sensiblen Gestaltung von Gedrucktem, Produkten und Gekochtem. Auf Zweiundfünfzig halte ich die Ästhetik des Kochens und Essens in Wort und Bild fest, um sie mit anderen zu teilen.

Warum bloggst Du? 
Zweiundfünfzig wurde durch meinen Abschluss ins Leben gerufen. Dafür habe ich ein Jahr lang jeden Samstag etwas gekocht und bloggend festgehalten - anschließend ist daraus ein Buch entstanden. Hier teile ich neben leckeren Rezepten inzwischen auch andere Themen, die mich beschäftigen. 

Welchen Deiner Blogbeiträge magst Du selbst am liebsten?
Die Küche ist der größte und hellste Raum unserer Wohnung und wir lieben es dort Zeit zu verbringen. Im Winter bei Kerzen, gutem Essen und Freunden rund um den Tisch und im Sommer mit einem kalten Wein auf unserem Balkon. Als wir einzogen reichte das Studentenbudget nur für eine günstige Küchenlösung. Seither planten wir allerdings unsere Traumküche und sparten fleißig. In diesem Herbst wurden die Pläne zwar noch immer Budgetfreundlich, aber doch mit Augenmerk auf gute Materialien und besondere Optik in die Tat umgesetzt. Außerdem ein kurzer Film, der für meine Abschlussarbeit entstand. Ein gute Freund filmte mich beim Backen und daraus wurden ganz wunderschöne Bilder.


Die vierte Blogperle im Januar ist Annis 1a Kitchen.

Bitte stell Dich selbst in einem Satz kurz vor!
Ich bin Anni, und dem guten Geschmack verfallen. Und guten Zutaten! Aber das waren jetzt schon zwei Sätze.

Warum bloggst Du? 
Um die guten Dinge, 1a Ideen und Produkte zu teilen, die mir auf meinem Weg immer wieder begegnen. Ich beschäftige mich schon lange leidenschaftlich mit Ernährung und Genuss – und habe so viele großartige Tipps und Inspiration durch Bücher und sich-treiben-lassen im Internet gefunden, das wollte ich irgendwann auch weitergeben, um noch mehr Leute damit vielleicht zu beglücken.

Welchen Deiner Blogbeiträge magst Du selbst am liebsten?
Oh, das ist ist eine schwierige Frage, ich sehe das eher so wie der Freundin einen tollen Tipp flüstern, da würde man ja kein Rating einführen. Aus Sicht meiner Leser_innen aber vielleicht der Post zur 'Goldenen Milch', denn Theresa vom Blog 'Zitronenbaiser' veröffentlichte am selben Tag auch ein (etwas anderes) Rezept der 'Golden Milk', ohne dass wir voneinander wussten – das war sehr lustig! Oder die Postserie unserer 'Drei Kochlöffel', denn mit Veronika und Julietta treffe ich mich dafür tatsächlich im echten Leben für ein ausgedehntes Koch & Schnack-Date, das ist einfach groß und herzwärmend.



Ich hoffe, bei den vorgestellten Blogperlen waren auch für euch spannende Blogs dabei. Dann klickt euch rein - alle Bilder sind verlinkt und führen euch direkt auf den jeweiligen vorgestellten Blog!

Du kennst auch eine Blogperle, die ich hier vorstellen sollte? Oder schreibst selbst eine Blogperle? Dann schick mir gerne ein E-Mail an blogperlen@schoenertagnoch.de, denn Ende Februar möchte ich gerne wieder einige tolle Blogs mit euch teilen!

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