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Meine Foodblogbilanz 2016

Meine Foodblogbilanz 2016

Ich habe es ja schon mal angedeutet: Der traditionelle jährliche knallharte Kochbuch-Jahresrückblick mit meinen neuen Kochbüchern des Jahres muss dieses Jahr ausfallen - ich habe nämlich 2016 keine neuen Kochbücher gekauft! Das wird nächstes Jahr sicherlich anders, denn da erscheint unter anderem das erste Kochbuch meiner lieben Freundin Kerstin von My cooking love affair! Und Tina von Tinas Tausendschön arbeitet ebenfalls an einem vielversprechenden Buch zum Thema Frühstücksrezepte. Hach, da freue ich mich drauf. Aber dieses Jahr ... tja, keine neuen Kochbücher, und ganz ehrlich? Ich habe nichts vermisst.

Der Kochbuch-Jahresrückblick fällt also dieses Jahr aus, einen kulinarischen Jahresrückblick gibt es aber trotzdem, denn ich mache dieses Jahr bei der Foodblogbilanz 2016 mit, initiiert von Schmeckt nach mehr. Danke für die schönen Fragen!


1. Was war 2016 dein erfolgreichster Blogartikel?
Von den 2016 neu veröffentlichten Artikeln hatte dieses Rezept die meisten Aufrufe: Gnocchi mit Hackfleisch, Süßkartoffeln und Ziegenfrischkäse



Von allen Rezepten auf dem Blog hatte das Rezept für selbstgemachtes Holunderblütengelee, das ich bereits 2013 veröffentlicht habe, 2016 die meisten Aufrufe. Das ist aber auch ein klasse Rezept - und ich selbst habe auch dieses Jahr wieder Holunderblütengelee nach genau diesem Rezept eingekocht!



Die meisten Kommentare gab es für meinen Artikel zum 8.Blog-Geburtstag. Ich würde mich ja tatsächlich auch sehr freuen, wenn wieder mehr kommentiert wird auf meinem Blog... ich beantworte auch alle Kommentare, Ehrenwort!

2. Welche drei deiner eigenen Blogartikel aus diesem Jahr haben dir persönlich am meisten bedeutet?
Das ist eine schwierige Frage. Am ehesten waren es meine Rezepte für selbst gekochten Babybrei. Die Zubereitung der Breie ist wahrlich kein Hexenwerk, trotzdem habe ich im erweiterten Mutti-Bekanntenkreis immer wieder sehr erstaunte Reaktionen geerntet, wenn ich gesagt habe, dass ich alle Mahlzeiten für mein Baby selbst zubereite und mein Kind noch nie Gläschennahrung bekommen hat.

3. Und welche drei aus anderen Blogs haben dich am meisten inspiriert?
In den letzten Tagen gerade erst habe ich die tolle Artikelreihe, die Uwe von HighFoodality über sein Praktikum im Sterne-Restaurant SoSein bei Nürnberg veröffentlicht hat, verschlungen. Spannende Einblicke, viele neue Informationen, echte Erlebnisse und super geschrieben. Wegen solcher Beiträge lese ich so wahnsinnig gerne Blogs, immer noch - obwohl mich bei einigen Blogs die vielen gesponserten Posts zunehmend stören und meine Blog-Leseliste immer kürzer wird. Ausnahmslos jeden Beitrag lese ich bei meinen Lieblingsblogs Chestnut & Sage, Arthurs Tochter kocht und My cooking love affair.

4. Welches der Rezepte, die du 2016 veröffentlicht hast, hast du selbst am häufigsten gekocht – und warum?
Die Power Bowl mit Hähnchen, Babyspinat, geraspelter Zucchini und Couscous mit einer Röstpaprika-Sauce. Die gab es innerhalb kürzester Zeit mehrfach, weil sie sowohl mir als auch meinem Mann so gut geschmeckt hat und sich auch prima zum Mitnehmen als Büro-Lunch eignet.



5. Welches Koch- oder Blog-Problem hat dich 2016 beschäftigt? Und hast du es gelöst?
Kochprobleme hatte ich keine und Blog-Probleme gab es auch keine gravierenden. Die geringe Reichweite der Beiträge auf meiner Facebook-Seite nervt mich zwar etwas, aber mein Hauptaugenmerk liegt sowieso auf meinem Blog und nicht auf den Social Media Kanälen, daher sehe ich hier aktuell keinen Handlungsbedarf. Ich würde mich aber freuen, wenn wieder mehr auf dem Blog statt bei Facebook kommentiert wird, denn die Kommentare bei Facebook verschwinden im Nichts der Facebook-Timeline, hier im Blog bleiben sie dagegen jederzeit präsent und nachlesbar. Aber das ist nichts, was wirklich in meiner Hand liegt. Ich ertappe mich selbst auch dabei, schnell bei Facebook zu liken oder zu kommentieren statt unter einem Blogbeitrag selbst und habe mir vorgenommen, das künftig wieder zu ändern!

6. Was war deine größte kulinarische Neuentdeckung dieses Jahres – welches Lebensmittel, welches Rezept, welche Küchentechnik, welcher Geschmack hat dir eine völlig neue Welt eröffnet?
Besonders viel Zeit für Neuentdeckungen blieb 2016 nicht. Ein augenöffnendes Geschmackserlebnis hatte ich aber im Juni, als ich auf Einladung des B.Ö.L.N. bei der "Expedition Biomilch" in Haus Bollheim, einem Demeter-Hof bei Köln, war. Die Milch, der Joghurt und der Quark, die ich dort getrunken und gegessen habe, waren geschmacklich so extrem viel besser als alles, was ich bisher an Molkereiprodukten konsumiert habe (und ich liebe Milchprodukte und esse täglich Joghurt!). Hier habe ich ganz deutlich geschmeckt, dass die Kühe gesund sind, nur Gras fressen, dass beim Melken höchster Wert auf Sauberkeit und Hygiene gelegt wird und dass die Milch ohne Transportwege sofort in der hofeigenen Käserei weiterverarbeitet wird. Leider gibt es in meiner Nähe keinen Demeter-Milchbauernhof, bei dem ich Milchprodukte in vergleichbarer Qualität kaufen könnte. Aber anstelle der "gut&günstig"-Milch und dem entsprechenden Joghurt mit 1,5% Fett kaufe ich jetzt im örtlichen Supermarkt nur noch die Demeter-Heumilch mit 3,8% Fett und den Demeter-Heumilch-Joghurt. Das kommt geschmacklich fast an die Produkte von Haus Bollheim heran.




7. Was war der beste (oder lustigste) Suchbegriff, über den Besucher auf dein Blog gekommen sind?
Lustige Suchbegriffe sind bei mir leider Mangelware - für das geniale Blogevent "Blogg den Suchbegriff" von Feed me up before you go-go könnte ich aktuell nichts beisteuern! Ansonsten ist der häufigste Suchbegriff nach wie vor "schöner Tag noch" - wenig verwunderlich ;-)

8. Was wünschst du dir und deinem Blog für 2017?

Ich habe im Dezember nach insgesamt 15 Monaten Mutterschutz und Elternzeit wieder angefangen zu arbeiten. Seitdem ist mein Alltag sehr durchgetaktet und die Zeit mit meiner Familie ist mir noch wichtiger geworden. Freie Zeit ist kostbar und muss gut eingeteilt werden - daher muss der Blog oftmals hintenan stehen. Ich wünsche mir, dass ich 2017 trotzdem Zeit finde, um unkomplizierte, leckere, saisonale Rezepte mit dem gewissen Etwas aufzuspüren, zu kochen, zu fotografieren und zu bloggen! Mein Ziel ist es, 1x in der Woche einen Beitrag zu veröffentlichen -das sollte zu schaffen sein. Und wenn nicht - dann eben alle 14 Tage!

Damit verabschiede ich mich für dieses Jahr von allen Bloglesern und Blogleserinnen und wünsche euch einen guten Rutsch in ein glückliches und gesundes neues Jahr 2017! Wir lesen uns...

Habt ihr auch Lust auf eine Foodblogbilanz 2016? Dann nehmt euch die Fragen mit und beantwortet sie hier in den Kommentaren oder in einem eigenen Blogpost!

Spaghetti mit geschmortem Hähnchen und Kirschtomaten

Spaghetti mit geschmortem Hähnchen und Kirschtomaten

Also, ich bin ja schon total in Weihnachtsstimmung. Ich habe alle Geschenke (jawoll) und das Weihnachtsessen steht auch - eigentlich. Uneigentlich war ich am Samstag beim örtlichen Metzger, um den Wochenendeinkauf zu erledigen, als der Metzger höchstpersönlich an die Theke kam, um mir mitzuteilen, dass es mit meinen schon lange vorbestellten Ochsenbacken fürs Weihnachtsessen eventuell nichts wird, weil er die gewünschte Menge bisher nicht geliefert bekommen hat. Puh. Am Mittwoch klärt sich, ob ich an Heiligabend wie geplant Ochsenbacken in Portwein-Schokoladensauce mit Serviettenknödeln kochen werde oder ob ich doch noch mal umdisponieren muss. 

Auf den Schreck hin musste ich am Wochenende dann erst mal Nervennahrung in Form dieser Spaghetti mit geschmortem Hähnchen und Kirschtomaten zu mir nehmen. Das Rezept stammt aus der letzten "Lecker"-Ausgabe und benötigt etwas Zubereitungszeit, da das Hähnchenfleisch nicht nur gebraten, sondern dann auch noch geschmort wird. Der Mehraufwand lohnt sich aber, versprochen! Und entspannt bin ich jetzt auch wieder - wenn ich keine Ochsenbacken bekomme, lasse ich mir eben was anderes einfallen. So!



Rezept: Spaghetti mit geschmortem Hähnchen und Kirschtomaten
(für 2 Portionen)

Zutaten:
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 Hähnchenschenkel mit Haut und Knochen (ca. 500g)
1 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer
1 Lorbeerblatt
2 Frühlingszwiebeln
150g Kirschtomaten
2 Stängel Basilikum
200g Spaghetti
2 EL Butter
100g Doppelrahmfrischkäse
2 EL Semmelbrösel

Zubereitung:
Zwiebel und Knoblauch schälen und grob würfeln. Hähnchenschenkel unter fließendem Wasser abspülen, trocken tupfen. Öl in einer Pfanne erhitzen, die Hähnchenkeule darin bei mittlerer bis starker Hitze rundherum anbraten. Zwiebel und Knoblauch kurz mitbraten. Kräftig mit Salz und Pfeffer würzen, dann mit 200ml Wasser ablöschen. Lorbeerblatt zugeben, alles einmal aufkochen lassen. Dann die Hitze reduzieren und die Hähnchenschenkel zugedeckt bei mittlerer Hitze ca. 30 Minuten schmoren.

Hähnchenschenkel herausnehmen, etwas abkühlen lassen. Fond durch ein Sieb in eine Schüssel abgießen. Frühlingszwiebel waschen, putzen und in feine Ringe schneiden. Kirschtomaten waschen und halbieren. Basilikum waschen, trocken schütteln und die Blätter von den Stängeln zupfen.

Haut vom Hähnchenschenkel abziehen, das Fleisch vom Knochen lösen und dabei in mundgerechte Stücke zupfen.

Spaghetti in reichlich Salzwasser nach Packungsanweisung al dente kochen.

In einem Topf 1 EL Butter erhitzen. Die Hälfte der Frühlingszwiebeln darin andünsten. Fleisch und Kirschtomaten zugeben, mitdünsten. Frischkäse und den Schmorfond einrühren, alles einmal aufkochen lassen. Dann die Hitze reduzieren und die Sauce 5 Minuten köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

In einer Pfanne 1 EL Butter schmelzen. Semmelbrösel darin unter Rühren goldbraun rösten, restliche Frühlingszwiebeln unterrühren und kurz mitbraten.

Spaghetti in ein Sieb abgießen, mit der Sauce vermischen. Spaghetti portionsweise in tiefe Teller geben, mit dem gerösteten Brösel-Mix bestreuen und mit Basilikumblättern garnieren. Sofort servieren.

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Lomo Saltado - das Wiener Schnitzel der Peruanischen Küche!

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Lomo Saltado - das Wiener Schnitzel der Peruanischen Küche!

Ich reise gerne - aber für meinen Geschmack viel zu wenig. Und es gibt ganze Kontinente, von denen ich träume, die ich aber noch nicht besucht habe. Südamerika zum Beispiel. Da kam mir die Anfrage von Viventura, einem auf Südamerika spezialisiertem Anbieter von nachhaltigen Gruppen- und Indiviualreisen, sehr entgegen. Viventura bietet unter anderem kulinarische Genussreisen durch Peru an und hat nun ein E-Book mit peruanischen Rezepten und interessanten Informationen zur peruanischen Küche zusammengestellt. Ich habe für dieses E-Book, das ihr euch auf der Seite von Viventura kostenlos herunterladen könnt, ein Rezept beigesteuert. Lomo Saltado (übersetzt: "Springender Rücken") ist ein klassisches peruanisches Gericht und in Peru so verbreitet und beliebt wie das Wiener Schnitzel bei uns. Vermutlich hat jede peruanische Familie ihr eigenes perfektes Rezept für Lomo Saltado, aber alle Rezepte beinhalten kurz gebratene Rinderrückenstreifen, krosse Pommes, geschmorte Tomaten, Zwiebeln und einen ordentlich Schuss Säure durch Sojasauce oder Essig und Schärfe durch die in Peru allgegenwärtige Aji Amarillo Paste. Aji Amarillo sind gelbe Chilis in Form einer Spitzpaprika, die ich in der Karlsruher Gegend nirgends bekommen habe. Man kann die fertige Paste aber online bestellen oder mit etwas Sambal Oelek ersetzen. Mit diesem Gericht habe ich mich kulinarisch nach Peru versetzt - hoffentlich kann ich das Gericht auch irgendwann mal vor Ort probieren! Und hier kommt das Rezept für Lomo Saltado für euch.



Rezept: Lomo Saltado
(für 2 Portionen)

Zutaten:
4 große festkochende Kartoffeln
2 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer
250g Rinderrücken (z.B. Rumpsteak)
2 große Tomaten
1 rote Zwiebel
1 Knoblauchzehe
2 Stängel glatte Petersilie
1 TL Aji Amarillo Paste (peruanische gelbe Chilipaste – ersatzweise ½ TL Sambal Oelek)
1,5 EL Sojasoße
1,5 EL Rotweinessig
½ TL Kreuzkümmel gemahlen


Zubereitung:
Backofen auf 180 Grad Umluft vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Die Kartoffeln schälen und in dünne Streifen (Pommes) schneiden. Die Kartoffelscheiben in eine Schüssel geben, mit 1 EL Olivenöl, Salz und Pfeffer würzen und gut miteinander vermischen. Kartoffelschnitze auf dem Backblech verteilen und im heißen Backofen auf der mittleren Schiene ca.25 Minuten knusprig backen, dabei 1-2 wenden.

Fleisch mit Küchenpapier trocken tupfen und in ca. 2cm dicke und 5 cm lange Streifen schneiden. Fleisch mit Salz würzen. Tomaten waschen, halbieren und den Strunk entfernen. Dann die Tomate vierteln und die Kerne und das wässrige Fruchtfleisch entfernen. Tomate in grobe Stücke schneiden. Zwiebel schälen, halbieren und in grobe Scheiben schneiden. Knoblauch schälen und fein hacken. Petersilie waschen, trocken schütteln und die Blätter von den Stängeln zupfen. Petersilie grob hacken.

In einem Wok oder einer großen Pfanne1 EL Olivenöl erhitzen und das Fleisch darin bei starker Hitze rundherum anbraten. Mit Pfeffer würzen, dann das Fleisch aus dem Wok nehmen und beiseite stellen.

Knoblauch und Zwiebeln in den Wok geben und im Bratsud glasig anschwitzen, dann die Tomaten zugeben und ca. 2 Minuten braten. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Jetzt die Aji Amarillo Paste (ersatzweise: das Sambal Oelek), die Sojasoße, den Rotweinessig und den Kreuzkümmel hinzugeben, gut vermischen. Fleisch erneut in den Wok geben.

Die inzwischen fertig gebackenen Pommes aus dem Backofen nehmen und ebenfalls zu den Tomaten und dem Fleisch in den Wok geben. Alles nur kurz miteinander vermischen, damit die Pommes nicht weich werden.

Lomo Saltado portionsweise auf Tellern anrichten, mit Petersilie bestreuen und sofort servieren.

In Peru wird oft auch noch Reis zum Lomo Saltado serviert, das war mir jedoch etwas zu viel des Guten!

Werbehinweis: Dieser Blogbeitrag entstand im Auftrag von Viventura im Rahmen der Kampagne "Peru: Kultur liebt Küche".

Rosenkohl-Zitronen-Pasta

Rosenkohl-Zitronen-Pasta

Heute gibt es mal wieder ein schnelles Pastarezept - und gleichzeitig auch ein Rezept für alle Rosenkohlliebhaber (wie mich)! Die Rosenkohl-Zitronen-Pasta nach einem Rezept von "essen & trinken" ist ratzfatz zubereitet. Der Rosenkohl wird halbiert und in Butter angebraten. Dazu noch etwas Chilischote, und zum Schluss wird die Pasta mit Zitronensaft und Zitronenschalenabrieb schön frisch abgeschmeckt. Genau mein Geschmack: wenige Zutaten, simpel in der Zubereitung und sehr sehr lecker!

Rosenkohl-Zitronen-Pasta


Rezept: Rosenkohl-Zitronen-Pasta
(für 2 Portionen)

Zutaten:
300g Rosenkohl
1/2 rote Chilischote
2 EL Butter
Salz
1 Bio-Zitrone
200g Orecchiette oder andere Muschelnudeln
30g Parmesan am Stück

Zubereitung:
Rosenkohl putzen (äußere Blätter entfernen, Strunk abschneiden), waschen und halbieren. Pfefferschote putzen, waschen und in feine Ringe schneiden.

Butter in einer Pfanne erhitzen und den Rosenkohl darin rundherum hellbraun anbraten, dann Chiliringe zugeben und mit Salz würzen. 6-8 EL Wasser zugeben und den Rosenkohl bei mittlerer Hitze 10 Minuten zugedeckt garen.

Nudeln in einem großen Topf mit reichlich Salzwasser nach Packungsanweisung al dente kochen.

Zitrone heiß abwaschen, abtrocknen und 1 TL Zitronenschale fein abreiben. Zitrone halbieren, eine Hälfte auspressen. Rosenkohl mit Zitronenschale und 2 TL Zitronensaft würzen. Vom Nudelwasser ca. 50ml abnehmen. Nudeln in ein Sieb abgießen und mit dem aufgefangenen Nudelwasser zum Rosenkohl geben. Alles gut miteinander vermischen und portionsweise in tiefe Teller geben.

Mit Parmesanspänen bestreuen und sofort servieren.

Hühnersuppe mit Zitrone und Spinat

Hühnersuppe mit Zitrone und Spinat

Um mich herum wird kräftig gehustet, geschnupft und geschneuzt. Damit die Grippeviren bei mir keine Chance haben, habe ich vorbeugend das beste Mittel zum gesund werden, gesund bleiben und endlich komplett auftauen und warm werden gekocht: Hühnersuppe! Dieses Mal nach einem Rezept aus der aktuellen "Lecker" mit Babyspinat, Lauch, Chili und einer großen Prise Zitronenschalenabrieb. Schön frisch und wohlig wärmend zugleich! Und bis jetzt scheint es bei mir präventiv gegen Schnupfen & Co. zu wirken...



Rezept: Hühnersuppe mit Zitrone und Spinat
(für 2 Portionen)
Zutaten:
1 Hähnchenschenkel mit Haut und Knochen (ca. 400g)
1 kleine Gemüsezwiebel
1/2 rote Chilischote
1 Lorbeerblatt
Salz, Pfeffer
100g Langkornreis
50g Babyspinat
1 dünne Stange Lauch
1 Frühlingszwiebel
1 Bio-Zitrone

Zubereitung:
Hähnchenschenkel unter fließendem Wasser abspülen. Zwiebel schälen und halbieren. Chilischote putzen, längs halbieren und die Kerne und die Scheidewände entfernen.

Hähnchenschenkel mit Zwiebel, Chili, Lorbeerblatt und 1 TL Salz in einen großen Topf geben. 1 Liter Wasser zugeben und alles einmal aufkochen. Dann die Hitze reduzieren und die Suppe bei mittlerer HItze und geschlossenem Deckel ca. 25 Minuten köcheln lassen.

In der  Zwischenzeit den Reis nach Packungsanweisung garen. Spinat verlesen, waschen und trocken schleudern. Lauch putzen, längs aufschlitzen und gründlich waschen. Lauch in feine Ringe schneiden. Frühlingszwiebel putzen, waschen, das dunkle Grün entfernen und Frühlingszwiebel ebenfalls in feine Ringe schneiden. Zitrone heiß abwaschen, abtrocknen und von der Hälfte der Zitrone die Schale fein abreiben. Zitrone halbieren, eine Hälfte auspressen. Restliche Zitrone anderweitig verwenden.

Hähnchenschenkel aus der Brühe nehmen, etwas abkühlen lassen. Brühe durch ein Sieb in einen zweiten Topf abgießen. Die Haut vom Hähnchenschenkel abziehen und das Fleisch vom Knochen lösen. Dabei das Hähnchenfleisch in mundgerechte Stücke zupfen.

Brühe nochmals aufkochen. Fleisch, Lauch, Frühlingszwiebel und Zitronenschale darin 5 Minuten leicht köcheln lassen. Dann den Reis (ohne eventuell noch vorhandene Kochflüssigkeit) und den Spinat zur Hühnersuppe geben. Mit Salz, Pfeffer und 1 EL Zitronensaft abschmecken.

Hühnersuppe portionsweise in tiefe Teller füllen und sofort servieren.

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Rinderfilet mit Amarenakirschen-Rotkraut und Honig-Himbeersenf-Soße

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Rinderfilet mit Amarenakirschen-Rotkraut und Honig-Himbeersenf-Soße

Alle Jahre wieder.... stellt sich die Frage: wo und mit wem feiert man Weihnachten? Und sobald das geklärt ist, kommt die nächste Frage: was gibt es zu essen? Mit wem und wo ihr Weihnachten feiern sollt / könnt / dürft, kann ich euch nicht sagen, aber mit einer Idee für das weihnachtliche Hauptgericht kann ich dienen. Wie wäre es mit einem zartrosa gebratenen Rinderfilet mit Honig-Himbeersenf-Soße und Amarenakirschen-Rotkraut? Im Winter liebe ich Rotkraut als Beilage. Ich habe es schon oft gekocht, meist verfeinert mit Äpfeln und Johannisbeergelee. Auf der Suche nach Inspiration für unser Weihnachtsessen bin ich in einer älteren "Lecker"-Zeitschrift auf das Rezept für ein Rotkraut mit Amarenakirschen gestoßen und hatte mir das Rezept bereits zum Ausprobieren vorgemerkt, als mich passenderweise eine Anfrage von Amarena Fabbri erreichte, ob ich ihre Amarenakirschen ausprobieren und ein Rezept damit kreieren möchte. Na klar! Und so gibt es heute ein herzhaftes Rezept mit Amarenakirschen für euch.


Rezept: Rinderfilet mit Amarenakirschen-Rotkraut und Honig-Himbeersenf-Soße
(für 2 Portionen)

Zutaten:
Für das Amarenakirschen-Rotkraut:
1 kleiner Rotkohl (ca. 500g)
1 Zwiebel
1 EL Butterschmalz
1 Lorbeerblatt
1 Gewürznelke
1/2 TL Wacholderbeeren
Zucker
Salz, Pfeffer
50ml Rotweinessig
1 Glas Amarenakirschen (230g, z.B. von Amarena Fabbri)
Für das Rinderfilet mit Soße:
1 Schalotte
1 EL Butterschmalz
400g Rinderfilet
2-4 Scheiben Bacon (Frühstücksspeck), je nach Länge
1 TL Himbeersenf (selbstgemacht)
1 EL Waldhonig
100ml Rinderfond
75g Schlagsahne
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Rotkohl putzen, halbieren und den Strunk keilförmig herausschneiden. Rotkraut in dünne Streifen schneiden. Zwiebel schälen, halbieren und in feine Streifen schneiden. Butterschmalz in einem großen Topf erhitzen. Zwiebelringe darin glasig andünsten, dann den Rotkohl, das Lorbeerblatt, die Gewürznelke und die Wacholderbeeren zugeben.1/2 EL Zucker, 100ml Wasser und den Rotweinessig zugeben. Mit Salz würzen und alles aufkochen. Dann die Hitze reduzieren und das Rotkraut bei mittlerer Hitze zugedeckt 50 Minuten schmoren.

Die Kirschen in einem Sieb abtropfen lassen, dabei den Sirup auffangen. Kirschen halbieren und 30 Minuten vor Ende der Garzeit unter das Rotkraut rühren und mitschmoren. Mit Salz, Pfeffer, 4 TL Amarenakirschen und eventuell nochmals etwas Rotweinessig abschmecken.

Für das Rinderfilet die Schalotte schälen und fein würfeln. Rindfleisch mit Küchenpapier trocken tupfen. Fleisch in zwei gleich große Scheiben schneiden und mit 1 bis 2 Scheiben Frühstücksspeck umwickeln und mit Küchengarn festbinden. 

In einer Pfanne 1 EL Schmalz erhitzen und die Rindermedaillons darin von beiden Seiten jeweils 4-5 Minuten anbraten (je nach Dicke der beiden Scheiben), dann mit Salz und Pfeffer würzen. Fleischstücke einzeln in Alufolie wickeln und 8 Minuten ruhen lassen.

Schalotten im Bratfett andünsten. Honig und Himbeersenf zugeben, kurz karamellisieren lassen. Dann mit Rinderfond und Schlagsahne ablöschen. Alles aufkochen lassen, dann die Hitze reduzieren und alles bei mittlerer Hitze 5 Minuten köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Rinderfilet mit Amarenakirschen-Rotkraut und Honig-Himbeersenf-Soße portionsweise auf Teller anrichten und sofort servieren.


Das Rotkraut schmeckt durch die Zugabe von Amarenakirschen und -sirup sehr schön ausgewogen knackig-sauer-süß und hat genau unseren Geschmack getroffen. Damit wäre also das Weihnachtsessen schon mal geklärt. 
Jetzt kommt gleich die nächste Frage: "Was macht ihr denn an Silvester?" AAAAAAAAAAAAAAAAAAHHHHHH!

Werbehinweis: Dieser Blogbeitrag enstand im Auftrag von Amarena Fabbri. Vielen Dank für die Zusammenarbeit!

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