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Linguine mit Spinat, getrockneten Tomaten und Walnüssen

Gerade bin ich wieder voll auf dem Pasta-Trip. Kohlenhydrate machen (mich) glücklich, das wissen regelmäßige Blogleser ja bereits. Aber ich habe tatsächlich zwischendurch auch mal Phasen, in denen ich recht wenig Nudeln esse. Gerade kann ich aber nicht genug von Nudeln bekommen. Diese Linguine mit Spinat, getrockneten Tomaten und Walnüssen nach einem Rezept aus der Februar-Ausgabe der "Lecker" sind blitzschnell zubereitet und es werden eigentlich nur Zutaten verwendet, die ich fast immer zuhause vorrätig habe. Perfekt also, wenn mal keine Zeit zum Einkaufen war und aus dem Vorrat gekocht werden muss!

Rezept für Linguine mit Spinat, getrockneten Tomaten und Walnüssen


Rezept: Linguine mit Spinat, getrockneten Tomaten und Walnüssen
(für 2 Portionen)

Zutaten:
1/2 Zwiebel
6 getrocknete Tomaten (in Öl)
200g TK-Blattspinat
125ml Gemüsebrühe
50g Frischkäse
Salz, Pfeffer
200g Linguine oder andere dünne Nudeln
2 EL Walnusskerne
40g Parmesan am Stück

Zubereitung:
Zwiebel schälen und fein würfeln. Tomaten aus dem Öl nehmen, abtropfen lassen und in dünne Streifen schneiden. Dabei 1 EL Öl auffangen.

Linguine in reichlich Salzwasser nach Packungsanweisung al dente kochen.

1 EL Öl von den getrockneten Tomaten in einem kleinen Topf erhitzen. Zwiebel und Tomaten darin andünsten. Gefrorenen Spinat und Gemüsebrühe zugeben, aufkochen lassen. Dann den Frischkäse einrühren, die Hitze reduzieren und den Spinat bei geschlossenem Deckel und mittlerer Hitze ca. 8 Minuten köcheln lassen.

In der Zwischenzeit die Walnüsse grob hacken und den Parmesan fein reiben. Spinat-Tomaten-Sauce mit Salz und Pfeffer würzen. Linguine in ein Sieb abgießen, abtropfen lassen und mit dem Spinat vermischen.

Linguine mit Spinat portionsweise in tiefe Teller geben, mit Walnüssen und Parmesan bestreuen und sofort servieren.

Süßkartoffel-Kokos-Hähnchen-Topf mit Brokkoli mit gerösteten Cashewkernen

Heute gibt es noch mal ein Rezept, das genau das richtige Essen für nasskalte, graue Tage ist. Der Süßkartoffel-Kokos-Hähnchen-Topf mit Brokkoli und gerösteten Cashewnüssen nach einem Rezept von der Lecker-Webseite bringt Farbe auf den Teller und wohlige Wärme in den Bauch. Und so lecker dieser Eintopf auch war, so sehr hoffe ich doch, dass das Wetter bald viel zu warm und frühlingshaft dafür ist... bis dahin kann ich euch dieses Seelenwärmer-Rezept nur empfehlen!

Süßkartoffel-Kokos-Hähnchen-Topf mit Brokkoli

Rezept: Süßkartoffel-Kokos-Hähnchen-Topf mit Brokkoli mit gerösteten Cashewkernen
(für 2 Portionen)

Zutaten:
1/2 rote Zwiebel
250g Brokkoli
250g Süßkartoffel
1 rote Chilischote
1 Frühlingszwiebel
200g Hähnchenbrust
1 EL Öl
200g Dosentomaten (mit Saft)
200ml Kokosmilch
2 EL Cashewkerne
1 Limette
Salz

Zubereitung:
Zwiebel schälen und fein würfeln. Brokkoli waschen, putzen und in kleine Röschen schneiden. Süßkartoffel schälen, in 1cm große Würfel schneiden. Chilischote waschen, putzen und längs aufschlitzen. Kerne und Scheidewände entfernen, dann die Chilischote in dünne Ringe schneiden. Frühlingszwiebel waschen, Strunk und das Grün entfernen. Frühlingszwiebel in dünne Ringe schneiden. Hähnchenbrust unter fließendem Wasser abspülen, trocken tupfen und in mundgerechte Stücke schneiden.

1 EL Öl in einem Wok erhitzen. Fleisch darin unter Rühren rundherum anbraten, dann das Fleisch herausnehmen. Zwiebel, Brokkoli und Süßkartoffelwürfel im heißen Bratfett 2-3 Minuten dünsten. Tomaten in der Dose kleinschneiden und mit der Kokosmilch zum Gemüse in den Wok geben. Alles einmal aufkochen lassen, dann die Hitze reduzieren und alles bei mittlerer Hitze ca. 8 Minuten köcheln lassen.

In der Zwischenzeit die Cashewkerne in einer beschichteten Pfanne ohne Fett rundherum goldbraun rösten. Limette halbieren und eine Hälfte auspressen. Restliche Limette anderweitig verwenden.

Fleisch zum Gemüse in den Wok geben und erwärmen. Mit 1 EL Limettensaft und Salz würzen.

Geröstete Cashewnüsse grob hacken, mit Frühlingszwiebeln und Chiliringen vermischen. Süßkartoffel-Kokos-Hähnchen-Topf portionsweise in tiefe Teller füllen, mit der Cashewkern-Mischung bestreuen und sofort servieren.

Wochenrückblick 16/2017

Diese Woche war besonders lecker und der (nicht nur) kulinarische Wochenrückblick fällt diese Woche sehr üppig aus. Allerdings kam das selbst kochen etwas zu kurz. Das soll nächste Woche wieder anders werden, deshalb habe ich mir heute einen Wochen-Speiseplan erstellt. Aber jetzt kommt erst mal der Rückblick auf die letzte Woche für euch!

Gegessen:
Am Ostermontag gab es Sauerbraten mit handgeschabten Spätzle (und Butterbröseln) bei meiner Schwiegermutter, gefolgt von Käsekuchen und Kirschkuchen. An den meisten anderen Abenden gab es nur ein belegtes Brot oder Reste. Positiv herausgestochen ist eine spontan zusammengewürfelte und im Ergebnis sehr leckere Buddha Bowl mit Brokkoli, Bulgur, Pastinaken, Hähnchenbrust und Kirschtomaten mit Frischkäsesauce.


Auswärts gab es nicht besonders gelungene "vietnamesische Nudeln" mit Tom Kha Gai Gemüse im mint (7,80 Euro). Aber immerhin in sehr netter Gesellschaft ;-) Eine wie immer gute Quiche Lorraine mit grünem Salat im Café Creativ Cuisine (5,50 Euro) in Karlsruhe.

Quiche Lorraine mit grünem Salat im Creativ Café Cuisine in Karlsruhe

Außerdem Penne mit Zucchini-Zitronen-Creme (5,50 Euro) im Glashaus in Karlsruhe. Am Freitag hatte ich frei und war- wie jedes Jahr - mit Kerstin und (dieses Jahr zum ersten Mal) mit Mara auf der Slowfood-Messe in Stuttgart. Mittags gab es ein leckeres Tomaten-Focaccia an einem italienischen Stand (ohne Foto). 

Lammhaxe aus dem Schnellkochtopf beim AEG Event auf der Slowfood Messe

Abends gab es verschiedene Lammbratwürste, butterzarte Lammhaxe aus dem Schnellkochtopf und ein geniales Milch & Honig-Dessert beim AEG-Event im Rahmen der Slowfood-Messe.

Milch & Honig - Dessert beim AEG-Event auf der Slow Food Messe

Gebackene Milch, Milch-Honig-Eis, Dulce de Leche, Milchcrumble, Blätterteig und getrocknete Milchhaut. Super! Die Milchhaut, die ich auf warmer Milch immer leicht angewidert entferne, schmeckt getrocknet übrigens eher neutral und ist somit durchaus essbar ;-)

Gelesen:
Ich liebäugle gerade mit (Fern-)Reiseplänen für nächstes Frühjahr. Ein bei mir sehr hoch im Kurs stehendes Reiseziel ist Südafrika, daher lese ich gerade sehnsüchtig Kapstadt-Traveldiarys und Südafrika-Reiseberichte... ach!

Gedacht:
Diese Woche ist mein "Gedacht" eher ein "Gekauft", ich möchte euch nämlich meine "Ausbeute" von der Slowfoodmesse 2017 in Stuttgart zeigen, auf der ich mit Kerstin und Mara war.
Ein Besuch bei Sibel von der Papillon Mandelmanufaktur aus Stuttgart ist für Kerstin und mich ein Pflichtbesuch. Dieses Mal habe ich mir das mediterrane und das orientalische Mandelpesto gekauft. Außerdem Frühlingshonig mit Kirschblüten von Summtgart, einer demeter-Imkerei aus Stuttgart. Eine genial leckere Caramellsauce mit gesalzener Butter, leicht salzig und nicht zu süß von Le Moulin (auch aus Stuttgart). Ein Glas essbare Blüten von Melis Blütensalz. Sonnengetrocknete Dattel-Tomaten aus Sizilien, wahnsinnig aromatisch und eine echte Umami-Bombe. Außerdem noch die genialen Vanilleschoten von Madavanilla, die auf dem Bild fehlen, weil ich sie bereits eingefroren habe. So bleiben sie ewig aromatisch und feucht.

Leckere Ausbeute von der Slowfood Messe 2017 in Stuttgart


Die Produkte hier habe ich alle selbst bezahlt, das sind also alles meine persönlichen Empfehlungen! Schwer vermisst haben Kerstin und ich den Stand von Münchner Kindl Senf, ein Besuch dort war nämlich fest eingeplant, um die Vorräte an Senf und der Dirty Harry BBQ-Sauce aufzustocken :(
Ebenfalls vermisst habe ich den Apfel-Balsamico-Essig von den Böblinger Streuobstwiesen.

Also: Falls ihr aus dem Großraum Stuttgart seid und heute noch nichts vorhabt, empfehle ich euch einen Besuch auf dem Markt des guten Geschmacks aka der Slowfood-Messe. Sie läuft nur noch heute und ein Besuch lohnt sich definitiv! Eine Tageskarte kostet 13 Euro, ermäßigt 10 Euro.

Buddha Bowl mit gerösteten Kichererbsen, Quinoa, Wildkräutersalat, Avocado und einem Dressing aus gegrillter Paprika

Momentan bin ich wieder im Buddha Bowl Fieber! Ich glaube, das liegt auch am Frühling. Der macht zwar diese Woche gerade noch mal eine kurze Pause, aber grundsätzlich bin ich jetzt auf Frühling und leichte, frische Gerichte eingestellt. Gerichte, die lecker schmecken, sättigen, aber nicht belasten. Wie diese Buddha Bowl mit gerösteten Kichererbsen, Quinoa, Wildkräutersalat, Avocado und einem Dressing aus gegrillter Paprika! Das Rezept habe ich auf dem englischsprachigen Blog "Well and full" gefunden und etwas nach meinem Geschmack und meinen Vorräten abgewandelt.

Buddha Bowl mit gerösteten Kichererbsen, Quinoa, Wildkräutersalat, Avocado und einem Dressing aus gegrillter Paprika


Rezept: Buddha Bowl mit gerösteten Kichererbsen, Quinoa, Wildkräutersalat, Avocado und einem Dressing aus gegrillter Paprika 
(für 2 Portionen)

Zutaten:
75g Quinoa
Für die gerösteten Kichererbsen:
1 Dose Kichererbsen
2 EL Olivenöl
Salz
1/2 TL Pimentón de la Vera (geräuchertes Paprikapulver)
1 getrocknete Chilischote
1/2 TL gemahlener Kurkuma
1/2 TL getrockneter Oregano
Für das Dressing aus gegrillter Paprika:
1/2 Glas gegrillte Paprika, in Öl eingelegt
Saft von 1/2 Zitrone
Salz, Pfeffer
Sonstiges:
ca. 50g gemischter Wildkräutersalat
1 Avocado
etwas Schwarzkümmelsaat zum Garnieren

Zubereitung:
Quinoa in ein Sieb geben, unter fließendem Wasser abspülen. Quinoa mit 150ml Wasser in einen kleinen Topf geben und aufkochen lassen. Dann bei geschlossenem Deckel und niedriger Hitze ca. 15 Minuten köcheln lassen, bis das Wasser aufgesogen ist. Dann den Topf vom Herd nehmen und Quinoa weitere 10 Minuten ziehen lassen.

Für die gerösteten Kichererbsen die Kichererbsen in ein Sieb abgießen, unter fließendem Wasser gründlich abspülen. Kichererbsen nach Belieben häuten. Chilischote zerbröseln.
Den Backofen auf 220 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Kichererbsen in eine feuerfeste Auflaufform geben und mit dem Olivenöl, Pimentón de la Vera, Chilischote, Kurkuma und Oregano vermischen. Kräftig mit Salz würzen und im heißen Backofen auf der mittleren Schiene 15 Minuten rösten, dabei die Kichererbsen einmal durchrühren, damit sie gleichmäßig geröstet werden.

Für das Dressing die Paprika aus dem Öl nehmen, etwas abtropfen lassen. Zitrone auspressen. Zitronensaft und Paprika in ein hohes Gefäß geben und mit dem Stabmixer fein pürieren. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Wildkräutersalat verlesen, in mundgerechte Stücke zupfen, waschen und trocken schleudern. Avocado halbieren, schälen und den Kern entfernen. Avocado in mundgerechte Streifen schneiden.

Zum Servieren Quinoa, geröstete Kichererbsen, Wildkräutersalat und je eine halbe Avocado portionsweise in Bowls füllen. Avocadostreifen mit Schwarzkümmelsaat bestreuen. Dressing aus gegrillter Paprika über den Wildkräutersalat und die Quinoa geben und die Buddha Bowl sofort servieren.

Foodbloggercamp Reutlingen 2017

Vor knapp 2 Monaten, am Faschingswochenende Ende Februar, war ich zum mittlerweile dritten Mal beim Foodbloggercamp in Reutlingen. Das Foodbloggercamp ist ein Barcamp zum Thema Kochen, Essen, Bloggen und allem, was damit zusammen hängt.Über das Foodbloggercamp 2014 und 2015 hatte ich bereits auf dem Blog berichtet. Mittlerweile findet das Foodbloggercamp auch noch in anderen Städten und mehrmals im Jahr statt, aber das Foodbloggercamp in Reutlingen ist für mich das "Original" und deshalb auch ein jährlicher Pflichttermin! Letztes Jahr konnte ich nicht teilnehmen, weil meine Tochter noch zu klein war. Umso mehr habe ich mich dieses Jahr auf das letzte Februarwochenende gefreut!

Stattgefunden hat das ganze wie immer in den Räumlichkeiten von Cooking Concept mitten in der Reutlinger Innenstadt, ebenfalls wie immer umsichtig betreut von Cooking Concept-Chef Marcus Schneider. Organisiert wurde das Foodbloggercamp von Jan und Annalena. Die Tickets für das Foodbloggercamp waren in der ersten Verkaufswelle innerhalb weniger Sekunden weg, aber in der zweiten Verkaufswelle hatte ich Glück und habe ein Ticket ergattert.



Und so fuhr ich am Samstagmorgen Ende Februar bestens gelaunt in einer Fahrgemeinschaft mit Annkathrin und Nadine von Kochblog Action, Conny von Mein wunderbares Chaos und Alexandra von Heftig Deftig von Karlsruhe aus nach Reutlingen.

Kaum angekommen, ging es nach einem schnellen Frühstück gleich los mit der Vorstellungsrunde und der Session-Planung. Hier seht ihr das Session-Board für den zweiten Tag! Ich war an diesem Tag bei der praktischen Session zu den Schwäbischen Maultaschen von Ina und Judy, der Diskussion zum Thema Blogparaden & Co von Annkathrin und Nadine und habe selbst eine Diskussionsrunde zum Thema nützliche Tools fürs Bloggen angeboten.


Am ersten Tag war ich nur in praktischen Sessions und habe als erstes unter Mareikes Anleitung bunte Nudeln selbstgemacht. Das hat richtig Spaß gemacht und ich habe noch mal einiges über das richtige Touren des Teigs durch die Nudelmaschine gelernt. Zitat Marcus: "So ein Teig ist auch nur ein Mensch, der will mit Liebe behandelt werden!" - Alles klar! ;-)


Aus dem mit Kurkuma, Rote Bete, Spinat und Sepia gefärbten Nudelteig, den Mareike bereits vorbereitet hatte, haben wir nach dem Auswalzen liebevoll Farfalle gefaltet und auf dem Gnocchi-Brett Garganelli gedreht. Jetzt weiß ich auch endlich, wozu das Stäbchen bei meinem Gnocchi-Brett gut ist...!



Danach habe ich unter der Anleitung von Tina von Lecker & Co. eine grüne Thai-Currypaste selbst gemixt. Die Currypaste schmeckt schön frisch und richtig scharf und natürlich haben wir sie auch gleich eingesetzt, um beim gemeinsamen Abendessen ein schön scharfes grünes Thaicurry mit Rindfleisch zu kochen. Lecker!


Und hier seht ihr das Ergebnis der praktischen Session zu den selbstgemachten schwäbischen Maultaschen. Den schwäbischen Kartoffelsalat haben Ina und ich schon am Vorabend angesetzt und er ist ebenfalls super geworden!


Wie immer verging das Foodbloggercamp-Wochenende wie im Flug und ehe ich mich versehen habe, war es schon wieder Sonntagnachmittag und Zeit für eine kurze Abschlussrunde.

Mir hat es auch dieses Jahr wieder sehr gut gefallen, auch wenn es für mich mehr den Charakter eines Klassentreffens hatte als eines Barcamps. Durch die vielen praktischen Sessions, die ich besucht habe, habe ich mal wieder ausgiebig gekocht und auch einige Tipps, Tricks und Kniffe gelernt. Aber im Gegensatz zu den letzten beiden Malen war ich nach dem Foodbloggercamp nicht voller Inspiration, Ideen und Motivation, was ich bei meinem Blog alles noch verändern, besser oder anders machen möchte. Insgesamt habe ich das Gefühl, dieses Mal nicht ganz so viel Input mitgenommen zu haben wie die anderen Male. Trotzdem war es ein schönes Wochenende mit viel Wiedersehensfreude, guten Gesprächen, neuen Kontakten und natürlich: sehr viel sehr leckerem Essen! Und nächstes Jahr besuche ich einfach wieder mehr theoretische Sessions ;-)