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Selbstgemachte Erdbeer-Aprikosen-Marmelade mit Vanille

Selbstgemachte Erdbeer-Aprikosen-Marmelade mit Vanille

Das Ende ist nah! Zugegeben: Ein bisschen schockiert war ich schon, als diese Woche die Verkäuferin am Erdbeerständchen direkt gegenüber von unserem Haus zu mir meinte: "Noch 10 Tage, dann ist´s fertig mit Erdbeeren!" Auf diesen Schreck hin musste ich gleich 2 Schälchen feinste, aromatische badische Erdbeeren kaufen. Und die Hälfte davon habe ich für eine Erdbeer-Aprikosen-Marmelade mit Vanille verwendet. So habe ich mir eine feine Kombination aus saftig-reifen Erdbeeren und samtigen Aprikosen für das restliche Jahr konserviert. Damit die Marmelade nicht zu süß wird, habe ich noch den Saft einer Zitrone dazu gegeben. Und eine Premiere gab es auch noch: Ich habe die Marmelade das 1. Mal in meinem neuen Krups Prep&Cook* zubereitet. Natürlich kann man die Marmelade aber auch in einem normalen Kochtopf einmachen - ich habe beide Varianten für euch aufgeschrieben!


Rezept: Erdbeer-Aprikosen-Marmelade mit Vanille
(ergibt ca. 5 Gläser à 200ml)

Zutaten:
500g Erdbeeren (geputzt gewogen)
500g Aprikosen (geputzt und entsteint gewogen)
1 Vanilleschote
1 Zitrone
500g Gelierzucker 2:1

Zubereitung:
Erdbeeren waschen, putzen und grob zerkleinern. Aprikosen waschen, halbieren und den Stein entfernen. Grob kleinschneiden. Vanilleschote längs aufschlitzen und das Mark herauskratzen. Zitrone auspressen.

Zubereitung mit der Prep&Cook:
Das Universalschneidemesser einsetzen. Erdbeeren, Aprikosen, Vanilleschote, Vanillemark, Zitronensaft und Gelierzucker in die Schüssel geben, umrühren und 30 Minuten ziehen lassen. Vanilleschote aus der Schüssel entfernen.
Dann alles 45 Sekunden (für eine leicht stückige Marmelade) oder 60 Sekunden (für eine komplett pürierte Marmelade) auf Stufe 12 pürieren.
Das Dessertprogramm einstellen, Temperatur auf 110 Grad ändern und die Zeit auf 10 Minuten einstellen. Den Dampfreglerverschluss auf Minimum stellen.
Nach Ablauf des Programms eine Gelierprobe machen, anschließend die heiße Marmelade mit einem Einfülltrichter in vorbereitete, sterilisierte Schraubgläser füllen. Deckel der Marmeladengläser fest verschließen, Gläser für 5 Minuten auf den Deckel stellen. Gläser wieder umdrehen und komplett auskühlen lassen.

Zubereitung im Topf:
Erdbeeren, Aprikosen, Vanilleschote, Vanillemark, Zitronensaft und Gelierzucker in einen großen. hohen Topf geben, umrühren und 30 Minuten ziehen lassen. Dann die Vanilleschote aus dem Topf nehmen und das Obst mit dem Stabmixer auf die gewünschte Konsistenz pürieren.
Marmelade unter Rühren aufkochen und 5 Minuten sprudelnd kochen lassen, dabei immer wieder umrühren. Gelierprobe machen, anschließend die heiße Marmelade mit einem Einfülltrichter in vorbereitete, sterilisierte Schraubgläser füllen. Deckel der Marmeladengläser fest verschließen, Gläser für 5 Minuten auf den Deckel stellen. Gläser wieder umdrehen und komplett auskühlen lassen.



*Hinweis: Der Krups Prep&Cook wurde mir von Krups zur Verfügung gestellt.

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BBQ-Salat mit Nektarine, Avocado, Feta und gerösteten Kichererbsen

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BBQ-Salat mit Nektarine, Avocado, Feta und gerösteten Kichererbsen

Im Sommer esse ich sehr gerne Salate als Hauptgericht. Damit sie mich auch tatsächlich satt machen, darf außer Salatblättern aber gerne auch noch etwas anderes mit in den Salat. Obst zum Beispiel, oder Mozzarella, Ziegenkäse und Feta.

Im Rahmen der Blogger-Aktion "7 Blogger - 7 schnelle Salat-Ideen" von Florette* habe ich mir daher einen Salat mit Nektarine, Avocado, Feta und gerösteten Kichererbsen mit Honig-Minze-Dressing überlegt, der ganz nach meinem Geschmack ist: Frisch und fruchtig durch die Nektarine, schön säuerlich durch den Feta, knusprig und proteinreich durch pikant gerösteten Kichererbsen und knackig durch den Salat-Mix aus Rucola, Mangold und Spinatblättern. Das Rezept für die gerösteten Kichererbsen habe ich mir beim Blog LeckerBox mitgenommen und das Honig-Minze-Dressing habe ich neulich im Purino gegessen. Alles zusammen ergibt einen höchst leckeren Sommer-Salat! 


Rezept: BBQ-Salat mit Nektarine, Avocado, Feta und gerösteten Kichererbsen
(für 2 Portionen als Hauptgericht)

Zutaten:
1 Packung Florette BBQ-Salat* (Eine 100g Mischung aus Rucola, Mangold, Spinat)
1 Nektarine
1/2 Avocado
100g Feta
Für die gerösteten Kichererbsen:
1 Dose vorgekochte Kichererbsen
1 EL Olivenöl
1/2 TL gemahlener Kreuzkümmel
1/2 TL Kurkuma
1 TL grobes Meersalz, gemahlen
1/2 TL scharfes Paprikapulver
Für das Dressing:
1 TL Honig
1 TL Senf
1 EL Granatapfelessig
Salz, Pfeffer
Zucker
3 EL Olivenöl
einige Blätter frische Minze

Zubereitung:
Als erstes die gerösteten Kichererbsen zubereiten. Dafür die Kichererbsen in ein Sieb abgießen und unter fließendem Wasser abspülen, bis das Wasser klar abläuft. Abtropfen lassen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Die Kichererbsen trocken tupfen und in einer Schüssel mit dem Olivenöl, dem Kreuzkümmel, dem Kurkuma und dem Salz gründlich vermischen. Die Kichererbsen auf dem Backpapier verteilen, so dass alle Kichererbsen nebeneinander und nicht übereinander liegen. Im heißen Backofen auf der mittleren Schiene ca. 45 Minuten rösten, dabei gelegentlich umrühren und nach ca. 30 Minuten mal probieren, ob die Kichererbsen schon knusprig sind. Geröstete Kichererbsen herausnehmen und etwas abkühlen lassen, dann mit dem Paprikapulver bestreuen.

Nektarine waschen, halbieren und den Stein entfernen. Nektarine in mundgerechte Stücke schneiden. Avocado halbieren und schälen. Eine Hälfte in ca. 2-3 cm große Stücke schneiden, andere Hälfte anderweitig verwenden. Minze waschen und trocken schütteln, dann die Blätter von den Stängeln zupfen und grob hacken.

Für das Dressing Senf, Honig und Essig miteinander verquirlen, kräftig mit Salz und Pfeffer sowie einer Prise Zucker würzen. Olivenöl unterschlagen. Minze zugeben.

Den BBQ-Salat in eine große Schüssel geben. Avocado- und Nektarinenwürfel ebenfalls zugeben, alles gut mit dem Dressing vermengen. Den Feta mit der Hand darüber krümeln, als Topping die gerösteten Kichererbsen auf dem Salat verteilen.


Und jetzt gibt es auch noch etwas zu gewinnen! Ich verlose unter allen, die einen Kommentar unter diesem Beitrag hinterlassen und die Teilnahmebedingungen (siehe unten) erfüllen, 3x je 1 schickes Bento-Lunch-Box Set! Das Set besteht aus einer Box, einem Saucen-Cup und passendem Besteck. Na, ist das was für euch?


Teilnahmebedingungen:
Teilnahmeberechtigt sind natürliche Personen ab dem 18. Lebensjahr mit einem Wohnsitz oder einer Adresse in Deutschland.  Teilnahmeberechtigt sind alle, die eine E-Mail-Adresse in ihrem Kommentar angeben, unter der ich sie im Falle eines Gewinns erreichen kann. Eine Teilnahme per E-Mail ist leider nicht möglich. 


Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Der Gewinn wird direkt von Florette an den jeweiligen Gewinner verschickt. Eine Barauszahlung ist nicht möglich.


Die Teilnahmefrist endet am 01.07.2015 um 23:59 Uhr. Der Gewinner wird in diesem Beitrag bekannt gegeben.

Also, einfach Kommentar unter diesem Beitrag hinterlassen! Ich drücke euch die Daumen. 

Update 02.07.2015:
Ich habe die 3 Gewinner gezogen und bereits per E-Mail benachrichtigt! Gewonnen haben: Sarah von Sarahs Torten & Cupcakes, Steffi aus Berlin und FräuleinFisch. Herzlichen Glückwunsch ihr Lieben!



Noch mehr tolle Salat-Ideen gab es diese Woche schon bei Nadine von Dreierlei Liebelei, der Küchenchaotin Mia und bei Ina von What Ina loves, und morgen geht es mit der nächsten Salat-Kreation bei Sophia von Cucina Piccina weiter!

*Werbehinweis: Dieser Blogbeitrag entstand im Auftrag von Florette im Rahmen der Kampagne "7 Blogger - 7 frische Salat-Ideen".

Penne mit Spinat und Zitronen-Bröseln

Penne mit Spinat und Zitronen-Bröseln

Um meinem Motto "Kohlenhydrate machen glücklich" gerecht zu werden, gibt es heute mal wieder Nudeln! Genauer gesagt Penne mit Spinat und Zitronen-Bröseln nach einem Rezept von "essen & trinken". Überschaubare Zutatenliste, steht in 20 Minuten fertig auf dem Tisch, schmeckt durch die Zitronen-Brösel schön frisch und: macht glücklich! Ein Rezept ganz nach meinem Geschmack.


Rezept: Penne mit Spinat und Zitronen-Bröseln
(für 2 Portionen)

Zutaten:
1 Schalotte
1 Knoblauchzehe
1 EL Öl
300g Spinat (TK)
300g Penne (oder andere kurze Nudeln)
Salz, Pfeffer
frisch geriebene Muskatnuss
50g Semmelbrösel
1 Bio-Zitrone
3 Stängel glatte Petersilie
20g frisch geriebener Parmesan
150g Crème fraiche

Zubereitung:
Schalotte schälen, halbieren und fein würfeln. Knoblauch schälen, ebenfalls fein hacken. Öl in einem Topf erhitzen. Die Schalotten darin bei mittlerer Hitze glasig dünsten, Knoblauch kurz mitdünsten. Spinat und 2 EL Wasser Wasser zugeben und zugedeckt bei mittlerer Hitze ca. 5 Minuten köcheln lassen, dabei gelegentlich umrühren.

Die Penne in reichlich Salzwasser nach Packungsanweisung al dente kochen. 

Für die Zitronen-Brösel die Zitrone heiß waschen, trocken reiben und 2 Tl Schale fein abreiben. Petersilie waschen, trocken schütteln und die Blätter von den Stängeln zupfen. Die Blätter grob hacken. Mit dem geriebenen Parmesan, der Zitronenschale und den Semmelbröseln mischen.

Die Crème fraiche unter den Spinat rühren und erhitzen. Spinat kurz pürieren, dann mit Muskatnuss, Salz und Pfeffer würzen.

Nudeln abgießen, dabei etwas Kochwasser auffangen. Penne abtropfen lassen und mit der Sauce mischen. Nach Belieben 2-3 EL Nudelkochwasser unter die Nudeln mischen. Penne portionsweise in tiefe Teller geben, mit den Zitronenbröseln bestreuen. Sofort servieren.

So, und jetzt noch eine kleine Bitte an alle, die bis hierher gelesen haben: 3 Studierende des Studiengangs Kommunikationswissenschaft der Universität Hohenheim führen eine Umfrage zum Thema Foodblogs und Blogger als Meinungsmultiplikatoren durch. Das möchte ich gerne unterstützen und bitte euch, an der Umfrage teilzunehmen! Es dauert nur 10 Minuten und unter allen Teilnehmern werden auch noch Gutscheine für das Buchhaus Wittwer in Stuttgart verlost. Hier geht es zur Umfrage! Teilnehmen könnt ihr noch bis zum 27.6.2015. Vielen Dank!

Selbstgemachtes Rhabarber-Joghurt-Eis

Selbstgemachtes Rhabarber-Joghurt-Eis

Ice, Ice Baby! Zur Zeit läuft die Eismaschine wieder heiß bei mir. Bevor die Rhabarber-Saison zu Ende ist, wollte ich die sauren Stangen unbedingt noch in Eisform konservieren. Meine Wahl fiel dabei auf ein fruchtig-frisches Rhabarber-Joghurt-Eis! Es erfordert einen Tag Vorlauf in der Herstellung, weil man über Nacht Joghurt abtropfen lassen und zusätzlich zur Eiscreme-Basismasse noch ein Rhabarberkompott im Ofen zubereiten muss, aber der Aufwand lohnt sich. Und auch wenn heute - zumindest in Karlsruhe - die Sonne sich nicht zeigt: der nächste Sommertag kommt bestimmt und dann solltet ihr vorbereitet sein, mit diesem Eis im Tiefkühlfach!


Das Rezept stammt aus meinem absoluten Lieblings-Eisbuch Das beste Eis der Welt* von Jeni Britton Bauer, aus dem ich auch schon die Rezepte für das Erdbeer-Buttermilch-Eis und das Karamell-Eis mit Fleur de Sel veröffentlicht habe. Bisher waren alle ausprobierten Rezepte aus diesem Buch absolut lecker und sind prima gelungen. Klare Kaufempfehlung!

Und hier kommt das Rezept für das Rhabarber-Joghurt-Eis, damit ihr die Rhabarber-Saison ebenfalls noch etwas verlängern könnt.

Rezept: Selbstgemachtes Rhabarber-Joghurt-Eis
(ergibt 1 Liter Eis)

Zutaten:
1kg fettarmer Naturjoghurt
350ml Vollmilch
2 EL Speisestärke
60g Frischkäse (Raumtemperatur)
120g Sahne
150g Zucker
60ml Läuterzucker (oder Glukosesirup)
Für das Rhabarberkompott:
250g frischer Rhabarber
70g Zucker

Zubereitung:
Am Vortag:
Ein Sieb mit einem alten, sauberen Küchentuch auslegen und in eine Schüssel hängen. Den Naturjoghurt in das Sieb geben und den Joghurt über Nacht abgedeckt im Kühlschrank abtropfen lassen. Am nächsten Tag die Flüssigkeit wegschütten und vom abgetropften Joghurt 400g abwiegen. Rest anderweitig verwenden.

Am nächsten Tag:
Jetzt das Rhabarberkompott zubereiten. Dafür den Backofen auf 150 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Rhabarber waschen, putzen und ungeschält in ca. 2 cm lange Stücke schneiden. Mit dem Zucker in einer kleinen feuerfesten Auflaufform vermischen und im heißen Backofen auf der mittleren Schiene ca. 45 Minuten backen lassen, dabei gelegentlich umrühren. Das Rhabarberkompott ist fertig, wenn die Rhabarberstücke zerfallen. Vom Kompott 150g abwiegen, Rest anderweitig verwenden. Abkühlen lassen.

Den zimmerwarmen Frischkäse in eine mittelgroße Schüssel geben, glatt rühren.

2 EL der Milch mit der Speisestärke in einer kleinen Schüssel glatt rühren, beiseite stellen. Restliche Milch mit Sahne, Zucker und Läuterzucker in einem großen Topf bei mittlerer Hitze aufkochen, dann 4 Minuten sprudelnd kochen lassen, Den Topf vom Herd nehmen und langsam die Stärkemischung einrühren. Den Topf wieder auf den Herd stellen, aufkochen lassen und ca. 1-2 Minuten unter ständigem Rühren kochen lassen, bis die Eiscrememasse langsam andickt.

Die heiße Eiscrememasse langsam zum Frischkäse in die Schüssel geben und unterrühren. Den abgetropften Joghurt und das Rhabarberkompott ebenfalls unterrühren. Alles 4-6 Stunden (am besten über Nacht) im Kühlschrank kalt stellen.

Die abgekühlte Rhabarber-Joghurt-Eiscrememasse in die Eismaschine füllen und in ca. 40-50 Minuten cremig gefrieren lassen. Eis in einen gefriergeeigneten Behälter umfüllen und abgedeckt im Tiefkühlschrank nochmals ca. 4 Stunden nachfrieren lassen.

*Hinweis: Alle Links zu Amazon sind Affiliate-Links.

So was brauche ich nicht! Oder doch? Vorstellung der Krups Prep&Cook in München

So was brauche ich nicht! Oder doch? Vorstellung der Krups Prep&Cook in München

Wie steht ihr zum Thermomix? Ich war ja bisher der Meinung, dass das ein Küchengerät für Leute ist, die nicht kochen können oder wollen. Obwohl ich durchaus auch wahrgenommen habe, dass geschätzte Foodblogger-Kollegen und Kolleginnen wie Uwe oder Astrid ihren Thermomix gerne nutzen, um einige Zubereitungsschritte darin bequem zu erledigen. Zum Beispiel Schokolade schmelzen, Nüsse mahlen oder Fleisch wolfen. Hm. So was brauche ich nicht. Oder vielleicht doch? Nur EIN Gerät statt mehreren? Da kam mir die Einladung nach München zur Vorstellung der brandneuen Krups Prep&Cook gerade recht.


Die Prep&Cook ist ganz neu im Sortiment von Krups und verspricht "Jeden Tag ein neues Kocherlebnis". Ein einziges Gerät, mit dem man sowohl schneiden, mixen als auch kochen kann. Mit vier verschiedenen Messern und Einsätzen und verschiedenen Programmen zum Garen, Dämpfen, für Suppen, Saucen und für Desserts. Preislich liegt das Gerät bei knapp 800 Euro - auch nicht gerade billig, aber deutlich weniger als ein Thermomix kostet.


Und so versammelte ich mich an einem schönen sonnigen Donnerstag Ende Mai zusammen mit Zorra, Mara, Tina, Janina und Bonny in den Räumen der Kochschule im Traditionskaufhaus "Kustermann" direkt am Münchner Viktualienmarkt, um mir das neue Küchengerät aus dem Hause Krups genauer anzuschauen und es ausgiebig auszuprobieren. Als erstes stellte uns Corado Celebre (was für ein klangvoller Name!), der die Prep&Cook sonst auf dem Shoppingkanal HSE24 präsentiert, das Gerät und seine Grundfunktionen vor.


Als erste Kostprobe gab es neben einem komplett in der Prep&Cook zubereiteten Risotto Milanese noch einen sündhaften Schokokuchen, für den Corado auch alle Zubereitungsschritte wie Schokolade schmelzen und Teig mischen (außer dem Backen) mit der Prep&Cook durchführte. Na ja, das kennt man ja alles vom Thermomix, dachte ich mir. Aber dann horchte ich auf, denn Corado führte vor, wie man mit der Prep&Cook Fleisch ganz easy zu Hackfleisch zerkleinern kann. 10 Sekunden Turbo-Taste reichen völlig aus! Nichts mehr mit Fleisch anfrieren, mühsam von Hand durch die Scheiben des Fleischwolfs drehen und danach ewig langem Reinigen. Mein Interesse war geweckt...


Nach dieser ersten Prep&Cook-Demo ging es dann geschlossen auf den Viktualienmarkt. Dort wurden wir von einer charmanten Stadtführerin des "Weißen Stadtvogels" zur "Schmankerl-Tour" von Stand zu Stand geführt, bekamen viele Anekdoten und Wissenswertes über den Markt und die Stände erzählt und durften natürlich ausgiebig probieren. 


Fischbrötchen von Fisch Witte, köstliche Falafel von Sababa,  Häppchen am Käsestand, frisch gepresste Fruchtsäfte, all das konnten wir verkosten. Herrlich! Und überall ein überbordendes Angebot an schönstem Obst und Gemüse, wie diese bunte Radieschen-Pracht. Da schlugen alle Foodblogger-Herzen höher!


Besonders toll fand ich den kleinen Abstecher zu Sama-Sama direkt neben dem Viktualienmarkt. Ein kleines, von oben bis unten mit den unglaublichsten Pralinen-Kreationen vollgestopftes Lädchen. Der Pralinen-Wahnsinn! Auch wenn ich sonst nicht so ein Süßschnabel bin, dieser Laden mit seinen kunstvollen und köstlichen Kreationen hat mich schwer beeindruckt.


Nach dieser Schmankerl-Runde waren wir ganz schön satt, aber natürlich ging es weiter im Programm und wir sollten uns nun selbst ans Kochen mit der Prep&Cook machen. In Zweierteams sollten wir je 4 Gerichte aus dem Prep&Cook Kochbuch zubereiten. Gemeinsam mit der lieben Zorra entschied ich mich für einen Auberginen-Dip, eine andalusische Gazpacho als Vorspeise, ein Hühnchencurry als Hauptgericht und Lütticher Waffeln als Dessert.


Für den ebenfalls anwesenden Prep&Cook Produktmanager von Krups waren wir wohl eher der Alptraum als ein Dreamteam, denn wir versuchten uns genau an die Rezeptanleitungen zu halten und trieben damit die Prep&Cook an ihre Grenzen. So wollte ich für den Auberginen-Dip erst mal die ganze Aubergine von der Prep&Cook kleinschneiden lassen - ging aber nicht. Zu sperrig, da kommt das Messer nicht durch. Also die Aubergine in kleine Stücke geschnitten und einen neuen Versuch gewagt. Das ging dann, nachdem wir noch Olivenöl zugegeben hatten, doch ganz gut. Aber geschmacklich konnte uns der Auberginen-Dip am Ende leider nicht so ganz überzeugen, weshalb wir ihn lieber schnell beiseite stellten und uns der andalusischen Gazpacho, einer kalten Gemüsesuppe, widmeten. Diese gelang schon besser!


Am besten gelang uns das Hauptgericht, ein komplett in der Prep&Cook gekochtes Hühnchencurry. Leider ohne Foto! Zwischendurch spickelten wir natürlich auch immer wieder bei den anderen Teams und probierten ihre Gerichte. Einer meiner geschmacklichen Favoriten war dieser Schellfisch mit Asia-Gemüse, gekocht von Mara und Tina! Aber auch der französische Zwiebelkuchen dieses Teams war sehr lecker.


Nach insgesamt 3 Dips, 3 Vorspeisen und 3 Hauptspeisen waren dann alle so satt, dass wir unsere Nachspeisen gar nicht mehr zubereitet haben. Aber auch so konnte ich mir durch das Kochen und Ausprobieren ein gutes Bild von den Funktionen und der einfachen Bedienung der Prep&Cook machen. Ich denke nach wie vor, dass ich ein Gerät wie die Prep&Cook nicht zum Kochen ganzer Gerichte benötige. Dazu macht mir das Schnippeln, Anbraten, Rühren, Abschmecken beim Kochen auch viel zu viel Spaß. Aber ich glaube, dass es ein tolles Gerät für einzelne Zwischenschritte ist und viele andere Küchengeräte wie einen Mixer, ein Rührgerät, einen Fleischwolf etc. ersetzen kann. 

Die Zielgruppe dieses Küchengeräts sind aber tatsächlich Leute, des es sich nicht zutrauen zu kochen oder denken, dass tägliches Kochen viel zu lange dauert. Das bestätigten auch noch mal die netten Mitarbeiter aus dem Produktmanagement und dem Marketing der Krups Prep&Cook. 


Und so ging ein toller Tag in München auch schon zu Ende - mit einem Gruppenbild und einem gemütlichen Ausklang im Hacker Pschorr Biergarten. Meine grundsätzliche Skepsis gegenüber Allround-Küchengeräten konnte ich abbauen und bin schon gespannt, wie ich die Prep&Cook in nächster Zeit nutzen werde. Ich werde euch auf dem Laufenden halten!

Und was meint ihr zu solchen "All-in-one"-Küchengeräten? Braucht man das? Besitzt ihr solch ein Gerät und wie sind eure Erfahrungen damit? Ich bin gespannt!

Vielen Dank an Krups und Becker Döring Communication für die Einladung zum Event nach München!

Nachgemacht: Tomaten-Feta-Salat mit Vanille-Zitronen-Sirup

Nachgemacht: Tomaten-Feta-Salat mit Vanille-Zitronen-Sirup

Mit dem Beitrag zu diesem Blog-Buster (einer Wortschöpfung der wunderbaren Micha vom Blog Grain de Sel) bin ich zugegebenermaßen ganz schön spät dran. 3 Jahre, um genau zu sein. So lange flog das Rezept für diesen genialen Tomaten-Feta-Salat mit Vanille-Zitronen-Sirup unter meinem WahrnehmungsradarWie konnte das passieren? Ursprünglich veröffentlicht wurde das Rezept von Julia auf ihrem Blog German Abendbrot und von vielen, vielen Bloggern bereits nachgemacht und für sehr gut befunden. Aber was lange währt.... jetzt endlich habe ich diesen Salat als fruchtig-frische Begleitung für Salsicce und Merguez vom Grill zubereitet und ebenfalls für absolut empfehlenswert befunden. Mit den vielen bunten Tomaten, die es jetzt wieder auf den Wochenmärkten gibt, sieht der Salat außerdem auch noch ganz toll aus!

Tomaten-Feta-Salat mit Vanille-Zitronen-Sirup

Rezept: Tomaten-Feta-Salat mit Vanille-Zitronen-Sirup
(für 2 Portionen)

Zutaten:
2 Vanilleschoten
2 Bio-Zitronen
4 EL Zucker
6 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer
5-6 Tomaten, möglichst unterschiedliche Farben, Formen und Größen
150g cremiger Feta
1 EL Pinienkerne
Nach Belieben: 1-2 Stängel frischer Basilikum

Zubereitung:
Bio-Zitronen heiß abwaschen, abtrocknen und von einer Zitrone die Schale fein abreiben. Eine Zitrone ganz auspressen, von der zweiten Zitrone nur eine Hälfte auspressen.
Vanilleschoten längs aufschlitzen, das Mark herauskratzen. Vanillemark mit dem Zitronensaft, der Zitronenschale und dem Zucker in einen kleinen Topf geben, aufkochen und so lange bei mittlerer Hitze einköcheln lassen, bis eine sirupartige Flüssigkeit entstanden ist. Dann das Olivenöl unterschlagen und den Vanillesirup mit Salz und Pfeffer würzen.

Pinienkerne in einer beschichteten Pfanne ohne Fett bei mittlerer Hitze rundherum goldbraun rösten. Beiseite stellen.

Tomaten waschen und je nach Größe in Scheiben oder in mundgerechte Stücke schneiden. Tomaten auf einem großen Teller oder einer Platte bunt gemischt ausbreiten und mit dem Dressing beträufeln. Den Feta mit den Fingern über den Tomatensalat bröckeln. Geröstete Pinienkerne darübergeben, nach Belieben noch mit frischem Basilikum garnieren.

Der Tomaten-Feta-Salat ist ein perfekter Begleiter für gegrillte Salsicce oder Merguez!

Spargelcremesuppe mit Kalbsbratwurst und frischer Petersilie

Spargelcremesuppe mit Kalbsbratwurst und frischer Petersilie

Die Spargelsaison nähert sich langsam aber sicher ihrem Ende! Am 24.6. ist offiziell Schluss mit Spargel. Davor muss ich euch aber noch schnell ein neues Spargel-Rezept vorstellen, das ich diese Woche ausprobiert und für sehr, sehr gelungen befunden habe! Die Spargelcremesuppe mit Kalbsbratwurst und frischer Petersilie nach einem Rezept aus einer "Brigitte"-Zeitschrift von 2010 habe ich Anfang der Woche ausprobiert, als das sommerliche Wetter eine kurze Pause eingelegt hat. Perfekt für diese Suppe, die in weniger als 30 Minuten zubereitet ist und mich mit einem gleichzeitig frischen und samtigen Geschmack voll überzeugt hat. Dringende Nachkochempfehlung, solange es noch Spargel gibt!

Spargelcremesuppe mit Kalbsbratwurst und frischer Petersilie


Rezept: Spargelcremesuppe mit Kalbsbratwurst und frischer Petersilie

(für 1 Portion als Hauptgericht oder 2 Portionen als Vorspeise)

Zutaten:
300g weißer Spargel
400ml Gemüsebrühe
40g Butter
1 EL Mehl
100ml Schlagsahne
Salz, Pfeffer
ganze Muskatnuss
1/2 Bio-Zitrone
Zucker
1 gebrühte Kalbsbratwurst
2 Stängel glatte Petersilie

Zubereitung:
Spargel schälen, holzige Enden abschneiden. Spargel schräg in ca. 4cm lange Stücke schneiden. Die Gemüsebrühe in einem kleinen Topf aufkochen. Zitrone heiß abwaschen, abtrocknen und von einer Hälfte die Zitronenschale fein abreiben. Zitrone halbieren, eine Hälfte auspressen. Andere Hälfte anderweitig verwenden. Die Kalbsbratwurst vom Darm befreien und in ca. 1cm dicke Scheiben schneiden.

Butter in einem größeren Topf schmelzen. Spargel (ohne die Spargelspitzen) darin leicht andünsten. Dann die Spargelscheiben mit Mehl bestäuben und weitere 2 Minuten dünsten, dabei gelegentlich umrühren. 

Dann die heiße Gemüsebrühe langsam zum Spargel in den Topf geben und mit einem Schneebesen unterrühren, damit sich keine Mehlklümpchen bilden. 

Spargelspitzen jetzt ebenfalls in den Topf geben und alles 5 Minuten bei mittlerer Hitze kochen. Sahne zugeben, aufkochen lassen. Die Spargelcremesuppe mit Salz, Pfeffer, frisch geriebener Muskatnuss, Zitronensaft, Zitronenschale und einer Prise Zucker würzen.

Bratwurstscheiben zur Suppe in den Topf geben und bei geringer Hitze 5 Minuten gar ziehen lassen.

Petersilie waschen, trocken schütteln und die Blätter von den Stängeln zupfen. Blätter grob hacken.

Spargelcremesuppe portionsweise in tiefe Teller füllen, mit der Petersilie bestreuen und sofort servieren.

Elsässer Flammkuchen mit Speck und Zwiebeln

Elsässer Flammkuchen mit Speck und Zwiebeln

Es ist mal wieder Flammkuchen-Zeit! Vor kurzem ist mir aufgefallen, dass ich zwar schon 1001 Flammkuchen-Rezepte auf meinem Blog habe, aber noch keinen klassischen Elsässer Flammkuchen mit Speck und Zwiebeln. Höchste Zeit, das zu ändern, oder? Et voilà, hier kommt das gelingsichere Rezept mit meinem bewährten Ratzfatz-Flammkuchenteig ohne Hefe für euch!

Elsässer Flammkuchen mit Speck und Zwiebeln

Rezept: Elsässer Flammkuchen mit Speck und Zwiebeln
(für einen Flammkuchen)

Zutaten:
Für den Flammkuchenteig:
125g Mehl Type 550
1/2 TL Salz
1 EL Sonnenblumenöl
Für den Belag:
50g Speckwürfel
1 Gemüsezwiebel (oder 2 Schalotten)
75g Schmand
Muskatnuss
Salz, Pfeffer
1 TL Kümmel

Zubereitung:
Für den Flammkuchenteig das Mehl, das Salz und das Öl mit 60ml Wasser in einer Schüssel vermengen und zügig erst mit einem Holzkochlöffel, dann mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Bei Bedarf noch etwas Wasser zugeben. Teig beiseite stellen.

Den Backofen mitsamt Pizzastein auf 250 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Zwiebel schälen, halbieren und in dünne Ringe schneiden. Speckwürfel in einer beschichteten Pfanne bei mittlerer Hitze rundherum goldbraun anbraten. Dann den Speck etwas zur Seite schieben und die Zwiebelringe in der Pfanne bei mittlerer Hitze andünsten, bis sie leicht braun werden.

Jetzt den Flammkuchenteig auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche sehr dünn ausrollen. Flammkuchen dünn mit dem Schmand bestreichen. Schmand mit frisch geriebener Muskatnuss, Salz und Pfeffer würzen und die gedünsteten Zwiebeln und den angebratenen Speck gleichmäßig darauf verteilen. Mit Kümmel bestreuen.

Mit einem gut bemehlten Pizzaschieber den Flammkuchen direkt auf den Pizzastein in den heißen Backofen geben, auf 230 Grad herunterschalten und den Flammkuchen ca.15 Minuten knusprig backen.

Flammkuchen herausnehmen und sofort servieren. Dazu passt ein knackiger grüner Salat mit Schnittlauch-Vinaigrette!

Spargel-Erdbeer-Salat mit Feta und Croutons

Spargel-Erdbeer-Salat mit Feta und Croutons

Ach, ich liebe den Frühsommer. Mai und Juni sind einfach herrliche Monate in Karlsruhe. Das Erdbeerhäuschen mitten im Ort und der Erdbeerstand schräg gegenüber von unserem Haus sind wieder da und der schwere karamellige Duft reifer Erdbeeren weht durch die ganze Straße. In den Hofgeschäften der Spargelbauern biegen sich die Verkaufstische vor grünem und weißen Spargel in allen Güteklassen. Und ich schöpfe aus dem Vollen und genieße wilde Kombinationen wie diesen Spargel-Erdbeer-Salat mit Feta und Croutons! Zu diesem Rezept hat mich dieser Blogbeitrag inspiriert. Ich habe den grünen Spargel im Backofen geröstet und für etwas Crunch im Salat noch knusprig gebratene Baguette-Würfel hinzugegeben. Simpel, super aromatisch und so gut!


Rezept: Spargel-Erdbeer-Salat mit Feta und Croutons
(für 2 Portionen)

Zutaten:
500g grüner Spargel
500g Erdbeeren
200g Feta
1 Baguette-Brötchen vom Vortag
2 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer
Zucker
2 EL Erdbeer-Essig (selbstgemacht)
6 EL Rapsöl

Zubereitung:
Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Den grünen Spargel waschen und im unteren Drittel schälen, holzige Enden entfernen. Spargel in grobe Stücke schneiden, auf dem Backpapier verteilen und mit ca. 1 EL Olivenöl beträufeln, mit Salz und einer Prise Zucker würzen. Im heißen Backofen auf der mittleren Schiene ca. 15 Minuten rösten, dabei einmal wenden.

Erdbeeren waschen, putzen und halbieren. Feta in ca. 1cm große Würfel schneiden. Baguettebrötchen ebenfalls in Würfel schneiden.

1 EL Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, die Brotwürfel darin rundherum goldbraun anbraten.

Für das Dressing den Erdbeer-Essig mit Salz, Pfeffer und Zucker würzen und mit dem Rapsöl vermischen. Spargel, Erdbeeren, Feta und Croutons zum Dressing in die Salatschüssel geben, gut miteinander vermischen und sofort servieren.

Grillkurs "Fleisch trifft Veggie" in Karlsruhe mit Heiko Brath und Tom Heinzle

Grillkurs "Fleisch trifft Veggie" in Karlsruhe mit Heiko Brath und Tom Heinzle

Vor zwei Wochen hatte ich Freitagabend ein besonderes Date! Ich war eingeladen zum Grillkurs "Fleisch trifft Veggie" mit Heiko Brath von der Karlsruher Super-Metzgerei Brath und Tom Heinzle, Profi-Griller und Buchautor. Heiko und die Metzgerei Brath stehen für bestes Fleisch aus artgerechter Haltung aus Baden-Württemberg (z.B. Fleisch vom Schwäbisch-Hällischen Landschwein, Hohenloher Lamm oder Geflügel aus Mühlacker) und Toms drittes Kochbuch "Vegetarisch grillen. Gemüse rockt!" beschäftigt sich damit, was man abseits von Maiskolben und Gemüsespießen fleischlos und lecker grillen kann. Eine prima Kombi - ich war gespannt auf die insgesamt 10 Gänge vom Grill, die Heiko und Tom in Karlsruhe-Rüppur auf diversen Grills vor den Augen der wiss-, lern- und probierbegierigen Grillkurs-Gruppe zubereiten wollten.

Gegrillte rote Beete mit Frischkäse, Frühlingszwiebeln und Wasabi-Cornflakes























Los ging es mit einer komplett vegetarischen Vorspeise vom Grill: Gegrillte rote Beete mit Frischkäse, Frühlingszwiebeln und Wasabi-Cornflakes. Eine schöne Kombination aus erdig-rauchiger Rote Beete, erfrischendem Frischkäse und crunchig-scharfen Cornflakes. Das Rezept findet sich auch in Vegetarisch Grillen: Gemüse rockt!*, allerdings ohne den Hinweis, dass die Cornflakes noch mit Wasabi-Pulver geschärft werden. Das sollte man aber unbedingt tun, denn das gibt dem Gericht noch mal richtig Pfiff!

Dann ging es auch schon weiter mit dem Thema "Fleisch trifft Veggie", denn als nächstes stand ein Schweinebauch mit karamellisierten Honig-Thymian-Tomaten auf der Grill-Menü-Karte.


Schweinebauch mit Honig-Thymian-Tomaten

Dafür wurde der Schweinebauch 10 Stunden auf dem Grill bei indirekter Hitze gegrillt - das hatten Heiko und Tom bereits vorbereitet. Vor unseren Augen flambierte Tom dann noch den Schweinebauch mit einem Bunsenbrenner, um eine knusprige Kruste zu bekommen. Dazu gab es Kirschtomaten, die mit reichlich Thymian, Honig, Salz und Pfeffer in Backpapier eingepackt gegrillt wurden, bis die Tomaten weich werden und aufplatzen, Köstlich!

Schweinebauch-Kruste wird mit dem Bunsenbrenner aufgeknuspert

Weiter ging es mit "Alte Wutz meets Marokko". Dahinter verbergen sich Koteletts von der Alten Wutz mit Gemüsetortillas, die großzügig mit Ras-el-Hanout gewürzt und auf dem Grill noch mal aufgeknuspert werden.

Alte Wutz mit marokkanischen Gemüse-Tortillas

Und was ist eigentlich die "Alte Wutz"? Die Alte Wutz ist eine Erfindung oder besser Entdeckung von Heiko Brath. Er war nämlich der erste, der sich getraut hat, Schweinefleisch trocken reifen (Dry Age) zu lassen. Bis dahin wurde nur Rindfleisch trocken gereift. Heiko hat sich vor gut 10 Jahren getraut und es einfach mal ausprobiert: Er hat Fleisch vom Schwäbisch-Hällischen Landschwein 4 Wochen trocken reifen lassen und es dann todesmutig rosa gebraten verzehrt. Und wie so oft: Mut und Einfallsreichtum werden belohnt! Der Geschmack ist nicht vergleichbar mit normalem Schweinefleisch, die Alte Wutz schmeckt unvergleichlich zart, nussig und saftig. Jetzt fehlte nur noch ein griffiger Name für diese Neuentdeckung, und auch der war nach ein paar Grill-Bierchen (nach Heiko Braths eigener Aussage!) schnell gefunden: "Alte Wutz"!

Koteletts von der Alten Wutz























Weiter ging es mit Flank Steaks, begleitet von gegrillten Champignons mit Knoblauch, Petersilie und Vanille. Wer meinen Blog schon länger liest, weiß: ich verabscheue Pilze. Ich esse wirklich vieles, aber mit Pilzen kann man mich jagen. Normalerweise. Ich würde jetzt nicht sagen, dass Tom mich bekehrt hat, aber: Diese Champignons haben mich durch ihren leckeren Geruch nach würzigem Knoblauch, frischer Petersilie und samtiger Vanille doch tatsächlich so angelacht, dass ich sie probiert und für genießbar befunden habe. Ein Wunder! Das Rezept für die gegrillten Champignons ist ebenfalls in Vegetarisch Grillen* zu finden. 

Gegrillte Champignons mit Petersilie, Knoblauch und Vanille

Langsam aber sicher wurde es zum 5. Gang unseres Grill-Menüs hin dämmrig und die Lichtverhältnisse fürs Fotografieren immer schlechter, deshalb habe ich das Lamm mit Zitronen – Rosmarinbutter, das Flat Iron mit gefüllter Zwiebel und das Rinderkotelett mit Brot-Gemüse-Salat vom Grill nicht mehr fotografiert. Hier seht ihr das Rinderkotelett, ein prachtvolles T-Bone-Steak, vor der Zubereitung.

Heiko Brath und das T-Bone Steak

Als süßen Abschluss gab es dann noch eine gegrillte Ananas-Scheibe mit Kokos-Quark und frischer Minze. Herrlich erfrischend und ein toller Abschluss für diesen famosen Grillabend!

Was ich in diesem Grillkurs gelernt habe:
Grillfleisch sollte vor dem Grillen (maximal 15 Minuten, bevor es auf den Grill kommt), gesalzen werden. Pfeffer dagegen wird erst nach dem Grillen über das Fleisch gegeben, da der Pfeffer auf dem Grill verbrennen würde. Und: Der Trend geht zum Zweitgrill! Den braucht man, um parallel zum Fleisch die Beilagen grillen zu können....

Was für mich ein wenig zu kurz kam, waren die vegetarischen Hauptgerichte vom Grill. Bei dem Titel "Fleisch trifft Veggie" aber durchaus nachvollziehbar und für mich als Fleisch-Liebhaber auch kein Problem! Für komplett vegetarische Gerichte vom Grill werde ich aber in nächster Zeit einige Rezepte aus Tom Heinzles Buch Vegetarisch Grillen: Gemüse rockt!* ausprobieren - und natürlich mit euch teilen!

Vegetarisch grillen. Gemüse rockt! Von Tom Heinzle

* Hinweis: Alle Links zu Amazon sind Affiliate-Links.

Vielen Dank an Heiko Brath und Tom Heinzle für die Einladung zu diesem tollen Grillkurs, es hat mir prima gefallen!