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Spaghetti mit Thai-Bolognese

Spaghetti mit Thai-Bolognese

Spaghetti Bolognese ist eines der Gerichte, das ich jede Woche essen könnte. Das wäre zwar nicht besonders abwechslungsreich, aber auf jeden Fall lecker! Aufgrund meiner "Bolo-Liebe" bin ich natürlich auch für alle möglichen Bolognese-Variationen offen. Ausprobiert habe ich z.B. schon eine Kürbis-Bolognese und eine Linsen-Bolognese. Darum habe ich mir beim erneuten Blättern in der "Lecker" Ausgabe 1/2014, die ich jetzt dann bald komplett durchgekocht habe, auch die Spaghetti mit Thai-Bolognese zum Nachkochen markiert. Und neulich, als meine Mutter auf Enkelin-Besuch bei uns war, ganz fix mittags gekocht. Ingwer, Sojasauce, gemahlener Koriander und gehackte Erdnüsse sorgen dabei für den asiatischen Einschlag und zubereitet wird alles ratzfatz im Wok - ohne stundenlanges köcheln wie der bei klassischen Bolognes. Ergebnis ist eine sehr leckere, schnelle Bolognese-Variante, die meiner Mutter und mir sehr gut geschmeckt hat!

Spaghetti mit Thai-Bolognese

Rezept: Spaghetti mit Thai-Bolognese
(für 2 Portionen)

Zutaten:
1 kleine Gemüsezwiebel
1 Knoblauchzehe
1 Stück frischer Ingwer (ca. 10g)
2 Karotten (ca. 300g)
1 rote Chilischote
1/2 Bund Frühlingszwiebeln
1 EL Öl
300g Schweinehackfleisch
2 EL Tomatenmark
90ml Sojasauce
90ml Weißwein (ersatzweise Apfelsaft oder Verjus)
250g Spaghetti
Salz, Pfeffer
1 EL Erdnusskerne (geröstet, ohne Salz)
1/2 TL gemahlener Koriander

Zubereitung:
Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln. Ingwer ebenfalls schälen und fein würfeln oder reiben. Karotten schälen, putzen und in kleine Würfel schneiden. Chili putzen, längs aufschlitzen, die Kerne und die Scheidewände entfernen, waschen und die Chilischote fein hacken. Frühlingszwiebel putzen, waschen, das dunkle Grün entfernen und den Rest in dünne Ringe schneiden.

Öl in einem Wok erhitzen. Hackfleisch darin unter Rühren ca. 5 Minuten bei starker Hitze krümelig anbraten. Dann Zwiebel, Knoblauch, Ingwer, Karotten und Chili zugeben und bei mittlerer Hitze unter Rühren 5 Minuten braten. Tomatenmark zugeben, einrühren und anschwitzen. Alles mit Sojasauce und Weißwein ablöschen. Einmal aufkochen lassen, dann die Hitze reduzieren und die Thai-Bolognese bei mittlerer Hitze 12 Minuten köcheln lassen.

In der Zwischenzeit die Spaghetti in reichlich Salzwasser nach Packungsanweisung al dente kochen.

Erdnüsse grob hacken. 2 Minuten vor Ende der Kochzeit die Lauchzwiebeln zur Bolognese in den Wok geben und mit Salz, Pfeffer und gemahlenem Koriander würzen.

Spaghetti in ein Sieb abgießen, abtropfen lassen und wieder in den Topf zurück geben. Im Topf mit der Thai-Bolognese vermischen.

Spaghetti und Thai-Bolognese portionsweise in tiefe Teller füllen, mit den gehackten Erdnüssen bestreuen und sofort servieren.

Stylisch und gesund: Die Smoothie- und Saftbar "Sophie´s Juicery" in Karlsruhe [Heimatliebe]

Stylisch und gesund: Die Smoothie- und Saftbar "Sophie´s Juicery" in Karlsruhe [Heimatliebe]

Letzte Woche habe ich mich morgens in Karlsruhe mit der lieben Katja von Fräulein K sagt ja zum Frühstücken verabredet. Auf Instagram war Katja auf eine neue Smoothie- und Saftbar namens "Sophie´s Juicery" in der Karlsruher Innenstadt aufmerksam geworden und da wir beide immer offen für neue Locations sind, haben wir uns direkt dort getroffen. Der kleine Laden befindet sich mitten in Karlsruhe in der Kaiserpassage, direkt neben der "Venus Bar" (die ich euch eigentlich auch schon lange mal vorstellen wollte!) und der Rückseite von "Papier Fischer", und wurde im Herbst 2015 eröffnet.




































Die Einrichtung ist sehr stylisch und hat mich mit dem Fliesenspiegel und dem Industrie-Look an den DOM Grill Kitchen Bar erinnert, den ich sehr mag. Das Angebot zieht vor allem gesundheitsbewusste Frauen an (wie uns!), die die Säfte und Suppen gerne auch zum Mitnehmen bestellen.




































Wir haben unsere Bestellung direkt vor Ort gegessen bzw. getrunken. Ich habe die Acai Bowl mit einem Topping aus Banane, Kokosraspeln und Crunch Müsli (siehe Foto oben) für 5 Euro ausprobiert und für sehr lecker befunden. Katja war mit ihrem Smoothie "Berry Berry Baby" für 5,50 Euro ebenfalls zufrieden. Einziges Manko aus meiner Sicht: Die Smoothies und die Acai Bowl werden mit gefrorenen Früchten zubereitet, was für die Konsistenz der Smoothies von Vorteil ist, aber im Winter natürlich den Nachteil hat, dass das Getränk kalt ist. Wenn dann draußen auch noch der Wind pfeift, ist das nicht gerade wärmend... im Sommer stelle ich mir das dagegen sehr angenehm und erfrischend vor!




"Sophie´s Juicery" ist ein überraschend kleiner Laden, der eigentlich nur aus der Theke und einer Sitzbank an der Fensterfront besteht. Unter der großen Tafel mit der Speise- bzw. Getränkekarte ist auch noch ein kleines Board und ein Sitzhocker, aber insgesamt ist schon alles eher auf eine kurze Verweildauer und Säfte und Smoothies zum Mitnehmen ausgerichtet.



Fazit: Eine schöne Erweiterung des kulinarischen Angebots in Karlsruhe, prima geeignet als Treffpunkt mit gesundheitsbewussten Freunden und Freundinnen, vor allem im Frühling und Sommer! Geöffnet ist tagsüber von 8 bis 18 Uhr. Und wem (wie uns) noch nach etwas wärmendem ist, der ist im Café Goldstück direkt ums Eck bestens aufgehoben!

Sophie´s Juicery
Kaiserstr. 122
76133 Karlsruhe
Facebookseite




Update 29.09.2016:
Leider ist Sophie´s Juicery mittlerweile geschlossen - in die Räumlichkeiten zieht demnächst ein Hot Dog-Laden ein!



Würzige Sesam-Hähnchenbrust mit Kürbis, Kirschtomaten und Feta

Würzige Sesam-Hähnchenbrust mit Kürbis, Kirschtomaten und Feta

Bei all meiner Liebe für Pasta bin ich trotzdem offen für schnelle, leckere Alltagsküche - ohne Pasta. Die würzige Sesam-Hähnchenbrust mit Kürbis, Kirschtomaten und Feta nach einem Rezept aus der Ausgabe 1/2016 der Zeitschrift "So is(s)t Italien" vereint lauter Zutaten, die ich gerne mag: Kürbis, Kirschtomaten und salzigen Feta, dazu gibt es saftige Hähnchenbrust in einer knusprigen Sesam-Panade. Die Zubereitung geht ganz entspannt nebenher, denn die meiste Zeit garen Gemüse und Hähnchen im Backofen. Damit steht in 30 Minuten ein leckeres, frisches Essen fertig auf dem Tisch. Mal wieder ein tolles Rezept aus der "So is(s)t Italien", die sich über die letzten Jahre zu meiner absoluten Lieblings-Kochzeitschrift entwickelt hat!



Rezept: Würzige Sesam-Hähnchenbrust mit Kürbis, Kirschtomaten und Feta
(für 2 Portionen)

Zutaten:
1/2 Hokkaido-Kürbis (ca. 300g)
150g Kirschtomaten
3 EL Olivenöl
100g Schafskäse (Feta)
2 Hähnchenbrüste (à 150g)
1/2 TL schwarze Pfefferkörner
1/2 TL Koriandersaat
1/2 TL Paprikapulver (edelsüß)
6 EL Sesamsaat (schwarz und/oder weiß)
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.

Den Kürbis waschen, halbieren und mit einem Esslöffel die Kerne und das fasrige Fruchtfleisch entfernen. Kürbis ungeschält in 1 cm breite Spalten schneiden. Kirschtomaten waschen und halbieren.

In einer großen Pfanne 1-2 EL Öl erhitzen. Kürbisspalten darin von beiden Seiten 1-2 Minuten scharf anbraten. Dann die Pfanne vom Herd nehmen und die gebratenen Kürbisspalten mit den Kirschtomaten auf dem Backblech verteilen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Feta würfeln und auf dem Gemüse verteilen. Gemüse im heißen Backofen auf der mittleren Schiene 20 Minuten backen.

Hähnchenbrust unter fließendem Wasser abspülen und trocken tupfen. In einem Mörser Pfefferkörner und Koriander grob mörsern. Paprikapulver, 1/2 TL Salz und Sesam untermischen. Gewürzmischung in einen tiefen Teller geben und die Hähnchenbrüste darin wälzen. Mischung gut andrücken.

2 EL Öl in einer Pfanne erhitzen. Hähnchenbrüste darin von beiden Seiten 2-3 Minuten scharf anbraten. Hähnchenbrüste die letzten 10 Minuten der Kürbis-Garzeit zum Gemüse auf das Backblech geben und fertig garen.

Gemüse portionsweise mit je einer Hähnchenbrust auf Teller geben und sofort servieren.

Gebratener Zander mit Süßkartoffelpüree und Fenchel-Olivengemüse

Gebratener Zander mit Süßkartoffelpüree und Fenchel-Olivengemüse

Unter der Woche gibt es bei uns hauptsächlich schnelle Küche und natürlich auch viel Pasta. Am Wochenende habe ich glücklicherweise meist etwas mehr Zeit zum Kochen und nutze diese, um Abwechslung in den Speiseplan zu bringen. In der aktuellen Ausgabe der "So is(s)t Italien" lachte mich das Rezept für gebratenen Zander mit Süßkartoffelpüree und Fenchel-Olivengemüse an. Süßkartoffeln mag ich sowieso in allen Varianten und das fein mit Zimt und Muskatnuss abgeschmeckte Püree hat uns in Kombination mit dem knackigen Fenchel, aromatischen Oliven und kross gebratenem Zanderfilet prima geschmeckt. Und allzu lange war die Kochzeit dann auch wieder nicht, in gut einer Stunde stand das Essen fertig auf dem Tisch. So mag ich das!



Rezept: Gebratener Zander mit Süßkartoffelpüree und Fenchel-Olivengemüse
(für 2 Portionen)

Zutaten:
500g Süßkartoffeln
1 Fenchel
1 Schalotte
50g getrocknete Tomaten
40g grüne Oliven ohne Stein
40g schwarze Oliven ohne Stein
3 EL Olivenöl
1 Orange
100ml Gemüsebrühe
350g Zanderfilet mit Haut
2 EL Zitronensaft
etwas Mehl
1 EL Butter
125ml Milch
Zimt
frisch geriebene Muskatnuss
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Süßkartoffeln schälen, waschen und in grobe Stücke schneiden. In einen Topf geben, knapp mit Wasser bedecken. Aufkochen lassen, Wasser salzen, dann die Süßkartoffeln zugedeckt in ca. 20 Minuten weich kochen.

Fenchel waschen und putzen, den Strunk herausschneiden. Das Grün abzupfen und für die Garnitur beiseite legen. Fencheln in möglichst dünne Scheiben schneiden. Schalotte schälen und fein würfeln. Tomaten ebenfalls fein würfeln. Oliven vierteln. Orange auspressen.

In einer Pfanne mit Deckel 1 EL Öl erhitzen und die Schalottenwürfel darin glasig dünsten. Dann den Fenchel zugeben und bei mittlerer Hitze ca. 5 Minuten dünsten. Mit Orangensaft und Gemüsebrühe ablöschen, einmal aufkochen lassen, dann die Hitze reduzieren und den Fenchel zugedeckt bei mittlerer Hitze ca. 10 Minuten garen. 2 Minuten vor Ende der Garzeit die Oliven und die getrockneten Tomaten unterrühren. Gemüse mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Süßkartoffeln abgießen, zurück in den Topf geben und etwas ausdampfen lassen. In einem kleinen Topf Butter und Milch erhitzen, dann zu den Süßkartoffeln in den Topf geben. Alles mit einem Kartoffelstampfer fein zerdrücken und das Süßkartoffelpüree mit einer Prise Zimt, frisch geriebener Muskatnuss, Salz und Pfeffer abschmecken.

Zanderfilet waschen und trocken tupfen. Filet halbieren, mit Zitronensaft beträufeln und die Haut mit etwas Mehl bestäuben. In einer Pfanne 2 EL Öl erhitzen und den Zander auf der Hautseite bei mittlerer Hitze 7 Minuten braten, bis die Haut goldbraun und kross ist. Dann den Fisch wenden und 2 Minuten auf der Fleischseite fertigbraten.

Süßkartoffelpüree, Zanderfilet und Fenchel-Olivengemüse portionsweise auf Tellern anrichten. Mit fein gehacktem Fenchelgrün bestreuen und sofort servieren.

Pinke Pasta! Spaghetti mit Rote Bete-Pesto, Minze und Ziegenfrischkäse

Pinke Pasta! Spaghetti mit Rote Bete-Pesto, Minze und Ziegenfrischkäse

Vom Winterburger mit Lamm, Rotkohl und Rote Bete hatte ich noch einige Knollen vorgegarte Rote Bete übrig. Was tun damit? Ehrlich gesagt ist vorgegarte Rote Bete bzw. Rote Bete allgemein nicht gerade mein liebstes Gemüse. Ich habe mich ehrlich bemüht, Rote Bete zu mögen, aber es hat nicht geklappt. Wir werden einfach nicht richtig warm miteinander. Aber wegschmeißen wollte ich die Rote Bete auch nicht und dann fiel mir das Rote Bete-Pesto wieder ein, das ich vor Jahren mal bei der Küchenchaotin gesehen hatte. Ha! Pinke Pasta mit Rote Bete-Pesto, Minze und Ziegenfrischkäse, das wäre doch was. Gesagt, getan: Ich habe das Rote Bete Pesto nur mit Minze und Zitronensaft ganz ohne Öl zubereitet und mit Salz und Pfeffer gewürzt. Dazu noch cremiger Ziegenfrischkäse und ich war mal wieder im Pastahimmel! So mochte ich sogar die Rote Bete richtig gerne....

Spaghetti mit Rote Bete Pesto, Ziegenfrischkäse und Minze

Rezept: Spaghetti mit Rote Bete-Pesto, Minze und Ziegenfrischkäse
(für 2 Portionen)

Zutaten:
2 Knollen vorgegarte Rote Bete
1 Bio-Zitrone
2 Stängel frische Minze
Salz, Pfeffer
300g Spaghetti
100g Ziegenfrischkäse

Zubereitung:
Rote Bete in grobe Würfel schneiden. Zitrone heiß abwaschen, abtrocknen und die Hälfte der Zitronenschale fein abreiben. Zitrone auspressen. Minze waschen, trocken schütteln und die Blätter von den Stängeln zupfen. Einige Blätter für die Garnitur beiseite legen, die restliche Minze mit der Roten Bete, der Zitronenschale und dem Zitronensaft in ein hohes Gefäß geben und mit dem Stabmixer fein pürieren. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Spaghetti in reichlich Salzwasser nach Packungsanweisung al dente kochen. Nudeln in ein Sieb abgießen, abtropfen lassen und wieder in den Topf zurückgeben. Rote Bete-Pesto zugeben und alles gut miteinander vermischen. Pinke Pasta portionsweise in tiefe Teller geben. Mit einem Teelöffel Ziegenkäse auf der Pasta verteilen. Mit frischer Minze garnieren und sofort servieren.

Winterburger mit Lammfilet, Rotkohl und Rote Bete

Winterburger mit Lammfilet, Rotkohl und Rote Bete

Man könnte meinen, ich hätte einen Narren an Rotkohl gefressen! Das heutige Rezept, ein Winterburger mit Lammfilet, Rotkohl und Rote Bete enthält nämlich schon wieder Rotkohl. Das war keine Absicht und es kommen auch noch andere Lebensmittel außer Rotkohl auf den Tisch bei mir, ehrlich! Aber jetzt kommen wir erst mal zu diesem schnellen, höchst leckeren Burger nach einem Rezept von Steffen Henssler aus der "Lecker" Ausgabe 1/2015. Dank vorgegarter Roter Bete und noch im Tiefkühler eingefrorenen selbstgemachten Burger Buns war der Burger tatsächlich eine "schnelle Nummer", wie von Steffen Henssler angepriesen. Und eine leckere und durch das zartrose gebratene Lammfilet richtig edle Nummer obendrein! Wer seine Burgerbrötchen auch selbst backen möchte, dem empfehle ich mein erprobtes Burger Bun Rezept.

Winterburger mit Lammfilet, Rotkohl und Rote Bete

Rezept: Winterburger mit Lammfilet, Rotkohl und Rote Bete
(für 2 Portionen)

Zutaten:
1/2 Bio-Orange
1/2 Bio-Zitrone
1/4 Rotkohl (ca. 100g)
Salz
1/2 TL gemahlener Zimt
1 TL schwarze Pfefferkörner
1 Sternanis
5 Wacholderbeeren
2 Lammfilets à ca. 120g
2 Burgerbrötchen (selbstgemacht nach diesem Rezept)
3 EL Olivenöl
1 Rote Bete (vorgegart, vakuumverpackt)
2 EL Crème fraiche
2 EL Pflaumenmus (selbstgemacht nach diesem Rezept)

Zubereitung:
Orange und Zitrone mit heißem Wasser abwaschen, abtrocknen und die Schale fein abreiben. Halbe Orange und halbe Zitrone auspressen. Rotkohl waschen, putzen, den Strunk entfernen und den Rotkohl in sehr feine Streifen schneiden. Rotkohlstreifen in einer Schüssel mit Orangen- und Zitronenschale und dem ausgepressten Saft mischen. Salzen und ca. 10 Minuten marinieren lassen.

Pfefferkörner, Sternanis und Wacholderbeeren in einem Mörser zerkleinern und mit dem Zimt vermischen. Lammfilets mit einem Küchenpapier trocken tupfen, salzen und mit der Gewürzmischung einreiben.

Burgerbrötchen aufschneiden. In einer Pfanne 2 EL Öl erhitzen und die Burgerbrötchen mit der Schnittfläche nach unten darin anbraten, bis sie knusprig geröstet sind. Herausnehmen. Nochmals 1 EL Olivenöl in die Pfanne geben und die Lammfilets darin bei starker Hitze auf beiden Seiten jeweils 4 Minuten anbraten. Fleisch aus der Pfanne nehmen, in Alufolie einwickeln und mindestens 5 Minuten entspannen lassen.

In der Zwischenzeit die Rote Bete in sehr kleine Würfel schneiden und mit der Crème fraiche vermischen. Die untere Hälfte des Burger Buns mit je 1 EL Pflaumenmus bestreichen. Marinierten Rotkohl darauf geben.

Fleisch in dünne Streifen schneiden, auf den Rotkohl auf das Brötchen legen. Zum Abschluss die Rote Bete-Mischung darauf geben und den Deckel des Burgerbrötchens darauf setzen. Sofort servieren und am besten mit den Händen essen!

Rotkohl-Flammkuchen mit Apfelstücken, Feta und Walnüssen

Rotkohl-Flammkuchen mit Apfelstücken, Feta und Walnüssen

Schon wieder Rotkohl? Ja! Denn mit diesem spontan kreierten (und höchst leckeren!) Rotkohl-Flammkuchen mit Apfelstücken, Feta und Walnüssen habe ich den letzten Rest Rotkohl von den gebratenen Penne mit Rotkohl und dem lauwarmen Rotkohlsalat aufgebraucht. Den in feine Streifen geschnittenen Rotkohl habe ich mit etwas Essig mariniert, der Flammkuchenboden ist wie immer aus meinem bewährten Ratz-Fatz-Flammkuchenteig ohne Hefe und saftige Apfelstückchen, salziger Feta und knackige Walnüsse machen diesen winterlichen Flammkuchen zu einem echten Flammkuchen-Hochgenuss!



Rezept: Rotkohl-Flammkuchen mit Apfelstücken, Feta und Walnüssen
(für 1 Flammkuchen)

Zutaten:
Für den Flammkuchenteig:
125g Mehl Type 550
1/2 TL Salz
1 EL Sonnenblumenöl
Für den Belag:
100g Schmand
Salz, Pfeffer
1/4 Kopf Rotkohl (ca. 150g)
1 EL Tafelessig
1 Apfel
100g Feta
1-2 EL Walnusskerne

Zubereitung:
Für den Flammkuchenteig das Mehl, das Salz und das Öl mit 60ml Wasser in einer Schüssel vermengen und zügig erst mit einem Holzkochlöffel, dann mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Bei Bedarf noch etwas Wasser zugeben. Teig beiseite stellen.

Den Backofen mitsamt Pizzastein auf 250 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Den Rotkohl waschen, putzen, den Strunk entfernen und den Rotkohl in sehr feine Streifen schneiden. Apfel schälen, vierteln, Kerngehäuse entfernen. Apfel in kleine Würfel schneiden. Rotkohlstreifen und Apfelwürfel n einer Schüssel mit dem Essig vermischen, mit Salz und Pfeffer würzen und durchziehen lassen.

Die Arbeitsfläche gut bemehlen und den Flammkuchenteig mit einem Nudelholz sehr dünn und möglichst oval auswellen.

Teigboden mit Schmand bestreichen und mit Salz und Pfeffer würzen. Marinierten Rotkohl und Apfelstücke darauf verteilen. Feta zerbröckeln und darüber streuen.

Flammkuchen im heißen Backofen direkt auf dem Pizzastein in ca. 12-15 Minuten knusprig backen.

In der Zwischenzeit die Walnusskerne grob hacken. Flammkuchen aus dem Ofen nehmen, die Walnusskerne auf dem Flammkuchen verteilen und Flammkuchen sofort servieren.

Ofenkartoffeln mit Parmesan-Senf-Kruste

Ofenkartoffeln mit Parmesan-Senf-Kruste

Und weiter geht es mit schnellen, leckeren Alltagsgerichten! Das Rezept für diese Ofenkartoffeln mit Parmesan-Senf-Kruste stammt (mal wieder) aus der "Lecker"-Ausgabe 1/2014, die ich mittlerweile fast komplett durchgekocht habe. Manche Ausgaben treffen einfach genau meinen Geschmack! Hier treffen vorher gekochte Kartoffeln auf eine würzige Kruste aus Parmesan, Semmelbröseln, Thymian und Senf. Dazu gab es bei mir einen frischen grünen Salat - fertig ist ein schnelles, leckeres Mittagessen, das sich fast von alleine kocht!



Rezept: Ofenkartoffeln mit Parmesan-Senf-Kruste
(für 2 Portionen)

Zutaten:
3-4 mittelgroße festkochende Kartoffeln
1/2 trockenes Brötchen (3-4 Tage alt)
1/2 TL getrockneter Thymian (oder 4 Stiele frischer Thymian)
3 EL Butter
Salz, Pfeffer
50g Parmesan am Stück
50g körniger Senf

Zubereitung:
Kartoffeln waschen und ungeschält in einen Topf geben. Knapp mit Wasser bedecken, salzen und in ca. 20 Minuten weich kochen.

Das trockene Brötchen im Standmixer fein zerbröseln. 2 EL Butter in einer Pfanne schmelzen und die Brösel mit dem Thymian darin unter Rühren ca. 3 Minuten rösten. Mit Pfeffer würzen und in eine Schüssel umfüllen.

Parmesan fein reiben und die Hälfte des geriebenen Parmesans zu den Bröseln in die Schüssel geben. Senf ebenfalls untermischen.

Den Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Kartoffeln abgießen, mit kaltem Wasser abschrecken und dann längs halbieren.

Kartoffeln mit der Schnittfläche nach oben in eine ofenfeste Auflaufform setzen und die Oberflächen salzen. Den Bröselmix mit einem Esslöffel gleichmäßig auf den Kartoffelschnittflächen verteilen, etwas flach drücken.

Kartoffeln mit dem restlichen Parmesan bestreuen. 1 EL Butter in kleinen Flöckchen auf den Kartoffeln verteilen, dann die Kartoffeln im heißen Backofen auf der mittleren Schiene 12-15 Minuten backen.

Ofenkartoffeln herausnehmen und pro Portion 3-4  Kartoffelhälften auf einen Teller geben. Dazu passt ein knackiger grüner Salat.

Veganes Kartoffel-Erbsen-Curry

Veganes Kartoffel-Erbsen-Curry

Angespornt durch Ilkas Kochbuch-Challenge habe ich mal wieder meine vorhandenen Kochbücher nach saisonal passenden, schnellen Rezepten durchstöbert. Dieses Kartoffel-Erbsen-Curry ist aus dem tollen Kochbuch "Immer schon vegan" von Katharina Seiser, aus dem ich schon viel nachgekocht habe (hier geht´s zur ausführlichen Buchvorstellung). Wie alle bisher aus diesem Buch ausprobierten Rezepte war auch das Curry easy in der Zubereitung und hat meinem Mann und mir sehr gut geschmeckt! Und vegan ist es auch noch, ganz ohne tierische Ersatzprodukte und Verzicht. Prima!



Rezept: Kartoffel-Erbsen-Curry
(für 4 Portionen)

Zutaten:
500g festkochende Kartoffeln
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
ca. 2cm frischer Ingwer
3 EL Sonnenblumenöl
1 TL Kreuzkümmelsamen
1/2 TL gemahlenes Kurkuma
1/2 TL Chilipulver
Salz
400ml Polpa (oder stückige Tomaten aus der Dose)
150g TK-Erbsen
1 TL Garam Masala
200g Basmati-Reis

Zubereitung:
Kartoffeln schälen und in ca. 2cm große Stücke schneiden. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln. Ingwer schälen und ebenfalls fein würfeln.

Öl in einem großen Topf erhitzen. Kreuzkümmelsamen darin 30 Sekunden unter Rühren rösten, dann die Zwiebeln zugeben und 2-3 Minuten glasig anschwitzen. Knoblauch, Ingwer, Kurkuma, Chilipulver und 1 TL Salz zugeben und unterrühren. Dann die Tomaten und 250ml Wasser zugeben. Kartoffelwürfel ebenfalls in den Topf geben und alles einmal aufkochen lassen, dann die Hitze reduzieren und das Curry bei mittlerer Hitze ca. 15 Minuten zugedeckt köcheln lassen, bis die Kartoffeln fast gar sind.

In der Zwischenzeit den Basmati-Reis kochen. Ich bereite ihn immer so zu:
Reis in ein Sieb geben, unter fließendem Wasser abspülen, um eventuell vorhandenen Mehlstaub zu entfernen. Dann den Reis mit der doppelten Menge an Wasser (hier. 400ml) und reichlich Salz in einen Topf geben und abgedeckt 15 Minuten quellen lassen. Dann den Reis offen aufkochen und unter Rühren bei starker Hitze so lange kochen, bis die Flüssigkeit den Reis nicht mehr bedeckt. Das geht recht schnell! Jetzt die Hitze deutlich reduzieren, 1 EL Butter zugeben (Veganer lassen die Butter weg) und den Reis bei geringer Hitze abgedeckt noch ca. 5 Minuten quellen lassen. Fertig!

Die gefrorenen Erbsen und das Garam Masala zu den Tomaten und den Kartoffeln in den Topf geben und weiter 5 Minuten köcheln lassen, bis die Kartoffeln und die Erbsen weich sind. Kartoffel-Erbsen-Curry mit Salz, Garam Masala und Chilipulver abschmecken.

Curry und Reis portionsweise in tiefe Teller füllen und servieren.

Lauwarmer Rotkohlsalat mit Couscous, Feta und Walnüssen

Lauwarmer Rotkohlsalat mit Couscous, Feta und Walnüssen

Es geht direkt weiter mit dem nächsten Rotkohl-Gericht! Von den gebratenen Penne mit Rotkohl,Birne und Salsciccia hatte ich noch einen halben Kopf Rotkohl übrig. In der aktuellen Ausgabe der Frauenzeitschrift "Maxi" bin ich auf das Rezept für einen lauwarmen Rotkohlsalat mit Couscous, Feta und Walnüssen gestoßen, der mich sofort angesprochen hat und der sich für die Verwertung des restlichen Rotkohls anbot.

Ja, ich lese, seitdem ich mit Baby zuhause bin, wieder die ein oder andere Frauen- und Klatschzeitschrift. Ich habe zwar auch ganz ambitioniert die "Brand Eins" abonniert, aber obwohl diese sehr lesenswerte Zeitschrift nur monatlich erscheint, schaffe ich es meist nicht, eine Ausgabe vor Erscheinen der nächsten komplett durchzulesen. Die "Maxi" oder die "Grazia" mit ihren kurzen Artikeln und vielen Bildchen ist für meine aktuelle Konzentrationsfähigkeit da schon besser geeignet... Aber ich schweife ab, eigentlich wollte ich euch ja diesen leckeren Winter-Salat zeigen, der sowohl lauwarm als auch kalt prima schmeckt.



Rezept: Lauwarmer Rotkohlsalat mit Couscous, Feta und Walnüssen
(für 2-3 Portionen)

Zutaten:
1/4 bis 1/2 Rotkohl (ca. 250g)
40g Rosinen
125g Couscous (Instant)
150ml Gemüsebrühe
1 EL Butter
Salz, Pfeffer
Zucker
1 Bio-Zitrone
1 TL Senf (mittelscharf)
4 EL Olivenöl
2 EL Walnusskerne
100g Feta
50g Rucola

Zubereitung:
Rotkohl putzen, waschen und vierteln. Rotkohl in sehr feine Streifen schneiden. Rosinen waschen und in einem Sieb abtropfen lassen.

Couscous in eine große Schüssel geben und mit kochender Gemüsebrühe übergießen. Abgedeckt 5 Minuten quellen lassen, dann die Butter zugeben und weitere 5 Minuten quellen lassen. Couscous mit einer Gabel auflockern.

Zitrone heiß abwaschen, abtrocknen und die Schale fein abreiben. Zitrone auspressen. Zitronensaft mit Senf, Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker zu einem Salatdressing verrühren. 3 EL Öl unterschlagen.

Walnüsse grob hacken und in einer beschichteten Pfanne ohne Fett goldbraun rösten. 1 EL Olivenöl in die Pfanne geben, Kohl und Rosinen ebenfalls in die Pfanne geben, 3 Minuten dünsten.

Feta in kleine Würfel schneiden. Feta, Kohlmischung und Couscous in einer großen Schüssel mit dem Dressing vermischen und 20 Minuten ziehen lassen. Rucola verlesen, waschen und trocken schleudern. Unter den Salat mischen und sofort servieren.

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