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Gnocchi mit Linsengemüse und Chorizo

Gnocchi mit Linsengemüse und Chorizo

Na, das hat jetzt doch etwas länger als angekündigt gedauert, bis ich das nächste Linsengericht veröffentliche! Aber gut Ding will manchmal eben Weile haben. Diese Gnocchi mit Linsengemüse und Chorizo gab es schon vor einiger Zeit bei mir und das Gericht vereint gleich drei meiner Lieblingskomponenten: Gnocchi, würzige Chorizo und Linsen! Das Rezept habe ich auf der Lecker-Webseite gefunden. Anstelle von Gnocchi würden Nudeln sicherlich auch gut passen.

Gnocchi mit Linsengemüse und Chorizo

Rezept: Gnocchi mit Linsengemüse und Chorizo
(für 2 Portionen)

Zutaten:
150g Alb-Leisa (oder andere Linsen, z.B. grüne Linsen)
2 Karotten
1 Stange Lauch
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
3 EL Olivenöl
3 EL Tomatenmark
Salz, Pfeffer
1 TL getrockneter Majoran
150g Chorizo
500g frische Gnocchi (Kühlregal)
400ml Gemüsebrühe

Zubereitung:
Linsen verlesen und in einen Topf mit reichlich Wasser geben. Linsen in ungesalzenem Wasser in ca. 20-25 Minuten bissfest kochen. Karotten schälen und in kleine Würfel schneiden. Lauch putzen, längs aufschlitzen und unter fließendem Wasser abwaschen. Lauch in feine Ringe schneiden. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken. Chorizo häuten und in dünne Scheiben schneiden.

1 EL Olivenöl in einem Topf erhitzen. Zwiebel und Knoblauch darin glasig andünsten, dann Karotten und Lauch zugeben und ca. 5 Minuten unter Rühren andünsten. Tomatenmark unterrühren, ebenfalls andünsten. Mit Salz, Pfeffer und Majoran würzen.

In einer großen Pfanne 2 EL Olivenöl erhitzen. Gnocchi darin bei mittlerer Hitze rundherum goldbraun anbraten. Gnocchi herausnehmen und warm halten. Dann die Chorizo-Scheiben im Gnocchi-Bratfett von beiden Seiten knusprig anbraten.

Linsen in ein Sieb abgießen, abtropfen lassen. Linsen und Gemüsebrühe zum Gemüse in den Topf geben. Alles einmal aufkochen lassen, dann die Hitze reduzieren und weitere 5 Minuten köcheln lassen.

Gnocchi mit den Chorizo-Scheiben vermischen und portionsweise auf Teller geben. Linsengemüse darüber geben und sofort servieren.

Wochenrückblick 4/2017

Wochenrückblick 4/2017

Sonntag und schon nach 12 Uhr - höchste Zeit für den (nicht nur) kulinarischen Wochenrückblick! Diese Woche gab es wieder viel Leckeres für mich, aber seht selbst!

Gegessen:
Auf dem Speiseplan standen unter anderem ein Rosenkohl-Eintopf mit Chorizo, eine würzige Blumenkohl-Linsen-Suppe (Rezept folgt!), glasierter Lachs mit Coleslaw und Süßkartoffelstampf und Kartoffel-Spitzkohl-Bratlinge mit Spitzkohl-Lauch-Gemüse.
Mein Plan, wieder öfters selbstgekochtes Essen als Mittagessen ins Büro mitzunehmen, hat diese Woche mit dem Rosenkohl-Eintopf und der Blumenkohl-Linsen-Suppe zwei Mal geklappt. Yay!


Auswärts gab es erneut die leckere Pasta mit Kürbis, Linsen und frischem Ingwer im Mediterrane, eine ganz passable Brokkoliquiche vom Bäcker und den ersten Berliner (natürlich mit Marmelade!) des Jahres.




Gelesen:
Online:
Hoch die Tassen - zeigen Sie Ihr schönes Geschirr zeigt sehr schöne Aufbewahrungsmöglichkeiten für ebenso schönes Geschirr, leider alles nicht kleinkindtauglich! Ansonsten wäre die Nr. 8 genau mein Fall...
Second Hand kaufen und Gutes tun - der Artikel hat mich daran erinnert, dass ich letztes Jahr bei einer Klamottentauschparty bei einer Freundin war und das ein super schöner Nachmittag war. Könnte ich eigentlich auch mal selbst veranstalten!

Offline:
"Kochen für Polly"*, ein Kochbuch mit kleinkind- und familientauglichen Rezepten. Das Buch wurde mir im letzten Wochenrückblick gleich zwei Mal in den Kommentaren empfohlen - vielen Dank dafür! Das erste Durchblättern war vielversprechend und das erste Rezept daraus, eine Zucchini-Tortilla, kam bei meiner Tochter auch ganz gut an.

Kochbuch "Kochen für Polly"

Gedacht: 
Nach dem urplötzlichen Auftreten einer ganzen Armada an Thermomix-Rezeptzeitschriften im Zeitschriftenregal mit Titeln wie "Mein Thermi" (!) habe ich in der neuesten "Lecker" eine Thermomix-Rezeptstrecke gesehen. Die Zubereitungsvariante ohne Thermomix kann man sich dann online auf der Lecker-Webseite anschauen. Was soll das denn? Können wir jetzt ohne Thermomix bald nicht mehr kochen? Oder pumpt Vorwerk so viel Geld in die Redaktionen hinein? Ich habe selbst seit 1,5 Jahren den "Prep & Cook" von Krups in der Küche stehen und benutze ihn alle paar Monate mal, um große Mengen Zwiebeln oder Gemüse zu zerkleinern. Ich habe aber außer bei der Gerätevorführung noch nie versucht, damit ein ganzes Gericht zuzubereiten, weil mich diese Art des Kochens einfach nicht anspricht. Bin ich altmodisch? Oder ist der Thermomix-Hype bald wieder vorbei?

*Hinweis: Alle Links zu Amazon sind Affiliate-Links. Das bedeutet, dass ich eine kleine Provision bekomme, wenn ihr über diese Verlinkung etwas bei Amazon bestellt. Für euch ändert sich am Preis des Produkts dadurch nichts. 

Gratinierte Fussili mit Spitzkohl und Rosinen

Gratinierte Fussili mit Spitzkohl und Rosinen

Ich bin ein großer Fan von Spitzkohl und habe schon viel damit gekocht. Sobald Spitzkohl in einem Rezept enthalten ist, ist mein Interesse geweckt und das Rezept wandert ziemlich sicher auf meine Nachkochliste - wie diese gratinierte Fussili mit Spitzkohl und Rosinen aus der aktuellen Ausgabe der "So is(s)t Italien". Nudeln mit Sahnesoße UND mit Käse überbacken - das ist natürlich nicht unbedingt was für die schlanke Linie und eventuell noch vorhandene gute Vorsätze, aber bei der momentanen Kälte lechze ich nach Soulfood. Und es ist ja auch noch Gemüse in Form von Spitzkohl enthalten...Außerdem gilt weiterhin: Kohlenhydrate machen glücklich! Das gilt für dieses unkomplizierte, leckere Nudelgericht erst recht.

Gratinierte Fussili mit Spitzkohl und Rosinen


Rezept: Gratinierte Fussili mit Spitzkohl und Rosinen
(für 2 Portionen)

Zutaten:
200g Fussili
1/2 Spitzkohl
4 EL Rosinen
2 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer
200g Sahne
1 TL Senf
4 EL frisch geriebener Parmesan

Zubereitung:
Nudeln in reichlich Salzwasser nach Packungsanweisung al dente kochen. Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Spitzkohl waschen, den Strunk keilförmig herausschneiden und dann den Spitzkohl in feine Streifen schneiden. Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen und den Spitzkohl darin bei mittlerer Hitze anbraten. Dann die Rosinen zugeben und den Spitzkohl mit Salz und Pfeffer würzen. Sahne und Senf zugeben, gut untermischen und einmal kurz aufkochen. Hitze reduzieren und den Spitzkohl in der Sahne-Senf-Sauce 2-3 Minuten köcheln lassen.

Pasta in ein Sieb abgießen, abtropfen lassen und in der Pfanne mit dem Spitzkohl vermischen. Alles in eine Auflaufform geben, mit dem geriebenen Parmesan bestreuen. Im heißen Backofen auf der mittleren Schiene ca. 15 Minuten goldbraun gratinieren.

Gratinierte Fussili mit Spitzkohl und Rosinen aus dem Backofen nehmen, portionsweise auf Teller verteilen und sofort servieren.

Gefächerter Bratapfel mit Streuseln und Vanilleeis

Gefächerter Bratapfel mit Streuseln und Vanilleeis

Im letzten Wochenrückblick habe ich ja schon vom "Leid der Foodblogger" erzählt. Viele Gerichte koche ich, obwohl sie gut waren, nur ein einziges Mal, denn die Liste neuer, noch auszuprobierender Rezepte ist fast unendlich. Da ist es eher selten, dass ich ein Rezept innerhalb kurzer Zeit gleich mehrfach koche. Bei diesem gefächerten Bratapfel mit Streuseln und Vanilleeis nach einem Rezept aus der "Lecker" vom Dezember 2016 musste es aber sein! Dieser Bratapfel war das Dessert an Heiligabend und hat der ganzen Familie prima geschmeckt. Allerdings hatte ich unsere Nachspeise mangels Licht, Zeit und Lust an Weihnachten nicht fotografiert - und so habe ich den Bratapfel vorletztes Wochenende einfach noch mal gemacht, sehr zur Freude meines Mannes. Geht ratzfatz, sieht hübsch aus und schmeckt allen - das perfekte Dessert für ein entspanntes Familienessen!

Gefächerter Bratapfel mit Streuseln und Vanilleeis


Rezept: Gefächerter Bratapfel mit Streuseln und Vanilleeis
(für 6 Portionen)

Zutaten:
3 Äpfel
1 EL Zitronensaft
6 TL Butter
1 EL Zucker
1 TL gemahlener Zimt
Für die Streusel:
75g Mehl
30g Butter
25g Zucker
2 EL feine Haferflocken
Zum Servieren:
Vanilleeis

Zubereitung:
Den Backofen auf 180 Grad Umluft vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.

Äpfel waschen und mit einem Apfelgehäuseausstecher das Apfelgehäuse und den Stiel entfernen. Dann die Äpfel halbieren. Die Apfelhälften auf die Schnittfläche legen und mit einem Messer dicht an dicht Streifen hineinschneiden, dabei aber nicht ganz durchschneiden. Äpfel mit Zitronensaft beträufeln.

Zimt und Zucker miteinander vermischen. Äpfel mit der Schnittfläche nach unten auf das Backpapier setzen, je 1 TL Butter auf der Apfelhälfte verteilen und die Apfelhälften mit Zimtzucker bestreuen. Im heißen Backofen auf der mittleren Schiene 25 Minuten backen.

Für die Streusel Mehl, Butter, Zucker und Haferflocken mit 1 TL Wasser von Hand krümelig kneten. Streusel 15 Minuten vor Ende der Backzeit auf die Apfelhälften krümeln und bis zum Ende mitbacken.

Äpfel herausnehmen, vorsichtig mitsamt Streuseln vom Backblech heben und auf Teller verteilen. Jeden gefächerten Bratapfel mit einer Kugel Vanilleeis servieren.

Wochenrückblick 3/2017

Wochenrückblick 3/2017

Schon wieder eine Woche rum - Zeit für den (nicht nur) kulinarischen Wochenrückblick! Los geht´s:

Gegessen:
Einen gefächerten Bratapfel mit Streuseln und Vanilleeis. Das war unser Dessert an Heiligabend, das allen hervorragend geschmeckt hat und total einfach in der Zubereitung war. Da ich es an Heiligabend mangels Zeit (und Licht!) nicht fotografiert habe, "musste" ich es am Wochenende noch mal machen. So lecker! Das Rezept veröffentliche ich nächste Woche auf dem Blog.


Die gratinierten Fussili mit Spitzkohl und Rosinen nach einem Rezept aus der aktuellen "So is(s)t Italien" waren nicht gerade was für die schlanke Linie, aber sehr sehr lecker. Das Rezept kommt ebenfalls demnächst!




Auswärts gab es für mich unter anderem Penne mit Zitrone-Zucchini-Sauce im "Glashaus", einem vegetarischem Imbiss in der Nähe meines Büros, Linsensuppe mit Würstchen und Pizza beim monatlichen Karlsruher Bloggerstammtisch, der mal wieder im PURino stattfand.



Gelesen:
Offline:
Tusch und Konfetti: Ich habe mir nach über einem Jahr mal wieder ein neues Kochbuch gekauft! "Kochen für Kleinkinder. Gesund essen ab dem ersten Jahr"* von Dagmar von Cramm. Nachdem ich für meine Tochter aktuell immer die gleichen paar Gerichte koche, wollte ich ihren Speiseplan gerne etwas erweitern. Allerdings hat sie gleich das erste ausprobierte Rezept, eine Zucchini-Polenta, rundheraus verweigert. ;-) Ich probiere es aber weiterhin!

Kochen für Kleinkinder

Ich war extra mal wieder in einer Buchhandlung, um mir die verschiedenen Kochbücher mit kleinkindtauglichen Rezepten anzuschauen. Die Auswahl war recht groß, aber in den meisten Büchern waren auf den ersten Blick nur Rezepte drin, für die ich eigentlich kein Kochbuch benötige: Kartoffelbrei mit Rahmspinat, Nudeln mit Tomatensoße, Suppe mit Würstchen, Pfannkuchen, Waffeln... Richtig sauer aufgestoßen ist mir aber die Rubrik "Papa kocht" in einem Kochbuch. Was soll das denn? Benötigt Papa extra Rezepte, weil er ja eh nicht kochen kann? Sind die Rezepte besonders ausführlich erklärt, oder wird dabei ausschließlich mit Fleisch gekocht? Doof.

Online:
Die beiden Krautköpfe Susann und Yannic waren über Weihnachten in Apulien: Über Trullis, Steinbacköfen und Zitronenbäume und haben eine wahre Bilderflut mitgebracht.

Gedacht:
Unser örtlicher Bäcker, der selbst bäckt und wirklich gute Brötchen, Brot und Kuchen macht, hatte nach Weihnachten wie jedes Jahr 3 Wochen Betriebsferien. Wir essen nur am Wochenende Brötchen, aber trotzdem habe ich den "Maier Bäck" schwer vermisst. Wir haben uns mit Brötchen eines anderen Bäckers im Ort beholfen (schmeckten nach Pappe) und mit aufgebackenen Brötchen von der Tankstelle (ebenfalls Pappe-Geschmack). Unsere Tochter, die Brot und Brötchen liebt, hat die Tankstellen-Brötchen empört von sich geworfen und lieber auf ihr geliebtes Brot verzichtet. Seit Donnerstag hat der Bäcker unseres Vertrauens wieder geöffnet und das Wochenend-Frühstück mit frischen Brötchen haben wir alle ganz besonders genossen! Und mir wurde wieder bewusst, wie glücklich wir uns schätzen können, so einen guten Bäcker bei uns im Ort zu haben.

*Hinweis: Alle Links zu Amazon sind Affiliate-Links. Das bedeutet, dass ich eine kleine Provision bekomme, wenn ihr über diese Verlinkung etwas bei Amazon bestellt. Für euch ändert sich am Preis des Produkts dadurch nichts. 

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A perfect snack for road trips: Homemade fruit gums (Post sponsored by Volkswagen)

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A perfect snack for road trips: Homemade fruit gums (Post sponsored by Volkswagen)

Today I show you the second recipe for tasty travel snacks, which I created on behalf of Volkswagen! I already mentioned it in the delicious homemade cereal bar post: I don‘t want anybody to eat in my car in order to avoid crumbs and stains. An exception to this rule are gummy bears. Yes, I know, they are not especially healthy, but I simply LOVE gummy bears! And they do not crumble and dribble. This makes them the only snack which is allowed during a car ride. I prefer the red gummy bears, closely followed by the yellow and the orange ones. And if I make the gummy bears myself, then it is clear that I only produce the red ones, right? In this case, I used grape juice, but you can use cherry juice as well.

Selbstgemachte Gummibärchen (Fruchtgummi)


Recipe: Homemade fruit gums
(Approx. 100 small fruit gums)

Ingredients:
125ml red grape juice
1 teaspoon lemon juice
3 teaspoons sugar
30g instant soluble powder gelatine

Preparation:
Place a silicone gummy bear mould (or a silicone ice cube tray or mini ring cake mould) on a small baking tray or on a cutting board so that it can be transferred easily to the refrigerator after filling.


Put the grape juice, lemon juice and sugar in a small saucepan and heat gently, but do not bring it to a boil.

As soon as the sugar has dissolved, stir the powder gelatine with a whisk. The liquid should not boil. If it frothes, skim it with a spoon.

When the gelatine has dissolved, remove the pot from the heat and gently fill the fruit gum into a silicone fruit gum mould. Caution, the smaller the figures, the sooner the sticky liquid drips!

Then place the silicone mould in the refrigerator and let it cool overnight. The next day loosen the fruit gums carefully from the mould.

Add the fruit gum to a small bag or a screw top jar. Eat them up within 2-3 days! Since the fruit gums are quite sticky, you can sprinkle them with some sifted powdered sugar before transferring them, that way they do not stick together so strongly.

In the next weeks, there will be three more recipes for delicious, self-made packed lunches on the blog. And, of course, you can find many more recipes on the Volkswagen Pinterest Board!


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Zum Naschen auf langen Autofahrten: Selbstgemachte Fruchtgummis (Post sponsored by Volkswagen)

Heute zeige ich euch das zweite Rezept für leckeren Reiseproviant, das ich im Auftrag von Volkswagen entwickelt habe! Ich habe es ja schon bei den leckeren selbstgemachten Müsliriegeln erwähnt: Bei mir darf im Auto nicht gegessen werden, da ich Krümel und Flecken im Auto vermeiden möchte. Eine Ausnahme bilden Gummibärchen. Ja, ich weiß, besonders gesund sind sie nicht, aber ich LIEBE Gummibärchen einfach. Und sie krümeln und kleckern nicht. Damit sind sie der einzige Snack, der auch während der Fahrt bei mir genascht werden darf. Am liebsten mag ich die roten Gummibärchen, dicht gefolgt von den gelben und den orangenen. Die weißen und die grünen Gummibärchen gebe ich dagegen gerne ab. Und wenn ich die Gummibärchen selbst mache, dann ist ja klar, dass ich nur rote produziere, oder? In diesem Fall habe ich Traubensaft verwendet, ihr könnt aber ebenso gut Kirschsaft verwenden.

Rezept: Selbstgemachte Fruchtgummis
(ergibt ca. 100 kleine Gummibärchen)

Zutaten:
125ml roter Traubensaft
1 TL Zitronensaft
3 TL Zucker
30g sofort lösliche Pulvergelatine

Zubereitung:
Eine Silikon-Gummibärchen-Form (oder eine Silikon-Eiswürfel-Form oder Minigugl-Form) in ein kleines Backblech oder auf ein Schneidebrett stellen, damit sie nach dem Befüllen unfallfrei in den Kühlschrank gestellt werden kann.

Traubensaft, Zitronensaft und Zucker in einen kleinen Topf geben und erwärmen, aber nicht zum Kochen bringen.

Sobald sich der Zucker aufgelöst hat, die Pulvergelatine mit einem Schneebesen einrühren. Die Flüssigkeit darf weiterhin nicht kochen. Falls sich Schaum bildet, diesen mit einem Löffel abschöpfen.

Wenn sich die Gelatine aufgelöst hat, den Topf vom Herd nehmen und die Fruchtgummi-Flüssigkeit vorsichtig in eine Silikon-Fruchtgummiform einfüllen. Je kleiner die Figuren, desto eher tropft etwas von der klebrigen Flüssigkeit daneben!

Dann die Silikonform in den Kühlschrank stellen und am besten über Nacht abkühlen und fest werden lassen. Am nächsten Tag die Fruchtgummis vorsichtig aus der Form lösen.

Fruchtgummis in eine Bonbontüte oder in ein kleines Schraubglas umfüllen. Am besten innerhalb von 2-3 Tagen vernaschen, länger sind die selbstgemachten Fruchtgummis nicht haltbar. Da die Fruchtgummis recht klebrig sind, könnt ihr sie vor dem Umfüllen noch mit etwas gesiebtem Puderzucker bestreuen, dann kleben sie nicht so stark aneinander.

In den nächsten Wochen wird es auf dem Blog noch drei weitere Rezepte für leckeren, selbstgemachten Reiseproviant geben. Und natürlich findet ihr auf dem Volkswagen Pinterest Board noch viele weitere Rezepte!

Hinweis: Post sponsored by Volkswagen – dieser Blogbeitrag entstand im Auftrag von Volkswagen.
Note: Post sponsored by Volkswagen – this blog entry was created on behalf of Volkswagen.

Lauwarmer Kürbis-Zwiebelsalat

Lauwarmer Kürbis-Zwiebelsalat

Zwischen den ganzen Eintöpfen und Linsen-Gerichten muss ich jetzt mal eine kurze Eintopf- und Schmorgericht-Pause einlegen und das Rezept für diesen lauwarmen Kürbis-Zwiebelsalat veröffentlichen. Zugegeben, das Gericht gab es, mit dem wahrscheinlich letzten Hokkaidokürbis des Jahres, schon im letzten Jahr bei mir. Dass es erst jetzt den Weg auf den Blog findet, hat aber eher mit mangelnder Zeit und Muße zum Bloggen zu tun als mit dem Rezept aus einer älteren Ausgabe der "So is(s)t Italien" - das Rezept ist nämlich prima! 



Rezept: Lauwarmer Kürbis-Zwiebelsalat
(für 2 Portionen)

Zutaten:
1/2 Hokkaidokürbis (ca. 500g)
2 rote Zwiebeln
2 EL Balsamicoessig
1 EL Honig
2 EL Olivenöl
75g Rucola
50g Speckwürfel
2 EL Weißweinessig
6 grüne Oliven ohne Stein
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Kürbis waschen, halbieren und Kerne und fasriges Fruchtfleisch mit einem Löffel entfernen. Kürbis vierteln und in dünne Spalten schneiden. Eine rote Zwiebel schälen und fein würfeln. IN einer Schüssel Zwiebel, Balsamicoessig, Honig und 1 EL Olivenöl verrühren, mit Pfeffer würzen. Kürbisspalten zugeben, gut vermischen und alles 5 Minuten ziehen lassen.

Den Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen. Marinierte Kürbisspalten darauf verteilen und im heißen Backofen auf der mittleren Schiene 30 Minuten backen, dabei die Kürbisspalten nach 15 Minuten einmal wenden.

In der Zwischenzeit die zweite Zwiebel schälen, halbieren und in feine Streifen schneiden. Rucola putzen, waschen, trocken schleudern und in mundgerechte Stücke zupfen. Speckwürfel in einer beschichteten Pfanne ohne Fett bei mittlerer Hitze knusprig braten. Speckwürfel aus der Pfanne nehmen und auf etwas Küchenpapier abtropfen lassen. Zwiebelringe in die Pfanne geben und im Bratfett anbraten. Mit 3 EL Wasser und dem Weißweinessig ablöschen. Einmal aufkochen lassen, mit Salz und Pfeffer würzen.

Kürbis aus dem Ofen nehmen, leicht abkühlen lassen. Kürbisspalten in einer großen Schüssel mit dem Speck, den Oliven und dem Rucola mischen. Die warme Marinade darüber gießen, alles vermengen und den Kürbis-Zwiebelsalat sofort lauwarm servieren.

Spaghetti mit Linsen-Bolognese

Spaghetti mit Linsen-Bolognese

Ich habe momentan eine ausgeprägte Linsen-Phase. Los ging es mit dem Linseneintopf mit Salsicce, Zucchini und Kirschtomaten und heute geht es direkt weiter mit Spaghetti mit Linsen-Bolognese. So etwas ähnliches hatte ich unter dem Namen Bandnudeln mit Tomaten-Linsen-Ragout vor 6 Jahren (!) schon mal gekocht, aber diese Variante ist ohne Alkohol und auch sehr lecker, also darf das Rezept auch auf den Blog. Gefunden habe ich es in der Dezember-Ausgabe der "Lecker", aus der ich auch schon die Kokos-Kartoffelsuppe mit Pistaziengremolata ausprobiert habe.

Spaghetti mit Linsen-Bolognese


Rezept: Spaghetti mit Linsen-Bolognese
(für 2 Portionen)

Zutaten:
2 Karotten
1/2 Stange Lauch
1/2 Gemüsezwiebel
1 Knoblauchzehe
90g Alb-Leisa (oder andere Linsen, z.B, Puy-Linsen oder Tellerlinsen)
1 EL Öl
1 Dose Tomaten (400ml)
100ml Gemüsesaft
250g Spaghetti
Salz, Pfeffer
Zucker
2 Stängel Thymian
30g Parmesan am Stück

Zubereitung:
Karotten schälen und in kleine Würfel schneiden. Lauch putzen, waschen, längs halbieren und unter fließendem Wasser gründlich abspülen. In feine Ringe schneiden. Zwiebel schälen und fein würfeln. Knoblauch schälen und fein hacken. Linsen in ein Sieb geben, verlesen und unter fließendem Wasser abspülen. Abtropfen lassen.

Öl in einem Topf erhitzen. Zwiebel und Knoblauch darin andünsten, dann Karottenwürfel und Linsen zugeben und ca. 3 Minuten unter Rühren andünsten.
Tomaten in der Dose kleinschneiden und mitsamt dem Tomatensaft, dem Gemüsesaft und 150ml Wasser zu den Linsen in den Topf geben. Einmal aufkochen lassen, dann die Hitze reduzieren und die Linsen-Bolognese bei mittlerer Hitze zugedeckt 30 Minuten köcheln lassen.

In der Zwischenzeit die Spaghetti nach Packungsanweisung in reichlich Salzwasser al dente kochen. In ein Sieb abgießen, abtropfen lassen.

Thymian waschen, trocken schütteln und die Blätter von den Stängeln zupfen. Blätter fein hacken und unter die Bolognese-Sauce rühren. Linsen-Bolognese mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker würzen. Mit den abgetropfen Spaghetti vermischen.

Spaghetti mit Linsen-Bolognese portionsweise in tiefe Teller geben. Vom Parmesan mit einem Sparschäler Späne abhobeln und über die Pasta geben. Sofort servieren.

Und nicht dass ihr denkt, das war es jetzt mit Linsen-Gerichten! Ich habe noch ein weiteres Linsengericht in petto, das ich demnächst veröffentlichen werde ;-)

Wochenrückblick 2/2017

Wochenrückblick 2/2017

Nachdem euch mein (nicht nur) kulinarischer Wochenrückblick letzte Woche so gut gefallen hat, mache ich diese Woche beschwingt weiter. Alles, was in meiner letzten Woche erwähnenswert war, folgt jetzt!

Gegessen:
Spaghetti mit Linsen-Bolognese nach einem Rezept aus der aktuellen "Lecker" - einfach, schnell zubereitet und lecker! Wird demnächst verbloggt.


Rahmspinat (selbstgemacht) mit Kartoffelbrei (auch selbstgemacht) und Spiegelei.
Thai-Reisnudelsalat mit Hähnchen nach einem Rezept aus der aktuellen "Lecker".
Pasta mit Brokkoli und Chili nach diesem Rezept, aber ohne Speck und dafür mit Walnüssen. Simpel und sehr lecker, aber: obwohl ich es eigentlich besser weiß, habe ich mir nach dem Chili schneiden mit den Händen ins Gesicht gefasst. Aua!

Pasta mit Brokkoli und Chili

Auswärts gab es beim Büro-Lunch eine Lachs-Spinat-Tarte mit grünem Salat, Penne mit gebratenen Artischocken & Oliven sowie endlich wieder den besten Espresso Karlsruhes (1,30 Euro) im "Eukalyptus" für mich. Und am Donnerstag leckerstes Pastrami-Brötchen von der Metzgerei Brath!!




Gelesen:
Offline:
Ich lese mittlerweile schon seit einigen Wochen immer wieder "Blauer Hibiskus"* von Chimamanda Ngozi Adichie, komme aber nicht so richtig voran. Das liegt nicht daran, dass das Buch nicht gut geschrieben wäre oder mich nicht packt, aber die Schilderungen, wie der Vater die Kinder körperlich und verbal brutal züchtigt, sind für mich so schwer verdaulich, dass ich das Buch nur in kleinen Happen lesen kann. Trotzdem bisher sehr lesenswert!
Online:
Abhängig vom Zucker - Achten Sie Ihr Essen, achten Sie sich selbst  und warum allein schon das Wort "Influencer" gefährlich ist.

Gedacht:
Ich möchte wieder 1-2 Mal in der Woche selbstgekochtes Essen als Mittagessen fürs Büro mitnehmen und meine stark vernachlässigte Kategorie "Büro-Lunch" auf dem Blog wieder mit neuen Rezepten füllen. Nehmt ihr euch auch Mittagessen ins Büro mit? Was gibt es bei euch? Ich freue mich über Rezeptvorschläge!

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Kokos-Kartoffelsuppe mit Pistaziengremolata

Kokos-Kartoffelsuppe mit Pistaziengremolata

Ach Mensch, kaum freue ich mich über das Winter Wonderland in Karlsruhe, schon wird es wieder wärmer und regnet so stark, dass innerhalb von zwei Tagen der ganze Schnee weggespült wird. Aber diese Kokos-Kartoffelsuppe mit Pistaziengremolata nach einem Rezept aus der aktuellen "Lecker" schmeckt bei nasskaltem Wetter genauso gut wie bei Schnee! Die Optik der Suppe ist etwas unscheinbar, aber das täuscht. Die Kartoffelsuppe bekommt durch frischen Ingwer, Zitronengras und Kokosmilch eine leicht asiatische Note, und die Gremolata aus Pistazien, Kapern, Schalotten, Zitrone und Petersilie sorgt für einen überraschenden Säurekick mit Crunch. Sehr fein!

Kokos-Kartoffelsuppe mit Pistaziengremolata


Rezept: Kokos-Kartoffelsuppe mit Pistaziengremolata
(für 4 Portionen)

Zutaten:
1 Stange Lauch
1 Stück Ingwer (ca. 20g)
1 Knoblauchzehe
700g mehligkochende Kartoffeln
5 EL Öl
Salz, Pfeffer
1 Dose Kokosmilch (400ml)
800ml Gemüsebrühe
3 Stangen Zitronengras
1 Bio-Zitrone
4 EL Pistazienkerne (nicht geröstet, nicht gesalzen)
2 EL Kapern
4 Stängel glatte Petersilie
1 Schalotte

Zubereitung:
Für die Kokos-Kartoffelsuppe den Lauch putzen, längs halbieren und unter fließendem Wasser waschen. Dann den Lauch in feine Ringe schneiden. Ingwer schälen und fein würfeln. Knoblauch schälen und fein hacken. Kartoffeln schälen und in kleine Würfel schneiden.

In einem großen Topf 1 EL Öl erhitzen. Lauch, Ingwer und Knoblauch darin andünsten. Kartoffeln zugeben, kurz mitdünsten. Dann alles mit Salz und Pfeffer würzen. Kokosmilch und Gemüsebrühe zugeben, einmal aufkochen lassen. Zitronengras waschen, äußere Blätter entfernen und die Zitronengrasstengel mit dem Messerrücken eines großen Messers andrücken. Zitronengras zur Suppe geben und die Kokos-Kartoffelsuppe bei mittlerer Hitze ca. 20-25 Minuten köcheln lassen, bis die Kartoffeln weich sind.

Für die Pistaziengremolata die Zitrone heiß abwaschen, abtrocknen und die Schale fein abreiben. Zitrone halbieren und auspressen. Pistazien und Kapern fein hacken. Petersilie waschen, trocken schütteln und die Blätter von den Stängeln zupfen. Petersilienblätter sehr fein hacken, dann die Zitronenschale mit dem Zitronensaft, den Pistazien, den Kapern, der gehackten Petersilie und 4 EL Öl vermischen. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Suppentopf vom Herd nehmen. Zitronengrasstangen aus der Suppe nehmen und wegwerfen. 4 EL Kartoffelwürfel aus der Suppe nehmen, beiseite stellen. Dann die Suppe mit dem Stabmixer sehr fein pürieren.

Suppe portionsweise in tiefe Teller geben, je 1 EL Kartoffelwürfel und 1 EL Pistaziengremolata zugeben und die Kokos-Kartoffelsuppe sofort servieren.

Rindfleisch-Gemüseeintopf

Rindfleisch-Gemüseeintopf

Der Winter ist da! So von drinnen betrachtet, hat der Schneefall draußen vor dem Fenster für mich etwas Beruhigendes und fast schon Meditatives. Alles ist ruhiger und friedlicher als sonst. Und ich habe große Lust auf Suppen und Eintöpfe wie diesen unkomplizierten, leckeren Rindfleisch-Gemüseeintopf nach einem Rezept aus der "So is(s)t Italien.

Rindfleisch-Gemüseeintopf


Rezept: Rindfleisch-Gemüseeintopf
(für 4 Portionen)

Zutaten:
2 Zwiebeln
600g Rindfleisch (aus der Hüfte)
3 EL Olivenöl
1 EL Tomatenmark
1 TL Paprikapulver (edelsüß)
1l heiße Rinderbrühe (ersatzweise: Gemüsebrühe)
600g festkochende Kartoffeln
300g Karotten
1 rote Chilischote
300g Kichererbsen (aus der Dose)
3 Stängel glatte Petersilie
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Zwiebeln schälen und fein würfeln. Das Fleisch trocken tupfen und in ca. 2cm große Würfel schneiden.

Öl in einem großen Bräter oder Schmortopf erhitzen und das Fleisch darin in zwei Portionen rundherum bei starker Hitze hellbraun anbraten. Dann Zwiebeln, Tomatenmark und Paprikapulver zugeben und kurz mitbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen, dann die heiße Brühe zugießen. Fleisch zugedeckt bei mittlerer Hitze ca. 45 Minuten köcheln lassen.

In der Zwischenzeit die Kartoffeln und die Karotten schälen. Kartoffeln halbieren, in ca. 1cm dicke Scheiben schneiden. Karotten in ca. 1cm große Würfel schneiden.Chili putzen, längs aufschneiden und Kerne und Scheidewände entfernen. Chilischote waschen und fein hacken. Kichererbsen in ein Sieb abgießen und unter fließendem Wasser abspülen. Abtropfen lassen. Petersilie waschen, trocken schütteln und die Blätter von den Stängeln zupfen. Blätter grob hacken.

Nach 45 Minuten Kartoffeln, Karotten und Chili zur Suppe geben und weitere 20 Minuten garen lassen. Nach 10 Minuten die Kichererbsen zugeben und mitgaren.

Rindfleisch-Gemüseeintopf mit Salz und Pfeffer abschmecken. Eintopf portionsweise in tiefe Teller geben, mit gehackter Petersilie bestreuen und sofort servieren.

Wochenrückblick 1/2017

Wochenrückblick 1/2017

Ich versuche mich mal an einer neuen Kategorie, dem Wochenrückblick! Nicht nur, aber auch kulinarisch. Alles, was ich in der vergangenen Woche in irgendeiner Art erwähnenswert finde. Ich hoffe, es interessiert euch!

Gegessen:
Den traditionellen Anti-Kater-Salat mit Matjes, sauren Gurken und Apfel an Neujahr, schmeckt auch ganz ohne Kater.
Eine Kartoffel-Kokos-Suppe mit Pistazien-Gremolata, die ich demnächst verbloggen werde.
Eine Spinat-Feta-Tarte mit Filoteig nach einem Rezept aus der aktuellen "Lecker". Für ganz gut aber nicht bloggenswert befunden - dieses Rezept für Spinatquiche mit Feta (und Mürbteigboden) finde ich besser!




Auswärts habe ich das sensationelle Pastrami-Sandwich (4,90 Euro), das es immer Donnerstags in der Metzgerei Brath in Karlsruhe gibt, gegessen. Und ich war mal wieder beim Mittagstisch im Mediterrane in Karlsruhe, dort gab es eine sehr gute Pasta mit Kürbis, Linsen & Ingwer (5 Euro) für mich. Man merkt: ich arbeite wieder!

Gelesen:
Offline: 
Brand Eins. Ich habe schon länger ein Abo und bin immer wieder sehr angetan von den Themen, die in dieser Tiefe und Gründlichkeit von sonst keiner mir bekannten Zeitschrift behandelt werden. Leseempfehlung!




Offline/Online:
Neu für mich entdeckt habe ich Readly! Hier kann ich in der App oder online viele Zeitschriften lesen, die ich mir tatsächlich auch schon regelmäßig kaufe, wie die "Lecker" und "So is(s)t Italien". Und mein überquellendes (Food-)Zeitschriftenregal wird auch entlastet! Im Moment bin ich noch im kostenlosen Probemonat, aber vermutlich werde ich das Abo kostenpflichtig verlängern. Das ist keine bezahlte Werbung, sondern meine persönliche Meinung!
Online:
Finger weg von grünen Smoothies und wie Blogs das Reisen zerstören

Gedacht:
Mich freut die neue Kommentier-Lust und dass es auch vielen anderen Bloggern so geht wie mir: Kommentare sind unser Antriebsstoff! Schön, dass sich so viele vorgenommen haben, künftig wieder mehr zu kommentieren. Austausch ist toll.

Ich wünsche euch einen schönen Sonntag! Genießt das Winter-Wetter und rutscht nicht aus.


Linseneintopf mit Salsicce, Zucchini und Kirschtomaten

Linseneintopf mit Salsicce, Zucchini und Kirschtomaten

Dieser Linseneintopf mit Salsicce, Zucchini und Kirschtomaten sieht zugegebenermaßen nicht besonders attraktiv aus, schmeckt aber gerade bei der aktuellen Wetterlage (brrrrrrr!) wunderbar deftig-wärmend. Außerdem sorgen Linsen, die am Jahresanfang gegessen werden, für eine gut gefüllte Brieftasche im laufenden Jahr, glauben zumindest die Italiener. Ob das wohl stimmt? Schaden kann so ein Linseneintopf auf jeden Fall nicht! Das Rezept stammt aus "Gut gekocht. Das Grundkochbuch"* von Cornelia Schirnharl, das ich schon lange im Regal stehen habe und immer wieder gerne hervorhole.

Linseneintopf mit Salsicce, Zucchini und Kirschtomaten


Rezept: Linseneintopf mit Salsicce, Zucchini und Kirschtomaten
(für 4 Portionen)

Zutaten:
1 rote Zwiebel
1 Knoblauchzehe
2 Zweige frischer Salbei
2 Zweige frischer Thymian
2 Zweige Rosmarin
3 EL Olivenöl
250g Tellerlinsen
1l Gemüsebrühe
1 Zucchini
250g Kirschtomaten
200g Salsicce (ital. Fenchel-Bratwurst)
50ml Aceto Balsamico
2 TL Honig
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln. Salbei, Rosmarin und Thymian waschen, trocken schütteln, die Blätter von den Stängeln zupfen und grob hacken.

In einem großen Topf 2 EL Öl erhitzen. Zwiebel, Knoblauch und Kräuter darin andünsten, dann die Linsen zugeben und ebenfalls kurz andünsten. Mit Gemüsebrühe ablöschen. Alles einmal aufkochen lassen, dann die Hitze reduzieren und die Linsen zugedeckt bei mittlerer Hitze ca. 40 Minuten bissfest garen.

In der Zwischenzeit Zucchini und Kirschtomaten waschen. Zucchini in ca. 1cm große Würfel schneiden. Kirschtomaten halbieren.

In einer Pfanne 1 EL Öl erhitzen und die Zucchiniwürfel darin bei mittlerer Hitze ca. 5 Minuten braten. Mit Salz würzen, dann die Pfanne vom Herd nehmen und die halbierten Kirschtomaten unter die Zucchini rühren.

Eine weitere Pfanne ohne Fett erhitzen. Die Salsicce in Bällchen aus der Pelle drücken und in der Pfanne bei mittlerer Hitze in ca. 3-5 Minuten von allen Seiten anbraten, bis die Würste nicht mehr rot sind.

In einem kleinen Topf den Balsamico-Essig und den Honig erhitzen und auf die Hälfte einreduzieren lassen. Das geht ziemlich schnell, also dabei stehen bleiben und aufpassen!

Zucchini, Kirschtomaten, Balsamico-Reduktion und die angebratene Wurst unter die Linsen rühren und bei schwacher Hitze noch 5 Minuten ziehen lassen. Linseneintopf mit Salz und Pfeffer, nach Belieben auch mit etwas Chilipulver abschmecken.

Linseneintopf portionsweise in tiefe Teller geben und sofort servieren.


Der Linseneintopf ist auch gleich mein erster Beitrag zur gerade gestern gestarteten Jahres-Blogparade "Homemade Action" von Annkathrin und Nadine von Kochblog-Action. Im Januar ist das Thema passenderweise "Eintöpfe, Soßen und Fonds"! Da mache ich doch sehr gerne mit - und freue mich schon auf die weiteren Themen!

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