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Gnocchi mit gebratenen Birnenspalten, Salbei und Birnenkompott

Gnocchi mit gebratenen Birnenspalten, Salbei und Birnenkompott

Obst in herzhaften Speisen mag ich sehr gerne - die meisten Salate profitieren z.B. gewaltig davon, wenn es im Sommer noch gebratene Pfirsichspalten dazu gibt oder im Winter knackige Granatapfelkerne. Dabei ist die Kombination von süß, salzig, sauer und mild ganz wichtig für mich, denn mit nur süßen Hauptgerichten habe ich es nicht so. Die Gnocchi mit gebratenen Birnenspalten, Salbei und Birnenkompott hörten sich für mich nach genau der richtigen Mischung aus herzhaft und süß an und passen perfekt in den Herbst - denn jetzt gibt es reife, saftige heimische Birnen!

Das Birnenkompott mit Gewürzen habe ich schon vorletzte Woche nach meinem bewährten Rezept auf Vorrat eingemacht und musste das Glas nur noch aus dem Vorratsschrank holen und öffnen. Die Gnocchi hören sich vielleicht erst mal aufwendig an, gehen aber, sobald die Kartoffeln gekocht und geschält sind, wirklich fix. Und das Zusammenspiel der samtig-kartoffeligen Gnocchi mit den knackigen gebratenen Birnenspalten, dem kalt-würzigen Birnenkompott und dem aromatischen frischen Salbei (noch gibt der Balkongarten frische Kräuter her!) hat mich hier voll überzeugt. Ein tolles Herbst-Essen!



Das Rezept stammt aus Das Mama-Kochbuch* von Hannah Schmitz und ich werde es euch demnächst noch ausführlich vorstellen, wenn ich noch ein paar mehr Rezepte ausprobiert habe!

Rezept: Gnocchi mit gebratenen Birnenspalten, Salbei und Birnenkompott
(für 3-4 Portionen)

Zutaten:
500g mehligkochende Kartoffeln
150g Mehl
1 Ei
Salz, Pfeffer
Hartweizengrieß zum Verarbeiten der Gnocchi
50g Butter
2 Birnen
eine Handvoll frische Salbeiblätter
1 Glas Birnenkompott (selbst gemacht)

Zubereitung:
Für die Gnocchi die Kartoffeln waschen, in einen Topf geben, mit Wasser bedecken und leicht salzen und die Kartoffeln weich kochen. Kartoffeln abgießen, kurz ausdampfen lassen, dann die Kartoffeln pellen. Kartoffeln in eine große Schüssel geben und mit dem Kartoffelstampfer möglichst fein stampfen. In die Mitte der Kartoffelmasse eine Mulde formen und das Mehl hineinsieben. Ei in einer kleinen Schüssel aufschlagen, mit einer Gabel verquirlen und dann zur Kartoffelmasse in die Mulde geben. Ei mit einer Gabel von der Mitte nach außen langsam in die Mehl- und Kartoffelmasse einarbeiten. Gnocchi-Masse großzügig salzen, dann mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten.

Auf der Arbeitsfläche etwas Hartweizengrieß ausstreuen und ein Küchenhandtuch für die fertigen Gnocchi auslegen, das ebenfalls mit Hartweizengrieß bestreut wird. So kleben die fertig geformten rohen Gnocchi nachher nicht auf der Arbeitsfläche oder dem Handtuch fest, werden gleichzeitig aber auch nicht mehlig.

Teig in 4 Portionen teilen und nacheinander zu einer langen, ca. 1,5cm dicken Rolle formen. Mit dem Messer ca. 2.5cm lange Stücke von der Rolle abschneiden und Gnocchi auf das vorbereitete Handtuch legen. Nach Belieben noch mit den Zinken der Gabel links und rechts Rillen in die Gnocchi hineindrücken.

Birnen waschen, vierteln und das Kerngehäuse entfernen. Birnen in dünne Spalten schneiden. Salbeiblätter mit Küchenpapier säubern und die Blätter von den Stängeln zupfen. Butter in einer Pfanne zerlassen und die Birnenscheiben darin bei mittlerer Hitze von beiden Seiten je 2-3 Minuten goldbraun anbraten. Birnenspalten herausnehmen, warm halten. Salbeiblätter in die Pfanne geben, bei geringer bis mittlerer Hitze anbraten

In einem großen Topf Wasser zum Kochen bringen und leicht salzen, dann die Hitze reduzieren, so dass das Wasser nur noch siedet. Dann die Gnocchi hineingeben und so lange köcheln lassen, bis sie oben auf dem Wasser schwimmen. Dann mit einer Lochkelle aus dem Wasser nehmen, kurz abtropfen lassen und dann zu den Salbeiblättern in die Pfanne geben. Gnocchi kurz durchschwenken, dann portionsweise in tiefe Teller füllen. Frisch gemahlenen Pfeffer darüber geben, mit den Birnenspalten und dem Birnenkompott servieren.

*Hinweis: Alle Links zu Amazon sind Affiliate-Links.

Nachgekocht: Spaghetti mit frittierten Kapern und Ziegenfrischkäse

Nachgekocht: Spaghetti mit frittierten Kapern und Ziegenfrischkäse

Warum sagt mir keiner was? Am 25.10. war Welt-Nudel-Tag und ich habe erst am Sonntagnachmittag davon erfahren - Skandal! Dabei lautet mein Motto doch bekanntermaßen: "Kohlenhydrate machen glücklich" und für einen Teller Pasta lasse ich so ziemlich alles andere stehen und liegen! Und wenn dann noch Kapern und Ziegenfrischkäse mit im Spiel sind, bin ich sofort dabei. Das Rezept für die Spaghetti mit frittierten Kapern, Pankobröseln und Ziegenfrischkäse ist mir beim Schweizer Blog "Trüffelschwein" aufgefallen und kam sofort auf meine Nachkochliste. Letzte Woche habe ich es nachgekocht und für höchst lecker befunden. Schnell und unkompliziert in der Zubereitung und durch die Kombination von würzigen Kapern, knusprigen Pankobröseln und cremigem Ziegenkäse ebenso ausgefallen wie überraschend gut! Und so kommt meine Hommage an den Welt-Nudel-Tag nun eben mit 2 Tagen Verspätung auf dem Blog daher, aber eigentlich macht das auch nichts, denn potenziell ist bei mir jeder Tag "Nudel-Tag"...

Spaghetti mit frittierten Kapern und Ziegenfrischkäse

Rezept: Spaghetti mit frittierten Kapern und Ziegenfrischkäse
(für 2 Portionen)

Zutaten:
1/2 Bund Schnittlauch
40g Kapern in Lake
1/2 EL Speisestärke aus Mais
2 EL Rapsöl
1 EL Panko (japanisches Paniermehl, gibt es z.B. im Asia-Laden)
250g Spaghetti
Salz, Pfeffer
1 EL Butter
75g Ziegenfrischkäse

Zubereitung:
Schnittlauch waschen, trocken schütteln und grob hacken. Kapern in ein kleines Sieb gießen, abtropfen lassen. Dann die Kapern mit der Maisstärke vermischen.

Das Rapsöl in einer Pfanne erhitzen und die Kapern darin ca. 3 Minuten knusprig braten. Kapern mit einer Lochkelle aus der Pfanne nehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen.

Pankobrösel in die Pfanne geben, unter Rühren in ca. 2-3 Minuten rundherum goldbraun rösten. Herausnehmen und ebenfalls auf Küchenpapier abtropfen lassen.

Nudeln in reichlich Salzwasser nach Packungsanweisung al dente kochen. Butter in der Pfanne erhitzen, in der bereits die Kapern und die Pankobrösel angebraten wurden. Nudeln in ein Sieb abgießen und in die Pfanne zur Butter geben. Schnittlauch zu den Nudeln in die Pfanne geben, mit Salz und reichlich Pfeffer würzen und mit den frittierten Kapern mischen. Spaghetti portionsweise in tiefe Teller geben, mit den Pankobröseln bestreuen. Nocken aus Ziegenfrischkäse mit einem Teelöffel auf der Pasta verteilen und anschließend sofort servieren.

Apfel-Quark-Kuchen

Apfel-Quark-Kuchen

Als erstes möchte ich mich für die vielen lieben Glückwünsche zu meinem 7. Blog-Geburtstag und und für eure positiven Rückmeldungen zum neuen Blog-Design bedanken! Ich habe mich sehr darüber gefreut - das Lob für das Blog-Design gebührt dabei natürlich Anni von Pötit, deren Blog ich euch auch dringend ans Herz legen möchte!

So, und jetzt zum heutigen Sonntags-Süß! Eigentlich backe ich ja nur zu bestimmten Anlässen Kuchen, z.B. für Geburtstage oder für sonstige Feierlichkeiten. Ich gehöre nicht zu denen, die jedes Wochenende einen Kuchen backen. Aber letztes Wochenende hatte ich plötzlich so Lust auf Kuchen - und noch einige Äpfel im Vorrat, die auf Verarbeitung warteten. Und beim wiederholten Blättern in meiner Lieblingszeitschrift "So is(s)t Italien" ist mir dann auch noch das Rezept für einen Apfel-Quark-Kuchen mit vielen Äpfeln und relativ wenig Zucker, Butter und Mehl ins Auge gefallen. Also gut, dann darf ich doch auch mal einfach so ganz ohne Anlass einen Kuchen backen, oder?

Apfel-Quark-Kuchen

Rezept: Apfel-Quark-Kuchen
(für eine Springform mit 26cm Durchmesser)

Zutaten:
Für den Teig:
150g Mehl + etwas mehr zum Verarbeiten
1 Ei
50g Zucker
100g Butter
Für die Füllung:
1 Ei
250g Quark (20% Fett)
125g Zucker
1 EL Vanillezucker
1 EL Speisestärke
500g Äpfel (Boskop)
50g Rosinen
50g Mandelstifte oder Mandelblättchen
Salz
Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:
Für den Teig das Ei trennen. Mehl, Eigelb, Zucker und Butter in Stückchen in eine Schüssel geben und erst mit den Knethaken des Handrührgeräts, dann mit den Händen zügig zu einem glatten Teig verarbeiten. Teig zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und 30 Minuten im Kühlschrank kaltstellen.

In der Zwischenzeit die Füllung vorbereiten. Zweites Ei ebenfalls trennen. Eigelb mit Quark, Zucker, Vanillezucker und Speisestärke mit einem Rührbesen vermischen. Äpfel schälen, Kerngehäuse entfernen und die Äpfel fein würfeln. In einer Schüssel mit den Rosinen und den Mandeln vermengen.
Die beiden Eiweiße mit einer Prise Salz in eine hohe Schüssel geben, mit den Quirlen des Handrührgeräts steif schlagen und unter die Quarkmasse heben.

Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und zwischen zwei Lagen Frischhaltefolie mit dem Wellholz rund und gleichmäßig dünn ausrollen. Teig in eine Springform legen, rundherum einen Rand von ca. 3cm Höhe hochziehen. Teigboden mit einer Gabel mehrfmals einstechen, dann mit den Semmelbröseln bestreuen.

Äpfel-Rosinen-Mandel-Mischung auf dem Teigboden verteilen, Quarkmasse darüber gießen.

Apfel-Quark-Kuchen im heißen Backofen auf der mittleren Schiene 60 Minuten backen. Wenn die Oberfläche zu dunkel wird, Kuchen mit Alufolie abdecken. Kuchen aus dem Backofen nehmen, 5 Minuten in der Springform stehen lassen. Dann vorsichtig mit einem Messer den Teigrand von der Springform lösen und den Kuchen vollständig auskühlen lassen.

Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.

7 Jahre "Schöner Tag noch!" - Rückblick, Ausblick und ein kleines Re-Design!

7 Jahre "Schöner Tag noch!" - Rückblick, Ausblick und ein kleines Re-Design!

Was, ist wirklich schon wieder ein Jahr vergangen? Dann heißt es heute: Happy birthday. mein lieber Blog! Vor genau 7 Jahren habe ich mehr oder weniger spontan meinen ersten Blogbeitrag auf "Schöner Tag noch!" veröffentlicht. Seither ist viel passiert und mein Blog und ich haben sich deutlich weiter entwickelt. Auch mein 7. Blogger-Jahr hielt von Oktober 2014 bis heute wieder so einige Highlights bereit - insgesamt habe ich 118 Beiträge in diesem Zeitraum veröffentlicht, darunter viele Lieblingsrezepte, und ich war wieder bei einigen tollen Events eingeladen!



Ein kleiner Rückblick auf mein 7. Blogger-Jahr

Im November 2014 war ich beim Kerrygold-Event in Berlin und habe mit Patricia Kelly Apfeltarte gebacken und mit Franzi Schweiger gekocht.



Im Januar waren meine liebe Freundin Kerstin von My cooking love affair und ich gemeinsam im Fernsehen bei den "Essgeschichten" im SWR zu sehen.



Im März diesen Jahres war ich zum zweiten Mal auf dem Foodbloggercamp in Reutlingen, das meine hohen Erwartungen erneut übertroffen hat. Außerdem haben mich im ebenfalls im März Annette und Kerstin besucht und wir hatten ein grandioses Wochenende mit vorgezogenem Oster-Menü und sehr sehr viel Spaß.



Im April ging es für mich mit 5 lieben Karlsruher Blogger-Freunden auf Blogger-Hausboot-Tour auf der Mecklenburgischen Seenplatte. Entschleunigung und Erholung total!



Im Juni war ich beim Grillkurs "Fleisch trifft Veggie" mit Tom Heinzle und Heiko Brath und wurde mit feinstem Fleisch vom Grill verwöhnt. Außerdem war ich Ende Juni auf Einladung von Krups in München bei der Vorstellung der Allzweck-Küchenmaschine "Prep & Cook", bei der ich mir immer noch nicht so sicher bin, ob ich so etwas brauche?



Weiter ging es im August mit einer Einladung nach Nürnberg zum AEG "From nose to tail"-Workshop mit Lucki Maurer und Christian Mittermeier. Dieser Workshop war für mich DAS Highlight im letzten Bloggerjahr. Und nicht zu vergessen die legendäre Kücheneinweihungsparty bei Uwe von HighFoodality am Vorabend des Workshops, bei der wir in einer tollen Runde bis nachts um 2 Uhr ein kleines 9-Gänge-Menü vom Feinsten verspeisten.



Dann wurde es langsam etwas ruhiger auf dem Blog - leider gab es dieses Jahr keine Trüffelreise nach Alba für mich, aber im Oktober war ich wie letztes Jahr auch schon einen Tag mit Kerstin von My cooking love affair auf der Frankfurter Buchmesse.

Das war mein 7. Bloggerjahr im Schnelldurchlauf - höchste Zeit, nach vorne zu schauen, denn wie euch vielleicht schon aufgefallen ist:

Mein Blog hat sich hübsch gemacht - bzw. genauer gesagt hat Anni von Pötit ihn hübsch gemacht! Nochmals 1000 Dank dafür, Du Liebe!



Höchste Zeit für ein Blog-Redesign

Nach so vielen Jahren war es jetzt dann doch mal dringend an der Zeit für ein ordentliches Logo und einen professionell gestalteten Blog-Header. Außerdem hat Anni meinem Blog noch eine neue Schrift für die Post-Titel, neue Icons für die Social Media Kanäle in der Sidebar und ein paar neue Farben spendiert. Clean, aufgeräumt, freundlich. Mir gefällt es sehr, sehr gut - ich hoffe, euch auch!



Natürlich habe ich auch meine Facebook-Seite, mein Twitter-Profil und die Google Plus-Seite aktualisiert.

Und wie geht´s weiter?

Mein 8. Blog-Jahr wird einige Veränderungen für mich persönlich mit sich bringen, die sich sicherlich auch auf den Blog auswirken werden. Ich freue mich sehr auf alles, was kommt und habe vor, auch im 8. Jahr weiterhin voller Freude zu bloggen.

Ich hoffe, ihr bleibt mir weiterhin treu und macht "Schöner Tag noch!" durch eure Kommentare, Likes, Rückmeldungen, durchs Nachkochen und Anteil nehmen und Feedback geben weiterhin lebendig! In diesem Sinne: Danke euch allen für 7 tolle Blogjahre, ich freue mich aufs nächste :-)

Tajine mit Butternut-Kürbis zu Chili-Dattel-Couscous

Tajine mit Butternut-Kürbis zu Chili-Dattel-Couscous

Das heutige Kürbis-Rezept hat sogar meinem Mann, dem Kürbis-Verächter, so gut geschmeckt, dass er von sich aus meinte: "Das schmeckt sagenhaft gut!" Ich kann ihm da nur zustimmen, denn die Kürbis-Tajine mit Chili-Dattel-Couscous war ein echter Knaller. Durch die orientalischen Gewürze wird das Gericht ganz wunderbar fein abgestimmt gewürzt. Zur samtigen Tajine mit meinem neuen Kürbis-Liebling, dem Butternut, passt das süß-scharfe Chili-Dattel-Couscous perfekt.

Die Zubereitungsliste ist zwar recht lang, aber die Zubereitung an sich ist unkompliziert und ihr werdet mit einer echten Geschmacksexplosion belohnt - ich schwöre! Nachkochen sehr dringend empfohlen.

Tajine mit Butternut-Kürbis zu Chili-Dattel-Couscous

Das Rezept stammt aus dem schon etwas älteren, aber immer noch ganz hervorragenden Kochbuch Die neue vegetarische Küche* von Maria Elia, aus dem ich schon viel gekocht habe. Anscheinend wurde es 2014 unter dem Titel Meine neue vegetarische Küche* neu aufgelegt, zumindest lesen sich die Rezensionen zu diesem Buchtitel so, als sei der Inhalt identisch zu "Die neue vegetarische Küche". Zugreifen lohnt sich also!


Rezept: Tajine mit Butternut-Kürbis zu Chili-Dattel-Couscous
(für 2 Portionen)

Zutaten:
Für die Kürbis-Tajine:
1/2 Butternut-Kürbis
1 EL Olivenöl
1 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
Salz, Pfeffer
1 Messerspitze Safranfäden
1,5 TL gemahlener Kreuzkümmel
1/2 TL gemahlener Ingwer
1 TL Paprikapulver (rosenscharf)
1 TL Koriandersamen
1 kleine Dose geschälte Tomaten (400g)
1 rote Chilischote
1/2 Zimtstange
1/2 EL Honig
2 EL Mandelblättchen
3 Stängel glatte Petersilie
Für das Chili-Dattel-Couscous:
150g Instant-Couscous
25g Butter
1 Bio-Zitrone
1 rote oder grüne Chilischote
Salz
50g getrocknete Datteln

Zubereitung:
Kürbis halbieren, Kerne und fasriges Fruchtfleisch mit einem Esslöffel herausschaben. Kürbis mit dem Sparschäler schälen, dann das Fruchtfleisch in ca. 2cm große Würfel schneiden.  Zwiebel und Knoblauchzehe schälen und fein hacken. Koriandersamen mit dem Mörser zerstoßen. Tomaten in der Dose mit dem Messer zerkleinern. Chili waschen, putzen, längs halbieren und die Kerne und die Scheidewände entfernen.

Olivenöl in einem größeren Topf erhitzen. Zwiebel zugeben und weich dünsten. Dann Knoblauch, Safran, Kreuzkümmel, Ingwer, Paprikapulver, Koriandersamen und eine Prise Salz zugeben und 2 Minuten mitbraten, bis die Gewürze zu duften beginnen. Jetzt die Kürbiswürfel zugeben, kurz anbraten. Dann die Tomaten mitsamt dem Tomatensaft, die halbierten Chilischoten, Honig und 250ml Wasser zugeben und alles bei geringer bis mittlerer Hitze köcheln lassen, bis der Kürbis gar und die Flüssigkeit etwas eingedickt ist.

Mandelblättchen in einer beschichteten Pfanne ohne Fett bei mittlerer Hitze goldbraun rösten. Petersilie waschen, trocken schütteln und die Blätter von den Stängeln zupfen. Blättchen grob hacken.

Für das Chili-Dattel-Couscous die Zitrone heiß abwaschen, abtrocknen und die Hälfte der Schale fein abreiben. Chilischote waschen, putzen, Kerne und Scheidewände entfernen und die Chili fein hacken. Datteln in feine Streifen schneiden.

Couscous mit Zitronenschale, Chili und einer Prise Salz in eine Schüssel geben. Mit 175ml kochendem Wasser übergießen und abgedeckt 3 Minuten quellen lassen. Dann die Butter in kleine Würfel geschnitten über das Couscous geben, nochmals 2 Minuten quellen lassen. Couscous mit einer Gabel auflockern, die Dattelstreifen unterrühren.

Kürbis-Tajine mit Salz und Pfeffer abschmecken. Portionsweise mit dem Chili-Dattel-Couscous auf Teller geben, mit den Mandelblättchen und der gehackten Petersilie bestreuen und sofort servieren.

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Ricotta-Spinat-Pasta mit Chorizo

Ricotta-Spinat-Pasta mit Chorizo

Heute zeige ich euch noch mal ein Gericht, für das ich meinen selbstgemachten Ricotta verwendet habe, nämlich eine Ricotta-Spinat-Pasta mit Chorizo. Das Rezept habe ich mir bei "essen und trinken" mitgenommen und leicht abgewandelt. Statt Salsiccia gab es bei mir Chorizo in der Pasta, denn Chorizo habe ich schon viel zu lange nicht mehr gegessen! Ein weiteres ratz-fatz zubereitetes Gericht für die schnelle Küche nach Feierabend, unkompliziert, frisch und lecker. Sehr schön!

Ricotta-Spinat-Pasta mit Chorizo

Rezept: Ricotta-Spinat-Pasta mit Chorizo
(für 2 Portionen)

Zutaten:
1 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
150g Chorizo (spanische Paprikawurst)
250g Blattspinat (TK)
250g Penne (oder andere kurze Nudeln)
Salz
1 getrocknete Chilischote
1 Bio-Zitrone
2 EL Olivenöl
100g Ricotta (selbstgemacht oder gekauft)

Zubereitung:
Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln. Von der Chorizo die Haut abziehen und Chorizo in dünne Scheiben schneiden. Blattspinat mit wenig Wasser in einen Topf geben, aufkochen und so lange abgedeckt köcheln lassen, bis er aufgetaut ist. In ein Sieb abgießen, ausdrücken und grob hacken.

Nudeln in reichlich Salzwasser nach Packungsanweisung al dente kochen.

Chorizo in einer beschichteten Pfanne ohne Fett anbraten. Die Wurst ist fettig genug, daher ist kein zusätzliches Öl o.ä. nötig. Dann Zwiebeln und Knoblauch zugeben und 2 Minuten glasig dünsten. Ca. 200ml Nudelwasser abschöpfen, in die Pfanne geben und aufkochen. Dann den Spinat zugeben, 1-2 Minuten mitgaren.

Chilischote zerbröseln. Zitrone heiß abwaschen, abtrocknen und 1 TL Zitronenschale fein abreiben.

Nudeln in ein Sieb abgießen und tropfnass zum Spinat und der Chorizo in die Pfanne geben. Chiliflocken und Zitronenschale zugeben, mit Salz würzen.

Ricotta-Spinat-Pasta portionsweise in tiefe Teller füllen, mit etwas Olivenöl beträufeln und mit einem Teelöffel Ricottanocken auf der Pasta verteilen. Sofort servieren.

Lamm-Korma mit Cashewnüssen und Basmati-Reis

Lamm-Korma mit Cashewnüssen und Basmati-Reis

Heute habe ich ein Rezept für euch OHNE Kürbis und OHNE Pasta. Da seid ihr platt, was? Ja, ab und zu etwas Abwechslung auf dem Speiseplan schadet nicht, und so wird´s heute orientalisch mit einem langsam geschmorten Lamm-Korma mit Cashewnüssen und Basmati-Reis. Wenn es draußen nass, kalt und ungemütlich ist, liebe ich Schmorgerichte und würzige Speisen wie dieses Korma nach einem Rezept aus dem kleinen Büchlein "Currys" aus dem Verlag Zabert Sandmann. Das Kochbuch habe ich schon lange und auch schon einiges daraus nachgekocht, wie 
das Lachs-Kokos-Curry mit Asia-Nudeln, das Rindfleisch-Curry mit Bambussprossen und Kokosmilch oder die Curry-Garnelen mit Kurkuma und Banane. Und auch das Lamm-Korma hat meinem Mann und mir wieder sehr gut geschmeckt! 


Rezept: Lamm-Korma mit Cashewnüssen und Basmati-Reis
(für 2 Portionen)

Zutaten:
400g Lammfleisch aus der Keule
2 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
5g Ingwer
2 getrocknete Chilischoten
1 TL Kreuzkümmelsamen
1/2 TL schwarze Pfefferkörner
1/2 TL grüne Kardamomkapseln
1/2 TL Senfkörner
1/2 TL Bockshornkleesamen
2 EL Essig
1 TL Rohrohrzucker
Salz
2 EL Öl
1 Zimtstange
1/2 TL gemahlener Koriander
1/2 TL gemahlene Kurkuma
3 EL Cashewnüsse
100g Basmatireis
Nach Belieben zum Garnieren: frischer Koriander (oder Petersilie)

Zubereitung:
Fleisch unter fließendem Wasser abspülen, gründlich trocken tupfen und dann in mundgerechte Würfel schneiden. Zwiebeln schälen, fein würfeln.

Knoblauch und Ingwer schälen und sehr fein hacken, dann miteinander vermischen und beiseite stellen.

Chilischoten zerkrümeln und mit den Kreuzkümmelsamen, Pfefferkörnern, Kardamomkapseln,Senfkörnern und Bockshornkleesamen in einer beschichteten Pfanne ohne Fett anrösten, dann im Mörser fein zerstoßen. Mit Essig, Zucker und einer Prise Salz vermischen.

1 EL Öl in einem kleinen Topf erhitzen und die Zwiebeln darin unter Rühren goldbraun braten. Dann 2 EL Wasser zu den Zwiebeln in den Topf geben und die Zwiebeln mit dem Stabmixer fein pürieren. Mit den gerösteten Gewürzen zu einer Gewürzpaste verrühren.

In einem großen Topf 1 EL Öl erhitzen und das Fleisch darin portionsweise rundherum goldbraun anbraten, dann herausnehmen und beiseite stellen. Die Ingwer-Knoblauch-Paste in den Topf geben, kurz andünsten. Dann Koriander, Kurkuma und die Zimstange zugeben und unter Rühren kurz dünsten. Fleisch wieder in den Topf geben und die Gewürzpaste unterrühren. Dann ca. 200ml Wasser zugießen, Hitze reduzieren und alles zugedeckt bei niedriger Hitze ca. 45 Minuten köcheln lassen.

In der Zwischenzeit die Cashewnüsse in einer beschichteten Pfanne ohne Fett rundherum goldbraun rösten, beiseite stellen.

Basmati-Reis nach Packungsanweisung zubereiten.

Koriander (oder Petersilie) waschen, trocken schütteln und die Blätter von den Stängeln zupfen. Grob hacken.

Lamm-Korma mit Salz abschmecken, mit dem Basmati-Reis portionsweise auf Teller geben. Mit den gerösteten Cashewnüssen bestreuen und mit frischem Koriander garnieren. Sofort servieren.

Nachgemacht: Selbstgemachtes Kürbis-Knusper-Müsli

Nachgemacht: Selbstgemachtes Kürbis-Knusper-Müsli

Nach den Kürbiswaffeln mit karamellisierten Walnüssen gibt es heute gleich noch mal ein tolles Rezept, das ich bei einer lieben Bloggerkollegin gefunden habe. Als Nic vom Blog "Luzia Pimpinella" letzte Woche das Rezept für ein Kürbis-Knusper-Müsli postete, war ich sofort begeistert. Und da ich abgesehen von den bei ihr verwendeten Pecannüssen tatsächlich alle (!) Zutaten sowieso zuhause hatte, habe ich auch gleich losgelegt. Da ich nicht mehr ganz so viel Kürbispüree wie in ihrem Rezept verlangt zuhause hatte, habe ich nur die halbe Menge gemacht. Das war ganz klar ein Fehler, denn dieses geröstete Kürbis-Granola riecht nicht nur umwerfend, sondern schmeckt auch mit Naturjoghurt und frischen Früchten, z.B. Feigen, absolut köstlich! Danke Nic für dieses tolle Rezept.

Selbstgemachtes Kürbis-Knusper-Müsli im Glas

Rezept: Kürbis-Knusper-Müsli
(ergibt ca. 250g Müsli)

Zutaten:
100g kernige Haferflocken
25g Kürbiskerne
25g Sonnenblumenkerne
1 EL Leinsamen (geschrotet)
50g Paranusskerne
1/2 TL gemahlener Zimt
frisch geriebene Muskatnuss
1 EL Kokosöl
50ml Ahornsirup
150g Kürbispüree

Zubereitung:
Paranüsse hacken. Kokosöl ggfalls. erhitzen, damit es wieder flüssig wird. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und den Backofen auf 150 Grad Umluft vorheizen.

Haferflocken, Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne, Leinsamen und gehackte Paranüsse mit dem Zimt und einer Prise frisch geriebener Muskatnuss in einer Schüssel vermengen. Flüssiges Kokosöl, Ahornsirup und Kürbispüree zugeben, alles gut miteinander vermischen.

Müslimasse auf dem mit Backpapier ausgelegten Backblech gleichmäßig verteilen und im heißen Backofen auf der mittleren Schiene ca. 30 Minuten rösten. Alle 10 Minuten mit einem Holzlöffel durchmischen, damit die Müslimischung gleichmäßig röstet. 

Kürbis-Knusper-Müsli auf dem Backblech komplett auskühlen lassen, dann in ein Vorratsglas mit Deckel umfüllen.

Selbstgemachtes Kürbis-Knusper-Müsli mit Joghurt und frischen Feigen

Hühnerfrikassee mit RisiBisi

Hühnerfrikassee mit RisiBisi

Spukt euch auch manchmal schlagartig ein bestimmtes Gericht im Kopf herum wie eine fixe Idee? Bei mir war es letzte Woche der Gedanke an ein sämiges Hühnerfrikassee mit RisiBisi. Das ist ein echtes Kindheitsessen für mich, meine Mutter hat es oft für die Familie gekocht und die ganze Familie liebt es heiß und innig. Selbst zubereitet habe ich es aber noch nie - und auch schon ewig nicht mehr gegessen. Aber jetzt ließ mich der Gedanke daran nicht mehr los. Als ich auf dem Wochenmarkt dann beim Geflügelstand schöne Maispoulardenschenkel gesehen habe, war klar: Heute gibt es Hühnerfrikassee! Das Rezept für das Hühnerfrikassee ist nicht das Originalrezept meiner Mutter, ich habe mich hier an ein Rezept aus einer "essen und trinken"-Zeitschrift vom September 2011 gehalten, das mich durch die Zugabe von Kapern und Zitronenschale voll überzeugt hat. Als Kind hätte ich die Kapern natürlich fein säuberlich aussortiert, heute liebe ich sie ;-) 

Für den RisiBisi (Reis mit Erbsen) braucht man eigentlich kein Rezept, ich habe trotzdem zur Sicherheit mal in meinen Kochbüchern nachgeschaut und wurde in "Born to cook" von Tim Mälzer fündig (das war eines meiner ersten Kochbücher überhaupt, neben "Basic cooking"!). Mit dem Ergebnis war ich höchst zufrieden, das Hühnerfrikassee war köstlich und hat meinem Mann und mir sehr gut geschmeckt. Darf es bald mal wieder geben!


Rezept: Hühnerfrikassee mit RisiBisi
(für 2 Portionen)

Zutaten:
Für das Hühnerfrikassee:
500ml Geflügelfond
Salz, Pfeffer
1 Lorbeerblatt
3 Hähnchenschenkel mit Haut (insges. ca. 500g)
1 EL Butter
1 EL Mehl
100ml Milch
200ml Schlagsahne
frisch geriebene Muskatnuss
1/2 TL getrockneter Estragon
10g Kapern
1 Bio-Zitrone
Für den RisiBisi:
1 EL Butter
1 Schalotte
100g Langkornreis
Salz, Pfeffer
200ml Gemüsebrühe
150g Erbsen (TK)

Zubereitung:
Den Geflügelfond mit 500ml Wasser in einen großen Topf geben, leicht salzen, Lorbeerblatt zugeben und aufkochen. Die Hähnchenschenkel unter fließendem Wasser abspülen, trocken tupfen und in die Brühe geben. Hitze reduzieren, so dass die Brühe knapp unter dem Siedepunkt ist. Fleisch 10-15 Minuten darin pochieren. Dann die Hähnchenschenkel herausnehmen und abkühlen lassen. 

300ml vom Fond abmessen. Haut von den Hähnchenschenkeln abziehen und das Fleisch vom Knochen pulen. Beiseite stellen.

Für die Sauce zum Hühnerfrikassee n einem Topf die Butter zerlassen. Mehl zugeben, mit dem Schneebesen einrühren. 300ml Geflügelfond, Milch und Sahne nach und nach zugeben und mit dem Schneebesen glatt rühren. Sauce aufkochen, dann die Hitze reduzieren und die Sauce bei geringer Hitze ca. 25 Minuten köcheln lassen. Dann mit Salz, Pfeffer, Estragon und frisch geriebener Muskatnuss würzen.

In der Zwischenzeit den Reis zubereiten. Dafür die Schalotte schälen und fein würfeln. Butter in einem Topf zerlassen, Schalottenwürfel darin anschwitzen. Dann den Reis zugeben, ebenfalls glasig anschwitzen. Reis mit Salz und Pfeffer würzen, dann die Gemüsebrühe zugeben. Einmal kurz aufkochen, dann den Reis bei geringer Hitze zugedeckt in ca. 20 Minuten langsam garen. Die Erbsen unaufgetaut zum Reis in den Topf geben, weitere 5 Minuten bei geschlossenem Deckel garen. 

Jetzt das Hühnerfrikassee fertigstellen. Dafür die Kapern abtropfen lassen. Zitronene heiß abwaschen, abtrocknen und 1 TL Zitronenschale fein abreiben. Fleisch in die Sauce geben, wieder erwärmen. Kapern und Zitronenschale unterrühren. 

RisiBisi portionsweise auf Teller geben und mit dem Hühnerfrikassee anrichten. Sofort servieren.

Nachgemacht: Kürbis-Waffeln mit karamellisierten Walnüssen

Nachgemacht: Kürbis-Waffeln mit karamellisierten Walnüssen

Nächste Woche gibt´s mal wieder ein Rezept ohne Kürbis, versprochen! Aber jetzt muss ich erst mal diese köstlich-fluffigen Kürbis-Waffeln mit karamellisierten Walnüssen und Ahornsirup mit euch teilen. Das Rezept habe ich bei Heike vom Blog "Relleomein" gefunden und fast in den Bildschirm hineingebissen, als ich ihre Fotos zu diesen Waffeln gesehen habe. Also fix einen halben Hokkaido in Würfel geschnitten und im Backofen 15 Minuten bei 200 Grad geröstet, danach mit dem Kartoffelstampfer zu Kürbispüree zermatscht und nichts wie ran an diese herbstliche Waffel-Köstlichkeit. Und da mein Mann kein so großer Kürbis-Fan ist wie ich, dürft ihr jetzt genau 1x raten, wer alle 5 Waffeln restlos aufgegessen hat? 

  Kürbis-Waffeln mit karamellisierten Walnüssen

Rezept: Kürbis-Waffeln mit karamellisierten Walnüssen
(Ergibt 5 große Waffeln)

Zutaten:
Für das Pumpkin Pie Spice:
5g gemahlener Zimt
2,5g gemahlener Ingwer
7g geriebener Muskat
1/2 TL gemahlene Nelken
Für die Waffeln:
1 Ei
15g Butter
200g Buttermilch
20g Rohrohrzucker
125g Kürbispüree
125g Dinkelmehl Type 1050
Salz
1/2 TL Pumpkin Pie Spice
1/2 Packung Weinstein-Backpulver
Für die karamellisierten Walnüsse:
30g Walnusskerne
1 EL Zucker
1 TL Ahornsirup

Zubereitung:
Alle Gewürze für das Pumpkin Pie Spice in ein kleines Schraubglas füllen, verschließen und schütteln. Für die Kürbiswaffeln wird nicht die ganze Menge benötigt, der Rest kann im Schraubglas bis zur nächsten Verwendung aufbewahrt werden!

Zubereitung der Waffeln im Prep & Cook:
Das Knet-/Mahlmesser einsetzen. Butter in den Behälter geben und 2 Minuten bei 50 Grad schmelzen lassen. Dann das Ei, die Buttermilch, den Zucker und das Kürbispüree zugeben, 1 Minute auf Stufe 5 verrühren (manuelles Programm).

Mehl mit einer Prise Salz, dem Pumpkin Pie Spice und dem Backpulver vermischen und in den Behälter geben. Nochmals 1 Minute auf Stufe 7 verrühren (manuelles Programm).

Walnusskerne grob hacken und mit dem Zucker in einer Pfanne erhitzen, bis der Zucker karamellisiert. Immer wieder umrühren und darauf achten, dass die Walnusskerne nicht anbrennen. Sobald der Zucker geschmolzen ist, den Ahornsirup mit in die Pfanne geben und die Nüsse darin schwenken. Pfanne vom Herd nehmen.

Zubereitung der Waffeln ohne Prep & Cook:
Butter in einem kleinen Topf bei geringer Hitze schmelzen. Flüssige Butter mit dem Handrührgerät in einer großen Schüssel mit dem Ei, der Buttermilch, dem Zucker und dem Kürbispüree vermischen. Mehl mit einer Prise Salz, dem Pumpkin Pie Spice und dem Backpulver vermischen und zur Flüssigkeit in die Schüssel geben. Mit den Quirlen des Handrührgeräts vermischen, bis der Teig zähflüssig wird.

Waffeleisen vorheizen, falls nötig mit etwas Butter einfetten. Den Teig portionsweise in ca. 3-4 Minuten zu goldbraunen Waffeln backen.

Fertige Waffeln im Ofen auf dem Backofengitter bei ca. 80 Grad warm halten. Mit den karamellisierten Walnüssen als Topping servieren, nach Belieben noch mit etwas zusätzlichem Ahornsirup beträufeln.

Für den Waffelteig habe ich mal wieder die Krups Prep & Cook Multifunktions-Küchenmaschine* benutzt, die ich euch hier schon mal ausführlich vorgestellt habe. Ich muss sagen, dass der "Preppy" bei mir eher ein unbeachtetes Dasein in der Ecke fristet und ich nach wie vor noch nicht so richtig davon überzeugt bin, dass ich so eine Küchenmaschine wirklich brauche.


Das Waffeleisen, genauer den Krups FDD95D Waffelautomat Professional*, möchte ich dagegen nie mehr hergeben, denn das ist die ganz große Liebe. Schon lange wollte ich ein großes Waffeleisen für belgische Waffeln haben - und dieses Gerät ist der Oberknaller. Da brennt nichts an und die Waffeln werden gleichmäßig gebacken - außen leicht knusprig, innen fluffig weich.

Habt einen schönen Herbstsonntag!

*Hinweis: Alle Links zu Amazon sind Affiliate-Links. Der Krups Prep & Cook sowie das Krups Waffeleisen wurden mir von Krups zur Verfügung gestellt.

Kürbis-Linsen-Salat mit Ziegenfrischkäse und Walnüssen

Kürbis-Linsen-Salat mit Ziegenfrischkäse und Walnüssen

Oh du schöne Kürbiszeit! Dieses Jahr schwelge ich wieder so ausgiebig in Kürbisgerichten, dass mein Mann Essenswünsche schon folgendermaßen äußert: "Ist eigentlich egal was du kochst, nur bitte ohne Kürbis!" Pfffff....  Aber gut, dann bleibt eben mehr für mich, zum Beispiel von diesem Kürbis-Linsen-Salat mit Ziegenfrischkäse und Walnüssen. Der sieht nicht nur wunderschön aus, sondern überzeugt auch geschmacklich durch die tolle Kombi aus noch leicht bissfestem Kürbis, cremigem Ziegenfrischkäse, crunchigen Walnüssen und weichen Linsen.  Das Rezept habe ich auf der Lecker-Webseite gefunden und leicht nach meinem Geschmack abgewandelt.

Kürbis-Linsen-Salat mit Ziegenfrischkäse und Walnüssen

Rezept: Kürbis-Linsen-Salt mit Ziegenfrischkäse und Walnüssen
(für 2 - 3 Portionen)

Zutaten:
125g Beluga-Linsen
30g Walnusskerne
1/2 Hokkaidokürbis
3 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer
3 Stängel glatte Petersilie
1/2 rote Chilischote
3 TL Honig
2 EL Weißweinessig
1/2 TL Currypulver
50ml Gemüsebrühe
100g Ziegenfrischkäse

Zubereitung:
Linsen in kochendem, ungesalzenem Wasser ca. 20 Minuten garen.

Walnüsse grob hacken, in einer beschichteten Pfanne ohne Fett rundherum 3-4 Minuten rösten. Herausnehmen und beiseite stellen.

Kürbis waschen, halbieren. mit einem Esslöffel die Kerne und das fasrige Fruchtfleisch herausschaben. Kürbis in ca. 1cm große Würfel schneiden. 1 EL Öl in einer großen Pfanne erhitzen und die Kürbiswürfel bei mittlerer Hitze rundherum ca. 10 Minuten anbraten, bis der Kürbis weich ist, aber noch etwas Biss hat. Dann mit Salz und Pfeffer würzen.

Linsen in ein Sieb abgießen, mit kaltem Wasser abschrecken und abtropfen lassen. Petersilie waschen, trocken schütteln und die Blätter von den Stängeln zupfen. Petersilie grob hacken.

Für das Dressing die Chili waschen, putzen, längs aufschlitzen und die Kerne und die Scheidewände entfernen. Chilischote in feine Streifen schneiden. Honig, Essig und 2 EL Öl mit der Gemüsebrühe verrühren, mit Salz und Pfeffer kräftig würzen. Chili, Linsen, Kürbis und Petersilie untermischen. Noch mal mit Salz und Pfeffer abschmecken, dann portionsweise auf Teller verteilen.

Mit einem Teelöffel Nocken vom Ziegenfrischkäse abstechen und auf den Salat geben. Kürbis-Linsen-Salat mit den gerösteten Walnüssen bestreuen und sofort servieren.

Pasta mit Ricotta, Birnen und karamellisierten Walnüssen

Pasta mit Ricotta, Birnen und karamellisierten Walnüssen

Am Freitag habe ich euch gezeigt, wie einfach man Ricotta selbst herstellen kann. Und heute habe ich ein Rezept für eine höchst leckere Verwendung des Ricottas für euch! Die Pasta mit Ricotta, Birnen und karamellisierten Walnüssen ist mir in der aktuellen Ausgabe der "So is(s)t Italien" schon beim ersten Durchblättern aufgefallen. Die Kombination klingt vielleicht etwas ungewöhnlich, überzeugt aber auch als herzhafte Kombination auf ganzer Linie! So gut, ich hätte mich hineinlegen können. Funktioniert natürlich auch mit gekauftem Ricotta, aber mit selbstgemachtem schmeckt es möglicherweise noch einen Ticken besser...

Pasta mit Ricotta, Birnen und karamellisierten Walnüssen


Rezept: Pasta mit Ricotta, Birnen und karamellisierten Walnüssen
(für 2 Portionen)

Zutaten:
1 große Birne
2 EL Butter
250g Penne (oder andere kurze Pasta)
2 EL Honig
200g Ricotta
30g Walnusskerne
2 Stängel frischer Thymian
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Birne waschen, vierteln und das Kerngehäuse entfernen. Längs in dünne Scheiben schneiden. Walnusskerne grob hacken. Thymian waschen, trocken tupfen und die Blätter von den Stängeln zupfen.

1 EL Butter in einer großen Pfanne erhitzen und die Birnenscheiben darin von beiden Seiten bei mittlerer bis starker Hitze anbraten. Birnenscheiben aus der Pfanne nehmen, die Hälfte in kleine Stücke schneiden.

Pasta in reichlich Salzwasser nach Packungsanweisung al dente kochen. Ca. 100ml Nudelkochwasser abschöpfen und mit dem Ricotta zu einer dickflüssigen Creme verrühren.

Restliche Butter in die Pfanne geben, Walnusskerne zugeben und bei mittlerer Hitze anrösten. Dann 1 EL Honig zugeben und karamellisieren lassen.

Penne abgießen, abtropfen lassen und mit der Ricottacreme vermischen. Kleingeschnittene Birnenstückchen und 1 EL Honig zugeben, alles gut miteinander vermengen. Ricotta-Pasta mit Pfeffer würzen, portionsweise in tiefe Teller füllen. Die ganzen gebratenen Birnenscheiben auf der Pasta verteilen. Karamellisierte Walnüsse ebenfalls darüber geben. Mit Thymianblättchen bestreuen und sofort servieren.

Nachgemacht: Kürbis-Kokos-Konfitüre

Nachgemacht: Kürbis-Kokos-Konfitüre

Dass ich Kürbis liebe, ist ja nichts Neues für euch. Und dass ich Kürbis gerne in allen denkbaren Arten zubereite und für Experimente immer offen bin, auch nicht. Daher wanderte die Kürbis-Kokos-Konfitüre nach einem Rezept von Christina vom Blog "Feines Gemüse" auch sofort auf die Nachkochliste, als Christina sie kürzlich auf ihrer Facebook-Seite erwähnte. Schon vor drei Jahren habe ich eine sehr leckere Kürbis-Orangen-Marmelade gekocht, daher war ich mir ziemlich sicher, dass auch die Kürbis-Kokos-Konfitüre meinen Geschmack treffen wird - und so war es auch! Herausgekommen ist eine samtige Konfitüre, die deutlich nach Kürbis und leicht nach Kokos schmeckt. Prima!



Rezept: Kürbis-Kokos-Konfitüre
(ergibt ca. 4 Gläser à 200ml)

Zutaten:
500g Hokkaido-Kürbis, küchenfertig gewogen
250ml cremige Kokosmilch
500g Gelierzucker 2:1
5g Zitronensäure

Zubereitung:
Kürbis waschen, halbieren, die Kerne und das fasrige Fruchtfleisch mit einem Esslöffel herauskratzen. Kürbis in ca. 2cm große Würfel schneiden, 500g abwiegen.

Kürbis mit der Kokosmilch in einen großen Topf geben, erhitzen und bei mittlerer Hitze in ca. 10-12 Minuten weich kochen. Dabei gelegentlich umrühren, damit nichts anbrennt.

Dann den Kürbis im Topf mit einem Pürierstab sehr fein pürieren. Gelierzucker und Zitronensäure in den Topf geben, aufkochen und die Kürbis-Kokos-Konfitüre 4 Minuten sprudelnd kochen lassen. Gelierprobe machen und die Kürbis-Kokos-Konfitüre noch heiß in vorbereitete, sterilisierte Gläser einfüllen. Gläser mit dem Deckel fest verschließen, dabei darauf achten, dass der Glasrand sauber ist. Gläser umdrehen und 5 Minuten auf dem Kopf stehen lassen. Dann die Gläser umdrehen und vollends auskühlen lassen. Wenn die Deckel "ploppen", hat sich ein Vakuum gebildet und die Konfitüre ist verschlossen gut 1 Jahr haltbar.



Schmeckt wunderbar zum Sonntagsfrühstück auf dem Brötchen!

Noch mehr ausgefallene und erprobte Rezepte mit Kürbis:

Pumpkin Pull Apart Bread (Kürbis-Zupfbrot)


Roasted Pumpkin Icecream (Kürbis-Eis mit kandierten Pecan-Nüssen)






Selbstgemachter Ricotta

Selbstgemachter Ricotta

Ich habe mich jetzt wirklich lange an das Kochbuch-Zuwachs-Verbot, das mein Mann mir erteilt hat, gehalten. Zugegebenermaßen habe ich tatsächlich recht viele Kochbücher und so schnell werden mir die Rezepte und Ideen wohl nicht ausgehen. Aber Natürlich selbst gemacht - Süß, sauer, salzig - Hausgemachte Köstlichkeiten* von Ivy Manning MUSSTE vor kurzem unbedingt neu bei mir einziehen, denn das Thema ist genau meins und zum Thema "Einmachen/Selbst machen" habe ich noch nicht sooooo viele Kochbücher und Rezepte. Ärger gab es natürlich trotzdem, als mein Mann das neue Buch gesehen hat, aber das habe ich gerne in Kauf genommen und diese Woche als erstes den hausgemachten Ricotta aus dem Buch ausprobiert.

Die Herstellung von Ricotta ist denkbar einfach: Vollmilch und Sahne zusammen in einem Topf erwärmen, Essig zugeben, Salz zugeben, warten, alles durch ein feines Tuch passieren - fertig! Habt ihr das gewusst? Ich nicht, aber jetzt bin ich ganz begeistert von meinem ersten selbstgemachten Ricotta.

Selbstgemachter Ricotta

Rezept: Selbstgemachter Ricotta
(ergibt 500g)

Zutaten:
2 Liter Vollmilch
250ml Sahne
30ml Tafelessig (mit 5% Essigsäure)
1/2 TL grobkörniges Salz

Zubereitung:
Milch und Sahne mit einem Zuckerthermometer in einen großen Topf geben und bei mittlerer Hitze erwärmen. Die Flüssigkeit soll nicht kochen, sondern nur auf 85 Grad erwärmt werden. Dabei immer wieder umrühren, damit nichts anbrennt. Wenn die Flüssigkeit 85 Grad erreicht hat, den Topf vom Herd nehmen und den Essig unterrühren. 30 Sekunden im Topf rühren, bis die Milch gerinnt. Dann das Salz zugeben und nochmals ca. 30 Sekunden rühren.

Den Topf mit einem Geschirrtuch abdecken und bei Zimmertemperatur 2 Stunden stehen lassen.

Ein Sieb in eine große, hohe Schüssel hängen und das Sieb mit einem Passiertuch oder einem dünnen alten Geschirrhandtuch auslegen. Flüssigkeit aus dem Topf in das mit dem Tuch ausgelegte Sieb gießen und ca. 30 Minuten abtropfen lassen.

Danach die Enden des Tuchs zusammen nehmen, drehen und die restliche Flüssigkeit aus dem Ricotta herauspressen. Abgetropfte Flüssigkeit wegschütten. Ricotta aus dem Tuch nehmen, in einen luftdichten Behälter mit Deckel umfüllen und im Kühlschrank aufbewahren. Zügig aufbrauchen - im Kühlschrank hält sich der Ricotta ca. 1 Woche, aber frisch schmeckt er am besten.

Ich habe einen Teil meines hausgemachten Ricottas gleich für eine Feigentarte mit Ricotta-Mandelcreme verwendet. Leider hat der Tarte insgesamt etwas der Pepp gefehlt und sie war mir zu teigig (was aber nicht am Ricotta lag!), deswegen gibt es von der Tarte nur ein Foto und kein Rezept.



Das nächste Rezept mit meinem selbstgemachten Ricotta war aber ein absoluter Volltreffer und wird demnächst auch hier verbloggt: Pasta mit Ricotta, gebratener Birne und karamellisierten Walnüssen. Boah!



So, und jetzt mal sehen, was ich als nächstes aus "Natürlich selbst gemacht" ausprobiere...

*Hinweis: Alle Links zu Amazon sind Affiliate-Links.

Kürbis-Zoodles mit Salbei und Speckwürfeln

Kürbis-Zoodles mit Salbei und Speckwürfeln

Vor kurzem habe ich das erste Mal Zoodles gekocht und gegessen und war durchaus angetan von den Zucchini-"Nudeln" - vorausgesetzt, man versucht nicht, sie mir als Pasta-Ersatz zu verkaufen, denn das sind sie definitiv nicht! Aber ein leckeres Gemüsegericht sind die Zoodles allemal, und sie haben meine Experimentierfreude geweckt. Momentan bin ich wieder voll im Kürbis-Fieber und was liegt da näher als Kürbis-Zoodles, also "Nudeln" aus dünnen Kürbisstreifen? Ich habe sie mit Speckwürfeln, Salbei, einem Schuss Sahne und gehobelten Parmesanspänen serviert und war sehr zufrieden mit dieser Kreation: herbstlich, frisch, gemüsig, schnell zubereitet, lecker!

Kürbis-Zoodles mit Salbei und Speckwürfeln

Rezept: Kürbis-Zoodles mit Salbei und Speckwürfeln
(für 2 Portionen)

Zutaten:
1 Zucchini
1/2 Butternut-Kürbis
1 Schalotte
50g Speckwürfel
100ml Sahne
Salz, Pfeffer
2 Stängel frischer Salbei
Parmesan am Stück

Zubereitung:
Zucchini waschen, putzen und mit einem Julienneschneider oder einem Spiralschneider in lange, dünne "Nudeln" schneiden. Kürbis schälen, halbieren, mit einem Löffel Kerne und fasriges Fruchtfleisch herausschaben. Kürbis nochmals halbieren und mit dem Julienneschneider ebenfalls in "Nudeln" schneiden (alternativ erst mit einem Sparschäler dünne breite Streifen abschälen und diese dann längs mit einem Messer in feine Streifen schneiden. Schalotte schälen und fein würfeln. 

Speckwürfel in einer beschichteten Pfanne ohne Fett anbraten, dann die Schalotte zugeben und alles mit den Speckwürfeln zusammen dünsten. Der Speck gibt so viel Fett ab, dass zusätzliches Öl nicht nötig ist.

Dann die Zucchini- und die Kürbisnudeln mit in die Pfanne geben und bei mittlerer Hitze 1-2 Minuten rundherum anbraten. Sahne zugeben, kurz köcheln lassen. Kräftig mit Salz und Pfeffer würzen.

Kürbis-Zoodles portionsweise in tiefe Teller füllen, frisch geriebenen Parmesan und zerzupfte Salbeiblätter darüber geben und sofort servieren.

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