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Wochenrückblick 3/2018

Hui, die letzte Woche ist quasi an mir vorbeigerauscht. Bei der Arbeit war viel zu tun und auch sonst war einiges los. Gekocht und gegessen habe ich einiges, kam aber überhaupt nicht zum Bloggen. Deshalb kommt der (nicht nur) kulinarische Wochenrückblick diese Woche auch mit einem Tag Verspätung... aber dafür extra umfangreich!

Gegessen:
In die Woche gestartet bin ich mit einem Salat mit Babyspinat, gebackenen Kartoffeln und Feta. Ganz in Ordnung, aber nicht bloggenswert.


Salat mit Babyspinat, gebackenen Kartoffeln und Feta


Lecker wie immer war auch die Schafskäse-Zucchini-Tarte mit grünem Salat im Café Creativ Cuisine in Karlsruhe in der Mittagspause.

Schafskäse-Zucchini-Tarte mit grünem Salat


Zuhause habe ich nicht ganz originale Spaghetti Carbonara (mit Sahne!) gekocht - gut war´s.

Spaghetti Carbonara

Außerdem noch Spaghetti mit roten Linsen, Karotten, Babyspinat und Ricotta nach einem Rezept aus der "Lecker". Auch ganz gut, aber nicht bloggenswert.


Ein kulinarisches Highlight diese Woche waren (mal wieder) die Ramennudeln mit Schweinebauch und Gemüse im Kaiseki in Karlsruhe.


Zum Abschluss der Arbeitswoche gab es dann noch Penne mit Spinat, Tomaten und Feta im Glashaus in Karlsruhe für mich.

Penne mit Spinat, Tomaten und Feta im Glashaus in Karlsruhe

Am Samstag habe ich eine Möhrensuppe mit Quinoa und Frischkäse gekocht - sehr lecker, das Rezept dafür veröffentliche ich schnellstmöglich auf dem Blog!

Möhrensuppe mit Quinoa und Frischkäse


Gelesen:
Noch kein Abi, trotzdem Boss: Über einen 15jährigen, der eine Marketingagentur für Social Media gegründet hat.

Gedacht:
Diese Woche schaue ich nach langem mal wieder "Das perfekte Dinner" auf VOX. Diese Woche läuft ein "Wer ist der Profi?"-Spezial und ich glaube, zuschauen lohnt sich...

Wochenrückblick 2/2018

Die erste Arbeitswoche des noch jungen Jahres 2018 ist nur so verflogen. Ich hatte viel zu tun, lecker gegessen habe ich aber trotzdem und der (nicht nur) kulinarische Wochenrückblich fällt diese Woche richtig üppig aus! Los geht´s...

Gegessen:
Schon vor Weihnachten war ich das erste Mal im neu eröffneten Asia-Fusion-Restaurant Taumi in Karlsruhe in der Mittagspause essen. Damals habe ich gebratene Udon Nudeln gegessen, die in Ordnung, aber nicht herausragend gut waren. Dieses Mal habe ich Tempura Sushi bestellt und war sehr zufrieden - das kann ich in diesem Taumi auf jeden Fall empfehlen!

Sushi im Taumi in Karlsruhe


Außerdem gab es diese Woche mal wieder einen gefüllten Pfannkuchen mit Spinat, Feta und Tomaten im Glashaus in Karlsruhe für mich. Normalerweise esse ich dort immer ein Nudelgericht, aber der Pfannkuchen ist eine sehr leckere Abwechslung!


Nudeln gab es diese Woche natürlich auch, und zwar die Pasta des Tages im Mediterrané in Karlsruhe, nämlich Penne mit Mailänder Salami und Blumenkohl.


Am Donnerstag sind wir wieder zur  Metzgerei Brath in Karlsruhe gepilgert und haben das Pastrami-Sandwich gegessen. Schmeckt einfach jede Woche supergut!

Ein Beitrag geteilt von Juliane (@schoenertagnoch) am


Selbst gekocht habe ich diese Woche auch, und zwar eine Buddha Bowl mit ofengeröstetem Brokkoli, Reis, Acovado, geräuchertem Lachs, Granatapfelkernen und Schmanddip. Easy und lecker!



Gelesen:
Nach den Food-Trends kommen jetzt die Gastro-Trends! Sehr gerne gelesen habe ich diesen Beitrag über 7 Gastronomie-Trends 2018, gefunden im nomyblog.

Gedacht:
Am Montagabend war ich auf Einladung von Karlsruhe Tourismus in der Kunsthalle Karlsruhe und habe mit einigen anderen Karlsruher Bloggern eine exklusive Führung durch die Cézanne-Ausstellung "Metamorphosen" mitgemacht.

Porträt von Paul Cezanne in der Ausstellung "Metamorphosen" in der Kunsthalle Karlsruhe

Ich wollte die Ausstellung sowieso sehen und habe die Einladung natürlich gerne angenommen - denn die Gelegenheit, alle Kunstwerke ganz ungestört im kleinen Kreis anzuschauen und dann auch gleich noch eine private Führung durch die Leiterin der Kunstvermittlung, Dr. Sybille Brosi, zu bekommen, hat man ja eher selten.

Dr. Sybille Brosi, Kunsthalle Karlsruhe

Mit Frau Dr. Brosis Erklärungen konnte ich viele ausgestellte Bilder ganz anders wahrnehmen als ohne diese Hintergrundinfos. Wer nicht in den Genuss einer solchen Privatführung kommt, dem empfehle ich auf jeden Fall einen Audioguide für die Ausstellung! Denn erst durch die Hintergrundinformationen entfaltet die Ausstellung ihre ganze Wirkung und macht Cezannes Metamorphosen deutlich. Die Ausstellung läuft noch bis 11.2.2018. 

Ausstellungsräume Kunsthalle Karlsruhe

Cézanne. Metamorphosen
28.10.2017-11.02.2018
Staatliche Kunsthalle Karlsruhe

Frühstück: Winterliches Gewürz-Porridge

Ich frühstücke unter der Woche jeden Morgen das gleiche: Selbst gemischtes Früchtemüsli mit frischem Obst und Naturjoghurt. Das mag ich sehr gern, aber gerade jetzt im Winter habe ich manchmal das Gefühl, dass mir ein warmes Frühstück möglicherweise besser tun würde. Deshalb habe ich letzte Woche, als ich frei hatte, mal Frühstücksalternativen ausprobiert - wie dieses winterliche Gewürz-Porridge mit Mirabellen-Kompott, das ich noch vom Sommer eingemacht hatte. Bei der Zubereitung des Porridges war ich zwischendurch ehrlich gesagt etwas skeptisch, ob es nicht zu trocken wird, aber tatsächlich hat es in Kombination mit dem Mirabellen-Kompott und lauwarm sehr gut geschmeckt! Das Rezept für das Gewürz-Porridge stammt aus dem Kochbuch "Einfach gesund essen to go. Das TCM-Kochbuch"* von Beatrice und Franziska Trebuth und ich habe die Mengen auf eine Portion angepasst und etwas abgewandelt.

Winterliches Gewürz-Porridge

Rezept: Winterliches Gewürz-Porridge
(für 1 Portion)


Zutaten:
Für den Gewürzsud:
1/2 TL ganze Anissamen
1 Kardamomkapsel
1 Gewürznelke
1/2 TL gemahlener Zimt
1/2 TL gemahlener Kurkuma
Für das Porridge:
1 Dattel (entsteint)
80g feine Haferflocken
1 TL Kokosöl
2 EL Mirabellen-, Apfel- oder Birnenkompott

Zubereitung:
Für den Gewürzsud Anissamen, Kardamomkapsel und Nelke grob mörsen, dann in einer heißen, beschichteten Pfanne ohne Fett anrösten. Zimt und Kurkuma zugeben und kurz mitrösten, dann 300ml Wasser zugeben. Einmal aufkochen, dann bei geringer Hitze 5 Minuten köcheln lassen. Gewürzsud durch ein feines Sieb in einen Topf gießen. Gewürze wegwerfen.

Den Gewürzsud im Topf erwärmen. Die Dattel in feine Stücke schneiden. Haferflocken und Dattel in den Gewürzsud einrühren und in ca. 5-8 Minuten bei niedriger Hitze zu einem Brei kochen. Kokosöl unterrühren.

Das Gewürz-Porridge mit dem fertigen Kompott servieren.


Winterliches Gewürz-Porridge aus Einfach gesund essen to go 

*Hinweis: Alle Links zu Amazon sind Affiliate-Links. Das bedeutet, dass ich eine kleine Provision bekomme, wenn ihr über diesen Link etwas bei Amazon bestellt. Für euch ändert sich am Preis des Produkts dadurch nichts!

Birnen in Safran-Vanille-Sirup - ein unkompliziertes Dessert!

Weihnachten und Silvester sind vorbei, die freien Tage leider auch - das Arbeitsleben hat mich wieder! Und kein Mensch braucht jetzt noch Rezepte für festliche Menüs und tolle Desserts. Der clevere Foodblogger veröffentlicht seine Festtags-Rezepte daher spätestens Anfang Dezember. Tja, und dann gibt es Blogger wie mich, die keine Lust haben, schon im November Pseudo-Weihnachten zu feiern, nur damit die Rezepte pünktlich online sind. Deshalb gibt es meine Festtags-Rezepte jetzt.

Starten möchte ich mit dem Dessert für Silvester, den Birnen in Safran-Vanille-Sirup mit selbstgemachtem Vanille-Eis mit Tonkabohnen. Die eingelegten Birnen habe ich schon sehr oft als Dessert serviert, weil die Zubereitung so herrlich unkompliziert ist und die Birnen, damit sie durchziehen und das Aroma des Safran-Vanille-Sirups richtig schön aufnehmen können, sowieso einige Tage durchziehen sollten. Nur veröffentlicht habe ich das Rezept bisher noch nicht, das hole ich hiermit nach! Es stammt aus dem wunderbaren Kochbuch "Delicious Days"* von Nicole Stich, das ich 2009 gekauft und nahezu komplett durchgekocht habe. Viele Rezepte daraus sind in mein Standard-Repertoire übergegangen, z.B. auch der traditionelle Anti-Kater-Salat für den Neujahrstag. Falls ihr das Buch noch irgendwo entdeckt, solltet ihr also zuschlagen! Und ansonsten dieses superleckere, nicht zu süße und raffinierte Dessert-Rezept dringend ausprobieren.

Birnen in Safran-Vanille-Sirup


Rezept: Birnen in Safran-Vanille-Sirup
(für 6 Personen)

Zutaten:
250g Zucker
1 Vanilleschote
1 Limette
1/2 TL Safranfäden
3 festere Birnen

Zubereitung:
Zucker mit 600ml Wasser in einen weiten Topf geben und bei starker Hitze aufkochen, dabei gelegentlich umrühren. Dann die Hitze reduzieren und den Sirup leicht köcheln lassen.

Vanilleschote längs aufschlitzen und das Mark herauskratzen. Limette halbieren, auspressen und den Limettensaft, die Vanilleschote, das Vanillemark und die Safranfäden zum Zuckersirup in den Topf geben. Weiter köcheln lassen.

Birnen schälen, vierteln und das Kerngehäuse entfernen. Birnenviertel in den Topf mit dem Safran-Vanille-Sirup legen und bei mittlerer Hitze abgedeckt in ca. 20 bis 30 Minuten weich köcheln lassen. Die Birnen sind fertig, wenn man beim Hineinstechen mit einem Messer keinen Widerstand mehr spürt, die Birnen aber auch noch nicht auseinanderfallen.

Dann die Birnenstücke aus dem Sirup nehmen, in eine Schüssel (mit passendem Deckel) legen und mit dem Sirup übergießen. Birnen abgedeckt im Kühlschrank ein bis drei Tage im Safran-Vanille-Sirup durchziehen lassen. Je länger man die Birnen ziehen lässt, desto intensiver wird das Aroma!

Zum Servieren 1-2 Birnenstücke pro Person auf einen Teller geben, mit etwas Sirup beträufeln und mit einer Kugel Vanilleeis (bei mir: selbstgemachtes Vanilleeis mit Tonkabohnen) servieren!

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Wochenrückblick 1/2018

Ich wünsche euch allen ein gutes neues Jahr 2018 mit viel Gesundheit, Glück, Zufriedenheit und kulinarischen Genüssen! Seid ihr alle gut hineingerutscht? Ich hatte ein sehr schönes, entspanntes und leckeres Silvester und hatte die erste Januarwoche frei. Nachdem ich zwischen den Jahren ungewohnt viele Termine hatte, habe ich es letzte Woche etwas ruhiger angehen lassen. Was es zu essen gab, lest ihr jetzt im ersten kulinarischen Wochenrückblick des Jahres 2018!

Gegessen:
Das Jahr 2017 endete kulinarisch fulminant mit Büffeltatar, Knusperkapern, Onsenei, sauer mariniertem Spinat und schwarzer Aioli bei meiner lieben Freundin Kerstin von cookingaffair.de. Sagenhaft!


An Neujahr gab es unseren traditionellen Anti-Kater-Salat mit Bismarckhering, Apfel, sauren Gurken und roten Zwiebeln, der überhaupt nicht fotogen, aber sehr lecker ist.

Anti-Kater-Salat mit Bismarckhering und Apfel


Die erste Januarwoche hatte ich dann noch frei und war mit meiner Tochter zuhause, da die KiTa auch noch geschlossen war. Entspannte Tage ohne große Termine, an denen ich ohne Blick auf den Kalender nie sagen konnte, welcher Wochentag gerade ist. Herrlich! Entsprechend entspannt war es auch mit dem Kochen - auf den Tisch kamen eigentlich nur bewährte, schnelle Klassiker wie diese Linguine mit Chorizo-Sherry-Tomatensauce. Das Rezept stammt von Arthurs Tochter und ich habe es schon vor längerem auch auf meinem Blog veröffentlicht.


Außerdem habe ich die freien Tage genutzt, um mal wieder ein bisschen in meinen alten und neuen Kochbüchern zu stöbern. Normalerweise frühstücke ich unter der Woche immer mein selbstgemachtes Früchtemüsli mit Joghurt und frischem Obst. Aber gerade im Winter habe ich manchmal das Gefühl, dass mir ein warmes Frühstück möglicherweise besser bekommt. Daher habe ich ein warmes Gewürz-Winterporridge mit Mirabellenkompott nach einem Rezept aus dem TCM-Kochbuch "Einfach gesund essen to go"* von Beatrice und Franziska Trebuth ausprobiert, das ich kürzlich zugeschickt bekommen habe.


Auswärts gegessen habe ich auch einmal. Wenn ich mit Kind in der Karlsruher Innenstadt bin, gehe ich gerne in der Schmatztruhe essen, weil das Essen dort sehr schnell serviert wird, alles frisch gekocht und von guter Qualität ist, gut schmeckt und das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt. Und meiner Tochter schmecken die Fussili mit Bolognese-Sauce auch!

Fussili mit Bolognese-Sauce in der Schmatztruhe in Karlsruhe


Gelesen:
Viele, viele Foodblogbilanzen, alle gesammelt bei Sabine von Schmeckt nach mehr. Schaut unbedingt mal rein, da sind so viele tolle, lesenswerte Beiträge dabei!
Außerdem gelesen: Die Food Trends 2018: Trendprognosen aus Hanni Rützlers Food Report beim nomyblog. Werden Frauen wirklich 2018 die Food-Branche entern? Und geht der Trend zu Spezialisten und Manufakturen weiter bzw. kommt er auch mal in der breiten Masse an? Generell habe ich den Eindruck, dass alle diese Trends nur für eine kleine "Food-Elite" zutreffen und die breite Masse weiterhin alles am liebsten billig in großen Mengen im Discounter einkauft. Vielleicht bin ich aber auch einfach zu pessimistisch ;-)

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