Sonntag, 22. Januar 2017

Wochenrückblick 3/2017

Schon wieder eine Woche rum - Zeit für den (nicht nur) kulinarischen Wochenrückblick! Los geht´s:

Gegessen:
Einen gefächerten Bratapfel mit Streuseln und Vanilleeis. Das war unser Dessert an Heiligabend, das allen hervorragend geschmeckt hat und total einfach in der Zubereitung war. Da ich es an Heiligabend mangels Zeit (und Licht!) nicht fotografiert habe, "musste" ich es am Wochenende noch mal machen. So lecker! Das Rezept veröffentliche ich nächste Woche auf dem Blog.


Die gratinierten Fussili mit Spitzkohl und Rosinen nach einem Rezept aus der aktuellen "So is(s)t Italien" waren nicht gerade was für die schlanke Linie, aber sehr sehr lecker. Das Rezept kommt ebenfalls demnächst!




Auswärts gab es für mich unter anderem Penne mit Zitrone-Zucchini-Sauce im "Glashaus", einem vegetarischem Imbiss in der Nähe meines Büros, Linsensuppe mit Würstchen und Pizza beim monatlichen Karlsruher Bloggerstammtisch, der mal wieder im PURino stattfand.



Gelesen:
Offline:
Tusch und Konfetti: Ich habe mir nach über einem Jahr mal wieder ein neues Kochbuch gekauft! "Kochen für Kleinkinder. Gesund essen ab dem ersten Jahr"* von Dagmar von Cramm. Nachdem ich für meine Tochter aktuell immer die gleichen paar Gerichte koche, wollte ich ihren Speiseplan gerne etwas erweitern. Allerdings hat sie gleich das erste ausprobierte Rezept, eine Zucchini-Polenta, rundheraus verweigert. ;-) Ich probiere es aber weiterhin!

Kochen für Kleinkinder

Ich war extra mal wieder in einer Buchhandlung, um mir die verschiedenen Kochbücher mit kleinkindtauglichen Rezepten anzuschauen. Die Auswahl war recht groß, aber in den meisten Büchern waren auf den ersten Blick nur Rezepte drin, für die ich eigentlich kein Kochbuch benötige: Kartoffelbrei mit Rahmspinat, Nudeln mit Tomatensoße, Suppe mit Würstchen, Pfannkuchen, Waffeln... Richtig sauer aufgestoßen ist mir aber die Rubrik "Papa kocht" in einem Kochbuch. Was soll das denn? Benötigt Papa extra Rezepte, weil er ja eh nicht kochen kann? Sind die Rezepte besonders ausführlich erklärt, oder wird dabei ausschließlich mit Fleisch gekocht? Doof.

Online:
Die beiden Krautköpfe Susann und Yannic waren über Weihnachten in Apulien: Über Trullis, Steinbacköfen und Zitronenbäume und haben eine wahre Bilderflut mitgebracht.

Gedacht:
Unser örtlicher Bäcker, der selbst bäckt und wirklich gute Brötchen, Brot und Kuchen macht, hatte nach Weihnachten wie jedes Jahr 3 Wochen Betriebsferien. Wir essen nur am Wochenende Brötchen, aber trotzdem habe ich den "Maier Bäck" schwer vermisst. Wir haben uns mit Brötchen eines anderen Bäckers im Ort beholfen (schmeckten nach Pappe) und mit aufgebackenen Brötchen von der Tankstelle (ebenfalls Pappe-Geschmack). Unsere Tochter, die Brot und Brötchen liebt, hat die Tankstellen-Brötchen empört von sich geworfen und lieber auf ihr geliebtes Brot verzichtet. Seit Donnerstag hat der Bäcker unseres Vertrauens wieder geöffnet und das Wochenend-Frühstück mit frischen Brötchen haben wir alle ganz besonders genossen! Und mir wurde wieder bewusst, wie glücklich wir uns schätzen können, so einen guten Bäcker bei uns im Ort zu haben.

*Hinweis: Alle Links zu Amazon sind Affiliate-Links. Das bedeutet, dass ich eine kleine Provision bekomme, wenn ihr über diese Verlinkung etwas bei Amazon bestellt. Für euch ändert sich am Preis des Produkts dadurch nichts. 

Freitag, 20. Januar 2017

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A perfect snack for road trips: Homemade fruit gums (Post sponsored by Volkswagen)

Today I show you the second recipe for tasty travel snacks, which I created on behalf of Volkswagen! I already mentioned it in the delicious homemade cereal bar post: I don‘t want anybody to eat in my car in order to avoid crumbs and stains. An exception to this rule are gummy bears. Yes, I know, they are not especially healthy, but I simply LOVE gummy bears! And they do not crumble and dribble. This makes them the only snack which is allowed during a car ride. I prefer the red gummy bears, closely followed by the yellow and the orange ones. And if I make the gummy bears myself, then it is clear that I only produce the red ones, right? In this case, I used grape juice, but you can use cherry juice as well.

Selbstgemachte Gummibärchen (Fruchtgummi)


Recipe: Homemade fruit gums
(Approx. 100 small fruit gums)

Ingredients:
125ml red grape juice
1 teaspoon lemon juice
3 teaspoons sugar
30g instant soluble powder gelatine

Preparation:
Place a silicone gummy bear mould (or a silicone ice cube tray or mini ring cake mould) on a small baking tray or on a cutting board so that it can be transferred easily to the refrigerator after filling.


Put the grape juice, lemon juice and sugar in a small saucepan and heat gently, but do not bring it to a boil.

As soon as the sugar has dissolved, stir the powder gelatine with a whisk. The liquid should not boil. If it frothes, skim it with a spoon.

When the gelatine has dissolved, remove the pot from the heat and gently fill the fruit gum into a silicone fruit gum mould. Caution, the smaller the figures, the sooner the sticky liquid drips!

Then place the silicone mould in the refrigerator and let it cool overnight. The next day loosen the fruit gums carefully from the mould.

Add the fruit gum to a small bag or a screw top jar. Eat them up within 2-3 days! Since the fruit gums are quite sticky, you can sprinkle them with some sifted powdered sugar before transferring them, that way they do not stick together so strongly.

In the next weeks, there will be three more recipes for delicious, self-made packed lunches on the blog. And, of course, you can find many more recipes on the Volkswagen Pinterest Board!


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Zum Naschen auf langen Autofahrten: Selbstgemachte Fruchtgummis (Post sponsored by Volkswagen)

Heute zeige ich euch das zweite Rezept für leckeren Reiseproviant, das ich im Auftrag von Volkswagen entwickelt habe! Ich habe es ja schon bei den leckeren selbstgemachten Müsliriegeln erwähnt: Bei mir darf im Auto nicht gegessen werden, da ich Krümel und Flecken im Auto vermeiden möchte. Eine Ausnahme bilden Gummibärchen. Ja, ich weiß, besonders gesund sind sie nicht, aber ich LIEBE Gummibärchen einfach. Und sie krümeln und kleckern nicht. Damit sind sie der einzige Snack, der auch während der Fahrt bei mir genascht werden darf. Am liebsten mag ich die roten Gummibärchen, dicht gefolgt von den gelben und den orangenen. Die weißen und die grünen Gummibärchen gebe ich dagegen gerne ab. Und wenn ich die Gummibärchen selbst mache, dann ist ja klar, dass ich nur rote produziere, oder? In diesem Fall habe ich Traubensaft verwendet, ihr könnt aber ebenso gut Kirschsaft verwenden.

Rezept: Selbstgemachte Fruchtgummis
(ergibt ca. 100 kleine Gummibärchen)

Zutaten:
125ml roter Traubensaft
1 TL Zitronensaft
3 TL Zucker
30g sofort lösliche Pulvergelatine

Zubereitung:
Eine Silikon-Gummibärchen-Form (oder eine Silikon-Eiswürfel-Form oder Minigugl-Form) in ein kleines Backblech oder auf ein Schneidebrett stellen, damit sie nach dem Befüllen unfallfrei in den Kühlschrank gestellt werden kann.

Traubensaft, Zitronensaft und Zucker in einen kleinen Topf geben und erwärmen, aber nicht zum Kochen bringen.

Sobald sich der Zucker aufgelöst hat, die Pulvergelatine mit einem Schneebesen einrühren. Die Flüssigkeit darf weiterhin nicht kochen. Falls sich Schaum bildet, diesen mit einem Löffel abschöpfen.

Wenn sich die Gelatine aufgelöst hat, den Topf vom Herd nehmen und die Fruchtgummi-Flüssigkeit vorsichtig in eine Silikon-Fruchtgummiform einfüllen. Je kleiner die Figuren, desto eher tropft etwas von der klebrigen Flüssigkeit daneben!

Dann die Silikonform in den Kühlschrank stellen und am besten über Nacht abkühlen und fest werden lassen. Am nächsten Tag die Fruchtgummis vorsichtig aus der Form lösen.

Fruchtgummis in eine Bonbontüte oder in ein kleines Schraubglas umfüllen. Am besten innerhalb von 2-3 Tagen vernaschen, länger sind die selbstgemachten Fruchtgummis nicht haltbar. Da die Fruchtgummis recht klebrig sind, könnt ihr sie vor dem Umfüllen noch mit etwas gesiebtem Puderzucker bestreuen, dann kleben sie nicht so stark aneinander.

In den nächsten Wochen wird es auf dem Blog noch drei weitere Rezepte für leckeren, selbstgemachten Reiseproviant geben. Und natürlich findet ihr auf dem Volkswagen Pinterest Board noch viele weitere Rezepte!

Hinweis: Post sponsored by Volkswagen – dieser Blogbeitrag entstand im Auftrag von Volkswagen.
Note: Post sponsored by Volkswagen – this blog entry was created on behalf of Volkswagen.

Mittwoch, 18. Januar 2017

Lauwarmer Kürbis-Zwiebelsalat

Zwischen den ganzen Eintöpfen und Linsen-Gerichten muss ich jetzt mal eine kurze Eintopf- und Schmorgericht-Pause einlegen und das Rezept für diesen lauwarmen Kürbis-Zwiebelsalat veröffentlichen. Zugegeben, das Gericht gab es, mit dem wahrscheinlich letzten Hokkaidokürbis des Jahres, schon im letzten Jahr bei mir. Dass es erst jetzt den Weg auf den Blog findet, hat aber eher mit mangelnder Zeit und Muße zum Bloggen zu tun als mit dem Rezept aus einer älteren Ausgabe der "So is(s)t Italien" - das Rezept ist nämlich prima! 



Rezept: Lauwarmer Kürbis-Zwiebelsalat
(für 2 Portionen)

Zutaten:
1/2 Hokkaidokürbis (ca. 500g)
2 rote Zwiebeln
2 EL Balsamicoessig
1 EL Honig
2 EL Olivenöl
75g Rucola
50g Speckwürfel
2 EL Weißweinessig
6 grüne Oliven ohne Stein
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Kürbis waschen, halbieren und Kerne und fasriges Fruchtfleisch mit einem Löffel entfernen. Kürbis vierteln und in dünne Spalten schneiden. Eine rote Zwiebel schälen und fein würfeln. IN einer Schüssel Zwiebel, Balsamicoessig, Honig und 1 EL Olivenöl verrühren, mit Pfeffer würzen. Kürbisspalten zugeben, gut vermischen und alles 5 Minuten ziehen lassen.

Den Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen. Marinierte Kürbisspalten darauf verteilen und im heißen Backofen auf der mittleren Schiene 30 Minuten backen, dabei die Kürbisspalten nach 15 Minuten einmal wenden.

In der Zwischenzeit die zweite Zwiebel schälen, halbieren und in feine Streifen schneiden. Rucola putzen, waschen, trocken schleudern und in mundgerechte Stücke zupfen. Speckwürfel in einer beschichteten Pfanne ohne Fett bei mittlerer Hitze knusprig braten. Speckwürfel aus der Pfanne nehmen und auf etwas Küchenpapier abtropfen lassen. Zwiebelringe in die Pfanne geben und im Bratfett anbraten. Mit 3 EL Wasser und dem Weißweinessig ablöschen. Einmal aufkochen lassen, mit Salz und Pfeffer würzen.

Kürbis aus dem Ofen nehmen, leicht abkühlen lassen. Kürbisspalten in einer großen Schüssel mit dem Speck, den Oliven und dem Rucola mischen. Die warme Marinade darüber gießen, alles vermengen und den Kürbis-Zwiebelsalat sofort lauwarm servieren.

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